CH666917A5 - Aufwickelvorrichtung eines webstuhles. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft allgemein eine Verbesserung bei einer Auf wickelvorrichtung eines Webstuhles, womit gewebter Stoff auf eine Wickelwalze aufgewickelt wird, insbesondere eine automatisch betätigte Aufwickelvorrichtung, womit der gewebte Stoff automatisch auf die Aufwickelwalze aufgewickelt werden kann ohne irgendeine Bedienungstätigkeit.
Webstühle sind üblicherweise ausgestattet mit einer Aufwickelvorrichtung mit einer Wickelwalze, die in zeitlicher Abstimmung mit dem Arbeitszyklus des Webstuhles angetrieben wird und auf welche ein gewebter Stoff durch Drehung der Wickelwalze schliesslich aufgewickelt wird.
Ein solcher Arbeitsvorgang, das Aufwickeln des gewebten Stoffes auf die Aufwickelwalze, wurde indessen von Hand durch eine Bedienungsperson ausgeführt, was natürlich die Bedienungsperson selbst und eine erheblich lange Zeit hierfür erforderte. Dies vermindert aber die Leistungsfähigkeit des Webstuhles.
Demgegenüber ist die Aufwickelvorrichtung eines Webstuhles nach der Erfindung gekennzeichnet durch eine hohle Wickelwalze mit einem zylindrischen Abschnitt, worauf ein gewebter Stoff aufwickelbar ist und welcher mit einer Mehrzahl verteilter Öffnungen versehen ist, durch die der hohle Innenraum der Wickelwalze mit der Umgebungsluft in Verbindung steht, sowie durch eine Drehlagerung für die Wik-kelwalze mit einer ersten Öffnung, welche gleichfalls mit dem hohlen Innenraum der Wickelwalze in Verbindung steht, und durch eine Saugeinrichtung zum Absaugen von Luft durch diese erste Verbindungsöffnung.
Dadurch kann der Arbeitsgang, das Aufwickeln des gewebten Stoffes auf die Wickelwalze, mechanisch und automatisch ausgeführt werden, ohne irgendeine Betätigung durch eine Bedienungsperson zu erfordern, was natürlich die Leistungsfähigkeit des Webstuhles verbessert, während Arbeitskräfte eingespart werden.
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Die Merkmale und Vorteile der Aufwickelvorrichtung gemäss der Erfindung ergeben sich klarer aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen, in welchen dieselben Bezugsziffern dieselben Teile und Elemente bezeichnen.
Figur 1 ist eine schematische Darstellung des Webprozesses bei einem Webstuhl mit einer Wickelwalze.
Figur 2 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer Ausführung der Aufwickelvorrichtung gemäss der Erfindung.
Figur 3 ist eine vergrösserte Teilseitenansicht in Richtung der Pfeile 3-3 von Figur 2.
Figur 4 ist eine vergrösserte Teilseitenansicht in Richtung der Pfeile 4-4 in Figur 2.
Figur 5 ist eine vergrösserte Teilseitenansicht in Richtung der Pfeile 5-5 in Figur 2 und
Figur 6 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teiles der Aufwickelvorrichtung nach Figur 2.
In den Figuren 2 bis 6 ist eine Ausführungsform einer Aufwickelvorrichtung eines Webstuhles nach der Erfindung dargestellt. Diese Aufwickelvorrichtung ist Teil einer Kettfadenzuführung und einer Stoffaufwicklung nach Figur 1. Danach besitzt die Kettfadenzuführung und die Aufwickelvorrichtung einen Kettbaum 1, auf welchem die Kettfäden 2 aufgespult sind. Diese Kettfäden 2 werden über eine Umlenkwalze 3 Litzen 4 zugeführt, welche dazu dienen, das Fach der Kettfäden 2 zu bilden, in welches ein nicht dargestellter Schussfadenabschnitt eingeschossen wird. Dieser Schussfadenabschnitt wird gegen den Warenrand 6 mittels eines Rieds 5 angeschlagen, wobei ein gewebter Stoff 7 entsteht. Dieser gewebte Stoff 7 wird auf einer Wickelwalze 10 aufgewickelt, und zwar über eine Führungsstange 8 und eine Einrichtung 9 zur Steuerung der Webdichte.
