CH669338A5 - - Google Patents

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CH669338A5
CH669338A5 CH2175/88A CH217588A CH669338A5 CH 669338 A5 CH669338 A5 CH 669338A5 CH 2175/88 A CH2175/88 A CH 2175/88A CH 217588 A CH217588 A CH 217588A CH 669338 A5 CH669338 A5 CH 669338A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
rotation
cap
transverse wall
hammer
Prior art date
Application number
CH2175/88A
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Haeusler
Helmut Manschwetus
Original Assignee
Thyssen Industrie
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

BESCHREIBUNG Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kappe an den Enden der Tragkörper eines Hammerbrecherrotors nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Kappen werden bei Hammerbrecherrotoren benutzt, um den im Betrieb auftretenden Verschleiss an den Enden der Tragkörper zu mindern und um zeitraubende Instandsetzungen, wie z.B. durch Aufschweissen von verschleissfestem Material, zu vermeiden.
Bekannt ist eine Kappe zur allseitigen Überbrückung der Tragkörperenden, deren Seitenflächen mit Öffnungen versehen sind, durch die im eingebauten Zustand die Hammerachsen hindurchreichen (DE-OS 34 38 706). Bei dieser Befestigungsart werden die während des Betriebes an der Kappe auftretenden Fliehkräfte von den Seitenflächen auf die Hammerachse und von dort auf die Tragkörper übertragen.
Bekannt ist ferner eine Kappe, mit der nur die in Drehrichtung des Rotors vorn hegende Tragkörperendfläche und ein Teil der Tragkörperumfangsfläche abgedeckt werden (US-PS 3 727 848). Die Befestigung dieser Kappe erfolgt durch beiderseits eines Steges liegende Wulste, die in entsprechende seitliche Aussparungen eines Schlitzes im Tragkörper eingeschoben werden und mit der eingebauten Hammerachse gegen Herausfallen gesichert ist.
Nachteilig bei den bekannten Kappen ist, dass zu ihrem Auswechseln je nach Einbauart am Rotor die jeweils haltende bzw. die Lage sichernde Hammerachse ganz oder teilweise ausgebaut werden muss. Dieser Ausbau ist sehr zeitaufwendig und wird insbesondere dann als störend empfunden, wenn bei ungleichmässigem Kappenverschleiss nur eine Kappe auszuwechseln ist und die übrigen, noch nicht verschlissenen Kappen mit gelöst werden müssen, obwohl sie eingebaut bleiben könnten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kappe der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass sie ohne Ausbau der Hammerachsen ausgewechselt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemässen Kappe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, dass die Kappe zur Lagesicherung und zur Übertragung der im Betrieb an der Kappe auftretenden Fliehkräfte durch ein einfach gestaltetes und ohne vorherigen Ausbau der Hammerachse einfach zu montierendes Füllstück formschlüssig mit dem Tragkörper verbunden wird, wobei die Kontur des Tragkörpers auf einfache Weise z.B. durch Brennschnitt hergestellt sein kann. Aufgrund der symmetrischen Gestalt der Kappe kann diese als Wendekappe verwendet werden, wodurch sich ihre Gebrauchsdauer wesentlich verlängert.
Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Kappe zu verhindern, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Füllstück durch ein bei der Demontage entfernbares, in die Öffnung in der hinteren Querwand ragendes Element formschlüssig gesichert ist. Hierdurch wird ein seitliches Herausfallen des Füllstückes vermieden.
Zum Schutz der Seitenflächen der Tragkörper kann vorgesehen sein, dass die in Rotordrehrichtung vorn liegenden Öffnungen in den Seitenwänden mit formschlüssig gehaltenen Deckeln verschliessbar sind.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnungsfiguren ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Kappe beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen stirnseitigen Schnitt durch den Hammerbrecherrotor mit den Seitenansichten von plattenförmigen, in Umfangsrichtung verdrehten Tragkörpern und formschlüssig befestigten Kappen,
