CH667118A5 - Bestaendige, im wesentlichen nichtwaessrige, konzentrierte textilweichmachende zusammensetzung. - Google Patents

Bestaendige, im wesentlichen nichtwaessrige, konzentrierte textilweichmachende zusammensetzung. Download PDF

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CH667118A5
CH667118A5 CH5271/85A CH527185A CH667118A5 CH 667118 A5 CH667118 A5 CH 667118A5 CH 5271/85 A CH5271/85 A CH 5271/85A CH 527185 A CH527185 A CH 527185A CH 667118 A5 CH667118 A5 CH 667118A5
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glycol
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CH5271/85A
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Michel Julemont
Marie-Helene Fraikin
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Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine beständige, im wesentlichen nichtwässrige, konzentrierte textilweichmachende Zusammensetzung, die eine in Wasser dispergierbare quaternäre Ammoniumverbindung als kationische Weichmacher und eine nichtwässrige, Hexylenglykol aufweisende Trägerflüssigkeit enthält. Ebenfalls betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der genannten Zusammensetzung. Die erfindungsgemässe Zusammensetzung kann im Spülzyklus eines Waschprogramms eingesetzt werden, insbesondere in Waschmaschinen mit automatischen Abgabevorrichtungen. Die erfindungsgemässe Zusammensetzung ist in Wasser leicht dispergierbar.
Es ist allgemein bekannt, Zusammensetzungen, die quaternäre Ammoniumsalze mit mindestens einer langkettigen Kohlenwasserstoffgruppe enthalten, zum Weichmachen von Textilien in einem Spülbad oder Spülgang anzuwenden;
siehe beispielsweise US-PS 3 349 033 ; 3 644 203 ; 3 946 115 ; 3 997 543 ; 4 073 735 und 4119 545.
In den meisten wässrigen Weichmachungszusammenset-zungen, die kationische quaternäre Ammoniumverbindungen als Aktivbestandteile aufweisen, ist die Konzentration dieser kationischen Verbindungen gewöhnlich auf den Bereich von etwa 3 bis 6 Gew% beschränkt (US-PS 3 904 533 und US-PS 3 920 565). Diese niedrigen Konzentrationen sind im allgemeinen dadurch bedingt, dass die kationischen Verbindungen in wässrigen Systemen bei Konzentrationen über etwa 8% Gele bilden, und obwohl es bekannt ist, Elektrolyte zur Verringerung der Viskosität derartiger Zusammensetzungen einzusetzen (US-PS 4199 545), sind diese weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein. Vom Zweckmässigkeits-standpunkt aus gesehen, leisten die Elektrolyte nicht das, was sie leisten sollen, insbesondere bei Konzentrationen an kationischen Verbindungen in der Grössenordnung von etwa 12 bis 15%. Auch wenn die Wirkung der Elektrolyte einige Geldprobleme mildert, ermöglicht ihre Anwendung doch nicht die Herstellung wässriger Systeme mit hohen Konzentrationen an kationischen Verbindungen, die in dem üblichen Temperaturbereich, bei dem sie eingesetzt werden, beispielsweise etwa -18°C bis zu etwa 60°C oder in der Abgabeeinrichtung in Waschmaschinen nicht gelieren oder starke Viskositätsänderungen erfahren.
In Haushaltswaschmaschinen in Europa ist es im allgemeinen üblich, den Spülgangweichmacher in ein Abgabeteil (z.B. ein Abgabeschubfach) der Maschine zu geben. Dann wird die Weichmacherzusammensetzung im Spülgang des Programms durch einen Strom kalten Wassers in die Waschtrommel befördert. Im Winter, wenn die Weichmachungszu-sammensetzung und das in die Abgabevorrichtung eingeleitete Wasser besonders kalt sind, können Probleme auftreten insofern, als während des Programms die Zusammensetzung nicht vollständig aus der Abgabevorrichtung ausgespült wird und sich nach wiederholten Waschprogrammen Weichmacherrückstände ansammeln. Der Verbraucher muss dann das Abgabeteil mit warmem Wasser ausspülen. Wegen der erwähnten Gelierung kann dieses Problem bei stark konzentrierten Weichmacherformulierungen besonders gross sein, ebenfalls bei gleichzeitiger Anwesenheit eines nichtionischen Tensids, da die Viskosität des nichtionischen Tensids bei Vermischen mit kaltem Wasser leicht unter Bildung eines Gels steigt.