Wie in den Figuren 2 bis 6 gezeigt ist, besitzt die Aufwik-kelvorrichtung nach der Erfindung eine Wickelwalze 10, welche von einer Antriebswelle 12 angetrieben wird. Diese ist drehbar in Lagern 13,14 an dem Rahmen 11 des Webstuhles gelagert. Eine zylindrische Welle 15 sitzt drehbar auf Lagern 16 in der Weise, dass die Antriebswelle 12 durch die Bohrung der zylindrischen Welle 15 geht. Auf der zylindrischen Welle 15 sitzt drehfest ein Kettenrad 17, welches mittels einer Kette 18 von der nicht dargestellten Hauptwelle des Webstuhles angetrieben wird, so dass die zylindrische Welle in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Arbeitszyklus des Webstuhles verdrehbar ist. Weiterhin ist die zylindrische Welle 15 an ihrem einen Endabschnitt mit einem Klinkenrad 19 versehen. Dieses Klinkenrad 19 wird an seiner umgekehrten Drehung durch Klinken 20 gehindert, welche schwenkbar auf einem Zapfen 21 angeordnet sind, der fest an dem Rahmen 11 sitzt, wie es am besten Figur 3 zeigt.
Ein Bremsrad 22 sitzt auf der Welle 12 und wird hier drehfest in seiner Lage mittels eines Keiles 23 und eines Bolzens 24 gehalten. Dieses Bremsrad 22 ist mit einem etwa C-för-migen Bremsschuh 25 versehen, welcher den Umfang des Bremsrades 22 eng umgibt, wie es ebenfalls in Figur 3 gezeigt ist. Bremsbeläge 25a, 25b sind fest an der inneren Umfangs-fläche des Bremsschuhes 25 an gegenüberliegenden Abschnitten angeordnet. Eine Spannfeder 26 ist zwischen die beiden gegenüberliegenden Enden des etwa C-förmigen Bremsschuhes 25 gespannt. Hierzu sind die gegenüberliegenden Enden der Spannfeder 26 in entsprechende Stellschrauben 27,27 eingehakt, welche durch die einander gegenüberliegenden Enden des Bremsschuhes 25 geschraubt sind. Jede der Stellschrauben 27 ist mit einer Mutter 28 versehen, um die Einstellung der Schraube 27 in ihrer Lage zu halten.
Die zylindrische Welle 15 weist an ihrem anderen Ende einen angearbeiteten Flansch 29 auf, an welchem ein Arm 31 mittels eines Bolzens 30 angesetzt ist. Der mittlere Abschnitt des Armes 31 ist verbunden mit dem Mittelteil des C-förmigen Bremsschuhes 25 mittels eines Verbindungsstiftes 32, wie Figur 3 zeigt. Hierzu ist der Basisabschnitt des Stiftes 32 in den Arm 31 eingeschraubt, während sein langer Abschnitt durch den Bremsschuh 25 hindurchgeht und diesen in seiner Lage hält.
Die Wickelwalze 10 besitzt zwei einander entgegengesetzte Endabschnitte El und E2, welche koaxial zueinander und im Abstand voneinander angeordnet sind. Ein zylindrischer Blechteil C ist so fest dazwischen angeordnet, dass er die beiden Endabschnitte El, E2 verbindet. Jeder dieser Endabschnitte El, E2 besitzt einen fest angeordneten, nicht numerierten Wellenzapfen, welcher axial heraussteht und einen Abschnitt 10a mit grossem Durchmesser und einen Abschnitt 10b mit kleinerem Durchmesser aufweist. Weiterhin ist jeder Endabschnitt El, E2 an seiner Aussenfläche mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen 10c versehen, welche nach aussen parallel zu der Achse der Wickelwalze 10 herausstehen. Der eine Endabschnitt der Antriebswelle 12 und ein Endabschnitt der Wickelwalze, welche eine Welle 33 aufnehmen, sind mit zylindrischen Auflageflächen 34 versehen, auf welchen der Abschnitt 10b mit kleinerem Durchmesser des Wellenzapfens drehbar gelagert ist, wie Figur 4 zeigt Die zylindrische Lagerfläche 34 nimmt dabei nur einen Teil des Querschnittkreises ein und bildet hierdurch eine Öffnung oder einen Ausschnitt 35, durch welchen der Abschnitt 10b mit kleinerem Durchmesser von der zylindrischen Lagerfläche 34 abgenommen werden kann. Die Öffnung 35 ist gebildet durch einen axialen Ausschnitt am Endabschnitt der Welle 12,33 mit einem Querschnittwinkel von etwa 90°, wie es Figur 4 zeigt.
