CH670043A5 - - Google Patents

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CH670043A5
CH670043A5 CH1860/85A CH186085A CH670043A5 CH 670043 A5 CH670043 A5 CH 670043A5 CH 1860/85 A CH1860/85 A CH 1860/85A CH 186085 A CH186085 A CH 186085A CH 670043 A5 CH670043 A5 CH 670043A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
jacket chambers
intermediate space
fluid
jacket
Prior art date
Application number
CH1860/85A
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English (en)
Inventor
Kalle Pekanmaeki
Lasse Andersson
Original Assignee
Kalle Pekanmaeki
Lasse Andersson
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage
    • A61H9/0078Pneumatic massage with intermittent or alternately inflated bladders or cuffs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H2205/00Devices for specific parts of the body
    • A61H2205/10Leg

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
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  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Massage von Körpergliedmassen, insbesondere der Beine, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein aus dem Stand der Technik bekanntes Gerät dieser Art ist beispielsweise in der finnischen Patentanmeldung Nr. 322/69 beschrieben. Diese Geräte nach dem Stand der Technik haben den Nachteil, dass die Steuerung des Druckes mit Hilfe von Ventilen zu dem Zweck, eine aufwärts wirkende Massagekraft an den Beinen zu erzeugen, umständlich ist und komplizierte Ventileinrichtungen erfordert.
Zweck der Erfindung ist die Vermeidung der genannten Nachteile. Hierzu ist das Gerät nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den Manktelkammern und der Körpergliedmasse ebenfalls an die Druckquelle anschliessbar und unter Druck setzbar ist und dass die Mantelkammern mit Hilfe von Druck in dem Zwischenraum gleichzeitig von Druck entlastbar sind und dass andererseits bei Erzeugung eines Druckes in den Mantelkammern der Zwischenraum mit Hilfe dieses Druckes in den Mantelkammem von Druck entlastbar ist.
Mit der Erfindung wird somit eine zweiteilige Mantelausbildung um die Gliedmassen erhalten, in welcher abwechselnd eine aufwärts gerichtete Massagekraft mit Überdruck erzielt wird oder auch zwei Druckwellen in derselben Richtung erzeugt werden können. Das Gerät ist einfach herzustellen und kann in Form eines um die Körpergliedmassen zu legenden Mantels zur Verfügung gestellt werden, während die Druckquelle wie eine Luftpumpe und die Steuerventilanordnung als getrennte Einheit konstruiert sein kann.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, dass die Drücke in den Mantelkammern und dem Zwischenraum durch ein Mehrzweckventil steuerbar sind, durch welches ein Druck abwechselnd in den Mantelkammern und in dem Zwischenraum erzeugbar ist. In dem Gerät kann dabei eine automatische Schrittfolge gesteuert werden, welche beispielsweise mittels eines Drosselventiles einstellbar ist.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, dass das Fluidum je nach Bedarf gekühlte oder erwärmte Luft ist. Auf diese Weise wird ein Luftstrom gegen die Haut geführt, welcher je nach Bedarf erwärmt oder gekühlt wird. Dieser Luftstrom ermöglicht eine verlängerte Anwendung des Gerätes. Zusätzlich kann als Gas, welches gegen die Haut geleitet wird, noch Sauerstoff verwendet werden, was die Verwendung des Gerätes auch für medizinisch-therapeutische Zwecke ermöglicht, zum Beispiel zur Behandlung unterer Beinverletzungen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kann weiterhin darin bestehen, dass die Druckquelle eine luftkissenartige Pumpe unter dem Fuss ist, welche beim Laufen der Person betätigt wird. Das ganze Gerät kann dadurch einen Schuh bilden, wodurch es bei all jenen anwendbar ist, die an Störungen entweder im Venensystem oder im lymphatischen Kreislauf ihrer unteren Gliedmassen leiden. Das Gerät wird auf diese Weise automatisch betätigt, und eine getrennte äussere Druckquelle ist nicht erforderlich.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Hilfe eines Beispieles unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, wobei zeigen:
Figur 1 das Gerät an ein Bein angelegt und
Figur 2 die Mantelkammerteile in geöffneter Stellung.
Das Gerät besteht aus aufeinanderfolgenden, ringförmigen und untereinander verbundenen Mantelkammem 2 bis
15 um das Bein 1, in welchen Drücke mit Hilfe einer Druckquelle P und eines Fluidums, wie Luft, erzeugt werden können, die eine Massagewirkung verursachen. Der Zwischenraum 16 zwischen den Mantelkammern 2 bis 15 und dem Bein 1 ist ebenfalls an die Druckquelle P angeschlossen und kann demnach auch unter Druck gesetzt werden. In diesem Falle können die Mantelkammem 2 bis 15 mit Hilfe des Druckes in dem Zwischenraum gleichzeitig von Druck entlastet werden. Andererseits kann, nachdem die Mantelkammern unter Druck gesetzt worden sind, der Zwischenraum
16 mit Hilfe des Druckes in den Mantelkammern von Druck entlastet werden.
Die Drücke in den Mantelkammern 2 bis 15 und in dem Zwischenraum 16 werden von einem Mehrwegventil 17 gesteuert, womit ein Druck abwechselnd in den Mantelkammem 2 bis 15 und in dem Zwischenraum 16 erzeugt wird.
Die Wirkungsweise dieses Gerätes ist folgendermassen: Der Druck P, welcher in der Grössenordnung von 120 mm Hg sein kann, gelangt über das Rohr 18 in die Mantelkammern 2, 3,4 ... 15, wobei diese aufeinanderfolgend unter Druck gesetzt werden und eine nach oben gerichtete Massagebewegung verursachen. Wenn der Druck die letzte obere Mantelkammer 15 erreicht hat, kann er durch das Rohr 19 entweichen und hierbei einen Impuls auslösen, welcher auf das Mehrwegventil 17 wirkt, das wiederum den Druck P auf das Rohr 20 umschaltet, das an den Zwischenraum 16 angeschlossen ist. Dieser Zwischenraum 16 wird jetzt mit dem Fluidum unter Druck gefüllt, und zwar ausgehend von den Zehen nach oben. Die Mantelkammern 2 bis 15 werden gleichzeitig durch das Rohr 19 entlastet. Dadurch wird eine weitere, nach oben wirkende Massagekraft in derselben Richtung bewirkt. Nachdem das unter Druck stehende Fluidum in dem Zwischenraum 16 diesen bis oben gefüllt hat, kann dieses Fluidum unter Druck durch das rohr 21 austreten und hierbei denselben Schaltimpuls auslösen, welcher auf das Mehrwegventil 17 wirkt, das dann wieder die andere
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Schaltstellung einnimmt, wobei der ganze Zyklus wiederholt wird.
Auf diese Weise können mit Hilfe des Gerätes zwei Massagedruckwellen in derselben Richtung erhalten werden und die Luftmasse, welche in den Zwischenraum 16 als Belüftungsluft auf die Haut wirkt, kann je nach Bedarf gekühlt oder erwärmt sein.
Auf Langstreckenflügen, welche zum Beispiel mehr als sechs Stunden dauern, neigen die Füsse der Passagiere zum Anschwellen mit der Folge, dass ihre Schuhe nicht mehr passen und dass der Fuss ermüdet, schmerzt und wiederholt unruhig wird. Dabei entstehen Störungen in der Venenzirkulation wegen mangelnder Muskelpumpwirkung und auch durch mechanische Venenstauungen beim Sitzen. Das Gerät ist eine ausgezeichnete Lösung für diese Schwierigkeiten.
Es ist für einen Fachmann auf diesem Gebiet klar, dass die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist und dass es im Rahmen der Patentansprüche veränderbar ist. Zum Beispiel ist dieses Gerät offensichtlich auch verwendbar an oberen Gliedmassen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

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1. Gerät zur Massage von Körpergliedmassen, insbesondere der Beine, durch die Wirkung von Fluidströmungen, bestehend aus aufeinanderfolgenden, ringförmigen und untereinander verbundenen Mantelkammern (2 bis 15), welche um die Körpergliedmasse (1) legbar sind und in welchen mit Hilfe einer Druckquelle (P) und eines Fluidums Drücke erzeugt werden können, die eine Massagewirkung verursachen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (16) zwischen den Mantelkammem (2 bis 15) und der Körpergliedmasse ebenfalls an die Druckquelle (P) anschliessbar und unter Druck setzbar ist und dass einerseits die Mantelkammern (2 bis 15) mit Hilfe von Druck in dem Zwischenraum (16) gleichzeitig von Druck entlastbar sind und dass andererseits bei Erzeugung eines Druckes in den Mantelkammern (2 bis 15) der Zwischenraum (16) mit Hilfe dieses Druckes in den Mantelkammern von Druck entlastbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drücke in den Mantelkammern und dem Zwischenraum (16) durch ein Mehrwegventil (17) steuerbar sind, durch welches ein Druck abwechselnd in den Mantelkammern (2 bis 15) und in dem Zwischenraum (16) erzeugbar ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidum je nach Bedarf gekühlte oder erwärmte Luft ist.
4. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidum Sauerstoff ist.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckquelle eine luftkissenartige Pumpe unter dem Fuss ist, welche beim Laufen der Person betätigt wird.
CH1860/85A 1983-11-07 1985-05-02 CH670043A5 (de)

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FI (1) FI68171C (de)
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GB (1) GB2148720B (de)
NL (1) NL8501245A (de)
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SE (1) SE8405583L (de)

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