CH667237A5 - Presse. - Google Patents

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CH667237A5
CH667237A5 CH4035/84A CH403584A CH667237A5 CH 667237 A5 CH667237 A5 CH 667237A5 CH 4035/84 A CH4035/84 A CH 4035/84A CH 403584 A CH403584 A CH 403584A CH 667237 A5 CH667237 A5 CH 667237A5
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CH
Switzerland
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bear
press according
movement
encoder
press
Prior art date
Application number
CH4035/84A
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Inventor
Tsuneo Kogure
Yuji Tsuchiyama
Tadashi Amano
Hideaki Takahashi
Katsuji Sekita
Ichio Akami
Original Assignee
Amada Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Presse gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruches 1.
Wie bekannt, umfasst eine Biegepresse oder eine Pressmaschine zum Biegen von plattenförmigen Werkstücken, wie Bleche, obere und untere Biegewerkzeuge, von denen das eine mittels eines Bärs vertikal zum anderen Werkzeug hin und von diesem weg bewegt wird. Üblicherweise ist das untere Werkzeug fixiert und das obere Werkzeug am Bär befestigt und damit zum unteren Werkzeug hin und von diesem weg beweglich. In jedem Fall wird das Werkstück, das zu biegen ist, auf das untere Biegewerkzeug gelegt, so dass es gebogen wird, wenn entweder das obere oder das untere Biegewerkzeug, je nachdem, welches beweglich ist, in vertikaler Richtung zum anderen Werkzeug hin bewegt wird. Der Bär, der das bewegliche Biegewerkzeug trägt, ist bei vielen Biegemaschinen hydraulisch betätigt mittels eines hydraulischen Antriebs, um das bewegliche Biegewerkzeug vertikal gegen das andere hin und vom anderen weg zu bewegen.
In einer solchen Biegepresse wird der Winkel, um den das Werkstück zu biegen ist, durch den begrenzten Weg des Bärs, auf dem der
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Bär vertikal beweglich ist, bestimmt. Dementsprechend ist es absolut notwendig, den Bewegungsweg des Bärs oder des beweglichen Werkzeugs genau einzustellen, um das Werkstück um genau den gewünschten Winkel zu biegen. Für eine genaue Lagesteuerung zur 5 Festlegung des Weges, um den der Bär anzuheben oder abzusenken ist, ist bei hydraulischen Pressen ein Steuerventil im hydraulischen Weg angeordnet. Dazu hat die Presse oder die Biegemaschine eine Vorrichtung zur Festlegung der Lage, mit der die Lage gesteuert wird, bis zu der der Bär angehoben oder abgesenkt wird, indem das io genannte Steuerventil angesteuert wird, und dazu hat der Bär ein Betätigungsglied, mit dem das Ventil geöffnet wird, wenn es durch einen Lagegeber betätigt wird. Das heisst, wenn ein Betätigungsglied am Bär den Lagegeber berührt, wird die vertikale Bewegung des Bärs angehalten, um dann seine Lage zu steuern.
15 Es ist erwünscht, dass die Lagebestimmung nahe beim Zentrum des Bärs geschieht. Wenn dies nämlich am einen Ende geschähe, könnte das Gleichgewicht des Bärs geändert werden, und dies könnte grosse Fehler in der Messung bewirken.
Ein solcher Lagegeber besteht aus einer rotierenden Verbindung 20 an der Seite des Rahmens beim Zentrum des Bärs und entlang seiner Länge, so dass dieser frei nach oben und nach unten rotiert werden kann. Das Betätigungsglied am Bär ist derart ausgebildet, dass dadurch die Spitze der rotierenden Verbindung berührt wird. Die Lage des Bärs wird dadurch bestimmt, dass der Winkel der obenge-25 nannten rotierenden Verbindung eingestellt wird. Als Folge davon berührt das Betätigungsglied, das aufwärts und abwärts bewegt wird, die rotierende Verbindung; deren Spitze einen Kreisbogen beschreibt. Weil hier keine proportionale Beziehung zwischen der Lage, auf die der Winkel des rotierenden Gliedes eingestellt ist, und 30 der Lage, an der der Bär anzuhalten ist» gegeben ist, ist es sehr schwierig, die Lage, bei der der Bär anzuhalten ist, zu bestimmen.
Die Lage des obengenannten Lagegebers kann entweder von Hand oder automatisch eingestellt werden. Manuelle Einstellung, die durch Rotieren eines Handrades durchgeführt wird, das sich an 35 der Seite der Maschine verbindet, ist sehr schwierig, für genaue Einstellung. Eine automatische Einstellung, die durch eine Ein/Aus-Betätigung eines Druckknopfes an einer Steuereinheit vorgenommen wird, ist ebenso schwierig, wenn Genauigkeit verlangt wird.
