CH669635A5 - - Google Patents

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CH669635A5
CH669635A5 CH2423/85A CH242385A CH669635A5 CH 669635 A5 CH669635 A5 CH 669635A5 CH 2423/85 A CH2423/85 A CH 2423/85A CH 242385 A CH242385 A CH 242385A CH 669635 A5 CH669635 A5 CH 669635A5
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CH
Switzerland
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wing
window
slide
frame
held
Prior art date
Application number
CH2423/85A
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English (en)
Inventor
Hans Woerner
Original Assignee
Koller Metallbau Ag
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Publication date
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Priority to DE8585810405T priority patent/DE3574042D1/de
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Publication of CH669635A5 publication Critical patent/CH669635A5/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/16Suspension arrangements for wings for wings sliding vertically more or less in their own plane
    • E05D15/22Suspension arrangements for wings for wings sliding vertically more or less in their own plane allowing an additional movement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/16Suspension arrangements for wings for wings sliding vertically more or less in their own plane
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/1091Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a gas spring
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Lasers (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Vertikalschiebefenster gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche, aus der CH-A 571 638 und der CH-A 572 572 bekannte Vertikalschiebefenster weisen einen Blendrahmen und zwei Flügel auf, die in Führungsnuten des Blendrahmens verschiebbar geführt und über oben beim Blendrahmen umgelenkte Zugseile miteinander verbunden sind. Der eine, erste Flügel befindet sich in der Schliessstellung unter dem andern, zweiten Flügel und kann ausgehend von dieser Schliessstellung nach oben verschoben werden, wobei sich dann der zweite Flügel nach unten bewegt. Jeder der beiden Flügel kann ferner um eine sich in der Nähe seines untern Endes befindende Schwenkachse herum um annähernd einen rechten Winkel nach unten in eine Reinigungsstellung verschwenkt werden. Die Flügel sind auf mindestens einer Seite mit einer Führung versehen, in der ein Schieber verschiebbar geführt ist. Am Schieber ist ein Ende einer Strebe angelenkt, die in der Nähe ihres anderen Endes ver-schwenk- und verschiebbar am Blendrahmen gehalten ist. Im Schieber ist mit einer Feder eine Rolle verschiebbar gehalten. Wenn man die betreffenden Flügel ausgehend von einer ver2
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tikalen Stellung nach unten in seine Reinigungsstellung verschwenkt, wird die Rolle mit der den Schieber führenden Führung des Flügels verklemmt und bremst dadurch die Schwenkbewegung des Flügels.
Die bekannten Fenster haben den Nachteil, dass es verhältnismässig viel Kraft erfordert, um sich in ihrer Reinigungsstellung befindende Flügel wieder in eine Stellung hinauf zu verschwenken, in der die Flügel verschoben und/ oder das Fenster geschlossen werden kann. Ein anderer Nachteil dieser bekannten Fenster besteht darin, dass ihre Blendrahmen zusätzlich zu vertikalen Führungsnuten in ihren unteren Teilabschnitten auch noch geneigte Führungsnuten aufweisen müssen, die die Herstellung verteuern. Des weitern muss bei den bekannten Fenstern der erste, sich in der Schliessstellung unter dem zweiten Flügel befindende Flügel einige Zentimeter höher sein als der zweite Flügel, damit dieser sich in der ein Verschwenken in die Reinigungsstellung ermöglichenden Höhe befindet, wenn der erste Flügel in seine höchst mögliche Stellung verschoben wurde, in der er am oberen, horizontalen Schenkel des Blendrahmens ansteht. Voneinander abweichende Höhen des ersten und zweiten Flügels und der zugehörigen Scheiben erhöhen die Kosten für die Herstellung der Flügel und die Lagerung der dazu erforderlichen Bestandteile, insbesondere der Scheiben. Schliesslich ist es in ästhetischer Hinsicht etwas störend, dass gewisse der zum Führen der Flügel dienenden Führungsnuten und darin geführte Teile bei geschlossenem Fenster von dem durch dieses begrenzten Gebäudeinnenraum her sichtbar sind.
Ein aus der US-A 1 902 973 bekanntes Vertikalschiebefenster besitzt einen Blendrahmen. Dessen zwei vertikale Schenkel sind je mit zwei Führungsnuten versehen, von denen jede einem der beiden Flügel zugeordnet ist und in denen je ein Schieber verschiebbar geführt ist. Jeder Flügel ist mit Schwenklagern an einem Paar dieser Schieber schwenkbar gehalten. Die Schieber sind mit einem vertikalen Führungskanal versehen, in dem ein Schieberblock vertikal verschiebbar geführt ist. Lenkerartige Streben sind einenends an den Schieberblöcken und andernends an den Flügeln angelenkt. Im Kanal der Schieber ist zwischen dem untern Ende des Kanals und dem Schieberblock eine Schraubenfeder angeordnet. Deren Länge ist derart bemessen, dass sich bei geschlossenem Fenster, wenn sich der Schieberblock in seiner höchst-möglichen Schiebestellung befindet, ein freier Zwischenraum zwischen dem Schieberblock und,dem oberen Ende der Schraubenfeder ergibt. Die Grundfläche des Führungskanals ist mit einigen in vertikaler Richtung von einander beabstandeten Sperrvertiefungen versehen und im Schieberblock ist eine federbelastete Sperrkugel gehalten, die wahlweise in eine der Sperrvertiefungen eingreifen kann, um den Flügel in einer der betreffenden Sperrvertiefung zugeordneten Schwenkstellung festzuhalten.