In der britischen Patentanmeldung 2 053 249 A werden kationische textilweichmachende Zusammensetzungen mit einem Gehalt an 15 bis 60 Gew.% kationischem Weichmacher, 25 bis 75 Gew.% eines wässrigen Mediums und 0,5 bis 40 Gew.% eines speziellen wasserlöslichen Polymeren beschrieben.
In US-PS 4351 737 sind konzentrierte Textilweichmacher beschrieben, die sowohl kationische als auch nichtionische Weichmacher sowie ein nichtionisches Dispergiermittel zusammen mit einem Lösungsmittelgemisch aus Ci bis C3 Alkanol und einem flüssigen Glykol, Polyglykol oder einem Alkylether derselben enthalten. Hexylenglykol ist nicht genannt.
Es wurde nun gefunden, dass die Dispergierbarkeit in kaltem Wasser und das Ausspülen aus automatischen Abgabeteilen, selbst in hochkonzentrierten, nichtionisches Tensid enthaltenden, flüssigen, textilweichmachenden Zusammensetzungen wesentlich dadurch verbessert werden können,
dass man einen Teil oder den ganzen flüssigen Träger der im
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wesentlichen nichtwässrigen flüssigen Weichmachungszu-sammensetzung durch Hexylenglykol ersetzt.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine beständige, im wesentlichen nichtwässrige, konzentrierte, textilweichmachende Zusammensetzung verfügbar zu machen, welche die Nachteile der bekannten Zusammensetzungen nicht aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden Zusammensetzungen auf Basis in Wasser dispergierbarer quaternärer, weichmachender Ammoniumverbindungen und einer nichtwässrigen Trägerflüssigkeit vorgeschlagen, die sich durch einen Gehalt an Hexylenglykol und gegebenenfalls eines nichtionischen Tensids auszeichnen. Vorgeschlagen wird ferner ein Verfahren zur Herstellung der genannten hochkonzentrierten textilweichmachenden Zusammensetzungen.
Die Zusammensetzungen der Erfindung sind stabil, im wesentlichen nichtwässrig und enthalten eine hohe Konzentration des kationischen Textilweichmachers, der eine in Wasser dispergierbare quaternäre Ammoniumverbindung, wie im folgenden beschrieben, ist und Hexylenglykol als den flüssigen Träger oder Teil desselben. Bevorzugte Zusammensetzungen besitzen auch einen Gehalt an nichtionischem Tensid und elektrolytischer Verbindung.
Die Zusammensetzungen der Erfindung enthalten im allgemeinen mindestens 20 Gew.% und bis zu 80 Gew.%, vorzugsweise bis zu 70 Gew.% und besonders bevorzugt bis zu 60 Gew.% kationischen Weichmacher. Ein bevorzugter Weichmacher weist die folgende Formel auf
R +
I _ (I)
R N R Y
I
R
worin R aus der Gruppe aus gegebenenfalls Halogen-, Amid-, Hydroxyl- und Carboxysubstituenten aufweisenden C1-C30 aliphatischen Gruppen, Aryl-, und Aralkylgruppen ausgewählt ist, unter der Bedingung, dass mindestens ein R für einen Cm bis C3o-Rest, und Y für ein wasserlöslich machendes Anion stehen. Vorzugsweise ist R ein Alkyl- oder Alkenyl-rest. Arylreste sind z.B. Phenyl, Tolyl, Cumyl etc. Als Aral-kylreste seien Benzyl, Phenethyl etc. genannt. Wie schon erwähnt, ist mindestens ein Rest R ein C14 bis C3o-Rest, vorzugsweise ein Cwbis Cis-Rest, und die anderen können niederes Alkyl sein. Besonders bevorzugt sind mindestens zwei Reste R Ci4 bis Cis-Reste und die anderen können niederes Alkyl mit Ci bis C4-Kohlenstoffatomen (besonders bevorzugt sind Methyl oder Ethyl) oder Hydroxyalkyl (nämlich (CH2-CH-0)xH,
I
Ri worin x für 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 5 und am meisten bevorzugt 1 oder 2 steht und Ri Wasserstoff oder ein C1-C4-Alkylrest ist).