Eine Steuerung der Geschwindigkeit des vertikal beweglichen 40 Bärs in der Presse wird durch Öffnen und Schliessen eines unbelasteten Ventils im hydraulischen Kreis, durch das die Vertikalbewegung des Bärs bewirkt wird, vorgenommen. Das obengenannte unbelastete Ventil wird durch ein Fusspedal an der Frontseite der Maschine geöffnet und geschlossen. Dadurch ist es aber unmöglich, die Presse 45 von einer entfernten Stelle aus zu steuern, was für die Verbesserung der Sicherheit sehr ungeeignet ist.
Bei einer anderen bekannten Presse- oder Biegemaschine wurde ein Zylinder, der mit hydraulischem Fluid gefüllt ist, unter dem Fusspedal angeordnet. Der Druck auf das Fusspedal wird durch das so Fluid zum unbelasteten Ventil, das dadurch betätigt wird, übertragen. Aber auch dieses Verfahren zeigt Probleme: Der hydraulische Schlauch, der mit dem Fusspedal verbunden ist, hat einen grossen Durchmesser und ist steif, wodurch die Betätigung schwierig wird, und wenn die Maschine bewegt oder transportiert wird, muss das 55 Fusspedal von der Presse entfernt werden, wodurch hydraulisches Fluid ausfliessen kann und auf den Boden oder auf nahestehende Objekte gelangen kann. Ein weiteres Problem bei bekannten Maschinen besteht darin, dass kein Detektionsmittel vorhanden ist, um die Lage des Bärs, der sich in vertikaler Richtung bewegt, festzustel-60 len.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obengenannten Probleme zu lösen. Ein erster Zweck der Erfindung besteht daher darin, eine Presse zu schaffen, bei der die Anhaltesteile des Bärs in vertikaler Bewegungsrichtung genau und proportional 65 zur Auf- und Abbewegung des Bärs bestimmt ist. Ein zweiter Zweck besteht darin, eine Presse zu schaffen, bei der die Lage, bis zu der der Bär angehoben oder abgesenkt wurde, leicht festgestellt werden kann.
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Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs 1 erreicht.
Der genannte erste Zweck wird dabei dadurch erhalten, dass der Lagegeber, der ein Betätigungsglied am Bär berührt, die Vertikalbewegung des Bärs anhält, um die Lageeinstellung mittels einer linearen Bewegung einzustellen.
Dabei kann eine Steuereinheit einen Impulsgenerator enthalten, um mit diesen Impulsen einen Schrittmotor zu steuern, mit dem auch ein Indikator gesteuert wird, der die Position des Lagegebers anzeigt, wobei die jeweilige Stellungsänderung des Schrittmotors festgestellt wird.
Ferner kann auch ein elektromagnetisches Proportionalventil im hydraulischen Kreis vorgesehen sein, mit dem der Bär in Aufwärts-und Abwärtsrichtung angetrieben wird. Die Anlage ist so konzipiert, dass die Geschwindigkeit des vertikal beweglichen Bärs durch Steuerung dieses elektromagnetischen Proportionalventils entsprechend der Betätigung einer Geschwindigkeitssteuerungsvorrichtung gesteuert wird.
Für die Erfüllung des zweiten Zwecks ist am Bär ein Lagedetektor angebracht, mit dem die Lage des Hubes des Bärs feststellbar ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Presse, bei der diese Erfindung eingebaut ist,
Fig. 2 eine vergrösserte Schnittansicht gemäss der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung der Pfeile III-III in Fig. 2, Fig. 4 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit zum Teil weggebrochenen Partien,
Fig. 6 eine vergrösserte Frontansicht des Steuerpultes gemäss
Fig. 1,
Fig. 7 ein Blockschema einer Schrittmotorsteuerung,
Fig. 8 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 1 in vergrössertem Massstab,
Fig. 9 eine Ansicht in Richtung der Pfeile IX-IX in Fig. 8, Fig. 10 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie X-X in Fig. 1 in vergrössertem Massstab,
Fig. 11 eine zum Teil aufgerissene Seitenansicht der Schnittan-sicht gemäss Fig. 10,
Fig. 12 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie XII-XII in Fig. 11, und
Fig. 13 ein Schema einer hydraulischen Steuerung.
Gemäss Fig. 1 umfasst eine Presse- oder Biegemaschine 1 einen rechten und einen linken C-förmigen Seitenrahmen 3R und 3L,
obere und untere Rahmenträger 5 und 7, die beidseits durch die beiden Rahmen 3R und 3L getragen werden, und einen Bär 9 innerhalb des unteren Rahmens 7 gegenüber dem oberen Rahmen 5. Ein oberes Biegewerkzeug 11 zum Biegen eines blechförmigen Werkstückes W ist unten am obengenannten oberen Rahmen 5 befestigt, so dass es entfernt und ersetzt werden kann. Ein unteres Biegewerkzeug 13 ist oben am Bär 19 gegenüber dem oberen Biegewerkzeug 11 angeordnet, so dass es ebenfalls entfernt und ersetzt werden kann.
