CH668831A5 - Handfeuerwaffe mit einer visiereinrichtung. - Google Patents

Handfeuerwaffe mit einer visiereinrichtung. Download PDF

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CH668831A5
CH668831A5 CH81386A CH81386A CH668831A5 CH 668831 A5 CH668831 A5 CH 668831A5 CH 81386 A CH81386 A CH 81386A CH 81386 A CH81386 A CH 81386A CH 668831 A5 CH668831 A5 CH 668831A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
optics
weapon
visor
screw
Prior art date
Application number
CH81386A
Other languages
English (en)
Inventor
Akasius Hauser
Juergen Baumann
Bernhard Hauri
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/065Protection means therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

668831
2
PATENTANSPRÜCHE Waffe ist in einem auf der Oberseite des Waffengehäuses
1. Handfeuerwaffe mit einer Visiereinrichtung, umfas- befestigten Lagerblock gehalten. Die Visieroptik ist durch ein send eine Visieroptik ( 1 ) und Justierorgane (28,40) zum Aus- einen Traggriff bildendes Schutzgehäuse geschützt. Damit richten der Achse (6) der Visieroptik ( 1) auf die Laufachse die Befestigung des Lagerblocks und damit der Visieroptik an der Waffe und mit einem die Visieroptik (1) umschlies- 5 der Oberseite des Waffengehäuses sowie die Justierung der senden, am Waffengehäuse (2) befestigten Schutzgehäuse (3), Visieroptik möglich ist, ist das Schutzgehäuse aufklappbar, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (3) Mit dem Schutzgehäuse ist zwar die Visieroptik gut unlösbar mit dem Waffengehäuse (2) verbunden ist und dass geschützt, jedoch wird damit die Waffe erheblich schwerer die Visieroptik ( 1 ) mit Federn (21,34,46) gegen das Schutzge- und die Justierung der Visieroptik sehr umständlich.
hause (3) abgestützt ist. 10 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handfeu-
2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass erwaffe gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzu-das Gehäuse (5) der Visieroptik ( 1 ) an seinem vorderen Ende bilden, dass das Zusatzgewicht durch das Schutzgehäuse mit einer ersten Feder (21 ) in Richtung gegen das Waffenge- reduziert werden kann, und dass eine einfache Justierung häuse (2) belastet ist und mit einer quer zur optischen Achse möglich ist. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden (6) verlaufenden Auflagelinie auf dem Waffengehäuse (2) 15 Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
aufliegt. Weil das Schutzgehäuse unlösbar mit dem Waffengehäuse
3. Waffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass verbunden, z.B. angeschweisst, ist, kann es erheblich leichter die Auflagelinie durch zwei voneinander beabstandete, bal- gebaut werden als das bekannte Schutzgehäuse. Durch die lige Körper (22) gebildet ist. Abstützung der Visieroptik mit Federn gegenüber dem
4. Waffe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn- 20 Schutzgehäuse können die Befestigung der Visieroptik und zeichnet, dass das Gehäuse (5) der Visieroptik ( 1 ) am vor- die Justiereinrichtung sehr einfach und platzsparend ausge-deren Ende gegenüber dem Waffengehäuse (2) zentriert ist. bildet werden. Dadurch ist eine Reduktion der Bauhöhe
5. Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch möglich, was nicht nur eine weitere Gewichtsreduktion gekennzeichnet, dass die Justierorgane (28,40) am hinteren bedeutet, sondern zusätzlich den Vorteil einer niedrigen Ende der Visieroptik ( 1 ) eine erste Schraube (28) mit einem 25 Visierlinie hat. Die Visieroptik ist also bei der erfindungsge-balligen Ende (30) umfassen, das mit einer zweiten, gegen das mässen Ausbildung nicht wie aus dem Stand der Technik Schutzgehäuse (3) abgestützten Feder (34) gegen eine Anlage bekannt (z.B. DE-OS 3 136 946, US-PS 3 867 764, EP-A (31) gepresst ist. 103 510) an die Waffe angebaut, sondern in die Waffe inte-
6. Waffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass griert.
