CH668802A5 - Tuer- oder fensterzarge. - Google Patents

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CH668802A5
CH668802A5 CH620584A CH620584A CH668802A5 CH 668802 A5 CH668802 A5 CH 668802A5 CH 620584 A CH620584 A CH 620584A CH 620584 A CH620584 A CH 620584A CH 668802 A5 CH668802 A5 CH 668802A5
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CH
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curved
lining
bent
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piece
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Application number
CH620584A
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English (en)
Inventor
Heinfried Gessinger
Original Assignee
Heinfried Gessinger
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Application filed by Heinfried Gessinger filed Critical Heinfried Gessinger
Publication of CH668802A5 publication Critical patent/CH668802A5/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/006Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings of curvilinear outline

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description


  
 



   BESCHREIBUNG



   Die Erfindung betrifft eine   Tür-    oder Fensterzarge aus einem Bogenstück mit daran anschliessenden nicht gebogenen Seitenschenkeln, die gebogene und nicht gebogene Seitenblenden mit Nuten und ein gebogenes Futterstück aufweist.



   Zargen werden meist nach den Originalmassen einer Mauer öffnung vorgefertigt, in Stücken an die Baustelle geschafft und an Ort und Stelle zusammengesetzt. Eine Fertigteilzarge für Rundbogentüren, die in der Montage besonders einfach ist, wird in der AT-PS 371 895 beschrieben. Zwischen einem mehrteiligen Falzverkleidungsteil und einem mehrteiligen   Zierverkleidungsteil, ie    in der Art von Seitenblenden parallel zueinander und zu den Wandflächen liegen, ist ein biegsames Futterstück vorgesehen, das sowohl die Blenden der geraden Schenkel als auch die Blenden des Scheitelbogens unterbrechungslos verbindet. Dieser Kon   struktion    haften jedoch einige Nachteile an. Das Futterstück muss dünn sein (zum Beispiel 2 bis 3 mm), um es biegen zu können.



  Zwischen den geraden Blenden der Schenkel bildet das dünne Futterstück eine Membran, die mangels einer stabilisierenden Formgebung zum Ein- und Ausbeulen neigt. Dieser Nachteil tritt besonders deutlich bei breiten Futterstücken zur Verkleidung von dicken Mauern hervor. Darüber hinaus ist der gerade Teil des Futterstückes den Beschädigungen in erhöhtem Masse ausgesetzt, da er sich im unmittelbaren Aktionsbereich des Menschen befindet. Wird die Materialstärke des   Futterteiles    vergrössert, um den vorgenannten Beanspruchungen zu genügen, dann kann das Futterstück nicht mehr gebogen werden. Weiterhin ist zu bedenken, dass ein durchgehendes Futterstück eine Länge von etwa 6 m aufweisen muss, woraus sich Schwierigkeiten beim Transport ergeben.



   Die   Erfindung    zielt darauf ab, eine   Tir-    oder Fensterzarge der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Ausführungsform nicht aufweist
Dies wird   erfmdungsgemäss    mit einer Tür- oder Fensterzarge erreicht, die die Merkmale des Patentanspruches 1 aufweist. Es ist dabei von Vorteil, wenn die Abschlussleisten einander gegenüberliegende, längslaufende Nuten aufweisen, wobei in die eine Nut das gebogene Futterstück eingeleimt und in die andere Nut eine Feder der starren Futterstücke eingesetzt ist.



   Wird ein biegsames Futterstück nur zwischen den gebogenen Seitenblenden des Bogenstückes eingesetzt, dann kann dünnes, leicht verformbares Material verwendet werden. Durch die Krümmung gewinnt das Futterstück an Stabilität. Im Bereich der Sei   tenfianken    der Schenkel, also im gefährdeten Bereich, werden Futterstücke durch starke Holzplatten gebildet, auf welche seitlich die Blenden aufgesetzt werden. Dazu sind Nuten vorgesehen, die der Gesamtkonstruktion erhöhte Stabilität verleihen. Die Abschlussleisten ermöglichen das lagerichtige Einsetzen des biegsamen Futterstückes zwischen den gebogenen Seitenblenden.