Wie im einzelnen noch zu beschreiben sein wird, wird der Bär 9 durch einen hydraulischen Zylinder 15 innerhalb des unteren Rahmens 7 angetrieben. Die Aufwärtsbewegung des Bärs bewirkt, dass das untere Biegewerkzeug 13 nach oben gegen das obere Biegewerkzeug 11 gestossen wird, wodurch das Werkstück, das zwischen dem unteren und dem oberen Biegewerkzeug 11,13 eingeklemmt ist, gebogen wird. Das heisst, dass in diesem Ausführungsbeispiel das Werkstück W dann gebogen wird, wenn der Bär 9 nach oben bewegt wird, aber die Erfindung beschränkt sich nicht auf diese Form der Biegepresse und kann ebensogut in einer Presse verwendet werden, bei der der Bär im oberen Rahmen angeordnet ist, um das obere Biegewerkzeug nach unten zu drücken.
Gemäss Fig. 2 bis 4 ist der hydraulische Zylinder 15 zum Antrieb des obengenannten Bärs 9 in der unteren Partie des unteren Rahmens 7 zwischen hinterer und vorderer Rahmenplatte 7a und 7b eingebaut.
In dieser Ausführungsform betätigt ein Betätigungsglied 19, das am Bär 9 befestigt ist, einen Lagegeber 17, um die Lage festzustellen, an der die Aufwärtsbewegung des Bärs anzuhalten ist. Der Lagegeber 17 zum Anhalten des Bärs ist mittels eines Halters 21 am unteren hinteren Rahmenteil 7b nahe der Rückseite des Bärs 9 befestigt. Das Betätigungsglied 19 ist so angeordnet, dass seine Spitze durch eine Öffnung im unteren hinteren Rahmenteil 7b innerhalb des Bereiches der Bewegung eines Lagegebers 23 vorsteht, der ein Teil der Lagegebervorrichtung 17 ist und so angeordnet ist, dass die Einstellung verändert werden kann. Die Anordnung ist derart, dass die Aufwärtsbewegung des Bärs 9 angehalten wird, wenn das Betätigungsglied 19 das Lageglied 23 berührt. Als Folge davon kann die Haltestellung des Bärs 9 in vertikaler Betätigung dadurch eingestellt werden, dass die Lage des Anhaltelagegebers 23 eingestellt wird. Wie Fig. 2 bis 4 weiter zeigen, ist der Lagegeber 23 so ausgebildet, dass seine Lage durch eine lineare Auf- und Abbewegung eingestellt werden kann. . Das heisst, zwei gegenüberliegende Führungsschienen 25 sind auf dem obengenannten Halter 21 befestigt und diese beiden Führungsschienen 25 dienen zur Halterung des Lagegebers 23, wobei dieser auf- und abbewegt werden kann. Eine Gewindestange 27, die parallel zu den Führungsschienen 25 verläuft, ist in den Lagegeber 23 eingeschraubt und mit einem Schrittmotor PM, der auf dem Träger 21 befestigt ist, gekoppelt. Die Folge davon ist, dass durch Drehen der Gewindestange 27 mittels des Schrittmotors PM der Lagegeber 23 entlang den Führungsschienen 25 aufwärts und abwärts bewegt werden kann. Der Schrittmotor PM steht mit einem Impulscodierer PE in Verbindung, der die jeweilige Drehung des Schrittmotors PM detektiert. Die Antriebswelle 29 des Schrittmotors PM ist mit dem unteren Teil der Gewindestangè 27 durch eine Keilverbindung fixiert. Das obere Ende der Gewindestange 27 ist in einem Lager 21 drehbar gelagert, welches Lager so angeordnet ist, dass es frei aufwärts und abwärts entlang den genannten Führungsschienen 25 bewegt werden kann. Das heisst, wenn die Aufwärtsbewegung des Bärs 9 das Betätigungselement 19 gegen den Lagegeber 23 drückt, können der Lagegeber 23 und die Gewindestange 27 als eine Einheit nach oben bewegt werden.
Um die Berührung des Betätigungselementes 19 und des Lagegebers 23 zu detektieren und damit die Aufwärtsbewegung des Bärs anzuhalten, umfasst die Anhaltelagevorrichtung 17 ein steuerbares Ventil 23, mit dem die hydraulische Steuerung des genannten hydraulischen Zylinders 15 geöffnet und geschlossen wird. Dieses Steuerventil 23 hat eine verschiebbare Spule 33S. Mit dieser verschiebbaren Spule 33S kann ein Teil des hydraulischen Fluids zum Tank zurückgeführt werden, wenn diese Spule 33S angestossen wird. Ein Ende der Spule 33S ist in Berührung mit einem Ende 33A eines Hebels 35. Der Hebel 35 ist mit dem Halter 31 über eine Welle 37 verbunden, so dass dieser frei schwingend gehaltert ist. Das andere Ende 35b des Hebels 35 steht in Berührung mit dem genannten Lagerbock 31. Der obengenannte Hebel 35 steht immer in Berührung mit dem Lagerdruck 31 mittels eines elastischen Elementes 39' wie eine Torsionsfeder oder eine Druckfeder.