die erste Schraube (28) in das Gehäuse (5) der Visieroptik (1) 30 Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingeschraubt ist und dass das ballige Ende (30) gegen das anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
Waffengehäuse (2) anliegt. Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil eines automati-
7. Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch sehen Gewehres,
gekennzeichnet, dass eine zweite Schraube (40) quer in das Fig. 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils II in Fig. 1,
Gehäuse (5) der Visieroptik (1) eingeschraubt ist, dass das 35 Fig. 3 und Fig. 4 je einen Querschnitt längs den Linien eine axiale Ende (41 ) der zweiten Schraube (40) gegen eine III - III bzw. IV - IV in Fig. 1 in vergrössertem Massstab.
erste Wand (43) des Schutzgehäuses (3) anliegt, und dass eine in den Zeichnungen ist von der Handfeuerwaffe, einem dritte Feder (46) zwischen dem Gehäuse (5) der Visieroptik automatischen Gewehr, nur der der Zieloptik 1 benachbarte ( 1 ) und der gegenüberliegenden Wand (45) des Schutzge- Teil des Waffengehäuses 2 abgebildet. Am Waffengehäuse 2 häuses (3) angeordnet ist. 40 ist ein die Zieloptik 1 umhüllendes Schutzgehäuse 3 ange-
8. Waffe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass schweisst. Die Zieloptik 1 ist als Reflexvisier ausgebildet, das an der ersten Wand (43) anliegende Ende ein Schrauben- Eine kreiszylindrische Öffnung 4 im Aluminiumgehäuse 5 köpf (41) ist, dass die erste Wand (43) in der Gegend des der Visieroptik 1 ergibt ein unvergrössertes Bild des Zielge-Kopfes (41) eine Bohrung (44) aufweist, deren Durchmesser bietes rings um die Achse 6 der Visieroptik 1. In dieses Bild geringer ist als der Kopfdurchmesser, und dass der Kopf (41 ) 45 wird über einen Vollspiegel 7 sowie einen halbdurchlässigen eine Ansenkung (42) für den Eingriff eines Werkzeuges auf- Spiegel 8 eine Zielmarke eingeblendet, die von einem Zielweist. markenkopf 9 mit Umgebungslicht erzeugt und durch ein
9. Waffe nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekenn- Linsensystem 10 fokussiert wird. Ein derartiges Reflexvisier zeichnet, dass die zweite und dritte Feder (34,46) je eine ist an sich bekannt.
Blattfeder ist. so Das Gehäuse 5 der Visieroptik 1 ist vorn mit einem Bolzen
10. Visieroptik für eine Handfeuerwaffe gemäss einem der 15 gegenüber dem Waffengehäuse 2 zentriert. Der Bolzen 15 Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das durchdringt eine Bohrung 16 des Gehäuses 5 der Visieroptik Gehäuse (5) der Visieroptik (1) an einer Seite vorn zwei bal- 1 und ist in einer Bohrung 17 des Waffengehäuses 2 geführt, lige Körper (22) und ein Zentriermittel ( 16) und hinten eine Er hat oben eine Schulter 18, die gegen einen durch Boh-Höhenjuslierschraube (28) mit einem balligen Ende (30) auf- ss rungen 19 des Schutzgehäuses 3 quer durchgesteckten Stift 20 weist, wobei die beiden Körper (22) und das ballige Ende (30) anliegt und mit einer Tellerfeder 21 das Gehäuse 5 der Visiereine Dreipunktlagerung zur Anlage an einer Fläche (23,31 ) optik 1 gegen das Waffengehäuse 2 anpresst. Um eine defi-des Waffengehäuses (2) bilden, und dass quer zur Höhenju- nierte Anlage des Gehäuses 5 am Waffengehäuse 2 zu stierschraube (28) in das Gehäuse (5) der Visieroptik ( 1 ) eine erreichen, sind im Gehäuse 5 beidseitig der Feder 21 je eine Seitenjustierschraube (40) eingeschraubt ist, deren eines 60 gehärtete Stahlkugel 22 eingelassen, die auf einer mit dem axiales Ende (41 ) über das Gehäuse (5) der Visieroptik ( 1 ) Waffengehäuse 2 und dem Schutzgehäuse 3 punktver-vorsteht und zur Anlage an einer Seitenwand (43) des Schutz- schweissten, U-förmigen Verstärkungsplatte 23 aufliegen, gehäuses (3) ausgebildet ist. Am hinteren Ende der Visieroptik 1 ist in deren Gehäuse 5
eine Höhenjustierschraube 28 mit einem verzahnten Justier-65 köpf 29 senkrecht zur Achse 6 eingeschraubt. Das untere BESCHREIBUNG Ende 30 der Schraube 28 ist ballig und liegt auf einem mit