Beim Fenster gemäss der US-A 1 902 973 befinden sich die beiden Flügel bei geschlossenem Fenster in verschiedenen Ebenen. Dies hat zur Folge, dass es praktisch unmöglich ist, bei geschlossenem Fenster einen vollkommen dichten Abschluss zu erzielen. Selbst wenn man das Fenster mit in der US-A 1 902 973 nicht offenbarten Dichtungsstreifen ausrüsten würde, könnte man die Flügel entlang ihrem Umfang praktisch nicht lückenlos abdichten. Ferner sind die sich bei geschlossenem Fenster unter dem oberen, äussern Flügel befindenden Bereiche der in den vertikalen Blendrahmenschenkeln zum Führen dieses Flügels vorhandenden, äussern Führungsnuten gegen die Umgebung des mit dem Fenster versehenen Gebäudes nicht abgedeckt, so dass sich bei geschlossenem Fenster Schmutz in diesen Bereichen der Führungsnuten ansammeln kann, der die Verschiebung des äussern Flügels behindern kann. Zudem wirkt es bei geschlossenem Fenster unästhetisch, dass sich die beiden Flügel in gegen einander versetzten Vertikalebenen befinden und grosse Bereiche der Führungsnuten sichtbar sind. Die Schraubenfedern, die beim gemäss der US-A 1 902 973 ausgebildeten Fenster zum Erzeugen von Rückstellkräften beim Verschwenken der Flügel in die Reinigungsstellung dienen, haben den Nachteil, dass die Eigenschaften von Schraubenfedern bei der serienmässigen Herstellung von solchen im allgemeinen gewisse Streuungen aufweisen und die beim Verschwenken der Fensterflügel von den Federn erzeugten Rückstellkräfte dann nicht genau die gewünschten Werte haben. Ein weiterer Nachteil der Schraubenfedern besteht darin, dass diese insbesondere wegen ihren im Vergleich zu ihren Längen grossen Längenänderungen beim Verschwenken der Flügel starken Ermüdungserscheinungen unterworfen sind. Ferner neigen Schraubenfedern im belasteten Zustand zur Erzeugung von Schwingbewegungen. Die beim aus der US-A 1 902 973 bekannten Fenster vorhandenen, vorgängig erwähnten Sperrvertiefungen und bewegbaren, federbelasteten Sperrkugeln verhindern zwar Schwingbewegungen der Flügel in denjenigen Flügel-Schwenkstellungen, in denen die Sperrkugeln in Sperrvertiefungen eingreifen können, vergrössern jedoch den konstruktiven Aufwand für die Herstellung des Fensters und besonders auch dessen Störanfälligkeit. Des weitern werden die Flügel durch die besagten Schraubenfedern im obersten Schwenkbereich nicht abgestützt. Es wäre aus Platzgründen praktisch auch gar nicht möglich, die Schraubenfedern so lang auszubilden, dass sie die Schieberblöcke in den ganzen Schwenkbereichen der Flügel und insbesondere auch dann abstützen, wenn sich die letzteren in ihren vertikalen Stellungen befinden. Aus diesem Grunde und wegen der bereits erwähnten Neigung von Schraubenfedern zur Erzeugung von Schwingbewegungen könnte man die Schraubenfedern auch nicht verwenden, um zwei beim Verschieben der Flügel mit diesen zu verschiebende Schieber mit einander zu verbinden. Solche zum Halten eines Flügels dienende, entlang dem gleichen Blendrahmenschenkel verschiebbare, paarweise mit einander verbundene Schieber können jedoch vorteilhaft sein, um zu ermöglichen, dass die beiden vertikal verschiebbaren Flügel bei geschlossenem Fenster im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen und trotzdem aneinander vorbei verschoben werden können. Es sei hier vorausgeschickt, dass eine solche Möglichkeit zum bewegbaren Halten eines Flügels mittels unterer und oberer, paarweise durch eine Feder mit einander verbundener Schieber noch anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert wird.
Die FR-A 2 274 770 offenbart ein Fenster mit einem zum Einbauen in ein geneigtes Dach bestimmten, festen Rahmen und einem Flügel. Dieser ist mit einem Teleskop-Führungsgestänge verschwenkbar sowie verschiebbar am festen Rahmen gehalten und kann zum Öffnen des Fensters durch Verschwenken von einem Paar Schwenkarme vom festen Rahmen weg nach oben verschwenkt sowie verschoben werden. Die beiden Schwenkarme sind durch einen Bolzen drehfest mit einem manuell verschwenkbaren Betätigungsbügel verbunden. Dieser ist mit einem Vorsprung versehen, an dem zur Unterstützung der Öffnungsbewegung des Flügels eine Gasfeder angreift. Das aus der FR-A 2 274 770 bekannte Fenster ist also kein Vertikalschiebefenster und von einem solchen in konstruktiver Hinsicht stark verschieden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vertikalschiebefenster zu schaffen, das Nachteile der bekannten Vertikalschiebefenster behebt und bei dem ein sich in der Reinigungsstellung befindender Flügel mit geringem Kraftaufwands wieder nach oben verschwenkt werden kann. Dabei soll das zu schaffende Vertikalschiebefenster ausgehend vom
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aus der US-A 1 902 973 bekannten Stand der Technik insbesondere ermöglichen, die Öffnung des Blendrahmens einwandfrei sowie auf ästhetische Weise abzuschliessen und die Kraftentlastung beim Hinaufschwenken eines Flügels aus der Reinigungsstellung mit betriebssicheren Mitteln zu erzielen.
Diese Aufgabe wird durch ein Vertikalschiebefenster der einleitend genannten Art gelöst, das erfindungsgemäss durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gekennzeichnet ist. Vorteilhafte Weiterbildungen des Vertikalschiebefensters gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels und Varianten davon erläutert. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine Ansicht eines Vertikalschiebefensters mit sich in der Schliessstellung befindenden Flügeln,
die Figur 2 einen vereinfacht dargestellten Vertikalschnitt durch das Fenster,
die Figur 3 einen Horizontalschnitt durch einen Teil des Blendrahmens und die beiden sich in mittleren Höhen befindenden Flügel in grösserem Massstab,
die Figur 4 einen Vertikalschnitt durch den unterenTeil des Blendrahmens und den sich in seiner Schliessstellung befindenden, ersten Flügel,
die Figur 5 einen Vertikalschnitt durch den oberen Teil des Blendrahmens und den sich in seiner Schliesstellung befindenden, zweiten Flügel,
die Figur 6 einen Vertikalschnitt durch den unteren Teil des Blendrahmens und den sich in seiner Spaltlüftungsstellung befindenden, ersten Flügel,
die Figur 7 einen Vertikalschnitt durch den oberen Teil des Blendrahmens und dem nach oben in seine höchst mögliche Schiebestellung verschobenen, ersten Flügel, wobei der zweite Flügel nicht gezeichnet ist,
die Figur 8 einen Vertikalschnitt durch den unteren Teil des Blendrahmens mit dem in Ansicht dargestellten, sich in seiner Reinigungsstellung befindenden, ersten Flügel und die Figur 9 einen Vertikalschnitt durch den unteren Teil des Blendrahmens mit dem in Ansicht dargestellten, sich in seiner Reinigungsstellung befindenden zweiten Flügel,
wobei die Figuren 4 bis 9 teilweise schematisiert und in kleinerem Massstab als die Figur 3 gezeichnet sind.
