CH669749A5 - - Google Patents

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CH669749A5
CH669749A5 CH147286A CH147286A CH669749A5 CH 669749 A5 CH669749 A5 CH 669749A5 CH 147286 A CH147286 A CH 147286A CH 147286 A CH147286 A CH 147286A CH 669749 A5 CH669749 A5 CH 669749A5
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CH
Switzerland
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furnace according
immersion body
casting furnace
casting
pouring
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Application number
CH147286A
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Inventor
Fritz Amport
Original Assignee
Edarco Europ Dev & Res
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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    • B22D39/02Equipment for supplying molten metal in rations having means for controlling the amount of molten metal by volume
    • B22D39/023Equipment for supplying molten metal in rations having means for controlling the amount of molten metal by volume using a displacement member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/04Machines or apparatus for chill casting
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Giessofen zur Herstellung von Kokillengussteilen aus Glas, Metall, insbesondere Leichtmetall, bei welchem ein heb- und senkbarer Tauchkörper vorgesehen ist, welcher beim Eintauchen in das Schmelzbad die Schmelze in die Form verdrängt.
Es sind sogenannte Kippöfen bekannt, welche von einer Grundstellung in eine Giessstellung gebracht werden können, wobei pro Abguss eine Kokille gefüllt wird. Um den Ausstoss zu verdoppeln, müsste ein zweiter Kippofen bereitgestellt werden.
In der GB-PS 978 937 wird ein Giessofen mit zwei Gefäs-sen beschrieben, die über bodenseitige Öffnungen kommunizierend miteinander verbunden sind. Im ersten Gefass befindet sich eine Salzschmelze, in die ein Tauchkörper eintaucht und auf diese Weise den Schmelzbadspiegel im zweiten Gefass mit geschmolzenem Metall hebt, sodass das Metall über eine Ausgussöffnung austritt.
Diese Aufgabe wird erfmdungsgemäss dadurch gelöst, dass im oberen Bereich des den Tauchkörper aufnehmenden Giessgefasses zumindest eine Ausgiessöffnung vorgesehen ist, durch welche die beim Senken des Tauchkörpers seitlich desselben aufsteigende Schmelze ausfliessbar ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit Hilfe der Figuren beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Aufriss eines erfindungsgemässen Giessofens teilweise im Querschnitt, und
Fig. 2 einen Grundriss des Giessofens nach Fig. 1 teilweise im Querschnitt.
In Fig. 1 bezeichnet 1 ein zylinderförmiges Giessgefass mit einer feuerfesten Auskleidung 2, in welcher bodenseitig elektrische Heizstäbe 3 angeordnet sind. An der Aussenwand 4 des Giessgefasses 1 sind vier einander diametral gegenüberliegende Halterahmen 5 befestigt, welche die Kokillen 6 und jeweils einen Hydraulikzylinder 7 für das Öffnen und Schliessen, sowie für das Anpressen der Kokillen 6 an eine Giessdüsenplatte 8 tragen. Die Düsen 9 der Giessdüsen-platte 8 münden jeweils in eine Ausgiessöffnung 10 der Auskleidung 2 im oberen Bereich des Giessgefasses 1. Der Rand des Giessgefasses 1 ist mit einem Deckel 11 abgeschlossen, der mit einer verschliessbaren Nachfüllöffnung 12 versehen ist. Beim Boden der Auskleidung 2 befindet sich eine Öffnung 13 mit einem Pfropfen 14. Der Deckel 11 geht mittig nach oben in einen Hohlzylinder 15 über, in welchem ein zylindrischer Tauchkörper 16 mit einem elektrischen Heizkörper 16' hydraulisch, pneumatisch, oder elektromotorisch heb- und senkbar angeordnet ist. Zu diesem Zweck ist der Tauchkörper 16 über ein Tragrohr 17 mit einem Querträger 18 verbunden, an dessen Enden jeweils die Kolbenstangen 19 zweier Hydraulikzylinder 20 angreifen, die einander gegenüberliegend an den Halterahmen 5 befestigt sind. Der Hohlzylinder 15 ist am unteren Ende offen und am oberen Ende bis auf eine mittige, kreisrunde Öffnung für den Durchgang des Tragrohrs 17 geschlossen, wobei eine Dichtung, z.B. eine Zopfdichtung, Asbestdichtung, od.dgl. zwischen der kreisrunden Öffnung und dem Tragrohr 17 vorgesehen ist. Der Hohlzylinder 15 kann aber auch am oberen Ende offen sein, wobei dann im obersten Bereich und am Umfang des Tauchkörpers 16 eine Dichtung der genannten Art angebracht ist. In Fig. 1 sind mit strichpunktierten Linien die tiefsten Stellungen des Tauchkörpers 16 und des Querträgers 18 eingezeichnet. Im Deckel 11 ist eine Einrichtung zum Feststellen der Höhe des Schmelzbadspiegels vorgesehen, und zwar beispielsweise in Form eines Schwimmers 21, der einen elektrischen Kontakt betätigt bzw. unterbricht, sobald der Schwimmer 21 durch das hochsteigende Schmelzbad angehoben wird, wenn der Tauchkörper 16 in das Schmelzbad
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eintaucht, um den Giessvorgang einzuleiten. Der Montageabstand des Schwimmers 21 zur Unterseite des Deckels 11 ist hierbei so gewählt, dass der Schwimmer 21 den elektrischen Kontakt unterbricht, wenn der Schmelzbadspiegel die innere Oberkante der Ausgiessöffnung 10 etwas überschritten hat. Mit Hilfe des elektrischen Kontakts beim Schwimmer 21 kann dann die Senkbewegung des Tauchkörpers 16 angehalten werden, indem der Hydraulikantrieb für die Hydraulikzylinder z.B. mit einem Magnetventil abgeschaltet wird. Senkt sich der Schmelzbadspiegel während des Giessvor-gangs unter eine bestimmte Marke, so wird der Schwimmer den elektrischen Kontakt wieder schliessen, sodass eine neuerliche kurze Senkbewegung eingeleitet wird usw. Ist der Giessvorgang beendet, so wird der Tauchkörper 16 in seine jeweils vorhergehende Ausgangslage gehoben, sodass sich der Schmelzbadspiegel unter die innere Unterkante der Ausgiessöffnung 10 senkt. Auf die oben beschriebene Weise wird das flüssige Metall beim Giessvorgang stetig über die Ausgiessöffnung 10 und die Düsen 9 in die Kokillen eingeleitet, da der Schmelzbadspiegel trotz des ausfliessenden Metalls ständig auf gleicher Höhe über der Ausgiessöffnung 10 gehalten wird. Zur Beobachtung des Schmelzbades ist ein Schauloch 22 vorgesehen (Fig. 2).
Der Tauchkörper 16 ist nach Fig. 1 als geschlossener zylindrischer Hohlkörper dargestellt, wobei auch die Möglichkeit besteht, den Hohlkörper mit keramischem Material zu füllen, oder den Tauchkörper 16 kompakt aus keramischem Material herzustellen, z.B. aus Schamotte oder Stampfmasse.
Im Deckel 11 können Anschlüsse zum Zuführen von Luft oder Inertgas vorgesehen sein (nicht dargestellt), um beim Giessvorgang einen zusätzlichen Druck auf die Schmelzbadoberfläche ausüben zu können. Die Kokillen 6 können zum Erzielen eines besseren Füllgrads evakuiert werden.
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Claims (13)