Fig. 2 die Einzelheit Z gemäss Fig. 1,
Fig. 3 die Seitenansicht einer Kappe,
Fig. 4 den Schnitt B—B' gemäss Fig. 2 in vergrösserter Darstellung,
Fig. 5 den Schnitt C—C' gemäss Fig. 2 in vergrösserter Darstellung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten stirnseitigen Schnitt durch den Hammerbrecherrotor sind die plattenförmigen Tragkörper 2, die in Umfangsrichtung zueinander verdreht angeordnet sind, an ihren Enden 2a mit formschlüssig befestigten Kappen 1 versehen. Die über die Rotorlänge reichenden und in den Enden 2a der Tragkörper 2 gelagerten Hammerachsen sind mit 5, ein darauf schwenkbarer Hammer mit 14, die Rotordrehachse mit A, die Rotordrehrichtung mit D und der Flugkreis der Hämmer 14 mit S bezeichnet.
In Fig. 2 ist als Einzelheit Z aus Fig. 1 die Befestigung einer Kappe 1 vergrössert dargestellt. Die Kappe 1 überdeckt das Ende 2a des Tragkörpers 2 allseitig. Die Seitenwände 4 sind im mittleren Bereich etwas schmaler gehalten als an den Enden und weisen einen Freigang 3 gegenüber der Hammerachse 5 auf. An beiden Enden der Seitenwände 4 sind annä2
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hernd rechteckige Öffnungen 6 vorhanden (siehe auch Fig. 3). Die Kappe 1 weist weiterhin eine vordere Querwand 8 und eine hintere Querwand 9 auf. Die ebene Innenfläche 8' der jeweils in Rotordrehrichtung D vorn liegenden Querwand 8 und die ebene Innenfläche 9' der jeweils in Rotordrehrichtung D hinten liegenden Querwand 9 bilden gleich-grosse spitze Winkel a symmetrisch zu der durch die Hammerachse 5 und die Rotordrehachse A verlaufenden Ebene E. Die Innenflächen 8' und 9' weisen dabei in Richtung Rotormitte.
Die vordere Querwand 8 liegt mit ihrer ebenen Innenfläche 8' auf der unter dem gleichen Winkel a verlaufenden Stirnfläche 2' des Tragkörpers 2 auf.
Die hintere Querwand 9 liegt mit ihrer ebenen Innenfläche 9' auf der unter dem gleichen Winkel a verlaufenden Fläche eines Füllstückes 7 auf, das den Abstand zwischen der ebenen Innenfläche 9' und der hierzu parallel liegenden ebenen Anlagefläche 2" des Tragkörpers 2 ausfüllt. Das Füllstück 7 hat einen rechteckigen Querschnitt und stellt im eingebauten Zustand zwischen der Kappe 1 und dem Tragkörper 2 einen Formschluss her, der ein Lösen der Kappe 1 unter der Wirkung der im Betrieb wirkenden Fliehkraft verhindert.
Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Kappe 1 zu verhindern, ist in dem Füllstück 7 ein Element 11 befestigt, das in die Öffnung 10 der hinteren Querwand 9 ragt und von aussen ein- und ausgebaut werden kann. Dieses Element 11 ist im Ausführungsbeispiel eine Schraube.
In der Öffnung 10 der in Rotordrehrichtung vorn liegenden Querwand 8 steckt ein Stopfen 12, der eine Beschädigung der Stirnfläche 2' des Tragkörpers 2 durch das zu zerkleinernde Material verhindert. Nach dem Verschleissen der vorn liegenden Querwand 8 kann die Kappe 1 nach dem seitlichen Herausnehmen des Füllstückes 7 durch Verschieben entlang der Flächen 8'/2'radial nach aussen abgehoben und nach einer Wendebewegung um 180° wieder aufgesetzt werden. Zuvor ist der Stopfen 12 zu entfernen und ggf. ein unverbrauchter Stopfen 12 in die jetzt vorn liegende Öffnung 10 der bisherigen hinteren Querwand 9, die somit jetzt zur vorderen Querwand 8 wird, einzusetzen. Das Füllstück 7 wird nach dem Wendevorgang wieder eingeschoben und durch das Element 11 erneut gegen seitliches Herausfallen gesichert.
In Fig. 5 ist der Schnitt C —C gemäss Fig. 2 vergrössert dargestellt. Die Öffnungen 6 in den Seitenwänden 4 der Kappe 1 sind durch zwischen den Seitenflächen des Tragkörpers 2 und den Schultern 4' der Seitenwände 4 unverlierbar eingelegte Deckel 13 verschlossen, um ein Eindringen von zu zerkleinerndem Material und Schmutz in diesem Bereich zu verhindern.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

