CH667221A5 - Desintegratoranlage. - Google Patents

Desintegratoranlage. Download PDF

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Publication number
CH667221A5
CH667221A5 CH3264/85A CH326485A CH667221A5 CH 667221 A5 CH667221 A5 CH 667221A5 CH 3264/85 A CH3264/85 A CH 3264/85A CH 326485 A CH326485 A CH 326485A CH 667221 A5 CH667221 A5 CH 667221A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
cylindrical part
disintegrator
grinding chamber
side walls
Prior art date
Application number
CH3264/85A
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English (en)
Inventor
Alexei Nikolaevich Tjumanok
Yaan Voldemarovich Tamm
Jury Loitovich Sarandi
Original Assignee
Tallinsk Polt Inst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/20Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with two or more co-operating rotors
    • B02C13/205Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with two or more co-operating rotors arranged concentrically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

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PATENTANSPRUCH Desintegratoranlage, die eine Mahlkammer (1) mit in ihr untergebrachten Rotoren für die Bearbeitung von Material enthält, deren Gehäuse aus einem zylindrischen Teil (7) mit einem Stutzen (19) zum Materialaustrag aus der Mahlkammer (1) und aus zwei Seitenwänden (9 und 10) besteht, an einer von denen ein Stutzen (12) zur Aufgabe des Ausgangsmaterials in die Mahlkammer (1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Teil (7) des Gehäuses der Mahlkammer (1) drehbar relativ zu den Seitenwänden (9 " und 10) mit Fixierungsmöglichkeit einer gewählten Lage desselben mit Hilfe von Fixierungseinheiten (11) ausgeführt ist, welche am Umfang des zylindrischen Teils (7) des Gehäuses angebracht sind und von welchen jede eine Andrückplatte (13) enthält, die an einer der Seitenwände (10) des Gehäuses mit Hilfe eines Schraubenbolzens (14) befestigt ist und bei der ein Ende an einem Vorsprung (15), der an der entsprechenden Gehäusewand (10) ausgebildet ist, anliegt, während sich das andere Ende derselben in einer kreisförmigen Rille (16) befindet, die auf der Aussenfläche des zylindrischen Teils (7) des Gehäuses der Mahlkammer (1) eingearbeitet ist.
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Desintegratoranlage nach dem Oberbegriff des Patenanspruches.
Es sind Desintegratoren bekannt (siehe UdSSR-Urheberschein Nr. 541 497, US-Patentschriften Nr. 3 771 734, 3 894 695, GB-Patentschrift Nr. 943 319), die ein Gehäuse und in diesem befindliche Rotoren für die Bearbeitung von Material enthalten. Das Gehäuse weist Seitenwände und einen zylindrischen Teil auf, der mit einer der Seitenwände eine einheitliche Konstruktion bildet, während die andere Seitenwand beweglich ist. Im unteren Teil des Zylinders ist ein Austrittsstutzen, in der Seitenwand aber ein Eintrittsstutzen angebracht. Bei der Arbeit des Desintegrators wird das zerkleinerte Material nur an einer Stelle ausgetragen, nämlich über den Austrittsstutzen, dessen Lage genau festgelegt ist.
Bekannt ist ein Mahlaggregat (siehe UdSSR-Urheberschein Nr. 528 118), das ein Gehäuse enthält, in welchem ein Rotor mit Schlägern und ein Sichter untergebracht sind. Das Gehäuse weist einen zylindrischen Teil und zwei Seiten wände auf. Der zylindrische Teil ist an einer Seitenwand befestigt. Am Zylinder sind ein Eintrittsstutzen und ein vertikal angeordneter Stutzen zur Ableitung des zerkleinerten Materials in den Sichter befestigt. Das Mahlaggregat kann nur im Betriebszustand der Separationszerkleinerung arbeiten. Seine Umstellung auf den Betriebszustand der Durchlaufzerkleinerung ist ohne Änderung der Konstruktion unmöglich.
Es ist ein Desintegrator bekannt (UdSSR-Urheberschein Nr. 541 497), der eine Mahlkammer enthält, in welcher Rotoren mit Ringen für die Bearbeitung von Material untergebracht sind. Das Gehäuse der Kammer weist einen zylindrischen Teil mit einem Stutzen zum Austrag des Materials aus der Mahlkammer und zwei Seitenwände auf, an einer von denen ein Stutzen zur Aufgabe des zu bearbeitenden Materials in die Mahlkammer befestigt ist. Der zylindrische Teil des Gehäuses ist mit einer der Seitenwände starr verbunden und bildet mit ihr ein einheitliches Ganzes.
Das zu zerkleinernde Material wird der Mahlkammer über den Aufgabestutzen zugeführt und gelangt auf den ersten Bearbeitungsring des ersten Rotors, alsdann der Reihe nach auf die übrigen Bearbeitungsringe. Danach fliegt das Material von den Rotoren zur Innenfläche des zylindrischen
Teils des Gehäuses weg, neben welcher sich eine bewegte Materialschicht bildet, die bis zum Austragstutzen gleitet und aus der Mahlkammer entfernt wird.