Das in den Figuren 1 und 2 ersichtliche Vertikalschiebefenster weist einen an einer nicht dargestellten Wand eines Gebäudes befestigten Blendrahmen 1 mit zwei vertikalen Schenkeln 3 und zwei horizontalen Schenkeln 5 auf. Im Blendrahmen 1 sind zwei Flügel, nämlich ein erster Flügel 7 und ein zweiter Flügel 9 bewegbar und insbesondere vertikal verschiebbar gehalten. In den Figuren 1 und 2 ist das Fenster in geschlossenem Zustand gezeichnet, in dem sich sein erster Flügel 7 unter dem zweiten Flügel 9 befindet. Die beiden Flügel 7,9 befinden sich dabei senkrecht übereinander und liegen im wesentlichen in dergleichen, vertikalen Ebene. Jeder Flügel 7, 9 weist einen Flügelrahmen 11 mit zwei vertikalen sowie zwei horizontalen Schenkeln und eine Scheibe 13 auf. Die Flügelrahmen 11 der beiden Flügel 7,9 sind gleich breit und gleich hoch. Desgleichen sind auch die Scheiben 13 der beiden Flügel 7,9 gleich breit und gleich hoch. Die in der Figur 2 nur vereinfacht gezeichneten Scheiben 13 sind als Doppelverglasungsscheiben ausgebildet, könnten aber selbstverständlich aus Einfachverglasungs-scheiben bestehen. Die vertikalen Schenkel der beiden Flügelrahmen 11 sind je mit einem Sicherungsschloss 15 versehen, dessen Ausbildung und Funktion noch erläutert wird. Der obere, horizontale Flügelrahmenschenkel des ersten Flügels 7 weist einen Verschluss 17 mit einem der Gebäudeinnenseite zugewandten, manuell verschwenkbaren Griff auf. Am unteren, horizontalen Flügelrahmenschenkel des ersten Flügels 7 ist ein Haltgriff 19 starr befestigt.
Die Schenkel 3,5 des Blendrahmens 1 und die Schenkel der beiden Flügelrahmen sind je aus metallischen Profilstäben und Profilstäben aus wärmeisolierendem Kunststoff gebildet, wobei auch noch gummielastische Dichtungsstreifen vorhanden sind. Die Querschnittform des einen vertikalen Blendrahmenschenkels 3 ist in der Figur 3 ersichtlich, in der sich der erste Flügel 7 auf der dem Gebäudeinnenraum zugewandten Seite des zweiten Flügels 9 und beispielsweise etwa in der gleichen Höhe wie dieser befindet. Jeder vertikale Blendrahmenschenkel 3 weist zwei durch einen Profilteil 25 voneinander getrennte, zum vom Blendrahmen umschlossenen Raumbereich hin offene Rinnen oder Nuten auf, die zwei über ihre ganze Länge parallel nebeneinander, gerade und vertikal verlaufende Führungen 21 bzw. 23 bilden. Die sich näher beim Gebäudeinnenraum befindende Nut ist zum Teil durch eine Abdeckleiste 27 abgedeckt. Der zwischen dieser und dem Profilteil 25 vorhandene Abschnitt der Nut bildet ebenfalls noch eine vertikale Führung 21a. Wenn sich die beiden Flügel 7,9 in ihren in den Figuren 1 und 2 gezeichneten Schliessstellungen befinden, ist die die Führung 23 bildende Nut durch die vertikale Flügelrahmenschenkel abgedeckt. Von der die andere Führung 21 bildenden Nut ist derjenige Teil, der sich auf der dem Gebäudeinnenraum zugewandten Seite des Flügelrahmens 11 befindet, durch die Abdeckleiste 27 abgedeckt. Bei geschlossenem Fenster sind die Führungen 21,21a, 23 bildenden Rinnen oder Nuten und die darin angeordneten, noch näher beschriebenen Schieber zumindest annähernd und beispielsweise vollständig unsichtbar. In der Figur 3 sind von den beiden Flügeln 7 und 9, insbesondere die einen vertikalen Schenkel der beiden Flügelrahmen 11 sichtbar, wobei jedoch von deren die Scheiben 13 haltenden Glasleisten 29 nur der Umriss angedeutet wurde.
Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass auch in den anderen, nachfolgend noch besprochenen Figuren 4 bis 9 gewisse Teile weggelassen oder nur vereinfacht angedeutet worden sind.
In der Führung 21 jedes vertikalen Blendrahmenschenkels 3 sind zwei zum Halten des ersten Flügels 7 dienende Schieber, nämlich ein unterer Schieber 31 und ein oberer Schieber 33, verschiebbar und unverdrehbar geführt. In der Führung 23 jedes vertikalen Blendrahmenschenkels 3 sind zwei zum Halten des zweiten Flügels 9 dienende Schieber, nämlich ein unterer Schieber 35 und ein oberer Schieber 37, verschiebbar geführt. Die Schieber 31,33,35,37 können mit auf Flächen der Führungen 21,23 gleitenden Gleitflächen und/oder mit auf Flächen der Führungen abrollenden Rollkörpern versehen sein. Am Blendrahmen 1 sind in der Nähe der oberen Enden der Schenkel 3 in den Figuren 5 und 7 gezeichnete Seilrollen 41 gelagert. Diese halten und lenken je ein Zugseil 43 um, dessen eines Ende gemäss den Figuren 4, 6,7, 8 am unteren Schieber 31 und dessen anderes Ende gemäss den Figuren 5,9 am unteren Schieber 35 befestigt ist.
Bei jedem der beiden vertikalen Blendrahmenschenkel 3 ist eine Gasfeder 45 und eine Gasfeder 47 vorhanden. Jede dieser Gasfedern 45,47, für die auch die Bezeichnung Gasdruckfedern gebräuchlich ist, hat einen Zylinder sowie einen verschiebbar in diesem geführten, zwischen zwei durch Anschläge begrenzten Endstellungen hin- und herschieb-baren Kolben. Der Kolben ist mit einem aus dem einen Ende des Zylinders herausragenden Kolbenschaft versehen, so dass also die zwischen dem herausragenden Kolbenschaftende und dem diesem abgewandten Zylinderende gemessene Länge der Gasfedern 45,47 veränderbar ist. Der Zylinder enthält eine Füllung aus Öl und/oder Gas, die beim Hinein5
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schieben des Kolbenschafts und des Kolbens in den Zylinder eine dieser Bewegung entgegengerichtete Kraft erzeugt,
deren Grösse mit zunehmender Entfernung des Kolbens von dem vom Kolbenschaft durchdrungenen Zylinderende zunimmt. Jede Gasfeder 45 ist bei ihrem unteren Ende mit einem Gelenk 49 am einen der unteren Schieber 31 und bei ihrem oberen Ende mit einem Gelenk 51 am im gleichen Blendrahmenschenkel 3 geführten, oberen Schieber 33 angelenkt. Jede Gasfeder 47 ist bei ihrem unteren Ende mit einem Gelenk 53 am unteren Schieber 35 und bei ihrem oberen Ende mit einem Gelenk 55 am oberen Schieber 37 angelenkt. Dabei haben die Gelenke 49,51,53, 55 zu den horizontalen Blend- und Flügelrahmenschenkeln parallele Schwenkachsen. Im übrigen sind die Gasfedern 45,47 beispielsweise derart angeordnet, dass ihre untern, angelenkten Enden durch die aus den Zylindern herausragenden Enden der Kolbenschäfte und ihre obern, angelenkten Ende durch die einen Enden ihrer Zylinder gebildet sind.
