CH669944A5 - - Google Patents

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CH669944A5
CH669944A5 CH1338/86A CH133886A CH669944A5 CH 669944 A5 CH669944 A5 CH 669944A5 CH 1338/86 A CH1338/86 A CH 1338/86A CH 133886 A CH133886 A CH 133886A CH 669944 A5 CH669944 A5 CH 669944A5
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pockets
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Walter Reist
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Ferag Ag
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Description

BESCHREIBUNG Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zum Einfügen von Beilagen in vorzugsweise gefaltete oder gebundene, mehrblättrige Druckprodukte gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Solche Anlagen sind insbesondere, aber nicht ausschliesslich, dazu geeignet, Druckprodukte, die ein erhebliches Gewicht haben (etwa 100 Blätter und mehr), mit Beilagen zu versehen, so dass das Endprodukt insgesamt ein Paket von Hunderten von lose ineinandergesteckten Blättern darstellen. Dies trifft beispielsweise für Wochenendausgaben von Zeitungen namentlich in englischsprachigen Ländern zu.
5 Eine bekannte Anlage der eingangs genannten Art ist beispielsweise in der US-PS 4 496141 beschrieben. Bei dieser Anlage beschreiben die Taschen eine in einer Horizontalebene liegende Umlaufbahn. Der in jederTasche vorhandene Mechanismus zum Öffnen des darin befindlichen Druckproduktes io umfasst eine Vielzahl beweglicher Elemente. Dazu gehört zunächst eine bewegliche Andrückplatte, die das in die Tasche eingeführte Druckprodukt gegen die eine der Wände der betreffenden Tasche drängt. Dazu gehört ferner ein Paar Saugnäpfe, die gesteuert an den gegenüberliegenden Flachseiten des Druck-15 produktes angreifen und sich danach wieder voneinander entfernen, was im Druckprodukt einen Spalt öffnet. In diesen Spalt greift danach als drittes bewegliches Element ein schwenkbares Öffnungsschwert ein, das durch seine Schwenkbewegung den Öffnungsvorgang beendet.
20 Sowohl die Andrückplatte als auch die Saugnäpfe und die Öffnungsschwerter sind je durch einen Getriebezug gesteuert, der von einem federnd in eine Ruhelage gehaltenen Folgeglied ausgeht, welches gegen die Wirkung der Feder von einer entsprechenden, ortsfesten Kulisse bewegt wird.
25 Daraus wird ersichtlich, dass der Öffnungsmechanismus der bekannten Einrichtung nicht nur eines erheblichen technischen Aufwandes bedarf, sondern auch viel Antriebsleistung verschlingt, werden doch alle Bewegungsabläufe der beweglichen Elemente und der ihnen zugeordneten Getriebezüge von der so Umlauf bewegung des «Taschenrundlaufes» in bezug auf die entsprechenden, ortsfesten Kulissen abgeleitet.
Bei diesem Stand der Technik ist es als ein Zweck der Erfindung anzusehen, eine Anlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Nachteile der vorbekannten Anlage weitge-35 hend vermeidet.
Dieser Zweck wird bei der vorgeschlagenen Anlage dadurch erreicht, dass sie mit den im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen versehen ist.
Im Gegenstz zu der bekannten Anlage werden bei der io vorgeschlagenen Anlage die in den Taschen eingeführten Druckprodukte durch das Mitnahmeorgan in der Tasche selbst verschoben, was zum einen gestattet, den Öffnungsmechanismus auf einen einfachen und bezüglich der Tasche unbeweglichen Öffnungskeil zu beschränken und zum andern eine perfekte Aus-45 richtung der Druckprodukte in aufeinanderfolgenden Taschen in bezug aufeinander zu gewährleisten, wenn sich das Mitnahmeorgan in der zweiten Endstellung befindet.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorgeschlagenen Anlage sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen, so Nachstehend ist rein beispielsweise eine Ausführungsform der vorgeschlagenen Anlage anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Anlage;
Fig. 2 in etwas grösserem Massstab eine Draufsicht auf die 55 Anlage gemäss Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine der Taschen längs der Linie III-III der Fig. 4;
