CH669399A5 - - Google Patents

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CH669399A5
CH669399A5 CH4565/84A CH456584A CH669399A5 CH 669399 A5 CH669399 A5 CH 669399A5 CH 4565/84 A CH4565/84 A CH 4565/84A CH 456584 A CH456584 A CH 456584A CH 669399 A5 CH669399 A5 CH 669399A5
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CH
Switzerland
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tower
carriage
movement
removal device
drive device
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CH4565/84A
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Inventor
Fritz Hoesel
Hans Juergen Marx
Josef Temburg
Original Assignee
Truetzschler & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G7/00Breaking or opening fibre bales
    • D01G7/06Details of apparatus or machines
    • D01G7/10Arrangements for discharging fibres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum von oben her Abtragen von in zwei parallel in vorbestimmtem Abstand voneinander angeordneten Reihen zu Ballenschauen aufgestellten Baumwoll- oder Chemiefaserballen, bei dem die Fasern mittels einer Abnahmeeinrichtung als Flocken aus der Ballenoberfläche herausgelöst werden, wobei die Abnahmeeinrichtung seitlich an einem senkrecht auf einem zwischen den beiden Ballenreihen hin- und herfahrenden Wagen montierten Turm angeordnet ist und beim Wechseln der Fahrtrichtung des Wagens zusammen mit dem Turm 180° um eine vertikale Achse gedreht wird. Das Verfahren ist im Patentanspruch 1 und die Vorrichtung im Patentanspruch 5 definiert. Die Abnahmeeinrichtung ist z.B. eine schnellaufende Fräseinrichtung.
Bei einem bekannten Verfahren fährt der Wagen mit dem Turm und dem Abnehmer nach einem Abnahmedurchgang an einer ersten Ballenreihe über die stirnseitige Begrenzung der Ballenreihe hinaus. Anschliessend wird der Turm mit dem Abnehmer nach innen, d.h. in Richtung auf die Faserballen hin, zu der parallel aufgestellten zweiten Ballenreihe gedreht bzw. geschwenkt, um dann von dieser Ballenreihe Faserflocken abzunehmen. Der Wagen mit dem Turm und dem Abnehmer fahrt nach diesem Abnahmedurchgang ebenfalls über die stirnseitige Begrenzung der Ballenreihe hinaus. Anschliessend wird der Turm mit dem Abnehmer nach aussen, d.h. in Richtung von den Faserballen weg, wieder zu der parallel aufgestellten ersten Ballenreihe gedreht. Die Überschreitung der stirnseitigen Ballenbegrenzung durch den Wagen und die Drehbewegung des Abnehmers ausserhalb der Ballenreihe sind in mehrerer Hinsicht nachteilhaft. Insbesondere stört, dass ein erhöhter bzw. zusätzlicher Platzbedarf erforderlich ist. Der Platz für die Fahr- und Drehbewegungen geht für die Aufstellung von Faserballen verloren. Ausserdem ist bei diesem Verfahren ein grösserer Arbeitsbereich z.B. durch Lichtschranken, Absperrketten und dergleichen abzusichern. Schliesslich besteht beim Schwenken des Abnehmers ausserhalb der Ballenbegrenzung eine erheblich erhöhte Unfallgefahr.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, das die genannten Nachteile vermeidet, das insbesondere bei einem bestimmten Platzangebot für die Fahr- und Drehbewegung des Wagens bzw. des Turms mit der Abnahmeeinrichtung die Verarbeitung einer grösseren Anzahl von Faserballen gestattet. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Dadurch, dass die Abnahmeeinrichtung und der Turm während der Drehung die stirnseitige Begrenzung der Ballenreihe nicht überschreitet, ist es möglich, bei einem bestimmten Platzangebot für die Fahrbewegung des Wagens und die Drehbewegung des Turms mit dem Abnehmer zusätzliche Faserballen aufzustellen und zu verarbeiten. Die vergrösserte Anzahl an Faserballen kann also ohne zusätzlichen Platzbedarf für die Fahr- und Drehbewegungen des Ballenöffners aufgestellt werden. Es kommt hinzu, dass auch für die Absicherung der Arbeitsfläche kein zusätzlicher Platz erforderlich ist. Dadurch, dass der Ausleger nicht ausserhalb sondern innerhalb der Ballenschau schwenkt, ist weiterhin in vorteilhafter Weise eine mögliche Unfallquelle ausgeschaltet.