Aus der obigen Beschreibung ist klar ersichtlich, dass, wenn das Betätigungsglied 19 den Lagegeber 23 berührt, der Hebel 35 entgegen dem Widerstand des elastischen Körpers 39' rotiert wird, um damit die Spule 33S des Schaltventils 33 gegen das eine Ende 35a des Hebels 35 zu stossen, wodurch das Schaltventil 33 betätigt wird und dadurch die Bewegung des Bärs 9 anhält.
Wenn dann der Schrittmotor PM betätigt wird, um den genannten Lagegeber 23 anzuheben oder abzusenken, um festzustellen, ob der Lagegeber 23 mit dem Betätigungselement 19 in Berührung steht, ist, wie aus Fig. 3 hervorgeht, ein Hilfshebel 39 am obengenannten Hebel 35 befestigt und erstreckt sich von dessen Mitte nach unten. Zwei Anschläge 41a und 41b sind beidseits der Spitze dieses Hilfshebels 39 angeordnet und sind einstellbar. Der Anschlag 41a befindet sich gegenüber einem ersten Begrenzungsschalter LSI, der auf einer Montageplatte 43 befestigt ist, die ihrerseits am Halter 21 fixiert ist. Der andere Anschlag 41b befindet sich gegenüber einem zweiten Begrenzungsschalter LS2, der ebenfalls an der Montageplat-
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te 43 befestigt ist. Das heisst, die Spitze des Hilfshebels 39 befindet sich zwischen den beiden Begrenzungsschaltern LSI und LS2.
In der oben beschriebenen Anordnung bedeutet dies, dass, wenn das Betätigungsglied 19 den Lagegeber 23 berührt, der Hebel 35 rotiert wird, wodurch der normalerweise geschlossene Kontakt des zweiten Begrenzungsschalters LS2 geöffnet wird, so dass die Berührung des Betätigungsgliedes 19 mit dem Lagegeber 23 detektiert wird.
Wenn ein Befehl den Schrittmotor PM in der Richtung dreht, dass die Gewindestange 29 den Lagegeber nach unten bewegt, berührt der Lagegeber 23 das Betätigungsglied 19. Dagegen, wenn die Gewindestange 27 in der Richtung gedreht wird, dass sie nach unten bewegt wird, bewirkt dies, dass der Lagerbock 31 angehoben wird und der Hebel 35 die Spule 33S des Schaltventils 33 anstösst. Wenn die Spule 33S des Schaltventils 33 noch weiter als notwendig gestossen wird, wird der erste Begrenzungsschalter LSI eingeschaltet und die Befehle an den Schrittmotor PM werden unterbrochen. Auf diese Art zeigt die Drehung der Gewindestange 27, dass der Lagegeber 23 nicht weiter nach unten bewegt werden kann.
Ein dritter Begrenzungsschalter LS3 ist am Halter 21 befestigt, um damit festzustellen, wenn der Lagegeber 23 seine obere Grenzstellung erreicht hat. Ein Anschlag 45 ist am Lagegeber 23 befestigt und ist frei einstellbar, um den dritten Begrenzungsschalter LS3 zu betätigen. Die Folge von der Betätigung des dritten Begrenzungsschalters LS3 ist, dass der Lagegeber 23 nicht weiter nach oben bewegt werden kann.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform, wonach die Gewindestange 37 das Schaltventil 33 direkt betätigt. In dieser Ausführungsform ist eine angetriebene Riemenscheibe 49 auf einem Lagerbock 47 drehbar gelagert, welcher Lagerbock 47 am Schaltventil 33 befestigt ist. Die obere Spitze der Gewindestange 37 ist über eine Keilverbindung mit der angetriebenen Riemenscheibe verbunden. Die Gewindestange 27 ist mit der Spule 33S des Schaltventils 33 über einen Gleitstift 51 verbunden. Ein Riemen 53 verbindet die angetriebene Riemenscheibe 49 mit einer Antriebsriemenscheibe 55, die ihrerseits durch den Schrittmotor PM angetrieben ist.
Weil diese Ausführungsform in ähnlicher Weise arbeitet wie die oben beschriebene Anordnung, wurden gleiche Teile mit gleichen Funktionen durch gleiche Referenzzahlen bezeichnet und Details der Beschreibung weggelassen.
Es wird an dieser Stelle noch zusätzlich erwähnt, dass diese Erfindung bei verschiedenen Ausführungsformen der Teile verwendbar ist. Beispielsweise könnte der Lagegeber 23 eine geneigte Fläche haben, auf der dann das Betätigungselement 19 auflaufen würde, und eine Komponente der Kraft könnte dann den Lagegeber 23 bewegen. Auch wäre eine Anordnung denkbar, bei der der Lagegeber 23 durch horizontale Bewegung einstellbar wäre.