Y ist ein wasserlöslich machendes Anion wie Chlorid, Bromid, Iodid, Fluorid, Sulfat, Methosulfat, Nitrit, Nitrat, Phosphat und Carboxylat (z.B. Acetat, Adipat, Propionat, Phthalat, Benzoat, Oleat, etc.). Typische kationische Verbindungen der Formel I sind beispielsweise: Distearyldimethylammoniumchlorid, Ditalgdimethylammoniumchlorid,
3
5
10
15
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65
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Dihexadecyldimethylammoniumchlorid,
Distearyldimethylammoniumbromid,
Di(hydriertestalg)dimethylammoniumbromid,
Ditalgisopropylmethylammoniumchlorid,
Distearyldi(isopropyl)ammoniumchlorid,
Distearyldimethylammoniummethosulfat.
In einer besonders bevorzugten Klasse kationischer VerII.
bindungen der Formel I sind zwei der R Gruppen Cu bis Cis Reste, ein R bedeutet Methyl oder Ethyl und ein R ist Methyl, Ethyl, Isopropyl, n-Propyl, Hydroxyethyl oder Hydroxylpropyl.
5 Andere bevorzugte quaternäre Weichmacher umfassen die Imidazoliniumverbindungen der Formel worin R2 für Có bis C30 Allnyl oder Allsenyl, vorzugsweise Cs bis C18 Alkyl oder Alkenyl steht;
R3 und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff oderCi bis
C4 Alkyl sind ;
R5 C1 bis C4 Alkyl darstellt ;
Ró Wasserstoff oder Ci bis C4 Alkyl ist;
R? Có bis C30 Alkyl, vorzugsweise Cs bis Cis Alkyl bedeutet;
n gleich 2 oder 3 ; und m gleich 2 oder 3 ist.
Illustrative Verbindungen der Formel II umfassen 1 -Methyl-1 -([talgylamido-]ethyl)-2-talloyl-4,5 dihydroimida-zoliniummethylsulfat; 1-Methyl-l([palmitoylamido]ethyl)2-octadecyl- 4,5 dihydroimidazoliniumchlorid.
Besonders bevorzugte kationische Verbindungen sind Ditalgmonomethylmonohydroxypropylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Ditalgdimethylammo-niumchlorid, Ditalgisopropylmethylammoniumchlorid etc.
Der nichtwässrige Träger kann 80 bis 20, vorzugsweise 60 bis 25 Gew.% der Zusammensetzung ausmachen.
Der nichtwässrige Träger der Zusammensetzung enthält gewöhnlich mindestens 25 und vorzugsweise mindestens 30 Gew.% Hexylenglykol, der Rest kann ein Ci bis C3 Alkanol, vorzugsweise Ethanol oder Propanol, ein C2 bis C6 Glykol, vorzugsweise Diethylenglykol oder Propylenglykol, oder ein Ci bis Có Mono- oder Dialkylether dieser Glykole oder M ischungen derselben sein. Der gesamte Träger kann aus Hexylenglykol bestehen und keine Alkohole und/oder Glykole (und/oder Glykolether) enthalten. Hexylenglykol ist der Handelsname für 2-Methylenpentan-2,4-diol.
Typische Träger bestehen beispielsweise aus (bezogen auf das Gewicht) : (a) 25% Hexylenglykol und 75% Propylenglykol; (b) 31% Hexylenglykol und 69% Propylenglykol; (c) 31% Isopropanol und 69% Hexylenglykol; (d) 100% Hexylenglykol.
