CH669511A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Sitzmöbel dieser Art sind zum Aufstellen in Parkanlagen, Gärten, Wartesälen und dgl. vorgesehen und müssen diesem
Einsatz entsprechend zum einen sehr stabil und zum anderen auch witterungsbeständig ausgebildet sein. Ein bekanntes Sitzmöbel dieser Art besteht deshalb aus zwei stabilen, geschlossenen Stahlrohrrahmen, nämlich einem Sitzrahmen und einem Lehnenrahmen, auf denen ein Gittergeflecht angeschweisst ist, das als Sitzfläche bzw. Lehne dient. Die beiden Rahmen sind in Seitenansicht etwa C-förmig ausgebildet und an den einander gegenüberliegenden vertikalen Rahmenteilen mit vier Stegen aneinander verschweisst.
Nachteilig bei diesen Sitzmöbeln ist, dass sie recht ausladend und damit auch sperrig sind, so dass insbesondere der Transport und die Lagerung dieser Sitzmöbel häufig Schwierigkeiten mit sich bringt und aufgrund der räumlichen Abmessungen auch kostenintensiv ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Sitzmöbel der oben genannten Art so auszubilden, dass es möglichst platzsparend transportiert und gelagert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemässen Sitzmöbel durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Durch den vorteilhaften Aufbau aus Sitzrahmen und Lehnenrahmen, die lösbar miteinander verbunden sind,
kann das Sitzmöbel mit wenigen Handgriffen montiert bzw. demontiert werden, wobei der Platzbedarf, insbesondere beim Stapeln mehrerer Sitzmöbel, äusserst gering ist. Da die Bügelenden von Sitzrahmen und Lehnenrahmen als freie Schenkel und nicht als geschlossener Rahmen ausgebildet sind, können sowohl Sitz- als auch Lehnenrahmen um eine Rohrbreite seitlich ineinander versetzt gestapelt werden, wodurch eine enorme Raumersparnis erreicht wird. Auch beim Transport nur eines Sitzmöbels können Lehnenrahmen und Sitzrahmen vorteilhaft ineinander gestellt werden. Durch die Ausbildung als offene Bügel kann zudem Material gespart werden, etwa in der Grössenordnung von der doppelten Länge des Sitzmöbels.
Die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 2 bis 12 geben weitere vorteilhafte Ausbildungen nach der Erfindung an.
Durch die einfache Schraubbefestigung mittels Zungen ist die Montage bzw. Demontage auch für einen Laien ohne Spezialwerkzeug möglich. Die langen, kufenartig ausgebildeten Enden der Bügel garantieren einen sicheren Stand des Sitzmöbels. Durch das vorteilhafte Einfügen eines Querteils zwischen die Schenkel von Sitzrahmen bzw. Lehnenrahmen wird eine hohe Stabilität und Verwindungssteifheit des Sitzmöbels erreicht, so dass auch eine lange Ausführung, z.B. als Sitzbank, ohne zusätzliche Verstärkungen möglich ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung können Sitzteil und Lehnenteil als Kunststoffschalen ausgebildet sein, die in einfacherWeise zwischen den Rahmenteilen klemmbefestigt sind. Bei dieser Ausführung können Sitzteil und Lehnenteil, z. B. bei Beschädigung, ohne Werkzeug ausgewechselt oder bei fest montierten Sitzmöbeln z.B. zum Winter entfernt werden.
Ist eine unbewegliche Anordnung des Sitzmöbels vorgesehen, so kann dieses ohne grössere konstruktive Umgestaltung auch direkt in einem Bodenfundament verankert werden; auch in dieser Ausführungsform ist die vorteilhafte Stapelfähigkeit von Sitzrahmen und Lehnenrahmen ineinander in keiner Weise beeinträchtigt.
Durch die Verbindung der beiden Rahmenteile mit Zungen, die miteinander verschraubt sind, wird eine einfache und damit billige und zugleich sichere Verbindung der beiden Rahmenteile miteinander erreicht.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnun5
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gen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen und im folgenden näher beschrieben sind. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Sitzbank nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teil einer Draufsicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2,
Fig. 4 in vergrösserter Darstellung einen Teil eines Schnittes längs der Linie IV—IV in Fig. 2.
Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel ist eine Sitzbank, auf der mehrere Personen nebeneinander Platz finden. Die Sitzbank besteht im wesentlichen aus einem Sitzrahmen 1 und einem Lehnenrahmen 2, die an Zungen 4 miteinander verschraubt sind. Die beiden Rahmenteile 1 und 2 bestehen in dieser Ausführungsform jeweils aus einem Rohr, das zu einem Bügel mit zwei Schenkeln lb, 2b geformt ist, deren freie Enden lc, 2c mit Abstand voneinander angeordnet sind. Wie in der Vorderansicht nach Fig. 1 dargestellt ist, hat der den Sitzrahmen 1 bildende Bügel ein vorderes Querrohr la, das sich über die gesamte Länge der Sitzbank erstreckt und an seinen Enden jeweils um 90° nach hinten abgebogen ist, so dass die freien Schenkel lb' etwa horizontal auf den Lehnenrahmen 2 zulaufen. Kurz bevor die freien Schenkel lb' den Lehnenrahmen 2 erreichen, sind diese etwa lotrecht nach unten abgebogen und verlaufen bis nahe zum Boden, wo sie um etwa 90° nach vorne abgebogen sind, so dass die freien Enden lc des Bügels 1 zu kufenartigen parallel zur Standfläche verlaufenden Füssen auslaufen. An den etwa vertikalen, zum Boden verlaufenden Teilen der Schenkel lb des Sitzrahmens 1 sind jeweils zwei mit Abstand übereinander angeordnete Zungen 4 angeschweisst, die mit Gegenzungen 4a des Lehnenrahmens 2 überlappen und mit diesen verschraubt sind.
Der Lehnenrahmen 2 besteht ebenfalls aus einem Rohr, das zu einem Bügel geformt ist. Der Bügel 2 hat ein oberes Querrohr 2a, das sich ebenfalls über die gesamte Länge der Bank erstreckt und das die Lehne nach oben hin abschliesst (Fig. 1). An den Seiten ist das Querrohr 2a um etwa 90° abgebogen, wobei die Schenkel 2b' geradlinig nach unten und nach vorne verlaufen. Etwa in Höhe des vorderen Querrohres la sind die Schenkel 2b des Lehnenrahmens 2 leicht abgebogen, so dass sie von dort lotrecht nach unten bis fast zum Boden verlaufen, wo sie um 90° nach hinten abgebogen sind, so dass die freien Enden 2c des Lehnenrahmens 2 parallel zur Standfläche verlaufende, nach hinten gerichtete kufenartige Füsse 2c bilden (Fig. 2). Um eine gute Standsicherheit zu erzielen und ein Kippen der Bank nach hinten zu vermeiden, erstrecken sich die freien Enden 2c bis über die Lotlinie des oberen Querrohres 2a hinaus. Die Gegenzungen 4a sind in gleicher Höhe wie die gegenüberliegenden Zungen 4 an den vertikalen Teilen der Schenkel 2b angeschweisst.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, ist sowohl beim Sitzrahmen 1 als auch beim Lehnenrahmen 2 jeweils ein Querteil 10 bzw. 11 vorgesehen, das sich über die gesamte Länge zwischen den Schenkeln lb bzw. 2b erstreckt und zur Versteifung der Rahmen 1 und 2 dient. Die Querteile 10 und 11 bestehen ebenfalls aus einem Rohr und sind an ihren Enden mit dem Sitz- bzw. Lehnenrahmen 1 bzw. 2 verschweisst. Der Durchmesser der Querstreben 10 und 11 kann kleiner sein als der der Bügel 1 und 2. Die Querstrebe 10 ist etwa dort angebracht, wo der nach hinten gerichtete Schenkel lb' des Bügels 1 in einen nach unten gebogenen Teil übergeht. Dies ist besonders vorteilhaft, da hierdurch die Rückseite des Sitzteils 3 zusätzlich unterstützt wird. Der Sitzteil 3, der in diesem Ausführungsbeispiel als Gittergeflecht ausgebildet ist, liegt an der Vorderseite auf dem Querrohr la, an den beiden Schmalseiten auf den nach hinten gerichteten Schenkeln lb'
und an der Rückseite auf der Querstrebe 10 auf und ist an allen vier Seiten angeschweisst. Die Querstrebe 11 ist etwa dort zwischen den Schenkeln 2b des Lehnenrahmen 2 angeschweisst, wo die Schenkel 2b' von dem nach vorne und unten gerichteten Teil in den senkrecht nach unten gerichteten Teil 26 übergehen. Die Querstrebe 11 bildet die untere Begrenzung des Lehnenteils 5. Er ist ebenfalls, wie in Fig. 1 links dargestellt, mit einem Gittergeflecht als Lehnenteil 5 versehen, das am Querrohr 2a, den nach vorne und unten gerichteten Teilen der Schenkel 2b' sowie an der Querstrebe 11 festgeschweisst ist. Das Verschweissen der Gitter 3, 5 mit den Rohren 1,2,10, 11 kann durch Widerstandspunktschweis-sen besonders wirtschaftlich erfolgen; die Stabilität der Rahmen 1 und 2 wird hierdurch zusätzlich erhöht. Es können statt der als Gitter ausgebildeten Sitz- bzw. Lehnenteile 3 und 5 auch Kunststoffschalen 5' oder andere Kunststoffflächen eingesetzt werden, die vorzugsweise durch Klemmbefestigung am Rahmen verankert werden, wie es beispielhaft in Fig. 1 rechts oben (Lehnenteil 5') dargestellt ist.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist in dieser Ausführungsform die Sitzfläche 3 leicht nach hinten geneigt und die Lehne 5 etwas stärker nach hinten geneigt. Diese Anordnung ermöglicht ein besonders entspanntes Sitzen und hat sich als ausserordentlich bequem bewährt. Vorteilhaft ist die Sitzfläche um etwa 8° nach hinten geneigt, während die Lehne einen Winkel von etwa 23° mit der Vertikalen einschliesst, so dass sich ein Winkel von 115° ergibt, den Sitzfläche und Lehne miteinander einschliessen.