Eine Kupplung 36 sitzt verschiebbar sowohl auf der Antriebswelle 12 als auch auf dem Abschnitt 10a mit grösserem Durchmesser des Endabschnittes E2 und wird hier auf der Antriebswelle 12 mittels eines Keiles 37 drehfest gehalten, so dass die Kupplung 36 zusammen mit der Antriebswelle 12 als ein einziger Teil dreht, wie Figur 4 zeigt. Diese Kupplung 36 besitzt an ihrem einen Ende einen Vorsprung 36a, welcher an dem vorstehend erwähnten Vorsprung 10c am Endabschnitt E2 der Wickelwalze 10 anschlägt. Wie Figur 5 zeigt, ist die Antriebswelle 12 mit einer Ringnut 38 um ihren Umfang versehen. Weiter sitzt eine U-förmige Klammer 39 herausnehmbar in dieser Ringnut 18, um eine feste Verbindung zwischen der Kupplung 36 und der Wickelwalze 10 aufrechtzuerhalten.
Weiterhin sitzt eine Hülse 40 sowohl auf der festen Trägerwelle 33 als auch auf dem Abschnitt 10a des Wellenzapfens an dem Endabschnitt El der Wickelwalze 10. DieTräger-welle 33 ist ebenfalls mit einer Ringnut 38 um ihren Umfang versehen, wie Figur 5 zeigt. Eine U-förmige Klammer 39 greift abnehmbar in diese Ringnut 38 ein, um eine Verschiebung der Hülse 40 zu verhindern, wenn diese sich in der Lage nach Figur 2 befindet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt der zylindrische Blechteil C einen hohlen Innenraum 42 und ist mit einer Mehrzahl gleichmässig verteilter, kleiner Öffnungen 41 versehen, wodurch der hohle Innenraum der Wickelwalze 10 mit der atmosphärischen Umgebungsluft um die Wickelwalze 10 in Verbindung steht. Der Wellenzapfen mit den Abschnitten 10a, 10b am Endabschnitt El der Wickelwalze 10 ist mit einer axialen Verbindungsöffnung 43 versehen, durch welche der hohle Innenraum 42 der Wickelwalze 10
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Die Arbeitsweise einer derart ausgebildeten Aufwickelvorrichtung wird nachstehend erläutert.
Die Wickelwalze 10 ist während der Tätigkeit des Webstuhles in der Weise nach Figur 2 gelagert. Mit dem Drehantrieb des Webstuhles wird eine Drehkraft auf den Bremsschuh 25 ausgeübt, und zwar über die Kette 18, das Kettenrad 17, die zylindrische Welle 15, den Flansch 29, den Bolzen 30, den Arm 31 und den Verbindungsstift 32. Die auf den Bremsschuh 25 ausgeübte Kraft wird danach auf das Bremsrad 22 über die Bremsbeläge 25a, 25b übertragen, welche eine Bremswirkung auf das Bremsrad 22 zwischen den Bremsbelägen 25a, 25b und dem Bremsrad 22 ausüben. Die Drehung des Bremsrades 22 wird über den Keil 23 auf die Antriebswelle 12 übertragen. Die Drehung der Antriebswelle 12 wird ihrerseits durch den Keil 37 auf die Kupplung 36 und weiter auf die Wickelwalze 10 übertragen, und zwar über die Vorsprünge 36a, 10c, welche ineinandergreifen und hierbei die Wickelwalze 10 drehen. Unter der Drehung der Wickelwalze 10 wird der gewebte Stoff 7 auf die Wickelwalze 10 aufgewik-kelt, wobei die umgekehrte Drehung der Antriebswelle 12 durch Eingriff des Klinkrades 19 und der Klinken 20 verhindert wird.