Die Gesamtgewichtsmenge an kationischem Textilweich-macher und nichtwässrigem flüssigen Träger in der Zusammensetzung beträgt mindestens 80 bis zu 100 Gew.%, vorzugsweise 85 bis 99 Gew.%, wobei der Rest das nichtionische Tensid, den Elektrolyten und/oder fakultative übliche Zusatzstoffe umfasst.
Die fakultative nichtionische Komponente der erfindungs-gemässen Zusammensetzung macht in der Regel 0 bis 15, vorzugsweise 1 bis 12 Gew.% der Zusammensetzung aus und kann in einem Gewichtsverhältnis von kationischem Weichmacher zu nichtionischem Tensid von im allgemeinen 25:1 bis 3:1, vorzugsweise von 12:1 bis 6:1 und besonders bevorzugt von 10:1 variieren. Zu geeigneten nichtionischen Verbindungen gehören Kondensationsprodukte von Ethylen-25 oxid und Propylenoxid (und Gemischen desselben) mit aliphatischen Cs bis C20 Alkoholen und Mono, Di- und Trialkyl-(jeweils C4 bis C12) Phenolen. Im allgemeinen sind die bevorzugten Tenside mässig hydrophil und haben eine mässig hydrophile Gruppe. Diese. Gruppe ist vorzugsweise eine 30 Oxyethylkette, die im allgemeinen mindestens etwa zwei endständige Oxyethylgruppen (die Oxyethylgruppen sind beispielsweise nahe benachbart und endigen in einer Hydroxylgruppe) und nicht mehr als etwa 20 solche Gruppen aufweist, obwohl auch viele Oxyethylengruppen wie beispiels-35 weise 200 Mole je Mol der hydrophoben Gruppe anwesend sein können.
Besonders geeignete nichtionische Tenside umfassen C9 bis 11 aliphatische Alkohole, die mit 8 Molen Ethylenoxid kondensiert sind ; mit 6 Molen Ethylenoxid ethoxyliertes Nonyl-40 phenol, ein mit 4,5 Molen ethoxyliertes Octylphenol und einen aliphatischen C9 Alkohol mit 7,5 Molen Ethylenoxid.
Zusätzlich zu den obigen Bestandteilen der Weichma-chungszusammensetzungen gemäss Erfindung können auch zahlreiche übliche, ergänzende und fakultative Bestandteile 45 anwesend sein, welche die Stabilität und/oder funktionalen Eigenschaften der erfindungsgemässen Zusammensetzungen nicht schädigen. So kann man beispielsweise die allgemein üblichen Parfums, Farbstoffe, Pigmente, Trübungsmittel, Germicide, optischen Aufheller, korrosionsverhindernden 50 Substanzen (z.B. Natriumsilikat), Polymere, antistatische Mittel und dergleichen einbauen. Jede dieser Substanzen kann beispielsweise 0,01 bis etwa 5 Gew.% der Zusammensetzung betragen.
Natürlich sind die meisten verfügbaren chemischen Sub-55 stanzen, vor allem die mit einem Kohlenwasserstoffrest, im allgemeinen Gemische eng verwandter Verbindungen. So können die langkettigen Alkylsubstituenten (R) der in der erfindungsgemässen Zusammensetzung enthaltenen kationischen Substanzen nicht nur eine einzige Kohlenstoffketten-60 länge aufweisen, sondern bestehen mit grösserer Wahrscheinlichkeit aus einem Gemisch. Ein besonders wertvolles quaternäres Salz, in dem sich die Alkylgruppen von Talg ableiten, kann etwa 35% C16 und 60% Cis und geringere Mengen an C14 und sogar noch anderen enthalten. In ähn-65 licher Weise können die für die in der erfindungsgemäss enthaltenen Zusammensetzung nichtionischen Tenside angewandten Alkoholausgangsverbindungen zwar eine «einzige» (einheitliche) Kohlenstoffkette aufweisen, wahrscheinlicher
aber handelt es sich um eine Gemisch beliebiger Anteile von Verbindungen geeigneter Kettenlänge.