Die in dieser Ausführungsform verwendeten Rohre für Sitzrahmen 1 und Lehnenrahmen 2 haben einen Durchmesser von etwa 40 mm, wobei die Biegeradien der Rohre etwa 80 mm betragen. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine sehr solide und verwindungssteife Konstruktion erhalten. Zudem sorgen die relativ starken Rohre, insbesondere das vordere Querrohr la dafür, dass auch Leute mit relativ kurzen Beinen bequem sitzen können, ohne dass das Querrohr la in die Kniekehlen schneidet oder unangenehm drückt. Auch im Bereich der Füsse lc, 2c ist ein relativ grosser Rohrdurchmesser vorteilhaft, da hierdurch die Standfläche der Bank vergrössert wird, was insbesondere beim Aufstellen auf Rasen oder dgl. von Vorteil ist, da ein Einsinken der Füsse verhindert wird.
In dieser Ausführungsform sind Sitzrahmen 1 und Lehnenrahmen 2 mit jeweils vier Zungen 4 bzw. 4a versehen, die aus Flachmaterial gefertigt sind. Die Zungen 4,4a haben in Seitenansicht (Fig. 2) etwa quadratische Form und überlappen einander nahezu vollständig. Die Zungen sind jeweils an einer Seite mit einer einfachen Kehlnaht am Bügel 1 bzw. 2 angeschweisst. Die Stossschweissung auf jeweils nur einer Seite ist sehr vorteilhaft, da hierdurch die Überlappungslänge der Zungen 4,4a und somit die Stabilität der Bank erhöht wird, gleichzeitig entfallt hierdurch ein Schweissarbeitsgang. Wie die Schnittdarstellung nach Fig. 4 zeigt, haben Zunge 4 und Gegenzunge 4a jeweils eine Bohrung, die fluchtend zueinander verlaufen und durch die eine Schraube 6 geführt ist. Auf dem Ende der Schraube 6 sitzt eine Mutter 8, mit der Zunge 4 und Gegenzunge 4a gegeneinander verspannt werden. Die Schraubverbindung ist in bekannter Weise mit Unterlegscheiben 7 bzw. Sicherungsringen oder selbstsichernder Mutter gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichért. Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind Schraubenkopf und Mutter 8 sehr gut zugänglich, so dass die Sitzbank binnen kürzester Zeit auseinander- bzw. zusammengebaut werden kann. Die demontierte Sitzbank, die aus Sitzrahmen 1 und Lehnenrahmen 2 besteht, kann wesentlich platzsparender transportiert und gelagert werden. Beim Lagern bzw. Transportieren von mehreren Sitzbänken können die Sitz- und Lehnenrahmen 1,
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2 sehr vorteilhaft ineinander gestapelt werden, so dass nur ein relativ geringer Platzbedarf erforderlich ist.
Die Schraubverbindung zwischen Zungen 4 und Gegenzungen 4a ist hier besonders günstig, da sie auch von Nicht-fachleuten in kürzester Zeit montiert bzw. demontiert werden kann, ohne dass Spezialwerkzeug erforderlich ist.
Die beschriebene Sitzbank hat einen besonders stabilen Stand, da die freien Enden lc bzw. 2c relativ ausladend sind, was insbesondere die Kippsicherheit nach hinten und vorne erhöht. Um Korrosion zu vermeiden, sind alle Teile mit Ausnahme der Schrauben 6 mit einer Kunststoffschicht oder einem Lack überzogen und die Enden der Rohre mit Kunststoffstopfen versehen.
Nach einer weiteren Ausbildung kann die Sitzbank auch stationär montiert werden, indem die vertikalen Teile der Schenkel lb bzw. 2b bis in ein im Boden vorgesehenes Fundament geführt sind. Hierbei entfallen die als Kufen ausgebildeten Füsse lc und 2c. Je nach Stärke der Rohre 1 und 2 kann es auch ausreichend sein, nur die Rohre des Sitzrahmens 1 oder des Lehnenrahmens 2 im Fundament zu verankern. Bei einer solchen Konstruktion können die nicht tragenden Teile der Schenkel lb bzw. 2b unterhalb der unteren Zungen 4 bzw. 4a enden. Die Bank kann dabei in bekannter Weise entweder fest einbetoniert oder in einer Hülse abnehmbar geführt sein.
