CH668020A5 - Einrichtung zum automatischen werkstueckwechsel in numerisch gesteuerten mehroperationen-werkzeugmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum automatischen werkstueckwechsel in numerisch gesteuerten mehroperationen-werkzeugmaschinen. Download PDF

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CH668020A5
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CH497485A
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Yakov Shaevich Feigin
Semen Timofeevich Zaichik
Jury Vladimirovich Dubrovsky
Arkady Alexandrovich Zharovnya
Jury Ivanovich Fedorov
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Gomelsky Stankostroitelny Z Im
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
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Description

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PATENTANSPRUCH Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel in numerisch gesteuerten Mehroperationen-Werkzeugmaschinen, die einen Grundkörper (7) und einen Aufgabetisch (3) mit einem darauf aufgesetzten Satelliten (5) zur Anordnung wenigstens eines Rohstückes oder eines bearbeiteten Werkstückes und mit einem Ausschnitt (43) zum Ankoppeln an den Arbeitstisch (1) der Werkzeugmaschine (2) enthält sowie einen auf dem Arbeitstisch (1) montierten Satelliten (6) mit wenigstens einem darauf angeordneten Werkstück aufweist, eine im Grundkörper (7) eingebaute und mit einem Umkehrgetriebe (44) verbundene Drehachse (8) der Satelliten (5,6) und mit der Satellitendrehachse (8) gekuppelte Mitnehmer (9,10) zur Drehung der Satelliten (5, 6) besitzt sowie Rundführungen (12,12') hat, bei denen ein Abschnitt (34) auf dem Aufgabetisch hegt und andere Abschnitte (35, 36,37) in der Zone des Arbeitstisches (1) der Werkzeugmaschine angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen Kraftzylinder (28), der auf einen unbeweglichen Kolben (27) konzentrisch mit der Drehachse (8) der Satelliten (5,6) aufgesetzt ist und mit dieser Achse (8) mittels eines Flansches (26) und mit Hilfe von Leitachsen (17) verbunden ist, sowie durch eine konzentrisch mit dem Kraftzylinder (28) angeordnete und mit diesem zusammenwirkende Feder (29), wobei der dem Mitnehmer (10 oder 9) zugewandte Abschnitt jedes Satelliten (5 oder 6) zwei symmetrisch zur Längsachse des Satelliten (5 oder 6) Hegende Kanäle (14) aufweist und die Mitnehmer (9,10) abgefedert und S-förmig ausgebildet sind, der Oberschenkel (16) jedes Mitnehmers (9,10) auf der Leitachse (17) liegt, während in ihrem Unterschenkel (18) gleichachsig zu den Kanälen (14) Festhalter (11) eingebaut sind, deren jeder Querschnitt mit dem Querschnitt des Kanals (14) kommensurabel ist, und die über dem Unterschenkel des Mitnehmers (9) hegenden Teile der Festhalter (11) in der Zone des Arbeitstisches (1) einen Spielraum (22) in Bezug auf die Ebene haben, welche die Kanäle (14) begrenzt, während in der Zone des Aufgabetisches (3) im Grundkörper (7) feste Anschläge (20) mit Offnungen (21) für die Festhalter (11) vorgesehen sind, deren unter dem Unterschenkel (18) des Mitnehmers (10) liegende Teile eine Höhe haben, die gleich oder kleiner als die Höhe des festen Anschlages (20) ist, wobei die über dem Unterschenkel (18) angeordneten Teile der Festhalter (11) unmittelbar in den Kanälen (14) des Satelliten (5) hegen.
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf Hilfsaggregate der Werkzeugmaschinen für spanende Metallbearbeitung, insbesondere auf Einrichtungen zum automatischen Werkstückwechsel in numerisch gesteuerten Mehroperationen-Metallbear-beitungsmaschinen.
Die Erfindung kann im Werkzeugmaschinenbau zur Realisierung der Mehrmaschinenbedienung verwendet werden.