DieTextilweichmachungszusammensetzungen gemäss Erfindung sollen vor allem Viskositäten in dem Bereich von etwa 10 bis 250 10~3 Pa.s und vorzugsweise 25 bis 150 10-3 Pa.s haben, ausserdem in Wasser im Spülgang oder einer anderen Art und Weise der Verdünnung vor ihrem Einsatz dispergierbar sein.
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Zusammensetzung ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine in Wasser dispergierbare quaternäre Ammoniumverbindung als kationischen Textilweichmacher bei Zimmertemperatur mit einem nicht wässrigen, flüssigen Hexylenglykol aufweisenden Träger kombiniert, wobei die kationische Verbindung mindestens 20 Gew.% der Zusammensetzung ausmacht.
Das Verfahren zum Zusammengeben von Hexylenglykol, anderen evtl. anwesenden Trägerstoffen, kationischem Weichmachungsmittel und gegebenenfalls anwesendem nichtionischen Tensid, Elektrolyt, und anderen fakultativen, üblichen Zusatzstoffen ist nicht besonders kritisch, auch nicht die Zugabefolge. Eine gewisse Vorsicht sollte man jedoch walten lassen, um übermässiges Erwärmen zu vermeiden, damit das Verdampfen von Lösungsmitteln in Grenzen gehalten und, was noch wichtiger ist, unterhalb der Flammpunkttemperatur des Trägers und aller anderen niedersiedenden Flüssigkeiten gehalten wird, die als Bestandteile der Weichmacher und dergl. anwesend sein oder eingebracht werden können. Der Flammpunkt von Hexylenglykol liegt beispielsweise bei 93°C. Im allgemeinen ist es allerdings bevorzugt, alle Bestandteile bei etwa 15 bis 25°C oder darunter zusammenzugeben.
Bei einem besonders geeigneten Verfahren zum Herstellen der Zusammensetzungen der Erfindung werden sämtliche nichtionische Substanzen und andere Zusatzstoffe (z.B. Aufheller, Farbstoff, Parfum etc.) in dem Träger gelöst. Dann kann dieses Gemisch zu der kationischen Substanz gegeben werden, die vorzugsweise in flüssiger Form vorliegt, beispielsweise als Dispersion in dem Träger oder einer Komponente desselben (z.B. als Dispersion in Isopropanol).
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, wobei die Teile gewichtsbezogen sind, wenn nicht anders angegeben.
Beispiel 1
Nach dem oben beschriebenen Verfahren wurden 2 Teile ethoxyliertes Nonylphenol (das 6 Mole Ethylenoxid enthielt) in etwa 75 Teilen Hexylenglykol bei einer Temperatur von etwa 20°C gelöst. Zu dieser Lösung wurden langsam unter Rühren 20 Teile Distearyldimethylammoniumchlorid (75% Aktivbestandteile in Isopropanol) gegeben. Man erhielt ein beständiges Produkt mit einer Viskosität von 100 10~3Pa.s.
Beispiel 2
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei die folgenden Mengen von (A) kationischer Verbindung (Aktivsubstanz); (B) Tensid, (NaCl); und (C) Hexylenglykol angewandt wurden:
(a) A = 22;B = 2,0; C =76,0
(b) A = 34;B = 315; C =62,5
(c) A = 46;B = 4,8; C* =49,2
(d) A = 58;B = 5,5; C =36,5
* Hexylenglykol/Ethylenglykol in einem Gewichtsverhältnis von 3:1.
Beispiel 3
Die Beispiele 1 und 2 wurden wiederholt, wobei anstelle
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von Distearyldimethylammoniumchlorid folgende Verbindungen eingesetzt wurden:
(a) Ditalgdimethylammoniumchlorid
(b) Distearyldimethylammoniummethosulfat
(c) Di(hydriertestalg)dimethylammoniumbromid
(d) Di-hexadecyldimethylammoniumchlorid
(e)Distearyldiethylammoniumchlorid
(f) l-Methyl-l-(talgoylamido)-2-talgoyl-4,5-dihydroimidazoli-niummethylsulfat.