An den beiden vertikalen Blendrahmenschenkeln 3 ist in der Nähe ihrer unteren Enden eine Platte starr befestigt, nämlich angeschraubt, die einen Schaltanschlag 57 mit einer Rolle hält, die um eine zu den horizontalen Blendrahmenschenkeln 5 parallele Achse drehbar ist. An jedem der beiden Schieber 31 ist ein Steuerorgan 59 bewegbar gehalten. Dieses besteht aus einem zweiarmigen Hebel, der mit einem Schwenklager 61 schwenkbar am Schieber 31 gehalten ist. Die vom Schwenklager 61 definierte, zu den horizontalen Blend- und Flügelrahmenschenkeln parallele Schwenkachse befindet sich auf der dem Gebäudeinnenraum abgewandten Seite des Schaltanschlags 57 und zwar in der Schliessstellung des ersten Flügels 7 ein wenig unterhalb des Schaltanschlags 57. Die beiden Hebelarme des Steuerorgans 59 bilden miteinander einen Winkel, und zwar einen spitzen, etwa 80 ° bis 90 ° betragenden Winkel. Die dem Innern des von den beiden Hebelarmen gebildeten Winkels zugewandten Flächen der beiden Hebelarme sind bei der Verbindungsstelle der beiden Hebelarme durch eine gebogene Übergangsfläche miteinander verbunden, deren Krümmungsradius ungefähr oder mindestens gleich dem Radius der Rolle des Schaltanschlags 57 ist. Der in der Schliessstellung des ersten Flügels 7 nach oben gerichtete Hebelarm des Steuerorgans 59 ist durch einen Lenker 63 mit einem unterem Arm 65 verbunden. Dieser besteht aus einer ungefähr dreieckförmigen Platte und ist mit einem Schwenklager 67 um eine zu den horizontalen Blend- und Flügelrahmenschenkeln parallele Schwenkachse schwenkbar am Schieber 31 gehalten. Der erste Flügel 7 ist mit je einem Schwenklager 69 um eine zu den horizontalen Rahmenschenkeln parallele Schwenkachse schwenkbar an den beiden unteren Armen 65 gehalten.
An jedem der beiden oberen Schieber 33 ist das eine Ende eines Lenkers 71 angelenkt, dessen anderes Ende unverschiebbar am seitlichen Flügelrahmenschenkel des ersten Flügels 7 angelenkt ist. An jedem oberen Schieber 33 ist zudem ein oberer Arm 73 mittels eines Schwenklagers 75 schwenkbar angelenkt. Das den Lenker 71 mit dem oberen Schieber 33 verbindende Gelenk befindet sich dabei unterhalb des Schwenklagers 75 zwischen dem letzteren und dem Gelenk 51. Ferner ist jeder obere Arm 73 durch eine Strebe 77 mit dem ersten Flügel 7 verbunden. Diese hat in der Nähe ihres armseitigen, oberen Endes zwei Längsschlitze und ist mit einem den unteren dieser Längsschlitze durchdringenden Verbindungsorgan 79 verschwenkbar und entlang dem Längsschlitz verschiebbar am Arm 73 gehalten. Der obere der beiden Längsschlitze kann von einem Riegel des Sicherungsschlosses 15 durchdrungen werden, so dass die Strebe 77 mit dem ersten Flügel 7 verriegelt wird. Das untere Ende der Strebe 77 ist schwenkbar und unverschiebbar am einen seitlichen Flügelrahmenschenkel des ersten Flügels 7
angelenkt. Dabei befindet sich die Schwenkachse des den Lenker 71 mit dem Flügel 7 verbindenden Gelenks näher bei der Schwenkachse des Schwenklagers 69 als die Schwenkachse des die Strebe 77 mit dem Flügel 7 verbindenden Schwenklagers. Im übrigen sind die Schwenkachsen der die oberen Arme 73, Lenker 71 und Streben 77 mit dem oberen Schieber 33, dem ersten Flügel 7 oder miteinander verbindende Schwenklager und Gelenke alle parallel zu den horizontalen Blend- und Flügelrahmenschenkeln.
Die Schwenkachsen des Schwenklagers 75 und des Verbindungsorgans 79 des oberen Arms 73 haben voneinander den gleichen Abstand wie die Schwenkachsen der Schwenklager 67 und 69 des unteren Arms 65. Am unteren Arm 65 ist beim diesen mit dem Lenker 63 verbindenden Gelenk ein Führungselement 81, nämlich eine drehbar um die Schwenkachse des Gelenks gelagerte Führungsrolle und am oberen Arm 73 ein Führungselement 83 gehalten, das ebenfalls durch eine drehbar gelagerte Führungsrolle gebildet ist,
deren Achse von derjenigen des Schwenklagers 75 den gleichen Abstand hat, wie die Achse der am unteren Arm 65 gelagerten Führungsrolle vom Schwenklager 67.
Der zweite Flügel 9 ist in der Nähe der sich in seiner Schliessstellung unten befindenden Enden seiner seitlichen Flügelrahmenschenkel mit einem Schwenklager 87 verschwenkbar am unteren Schieber 35 gehalten. Ferner ist auf beiden Seiten des zweiten Flügels 9 eine durch einen Lenker gebildete Strebe 89 vorhanden, die einenends verschwenkbar am oberen Schieber 37 und andernends verschwenkbar und unverschiebbar am einen seitlichen Flügelrahmenschenkel des zweiten Flügels 9 angelenkt ist. Die Strebe 89 ist in der Nähe ihres oberen Endes mit einem Längsschlitz versehen, durch den der Riegel des Sicherungsschlosses 15 hindurchdringen kann. Die Schwenkachsen, um die der zweite Flügel 9 und die Streben 89 schwenkbar sind, verlaufen selbstverständlich alle parallel zu den horizontalen Blend- und Flügelrahmenschenkeln.