Der bekannte Desintegrator arbeitet im Betriebszustand der Durchlaufzerkleinerung mit dem Austrag des Materials im unteren Gehäuseteil. Für die Arbeit des Desintegrators im Umlaufbetrieb, d.h. im Separationszustand, müssen zusätzliche Transportvorrichtungen für die Rückführung der Grobfraktion zum erneuten Zerkleinern und die Sammlung der Feinfraktion verwendet werden. Der Übergang von dem einen Betriebszustand des Desintegrators zum anderen (vom Durchlauf- zum Umlaufbetrieb) und zurück ist praktisch unmöglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Desintegratoranlage zu schaffen, bei der die konstruktive Ausführung des Mahlkammergehäuses es gestatten würde, die Funktionsmöglichkeiten der Anlage zu erweitern und ihre Arbeit unter verschiedenen Zerkleinerungsverhältnissen von Materialien sicherzustellen.
Die erfindungsgemässe Desintegratoranlage ist dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Teil des Mahlkammergehäuses drehbar relativ zu den Seitenwänden mit Fixierungsmöglichkeit einer gewählten Lage desselben mit Hilfe von Fixierungseinheiten ausgeführt ist, welche am Umfang des zylindrischen Teils des Gehäuses angebracht sind und von welchen jede eine Andrückplatte enthält, die an einer der Seitenwände des Gehäuses mit Hilfe eines Schraubenbolzens befestigt ist und bei der ein Ende an einem Vorsprung, der an der entsprechenden Gehäusewand ausgebildet ist, anliegt, während sich das andere Ende derselben in einer kreisförmigen Rille befindet, die auf der Aussenfläche des zylindrischen Teils des Gehäuses eingearbeitet ist.
Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die Umstellung der Desintegratoranlage von einem Betriebszustand der Materialzerkleinerung auf den anderen mit geringem Aufwand an Zeit und Arbeitskraft vorzunehmen.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung an einem konkreten Ausführungsbeispiel derselben und anhand von beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen zeigen:
Fig. 1 die Gesamtansicht der Desintegratoranlage mit dem Materialaustrag im unteren Gehäuseteil,
Fig. 2 einen Querschnitt des Mahlkammergehäuses, Fig. 3 die Gesamtansicht der Desintegratoranlage bei deren Arbeit im Betriebszustand der Durchlaufzerkleinerung mit dem unteren Materialaustrag,
Fig. 4 die Gesamtansicht der Desintegratoranlage bei deren Arbeit im Betriebszustand der Durchlaufzerkleinerung mit dem seitlichen Materialaustrag, und
Fig. 5 die Gesamtansicht der Desintegratoranlage bei deren Arbeit im Betriebszustand der Spearationszerkleinerung.
Die Desintegratoranlage enthält eine Mahlkammer 1 mit in ihr untergebrachten Bearbeitungsrotoren. Die Rotoren sind auf Wellen 2 und 3 eines Antriebes angeordnet und enthalten Tragscheiben 4 und 5, an denen Bearbeitungsringe 6 angebracht sind.
Das Gehäuse der Mahlkammer 1 enthält einen zylindrischen Teil mit einer Austrittsöffnung 8 und Seitenwände 9 und 10, wobei der zylindrische Teil 7 drehbar relativ zu den Seitenwänden 9 und 10 ausgeführt ist. Zur Festlegung einer gewählten Lage des zylindrischen Teils 7 in bezug auf die Seitenwände 9 und 10 ist eine Fixierungseinheit 11 vorhanden.
Für die Materialaufgabe in die Mahlkammer 1 ist ein Stutzen 12 vorhanden.
Die Fixierungseinheit 11 enthält eine Andrückplatte 13, die an der Seitenwand 10 des Gehäuses der Mahlkammer 1 mit Hilfe eines Schraubenbolzens 14 befestigt ist. Das eine Ende der Andrückplatte 13 liegt an einem Vorsprung 15 an,
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der an der Seiten wand 10 ausgebildet ist, während das andere Ende derselben sich in einer kreisförmigen Rille 16 befindet, die auf der Aussenfläche des zylindrischen Teils 7 des Gehäuses eingearbeitet ist. Zur Abdichtung der Mahlkammer 1 sind Dichtungen 17 und 18 vorgesehen.
Für den Fall, dass die Anlage im Betriebszustand der Durchlaufzerkleinerung eingesetzt wird, ist die Austrittsöff-nung 8 mit Hilfe eines Austrittsstutzens 19 mit einer Materialaufnahmeeinheit verbunden. Diese besteht aus einem Zyklon 20, einem Luftzuführungskanal 21 und einem Sammler 22. In Abhängigkeit von der Anordnungsstelle des Materialsammlers 22 wird die Austrittsöffnung 8 durch Drehung des zylindrischen Teils 7 in verschiedene Lagen in bezug auf die Seitenwände 9 und 10 des Gehäuses gebracht. Uber dem Stutzen 12 kann ein Bunker 23 mit einer Dosiervorrichtung 24 montiert sein.
