CH669943A5 - - Google Patents

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CH669943A5
CH669943A5 CH111986A CH111986A CH669943A5 CH 669943 A5 CH669943 A5 CH 669943A5 CH 111986 A CH111986 A CH 111986A CH 111986 A CH111986 A CH 111986A CH 669943 A5 CH669943 A5 CH 669943A5
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CH
Switzerland
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shaft
stacking
stack
books
height
Prior art date
Application number
CH111986A
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English (en)
Inventor
Manfred Dipl-Ing Albrecht
Original Assignee
Rationalisierungsmittelbetrieb
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00—Pile receivers
    • B65H31/32—Auxiliary devices for receiving articles during removal of a completed pile
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00—Handled material; Storage means
    • B65H2701/10—Handled articles or webs
    • B65H2701/19—Specific article or web
    • B65H2701/1932—Signatures, folded printed matter, newspapers or parts thereof and books

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

669 943
PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Stapeln von Büchern oder Buchblocks mit hoherTaktleistung mit einem durchgehenden Stapelschacht, dessen oberer Bereich durch eine bewegliche Vorstapelplatte unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Abschnitt des Stapelschachtes eine bestimmte Anzahl nichtange-triebener Röllchenbahnen (10) eines Ausführbandes (11) fingerartig hineinragen, dass die Röllchenbahnen (10) im Stapelschacht derart zueinander angeordnet sind, dass sie von einem Ausschieber (4) und vom Schachtboden (8) durchkämmt werden, dass die Höhe des Ausführbandes (11) einstellbar ist und dass ein nach der Röllchenbahn (10) sich anschliessender angetriebener Rollengang (12) entgegen der Antriebsrichtung Freiläufe aufweist.
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Stapelung von Büchern oder Buchblocks mit hoher Taktleistung mit einem durchgehenden Stapelschacht, dessen oberer Bereich durch eine bewegliche Vorstapelplatte unterbrochen wird, wobei diese Einrichtung Bestandteil der Verarbeitungsstrecke einer Buchferti-gungsstrasse sein oder den Anschluss an eine buchbinderische Endfertigung bilden kann.
Nach der buchbinderischen Endfertigung oder bei einer Unterbrechung des Produktenflusses innerhalb einer Buchferti-gungsstrasse macht sich oftmals eine Stapelung der Bücher bzw. Buchblocks mit anschliessender automatischer oder manueller Palettierung erforderlich.
Insbesondere bei der Stapelung von Buchblocks ist Vorsicht geboten, da die Blocks meist noch Restfeuchte besitzen und deshalb leicht deformieren können.
Bei der Abstapelung von Büchern oder Buchblocks ist es allgemein üblich, sowohl den Stapel von unten nach oben als auch von oben nach unten zu bilden.
Weiterhin ist es in den meisten Fällen üblich, bei der Stapelbildung von oben nach unten den Stapel wieder in eine bedienfreundliche Höhe zu fördern und bei der Stapelbildung von unten nach oben den Stapel aus dem Stapelschacht zu heben und auf ein Ausführband abzusetzen.
In der DE-AS 2 432 579 wird eine Stapelvorrichtung beschrieben, die den Stapel von unten nach oben bildet. Eine solche Anordnung ist äusserst aufwendig und kompliziert und kann nur mit einer sehr niedrigen Arbeitsgeschwindigkeit betrieben werden.
Bei der in der DE-AS 1236 412 beschriebenen Einrichtung zum Sammeln von Büchern, Broschüren u. ä. zu Stapeln erfolgt die Stapelung von oben nach unten.
Die Bücher fallen in einen Schacht, der im mittleren B ereich durch zwei gegensinnig um horizontale Achsen drehbar gelagerte und in horizontale Lage arretierbare Auflagen unterbrochen wird.
Nach Bildung des Stapels werden die drehbaren Auflagen entriegelt. Mit Hilfe des Eigengewichtes des Stapels werden die Auflagen nach unten weggedreht und geben den unteren Teil des Schachtes frei. Der Stapel fällt auf ein Ausführband und wird anschliessend aus dem Schachtbereich gefördert, während die drehbaie Auflage durch den Drehschwung wieder den Schachtkanal versperrt.
Diese Einrichtung ist nicht geeignet, bedingt durch die grosse Fallhöhe, Bücher bzw. Buchblocks mit hoher Taktleistung schonend zu behandeln.
Eine weitere bekannte Form der Stapelbildung erfolgt, indem die Stapelexemplare einzeln in Schachteinfuhrhöhe gebracht werden und in den Stapelschacht fallen, der zunächst durch zwei Auflagebleche im oberen Bereich unterbrochen ist. Hier erfolgt eine Vorstapelung. Anschliessend gehen die Auflagebleche zurück und geben den Vorstapel frei.
5 Ein sich darunter befindlicher absenkbarer Schachtboden übernimmt den Teilstapel und sammelt weitere Exemplare, bis die eingestellte Stückzahl j e Stapel erreicht ist. Der Schachtboden senkt sich dann auf Ausfuhrniveau.
Ein Ausschieber, der den Schachtboden rechenförmig durch-io dringt, schiebt den Stapel dann seitlich aus.
Durch das Absenken des Stapels auf Ausfuhrniveau geht Zeit verloren, die besonders bei hoher Taktleistung durch eine entsprechende Höhe des Vorstapelschachtes ausgeglichen werden muss. Die damit verbundene grosse Fallhöhe kann bei hoher 15 Fördergeschwindigkeit zur Deformierung und Kantenbeschädigung vor allem der noch restfeuchten Buchblocks führen.
Ziel der Erfindungist es, eine Einrichtung zu schaffen, diees gestattet, Bücher oder Buchblocks bei schonendster Behandlung mit hoher Taktleistung zu stapeln. Die Einrichtung muss in ihrem ao technischen Aufbau einfach sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Stapelung von Büchern oder Buchblocks zu schaffen, die Bestandteil einer Buchfertigungsstrasse mit hoher Durchlaufge-schwindigkeit sein kann und die die Bücher oder Buchblocks 25 schonend behandelt.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im unteren Abschnitt des Stapelschachtes eine bestimmte Anzahl nichtange-30 triebener Röllchenbahnen eines Ausführbandes fingerartig hineinragen, dass die Röllchenbahnen im Stapelschacht derart zueinander angeordnet sind, dass sie von einem Ausschieber und vom Schachtboden durchkämmt werden, dass die Höhe des Ausführbandes einstellbar ist und dass ein nach der Röllchen-35 bahn sich anschliessender angetriebener Rollengang entgegen der Antriebsrichtung Freiläufe aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch im Querschnitt dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
40 Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird der Stapelschaft im oberen Bereich durch eine Vorstapelplatte 1 unterbrochen.
Die Vorstapelplatte 1 ist in horizontaler Richtung an Führungsstangen 2 beweglich gelagert und wird über Druckfedern 3 in den Schachtbereich gedrückt.
45 Unterhalb der Vorstapelplatte 1 ist der Wirkbereich des Ausschiebers 4.
Der Ausschieber 4 ist ebenfalls in horizontaler Richtung an Führungsstangen 5 beweglich gelagert.
Am oberen Ende des Ausschiebers 4 ist ein federbelasteter 50Hebel 6 angebracht, der in der ausgeschobenen Endstellung des Ausschiebers 4 an der Vorstapelplatte 1 einrastet und bei der Rückbewegung die Vorstapelplatte 1 aus dem Schachtbereich schiebt und dabei die Druckfedern 3 spannt.
Der federbelastete Hebel 6 kommt in dieser Stellung mit dem 55Stössel des Hubmagneten 7 in Kontakt. In vertikaler Richtung wird der untere Schachtbereich bis zur Wirkungsebene der Vorstapelplatte 1 von dem beweglichen Schachtboden 8 bestrichen.
Der Schachtboden 8 wird an vertikalen Führungsstangen 9 eogehalten und geführt.
Ebenfalls in den unteren Schachtbereich ragen die rechenför-migen nichtangetriebenen Röllchenbahnen 10 des höhenverstellbaren Ausführbandes 11.
