CH668978A5 - Isoindolinfarbstoffe. - Google Patents

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CH668978A5
CH668978A5 CH2265/86A CH226586A CH668978A5 CH 668978 A5 CH668978 A5 CH 668978A5 CH 2265/86 A CH2265/86 A CH 2265/86A CH 226586 A CH226586 A CH 226586A CH 668978 A5 CH668978 A5 CH 668978A5
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CH
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hydrogen
yellow
conh
formula
dyes
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Application number
CH2265/86A
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English (en)
Inventor
Erwin Dr-Chem Hahn
Wolfgang Dr Lotsch
Reinhard Dr Kemper
Original Assignee
Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B57/00Other synthetic dyes of known constitution
    • C09B57/04Isoindoline dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Aufgabe der Erfindung war es, Isoindolinfarbstoffe mit gegenüber dem Stand der Technik verbesserter Farbstärke und verbesserter Reinheit im Farbton bereitzustellen. 20 Die Erfindung betrifft Isoindolinfarbstoffe der allgemeinen Formel (I)
CONH-R'
(I),
BESCHREIBUNG Aus der DE-OS 20 41 999 sind Isoindolinverbindungen der allgemeinen Formel
Q .«■
N
H
bekannt, in der R' für Cyano,-COOR'" oder -CO -R"' und R" für eine gegebenenfalls am Stickstoff durch Cr bis C3-Alkyl oder Aryl substituierte Carbonamidgruppe oder für einen
R'
heterocyclischen Rest oder = C C für einen Dioxo-tetra-
R"
hydro- oder Dioxohexahydropyrimidinrest oder einen Di-oxotetrahydrochinolinrest und R'" für C r bis C3-Alkyl stehen..60 Die Farbstoffe sind Pigmente zum Färben von Kunststoffen, Lacken und Druckfarben.
in der
35 R1 Wasserstoff, C,- bis C4-Alkyl, Benzyl und
R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Methoxy, Ethoxy, Chlor, Brom, Fluor, Trifluorme-thyl, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl oder Nitro bedeuten.
40 Die neuen Farbstoffe geben in Lacken, Druckfarben und Kunststoffen brillante Gelbfärbungen mit guten Lichtechtheiten. So ist der Farbstoff (I) mit R1 = R2 = R3 = Wasserstoff dem strukturell nahestehenden Farbstoff der DE-OS 20 41 999, Beispiel 6
45
NC-v^C0NH2
(II)
nc-^conh2
und dem aus der EP-A 19 588, Beispiel 1, bekannten Farbstoff
55
(III)
In der EP-A 19 588 werden Isoindolinfarbstoffe der Formel in der Farbstärke und in der Farbtonreinheit wesentlich 65 überlegen.
3
668 978
Besonders vorteilhaft sind die Farbstoffe (I) zum Pigmentieren von Druckfarben geeignet, wenn die bei der Synthese erhaltenen Rohfarbstoffe in feinteilige Formen überführt wurden; z.B. durch trockenes Mahlen in einer Kugelmühle.
Von den Farbstoffen der Formel (I) sind solche bevorzugt. bei denen
R1 Wasserstoff, Methyl oder Ethyl,
R: Wasserstoff und
R1 Wasserstoff, Methyl, Chlor, Fluor, Trifluormethyl oder Cärbomethoxy bedeuten.
Besonders bevorzugt ist der Farbstoff der Formel (IV)
C0NH2
aufweist. Das Mahlgut liegt in Form von aus den Primärteilchen aufgebauten Agglomeraten vor.
Das Mahlgut kann direkt zum Pigmentieren von Druckfarben verwendet werden.
5 Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung zusätzlich erläutern. Die im folgenden angegebenen Teile beziehen sich auf das Gewicht.
Beispiel 1
io a) 21 Teile des Monoadduktes von Ethylenglykol an Di-iminoisoindolin und 9 Teile Cyanacetamid werden in 150 Teilen Methanol 5 Stunden bei 40 C gerührt. Nach dem Abkühlen wird filtriert, mit Methanol gewaschen und getrocknet. Man erhält 19 Teile des Monokondensationspro-
15 duktes der Formel (V)
C0NH2
Die Farbstoffe (I) werden durch stufenweise Kondensation von 1,3-Diiminoisoindolin mit den entsprechenden Cyanacetamiden in an sich bekannter Weise hergestellt.