Beispiel 4
Um die verbesserte Abgebbàrkeit der konzentrierten Weichmachungszusammensetzungen mit den flüssigen Trägern auf Basis von Hexylenglykol zu zeigen, wurden die folgenden Formulierungen A bis E hergestellt:
Gew.%
Lösungsmittel (A-E) 31,9
Kationischer Textilweichmacher1 60,0
Nichtionisches Tensid2 5,0
Duftstoff, Farbstoff, geringfügige Zusatzstoffe 3,1
175% A.I. in Isopropanol
2 mit durchschnittlich 6 Molen Ethylenoxid ethoxyliertes Nonylphenol (C-9 Phenol E06:l).
Als Lösungsmittel wurden die folgenden angewandt: A - 10% Isopropylalkohol und 21,9% Diethylenglykol (Vergleich),
B - 10% Hexylenglykol und 21,9% Propylenglykol C - 10% Isopropylalkohol und 21,9% Hexylenglykol D - 31,9% Hexylenglykol E - 31,9% Propylenglykol (Vergleich)
Jede der obigen Weichmachungsformulierungen wurde in das Abgabefach einer typisch europäischen Waschmaschine, AEG-802, gegeben. Nach 3 kumulativen Kochprogrammen (wobei das Abgabefach bei jedem Programm neu gefüllt wurde) wurde die in dem Abgabefach verbliebene Menge der Formulierung bestimmt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle in Prozent der angewandten Gesamtmenge (entsprechend einer Dreifachdosis) angegeben:
Formulierung
Lösungsmittel
Verbleibende Menge (%)
A
10% Isopropanol
15
21,9% Diethylenglykol
B
10% Hexylenglykol
6,7
21,9% Propylenglykol
C
10% Isopropanol
3,6
21,9% Hexylenglykol
D
31,9% Hexylenglykol
2,8
E
31,9% Propylenglykol
19
Aus den obigen Ergebnissen geht hervor, dass die Anwendung von Hexylenglykol anstelle eines Teiles oder des gesamten, üblichen, nichtwässrigen, flüssigen Trägers für im Spülgang anzuwendende Textilweichmachungsformulie-rungen die Kaltwasserdispergierbarkeit und Abgabefähigkeit
5
5
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oder den «Fluss» wesentlich verbessert, sogar in konzentrierten Formulierungen mit nichtionischen Tensiden.
Ausserdem sind die konzentrierten, flüssigen, textilweichmachenden Zusammensetzungen der Erfindung sowohl bei niederen (z.B. 4°C) als auch bei hohen (z.B. 35°C) Lagertemperaturen einschliesslich Gefrier- und Tauperioden stabil, und zwar über lange Zeitspannen von 6 Wochen und länger.
Die Zusammensetzungen der Erfindung haben den weiteren Vorteil, dass Hexylenglykol nicht toxisch ist und die Formulierungen deshalb ohne Gefahr angewandt werden können.
Obwohl die Zusammensetzungen der Erfindung primär zur Anwendung im Spülgang automatischer Waschmaschinen bestimmt sind, können sie auch in verdünnter Form und für manuelle Behandlungen eingesetzt werden.
s Der hier gebrauchte Ausdruck «nichtwässrig» bedeutet, dass dem System nicht absichtlich Wasser zugesetzt wird. Geringere Mengen an Wasser, z.B. bis zu etwa 5%, können mit der Zugabe spezieller Bestandteile wie Farbstoffe als wässrige Lösungen, mit dem in dem Weichmachungsmittel io enthaltenen Wasser usw. eingebracht werden.