Vorzugsweise erfolgt die Drehung der Abnahmeeinrichtung an den beiden Enden der Ballenreihen in gleichem Drehsinn. Es kann auch vorteilhaft sein, dass die Drehung der Abnahmeeinrichtung an den beiden Enden der Ballenreihen in unterschiedlichem Drehsinn erfolgt, wobei die Abnahmeeinrichtung an einem der beiden Enden eine Strecke, die mindestens der Länge der Abnahmeeinrichtung zuzüglich eines Sicherheitsabstandes entspricht, in Richtung auf das andere Ende bewegt, um 180°
gedreht und bis zur ersten Endposition zurückbewegt wird. Zweckmässig erfolgen die Fahrbewegung und die Drehung gleichzeitig. Auf diese Weise ist die Zeit für den Fahr- und Drehvorgang nur auf die Zeit für den Drehvorgang reduziert.
Die Erfindung umfasst auch eine vorteilhafte Vorrichtung zur Durchfuhrung des erfindungsgemässen Verfahrens, bei der eine
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Antriebsvorriehtung fìir die Fahrbewegung des Wagens und eine Antriebsvorrichtung für die Drehung des Turms mit der Abnahmevorrichtung vorgesehen sind. Bei dieser Vorrichtung steht eine Schalteinrichtung, z.B. ein Endtaster mit der Antriebsvorrichtung für die Fahrbewegung in Verbindung und ist eine Schaltereinrich-tung für die Ein- und Abschaltung der Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung vorgesehen. Vorzugsweise steht der Schalter für die Antriebsvorrichtung für die Fahrbewegung des Wagens elektrisch mit dem Schalter für die Ein- und Abschaltung der Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung des Turms mit der Abnahmevorrichtung in Verbindung. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausfuhrungsform steht eine Zähleinrichtung für die Positionsbestimmung des Wagens mit einer Steuereinrichtung in Verbindung, an die die Antriebsvorrichtung für die Fahrbewegung des Wagens und die Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung des Turms mit dem Abnehmer angeschlossen sind. Bevorzugt weist zur Positionsbestimmung des Wagens der Wagen einen Sensor auf, der eine längs des Fahrweges vorhandene ortsfeste Markierungsstrecke abtastet. Zweckmässig steht der Sensor mit der Steuereinrichtung in Verbindung, an die die Antriebsvorrichtung für die Fahrbewegung des Wagens und die Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung des Turms mit dem Abnehmer angeschlossen sind. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Turm einen kreisförmigen oder polygonalen Querschnitt auf. Zweckmässig ist beispielsweise ein sechs- oder achteckiger Querschnitt vorgesehen. Beispielsweise kann durch ein Abschrägen der senkrechten Kanten des Turmgehäuses aus einem vierek-kigen ein achteckiger Querschnitt gewonnen werden. Auf diese Weise gelingt es, dass der Turm in dem Zwischenraum zwischen den beiden Ballenreihen gedreht werden kann. Dadurch wird vermieden, dass der Wagen zur Drehung des Turms über die stirnseitige Begrenzung der Ballenreihen hinausfahren muss, um Platz für die Drehbewegung zu haben. Ausserdem wird durch die abgeschrägten Kanten vermieden, dass der Turm an die seitlichen Flächen der Ballenreihen anstösst.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch in Draufsicht eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens an einem ersten Ende der Ballenreihen,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 an einem zweiten Ende der Ballenreihen, wobei die Drehung der Abnahmeeinrichtung in gleichem Drehsinn wie am ersten Ende erfolgt,
Fig. 3a bis 3e die Vorrichtung nach Fig. 1 an dem zweiten Ende der Ballenreihen, wobei die Drehung die Abnahmeeinrichtung jedoch in unterschiedlichem Drehsinn wie am ersten Ende erfolgt,
Hg. 4a bis 4c Drehung der Abnahmevorrichtung bei Ballenreihen mit unterschiedlicher Länge,
Fig. 5 den Turm eines Ballenöffners mit achteckigem Querschnitt zwischen zwei parallelen Ballenreihen,
Fig. 6 ein Blockschaltbild für die Steuerung der Fahr- und Drehbewegung mit Zähleinrichtung,
Fig. 7a Draufsicht auf den Wagen mit einem Sensor und den Faserabsaugkanal mit einer ortsfesten Markierungsstrecke,
Fig. 7b Aufriss der Vorrichtung entsprechend Fig. 7a Und Fig. 8 Blockschaltbild für die Steuerung der Fahr- und Drehbewegung mit Sensor.