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1. Giessofen zur Herstellung von Kokillengussteilen aus Glas, Metall, insbesondere Leichtmetall, bei welchem ein heb- und senkbarer Tauchkörper vorgesehen ist, welcher beim Eintauchen in das Schmelzbad die Schmelze in die Form verdrängt, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich des den Tauchkörper (16) aufnehmenden Giessgefasses (1) zumindest eine Ausgiessöffnung (10) vorgesehen ist, durch welche die beim Senken des Tauchkörpers seitlich desselben aufsteigende Schmelze ausfliessbar ist.
2. Giessofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgiessöffnung (10) im Abstand vom oberen Ende des Giessgefasses (1) angeordnet ist.
3. Giessofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Tauchkörpers (16) eine Dichtung vorgesehen ist.
4. Giessform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (11) Anschlüsse zum Zuführen von Luft oder Inertgas vorgesehen sind.
5. Giessofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper (16) elektrisch geheizt ist.
6. Giessofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper (16) als geschlossener zylindrischer Hohlkörper ausgebildet ist.
7. Giessofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper hydraulisch, pneumatisch oder elektromotorisch heb- und senkbar ist.
8. Giessofen nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper (16) in einem Hohlzylinder
(15) heb- und senkbar angeordnet ist, der mittig von einem Deckel (11) des Giessgefasses (1) ausgehend nach oben ragt, am unteren Ende offen und am oberen Ende bis auf eine mittige, kreisrunde Öffnung für den Durchgang eines Trägrohrs (17) geschlossen ist, welches einerseits mit dem Tauchkörper
(16) und andererseits mit einem Querträger (18) verbunden ist, an dessen Enden jeweils die Kolbenstangen (19) zweier Hydraulikzylinder (20) angreifen, die einander gegenüberhegend auf Halterahmen (5) befestigt sind, die an der Aussen-wand (4) des Giessgefasses (1) befestigt sind.
9. Giessofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterahmen (5) Kokillen (6) und jeweils zumindest einen Hydraulikzylinder (7) für das Offnen und Schliessen, sowie für das Anpressen der Kokillen an eine Giessdüsen-platte (8) tragen, die mit der Aussenwand (4) des Giessgefasses (1) verbunden ist, wobei die Düsen (9) der Giessdüsen-platte jeweils in die Ausgiessöffnung (10) der Auskleidung (2) einmünden.
10. Giessofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (11) eine Nachfüllöffnung (12) vorgesehen ist.
11. Giessofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (11) eine Einrichtung zum Feststellen der Höhe des Schmelzbadspiegels in Form eines Schwimmers (21) vorgesehen ist, der einen elektrischen Kontakt betätigt.
12. Giessofen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (21) den elektrischen Kontakt unterbricht, sobald der Schwimmer (21) durch das hochsteigende Schmelzbad angehoben wird, wenn der Tauchkörper (16) in das Schmelzbad eintaucht, um den Giessvorgang einzuleiten.
13. Giessofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt die Hub- und Senkbewegung des Tauchkörpers (16) über die Hydraulikzylinder (20) steuert.
CH147286A 1985-04-22 1986-04-14 CH669749A5 (de)

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AT119485A AT383672B (de) 1985-04-22 1985-04-22 Giessofen zur herstellung von kokillengussteilen aus glas, metall, insbesondere leichtmetall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3128327A (en) * 1962-04-02 1964-04-07 Upton Electric Furnace Company Metal melting furnace
US3814170A (en) * 1971-06-08 1974-06-04 F Kahn Apparatus for melting and casting material under pressure

Also Published As

Publication number Publication date
DE3613101A1 (de) 1986-10-23
AT383672B (de) 1987-08-10
ATA119485A (de) 1986-12-15

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