CH670057A5 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D5/14—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by passing between rollers
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von hohlkegelförmigen Werkstücken aus einem ebenen Blechzuschnitt, bestehend aus einer Mehrwalzen-Rundbie-gemaschine mit einer im wesentlichen kreiszylindrischen oberen Hauptwalze, auf deren einem Ende ein Ring drehbar gelagert ist, der einen gegenüber diesem Hauptwalzenende vergrösserten Durchmesser aufweist und dem ein unter diesem Ring angeordneter, um eine zur oberen Hauptwalze parallele Achse drehbar gelagerter Gegenring zugeordnet ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung der genannten Art (DE-AS 22 21 935) sind die offensichtlich aus Metall gefertigten Ringe einerseits mit einer gerändelten Oberfläche, andererseits mit einer Aussenverzahnung versehen, über die sie mit einem drehzahlregelbaren Antrieb in Verbindung stehen. Auf diese Weise können die beiden Ringe mit einer höheren Geschwindigkeit als die beiden zugeordneten Hauptwalzen angetrieben werden, so dass der ebene Blechzuschnitt im Bereich der beiden Ringe schneller durch die Maschine transportiert wird und so zum hohlkegelförmigen Werkstück gebogen wird. Als nachteilig ist der hohe technische Aufwand anzusehen, der aus dem separaten drehzahlregelbaren Antrieb der beiden Ringe resultiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, anzugeben, wie man im Rahmen einer Vorrichtung eingangs genannter Art mit einem wesentlich geringeren technischen Aufwand ein funktionell vergleichbares Ergebnis erreichen kann.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass beide Ringe in ihrem Aussenmantelbereich aus einem elastischen Material gefertigt sind und zumindest einer der beiden Ringe mit einer einstellbaren Bremseinrichtung versehen ist.
Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, dass es eines drehzahlregelbaren Zusatzantriebes nicht bedarf, wenn durch entsprechende Materialeinstellung der beiden Ringe dafür Sorge getragen wird, dass der Blechzuschnitt an seinem einen Rand hinreichend durch Klemmung gehalten wird, und zumindest einer der beiden Ringe mit Hilfe der einstellbaren Bremseinrichtung beim Antrieb der Walzen der Rundbiegemaschine abgebremst wird.
Für die weitere Ausgestaltung bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten. Grundsätzlich kann die Mehrwalzen-Biegemaschine als Dreiwalzen- oder Vierwal-zenbiegemaschine ausgebildet sein. Arbeitet sie mit im wesentlichen kreiszylindrischer unterer Hauptwalze, wird man den Gegenring zweckmässigerweise auf dem zugeordneten Ende der unteren Hauptwalze lagern und ebenfalls einen gegenüber diesem Hauptwalzenende vergrösserten Durchmesser geben. Hiervon unabhängig kommt man zu einer besonders funktionssicheren Ausführungsform, wenn die Hauptwalze bzw. Hauptwalzen mit einer Bombierung versehen sind und der Durchmesser des Ringes bzw. der Ringe dem grössten Durchmesser der zugeordneten Hauptwalze entspricht. Zweckmässigerweise wird der Aussenmantelbereich der Ringe aus Gummi oder Kunststoff gefertigt. Da das elastische Material einem gewissen Verschleiss unterliegt und im vorliegenden Fall für unmittelbare Ringlagerung so ohne weiteres nicht in Frage kommt, weisen die Ringe nach einer bevorzugten Ausführungsform jeweils einen inneren Stahlträgerring auf, in den ein den Aussenmantelbereich umfassender Aussenring aus dem elastischen Material eingebettet ist. Die Stahlträgerringe wird man dann auf Lagermetallbe-schichtungen der Hauptwalzenenden laufen lassen. Für die Bremseinrichtung empfiehlt sich eine Ausführungform in Form einer am Aussenmantelbereich des Ringes anliegenden Bremsbacke, die am freien Ende einer Betätigungszylinder-kolbenanordnung befestigt ist. Im übrigen ist die Bremseinrichtung vorzugsweise auf der dem jeweils anderen Ring gegenüberliegenden Seite des zugeordneten Ringes angeordnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen Teil einer Mehrwalzen-Rundbiegemaschine und
Fig. 2 einen Schnitt A-A durch den Gegenstand der Fig. 1 in etwas vergrösserter Darstellung.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum Herstellen von hohlkegelförmigen Werkstücken aus einem ebenen Blechzuschnitt B. In ihrem grundsätzlichen Aufbau besteht sie aus einer Vierwalzen-Rundbiegemaschine mit einer im wesentlichen kreiszylindrischen oberen Hauptwalze 1 und einer im wesentlichen kreiszylindrischen unteren Hauptwalze 2 sowie zwei Seitenwalzen, die nicht dargestellt sind. Auf den beiden benachbarten Enden der beiden Hauptwalzen 1,2 ist jeweils ein Ring 3 bzw. 4 drehbar gelagert, der gegenüber dem zugeordneten Hauptwalzenende einen vergrösserten Durchmesser aufweist. Die beiden Ringe 3,4 arbeiten etwa wie die beiden Hauptwalzen 1,2 als Ring 3 und Gegenring 4 zusammen. Beide Ringe 3,4 sind jedenfalls in ihrem Aussenmantelbereich aus einem elastischen Material gefer2
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tigt und einer der beiden Ringe 3,4, nämlich der auf der unteren Hauptwalze 2 angeordnete Ring 3 ist mit einer einstellbaren Bremseinrichtung 5 versehen. Beide Hauptwalzen 1. 2 sind mit einer Bombierung versehen, deren grösster Durchmesser D dem Durchmesser der Ringe 3,4 entspricht und umgekehrt. Der Aussenmantelbereich der beiden Ringe 3, 4 besteht aus Hartgummi, und zwar in Form eines Aussenrin-ges 6, der in einen inneren Stahlträgerring 7 eingebettet ist, der seinerseits auf einer Lagermetallbeschichtung 8 der Hauptwalzenenden läuft. Ausweislich Fig. 1 besteht die Bremseinrichtung 5 aus einer am Aussenmantelbereich des unteren Ringes 3 anliegenden Bremsbacke 9 am freien Ende einer Betätigungszylinderkolbenanordnung 10. Sie liegt auf der der oberen Hauptwalze 1 gegenüberliegenden Seite des Ringes 3.
Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung ergibt sich unschwer aus den Figuren. Der umzuformende Blechzuschnitt B wird mit seinem kürzeren Längsrand im Bereich der beiden Ringe 3,4 zwischen die beiden Hauptwalzen 1, 2 eingeführt. Durch entsprechende Einstellung der Bremseinrichtung 5 wird die Geschwindigkeit des kürzeren Längsrandes gegenüber dem längeren Längsrand entsprechend verringert, so dass sich ohne Schwierigkeiten das gewünschte hohlkegelförmige Werkstück ergibt. Selbstverständlich kann die Vorrichtung auch zu einem stufigen Biegepressen eingesetzt werden.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Herstellen von hohlkegelförmigen Werkstücken aus einem ebenen Blechzuschnitt, bestehend aus einer Mehrwalzen-Rundbiegemaschine mit einer im wesentlichen kreiszylindrischen oberen Hauptwalze, auf deren einem Ende ein Ring drehbar gelagert ist, der einen gegenüber diesem Hauptwalzenende vergrösserten Durchmesser aufweist und dem ein unter diesem Ring angeordneter, um eine zur oberen Hauptwalze parallele Achse drehbar gelagerter Gegenring zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ringe (3, 4) in ihrem Aussenmantelbereich aus einem elastischen Material gefertigt sind und zumindest einer der beiden Ringe (3,4) mit einer einstellbaren Bremseinrichtung (5) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 in der Ausführungsform mit im wesentlichen kreiszylindrischer unterer Hauptwalze, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenring (3 bzw. 4) auf dem zugeordneten Ende der unteren Hauptwalze (2) gelagert ist und einen gegenüber diesem Hauptwalzenende vergrösserten Durchmesser (D) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwalze bzw. Hauptwalzen (1,2) mit einer Bombierung versehen sind und der Durchmesser des Ringes bzw. der Ringe (3,4) dem grössten Durchmesser der zugeordneten Hauptwalze (1, 2) entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantelbereich der Ringe aus Gummi oder Kunststoff gefertigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (3,4) jeweils einen inneren Stahlträgerring (7) aufweisen, in den ein den Aussenmantelbereich umfassender Aussenring (6) aus dem elastischen Material eingebettet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung (5) aus einer am Aussenmantelbereich des Ringes (3 bzw. 4) anliegenden Bremsbacke (9) am freien Ende einer Betätigungszylin-derkolbenanordnung (10) besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung (5) auf der dem jeweils anderen Ring (3 bzw. 4) gegenüberliegenden Seite des zugeordneten Ringes (4 bzw. 3) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853541124 DE3541124C1 (en) | 1985-11-21 | 1985-11-21 | Apparatus for the production of internally tapered workpieces from a flat sheet-metal blank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH670057A5 true CH670057A5 (de) | 1989-05-12 |
Family
ID=6286440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243186A CH670057A5 (de) | 1985-11-21 | 1986-06-16 |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE3541124C1 (de) |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| US3478555A (en) * | 1966-12-15 | 1969-11-18 | Kaufmann Tool & Eng Corp | Two-roll machine for rolling sheet metal |
-
1985
- 1985-11-21 DE DE19853541124 patent/DE3541124C1/de not_active Expired
-
1986
- 1986-06-16 CH CH243186A patent/CH670057A5/de not_active IP Right Cessation
- 1986-07-04 AT AT0182086A patent/AT389656B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ATA182086A (de) | 1989-06-15 |
| DE3541124C1 (en) | 1987-04-09 |
| AT389656B (de) | 1990-01-10 |
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