669 338 PATENTANSPRÜCHE
1. Kappe an den Enden der Tragkörper eines Hammerbrecherrotors mit mehreren aneinanderüegenden und in Drehrichtung zueinander verdrehten Tragkörperenden, in denen parallel zur Rotordrehachse über die Rotorlänge reichende Hammerachsen gelagert sind, auf denen jeweils zwischen zwei mit Abstand parallel verlaufenden Tragkörperenden schwenkfahige Hämmer angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale a) die Kappe (1) belässt einen Freigang (3) zwischen ihren Seitenwänden (4) und der Hammerachse (5)
b) die Seitenwände (4) sind an beiden Enden mit rechtek-kigen Öffnungen (6) versehen, deren lichte Weite grösser ist als der Querschnitt eines Füllstückes (7) _
c) die Querwände (8 und 9) sind mit Öffnungen (10) zur Aufnahme eines Sicherungselements (11) oder eines Verschlussstopfens (12) versehen d) die ebene Innenfläche (8') der jeweils in Rotordrehrichtung (D) vorn liegenden Querwand (8) und die ebene Innenfläche (9') der jeweils in Rotordrehrichtung hinten liegenden Querwand (9) bilden gleichgrosse spitze Winkel (a) symmetrisch zu der durch die Hammerachse (5) und die Rotor-drehachse (A) verlaufenden Ebene (E), wobei die Innenflächen (8' und 9') ungefähr zur Rotormitte weisen e) die ebene Innenfläche (8') der in Rotordrehrichtung (D) vorn hegenden Querwand (8) liegt auf der unter dem gleichen Winkel (a) verlaufenden Stirnfläche (2') des Tragkörpers (2) auf f) die ebene Innenfläche (9') der in Rotordrehrichtung (D) hinten liegenden Querwand (9) liegt auf der unter dem gleichen Winkel (a) verlaufenden Fläche des Füllstückes (7) mit rechteckigem Querschnitt auf, das den Abstand zwischen der ebenen Innenfläche (9') und der hierzu parallel liegenden ebenen Anlagefläche (2") des Tragkörpers (2) ausfüllt und einen Formschluss zwischen der Kappe (1) und dem Tragkörper (2) herstellt.
2. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Füllstück (7) durch ein bei der Demontage entfernbares, in die Öffnung (10) in der hintenliegenden Querwand ragendes Element (11) formschlüssig gesichert ist.
3. Kappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Rotordrehrichtung (D) vorn liegenden Öffnungen (6) in den Seitenwänden (4) mit formschlüssig gehaltenen Deckeln (13) verschliessbar sind.
CH2175/88A 1987-07-03 1988-06-08 CH669338A5 (de)

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DE3721961A DE3721961C1 (de) 1987-07-03 1987-07-03 Kappe fuer die allseitige UEberdeckung der Enden der Tragkoerper eines Hammerbrecherrotors

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CH669338A5 true CH669338A5 (de) 1989-03-15

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ID=6330803

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CH2175/88A CH669338A5 (de) 1987-07-03 1988-06-08

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US (1) US4830294A (de)
JP (1) JPH0698315B2 (de)
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DE (1) DE3721961C1 (de)
FR (1) FR2617413B1 (de)
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