Wenn die Aufwicklung des gewebten Stoffes 7 auf die Wik-kelwalze 10 ein vorbestimmtes Ausmass erreicht hat, wird der Webstuhl vorübergehend angehalten. Dann werden die Klammern 39 aus ihrer Lage entfernt. Hierauf wird die Kupplung 36 in Figur 2 nach rechts verschoben, wodurch der Abschnitt 10a mit grösserem Durchmesser an dem Wellenzapfen des Wickelwalzenendabschnittes E2 aus der Kupplung 36 heraustreten kann. In gleicher Weise wird die Hülse 40 in Figur 2 nach links verschoben, wodurch der Abschnitt 10a mit grösserem Durchmesser an dem Wellenzapfen des Wickelwalzenendabschnittes El aus der Hülse 40 heraustreten kann. In diesem Fall und um zu verhindern, dass die Wickelwalze 10 herausfällt, ist es notwendig, die Anhaltephase des Webstuhles so einzustellen, dass die beiden Öffnungen 35 nach aufwärts zeigen, wie in Figur 4 dargestellt.
Nachdem der gewebte Stoff 7 in einer vorbestimmten Lage abgetrennt ist, wird die Wickelwalze 10 aus den Öffnungen 35 herausgenommen, nachdem sie von einem nicht dargestellten Karren oder dergleichen gehalten wird. Um eine leere Wickelwalze 10 als Ersatz einzubringen, wird die umgekehrte Verfahrensweise als bei der Abnahme der Wickelwalze ausgeführt.
Wenn bei dieser Ausführungsform das Aufwickeln des gewebten Stoffes 7 auf der Wickel walze 10 erfolgt, wird die Luftansaugeinrichtung 45 in Tätigkeit gesetzt, um Luft aus dem hohlen Innenraum 42 der Wickelwalze 10 durch den Schlauch 46 und die Verbindungsöffnungen 44,43 zu saugen, wodurch ein Ansaugen der Umgebungsluft um die Wickelwalze 10 in den hohlen Innenraum 42 der Wickelwalze 10 erfolgt. Wenn sich hierbei der gewebte Stoff 7 der Wickelwalze 10 nähert, haftet der gewebte Stoff 7 an der Oberfläche der Wickelwalze 10 unter der Luftansaugwirkung, so dass der gewebte Stoff 7 auf die Wickelwalze 10 durch Drehung dieser Wickelwalze 10 aufgewickelt wird. In diesem Falle kann durch die Abdichtung 47 aus Gummi an der Innenseite der Hülse 40 jede Undichtigkeit um diesen Abschnitt wirksam verhindert werden, solange der Luftsog der Luftsaugeinrichtung 45 besteht, so dass eine hohe Saugkraft auf die Wickelwalze 10 ausgeübt werden kann. Es sei hierzu erwähnt, dass die vorstehend beschriebene Tätigkeit des Aufwickeins von gewebtem Stoff 7 auf die Wickelwalze 10 bei üblichen Aufwickelvorrichtungen von Webstühlen von Hand ausgeführt worden ist.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, kann bei er Ausführungsform einer Aufwickelvorrichtung nach der Erfindung die Tätigkeit des Aufwickeins von gewebtem Stoff auf die Wickelwalze 10 mechanisch und automatisch ohne die Notwendigkeit einer menschlichen Tätigkeit ausgeführt werden. Dementsprechend kann die Ausführung einer solchen Tätigkeit gefördert werden, wodurch die Leistungsfähigkeit des Webstuhles erhöht wird. Da weiterhin der gewebte Stoff an der Aufwickelwalze unter dem Luftsog haftet, wird keine unnötige Kraft auf den gewebten Stoff ausgeübt, wenn dieser auf die Wickelwalze aufgewickelt wird, so dass hierdurch das Auftreten von Falten und Knicken auf der Oberfläche des gewebten Stoffes verhindert wird.
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Claims (12)
- 6669172PATENTANSPRÜCHE1. Aufwickelvorrichtung eines Webstuhles, gekennzeichnet durch eine hohle Wickelwalze (10) mit einem zylindrischen Abschnitt (C), worauf ein gewebter Stoff (7) aufwickelbar ist und welcher mit einer Mehrzahl verteilter Öffnungen (41 ) versehen ist, durch die der hohle Innenraum (42) der Wickelwalze mit der Umgebungsluft in Verbindung steht, sowie durch eine Drehlagerung (33) für die Wickelwalze mit einer ersten Öffnung (44), welche gleichfalls mit dem hohlen Innenraum der Wickelwalze in Verbindung steht, und durch eine Saugeinrichtung (45) zum Absaugen von Luft durch diese erste Verbindungsöffnung.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehlagerung eine hohle Trägerwelle (33) aufweist, die an einem festen Teil (11) des Webstuhles sitzt und die erste Verbindungsöffnung bildet.
