CH670294A5 - Insulating tube of flexible expanded material - Google Patents

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CH670294A5
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CH
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foam
tube
foam insulating
insulating tube
wall
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CH98686A
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English (en)
Inventor
Jean-Paul Strasser
Original Assignee
Marquet & Cie Noel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/021Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/12Arrangements for supporting insulation from the wall or body insulated, e.g. by means of spacers between pipe and heat-insulating material; Arrangements specially adapted for supporting insulated bodies
    • F16L59/135Hangers or supports specially adapted for insulated pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Description


  
 



   BESCHREIBUNG



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein flexibles Schaumstoff   isolierrohr    mit dazugehörendem Befestigungsklemmbügel.



   Schaumstoffisolierrohre werden heute in grossem Umfang als Wärmeisolation von Heiz- oder Kühlrohrleitungssystemen verwendet. Da der Schaumstoff selbst sehr empfindlich gegen Stoss und andere Umgebungseinflüsse ist, sind die Schaumstoffisolierrohre mit einer äusseren Schutzfolie versehen oder die Schaumstoffisolierrohre werden nach dem Aufbringen auf die Leitungen mit   Schutzfolien    umwickelt.



   Die Wandstärken der verwendeteten Schaumstoffisolierrohre sind je nach gewünschtem Isolationswirkungsgrad ausgelegt und umgeben das zu isolierende Leitungsrohr nach allen Seiten gleichmässig. Durch die neue Heizungsanlagenverordnung  (HVO), die im Juni 1982 in Kraft getreten ist, muss bei einem bestimmten   Lambda-Wert      (X)    die Wärmedämmung von Rohren bestimmte Dicken aufweisen. Dies gilt auch im Zwischendeckenbereich, jedoch nur zur Kaltseite hin. Ein Beispiel hierfür ist die
Decke vom Keller zum Wohnbereich. Gemäss der Heizungsanlagenverordnung muss eine Isolation zum Keller hin, nicht aber zum Wohnraum hin gegeben sein.



   Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein flexibles
Schaumstoffisolierrohr zur Verfügung zu stellen, das den Wärme   dämmvorschriften    für Zwischendecken Rechnung trägt, d.h., dass der Isolationswirkungsgrad beispielsweise zum Keller grösser ist als zum Wohnbereich.



   Gelöst wird diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch, dass der Innenhohlraum des Schaumstoffisolierrohres exzentrisch gegenüber der Rohrwandung angeordnet ist, so dass die Längsachse des zylindrischen Innenhohlraumes parallel versetzt zu der
Längsachse der Rohrwandung verläuft. Um dabei sicher zu stellen, dass bei einer späteren Verlegung tatsächlich die dickere Seite des Schaumstoffisolierrohres zur kälteren Seite hin,   z. B.    zur Kellerseite hin, zur Auflage kommt, ist das Schaumstoffisolierrohr gemäss der Erfindung an dieser Seite zumindest etwas abgeflacht.



  Damit dann das Schaumstoffisolierrohr mit dem darin befindlichen Leitungsrohr in der gewünschten Stellung verbleibt, wird es in die in Abstand an der Kellerdecke befestigten Befestigungsklemmbügel, die in ihrer Form der abgeflachten Rohrhälfte entsprechen, eingeklemmt.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein flexibles Schaumstoffisolierrohr mit dazugehörendem Befestigungsklemmbügel, das dadurch gekennzeichnet ist, dass a) der Innenhohlraum des Rohres exzentrisch gegenüber der Rohrwandung angeordnet ist, so dass die Längsachse des zylindrischen Innenhohlraumes parallel versetzt zu der Längsachse der Rohrwandung verläuft, b) der auf der Unterlage zur Auflage kommende Teil des Rohres abgeflacht ist und c) der Befestigungsklemmbügel in seiner Form der abgeflachten Rohrhälfte entspricht, so dass die abgeflachte Rohrhälfte nach dem Eindrücken in den Befestigungsklemmbügel einen festen Halt des Schaumstoffisolierrohres gewährleistet
Gemäss der Erfindung wird zusätzlich der Vorteil erreicht,

   dass trotz Einhaltung der gesetzlichen Wärmedämmvorschriften geringere Estrichhöhen bei insgesamt geringerer Bauhöhe der wärmeisolierten Rohrleitungssysteme erreicht wird.



   Vorzugsweise weist das Schaumstoffisolierrohr einen äusseren Schutzmantel auf, der insbesondere aus einer abriebfesten Folie, beispielsweise einer solchen aus Polyethylen, Polyvinylchlorid oder Polyacrylnitril besteht. Selbstverständlich kann der Schutzmantel aber auch durch Coextrusion oder durch Abschreckung des aufschäumenden Gemisches am Formwerkzeug gebildet werden. Der äussere Schutzmantel ist insofern wichtig, da, bevor der Estrich gegossen wird, eine Vielzahl von Handwerkern über diese Isolierung läuft und damit in hohem Masse eine Beschädigungsgefahr gegeben ist.



   Die erfindungsgemässen Schaumstoffisolierrohre sind vorzugsweise längsgeschlitzt, wobei der Längsschlitz jede beliebige Lage parallel zur Längsachse des Rohres haben kann. Der Längsschlitz kann dabei die Wandung des Schaumstoffisolierrohres ganz oder teilweise durchdringen. Im Falle der nur teilweisen Durchdringung kann der Schlitz vor der Montage ganz aufgeschnitten oder aufgerissen werden. Vorzugsweise ist der Längsschlitz auf der Unterseite des Schaumstoffisolierrohres angebracht und verläuft insbesondere senkrecht in radialer Richtung von der Auflageseite zur Längsachse des Schaumstoffisolierrohres.



   Beim Einsatz der erfindungsgemässen Schaumstoffisolierrohre werden diese entweder in ungeschlitztem Zustand über die zu isolierenden Rohre gezogen, oder aber die längsgeschlitzten   Schaumstoffisolierrohre werden aufgeklappt, in die zu isolierenden Rohre geklappt und mit einem Klebeband verschlossen.



   Das Schaumstoffisolierrohr selbst kann aus jedem gewünschten Schaumkunststoff bestehen. Vorzugsweise besteht es aus einem solchen aus Polyethylen. Anstelle flexibler Kunststoffschäume kann man selbstverständlich aber auch starre Schäume einsetzen, wobei es dann allerdings vorteilhaft ist, wenn das Schaumstoffisolierrohr in der Art längsgeschlitzt ist, wie es in der deutschen Patentschrift 12 66 485 beschrieben ist. Die   erfin-    dungsgemässen Schaumstoffisolierrohre aus starren, vorzugsweise starren Polyurethanschaumstoffen, mit entsprechenden Längsschlitzen können beispielsweise gemäss der in dem deutschen Patent 12 66 485 beschriebenen Verfahrensweise hergestellt werden.



   Die flexiblen Schaumstoffisolierrohre werden gemäss der Erfindung vorzugsweise extrudiert. Die abgeflachte Seite der Schaumstoffisolierrohre kann dabei direkt während der Extrusion erzeugt werden, oder aber die rohrförmigen Extrudate werden an der gewünschten Seite abgesägt oder abgefräst.



   Gemäss einer besonders bevorzugten Verfahrensweise gestaltet man das Extrusionswerkzeug so, dass ein Doppelschaumstoffisolierrohr extrudiert wird, wobei die beiden Schaumstoffisolierrohre entlang einer Spiegelebene spiegelbildlich gegenüber einander angeordnet sind. Nach der Extrusion werden dann die beiden zusammenhängenden Isolierrohre getrennt. Auf diese Weise wird vermieden, dass Abfall entsteht, wie dies beim Absägen bzw.



  Abfräsen der Fall ist.



   Die Befestigungsklemmbügel haben eine Form, die der abgeflachten Rohrhälfte entspricht. Die Breite dieser Befestigungsklemmbügel ist etwa 2 bis 3 cm, so dass sie mittels Schrauben oder dergleichen an der Decke befestigt werden können. In der Praxis werden entsprechende Nägel in die Decke geschossen. Die Klemmbügel selbst bestehen aus Kunststoff, z.B. Polyvinylchlorid, oder Metall, z. B. Aluminium, wobei sowohl der Kunststoff als auch das Metall starr oder flexibel sein können. Die Befestigungsklemmbügel werden vorzugsweise ebenfalls extrudiert und dann auf die gewünschte Breite zugeschnitten.



   Die Erfindung wird weiterhin anhand der Figuren, die eine besonders bevorzugte Ausführungsform darstellen, erläutert, ohne sie jedoch darauf einzuschränken. Am Ende der Beschreibung befindet sich eine Zusammenstellung der in den Figuren gebrauchten Bezugszeichen.



   Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Schaumstoffisolierrohr mit abgeflachter Rohrhälfte 4 und den exzentrisch angeordneten Innenhohlraum 2 sowie den Längsschlitz 9.



   Fig. 2 zeigt im Querschnitt den erfindungsgemässen Befestigungsklemmbügel, der in seiner Form der abgeflachten Rohrhälfte 4 entspricht.



   Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den erfindungsgemässen Befestigungsklemmbügel von oben mit den Löchern für die Befestigungsschrauben bzw. -nägel.



   Fig. 4 zeigt im Querschnitt ein erfindungsgemässes Doppelisolierrohr-Extrudat, das nach der Extrusion entlang der Spiegelebene 7 getrennt wird.



  Zusammenstellung der Bezugszeichen 1 Schaumstoffisolierrohr 2 Innenhohlraum des Schaumstoffisolierrohres 1 3 Schaumstoff aus Kunststoff 4 abgeflachte Rohrhälfte 5 Befestigungsklemmbügel 6   6   Schutzmantel des Schaumstoffisolierrohres 1 7 Spiegelebene 8 Auflageseite 9 Längsschlitz 

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Flexibles Schaumstoffisolierrohr mit dazugehörendem Befestigungsklemmbügel, dadurch gekennzeichnet, dass a) der Innenhohlraum des Rohres (2) exzentrisch gegenüber der Rohrwandung (3) angeordnet ist, so dass die Längsachse des zylindrischen Innenhohlraumes parallel versetzt zu der Längsachse der Rohrwandung (3) verläuft, b) der auf der Unterlage zur Auflage kommende Teil (4) des Rohres abgeflacht ist und c) der Befestigungsklemmbügel (5) in seiner Form der abgeflachten Rohrhälfte (4) entspricht, so dass die abgeflachte Rohrhälfte nach dem Eindrücken in den Befestigungsklemmbügel (5) einen festen Halt des Schaumstoffisolierrohres gewährleistet.
  2. 2. Schaumstoffisolierrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr einen äusseren Schutzmantel (6) aufweist.
  3. 3. Schaumstoffisolierrohr nach Anpruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel (6) aus einer abriebfesten Folie, insbesondere einer solchen aus Polyethylen, Polyvinylchlorid oder Polyacrylnitril besteht.
  4. 4. Schaumstoffisolierrohr nach Anspruchl bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel (6) durch Coextrusion gebildet wurde.
  5. 5. Schaumstoffisolierrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel (6) während der Extrusion der Schaumstoffwandung aus der zu verschäumenden Kunststoffmasse gebildet wurde.
  6. 6. Schaumstoffisolierrohr nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffwandung aus einem Kunststoffschaum besteht, vorzugsweise einem solchen aus Polyethylen.
  7. 7. Schaumstoffisolierrohr nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es längsgeschlitzt ist, wobei der Längsschlitz (9) die Wandung des Schaumstoffisolierrohres von der Auflageseite (8) her in radialer Richtung parallel zur Längsachse des Rohres ganz oder teilweise durchdringt.
  8. 8. Befestigungsklemmbügel für ein Schaumstofflsolierrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsklemmbügel (5) aus einem Kunststoff oder einem Metall besteht, wobei der Kunststoff und das Metall flexibel oder starr sein können.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung flexibler Schaumstoffisolierrohre (1) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Schaumstofflsolierrohr (1) in spiegelbildlicher Form als Doppelschaumstoffisolierrohr (7) extrudiert und vor oder nach der Ablängung entlang der Spiegelebene trennt, so dass man mittels eines Extrusionsvorganges die doppelte Anzahl an Schaumstoffisolierrohren erhält.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man das Schaumstoffisolierrohr (1) vor der Ablängung mit einem Längsschlitz (9) versieht, der die Wandung des Schaumstoffisolierrohres von der Auflageseite (8) her in radialer Richtung parallel zur Längsachse des Rohres ganz oder teilweise durchdringt.
CH98686A 1985-03-11 1986-03-11 Insulating tube of flexible expanded material CH670294A5 (en)

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