Fig. 4 eine Frontansicht entgegen der Umlaufrichtung einer Tasche und
60 Fig. 5 eine Draufsicht auf bzw. einen Einblick in die Tasche gemäss Fig. 4.
Die dargestellte Anlage 10 besitzt eine Vielzahl von Taschen 11, die in der Art von Leitersprossen dicht hintereinander an zwei endlosen, parallel zueinander umlaufend angetriebenen und in 65 Schienen 12,13 geführten Antriebsorganen in Form von Ketten 14,15 befestigt sind (vgl. auch Fig. 4,5). Jede der Ketten 14,15 ist über ein antreibendes Kettenrad 16 (in Fig. 1 nur eines sichtbar) und um ein Umlenkrad 17 (in Fig. 1 nur eines sichtbar) geführt.
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Das treibende Kettenrad ist über eine Antriebskette 18, die mit wände 41,42, die sich bis etwa auf die halbe Höhe der Wände 28,
einem zum Kettenrad 16 koaxialen und drehfest mit diesem 29 erstrecken, divergieren mit ihrem oberen Endbereich vonein-
verbundenen Kettenrad 19 kämmt, von einem Motor 20 aus im ander weg (Fig. 4), so dass ein «Einschlupf» für die von den
Sinne des Pfeiles (in Fig. 1 rechts) angetrieben. Zuförderern anfallenden Zeitungen 22 bzw. Beilagen A, B, C
DieTaschenllbildensomiteineinsichgeschlosseneReihe, s gebildet wird.
die in einer Vertikalebene umläuft, wobei das in Fig. 1 oben Vom Gleiter 35 erstreckt sich ein eine frei drehbare Rolle 43
erscheinende Trum das «aktive» Trum ist, das untere dagegen tragender Zapfen 44 nach unten. Die Rolle 43 greift in eine in das leer rücklaufende Trum. Fig. 1 nicht dargestellte, nach oben offene Führungsschiene 45,
Zur Anlage gehören auch eine Anzahl Zuförderer und ein deren Verlauf in Fig. 2 besonders deutlich zu sehen ist.
Wegförderer, die in diesem Beispiel mit gesteuerten Greifern io Der Schlitten 39 in jeder Tasche 11 befindet sich in einer bestückte Einzelförderer sind. Solche Einzelförderer finden sich ersten Endlage, wenn sich die Taschen im Abgabebereich des beispielsweise in der US-PS 3 955 667 oder in AT-PS 361517 Zuförderers 21 befinden. Sodann wird in Umlaufrichtung 31
beschrieben. Der in Fig. 1 links nur mit seinem Abgabebereich gesehen der Schlitten 39 mit der darin befindlichen Zeitung 22
dargestellte Zuförderer 21 dient dazu, in jede der vorbeilaufen- nach links in eine zweite Endlage geschoben und läuft in dieser den Taschen 11 eines der Druckprodukte, hier Zeitungen 22, mit is zweiten Endlage unter den Abgabebereichen der Zuförderer dem Falz voraus abzulegen. 23-25vorbei. Während dieser Verschiebung wird die Zeitung 22
In Fig. 1 sind die Abgabebereiche dreier weiterer Zuförderer durch die nachstehend beschriebenen Mittel geöffnet. Dazu wird
23,24,25 dargestellt, die in Umlaufrichtung der Taschen 11 nochmals auf die Fig. 3-5 verwiesen.
