CH670054A5 - - Google Patents

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CH670054A5
CH670054A5 CH4312/86A CH431286A CH670054A5 CH 670054 A5 CH670054 A5 CH 670054A5 CH 4312/86 A CH4312/86 A CH 4312/86A CH 431286 A CH431286 A CH 431286A CH 670054 A5 CH670054 A5 CH 670054A5
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CH
Switzerland
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edge
coating device
web
overflow plate
scraper
Prior art date
Application number
CH4312/86A
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English (en)
Inventor
Reinhard Knop
Original Assignee
Jagenberg Ag
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/32Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper
    • D21H23/40Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper only one side of the paper being in contact with the material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/0005Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
    • D21H5/0012Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by bringing paper into contact with an excess of fluids, the paper carrying away only a part of the fluid material, e.g. by passing through liquids, gases or vapours
    • D21H5/0015Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by bringing paper into contact with an excess of fluids, the paper carrying away only a part of the fluid material, e.g. by passing through liquids, gases or vapours only one side of the paper being in contact with the treating medium, e.g. paper carried by support

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  • Coating Apparatus (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Streichvorrichtung zum Beschichten einer entlang einer Gegenwalze geführten Warenbahn, insbesondere Papierbahn, mit einer Kammer für die Aufnahme von Streichmasse, einem am Bahnauslauf der Kammer angeordneten Rakelelement, einer am vorderen Ende der Kammer angeordneten Überlaufplatte sowie mit im Randbereich der Warenbahn und damit der Gegenwalze angeordneten, in Bahnrichtung verlaufende Vertiefungen aufweisenden Strichbegrenzern.
Eine derartige Streichvorrichtung ist in der deutschen Offenlegungsschrift 3 300 612 beschrieben; bei ihr erfolgt die Abdichtung der Kammer an den Stirnseiten der Gegenwalze durch seitliche, den Spalt zwischen der Gegenwalze und dem Kammerboden überdeckende Platten und zusätzlich im Spalt angeordnete Dichtkeile, die sowohl an den Stirnseiten der Walzen als auch auf dem Rand der Papierbahn aufliegen. Die Dichtelemente bestehen aus einem Elastomer, das mehr oder weniger gegen den Kammerboden und die Gegenwalze verspannt wird. Im Bereich der Seitenkanten der Warenbahn erstreckt sich ein der Dicke der Warenbahn entsprechender Spalt. Im Dichtelement angeordnete Vertiefungen dienen als Labyrinthdichtung und lassen ein geringes Mass an Streichmasse hindurchtreten; dies ist beabsichtigt, da die Streichmasse zum Schmieren der aufeinander gleitenden Flächen des Dichtelementes und der Gegenwalze dient. Mit der bekannten Streichvorrichtung ist es jedoch nicht möglich, einen sauberen, von Streichmasse völlig freien Warenbahn-rand zu erhalten.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Streichvorrichtung zu schaffen, mit der sich ein sauberer, von Streichmasse völlig freier, gleichmässiger Waren-bahnrand erreichen lässt.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass die Streichvorrichtung der eingangs erwähnten Art erfmdungsgemäss eine Druckluftzufuhr zu den Vertiefungen in den seitlichen Strichrandbegrenzern besitzt. Die mit Überdruck in die Vertiefungen einströmende Luft verhindert ein seitliches Eindringen der Streichmasse zwischen dem Randschaber und der Warenbahn, da die an der Papieroberfläche befindliche, durch die zugeführte Druckluft unterstützte Luftgrenzschicht den Bahnrand im kritischen Bereich unmittelbar an dem Rakelelement gegenüber der Streichmasse abdeckt. Eventuell in die Kammer eintretende Luft wird problemlos durch den Spalt an der Überlaufplatte abgeführt.
Vorteilhafterweise weist die Druckluftzufuhr ein Druckeinstellventil auf, um den Druck den jeweiligen Erfordernissen anpassen zu können. Zur Schonung des Rakelelementes und zur Selbstreinigung des Randschabers kann die zugeführte Druckluft gegebenenfalls mit Wasser befeuchtet werden.
Vorzugsweise besteht der Strichrandbegrenzer aus einem in Bahnlaufrichtung von vor der Überlaufplatte bis unmittelbar vor das Rakelelement verlaufenden Randschaber mit einer im Bereich vor der Überlaufplatte beginnenden Rinne.
Die der Gegenwalze zugekehrte Kante des Randschabers sollte dem Radius der Gegenwalze entsprechend gekrümmt sein, und vorzugsweise aus einem anpassungsfähigen bzw. elastischen Werkstoff bestehen oder mit einem solchen beschichtet sein. Nach einer kurzen Einlaufphase arbeitet der Randschaber nahezu berührungslos, so dass nur ein geringer Verschleiss der Randschaber und der Gegenwalze eintritt. Eine Änderung des Arbeitswinkels und der Linienkraft des Rakelelementes hat hierbei keinen Einfluss auf die Funktion des Randschabers.
Im Bereich der Überlaufplatte ist der Randschaber vorteilhafterweise höher und in einer Ausnehmung der Überlaufplatte angeordnet; er weist hier einen Rohranschluss auf. Die Rinne im Randschaber verjüngt sich vorzugsweise und läuft im Bereich des Rakelelements aus.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen auf den für die Erfindung wesentlichen Bereich beschränkten Schnitt durch eine Streichvorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den erfindungsgemässen Randschaber und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Randschabers in der Streichvorrichtung.
Einzelheiten einer Streichvorrichtung sind aus der deutschen Offenlegungsschrift 3 300 612 ersichtlich. Nachstehend werden daher nur die sich auf die Erfindung beziehenden Teile einer solchen Streichvorrichtung beschrieben.
Zwischen einer Gegenwalze 1, um die eine Papierbahn 2 geführt ist, einer Überlaufplatte 4, einem Rakelelement 5 und einem Kammerboden 7 befindet sich eine Kammer 3, in die die Streichmasse eingespeist wird. Das Rakelelement 5 stützt sich an einer Kammleiste 6 ab. Die seitlichen Öffnungen der Kammer 3 im Bereich der Stirnseiten der Gegenwalze 1 sind beiderseits durch Dämmplatten 8 verschlossen.
Im Randbereich der Gegenwalze 1 sind Strichrandbegrenzer in Gestalt von Randschabern 9 angeordnet, die sich
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von vor der Überlaufplatte 4 durch die Kammer 3 hindurch bis zum Rakelelement 5 erstrecken. In jedem Randschaber 9 befindet sich eine Vertiefung in Gestalt einer Rinne 11 die im Bereich eines verdickten Endes des Randschabers 9 beginnt und unmittelbar vor dem Rakelelement 5 ausläuft. Im Bereich des verdickten Endes des Randschabers 9 ist ein Rohr-anschluss 10 für Druckluft angeordnet.
An jeder Seite der Überlaufplatte 4 befindet sich eine Ausnehmung 12, in der jeweils ein Randschaber 9 angeordnet ist. Jeder Randschaber überdeckt einen Randbereich der Warenbahn 2.
Die durch den Rohranschluss 10 zugeführte Druckluft bildet in der Rinne 11 ein Luftpolster, das ein seitliches Eindringen der Streichmasse zwischen dem Randschaber 9 und der Papierbahn 2 sicher verhindert. Die seitlich aus der Rinne 11 austretende, in die Kammer 3 gelangende Luft entweicht durch den zwischen der Überlaufplatte 4 und der Gegenwalze 1 befindlichen Überlaufspalt.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