Das anhand des Ausführungsbeispiels beschriebene Sitzmöbel kann nach der Erfindung auch als Stuhl, also einsitzig, als mehrsitzige Bank oder als aus Segmenten zusammengesetzte gebogene Bank ausgebildet sein, wie es bei Sitzmöbeln dieser Art üblich ist. Bei geringer Länge des Sitzmöbels, z.B. als Einsitzer oder als Eckelement, kann auf die Querteile 10 bzw. 11 verzichtet werden. Bei aus mehreren Segmenten zusammengesetzten Bänken können auch seitlich an den vertikalen Teilen der Schenkel lb bzw. 2b Zungen vorgesehen sein, mit denen benachbarte Segmente angeschlossen werden. Die hier beschriebene Konstruktion der Rahmenteile 1 und 2 aus kreisrunden Rohren ist sehr vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich, ein Aufbau aus anderen Profilen ist möglich.
Das Sitzmöbel ist sehr robust, strapazierfähig und in der beschriebenen Ausführung gegen Witterungseinflüsse weitgehend unempfindlich. Die Montage bzw. Demontage ist mit nur vier Schrauben in kurzer Zeit durchgeführt, so dass es sich auch bei Nichtbenutzen z.B. im Winter anbietet, Sitzrahmen und Lehnenrahmen auseinanderzunehmen und einzeln zu stapeln, wodurch erheblich Lagerplatz gespart wird und zudem die Handhabung, insbesondere bei grossen Bänken, deutlich erleichtert wird.
Es sei noch erwähnt, dass der Sitzrahmen 1 eine selbsttragende Konstruktion ist.
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S
3 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Sitzmöbel mit einem Sitzrahmen mit Sitzteil und einem Lehnenrahmen mit Lehnenteil, dadurch gekennzeichnet,
dass Sitzrahmen (1) und Lehnenrahmen (2) jeweils aus einem Bügel mit Schenkeln (lb, 2b) bestehen, deren freie Enden (lc, 2c) mit Abstand voneinander liegen, und dass die beiden Bügel (1,2) lösbar miteinander verbunden sind.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den benachbarten, gegenüberhegenden Schenkeln (lb, 2b) von Sitzrahmen (1) und Lehnenrahmen (2) Zungen (4,4a) vorgesehen sind, an denen Sitzrahmen (1) und Lehnenrahmen (2) miteinander verbunden sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (lc) des Sitzrahmens (1) so nach vorne abgebogen sind, dass sie nach vorne gerichtete, parallel zur Standfläche verlaufende, kufenartige Füsse (lc) bilden.
4. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (2c) des Lehnenrahmens (2) so nach hinten abgebogen sind, dass sie nach hinten gerichtete, parallel zur Standfläche verlaufende, kufenartige Füsse (2c) bilden.
5. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzrahmen (1) im hinteren Bereich, vorzugsweise am hinteren Ende des Sitzteils (3), durch ein die U-förmigen Schenkel (lb) verbindendes Querstück (10) verstärkt ist.
6. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lehnenrahmen (2) durch ein Querstück (11) verstärkt ist, das seine Bügelschenkel (2b) verbindet und vorzugsweise am unteren Ende des Lehnenteils (5) angeordnet ist.
7. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzteil (3) und das Lehnenteil (5) aus vorzugsweise klemmbefestigten Kunststoffschalen bestehen.
8. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzteil (3) und das Lehnenteil (5) einen Winkel von etwa 115° miteinander einschliessen, wobei das Sitzteil (3) um vorzugsweise etwa 8° nach hinten geneigt ist.
9. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1,2, 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelenden (lc, 2c) des Sitzrahmens (1) und/oder des Lehnenrahmens (2) zur Befestigung in einem Fundament nach unten verlaufen.
10. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (4,4a) im Stoss und vorzugsweise mit nur jeweils einer Kehlnaht am Sitzrahmen (1) bzw. am Lehnenrahmen (2) angeschweisst sind.
11. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (4,4a) aus Flachmaterial bestehen und in Seitenansicht vorzugsweise rechteckige, insbesondere quadratische Form aufweisen.
12. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei miteinander verbundene Zungen (4,4a) vom Sitzrahmen (1) und vom Lehnenrahmen (2) einander nahezu vollständig überlappen, wobei Bohrungen in den Zungen (4,4a) vorgesehen sind, die fluchtend zueinander verlaufen und zur Aufnahme einer Befestigungsschraube (6) vorgesehen sind.
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