Aus der DE-OS 2 023 270 ist eine Handfeuerwaffe gemäss dem Waffengehäuse 2 punktverschweissten Auflage-Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. Die Visieroptik dieser plättchen 31 an. Eine durch eine Feder 32 belastete Kugel 33
presst radial gegen die Verzahnung des Kopfes 29, so dass die Höhenjustierung erschütterungsunempfindlich ist. Eine Blattfeder 34 ist zwischen der oberen Wand 35 des Schutzgehäuses 3 und der Oberseite des Gehäuses 5 der Visieroptik 1 eingespannt. Ihre beiden Enden sind umgebogen und sitzen in Bohrungen 36 des Gehäuses 5. Die Feder 34 presst das ballige Ende 30 der Justierschraube 28 gegen das Plättchen 31 und beseitigt das Gewindespiel der Justierschraube 28.
Quer zur Schraube 28 und zur Achse 6 ist in das Gehäuse 5 der Visieroptik 1 eine Seitenjustierschraube 40 mit einem verzahnten Kopf 41 eingeschraubt. Der Kopf 41 hat einen Schraubenzieherschlitz 42, überragt das Gehäuse 5 der Visieroptik 1 und liegt gegen die linke Seitenwand 43 des Schutzgehäuses 3 an. Annähernd koaxial zur Schraube 40 hat die Seitenwand 43 eine Bohrung 44 geringeren Durchmessers als der Durchmesser des Kopfs 41. Durch die Bohrung 44 kann die Schraube 40 mit einem Schraubenzieher gedreht und damit die Seite justiert werden. Zwischen der gegenüberliegenden Seitenwand 45 des Schutzgehäuses 3 und dem Gehäuse 5 ist eine weitere Blattfeder 46 eingespannt, deren
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beide freien Enden umgeben und in Sackbohrungen 47 im Gehäuse 5 positioniert sind. Damit wird der Kopf 41 zur Anlage an die Wand 43 gedrückt und das Gewindespiel der Schraube 40 aufgehoben. Gegen die Verzahnung des Kopfes s 41 wirkt ebenfalls eine nicht dargestellte, federbelastete Kugel zur Sicherung der Seitenjustierung.
Mit den beiden Kugeln 22 und dem balligen Ende 30 der Justierschraube 28 in Verbindung mit den gegen das Schutzgehäuse 3 abgestützten Federn 21,34 wird eine präzise, spiel-lo freie Dreipunktauflage der Visieroptik 1 auf dem Waffengehäuse 2 erreicht. Die dargestellte Lagerung der Visieroptik mit den Federabstützungen gegenüber dem Schutzgehäuse 3 ergibt einen sehr kompakten Aufbau mit geringem Abstand der optischen Achse 6 vom Waffengehäuse 2. Die Visieroptik ls 1 und die Justiereinrichtung sind optimal durch das Schutzgehäuse 3 geschützt, und die Justiereinrichtung kann trotzdem einfach bedient werden. Die Demontage der Visieroptik 1 ist denkbar einfach: Nach Entfernen des Stiftes 20 und des Bolzens 15 kann sie einfach nach hinten aus dem 20 Schutzgehäuse 3 herausgezogen werden. Die Montage in umgekehrter Reihenfolge ist ebenso einfach.
B
2 Blatt Zeichnungen
CH81386A 1986-02-28 1986-02-28 Handfeuerwaffe mit einer visiereinrichtung. CH668831A5 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH81386A CH668831A5 (de) 1986-02-28 1986-02-28 Handfeuerwaffe mit einer visiereinrichtung.
EP88810122A EP0330802A1 (de) 1986-02-28 1988-02-29 Handfeuerwaffe mit einer Visiereinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

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CH81386A CH668831A5 (de) 1986-02-28 1986-02-28 Handfeuerwaffe mit einer visiereinrichtung.

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CH668831A5 true CH668831A5 (de) 1989-01-31

Family

ID=4195784

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CH81386A CH668831A5 (de) 1986-02-28 1986-02-28 Handfeuerwaffe mit einer visiereinrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5400539A (en) * 1992-05-08 1995-03-28 Bulb Bopper, Inc. Selectively adjustable firearm scope mount

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2023270C3 (de) * 1970-05-13 1975-10-16 Heckler & Koch Gmbh, 7238 Oberndorf Handfeuerwaffe mit Traggriff
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EP0330802A1 (de) 1989-09-06

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