gesehen aufeinanderfolgend und dem Zuförderer 21 nachfolgend Am oberen Rand der nachlaufenden Wand 29 in dessen in angeordnet sind. Aus Fig. 2, in der der Zuförderer 25 nicht mehr 20 Umlaufrichtung gesehen linker Hälfte ist ein in das Innere der sichtbar ist, ergibt sich, dass die Abgabebereiche der Zuförderer. Tasche 11 sich erstreckendes Leitblech 46 befestigt, das zwischen
23-25 in Umlaufrichtung der Taschen 11 gesehen miteinander sich und der Innenseite der nachlaufenden Wand 29 einen Spalt fluchten, jedoch gegenüber dem Abgabebereich des Zuförderers 47 freilässt. Das Leitblech 46 besitzt einen abgebogenen, etwa
21 versetzt angeordnet sind. Diese Zuförderer 23-25 dienen dreieckigen Fortsatz 48, der spitz ausläuft und mit seiner Spitze dazu, in jede der nun geöffneten Zeitungen 22 in den Taschen 11 25 49 in diesem Falle die Innenseite der vorlaufenden Wand 28
eine Beilage einzufügen, welche Beilagen in diesem Falle mit A, berührt. Die durch den Zuförderer 21 in den Schlitten 39
B und C bezeichnet sind. Der die Zeitungen öffnende Mechanis- eingelegte Zeitung 22 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem mus ist nachstehend noch näher beschrieben. «Vorfalz» gefaltet, d. h. nicht mittig gefaltet, so dass die eine dem
Zur Anlage 10 gehört schliesslich auch ein Wegförderer 26, Falz F gegenüberliegende Kante über die andere Kante der von dem in Fig. 1 und 2 nur der Anfang gezeigt ist. Dieser 30 Zeitung 22 vorsteht. Dies ist in Fig. 3 oben rechts mit ausgezoge-
Wegförderer kann im Prinzip ähnlich aufgebaut sein wie die nen Linien dargestellt.
genannten Zuförderer 21,23-25, wobei aber dessen Greifer Wenn nun der Schlitten 39 und mit ihm die darin befindliche derart zu bemessen sind, dass sie den Massen und dem Gewicht Zeitung 22 verschoben wird, erfasst die Spitze 49 nur die des Endproduktes 27 (bestehend aus Zeitung 22 plus Beilagen A, vorstehende Kante der Zeitung 22, während die andere Kante
B und C) angepasst sind. Der dargestellte Anfangsbereich des 35 die Spitze 49 unterfährt. Der Fortsatz 48 führt sodann die Hälfte
Wegförderers 26 fluchtet mit dem Abgabebereich des Zuförde- der Zeitung 22, die zur vorstehenden Kante führt, allmählich in rers 21. den Spalt 47 hinein, wie dies strichpunktiert in Fig. 3 angegeben
Zu beachten ist, dass der Abstand der Greifer der Zuförderer ist. Die Zeitung 22 ist nun offen und bildet ihrerseits eine Art 21,23-25 und des Wegförderers 26 voneinander dem Abstand Tasche, die zur Aufnahme der Beilagen A, B und C bereit ist. benachbarter Taschen 11 entspricht und dass die Abgabeberei- 40 Es wurde bereits erwähnt, dass sowohl die vorlaufende Wand che der Zuförderer über eine gewisse Strecke die Bewegungs- 28 als auch die nachlaufende Wand 29 jeder Tasche in Umlaufbahn der Taschen 11 «begleiten». richtung gesehen nach vorne geneigt ist. Der Sinn dieser «Vor-Es wird nun auf die Fig. 3 bis 5 Bezug genommen. Jede der läge» der Taschen besteht darin, sicherzustellen, dass die vom Taschen 11 besitzt eine vorlaufende Wand 28 und eine nachlau- Zuförderer 21 in die Tasche 11 «fallengelassene» Zeitung mit fende Wand 29. Beide Wände 28,29 sind mit ihren unteren, 45 Sicherheit zum Anliegen an die Innenseite der vorlaufenden abgewinkelten Rändern an einer Traverse 30 verankert, welche Wand 28 gelangt.
Traverse die Form eines nach unten offenen Hohlprofils hat und, Bei der eingangs beschriebenen, bekannten Anlage nach der wie sich aus Fig. 4 und 5 ergibt, mit ihren Enden an den Ketten US-PS 4 496141 ist hierfür die bereits genannte Andrückplatte
14,15 verankert ist. Ausgehend von der Traverse 30 divergieren vorgesehen, also ein gesteuertes und bewegliches Teil. Die nun in die beiden Wände 28,29 voneinander weg und sind, wie der Fig. 50 die zweite Endlage verschobenen und dabei geöffneten Zeitun-
3 zu entnehmen ist, in Umlaufrichtung (Pfeil 31) nach vorne gen 22 befinden sich in der in Fig. 3 strichpunktiert eingezeichnegeneigt. Die Taschen 11 bewegen sich somit gewissermassen mit ten Stellung (Fig. 4 und 5 rechts). Damit nun die durch die «Vorlage». Zuförderer23,24und25 angelieferten und fallengelassenen
Im Inneren der Traverse 30 sind zwei Führungsstangen 32,33 Beilagen A, B, C zuverlässig in die geöffnete Zeitung 22 gelan-
fest montiert, die sich über einen Teil der Länge der Traverse 30 55 gen, sind folgende Vorkehrungen getroffen. Der obere Rand des und parallel zu dieser erstrecken. Die Führungsstangen 32,33 Leitbleches 46 ist mit einem etwa lotrecht nach oben sich durchsetzen zwei Gleiter 34,35, beispielsweise aus einem selbst- erstreckenden flachen Fortsatz 50 versehen. Ferner ist am oberen schmierenden Kunststoff, die somit auf den Führungsstangen 32, Rand der vorlaufenden Wand 28 ein quer zur Umlaufrichtung 31
33 frei verschiebbar sind. Das Joch der Traverse 30 ist mit einem verlaufendes, keilförmiges Führungsblech 51 befestigt. Der Fort-
Längsschlitz 36 versehen, durch den sich von jedem der Gleiter 60 satz 50 und das Führungsblech 51 begrenzen zwischen sich einen
34,35 ausgehende und an diesen verankerte Stummel 37,38 nach unten sich verjüngenden Einführungsschlitz 52, durch den erstrecken. Am oberen Ende dieser Stummel 37,38 ist ein in Fig. die Beilagen A, B und C in die offene Zeitung 22 fallen. Da aber
4 mit 39 bezeichneter Schlitten befestigt, der seinerseits eine die ganze Tasche 11 in Umlaufrichtung nach vorne geneigt ist, Aufnahmerinne 40 aufweist, an deren Ende je eine Stirnwand 41, wird jede der Beilagen A, B und C, sobald ihre nachlaufende 42 befestigt ist. Die Stirnwände 41,42 sind bedeutend höher als 65 Kante das Führungsblech 51 passiert hat, veranlasst, an jene die Tiefe der Aufnahmerinne 40 und sind so geformt, dass sie mit Zeitungshälfte zum Anliegen zu kommen, die bereits an der geringem Spiel den Zwischenraum zwischen der vorlaufenden vorlaufenden Wand 28 der Tasche 11 anliegt, also gewissermas-Wand 28 und der nachlaufenden Wand 29 ausfüllen. Die Stirn- senim «Schatten» des Führungsbleches 51. Damit ist aber auch
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Gewähr dafür geboten, dass die vorlaufenden Kanten der in die Tasche fallengelassenen Beilagen B, C vollständig in die Zeitung 22 bis zu deren Falz F und nicht etwa an der oberen Kante der bereits eingeführten Beilage A anstossen.
Sind alle Beilagen A, B und Czugeführt, verschiebt die Führungsschiene 45 (wie aus Fig. 2 ersichtlich) den Schlitten 39 und mit ihm das nun vollständige Endprodukt zurück in die erste Endlage, wo es vom Wegförderer 26 ergriffen, aus der Tasche 11 gehoben und wegtransportiert wird. Bei dieser Verschiebung erfolgt, falls erforderlich, auch eine Ausrichtung der zugeführten Beilagen A, B, C nach der sie aufnehmenden Zeitung 22.
Wie bereits erwähnt, kann das Endprodukt 27 ein erhebliches Gewicht haben und dementsprechend sind auch die Greifer des Wegförderers 26 bemessen. Damit die Greifer des Wegförderers 26 ungehinderten Zugang zur oberen Kante des Endproduktes 27
haben, sind sowohl die vorlaufenden Wände 28 als auch die nachlaufenden Wände 29 jeder Tasche mit einem Ausschnitt 53, 54 versehen (siehe insbesondere Fig. 4 und 5).
Nach Entnahme des Endproduktes laufen die leeren Taschen 11 mit dem in der ersten Endlage befindlichen Schlitten 39 im unteren, leeren und rücklaufenden Trum zurück (Fig. 1).
Während vorstehend von Zeitungen 22 und von Beilagen A, B, C gesprochen wurde, versteht es sich, dass es sich bei den io «Zeitungen» um das sogenannte Hauptprodukt, d. h. um den aktuellsten Teil einer Zeitung handeln kann und bei den «Beilagen» um sogenannte Vorprodukte, d. h. Bestandteile des Endproduktes , deren Inhalt weniger aktuell ist und daher gegebenenfalls bereits gedruckt vorliegen, während das Hauptprodukt noch 15 im Drucke ist.
M
2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

669 944 PATENTANSPRÜCHE
1. Anlage zum Einfügen von Beilagen in mehrblättrige Druckprodukte, insbesondere in Zeitungen, mit einer Mehrzahl gleichartiger, oben offener und zur Aufnahme jeweils eines Druckproduktes (22) bestimmter Taschen (11), die in einer in sich geschlossenen Reihe an quer zu ihrer Öffnung endlos umlaufenden Antriebsorganen (14,15) befestigt sind, welche Taschen (11) nacheinander an Zuführstationen (21; 23,24,25) für die Druckprodukte (22) und für die Beilagen (A, B, C) sowie an einer Entladestation (26) vorbeilaufen, wobei jede Tasche (11) mit einem Mechanismus zum Öffnen der Druckprodukte (22) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Tasche (11) ein zur Aufnahme eines Druckproduktes (22) bestimmtes Mitnahmeorgan (39) angeordnet ist, das quer zur Umlaufrich-tung (31) der Taschen (1) von einer ersten Endlage in eine zweite Endlage gesteuert verschiebbar ist, und dass in jeder Tasche (11) ein relativ zu dieser unbeweglicher Öffnungskeil (48,49) vorgesehen ist, der das vom Mitnahmeorgan (39) mitgenommene Druckprodukt (22) im Zuge der Bewegung von der ersten in die zweite Endlage öffnet.
2. Anlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnahmeorgan durch einen Schlitten (39) gebildet ist, der mit einem in eine ortsfeste Kulisse (45) eingreifenden Folgeglied (43) versehen ist.
3. Anlage nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (45) derart geformt ist, dass der Schlitten (39) nach Erreichen und Verweilen in der zweiten Endlage nach Vervollständigung des Druckproduktes (22) mit Beilagen (A, B, C) wieder in die erste Endlage zurückverschoben wird.
4. Anlage nach Patentanspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Folgeglied eine auf einer vom Boden der Tasche ausgehenden Stummelwelle (44) drehbar gelagerte Rolle ist.
5. Anlage nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (39) mittels Gleitern (34,35) auf längs des Bodens der Tasche verlaufenden Führungsstangen (32,33) verschiebbar geführt ist.
6. Anlage nach einem der Patentansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (39) eine parallel zum Taschenboden verlaufende Aufnahmerinne (40) aufweist, die beiderends durch eine Stirnwand (41, 42) begrenzt ist.
7. Anlage nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwände (41,42) die Seitenränder der Aufnahmerinne (40) überragen und an ihren oberen Enden voneinander divergieren.
8. Anlage nach einem der vorangehenden Patentansprüche, bei der die Taschen (11) durch eine vorlaufende und eine nachlaufende Wand (28; 29) begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass beide Wände (28; 29) in Umlaufrichtung (31) gesehen nach vorne geneigt sind und dass der Öffnungskeil durch ein am oberen Rand der nachlaufenden Wand (29) unter Freilassung eines Spaltes (47) befestigtes Blech (46) mit einem abgebogenen, sich verjüngenden Fortsatz (48) gebildet ist, dessen freies Ende (49) sich in die Nähe der vorlaufenden Wand (28) erstreckt.
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