Nach Fig. 1 weist die Vorrichtung, z.B. Trützschler-Blendo-mat, zum Abtragen von Faserflocken von in Reihe aufgestellten Faserballen 2, 3 einen Turm 4 auf, der auf einem fahrbaren Wagen 5 drehbar gelagert ist und mit diesem mittels Laufrädern 6a, 6b (siehe Fig. 7b) hin- und herfahrbar ist. Der Turm 4 weist an einer Seite einen Ausleger mit einer Abnahmeeinrichtung 7 auf, der (in nicht dargestellter Weise) in Höhenrichtung bewegt werden kann.
Die Abnahmeeinrichtung, die z.B. eine Fräseinrichtung sein kann, löst aus der Oberfläche der Faserballen 2, 3 Faserflocken ab. Unterhalb des Turms 4 mit dem Wagen 5 befindet sich ein Kanal 8 (vgl. Fig. 7b) zum Aufnehmen und Abtransport der abgelösten Faserflocken.
Im Betrieb fahren der Wagen 5 mit Turm 4 längs und die Abnahmeeinrichtung 7 oberhalb der in Reihe frei aufgestellten Faserballen 2, 3 hin und her. Ausgehend vom Anfang AI der Ballenreihe 2 fährt der Wagen 5 zum Ende El (Hinfahrt). Nach Fig. 1 werden an dieser Stelle El der Turm 4 und die Abnahmeeinrichtung 7 um einen Winkel von 180° um eine vertikale Achse gedreht, entsprechend Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn (siehe Pfeil). Die Abnahmeeinrichtung 7 gelangt dadurch zum Anfang A2 der Ballenreihe 3. Ausgehend vom Anfang A2 der Ballenreihe
3 fährt der Wagen 5 zum Ende E2 (Rückfahrt).
Nach Fig. 2 werden entsprechend einer ersten Ausführungsform an der Stelle E2 der Turm 4 und die Abnahmeeinrichtung 7 um 180° um eine vertikale Achse gedreht, entsprechend Fig. 2 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn (siehe Pfeil). Die Abnahmeeinrichtung 7 gelangt dadurch wieder zum Anfang AI der Ballenreihe 2; von dort beginnt erneut ein Abnahmedurchgang. Sowohl im Bereich A1/E2 als auch im Bereich E1/A2 überschreitet die Abnahmeeinrichtung 7 während der Drehung nicht die stirnseitigen Begrenzungen 2a, 3a; 2b, 3b der Ballenreihen 2 bzw. 3. Die Abnahmeeinrichtung 7 schwenkt nach innen in Richtung auf die Ballen 2, 3. Für die elektrische Kraft- und Signalübertragung zum Turm 4, z.B. zu der Antriebsvorrichtung für die Höhenverstellung der Abnahmeeinrichtung 7 werden bei dieser Ausführung zweckmässig Schleifkontakte verwendet.
In Fig. 2 ist weiterhin dargestellt, dass eine Schalteinrichtung 22 mit der Antriebsvorrichtung 13 für die Fahrbewegung des Wagens 5 in Verbindung steht und dass eine Schalteinrichtung 23 für die Ein- und Abschaltung der Antriebsvorrichtung 14 für die Drehbewegung des Turms 4 vorgesehen ist. Die Schalteinrichtung 22 steht elektrisch über eine Steuereinrichtung 24 mit der Schlteinrichtung 23 in Verbindung.
Ausgehend von der Drehung im Bereich E1/A2 nach Fig. 1 zeigen die Fig. 3a bis 3e eine weitere Ausführungsform der Drehung an der Stelle E2/A1. Dabei werden gleichzeitig zwei Bewegungen ausgeführt:
Ausgehend von der Position nach Fig. 3a wird entsprechend Fig. 3b der Wagen 5 in Richtung auf den Anfang A2 der Ballenreihe 3 in Bewegung gesetzt; gleichzeitig beginnt sich der Turm 4 mit der Abnahmeeinrichtung 7 im Uhrzeigersinn (siehe Pfeil) zu drehen. Nach Fig. 3c ist die Endposition des Wagens 5 erreicht, wobei die Fahrstrecke des Wagens 5 etwa der Länge der Abnahmeeinrichtung 7 entspricht; der Wagen 5 fahrt anschliessend entsprechend Fig. 3d wieder zurück in Richtung AI, wobei sich der Abnehmer 7 bereits oberhalb der Ballenreihe 2 befindet, während sich der Turm 4 weiterhin im Uhrzeigersinn dreht. Fig. 3e zeigt die Endposition im Bereich AI. Auf diese Weise überschreitet die Abnahmeeinrichtung 7 während der Drehung nicht die stirnseitigen Begrenzungen 2a, 3a der Ballenreihen 2 bzw. 3. Für die elektrische Kraft- und Signalübertragung zum Turm 4 werden bei dieser Ausführung Kabel verwendet. Da die Drehung des Turms 4 mit der Abnahmeeinrichtung 7 in den beiden Bereichen A1/E2 bzw. E1/A2 in unterschiedlichem Drehsinn erfolgt, werden die Kabel bei Drehung in der einen Richtung aufgewickelt und bei Drehung in der anderen Richtung wieder abgewickelt.