Es ist eine Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel bekannt (vgl. die sowjetischen Urheberscheine Nr. 904985, B 23 Q, 1982), die neben dem Arbeitstisch der Werkzeugmaschine angeordnet ist und einen Grundkörper sowie einen Aufgabetisch mit darauf montiertem Satelliten zur Anordnung wenigstens eines Rohstückes oder eines bearbeiteten Werkstücks und mit einem Ausschnitt zum Ankoppeln an den Arbeitstisch der Werkzeugmaschine enthält, auf dem auch ein Satellit mit wenigstens einem Werkstück liegt, und die eine im Grundkörper eingebaute Drehachse der Satelliten sowie mit einem Umkehrgetriebe und mit der Satellitendrehachse verbundene Mitnehmer zum Wechsel der Satelliten besitzt und Rundführungen hat, deren Abschnitte im Zeitpunkt der Arbeitstischeinstellung in die Lage zum Satellitenwechsel zusammengeführt werden, wobei ein Abschnitt auf dem Aufgabetisch liegt und die anderen Abschnitte in der Zone des Arbeitstisches angeordnet sind. An der Seite des Aufgabetisches, die der Werkzeugmaschine zugewandt ist, befindet sich ein Ausschnitt, in den der Arbeitstisch der Werkzeugmaschine eingeschoben wird, bei dem auf der Oberfläche des oberen Längsschlittens ähnliche Rundführungen vorgesehen sind. Über dem Aufgabetisch ist an der Drehachse ein Balken angebracht. In den an dem Balken befestigten Stützen sind zwei Walzen mit darauf frei sitzenden Hülsen eingebaut, die mit gabelförmigen Mitnehmern verbunden sind, welche die Satelliten von zwei Seiten umfassen.
An der Balkendrehachse sitzt ein Ritzel, das mit der Stange eines im doppeltwirkenden Hydraulikzylinder liegenden Tauchkolbens im Eingriff ist.
Zwischen dem gabelförmigen Mitnehmer und dem Satelliten der bekannten Einrichtung entstehen Spielräume, weil bei der Drehbewegung der Satelliten in einer Richtung nur eine Seite des gabelförmigen Mitnehmers wirksam (treibend) ist und die zweite Seite leer bewegt wird. In der umgekehrten Drehrichtung arbeitet die zweite Seite des gabelförmigen Mitnehmers.
Die Grösse eines derartigen Spielraumes ist dem Gewicht des Satelliten und des zu bearbeitenden Werkstückes direkt proportional. Das Vorhandensein eines solchen Spielraumes führt zum ungenauen Anhalten des Satelliten in der vorgegebenen Lage in Bezug auf den Arbeitstisch, weil der Satellit im Inneren des gabelförmigen Mitnehmers selbst um einen Abstand verschoben werden kann.
Bei erfolgter Drehung der Satelliten und beim Abschluss ihres Wechsels wird der gabelförmige Mitnehmer gestoppt, wobei die Satelliten mit den zu bearbeitenden Werkstücken, die eine Masse besitzen, ihre Bewegung trägheitsbedingt fortsetzen und von einer Seite des gabelförmigen Mitnehmers zur anderen geschoben werden.
Das Vorhandensein des Spielraumes ist durch die Bauform des gabelförmigen Mitnehmers selbst bedingt, der keine feste Verbindung zwischen dem Mitnehmer und dem Satelliten gewährleistet. Während des Arbeitszyklus der Werkzeugmaschine bei Bearbeitung eines Werkstückes arbeitet die bekannte Einrichtung im Leerlauf, d.h. bewegt der Arbeitstisch mit sich auch die Mitnehmer. In der Längsrichtung bewegt sich der Arbeitstisch mit dem Satelliten längs der gabelförmigen Mitnehmer, in der Querrichtung werden die mit den gabelförmigen Mitnehmern verbundenen Hülsen auf den Walzen verschoben.
Die Einrichtung, die nur beim Werkstückwechsel betrieben werden soll, arbeitet also ununterbrochen.
Beispiel
Werkstückwechseldauer 10 Sekunden
Bearbeitungszeit eines Durch-
schnitts-Werkstückes 30 Minuten
Pausenlose Betriebsdauer der Werkzeugmaschine 8 Stunden
Während dieser Betriebszeit (8 Stunden) werden 16 Werkstücke bearbeitet.
Die Zeit für den Wechsel von 16 Werkstücken beträgt:
10 Sekunden x 16 Werkstücke = 160 Sekunden (ungefähr 2,7 Minuten).
Also muss die Einrichtung unter diesen Bedingungen 2,7 Minuten funktionieren, arbeitet aber ganze 8 Stunden.