Der die Nuten der beiden Führungen 21,23 voneinander abgrenzende Profilteil 25 jedes vertikalen Blendrahmenschenkels 3 ist in derjenigen Höhe, in der sich das am unteren Arm 65 gehaltene, durch eine Führungsrolle gebildete Führungselement 81 bei geschlossenem Fenster befindet, von einem in der Figur 8 ersichtlichen Einschnitt 93 durchbrochen. Des weiteren ist der Profilteil 25 in derjenigen Höhe, in der sich bei geschlossenem Fenster das am oberen Arm 73 gehaltene Führungselement 83 befindet, von einem Einschnitt 95 durchbrochen. Die Einschnitte 93,95 sind derart bemessen, dass die an den Armen 65,73 gehaltenen Führungselemente 81 bzw. 83 durch sie hindurch in die Führung 21a hinein und wieder aus dieser hinaus bewegt werden können. An dem dem zweiten Flügel 9 zugeordneten, unteren Schieber 35 ist noch ein nicht dargestelltes, federbelastetes Schnappelement gehalten, das in der in der Figur 9 dargestellten Stellung des Schiebers 35 in den Einschnitt 93 eingreifen kann.
Wenn das Fenster geschlossen ist und die beiden Flügel 7,9 sich in ihrer in den Figuren 1,2,4 und 5 gezeichneten Schliessstellung befinden, hintergreift ein Verschlusselement, nämlich eine Verschlussrolle des Verschlusses 17 einen am zweiten Flügel befestigten Anschlag und verriegelt das Fenster. Der erste Flügel 7 wird durch die Arme 65,73 und/ oder sonstige Mittel und der zweite Flügel 9 durch eine an seinem oberen Flügelrahmenschenkel gelagerte, in der Figur 9 ersichtliche, an einer Auflauffläche des Blendrahmens angreifende Auflaufrolle gegen die am Blendrahmen angeordneten Dichtungsleisten gedrückt. Die Sicherungsschlösser 15 befinden sich bei der normalen Benutzung des Fensters im Verriegelungszustand, in dem ihre Riegel die
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Streben 77 mit dem ersten Flügel 7 bzw. die Streben 89 mit dem zweiten Flügel 9 verriegeln.
Zum Öffnen des Fensters kann eine Person den Griff des Verschlusses 17 manuell in die in der Figur 6 dargestellte Stellung verschwenken. Dadurch wird die Verschlussrolle entlang den einander zugewandten, horizontalen Flügelrahmenschenkeln der beiden Flügel neben den genannten Anschlag verschoben, so dass der erste Flügel 7 um die Schwenkachse der Schwenklager 69 herum in die in der Figur 6 gezeichnete Spaltlüftstellung verschwenkt werden kann, in der das obere Ende des ersten Flügels 7 zum Gebäu-deinnern hin geneigt wird. Die Schieber 31,33,35,37 und die unteren Arme 65 verbleiben bei diesem Vorgang noch in der gleichen Stellung wie beim geschlossenen Fenster, während die oberen Arme 73 verschwenkt werden. Durch diese Verschwenkung werden die an den beiden Armen 73 gehaltenen Führungselemente 83 durch den Einschnitt 95 hindurch in die Führung 21a hinein bewegt.
Wenn das Fenster noch mehr geöffnet werden soll, kann man den ersten Flügel 7 manuell nach oben schieben und/ oder zuerst sein unteres Ende zum Gebäudeinnenraum hin ziehen. Wenn man schon auf den sich noch in den seiner Spaltlüftungsstellung befindenden ersten Flügel 7 eine senkrecht nach oben gerichtete Kraft ausübt, steht der in der Schliess- und in der Spaltlüftungsstellung des ersten Flügels 7 ungefähr horizontal vom Schwenklager 61 weg zum Gebäudeinnenraum hinragende, freie Hebelarm des Steuerorgans 59 an der unteren Seite der Rolle des Schaltanschlags 57 an und wird mitsamt dem restlichen Steuerorgan 59 um die Schwenkachse des Schwenklagers 61 herum verschwenkt. Diese Verschwenkbewegung wird durch den Lenker 63 auf den unteren Arm 65 übertragen, so dass sich dieser entgegengesetzt zum Steuerorgan 59 verschwenkt. Durch diese Schwenkbewegung wird das untere Ende des ersten Flügels 7 zum Gebäudeinnenraum hin bewegt. Falls man hingegen den ersten Flügel 7 ausgehend von seiner Spaltlüftungsstellung bei seinem unteren Ende am Haltegriff 19 ungefähr horizontal nach innen zieht, bewirkt dies eine Verschwenkung jedes unteren Arms 65. Dadurch wird auch das durch einen Lenker 63 mit dem betreffenden Arm 65 verbundene Steuerorgan 59 verschwenkt, so dass dessen mit dem Lenker 63 verbundenener Hebelarm, der in der Schliess- und Spaltlüftungsstellung des ersten Flügels 7 von der Schwenkachse 61 weg nach oben ragt und ein wenig zum Gebäudeinnenraum hin geneigt ist, an der oberen Hälfte der Rolle des Schaltanschlags 57 angreift und den unteren Schieber 31 ein wenig nach oben verschiebt.
Wenn eine Person auf den sich in der Spaltlüftungsstellung befindenden, ersten Flügel 7 mit einer nach oben und/oder zum Gebäudeinnenraum hin gerichtete Kraft ausübt,
werden also die unteren Schieber 31 ein wenig nach oben verschoben. Ferner gelangt der erste Flügel 7 in eine Stellung, in der er wieder vertikal steht, bezüglich des zweiten Flügels 9 aber zum Gebäudeinnenraum hin versetzt wurde. Beim Verschwenken der beiden unteren Arme 65 werden die an diesen gehaltenen Führungselemente 81 durch den Einschnitt 93 hindurch in die Führung 21a hinein bewegt. Der erste Flügel 7 kann nun nach oben verschoben werden, wobei die Führungselemente 81,83, wie es insbesondere für eines der am oberen Arm 73 gehaltenen Führungselemente 83 in der Figur 3 ersichtlich ist, in der Führung 21a geführt werden. Beim Hochschieben des ersten Flügels 7 wird der über die Zugseile 43 mit diesem verbundene, zweite Flügel um die gleiche Strecke abgesenkt. Da die beiden Flügel 7,9 zumindest annähernd gleich schwer sind, können sie leicht auf und ab geschoben werden. Des weiteren können die beiden Flügel 7, 9 in beliebigen Schiebestellungen belassen werden, wobei die
Reibung der Schieber und allfälliger sonstiger Teile zum Halten der Flügel 7,9 ausreicht.