In den Fig. 4a bis 4c sind zwei Ballenreihen 2 und 3 dargestellt, die unterschiedliche Länge (Anzahl der Ballen) aufweisen. Der Wagen 5 fährt vom Endbereich E2 in Richtung auf den (nicht dargestellten) Anfangsbereich AI, anschliessend wird der Turm mit der Abnahmeeinrichtung 7 im Uhrzeigersinn gedreht (siehe Pfeil), wodurch die Abnahmeeinrichtung 7 in den Anfangsbereich AI der Ballenreihe 2 gelangt.
Nach Fig. 5 weist der Turm 4 einen achteckigen Querschnitt auf. Der (gestrichelt dargestellte) Wendekreis zeigt, dass der Turm
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Nach Fig. 6 ist für die Positionsbestimmung des Wagens 5 eine Zähleinrichtung 10 vorgesehen, die mit einer Steuereinrichtung 11, z.B. einem Mikrocomputer mit Mikroprozessor, in Verbindung steht. An die Steuereinrichtung 11 sind über ein Interface 11 der Antriebsmotor 13 für den Wagen 5 und der Antriebsmotor 14 für die (nicht dargestellte) Drehvorrichtung für den Turm 4 angeschlossen. Die Zähleinrichtung 10 wird durch den Antriebsmotor 13 z.B. über eine mechanische Kopplung (gestrichelte Linie) angetrieben. An die Steuereinrichtung 11 ist ausserdem über ein Interface 15 eine Zähleinrichtung 16 angeschlossen, der der Antriebsmotor 17 für die Höhenverstellung der Abnahmeeinrichtung 7 nachgeordnet ist. Die Zähleinrichtung 16 wird durch den Antriebsmotor 17 z.B. über mechanische Kopplung angetrieben. Dieses Zählsystem ist in der Lage, zu jeder Zeit der Steuereinrichtung 11 den genauen Standort des Wagens 5 mitzuteilen. In der Steuereinrichtung 11 sind die geometrischen Anfangspositionen AI und A2 und die Endpositionen El und E2 jeder Ballenreihe 2 bzw. 3 gespeichert. Wird beispielsweise entsprechend Fig. 3a der Endbereich E2 erreicht, dann berechnet die Steuerung 11 wie weit der Wagen 5 in Richtung A2 zurückfahren muss, damit die Abnahmeeinrichtung 7 gedreht werden kann, ohne dass die stirnseitigen Begrenzungen 2a, 3a der Faserballen 2 bzw. 3 überschritten werden.
Fig. 7a zeigt den Kanal 8, an dessen Oberseite im Bereich E2 (Endbereich der Ballenreihe 3) als Markierung eine Metalleiste 18 längs des Fahrweges angebracht ist. Die Länge a der Metalleiste
18 entspricht der Länge b der Abnahmeeinrichtung 7 zuzüglich eines Sicherheitsabstandes. Im Wagen 5 ist ein Sensor 19, z.B. ein induktiver Näherungsschalter vorgesehen, der in der Lage ist, die Markierung 18 zu erfassen und bei Aktivierung ein entsprechen-
5 des elektrisches Signal der Steuereinrichtung 11 (siehe Fig. 8) zuzuführen. Fig. 7b zeigt die konstruktive Zuordnung des Sensors
19 zur Metalleiste 18, die auf der oberen Begrenzung des Kanals 8 angebracht ist. Der Sensor 19 in Verbindung mit der Metalleiste 18 erlaubt eine Positionsbestimmung des Wagens 5 während des io Fahrbetriebes. Das Sensorsystem ist in der Lage, den Standort des Wagens 5 im Bereich E2/A1 der Ballenreihe 2 bzw. 3 zu ermitteln und der Steuereinrichtung 11 mitzuteilen. Die Steuereinrichtung 11 stellt eine Verknüpfung zwischen dem Antriebsmotor 13 für den Wagen 5 und den Antriebsmotor 14 für die 15 Drehung des Turms 4 her, d.h. sie stimmt die Fahrbewegung des Wagens 4 und die Drehbewegung für den Turm 5 aufeinander ab.