Die Reibung zwischen den Mitnehmern und dem Satelliten, den Hülsen und Walzen, die dazu in der Zone mit Spänen und Kühlflüssigkeit entsteht, führt zum fortschreitenden
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Verschleiss dieser Elemente und zur Bildung von Spielräumen an Kontaktstellen der Mitnehmer und Satelliten, der Hülsen und Walzen. Die Folge davon ist die Bildung von Luftspalten zwischen den Elementen der Einrichtung, das ungenaue Stoppen des Satelliten auf dem Arbeitstisch und dem Aufgabetisch, die Herabsetzung der Zuverlässigkeit und die Verkürzung der Lebensdauer der Einrichtung.
Die konstruktive Ausführung der bekannten Einrichtung kann nicht die feste Fixierung des Satelliten auf dem Aufgabetisch gewährleisten, wenn auf den Satelliten die Kräfte der Ein- und Ausspannung des Werkstückes, einwirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel zu entwickeln, in der die nur während des Satellitenwechsels erfolgende starre Verbindung der Mitnehmer mit den Satelliten die genaue Einstellung des Satelliten auf dem Arbeitstisch der Werkzeugmaschine und auf dem Aufgabetisch der Einrichtung bei kürzerer Werkstück-Wechselzeit gewährleistet, die Beseitigung von Spielräumen in den Baugruppen der Einrichtung durch Vermeidung der Reibung in den Gliedern ihrer kinematischen Kette ermöglicht und dadurch zu höherer Betriebszuverlässigkeit und längerer Lebensdauer der Einrichtung führt.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass in der Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel in numerisch gesteuerten Mehroperationen-Werkzeugmaschinen, die einen Grundkörper und einen Aufgabetisch mit einem darauf aufgesetzten Satelliten zur Anordnung wenigstens eines Rohstückes oder eines bearbeiteten Werkstückes und mit einem Ausschnitt zum Ankoppeln an den Arbeitstisch der Werkzeugmaschine enthält sowie einen auf dem Arbeitstisch montierten Satelliten mit wenigstens einem darauf angeordneten Werkstück aufweist, eine im Grundkörper eingebaute und mit einem Umkehrgetriebe verbundene Drehachse der Satelliten und mit der Satellitendrehachse gekuppelte Mitnehmer zur Drehung der Satelliten besitzt sowie Rundführungen hat, bei denen ein Abschnitt auf dem Aufgabetisch liegt und die anderen Abschnitte in der Zone des Arbeitstisches der Werkzeugmaschine angeordnet sind, — erfindungsgemäss ein Kraftzylinder vorgesehen ist, der auf einen unbeweglichen Kolben konzentrisch zur Drehachse der Satelliten aufgesetzt ist und mit dieser Achse mittels eines Flansches und mit Hilfe von Leitachsen verbunden ist sowie eine konzentrisch mit dem Kraftzylinder angeordnete und mit diesem zusammenwirkende Feder enthalten ist, wobei der dem Mitnehmer zugewandte Abschnitt jedes Satelliten zwei symmetrisch zur Längsachse des Satelliten liegende Kanäle aufweist und die Mitnehmer abgefedert und S-förmig ausgebildet sind, der Oberschenkel jedes Mitnehmers auf der Leitachse liegt, während in ihrem Unterschenkel gleichachsig zu den Kanälen Festhalter eingebaut sind, deren Querschnitt mit dem Querschnitt des Kanals kommensurabel ist, und die über dem Unterschenkel des Mitnehmers liegenden Teile der Festhalter in der Zone des Arbeitstisches einen Spielraum in Bezug auf die Ebene haben, welche die Kanäle begrenzt, während in der Zone des Aufgabetisches im Grundkörper feste Anschläge mit Öffnungen für die Festhalter vorgesehen sind, deren unter dem Unterschenkel des Mitnehmers liegende Teile eine Höhe gleich oder kleiner als die Höhe des festen Anschlages haben, wobei die über dem Unterschenkel angeordneten Teile der Festhalter unmittelbar in den Kanälen des Satelliten liegen.
Die Ausstattung der Werkzeugmaschinen mit der vorgeschlagenen Einrichtung ermöglicht die Mehrmaschinenbedienung und führt dadurch zur Senkung von Selbstkosten der bearbeiteten Werkstücke.
Die Anwendung dieser Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel schliesst unproduktive Hilfszeiten aus,
die mit dem Ausspannen des bearbeiteten Werkstückes und dem Einspannen des folgenden Rohstückes verbunden sind.