In Fig. 1 weist die Presse 1 ein Steuergerät 57 auf, mit dem die Presse 1 und der Impulsmotor PM gesteuert werden können. Ein Steuerkasten 59 ist auf einem der beiden genannten seitlichen Rahmen 3R und 3L angeordnet. Auf diesem Steuerkasten 59 ist eine Trägerstange 61 befestigt, die gerade nach oben gerichtet und frei drehbar ist. Diese Trägerstange 61 trägt ihrerseits an ihrer oberen Partie den Fuss eines Arms 63, der ausgezogen und eingezogen werden kann. Von diesem Arm 63 ist eine Trägerstange 65 drehbar nach unten gerichtet und am unteren Ende dieser Stange befindet sich eine Schalttafel 57. Damit kann die Lage der Schalttafel 57 über einen weiten Umkreis um die Maschine herum verschwenkt werden.
Fig. 6 zeigt Einzelheiten dieser Schalttafel 57. Ein von Hand betätigter Impulsgenerator 67 dient zur Speisung des Schrittmotors PM und ein Lageindikator 69, dem die Impulse aus dem genannten Impulscodierer PE zugeleitet werden, zeigt die Lage des Lagegebers 23 an. Die Schalttafel 57 hat auch einen Einstellknopf 71 zur Einstellung der Ausgangslage, mit dem die Stelle eingestellt wird, bis zu der der Bär 9 angehoben wird, wenn das obere Biegewerkzeug 11 und das untere Biegewerkzeug 13 sich direkt berühren und einen vorbestimmten Druck erzeugen, so dass ein unterer Begrenzungsschalter 73 eingestellt werden kann, mit dem die untere Begrenzung
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des Bärs 9 bei irgendeinem Wert eingestellt werden kann, und ein Schalter 75 zur Umstellung der Geschwindigkeit zur automatischen Änderung der Aufwärtsbewegung des Bärs kann an einer beliebigen ausgewählten Stellung befestigt werden. Der genannte untere Be-
5 grenzungsschalter 73 und der Geschwindigkeitsumschalter 75 sind digitale Schalter und ihre Einstellungen können beliebig verändert werden.
Der Impulsgenerator 67 kann beispielsweise ein Impulscodierer sein. Wenn ein Knopf 67N gedreht wird, werden Impulse entspre-10 chend der Geschwindigkeit erzeugt. Wie Fig. 7 zeigt, ist dieser Impulsgenerator 67 mit einem Motortreiber 77 verbunden, der den obengenannten Schrittmotor PM über einen Drehrichtungsdiskrimi-nator 79 antreibt. Mit diesem Motortreiber 77 ist ein Hilfsschalter 81 verbunden, der Eingangssignale aus dem Impulsgenerator 67 un-15 terdrückt und verhindert, dass der Schrittmotor PM dreht, und ferner sind auch die Begrenzungsschalter LSI und LS3 mit diesem Motortreiber 77 verbunden, mit denen die Endstellungen des Lagegebers 23 festgestellt werden.
Wenn der Hilfsschalter 81 und die Begrenzungsschalter LSI und
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LS3 geschlossen sind, bewirkt ein Drehen des Knopfes 67N des Impulsgebers 67 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung, dass der Motor PM ebenfalls in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung mit einer Drehzahl dreht, die der Drehrichtung des Knopfes entspricht. Auf diese Weise kann die Lage des Lagegebers 23 eingestellt werden.
Das Drehen des Schrittmotors PM wird durch den Impulscodierer PE festgestellt. Dieser Impulscodierer PE ist mit einem Zähler 83 verbunden, der die von jenem gegebenen Impulse zählt. Der Wert dieser Zählung wird dem Lageindikator 69 zugeführt, um eine digi-30 tale Anzeige der Lage des Lagegebers 23 anzuzeigen. Der Zähler 83 wird durch den Schalter SW gelöscht, wenn die Ausgangsstellung des Bärs eingestellt werden soll.
Durch Drehen des Impulsgebers 67 und gleichzeitige Beobachtung des Indikators 69 kann die Lage des Lagegebers 23 genau ein-35 gestellt werden, wodurch auch die Lage für das Anhalten des Bärs 9 genau eingestellt werden kann. Weil die jeweilige Rotation des Schrittmotors PM, während die Drehung durch den Impulscodierer PE detektiert wird, wird die Stellung des Lagegebers 23 immer genau angezeigt, auch bei einem Aussertrittfallen, beispielsweise, 40 wenn der Knopf 67N des Impulsgebers 67 zu rasch gedreht wird und der Schrittmotor PM nicht folgen kann. Oder wenn hohe Belastungen über der Leistungsfähigkeit des Schrittmotors PM liegen und dadurch eine Drehung desselben verhindern. Der Schrittmotor PM kann sowohl vorwärts wie rückwärts betätigt werden, ohne Verwen-45 dung des Impulsgebers 67, indem eine anderweitige Steuerschaltung angeschlossen wird.