Für den Fall, dass die Anlage im Umlaufbetrieb eingesetzt wird, d.h. bei der Separationszerkleinerung, ist die Austrittsöffnung 8 vermittels eines Kanals 25 von konstanter Krümmung mit einem Sichter 26 verbunden, der eine Abzweigung 27 zur Luftableitung in einen Feinfraktionssichter besitzt. Der Sichter enthält einen Zyklon 28, einen Fertigproduktsammler 29 und einen Luftrückführungskanal 30, welcher mit dem Stutzen 12 hermetisch dicht verbunden ist.
Diese Desintegratoranlage arbeitet folgenderweise. Das Ausgangsmaterial wird aus dem Bunker 23 über die Dosiervorrichtung 24 in den Stutzen 12 eingebracht und gelangt in die Mahlkammer 1, in welcher es zerkleinert wird. Das zerkleinerte Material wird in Richtung des zylindrischen Teils 7 (Fig. 1) fortgeschleudert, gleitet an dieser bis zur Austrittsöffnung 8 und wird aus dem Gehäuse zusammen mit der Luft herausgeführt. Je nach dem Betriebszustand der Anlage lässt sich das Material durch Drehung des zylindrischen Teils 7 des Gehäuses in einer beliebigen Richtung austragen. In den Figuren 3 und 4 sind zwei mögliche Stellungen des Stutzens 19 bei der Durchlaufzerkleinerung des Materials dargestellt. Das Material wird in die Aufnahmeeinheit geleitet, die in Form eines Sichters ausgeführt sein kann, aus welchem das zerkleinerte Material in den Sammler 22 gelangt. Die Luft strömt über den Kanal 21 in den Stutzen 12. Im Betriebszustand der Durchlaufzerkleinerung wird ein Material mit der Granulometrie weiten Bereichs erhalten, d.h., in ihm sind sowohl feine als auch grobe Körner vorhanden, die bei der Zerkleinerung der Materialteilchen beim Zusammen-stoss mit den Mahlelementen der Bearbeitungsringe 6 (Fig. 1) gebildet werden.
Durch Veränderung der Lage des zylindrischen Teils 7 des Gehäuses in bezug auf die Seitenwände 9 und 10 kann man das Material dem Bunker 23, einem Transportband oder einer beliebigen, gewünschten Stelle zuführen.
Die erfindungsgemässe Desintegratoranlage kann im Betriebszustand der Separationszerkleinerung arbeiten. Dazu wird der zylindrische Teil 7 des Gehäuses in eine Lage gedreht, bei welcher der Stutzen 19 zum Materialaustrag mit dem Sichter 26 in Verbindung gesetzt wird. Die Feinfraktion wird zusammen mit der Luft über die Abzweigung 27 in den Zyklon 28 geleitet. Aus dem Zyklon 28 gelangt die Feinfraktion in den Sammler 29, während die Luft über den Kanal 30 in den Stutzen 12 strömt. Die Grobfraktion gelangt aus dem Sichter 26 in den Bunker 23 und weiter in den Desintegrator zur erneuten Zerkleinerung.
Die Separationszerkleinerung ist zweckmässigerweise in dem Falle anzuwenden, wo es erforderlich ist, ein Produkt mit der Granulometrie, engen Bereichs zu erhalten, d.h. ein Produkt, in dem Fraktionen gröber als eine bestimmte Grenze fehlen.
Somit bietet die erläuterte Desintegratoranlage die Möglichkeit, das zerkleinerte Material in einer beliebigen Richtung einfach und bequem auszutragen sowie es dem Sammler 22 oder dem Sichter 26 oder einem nicht dargestellten Förderer zuzuführen. In Abhängigkeit davon kann die Desintegratoranlage im Betriebszustand der Direktzerkleinerung oder im Separationszustand arbeiten. Der Betriebszustand der Direktzerkleinerung ist zweckmässigerweise bei der Notwendigkeit anzuwenden, ein-Material mit der Granulometrie weiten Bereichs zu erhalten, während der Sepera-tionsbetrieb dann anzuwenden ist, wenn ein feines und eine Granulometrie engen Bereichs aufweisendes Material erhalten werden muss.
Die Erfindung kann als Laborausrüstung bei der Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten in der Geologie, bei der Herstellung von Baustoffen und in der chemischen Industrie angewendet werden.
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1 Blatt Zeichnungen
CH3264/85A 1983-11-25 1984-11-11 Desintegratoranlage. CH667221A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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SU833690204A SU1310022A1 (ru) 1983-11-25 1983-11-25 Лабораторна дезинтеграторна установка

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JP (1) JPS61500477A (de)
AT (1) AT385212B (de)
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DE (2) DE3490555T (de)
GB (1) GB2181970B (de)
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