Nach Fig. 8 ist der Sensor 19 an eine Steuereinrichtung 11, z.B. einen Mikrocomputer mit Mikroprozessor, angeschlossen. Die Steuereinrichtung 11 steht über ein Interface mit dem 20 Antriebsmotor 13 für den Wagen 5 in Verbindung. Ausserdem steht die Steuereinrichtung 11 über ein Interface 21 mit dem Antriebsmotor 14 für die Drehvorrichtung für den Turm 4 in Verbindung. Auf diese Weise wird festgelegt, wie weit der Wagen 5 vom Endbereich E2 wegbewegt werden muss, damit die Abnah-25 meeinrichtung 7 nicht die äusseren Begrenzungen 2a, 3a der Ballenreihen 2 bzw. 3 überschreiten.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

669 399 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum von oben her Abtragen von in zwei parallel in vorbestimmtem Abstand voneinander angeordneten Reihen zu Ballenschauen aufgestellten Baumwoll- oder Chemiefaserballen, bei dem die Fasern mittels einer Abnahmeeinrichtung als Flocken aus der Ballenoberfläche herausgelöst werden, wobei die Abnahmeeinrichtung seitlich an einem senkrecht auf einem zwischen den beiden Ballenreihen hin- und herfahrenden Wagen montierten Turm angeordnet ist und beim Wechseln der Fahrtrichtung des Wagens zusammen mit dem Turm 180° um eine vertikale Achse gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahmeeinrichtung während der Drehung die stirnseitige Begrenzung mindestens einer Ballenreihe nicht überschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Abnahmeeinrichtung an den beiden Enden der Ballenreihen in gleichem Drehsinn erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Abnahmeeinrichtung an den beiden Enden der Ballenreihen in unterschiedlichem Drehsinn erfolgt, wobei die Abnahmeeinrichtung an einem der beiden Enden eine Strecke, die mindestens der Länge der Abnahmeeinrichtung entspricht, in Richtung auf das andere Ende bewegt, um 180° gedreht und bis zur ersten Endposition zurückbewegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrbewegung und die Drehung gleichzeitig erfolgen.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der eine Antriebsvorrichtung für die Fahrbewegung des Wagens und eine Antriebsvorrichtung für die Drehung des Turms mit der Abnahmevorrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schalteinrichtung (22) mit der Antriebsvorrichtung (13) für die Fahrbewegung in Verbindung steht und dass eine Schalteinrichtung (23) für die Ein- und Abschaltung der Antriebsvorrichtung (14) für die Drehbewegung des Turms (4) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (22) für die Ein- und Abschaltung der Antriebsvorrichtung (13) für die Fahrbewegung des Wagens (5) elektrisch (24) mit der Schalteinrichtung (23) für die Ein- und Abschaltung der Antriebsvorrichtung (14) für die Drehbewegung des Turms (4) mit der Abnahmevonichtung (7) in Verbindung steht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zähleinrichtung (10) für die Positionsbestimmung des Wagens (5) mit einer Steuereinrichtung (11) in Verbindung steht, an die die Antriebsvorrichtung (13) für die Fahrbewegung des Wagens (5) und die Antriebsvorrichtung (14) für die Drehbewegung des Turms (4) mit dem Abnehmer (7) angeschlossen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Positionsbestimmung des Wagens (5) der Wagen (5) einen Sensor (19) aufweist, der eine längs des Fahrweges vorhandene ortsfeste Markierungsstrecke (18) abtastet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (19) mit der Steuereinrichtung (11) in Verbindung steht, an die die Antriebsvorrichtung (13) für die Fahrbewegung des Wagens (5) und die Antriebsvorrichtung (14) für die Drehbewegung des Turms (4) mit dem Abnehmer (7) angeschlossen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Turm (4) einen kreisförmigen oder polygonalen Querschnitt aufweist.
CH4565/84A 1983-09-26 1984-09-24 CH669399A5 (de)

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