Der eigentliche Vorgang des Werkstückwechsels erfolgt in einer Bewegung, und zwar durch Drehung der Satelliten um 180 ° um die zwischen ihnen eingebaute Achse. Diese Zeit beträgt 10 Sekunden.
In der vorgeschlagenen Ausführung der Einrichtung besteht feste Verbindung zwischem dem Satelliten und den Mitnehmern, welche die Bildung von Spielräumen aus-schliesst und dadurch das genaue Anhalten des Satelliten auf dem Arbeitstisch, d.h. eine sichere Arbeit der Einrichtung gewährleistet.
Im folgenden wird die Erfindung an einem konkreten Beispiel ihrer Realisierung und anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel gemäss der Erfindung (Längsschnitt ausser dem Teil i);
Fig. 2 Teil I der Einrichtung nach Fig. 1 gemäss der Erfindung (vergrösserter Längsschnitt);
Fig. 3 die Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel gemäss der Erfindung (Draufsicht);
Fig. 4 Teile der Rundführungen, die auf dem Querschlitten des Arbeitstisches gemäss der Erfindung angeordnet sind;
Fig. 5 die Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel gemäss der Erfindung bei einer willkürlichen Lage des Arbeitstisches mit dem Satelliten (Draufsicht);
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI—VI in Fig. 2.
Die zum automatischen Werkstückwechsel in numerisch gesteuerten Mehroperationen-Werkzeugmaschinen bestimmte Einrichtung ist neben dem Arbeitstisch 1 (Fig. 1) der Werkzeugmaschine 2 angebaut und enthält einen Aufgabetisch 3, der auf dem Niveau der Aufspannplatte 4 des Arbeitstisches 1 liegt. Der Aufgabetisch 3 ist mit einem Satelliten 5 zur Anordnung wenigstens eines Rohstückes oder eines in der Zeichnung nicht gezeigten bearbeiteten Werkstückes versehen. Auf der Aufspannplatte 4 des Arbeitstisches 1 befindet sich auch ein Satellit 6 mit wenigstens einem darauf angeordneten Werkstück (nicht gezeigt), das zur Bearbeitung vorbereitet ist. Zwischen den Satelliten 5 und 6 ist im Grundkörper 7 eine Satellitendrehachse 8 eingebaut. Die zur Drehung der Satelliten bestimmten Mitnehmer 9 und 10 sind mit der Satellitendrehachse 8 und mit Festhaltern 11 verbunden. Die Einrichtung enthält auch Rundführungen 12 und 12'. Die Bedienung der Werkzeugmaschine und der Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel erfolgt mit Hilfe eines numerischen Steuerungssystems 13.
Jeder Satellit 5 und 6 weist zwei Kanäle 14 (Fig. 2) auf, die symmetrisch zur Längsachse des Satelliten an der Stirnseite liegen, die der Satellitendrehachse 8 zugewandt ist.
Die Mitnehmer 9,10 sind S-förmig ausgebildet und mittels einer Feder 15 abgefedert. Der Oberschenkel 16 jedes Mitnehmers 9 und 10 liegt an einer Leitachse 17. Im Unterschenkel 18, der sich in einem längs der Stirnseite des Satelliten 5 oder 6 liegenden Hohlraum 19 befindet, sind unter den Öffnungen 14 gleichachsig mit diesen Öffnungen 14 die Festhalter 11 eingebaut.
Auf dem Grundkörper 7 sind in der Zone des Aufgabetisches 3 unter dem Unterschenkel 18 des Mitnehmers 10 feste Anschläge 20 mit Öffnungen 21 für die Festhalter 11 vorgesehen. Die Teile der Festhalter 11, die in der Zone des Arbeitstisches über der Fläche des Schenkels 18 angeordnet sind, haben einen Spielraum 22 in bezug auf die Ebene 23, welche die Kanäle 14 begrenzt.
In der Zone des Aufgabetisches 3 ist ein über dem Oberschenkel 18 des Mitnehmers 10 liegender Teil der Festhalter 11 unmittelbar in der Öffnung 14 des Satelliten 5 angeord-
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net. Die Höhe eines Teils der Festhalter 11, der unter der Fläche des Mitnehmers 10 liegt, ist gleich oder kleiner als die Höhe des festen Anschlages 20.
Die Drehachse 8 ist mittels eines Zahnrades 24 mit einer Stange 25 des Umkehrgetriebes verbunden.