- 3. Vo rrichtu ng nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwalze ( 10) einen ersten und einen zweiten Endabschnitt (El, E2) aufweist, welche koaxial im Abstand voneinander angeordnet sind, und dass der zylindrische Abschnitt (C) fest so angeordnet ist, dass er den ersten und den zweiten Endabschnitt verbindet.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endabschnitt (El) der Wickelwalze einen hohlen Wellenzapfen aufweist, welcher axial heraussteht und drehbar von der Trägerwelle gestützt wird und welcher eine zweite Verbindungsöffnung (43) bildet, die in den hohlen Innenraum (42) der Wickelwalze mündet und die mit der ersten Verbindungsöffnung (44) in Verbindung steht und hierauf ausgerichtet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Wellenzapfen der Wickelwalze am ersten Endabschnitt (El) einen ersten zylindrischen Abschnitt ( 10a) und einen zweiten zylindrischen Abschnitt ( 1 Ob) aufweist, welcher axial nach aussen von dem ersten zylindrischen Abschnitt heraussteht, einen kleineren Durchmesser als der erste zylindrische Abschnitt hat und drehbar von der Trägerwelle gestützt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwelle (33) an einem ersten Endabschnitt mit einem Ausschnitt (35) versehen ist, welcher sich bis zum äusseren Ende dieses ersten Endabschnittes erstreckt und in die erste Verbindungsöffnung (44) mündet, in der der zweite zylindrische Abschnitt (10b) des Wellenzapfens am ersten Wickelwalzenendabschnitt (El) in wenigstens einem Teil dieser ersten Verbindungsöffnung an diesem ersten Endabschnitt der Trägerwelle drehbar gelagert ist, wobei dieser zweite zylindrische Abschnitt axial eine geringere Länge aufweist als der Ausschnitt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine zylindrische Hülse (40) so verschiebbar auf der Trägerwelle (33) und dem ersten zylindrischen Abschnitt ( 10a) des Wellenzapfens am ersten Endabschnitt der Wickelwalze angeordnet ist, dass sie beide miteinander verbindet.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwelle (33) den gleichen Aussen-durchmesser aufweist wie der erste zylindrische Abschnitt( 10a) des Wellenzapfens am ersten Endabschnitt der Wickelwalze.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine zylindrische, elastische Dichtung (47) an der Innenfläche der zylindrischen Hülse (40) angeordnet ist und in abdichtendem Kontakt mit der Aussenfläche derTrägerwelle und dem ersten zylindrischen Abschnitt des Wellenzapfens am ersten Endabschnitt der Wickelwalze steht.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Endabschnitt (E2) der Wickelwalze mit einem axial nach aussen herausstehenden Wellenzapfen versehen ist, welcher einen ersten zylindrischen Abschnitt (10a) und einen zweiten zylindrischen Abschnitt (10b) aufweist, welcher axial nach aussen von dem ersten zylindrischen Abschnitt heraussteht und einen kleineren Durchmesser als der erste zylindrische Abschnitt hat.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebswelle (12) in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Arbeitszyklus des Webstuhles verdrehbar ist und einen ersten Endabschnitt aufweist, womit der Wellenzapfen am zweiten Wickelwalzenendabschnitt (E2) verbunden ist, und dass dieser erste Antriebswellenendabschnitt mit einer sich axial erstreckenden Öffnung sowie mit einem Ausschnitt (35) versehen ist, welcher sich bis zum äusseren Ende dieses ersten Endabschnittes erstreckt und in die Axialöffnung mündet, in der der zweite zylindrische Abschnitt (10b) des Wellenzapfens am zweiten Wickelwalzenendabschnitt in wenigstens einem Teil dieser Axialöffnung drehbar gelagert ist, wobei dieser Ausschnitt eine grössere axiale Länge aufweist als dieser zweite zylindrische Abschnitt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine zylindrische Kupplung (36) auf dem ersten zylindrischen Abschnitt (10a) des Wellenzapfens am zweiten Wickelwalzenendabschnitt und dem Umfang der Antriebswelle (12) angeordnet ist und mit einem Vorsprung (36a) an einem entsprechenden Vorsprung (10c) an dem zweiten Wickelwalzenendabschnitt (E2) anschlägt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |