CH669929A5 - - Google Patents

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CH669929A5
CH669929A5 CH2078/86A CH207886A CH669929A5 CH 669929 A5 CH669929 A5 CH 669929A5 CH 2078/86 A CH2078/86 A CH 2078/86A CH 207886 A CH207886 A CH 207886A CH 669929 A5 CH669929 A5 CH 669929A5
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CH
Switzerland
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die
stamp
channel
pressed
briquetting press
Prior art date
Application number
CH2078/86A
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English (en)
Inventor
Bernd Paeper
Original Assignee
Holzmag Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/14Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds on a movable carrier other than a turntable or a rotating drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/32Discharging presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3078Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor with precompression means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brikettierpresse zur Herstellung länglicher Briketts aus zu verpressendem Pressgut. Wenn als Pressgut reine oder unreine Holzabfälle verwendet werden, so erhält man zu Feuerungszwecken verwendbare Briketts. Verwendet man als Pressgut Metallabfalle, so lassen sich die Briketts als Barren zum Einschmelzen verwenden. Verwendet man als Pressgut Viehfutter, so dienen die Briketts Futterzwecken. Natürlich sind noch unzählige andere Verwendungszwecke möglich.
Bei den bekannten Brikettierpressen, mit denen Presslinge für die vorgenannten Verwendungszwecke hergestellt werden, erfolgt das Pressen in einem zylindrischen Behälter, in welchen das Pressgut von der Stirnseite her eingefüllt wird und wo es dann in der Längsrichtung verdichtet wird, worauf es in der Längsrichtung ausgestossen wird. Das hat zwei wesentliche Nachteile: Der eine besteht darin, dass die Verdichtung des Pressgutes oft sehr inhomogen ist, dies besonders dann, wenn die Verdichtung in einem rohrförmigen Pressraum von beiden Enden her erfolgt, weil dann in der Mitte oft die Verdichtung wesentlich geringer ist als an den Enden. Bei andern Pressen, bei denen die Verdichtung nur dadurch bewirkt wird, dass das Pressgut durch ein konisches Rohr gepresst wird, entsteht eine grosse Oberflächenreibung, was je nach zu verpressendem Gut zu Wärmeschäden führen kann, ein Nachteil, der auch bei einem zylindrischen Pressraum auftreten kann, wenn die Ausstossgeschwindig-keit nicht hinreichend klein gehalten wird. All diese Nachteile weist nun die erfindungsgemässe Presse nicht mehr auf, da sie durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gekennzeichnet ist. Dadurch, dass das Ausstossen des erzeugten Briketts nicht in der Pressstellung der Matrize erfolgt, sondern in einer danebenliegenden Stellung, in welcher das Brikett nur noch in der Matrize liegt und nicht mehr vom Pressstempel festgehalten wird, wird für das Ausstossen wesentlich weniger Kraft benötigt, so dass auch die unter Umständen sehr schädliche Oberflächenreibung nicht mehr entsteht.
Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der für die Erfindung we-5 sentlichen Teile der Brikettierpresse, wobei die ganze Anlage zum besseren Verständnis in zwei voneinander getrennte Teile zerlegt ist;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den geschlossenen Pressraum.
Die in Fig. 1 dargestellte Brikettierpresse weist einen Maschinensockel 1 auf. Auf diesem ist eine Matrizeneinheit 2 angeordnet, |0 welche aus der in der Richtung des Pfeiles 2a hin und her schiebbaren Matrize 2b und zugehörigen Führungsmitteln 2c sowie in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmitteln zum Verschieben der Matrize gebildet wird. Die Matrize weist, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, eine horizontale Rinne 2d auf. Oberhalb der Matrize 2b ist die |5 Trägerplatte 3 für den den Füllraum 4a begrenzenden Schacht 4 angebracht. In diesem Schacht 4 ist ein Stempel 5 vertikal verschiebbar angeordnet, der durch Verschiebeorgane, die in der Zeichnung nur schematisch dargestellt und mit 6 bezeichnet sind, aufwärts und abwärts verschoben werden kann. Bei diesem Verschiebeorgan kann 20 es sich um pneumatisch oder hydraulisch oder hydropneumatisch oder auch anderswie betätigbare Organe handeln, wobei es jedoch nötig ist, dass diese Mittel so dimensioniert sind, dass sie den Stempel 5 nicht nur aufwärts und abwärts verschieben, sondern dass sie ihn auch mit solcher Kraft nach unten pressen können, dass das 25 in der Rinne 2d vorhandene Pressgut verdichtet werden kann.
Der durch die Rinne 2d und den Stempel 5 begrenzte, im Querschnitt 8eckige, prismatische Pressraum wird an seinen beiden Stirnseiten durch je einen pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren Verdichtungsstempel begrenzt, von welchem in der Zeichnung nur 30 die Zylinder und ihre Befestigungen sichtbar sind. Die Zylinder sind als Ganzes mit 7 bzw. 8 bezeichnet.
Ein weiterer Pressstempel, der zum Ausstossen des fertigen Presslings oder Briketts aus der Matrize dient und dessen Verschieberichtung parallel zur Längsachse der Verdichtungsstempel ange-35 ordnet ist, ist, wie man aus Fig. 1 der Zeichnung gut ersehen kann, neben einem der Verdichtungszylinder 7 bzw. 8 angeordnet. Auch hier ist in der Zeichnung nicht der Stempel selbst,, sondern nur sein Zylinder sichtbar, der mit 9 bezeichnet ist.
Dabei ist selbstverständlich die Matrize 2b so zwischen ihren 40 beiden Endstellungen verschiebbar, dass sich die den Pressraum unten begrenzende Rinne 2d in der einen Endstellung der Matrize zwischen den beiden Verdichtungsstempeln der Druckzylinder 7 und 8 und in der andern Endstellung im Arbeitsbereich des Stempels des Ausstosszylinders 9 befindet.
45 An den Schacht 4 ist der Silo 10 zur Lagerung des zu verpressenden Materials angebaut. Dieser Silo weist als Boden einen sich nach oben erstreckenden, drehbaren Kegel 11 auf, der motorisch antreibbar ist. Eine Öffnung 12 verbindet den Silo 10 mit dem mit der durch eine Tür 4b verschlossenen Kontrollöfifnung versehenen Füll-50 räum 4a, solange sich der Stempel 5 in der in Fig. 1 dargestellten Lage befindet. Wenn sich hingegen der Stempel 5 im untern Teil des Füllraumes 4a befindet, schliesst er diese Öffnung 12 ab. Solange nun die Öffnung 12 offen ist, kann Pressgut aus dem Silo 10 in den Füllraum 4a rieseln. Dieses Hineinrieseln oder -rutschen wird noch 55 dadurch erleichtert, dass der Kegel 11 motorisch in Drehung versetzt wird. Wenn der Füllraum 4a bis an die Oberkante der Öffnung 12 gefüllt ist, hört der Materialzufluss von selbst auf. Dann wird der Stempel 5 nach unten gefahren, wobei die Steuerung manuell oder automatisch erfolgen kann. Falls die Steuerung manuell erfolgt, ist 60 im Schacht 4 ein Kontrollfenster vorzusehen, um den Füllstand des Füllraumes 4a überwachen zu können. Bei automatischer Steuerung kann eine optische oder mechanische Füllraumüberwachung zur Auslösung der Stempelbewegung vorhanden sein oder ein Zeitschalter, der sich entsprechend der von der Art des Pressgutes abhängigen 65 Füllzeit des Füllraumes einstellen lässt. Wenn nun der Stempel 5 durch die Verschiebeorgane 6 nach unten verschoben wird, presst er das im Füllraum 4a vorhandene Pressgut in die Rinne 2d der Matrize 2b und drückt es dort zusammen, was eine gleichmässige
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Vorverdichtung der ganzen Presscharge zur Folge hat. Wenn der Pressstempel 5 seine untere Endlage erreicht hat. Wenn der Pressstempel 5 seine untere Endlage erreicht hat, wie das in Fig. 2 dargestellt ist, bleibt er dort stehen und die beiden seitlich angeordneten Verdichterstempel beginnen sich gegeneinander zu bewegen und verdichten so das im Pressraum vorhandene Pressgut bis auf die benötigte Dichte, wobei die Endstellung der Pressstempel durch die Länge der zu erzeugenden Briketts vorgegeben oder durch den maximalen Druck, mit welchem die Verfestigung zu erfolgen hat, begrenzt wird.
Sobald die axiale Verdichtung des Pressgutes, also die Erzeugung des Briketts, beendigt ist, werden die beiden Verdichterstempel in ihre Ausgangslage zurückgezogen und der vertikal verschiebbare Stempel 5 wird so weit angehoben, dass er sich nicht mehr im Bereich der Rinne 2d befindet, jedoch die Öffnung 12 noch geschlossen hält. Nun wird durch die in der Matrizeneinheit 2 angeordneten Verschiebemittel die Matrize 2b in die andere Endlage verschoben, in welcher sich die Rinne 2d mit dem in ihr befindlichen Brikett im Verschiebeweg des Ausstossstempels des Zylinders 9 befindet. In dieser Stellung, in welcher das Brikett nicht mehr durch den Stempel
5 festgehalten wird, sondern nur noch mit den verhältnismässig schmalen Seitenflächen in der Rinne 2b eingeklemmt ist, genügt zum Ausstossen des Briketts eine verhältnismässig kleine Kraft, die dann zu klein ist, um auf das Pressgut schädliche Wirkungen ausüben zu 5 können.
Selbstverständlich wäre es auch möglich, die Ausstossvorrich-tung anders anzuordnen, beispielsweise so, dass sie das Brikett vertikal nach oben verschiebt. Dazu müsste der Boden der Rinne 2d vertikal verschiebbar ausgebildet sein. Eine andere Möglichkeit für die io weitere Ausgestaltung der erfindungsgemässen Presse könnte auch darin bestehen, die Matrize 2b mit einem elastischen Abschnitt zu versehen, der an der Ausstossstelle ein Aufweiten der Rinne 2d ermöglicht und zur Vermeidung des Aufweitens an der Pressstelle durch ein entsprechendes Widerlager abgestützt wird.
i5 Nach dem Ausstossen des Briketts wird zuerst der Ausstossstem-pel des Zylinders 9 in seine Bereitschaftsstellung zurückgezogen und dann wird die Matrize 2b wieder in die Füllstellung zurückgeschoben, der Stempel 5 wird angehoben und der eingangs beschriebene Füllvorgang kann beginnen, worauf sich der Press- und der Aus-20 stossvorgang wiederholt.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (6)

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1. Zur Herstellung länglicher Briketts aus zu verpressendem Pressgut dienende Brikettierpresse mit einem Pressraum, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressraum durch eine im wesentlichen horizontale Rinne (2d) in einer quer zur Rinnenlängsrichtung horizontal verschiebbaren Matrize (2b), durch einen zum Vorverdichten dienenden, vertikal verschiebbaren Stempel (5) und durch an beiden Stirnseiten des durch Matrize und Stempel gebildeten Raumes angeordnete Verdichterstempel begrenzt wird, wobei Mittel vorhanden sind, um bei hochgezogenem Stempel die Rinne (2d) mit dem Pressgut zu füllen, und Mittel, um bei hochgezogenem Stempel (5) die Matrize (2b) quer zur Rinnenlängsrichtung in eine zum Ausstossen des Briketts dienende Stellung zu verschieben, sowie ein Ausstosser (9), um das Brikett aus der Matrize auszustossen.
2. Brikettierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstosser einen in der Rinnenlängsrichtung verschiebbaren Stempel aufweist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Brikettierpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstosser einen vertikal verschiebbaren Stempel aufweist.
4. Brikettierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize einen elastischen Abschnitt aufweist sowie ein den elastischen Teil beim Pressen abstützendes Widerlager.
5. Brikettierpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize (2b) und der Stempel (5) einen im Querschnitt 8eckigen Raum begrenzen.
6. Brikettierpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Füllen der Rinne durch einen den Boden eines Pressgut-Silos (10) bildenden, rotierenden Beschik-kungskegel (11) und eine seitliche Öffnung (12) am untern Ende des Silos gebildet werden.
CH2078/86A 1986-05-22 1986-05-22 CH669929A5 (de)

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