  Letztere werden durch die stabilen Leisten exakt auf Distanz gehalten. Wenn der Bogenteil vormontiert wird, erhöht sich die Stabilität dieser Baugruppe. Während der Montage schützen die Abschlussleisten ferner die empfindlichen Enden des biegsamen Futterstückes. Eine besondere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussleisten jeweils zwei einander gegenüberliegende längslaufende Nuten aufweisen, wobei in die eine Nut das biegsame Futterstück eingeleimt und in die andere Nut eine Feder der starren Futterstücke einsetzbar ist. Die Abschlussleisten des biegsamen Futterstückes ermöglichen auf diese Weise den Anschluss der starren, ebenen Futterstücke und gewährleisten den stetigen Übergang des gebogenen Futterstückes auf die starren Futterstücke.

  Schliesslich ist es zweckmässig, wenn die Abschlussleisten sowohl in Ausnehmungen der Seitenblenden bzw. kapitellähnlichen Seitenblenden-Abschlussteile als auch in Ausnehmungen der Seitenblenden der Seitenschenkel bzw. von Anschlussteilen der Seitenblenden zur gegenseitigen Zentrierung der Seitenblenden und der Futterstücke einsetzbar sind. Dadurch sind keinerlei Freiheitsgrade mehr vorhanden, die zu einem fehlerhaften Einbau der Zarge führen könnten. Die Anpassung der Tiefe der Zarge kann an Ort und Stelle durch Zuschneiden der Streifenbreite der Futterstücke erfolgen. Der Transport aller Bauelemente der Zarge ist problemlos, da keine überlangen Stücke existieren.



   Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegenstandes    sind in den Figuren der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Bogenstück einer Zarge im Schnitt nach der Linie I - I in Fig. 3, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie   11-11    in Fig. 1, Fig. 3 eine Untersicht, Fig. 4 ein biegsames Futterstück in gestreckter Lage in Draufsicht, Fig. 5 in Seitenansicht und Fig. 6 ein Ende eines biegsamen Futterstückes mit einer beiderseits genuteten Abschlussleiste.



   Das Bogenstück 1 bildet zusammen mit zwei daran anschliessenden geraden Seitenschenkeln eine   Tür-    oder Fensterzarge. Das Bogenstück 1 selbst besteht aus zwei Seitenblenden 2, 3 und aus einem biegsamen Futterstück 4, welches in Nuten der Seitenblenden eingesetzt ist. Zur genauen Positionierung des biegsamen Futterstückes 4 sind an seinen Enden Abschlussleisten 5, 6 bzw.



  5', 6' vorgesehen (Fig. 5, 6), die in entsprechende Ausnehmungen 7, 8, 9, 10 der Seitenblenden 2, 3 passen. Fig. 2 und 3 zeigen die Distanzierung der Seitenblenden 2, 3 durch das biegsame Futterstück 4 und die Abschlussleisten 5', 6' (in der Schnittdarstellung nur Leiste 6' sichtbar), die in den Ausnehmungen 7, 8 liegen. Die Ausnehmungen 7, 8, 9, 10 sind in den Enden der Seitenblenden 2, 3 an den Innenseiten vorgesehen. In den gezeichneten Ausführungen weisen diese Enden kapitellähnliche Seitenblenden Abschlussteile auf, die den Übergang zu den anschliessbaren aufsetzbaren geraden Seitenschenkeln herstellen.



   Das in Fig. 4, 5 in Strecklage dargestellte biegsame Futterstück 4 gibt dem Bogenstück (Fig. 1 bis 3) infolge der halbkreisförmigen Krümmung und infolge der festen Abschlussleisten 5, 6 ausreichende Stabilität. Ein Verrutschen oder ungenaues Einlegen des biegsamen Futterstückes 4 in die Nuten der Bogenblenden 2, 3 ist infolge der Abschlussleiste 5, 6 (5', 6') unmöglich.



   Fig. 5 zeigt Abschlussleisten 5, 6, die mit Hilfe einer Nut mit dem biegsamen Futterstück 4 verbunden sind. Die Abschlusslei  sten 5', 6'   (Fig.    6) verfügen jeweils über eine zweite Nut 11, in welche starre, gerade Futterstücke 12 der Seitenschenkel der Zarge einsetzbar sind. Die letztgenannten Futterstücke 12 können wesentlich stärker ausgebildet sein, als das dünne, folienartige Streifenfutterstück 4, so dass diese im normalen Arbeits- bzw.