Nach dem Heraufschieben des ersten Flügels 7 befindet sich jedes Steuerorgan 59 in der in der Figur 7 dargestellten Schwenkstellung, in der sein mit dem Lenker 63 verbundener Hebelarm ungefähr horizontal verläuft. Wenn eine Person den ersten Flügel 7 zum Schliessen des Fensters wieder nach unten verschiebt, bis die unteren Schieber 31 in die Nähe ihrer tiefstmöglichen Stellung gelangen, greift der mit dem Lenker 63 verbundene Hebelarm jedes Steuerorgans 59 an der oberen Seite der Rolle des Schaltanschlags 57 an. Dadurch werden die Steuerorgane 59 und die unteren Arme 65 derart verschwenkt, dass der erste Flügel 7 wieder in die in der Figur 6 dargestellte Spaltlüftungsstellung gelangt.
Wenn die dem Aussenraum des Gebäudes zugewandte Seite der Scheibe 13 des ersten Flügels 7 gereinigt werden soll, bewegt man diesen zuerst gleich wie zum Hochschieben in die zum Gebäudeinnenraum hin versetzte Stellung, in der er senkrecht steht und in der die ihn haltenden, unteren Schieber 31 soweit angehoben werden, dass die mit den Lenkern 63 verbundenen Hebelarme der Steuerorgane 59 die Schaltanschläge 57 auf deren oberen Seite übergreifen. Danach werden Schlüssel in die beiden am ersten Flügel 7 angeordneten Sicherungsschlösser 15 gesteckt und deren Riegel aus den Längsschlitzen der Streben 77 hinausgezogen. Nach dieser Entriegelung kann der erste Flügel 7 um die Schwenkachse der Schwenklager 69 herum zum Gebäudeinnenraum hin nach unten verschwenkt werden, bis die oberen Schieber 33 so weit nach unten gezogen wurden, dass die Gasfedern 45 auf die kleinste mögliche, durch Anschläge begrenzte Länge verkürzt wurden. Der erste Flügel 7 gelangt dabei in seine in der Figur 8 dargestellte Reinigungsstellung. In dieser ist der Flügel 7 gegenüber seiner vorherigen, vertikalen Lage um mindestens 70° und beispielsweise 80° bis 90° verschwenkt, so dass er in der Reinigungsstellung annähernd horizontal verläuft.
Wenn der erste Flügel 7 seine Schliess- oder seine Spaltlüftungsstellung einnimmt, befinden sich die ihm zugeordneten Gasfedern 45 in einem Zwischenzustand zwischen ihrer maximal und ihrer minimal möglichen Länge, und zwar in einem Zwischenzustand, in dem ihre Länge grösser als die Hälfte der maximal möglichen Länge ist. Wenn der erste Flügel ausgehend von seiner Spaltlüftungsstellung derart zum Gebäudeinnenraum hin bewegt wird, dass er wieder vertikal steht, werden die oberen Schieber 33 unter einer Verlängerung der beiden Gasfedern 45 etwas weiter nach oben verschoben als die unteren Schieber 31. Die Gasfedern 45 erhalten dabei die in der Figur 7 ersichtliche Länge, die annähernd gleich ihrer maximal möglichen Länge oder eventuell gleich dieser ist. Wenn man den ersten Flügel 7, nachdem er zum Gebäudeinnenraum hin bewegt und dabei ein wenig nach oben gehoben wurde, in die Reinigungsstellung verschwenkt, zieht der Flügel 7, wie bereits erwähnt, die oberen Schieber 33 nach unten. Die sich bei diesem Vorgang verkürzenden Gasfedern 45 üben eine der Bewegung der Schieber 33 entgegengerichtete Kraft auf diese aus, die über Lenker 71 und/oder eventuell über die Streben 77 auf den Flügel 7 übertragen wird. Die Gasfedern üben also eine der Schwerkraft entgegenwirkende, die Abwärtsverschwenkung des Flügels 7 bremsende Rückstellkraft auf den letzteren aus. Wenn eine Person den ersten Flügel 7 aus seiner Reinigungsstellung wieder nach oben verschwenkt, unterstützt die von den Gasfedern erzeugte Kraft die von der Person erzeugte Hebekraft. Wenn der Flügel 7 wieder in eine vertikale Lage emporgeschwenkt wurde, kann er wieder mit den Streben 77 verriegelt werden.
Wenn die dem Gebäudeaussenraum zugewandte Scheibenseite des zweiten Flügels 9 gereinigt werden soll, verschiebt
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man den ersten Flügel 7 bis in seine höchstmögliche, in der Figur 7 dargestellte Stellung, wobei der zweite Flügel 9 in seine tiefstmögliche Stellung gelangt. Diese Stellungen der beiden Flügel 7,9 werden dadurch festgelegt, dass der erste Flügel 7 oder die diesen haltenden, oberen Schieber 33 und/ oder die den zweiten Flügel 9 haltenden, unteren Schieber 35 an einer Anschlagfläche anstehen. Man kann nun Schlüssel in die beiden Sicherungsschlösser 15 des zweiten Flügels 9 stecken und diesen von den lenkerartigen Streben 89 entriegeln. Danach kann der zweite Flügel 9 um einen mindestens 70° und beispielsweise 80° bis 90° betragenden Winkel nach unten in die in der Figur 9 gezeichnete Reinigungsstellung verschwenkt werden. Diese Abwärtsverschwenkung des zweiten Flügels 9 wird durch die von den Gasfedern 47 auf die oberen Schieber 37 ausgeübte und von diesen über die Streben 89 auf den zweiten Flügel 9 übertragene Kraft gebremst. Wenn man die zweiten Flügel 9 nachher wieder nach oben verschwenkt, unterstützt die von den Gasfedern 47 auf den Flügel 9 übertragene Kraft die Aufwärtsver-schwenkung.
Wenn der erste Flügel 7 in der beschriebenen Weise in die Reinigungsstellung hinab oder wieder aus dieser zurück nach oben verschwenkt wird, haben die unteren Arme 65 Stellungen, in denen die die Füh'rungselemente 81 bildenden Führungsrollen sich mindestens zum Teil in den Führungen 21 a befinden und jedenfalls an den diese Führungen 21a auf der dem Gebäudeinnenraum zugewandten Seite begrenzenden Abdeckleisten 27 anliegen können. Des weiteren können die mit den Lenkern 63 verbundenen Hebelarme der Steuerorgane 59 an der oberen Seite der Schaltanschläge 57 und die anderen Hebelarme der Steuerorgane 59 an den unteren Hälften der Schaltanschläge 57 angreifen. Die Steuerorgane 59 und die Führungselemente 81 halten daher die unteren Schieber 31 und die unteren Arme 65 in den in der Figur 8 gezeichneten Stellungen fest, wenn sich der erste Flügel 7 in der Reinigungsstellung befindet oder in diese hinab oder von dieser weg nach oben verschwenkt wird. Die an den oberen Armen gehaltenen Führungselemente 83 sind im Höhenbereich, in dem die oberen Schieber 33 beim Verschwenken in die Reinigungsstellung verschoben werden, gleich wie beim Hochschieben des ersten Flügels 7 zwischen dem Steg 25 und der Abdeckleiste 27 geführt, wodurch die Schwenkstellung der oberen Arme 73 festgelegt wird.