An der Achse 8 sitzen ein Flansch 26 mit fest eingebauten Achsen 17 und ein Kolben 27. Auf den Kolben 27 ist ein Kraftzylinder 28 aufgesetzt, der mit einer ihm gegenüber konzentrisch eingesetzten Feder 29 zusammenwirkt. Der Kolben 27 und der Kraftzylinder 28 sind in Bezug auf die Drehachse 8 der Satelliten 5 und 6 konzentrisch eingebaut.
Im Kolben 27 sind Kanäle 30 vorgesehen, durch die eine Flüssigkeit in den Arbeitsraum 31 des Zylinders 28 eingelassen wird. Die Achse 8 stützt sich auf Lager 31 und 32. Zur Verhinderung von Leckverlusten der Flüssigkeit sind Dichtungsringe 33 vorgesehen.
Die Abschnitte 34 (Fig. 3), 35, 36, 37 der Rundführungen 12 und 12' werden im Zeitpunkt zusammengeführt, in dem der Arbeitstisch 1 (Fig. 2) in die Lage zum Wechsel der Satelliten 5 und 6 eingestellt wird, wobei der Abschnitt 34 (Fig. 3) auf dem Aufgabetisch liegt und die Abschnitte 35, 36, 37 sich in der Zone des Arbeitstisches befinden. Die Abschnitte 35 und 36 liegen auf den Sektoren 38 bzw. 39 des Aufgabetisches 3 (Fig. 2), während der Abschnitt 37 (Fig. 3) auf der Aufspannplatte 4 (Fig. 2) angeordnet ist. Die Abschnitte 35 (Fig. 4) und 36 sind mit Hilfe von Konsolen 40 und 41 am beweglichen Schlitten 42 des Arbeitstisches 1 befestigt.
Im Zeitpunkt des Satellitenwechsels wird der Arbeitstisch 1 mit dem Satelliten 6 in den Ausschnitt 43 (Fig. 5) des Aufgabetisches 3 zwischen zwei Sektoren 38 und 39 geschoben.
Fig. 6 zeigt das Umkehrgetriebe 44 zur Drehung der Achse 8. Diese Drehung erfolgt mit Hilfe der Stange 25, deren Schubweg zur Drehung der Achse 8 um 180 ° durch Anschläge 45 und 46 begrenzt wird.
Das in der Werkzeugmaschine bearbeitete Werkstück wird auf einen Befehl von dem numerischen Steuerungssystem automatisch durch ein Rohstück ersetzt, das der nachfolgenden Bearbeitung nach dem Arbeitszyklus der Werkzeugmaschine unterliegt.
Die Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel funktioniert wie folgt. Auf einen Befehl von dem numerischen Steuerungssystem wird der Arbeitstisch 1 (Fig. 1) der Werkzeugmaschine mit der Aufspannplatte 4 und dem Satelliten 6 in den Ausschnitt 43 (Fig. 5) zwischen den Sektoren 38 und 39 geschoben, bis die flachen Rundführungen 34 (Fig. 3), 35, 36 und 37 zusammengeführt werden, wobei zwei konzentrische geschlossene Kreise von Rundführungen für die Verschiebung der Satelliten gebildet werden. Somit rückt der Satellit 6 in die Lage unmittelbar vor dem Wechsel der Satelliten mit darauf angeordneten Werkstücken. Der Satellit 6 (Fig. 2) mit dem bearbeiteten Werkstück wird an den Mitnehmer 9 so geschoben, dass die Festhalter 11 gleichachsig mit den Kanälen 14 eingestellt werden. Bei der Zuführung der Flüssigkeit durch die Kanäle 30 zum Arbeitsraum 31 des Zylinders 28, drückt dieser Zylinder 28 auf die Feder 29 und wird nach oben zusammen mit den Mitnehmern 9 und 10 geschoben, welche die Federn 15 spannen. In der Zone des Arbeitstisches 1 werden dabei die oberen Teile der Festhalter 11 in ihre Kanäle 14 des Satelliten 6 geschoben. Auf dem Aufgabetisch 3 treten die unteren Teile der Festhalter 11 aus den Öffnungen 21 des Anschlages 20 heraus und heben dadurch die feste Verbindung zwischen dem Satelliten 5 und dem Aufgabetisch 3 auf. Dann wird vom Umkehrgetriebe 44 (Fig. 6) die Stange 25 (Fig. 2) verschoben, die über das Zahnrad 24, die Achse 8 sowie über den Flansch 26 und die Leitachsen 17 die Mitnehmer 9 und 10 mitsamt den Satelliten 6 und 5 um 1800 dreht.