  Aktionsbereich des Menschen liegenden Bauteile auch harten Beanspruchungen widerstehen. Dies wäre bei einer   Weiterliih-    rung des biegsamen Futterstückes 4 auch über die Seitenschenkel nicht gewährleistet. Darüber hinaus kann die Zarge im Bereich der Seitenschenkel durch Ausschäumen mit dem Mauerwerk verbunden werden. Es ist bekannt, dass sich die handelsüblichen Schäume nachträglich ausdehnen und daher eine Krafteinwirkung auf die Zargenteile erfolgt, die bei dünnem, biegsamem   Futterma    terial zu Verformungen wie zum Beispiel Aufwölbungen führen würde. Bei dem erfindungsgemässen Aufbau ist diese Gefahr nicht gegeben.



   Bei der Montage kann so vorgegangen werden, dass vorerst das Bogenstück 1 zusammengebaut und in der Maueröffnung mittels einer Hilfsplatte in einer mindestens um die Tiefe der Nut 6 höheren Position, als es der Endlage des Bogenstückes 1 entspricht, provisorisch festgehalten wird. Sodann werden die Seitenschenkel zusammengebaut und am Mauerwerk zum Beispiel durch Schaumkleben fixiert. Schliesslich wird das Bogenstück nach Einstreichen der Verbindungsstücke mit Leim auf die Seitenschenkel durch Entfernen der Hilfsplatte abgesenkt. Die Befestigung der Seitenschenkel am Mauerwerk kann auch durch an sich bekannte Haken, Montagebleche oder durch verdeckte Schrauben erfolgen.



   Als Werkstoff für die in Rede stehenden Zargen ist in erster Linie Holz geeignet. In Fig. 1 ist links die Seitenblende 13 eines geraden Seitenschenkels strichliert dargestellt und rechts lediglich ein starres Futterstück 12 ohne den mit diesem verbundenen Seitenblenden. Die Figuren zeigen, dass für die Lagerung, für den Transport und allenfalls für die Verpackung der Zarge relativ geringe Flächen bzw. Räume erforderlich sind. Die vorgefertigten Teile sind einfach in der Montage, so dass Verkleidungen von Mauerbogen auch von Laien aufgebaut werden können. 

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Tür- oder Fensterzarge aus einem Bogenstück mit daran anschliessenden nicht gebogenen Seitenschenkeln, die gebogene und nicht gebogene Seitenblenden mit Nuten und ein gebogenes Futterstück aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen den gebogenen Seitenblenden (2, 3) angeordnete Futterstück (4) aus einem dünnen, biegsamen Material besteht, so dass es bei der Montage am Aufstellungsort gebogen werden kann, dass an das gebogene Futterstück (4) beidseitig starre Futterstücke (12) der nicht gebogenen Seitenschenkel anschliessen und dass an den Enden des gebogenen Futterstückes (4) Abschlussleisten (5, 6;
    5', 6') vorgesehen sind, die in einander gegenüberliegende und dem Leistenquerschnitt entsprechende Ausnehmunung (7, 8, 9, 10) der gebogenen Seitenblenden (2, 3) oder von kapitellähnlichen Anschlussteilen zwischen den gebogenen und nicht gebogenen Seitenblenden eingesetzt sind.
  2. 2. Tür- oder Fensterzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussleisten (5, 6; 5', 6') jeweils zwei einander gegenüberliegende längslaufende Nuten aufweisen, wobei in die eine Nut das gebogene Futterstück (4) eingeleimt und in die andere Nut (11) eine Feder der starren Futterstücke (12) eingesetzt ist.
  3. 3. Tir- oder Fensterzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussleisten (5, 6; 5', 6') in Ausnehmungen der nicht gebogenen Seitenblenden eingesetzt sind, womit eine gegenseitige Zentrierung der Seitenblenden (2, 3, 13j und der Futterstücke (4, 12) gewährleistet ist.
CH620584A 1983-12-22 1984-12-20 Tuer- oder fensterzarge. CH668802A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0448883A AT379858B (de) 1983-12-22 1983-12-22 Tuer- oder fensterzarge

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Publication Number Publication Date
CH668802A5 true CH668802A5 (de) 1989-01-31

Family

ID=3564692

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH620584A CH668802A5 (de) 1983-12-22 1984-12-20 Tuer- oder fensterzarge.

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DE (1) DE8437356U1 (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT371895B (de) * 1981-12-04 1983-08-10 Wipplinger Robert Fertigteilzarge fuer bogentueren oder -fenster

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Publication number Publication date
DE8437356U1 (de) 1985-04-04
ATA448883A (de) 1985-07-15
AT379858B (de) 1986-03-10

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