Die Kondensation des Diiminoisoindolins mit den Cyanacetamiden zu den Halbkondensationsprodukten kann in Wasser oder in einem organischen Lösungs- oder Verdünnungsmittel, beispielsweise einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 4 C-Atomen. wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, Bu-tanol, ferner Glykolen oder Glykolethern, offenkettigen oder cyclischen Amiden, wie Dimethylformamid, Dimethylacet-amid oder N-Methylpyrrolidon oder in Mischungen der vorgenannten Lösungsmittel erfolgen. Ein geringer Überschuss an Diiminoisoindolin kann vorteilhaft sein'. Die Menge an Lösungs- und Verdünnungsmittel ist an sich unkritisch und wird dadurch bestimmt, dass das Reaktionsgemisch vor, während und nach der Reaktion rührbar ist. Die Umsetzung erfolgt in der Regel bei Temperaturen unterhalb von 100 C.
Die Konsensation der Halbkondensationsprodukte mit dem zweiten Molekül Cyanacetamid zu den Farbstoffen der Formel (I) erfolgt in aliphatischen Mono- oder Dicarbon-säuren, insbesondere in aliphatischen Monocarbonsäuren wie Essigsäure oder Propionsäure bei Temperaturen zwischen 50 und 150 C.
Sowohl die Halbkondensationsprodukte als auch die Pigmente der Formel (I) fallen in der Hitze aus und können durch Abfiltrieren und gegebenenfalls durch Waschen mit organischen Lösungsmitteln in reiner Form isoliert werden.
Durch geeignete Reaktionsführung gelingt es, auch beide Reaktionsschritte ohne Zwischenisolierung der Halbkondensationsprodukte im gleichen Reaktionsgefäss durchzuführen.
Die erhaltenen Farbstoffe können im allgemeinen, so wie sie bei der Umsetzung anfallen, verwendet werden.
Vorteilhafterweise werden jedoch die bei der Synthese in grobkristalliner Form anfallenden Rohfarbstoffe durch Mahlen in Abwesenheit von Mahlhilfsmitteln auf eine Teil-chengrösse < 0,2 um zerkleinert.
Die Zerkleinerung kann in Planetenkugelmühlen, Schwingmühlen, Kugelmühlen oder Riihrwerkskugelmüh-len, vorzugsweise in Kugelmühlen mit Keramikkugeln, erfolgen. Je nach der Mühle, den Mahlkörpern und der Füllung des Mahlgerätes dauert der Mahlvorgang 2 bis 70 Stunden, bis das Mahlgut eine mittlere Primärteilchengrösse von unterhalb 0,2 |im, vorzugsweise von 0,1 bis unterhalb 0,1 |tm,
(V)
b) 21 Teile des Monokondensationsproduktes (V) und 16 Teile N-Phenylcyanacetamid werden in 500 Teilen Eisessig 5
25 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen auf 60 C wird filtriert, zuerst mit Eisessig, dann mit Methanol gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 30 Teile Farbstoff der Formel (IV).
Der Farbstoff wurde im Einbrennlack eingearbeitet und
30 liefert Lackierungen in brillantem, neutralgelbem Farbton mit guter Lichtechtheit.
c) 50 Teile Farbstoff (IV) [aus b)] werden in einer Planetenkugelmühle mit 20 Achatkugeln (Durchmesser: 1 cm) und 20 Achatkugeln (Durchmesser: 2 cm) 4 Std. gemahlen. Das
35 grüngelbe Mahlgut, dessen Kristallitgrösse nach den elektronenmikroskopischen Aufnahmen kleiner als 0,1 (im ist, gibt in NC-Druckfarben sehr farbstarke Drucke mit neutralgelbem Farbton. Die Lichtechtheit der Drucke liegt auf hohem Niveau.
40
Beispiel 2
Man verfährt wie in Beispiel 1 a). b) und c), verwendet jedoch in der ersten Stufe anstelle von Cyanacetamid solche der Formel
45
NC-CH.-CONH-R1
und in der zweiten Stufe N-Phenylcyanacetamide der Formel
50 R2
N C~CH 2—CONH—&
55
R3
R2
Die Bedeutung von R1 und —v *> ist in der folgenden Tabelle angegeben. y
60
R3
Man erhält Gelbpigmente, die im Vergleich mit dem nach Beispiel lb oder lc erhaltenen Farbstoff vergleichbare Eigenschaften haben. Die Pigmente liefern Färbungen in den in Spalte 4 angegebenen Farbtönen.
668 978
4
R2
R3
Bsp.
R 1
—V
Farbton
2
H
// \
-Cl rotstichig gelb
3
h
grüngelb
ch3
K
h
// \V_
-ch3
rotstichig gelb
5
h
—V V
neutralgelb
ch3
6
h
K3
neutralgelb
Cl
7
h
—A \
grüngelb
cf3
8
h
1é ^
grüngelb
co2ch3
9
h
-o-
-Cl rotstichig gelb
Cl
1 0
h
—é
rotgelb
och3
1 1
h
-0-
■ch3
rotgelb
Cl
5
668 978
Bsp.
R1
R2
i R3
Farbton
1 2
ch3
KD
neutralgelb
1 3
ch3
KIhcl rotstichig gelb
\
Cl
1 4
ch3
rotgelb
ch3
15
ch3
rotgelb
ch3
1 6
ch3
orange
1 7
ch3
grüngelb
Cl
1 8
c2h5
KD
rotgelb
1 9
c2h5
neutralgelb
ch3
20
c2h5
neutralgelb
Cl
2 1
c2h5
grüngelb
co2ch3
668 978
6
Bsp.
R 1
R2 . R3
KD
Farbton
22
-ch2-<3
K3
neutralgelb
23
-c„2-<3
ch3
orange
24
-ch2-<3
^ ^
Cl grüngelb
C