Fig. 8 und 9 zeigen ein Lagedetektionssystem 85 an der Presse 1, um damit die vertikale Lage festzustellen, bis zu der der Bär 9 angehoben oder abgesenkt wurde. Das Lagedetektionssystem 85 umfasst so einen Positionsdetektor 87, wie beispielsweise einen linearen Codierer, der sich auf dem unteren, hinteren Rahmenteil 7b befindet, und einen Detektor 89, der sich auf diesem Positionsdetektor 87 befindet und frei nach oben und nach unten bewegt werden kann. Die obere Spitze des Detektorgliedes 89 ist mit einem Kopplungsblock 93 ver-55 bunden, der am Bär 9 mittels eines elastischen Gliedes 91 verbunden ist. In dieser Ausführungsform ist das elastische Glied 91 eine Blattfeder, die um 90° verdreht ist. Ein unterer Begrenzungsanschlag 95 ist am genannten Kopplungsblock 93 befestigt, so dass seine Lage frei nach oben und nach unten einstellbar ist. Am unteren, hinteren 60 Rahmen 7b ist ein vierter Begrenzungsschalter LS4 befestigt, der durch den unteren Begrenzungsanschlag 95 betätigt wird, wenn der Bär 9 bis zu seiner unteren Grenzstellung bewegt wurde.
In der oben beschriebenen Anordnung bewegen sich das Detektorglied 89 und der Bär 9 gemeinsam nach oben und nach unten, 65 und es werden dem Betrag der vertikalen Bewegung des Bärs durch den Positionsdetektor 87 entsprechende Impulse erzeugt. Durch Zählen dieser Impulse kann die Lage, bis zu der der Bär 9 angehoben oder abgesenkt wurde, festgestellt werden.
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Wenn der Bär, der von seiner angehobenen Stelle aus abgesenkt wird, die durch den unteren Begrenzungsschalter 73 bestimmte Lage erreicht hat, wird seine Absenkbewegung angehalten. Wenn der Bär 9 aus der abgesenkten Stelle angehoben wird und die Stellung erreicht, die durch den Geschwindigkeitsumschaltschalter 75 bestimmt ist, wird die Aufwärtsbewegung des Bärs von rasch auf langsam umgeschaltet.
Wenn der Bär aufwärts oder abwärts bewegt wird, und dabei seine Stellung durch den Positionsdetektor 87 festgestellt wird, können Fehler in bezug auf die Oberfläche des Kopplungsblockes 93, der am elastischen Körper 91 und am Detektor 87 befestigt ist, oder wenn der Bär 9 deformiert wird, wenn das Werkstück W gebogen wird, durch Deformation des elastischen Körpers 91, absorbiert werden. Das heisst, dass in der beschriebenen Konfiguration die Lage, bis zu der der Bär 9 angehoben oder abgesenkt wird,
genau béstimmbar ist. In Fig. 1 ist der obengenannte Steuerkasten 59 mit einem Fusspedal 99 über ein Kabel 97 verbunden. Das Fusspedal 99 kann irgendwo innerhalb eines weiten Bereichs bezüglich der Schalttafel 57 bewegt werden. Das Fusspedal 99 dient zur Steuerung der Geschwindigkeit des vertikal beweglichen Bärs 9. Das Pedal 101U dient der Aufwärtsbewegung und das Pedal 10IL der Abwärtsbewegung.
Wie in Fig. 10 bis 12 gezeigt ist, befindet sich die Pedaleinheit 99 in einem Gehäuse 105, das mit einer Öffnung 103 auf der einen Seite versehen ist, um die Fussspitzen einzuschieben. Das Gehäuse 105 ist einstückig ausgebildet und trägt ein zweites Gehäuse 109 mit einem Handgriff 107. Innerhalb dieses zweiten Gehäuses 109 befindet sich ein Paar vertikal bewegliche Stäbe 113U und 113L, die durch einen Träger 111 innerhalb des Gehäuses 105 getragen werden, so dass sie frei aufwärts und abwärts bewegbar sind, und ein Potentiometer ist vertikal angeordnet. Ein scheibenförmiges Stoffglied 117 ist einstük-kig auf einer Betätigungsstange 115R des obengenannten Potentiometers 115 befestigt. Die Betätigungsstange 115R ist durch eine Feder 119 nach oben gedrückt, die zwischen dem Anschlag 117 und dem Halter 111 eingespannt ist. Betätigungsstücke 121U und 121L können die obere Fläche des genannten Stoffgliedes 117 frei berühren und sind an den obengenannten, vertikal beweglichen Stäben 113U und 113L befestigt. Diese vertikal beweglichen Stäbe 113U und 113L sind mittels Federn 123IJ und 123L immer nach oben gedrückt.
Die Durchmesser der vertikal beweglichen Stäbe 113U und 113L sind an ihren unteren Enden verringert. Begrenzungsschalter LSU und LSL sind an Stellen befestigt, die diesen verengten Gebieten entsprechen. Rollen 125U und 125L sind an den unteren Enden der vertikal beweglichen Stäbe 113U und 113L befestigt. Hebel 127U und 127L, die an den genannten Pedalen 101U und 10IL befestigt sind, berühren die Oberseiten der Rollen 125U und 125L. Die Pedale 101U und 101L sind mittels einer Drehachse 129 innerhalb des Gehäuses 105 drehbar gehaltert, die ihrerseits drehbar auf dem Träger am unteren Rahmen des Gehäuses 105 gehaltert ist. Ein Deckel 133 mit einer Öffnung und einem Verschlusshebel 131 befindet sich bei der Öffnung 103 des Gehäuses 105 und ist mittels einer Achse 135 frei beweglich, um die Öffnung zu öffnen oder zu ver-schliessen.