Wie erwähnt, sind am den dem zweiten Flügel 9 zugeordneten, unteren Schiebern 35 federbelastete Schnappelemente gehalten. Diese schnappen entweder schon, wenn der zweite Flügel 9 seine tiefstmögliche Stellung erreicht oder erst wenn der Flügel 9 entriegelt wurde und nach unten verschwenkt wird, in den Einschnitt 93 ein, um die unteren Schieber 35 gegen unbeabsichtigte Aufwärtsverschiebungen zu sichern. Die Schnappelemente sind jedoch derart ausgebildet, dass der zweite Flügel 9, wenn er wieder mit den Streben 89 verriegelt ist, wieder vertikal verschiebbar ist.
Nun sollen noch einige Bemerkungen zur Bemessung der Gasfeder 45,47 gemacht werden. Wenn beispielsweise der Flügel 7 in die Reinigungsstellung hinab oder aus dieser zurückverschwenkt wird, erzeugt die am Flügel angreifende Schwerkraft ein Drehmoment, das umso grösser ist, je grösser der horizontale Abstand des Massenmittelpunkts des Flügels von seiner Schwenkachse ist, d. h. je näher die durch die letztere und den Massenmittelpunkt verlaufende Ebene sich an eine horizontale Lage annähert. Die von den Gasfedern 45 auf die oberen Schieber 33 ausgeübte Kraft wird wegen der beim Herunterschwenken stattfindenden Verkürzung der Gasfedern 45 mit fortschreitender Verschwenkung grösser und erreicht in der Reinigungsstellung ihren Maximalwert. Da die Neigungswinkel der Lenker 71 und Streben 77 beim Verschwenken des Flügels 7 ändern, ist zudem der
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Anteil der vertikalen Kraftkomponente der von den Schiebern 33 auf den Flügel 7 übertragenden Gesamtkraft von der Schwenkstellung des Flügels 7 abhängig. Die Lenker 71 und Streben 77 greifen bei Stellen am ersten Flügel 7 an, deren Abstand von der Schwenkachse der Lager 69 kleiner ist als derjenige des Massenmittelpunkts des Flügels von dieser Schwenkachse. Die beiden Gasfedern 45 erzeugen nun Kräfte, die bei gleichen Gasfederlängen mindestens ungefähr gleich gross sind. Ferner ist die von den beiden Gasfedern 45 zusammen erzeugte Gesamtkraft mindestens dann, wenn sich der Flügel 7 in seiner Reinigungsstellung befindet und die von den Gasfedern erzeugte Kraft ihren Maximalwert hat, grösser, nämlich beispielsweise etwa 20% bis 40% grösser als das Gewicht des Flügels 7. Dadurch kann erreicht werden, dass die von den Gasfedern 45 zusammen erzeugte Gesamtkraft das von der Schwerkraft in den verschiedenen Schwenkstellungen des Flügels 7 auf diesen ausgeübte Drehmoment ungefähr kompensiert. Analoges gilt für die Bemessung der beiden Gasfedern 47. Die beiden Flügel können beispielsweise je etwa 1,7 mbreitund 0,8mhochsein und je ein Gewicht von ungefähr 700 Newton haben. In diesem Fall kann beispielsweise jede der Gasfedern eine ungefähr 450 Newton betragende Kraft erzeugen, so dass ein Paar dem gleichen Flügel zugeordneter Gasfedern zusammen eine Gesamt-Maximalkraft von ungefährt 900 Newton erzeugt.
Durch die ins Fenster eingebauten und dauernd in diesem verbleibenden Gasfedern 45,47 kann bei geeigneter Bemessung sichergestellt werden, dass die Flügel 7,9 im Fall, dass sie nach der Entriegelung vor dem Erreichen ihrer Reinigungsstellung losgelassen werden, nicht infolge ihres Gewichts übermässig schnell nach unten kippen, sondern sich nach dem Loslassen höchstens langsam abwärts bewegen oder sogar stehen bleiben. Des weiteren ermöglichen die Gasfedern 45,47, dass die Flügel 7,9 mit verhältnismässig geringer menschlicher Kraft von der Reinigungsstellung in ihre vertikale Stellung zurückverschwenkt werden können.
Das in der Zeichnung dargestellte Fenster hat ferner den Vorteil, dass die Nuten der Führungen 21,23 und die in diesen geführten Schieber 31, 33, 35, 37 bei geschlossenem Fenster nicht oder zumindest praktisch nicht sichtbar sind, so dass das Fenster sehr ästhetisch wirkt.
Des weiteren sind Fenster der in der Zeichnung dargestellten Art kostengünstig herstellbar. Dazu trägt insbesondere bei, dass die zum Führen der Schieber 31,33,35,37 notwendigen Führungen 21,23 vollständig vertikal verlaufen und daher vollständig durch Längsprofilierungen der vertikalen Blendrahmenschenkel 3 gebildet werden können. Die Tatsache, dass die Flügel 5,7 gleich breite und gleich hohe Flügelrahmen sowie gleich breite und gleich hohe Scheiben haben, vereinfacht die Lagerhaltung der Flügelbestandteile und die Herstellung der Flügel und trägt ebenfalls zur Niedrighaltung der Herstellungskosten bei.
Die Vertikalschiebefenster können in verschiedener Hinsicht geändert werden. Beispielsweise wäre es möglich, die Gasfedern statt an verschiebbar im Blendrahmen geführten Schiebern an den seitlichen Flügelrahmenschenkeln zu halten. Dabei müsste mindestens das eine Ende jeder Gasfeder an einen Teil angreifen, der bewegbar an einem Flügelrahmenschenkel gehalten ist. Eventuell könnte man beispielsweise die Lenker 71 und die Streben 77, 89 durch Streben ersetzen, die einenends an einem längsverschiebbar in den seitlichen Flügelrahmenschenkeln geführten Schieber angreifen und die einen Enden der Gasfedern mit diesen Schiebern verbinden. Die anderen Enden der Gasfedern könnten dann in der Nähe des sich in der Schliessstellung unten befindenden Flügelrahmenendes am Flügelrahmen gehalten werden.