670 054 PATENTANSPRÜCHE
1. Streichvorrichtung zum Beschichten einer entlang einer Gegenwalze geführten Warenbahn, insbesondere Papierbahn, mit einer Kammer für die Aufnahme von Streichmasse, einem am Bahnauslauf der Kammer angeordneten Rakelelement, einer am vorderen Ende der Kammer angeordneten Ütjerlaufplatte, sowie mit im Randbereich der Gegenwalze angeordneten, in Bahnrichtung verlaufende Vertiefungen aufweisenden Strichrandbegrenzern, gekennzeichnet durch eine Druckluftzufuhr (10) zu den Vertiefungen (11).
2. Streichvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Druckeinstellventil für die Druckluftzufuhr (10).
3. Streichvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Befeuchter für die Druckluftzufuhr (10).
4. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strichrandbegrenzer aus einem in Bahnlaufrichtung von vor der Überlaufplatte (4) bis unmittelbar vor das Rakelelement (5) verlaufenden Randschaber (9) mit einer im Bereich vor der Überlaufplatte (4) beginnenden Rinne (11) besteht.
5. Streichvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die der Gegenwalze (1) zugekehrte Kante des Randschabers (9) dem Radius der Gegenwalze (1) entsprechend gekrümmt ist.
6. Streichvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante des Randschabers (9) mindestens teilweise aus einem elastischen Material besteht.
7. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Randschaber (9) im Bereich der Überlaufplatte (4) höher und in einer Ausnehmung (12) der Überlaufplatte (4) angeordnet ist sowie einen Rohr-anschluss (10) aufweist.
8. Streichvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rinne (11) im Randschaber (9) verjüngt und im Bereich des Rakelelements (5) ausläuft.
9. Streichvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Randschaber (9) verstellbar angeordnet ist.
CH4312/86A 1986-02-21 1986-10-30 CH670054A5 (de)

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DE19863605613 DE3605613A1 (de) 1986-02-21 1986-02-21 Streichvorrichtung zum beschichten von warenbahnen

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CH670054A5 true CH670054A5 (de) 1989-05-12

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CH4312/86A CH670054A5 (de) 1986-02-21 1986-10-30

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US (1) US4924802A (de)
JP (1) JPS62197180A (de)
CA (1) CA1279186C (de)
CH (1) CH670054A5 (de)
DE (1) DE3605613A1 (de)
FI (1) FI870722A7 (de)
FR (1) FR2594723B1 (de)
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