Wie unterdessen klar wurde, bewirkt in der oben beschriebenen Anordnung ein Auftreten auf das Pedal 101U für die Aufwärtsbewegung oder auf das Pedal 10IL für die Abwärtsbewegung das Absenken einer der beiden vertikal beweglichen Stäbe 113U und 113L, und der entsprechende Begrenzungsschalter LSU oder LSL wird betätigt und zur gleichen Zeit die Betätigungsstange 115R des Potentiometers 115 abgesenkt. Damit zeigt die Betätigung des Begrenzungsschalters LSU oder LSL an, ob der Bär 9 angehoben oder abgesenkt wird, während ein Ausgangssignal entsprechend dem Betrag der Bewegung der Betätigungsstange 115R vom Potentiometer 115 erhalten wird. Durch Steuerung eines elektromagnetischen Proportionalventils, das später noch zu beschreiben sein wird, wird entsprechend dem Ausgangssignal aus dem Potentiometer 115 die Aufwärts- oder Abwärtsgeschwindigkeit des Bärs 9 entsprechend dem
Fussdruck auf eines der Pedale 101U oder 101L gesteuert. In Fig. 13 ist ein Zweiwege-Dreistellungs-Ventil 137 dargestellt, das mit einem ersten Fluidweg LI mit einer hydraulischen Pumpe P verbunden ist. Ein Entlastungsventil 139 und ein elektromagnetisches Ventil 141 sind an die Leitung zur Pumpe angeschlossen. Das elektromagnetische Proportionalventil 141 dient zur Steuerung des Flusses von hydraulischem Fluid, das zum Tank T zurückkehrt, entweder direkt oder indirekt, proportional zur Spannung, die einer Spule SOL zugeführt wird.
Die obengenannte Spule SOL des elektromagnetischen Proportionalventils 141 wird durch eine Ventilsteuerung 143 gesteuert. Die Ventilsteuerung 143 erhält Rückkopplungssignale zur Lagedetektion der Spule des elektromagnetischen Proportionalventils 141. Die Ventilsteuerung 143 ist aber auch mit dem obengenannten Potentiometer 115 und mit den genannten Begrenzungsschaltern LSU und LSL verbunden. Daher kann die Ventilsteuerung 143 Signale aus den Begrenzungsschaltern LSU und LSL aufnehmen und die Bewegungsrichtung erkennen und den Öffnungsbetrag des elektromagnetischen Proportionalventils 141 entsprechend dem Ausgangssignal aus dem Potentiometer 115 steuern.
Das obengenannte elektromagnetische Ventil 137 ist mit einem zweiten hydraulischen Weg L2 verbunden, der seinerseits mit einer ersten Kammer 15F des genannten Zylinders 15 verbunden ist, der die Vertikalbewegung des Bärs bewirkt. Dieser zweite hydraulische Weg L2 ist mit einem Absperrventil 145 versehen und mit einem parallel dazu liegenden Ausgleichsventil 147. Darüber hinaus ist das obengenannte Schaltventil 33 in einen Zweig der hydraulischen Leitung eingeschaltet.
Ein dritter hydraulischer Weg L3 ist als Abzweigung am zweiten hydraulischen Weg angeschlossen. Ein Geschwindigkeitsumschaltventil 149 ist in diesen dritten hydraulischen Weg L3 geschaltet. Ein Regler 151 ist in einer Abzweigung des obengenannten dritten hydraulischen Wegs L3 geschaltet und ein Manometer 153 ist über ein Begrenzungsventil 155 angeschlossen. Ein vierter hydraulischer Weg L4 ist an das genannte Geschwindigkeitsschaltventil 149 angeschlossen, das an eine zweite Kammer 15S des hydraulischen Zylinders 15 angeschlossen und zu einem Hilfszylinder 157 geführt ist, aber gleichzeitig auch über ein Sperrventil 159 und ein pilotbetätigtes Sperrventil 161 mit dem Tank T verbunden ist.
Ein fünfter hydraulischer Weg L5 ist mit dem obengenannten elektromagnetischen Ventil 137 verbunden und führt zu einer dritten Kammer 15T des hydraulischen Zylinders 15.
Das Betätigen eines Pedals 101U für Aufwärtsbewegung in der Pedaleinheit 99 unterbricht die Verbindung zum elektromagnetischen Proportionalventil 141 und, wenn dazu das elektromagnetische Ventil 137 in eine Stellung gebracht wird, in der der erste hydraulische Weg LI mit dem zweiten hydraulischen Weg L2 verbunden ist, wird hydraulisches Fluid von der hydraulischen Pumpe P zur ersten Kammer 15F des hydraulischen Zylinders 15 gebracht, wodurch der Bär 9 aufwärts bewegt wird. Die Aufwärtsbewegung des Bärs 9 kann durch Einstellung der Öffnung des elektromagnetischen Proportionalventils 141, das durch Einstellung des Druckes auf das Pedal 101U bewirkt wird, gesteuert werden.