Alle Bewegungselemente können sich im Stapelschacht 65gegenseitig ungehindert durchdringen. Im Anschluss an die nichtangetriebenen Röllchenbahnen 10 schliesst sich ein angetriebener Rollengang 12 an, der entgegen der Antriebsrichtung Freiläufe besitzt.
3 669 943
Die Höheneinstellung des Ausführbandes 11 erfolgt durch Stapelschacht unterbrechende Vorstapelschachtplatte 1 ablegen,
Koppelstangen 13, die an ihren Enden drehbar gelagert sind. bis der rechenförmige Schachtboden 8 die Position dicht unter
Während die oberen Drehpunkte der Koppelstangen 13 am der Vorstapelplatte 1 eingenommen hat. Die Vorstapelplatte 1
Ausführband 11 gelagert sind, bewegen sich die unteren Dreh- gibt jetzt den Stapelschacht frei, und der sich zwischenzeitlich punkte auf horizontaler Ebene entlang der Wirkungslinie der s gebildete Vorstapel legt sich auf den rechenförmigen Schachtbo-
Gewindespindel 14, die durch einen Bremsmotor 15 angetrieben den 8 ab, der sich nun produktgesteuert um die zulaufenden wird. Die Vertikalführung 16 gibt dem Ausführband 11 den Bücher bzw. Buchblocks absenkt.
entsprechenden Halt. Die schmale fingerartige Röllchenbahn 10 der in der Höhe
Die Ausschubhöhe des Stapels 17 wird infolge einer Vertikal- einstellbaren Fördereinrichtung wird zuvor so eingestellt, dass bewegung des Ausführbandes 11 so eingestellt, dass sich die io mit Erreichen der gewünschten Stapelhöhe der rechenförmige
Oberkante des Stapels 17 dicht unter der Vorstapelplatte 1 Schachtboden 8 die Röllchenbahn 10 durchkämmt und der befindet. Ausschub des Stapels aus dem Schachtbodenbereich mit Hilfe
Nachdem sich der Stapel 17 gebildet hat, wird die Vorstapel- des die Fördereinrichtung ebenfalls durchkämmenden, rechenplatte 1 durch Lösen des federbelasteten Hebels 6 mit Hilfe des förmigen Ausschiebers 4 unmittelbar erfolgen kann. Hubmagneten 7 durch die vorgespannte Druckfeder 3 schlagartig is Dicht über der Oberkante des Stapels wird der Stapelschacht in den Stapelschacht gefördert. Damit ist der Stapelschacht vor dem Ausschub des Stapels durch die Vorstapelplatte 1 unterbrochen und der sich dicht darunter befindliche Stapel 17, versperrt, bis der rechenförmige Schachtboden 8 seine Aus-der vom Schachtboden 8 auf der Röllchenbahn 10 abgesetzt gangsposition unter der Vorstapelplatte 1 wieder eingenommen wurde, kann mit Hilfe des Ausschiebers 4 ausgeschoben werden, hat.
Die relativ hohe Ausschubgeschwindigkeit des Stapels 17 20 Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass Bücher oder nach Verlassen des Stapelschachtes wird mit Hilfe von Freiläu- Buchblocks in hoher Taktfolge gestapelt werden können und fen, die in den angetriebenen Rollengängen 12 angeordnet sind, dass der gebildete Stapel, ohne auf eine feststehende Übergabeallmählich abgebaut, bis der Stapel 17 die Transportgeschwindig- höhe abfahren zu müssen, sofort ausgeschoben werden kann, keit des Ausführbandes 11 angenommen hat. Die Standsicher- Damit verkürzt sich die Zeit der Vorstapelbildung und somit heit des Stapels 17 bleibt damit trotz hoher Ausschubgeschwin- 25 kann die Höhe des Vorstapelschachtes und somit auch die digkeit erhalten. Fallhöhe des Buches oder Buchblocks im Schachtbereich erheb-
Der Betrieb dieser Vorrichtung ist derart, dass die von einer lieh verringert werden.
Verarbeitungsmaschine ankommenden Bücher oder Buchblocks Auf diese Weise werden die Bücher oder Buchblocks trotz in den Stapelschacht einlaufen und sich zunächst auf die den hoher Taktleistung schonend behandelt.
M
1 Blatt Zeichnungen
CH111986A 1985-05-14 1986-03-20 CH669943A5 (de)

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DD27629985A DD237292A1 (de) 1985-05-14 1985-05-14 Einrichtung zur stapelung von buechern oder buchblocks

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DD237292A1 (de) 1986-07-09

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