Wenn die Satelliten 5 und 6 ihre Plätze wechseln, d.h. der Satellit 5 auf die Aufspannplatte 4 des Arbeitstisches 1 der Werkzeugmaschine gelangt und der Satellit 6 auf den Aufgabetisch in die Lage zum Austausch des Werkstückes gegen das nächstfolgende Rohstück kommt, wird die Flüssigkeitszufuhr in den Arbeitsraum 31 unterbrochen, und die Federn
15 und 29 bringen den Zylinder 28 und die Mitnehmer 9,10 in die Ausgangsstellung zurück. Dabei tritt jeder Festhalter 11 des in der Zone des Arbeitstisches 1 liegenden Mitnehmers ganz aus seinem Kanal 14 heraus, bis der Spielraum 22 entsteht, und gibt diesen Satelliten für die Erfüllung seiner Funktion entsprechend dem Arbeitszyklus der Maschine, also für die Bewegung nach den zwei rechtwinkligen Koordinaten frei.
In der Zone des Aufgabetisches 3 bewegt sich der Mitnehmer bis zum festen Anschlag 20, aber die Festhalter 11 treten nicht ganz aus den Kanälen 14 des Satelliten heraus und lassen den Satelliten in seiner fixierten Stellung in Bezug auf den Mitnehmer bleiben. Gleichzeitig greifen die unteren Teile der Festhalter 11 in die Öffnungen 21 des festen Anschlages 20 ein und fixieren den Satelliten in Bezug auf den Aufgabetisch 3.
Die Drehung der Satelliten 5 und 6 erfolgt gleichzeitig mit Hilfe der Festhalter 11, die in den Körper der Satelliten 5 und 6 eintreten und feste Verbindung der Mitnehmer 9 und 10 mit den Satelliten 6 bzw. 5 herstellen, wobei die genaue Einstellung der Satelliten in Bezug auf den Arbeitstisch und den Aufgabetisch gewährleistet wird. Der Vorgang des Wechsels der Satelliten mit Werkstücken erfolgt dabei in einer Bewegung, und zwar durch Drehung der zwei Satelliten um 180J um die zwischen ihnen eingesetzte Achse 8. Dadurch wird die Werkstückwechselzeit verkürzt. Die feste Verbindung der Mitnehmer 9 und 10 mit den Satelliten 5 und 6 schliesst die Bildung von Spielräumen in den Gliedern der kinematischen Kette der Einrichtung aus.
Die vorgeschlagene Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel hat keine mechanische Verbindung mit dem beweglichen Hauptorgan der Werkzeugmaschine — ihrem Arbeitstisch — und ist während des Arbeitszyklus der Maschine bei Bearbeitung eines Werkstückes abgeschaltet.
Wenn die Werkstückwechselzeit gleich 10 Sekunden und die Bearbeitungszeit eines Werkstückes gleich 30 Minuten gesetzt werden, so beträgt die für den Wechsel von 16 Werkstücken während der Betriebszeit der Maschine von 8 Stunden benötigte Zeit ungefähr 2,7 Minuten (10 Sekunden x
16 Werkstücke = 160 Sekunden, also etwa 2,7 Minuten).
Also arbeitet die vorgeschlagene Einrichtung im Laufe von 8 Stunden nur 2,7 Minuten lang. Das ergibt eine längere Lebensdauer und eine höhere Zuverlässigkeit der Einrichtung.
Das Vorhandensein von abgefederten und mit Festhaltern versehenen Mitnehmern in der Einrichtung gewährleistet eine sichere Fixierung des Satelliten auf dem Aufgabetisch unabhängig davon, ob die Maschine ein- oder ausgeschaltet ist.
Die vorhandene feste Verbindung zwischen dem Mitnehmer und dem Satelliten sichert das genaue Stoppen der Einrichtung in der vorgegebenen Stellung. Die vorgeschlagene Ausführung der Einrichtung zum automatischen Werkstückwechsel ergibt ihre höhere Zuverlässigkeit.
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CH497485A 1985-11-25 1985-11-21 Einrichtung zum automatischen werkstueckwechsel in numerisch gesteuerten mehroperationen-werkzeugmaschinen. CH668020A5 (de)

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