Claims (4)

  1. 668 978
    PATENTANSPRÜCHE 1. Isoindolinfarbstoffe der allgemeinen Formel
    NC^ ^CONH-R1 C
    KD
    NC CONH
    4. Verwendung der Isoindolinfarbstoffe gemäss Anspruch 1, 2 oder 3 zum Pigmentieren von Lacken, Druckfarben und Kunststoffen in der Masse.
    NC-C-CONH—('
    CONH—é
    10
    in der
    R1 Wasserstoff, C,- bis C4-Alkyl, Benzyl und
    R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Methoxy, Ethoxy, Chlor, Brom, Fluor, Trifluorme-thyl, Cärbomethoxy, Carboethoxy oder Nitro bedeuten.
  2. 2. Isoindolinfarbstoffe gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel
    R1 Wasserstoff, Methyl oder Ethyl,
    R2 Wasserstoff und
    R3 Wasserstoff, Methyl, Chlor, Fluor, Trifhiormethyl oder Cärbomethoxy bedeuten.
  3. 3. Isoindolinfarbstoff gemäss Anspruch 1 der Formel
    NC^ ^C0NH2 C
    in der X für ein in 3- oder
  4. 4-Stellung stehendes Fluor-, Chlor- oder Bromatom steht, zum Pigmentieren von hoch-15 molekularem Material beschrieben. Die Färbungen zeichnen sich durch hervorragende Licht- und Wetterechtheit aus.
CH2265/86A 1985-06-26 1986-06-04 Isoindolinfarbstoffe. CH668978A5 (de)

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JP (1) JPH064771B2 (de)
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GB (1) GB2177104B (de)

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GB8615483D0 (en) 1986-07-30
GB2177104B (en) 1988-12-21
US4723023A (en) 1988-02-02
JPS621755A (ja) 1987-01-07
GB2177104A (en) 1987-01-14
DE3620680A1 (de) 1987-01-08
JPH064771B2 (ja) 1994-01-19
DE3620680C2 (de) 1997-09-25

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