B

Claims (14)

  1. 667118
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Beständige, im wesentlichen nichtwässrige, konzentrierte textilweichmachende Zusammensetzung, gekennzeichnet durch einen Gehalt an
    A) einer in Wasser dispergierbaren quaternären Ammoniumverbindung als kationischem Weichmacher; und
    B) einer nichtwässrigen, Hexylenglykol aufweisenden Trägerflüssigkeit.
  2. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich ein nichtionisches Tensid enthält.
  3. 3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie 20 bis 80 Gew.% (A) und 80 bis 20 Gew.% (B) enthält.
  4. 4. Zusammensetzung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie 1 bis 15 Gew.% nichtionisches Tensid enthält.
  5. 5. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von kationischem Tex-tilweichmacherzu nichtionischem Tensid 25 :1 bis 3 :1 beträgt.
  6. 6. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtwässrige Träger (B) mindestens 25 Gew.% Hexylenglykol enthält.
  7. 7. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtwässrige Träger (B) minde-
    5 stens 35 Gew.% Hexylenglykol enthält.
  8. 8. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtwässrige Träger aus Hexylenglykol besteht.
  9. 9. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch io gekennzeichnet, dass der nichtwässrige Träger ein Gemisch enthält, das mindestens 25 Gew.% Hexylenglykol und als Rest ein Ci bis C3 Alkanol, ein C2 bis Ce Glykol, einen Ci bis Ce Mono- oder Dialkylether des Glykols, oder Mischungen derselben aufweist.
    15 10. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtwässrige Träger aus (a) 25% Hexylenklykol und 75% Propylenglykol ; (b) 31% Hexylenglykol und 69% Propylenglykol, (c) 31% Isopropanol und 69% Hexylenglykol; oder (d) 100% Hexylenglykol besteht. 20 11. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kationische Weichmacher der Formel (I) oder (II)
    ,R
    R
    ,N
    X
    (I)
  10. R.
    Y
    (II)
    O II
    <CH2)m-N-C-R7 *6
    entspricht, worin R aus der Gruppe aus gegebenenfalls Halogen-, Amid-, Hydroxyl-und Carboxysubstituenten aufweisenden C1-C30 aliphatischen Gruppen, Aryl- und Aralkyl-gruppen ausgewählt ist, unter der Bedingung, dass mindestens ein R für einen Cw bis C3o-Rest und Y für ein wasserlöslich machendes Anion stehen ; R2 C6 bis C30 Alkyl oder Alkenyl bedeutet ; R3 und R4unabhängig voneinander Wasserstoff oder Ci bis C» Alkyl bedeuten ; R5 Ci bis C4 Alkyl darstellt ; Ró Wasserstoff oder Ci bis Ca Alkyl ist; C7 die Bedeutung Có bis C30 Alkyl hat; m = 2 oder 3 ist; und n = 2 oder 3 bedeutet.
  11. 12. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische Tensid ein Ethylenoxid- oder Propylenoxid- oder gemischtes Ethylenoxidpropylenoxid-kondensationsprodukt mit C8-C20 aliphatischem Alkohol oder einem Mono-, Di- oderTrialkylphenol ist, in dem jede Alkylgruppe 4 bis 12 Kohlenstoffatome aufweist.
  12. 13. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsprodukt 2 bis 20 Mole Ethylenoxid je Mol Alkohol oder Phenol enthält.
  13. 14. Verfahren zum Herstellen einer beständigen, konzentrierten, nichtwässrigen, textilweichmachenden Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine in Wasser dispergierbare quaternäre Ammoniumverbin50
    dung als lcationischen Textilweichmacher bei Zimmertemperatur mit einem nichtwässrigen, flüssigen Hexylenglykol aufweisenden Träger kombiniert, wobei die kationische Verbindung mindestens 20 Gew.% der Zusammensetzung ausmacht.
  14. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtwässrige, flüssige Träger zusätzlich ein nichtionisches Tensid enthält.
    55
    60
    65
CH5271/85A 1984-12-12 1985-12-09 Bestaendige, im wesentlichen nichtwaessrige, konzentrierte textilweichmachende zusammensetzung. CH667118A5 (de)

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