Bei verhältnismässig kleinen Fenstern könnte man ferner
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eventuell für jeden Flügel nur eine einzige Gasfeder vorsehen. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Fenster könnten in diesem Fall dann auf derjenigen Seite des Fensters, auf der keine Gasfedern vorhanden sind, eventuell auch die oberen Schieber und die übrigen an diesen gehaltenen Teile wegfallen.
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5 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

669635 PATENTANSPRÜCHE
1. Vertikalschiebefenster mit einem Blendrahmen (1) und zwei verschiebbar an diesem geführten Flügeln (7,9), von denen mindestens einer nach unten in eine Reinigungsstellung verschwenkbar und wieder zurück nach oben verschwenkbar ist und für den Feder-Mittel zur Erzeugung einer Kraft vorhanden sind, um eine nach unten, zur Reinigungsstellung hin gerichtete Verschwenkung des Flügels (7,9) zu bremsen und eine aus der Reinigungsstellung nach oben gerichtete Verschwenkung des Flügels (7,9) zu unterstützen, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (7,9) derart verschiebbar sowie verschwenkbar im Blendrahmen (1)
gehalten sind, dass sie bei geschlossenem Fenster im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen, und dass die Feder-Mittel mindestens eine Gasfeder (45,47) aufweisen.
2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass beide Flügel (7,9) in eine Reinigungsstellung verschwenkbar sind und dass für jeden Flügel (7,9) zwei Gasfedern (45,47) vorhanden sind, die sich zumindest bei geschlossenem Fenster bei verschiedenen vertikalen Blendrahmenschenkeln (3) befinden.
3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2, wobei für jeden Flügel (7,9) in jedem der beiden vertikalen Blendrahmenschenkel (3) eine Führung (21,23) vorhanden und von dieser ein Schieber (31,35) verschiebbar geführt ist und wobei jeder Flügel (7,9) in der Nähe seines sich bei geschlossenem Fenster unten befindenden Endes schwenkbar an den beiden ihm zugeordneten Schiebern (31,35) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Gasfeder (45,47) eine verschwenkbar am betrefffenden Flügel (7,9) gehaltene und mit diesem verriegelbare Strebe (77,89) vorhanden und bewegbar mit einem oberhalb der erstgenannten Schieber (31,35) verschiebbar im Blendrahmen geführten, oberen Schieber (33,37) verbunden ist und dass die bzw. jede Gasfeder (45,47) mit ihrem einen Ende am oberen bzw. an einem der oberen Schieber (33,37) und mit ihrem anderen Ende am sich darunter befindenden Schieber (31,35) angreift, wobei die Enden jeder Gasfeder (45,47) vorzugsweise an den Schiebern (31,33,35,37) angelenkt sind.
4. Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der eine, erste Flügel (7) der sich bei geschlossenem Fenster in seiner Schliessstellung unter dem anderen, zweiten Flügel (9) befindet, bei seinem sich bei geschlossenem Fenster unten befindenden Ende beidseitig schwenkbar an einem Arm (65) gehalten ist, der schwenkbar an einem der erstgenannten Schieber (31) gehalten ist, und dass am Blendrahmen ( 1 ) für jeden dieser Arme (65) ein Schaltanschlag (57) angeordnet ist, um die Arme (65) beim Hochschieben des ersten Flügels (7) aus dessen Schliessstellung zu verschwenken und das untere Ende des ersten Flügels (7) aus der vom zweiten Flügel (9) aufgespannten Ebene herauszubewegen.
5. Fenster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass an jedem der einen der genannten Arme (65) haltenden Schieber (31) ein Steuerorgan (59) bewegbar gehalten ist, das mit dem Arm (65) verbunden und zum Angreifen am Schaltanschlag (57) angeordnet ist.
6. Fenster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerorgan (59) schwenkbar am Schieber (31) gelagert sowie durch einen Lenker (63) mit dem zugeordneten Arm (65) verbunden ist und zwei miteinander einen Winkel bildende Hebelarme aufweist, von denen der eine beim Aufwärtsschieben des Schiebers (31) an der unteren Seite des Schaltanschlages (57) angreifen kann und der andere vorzugsweise beim Abwärtsschieben des Schiebers (31) an der oberen Seite des Schaltanschlags (57) angreifen kann, wobei der Schaltanschlag (57) vorzugsweise eine Rolle aufweist, die um eine zu den horizontalen Blendrahmenschenkeln (5) parallele Achse drehbar ist.
7. Fenster nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am bzw. an jedem oberen, zum Halten des ersten Flügels (7) dienenden Schieber (33) ein oberer Arm (73) schwenkbar gehalten ist, mit dem die verriegelbare Strebe (77) schwenkbar und in ihrer Längsrichtung verschiebbar verbunden ist, und dass am bzw. an jedem oberen, zum Halten des ersten Flügels (7) dienenden Schieber (33) das eine Ende eines Lenkers (71) angelenkt ist, dessen anderes Ende am ersten Flügel (7) angelenkt ist, wobei sich das Schwenklager, mit dem der Lenker (71) am oberen Schieber (33) angelenkt ist, vorzugsweise unter dem Schwenklager (75) befindet, das den oberen Arm (73) schwenkbar mit dem oberen Schieber (33) verbindet, und wobei sich das Schwenklager, mit dem der Lenker (71) am ersten Flügel (7) angelenkt ist, vorzugsweise zwischen den beiden Schwenklagern befindet, die den ersten Flügel (7) mit dem am erstgenannten Schieber (31) gehaltenen Arm (65) bzw. die Strebe (77) verbinden.
8. Fenster nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Arme (65,73) Führungselemente (81,83), beispielsweise Führungsrollen, aufweisen, und dass der Blendrahmen (1) vertikale Führungen (21a) aufweist, um die Führungselemente (82, 83) in denjenigen Schwenkstellungen der Arme (65,73), in denen der erste Flügel (7) von der Ebene des zweiten Flügels (9) weg versetzt ist, beim vertikalen Verschieben des ersten Flügels (7) und/oder der Schieber (31,33, 35,37) zu führen und die Arme gegen Verschwenkungen zu sichern.
9. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Flügel (7,9) an Schiebern (31,33,35,37) gehalten sind und dass alle zum verschiebbaren Führen dieser Schieber (31,33,35,37) am Blendrahmen (1) vorhandenen Führungen (21,23) vollständig gerade und vertikal verlaufen, wobei die Führungen (21,23) und die Schieber (31,33,35,37) bei geschlossenem Fenster vorzugsweise mindestens im wesentlichen und beispielsweise vollständig unsichtbar sind.
10. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass beide Flügel (7,9) gleich hohe Flügelrahmen (11) und gleich hohe Scheiben (13) haben.
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