Wenn der Bär 9 wie beschrieben nach oben bewegt wird, wird die Stellung, bis zu der der Bär 9 angehoben wurde, mittels des Positionsdetektors 87 festgestellt. Wenn der Bär bis zu der Stellung angehoben wird, die zum vornherein durch die Geschwindigkeitsumschalter 95 bestimmt ist, wird das Geschwindigkeitsumschaltventil 149 betätigt und hydraulisches Fluid wird auch der zweiten Kammer 15S des Zylinders 15 und dem Hilfszylinder 157 zugeführt und die Aufwärtsbewegung des Bärs 9 ist von rasch auf langsam umgeschaltet und das Werkstück W zwischen dem oberen Biegewerkzeug 11 und dem unteren Biegewerkzeug 13 wird gebogen.
Wenn, wie oben ausgeführt, der Bär 9 angehoben wird und das daran befestigte Betätigungsglied 19 den Lagegeber 23 berührt, wird das Schaltventil 13 betätigt und ein Teil des hydraulischen Fluids wird zum Tank T zurückgeführt, so dass die Bewegung des Bärs 9 angehalten ist. Wenn danach das elektromagnetische Ventil 137 ge5
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schaltet wird, wird hydraulisches Fluid zur dritten Kammer 15T des Zylinders 15 geleitet und das pilotbetätigte Absperrventil 161 wird geöffnet, wodurch der Bär 9 abgesenkt wird. Die Absenkgeschwindigkeit des Bärs kann durch Einstellen des Druckes auf das Pedal 101L verändert werden. 5
Wenn der Bär 9, wie oben ausgeführt, abgesenkt wird und der Bär die durch den Detektor 87 festgestellte Lage, die zum vornherein durch den unteren Begrenzungsschalter 73 eingestellt wurde, erreicht hat, wird die Abwärtsbewegung angehalten.
Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, können die Stellungen für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung eines Bärs in einer Presse genau eingestellt werden. Dazu kann die Geschwindigkeit der Vertikalbewegung genau gesteuert werden und die jeweilige Lage des Bärs kann auch genau festgestellt werden.
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4 Blätter Zeichnungen

Claims (9)

  1. 667 237
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Presse mit einem vertikal beweglichen Bär zur Halterung eines oberen oder eines unteren Werkzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass der Bär (9) mit einem Betätigungselement (19) verbunden ist, dass ferner ein Lagegeber (23) derart angeordnet ist, dass bei Berührung durch das Betätigungselement (19) die Bewegung des Bärs (9) unterbrochen wird, und dass der Lagegeber (23) durch eine geradlinige Bewegung in seiner Position verstellbar ist.
  2. 2. Presse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des Lagegebers (23) in derselben Richtung einstellbar ist, in der die vertikale Bewegung des Bärs (9) erfolgt.
  3. 3. Presse nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung für den Lagegeber (23) eine Schraubvorrichtung ist, von der die Gewindestange (27) mittels einer Mutter mit dem Lagegeber (23) gekoppelt ist, und dass die Gewindestange (27) axialbeweglich angeordnet ist.
  4. 4. Presse nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb zur Rotation der Gewindestange (27) ein Schrittmotor (PM) ist, und dass ein handbetätigbarer Impulsgenerator (67H) zur Fernbetätigung des Schrittmotors (PM) vorhanden ist.
  5. 5. Presse nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit, die den handbetätigbaren Impulsgeber (67H) enthält, noch einen Lageindikator (69) umfasst, um die Lage des Lagegebers (23) in Abhängigkeit von der jeweiligen Drehung des Schrittmotors (PM) anzuzeigen.
  6. 6. Presse nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein elektromagnetisches Proportionalventil (141) im hydraulischen Steuerkreis für den Bär (9) zur Steuerung der Geschwindigkeit der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Bärs (9), ferner durch eine Ge-schwindigkeitssteuerungsvorrichtung (105) zur Steuerung des genannten Proportionalventils (141) in beliebiger Stellung des Bärs (9).
  7. 7. Presse nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeitssteuerungsvorrichtung eine Pedaleinheit (105) ist, die ein Pedal (101U) für Aufwärtsbewegung und ein Pedal
    ( 101L) für Abwärtsbewegung und ferner einen Signalgeber (115) zur Abgabe eines dem Druck auf die Pedale entsprechenden Signals umfasst.
  8. 8. Presse nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen Lagedetektor (85) mit einem frei bewegbaren Detektionsglied (89) zur Feststellung der vertikalen Lage des Bärs (9), welches Detektionsglied (89) mit dem Bär (9) über einen elastischen Körper (91) verbunden ist.
  9. 9. Presse nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Körper (91) eine um 90° verdrehte Blattfeder ist.
CH4035/84A 1983-08-24 1984-08-23 Presse. CH667237A5 (de)

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