CH670421A5 - - Google Patents

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CH670421A5
CH670421A5 CH2636/86A CH263686A CH670421A5 CH 670421 A5 CH670421 A5 CH 670421A5 CH 2636/86 A CH2636/86 A CH 2636/86A CH 263686 A CH263686 A CH 263686A CH 670421 A5 CH670421 A5 CH 670421A5
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CH
Switzerland
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roller
printing machine
liquid
machine according
rotating roller
Prior art date
Application number
CH2636/86A
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English (en)
Inventor
Peter Gertsch
Robert Imhof
Franz Schneider
Original Assignee
Wifag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/20Ink-removing or collecting devices

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Measuring Or Testing Involving Enzymes Or Micro-Organisms (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum Feindosieren und Ausgleichen eines auf einer rotierenden Walze der Druckmaschine von einer Flüssigkeitsauftragsvorrichtung geschaffenen Flüssigkeitsfilms mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Feindosierband, welches die rotierende Walze umschlingt und die überschüssige Flüssigkeit abstreift, die ihrerseits in ein Auffangbecken läuft, wobei die Flüssigkeitsauftragsvorrichtung bei jeder Umdrehung der rotierenden Walze s den Flüssigkeitsfilm vollständig erneuert.
Eine derartige Vorrichtung zeigt die DE-OS-2146 045, in welcher zum Dosieren der Farbmenge auf der Duktorwalze von einem Walzenfarbwerk einer Büro-Offsetdruckmaschine gegen die Duktorwalze eine Gaze gespannt ist. Die Duktorwalze weist io eine wesentlich kleinere Umfangsgeschwindigkeit auf, als der Zylinder, auf welchem die Druckform angeordnet ist. Aus diesem Grunde ist es notwendig, der Duktorwalze eine Heberwalze nachzuordnen. Diese Heberwalze übernimmt die Farbe mit derselben Umfangsgeschwindigkeit, wie die Duktorwalze 15 dreht und überträgt sie auf eine 1. Farbwalze, welche dieselbe Umfangsgeschwindigkeit aufweist wie der Druckformzylinder. Durch diese Pendelbewegung der Heberwalze, bei welcher abwechselnd Farbe von der Duktorwalze aufgenommen und an die 1. Farbwalze abgegeben wird, entsteht naturgemäss auf der 20 1. Farbwalze kein einheitlicher Farbfilm, wie er zur Einfärbung der Druckform erforderlich ist. Darum ist es zwingend notwendig, zwischen der 1. Farbwalze und dem Druckformzylinder eine Anzahl weiterer Farbwalzen anzuordnen, welche dafür besorgt sind, die nicht konstant zugeführte Farbe bis zur Druckform 25 derart auszugleichen, dass ein gleichmässiger Farbfilm auf die Druckform übertragen werden kann.
Des weiteren sind Vorrichtungen bekannt, mit welchen ein Dosieren einer Flüssigkeit auf einer Walze erreicht werden kann, dass ein brauchbarer Flüssigkeitsfilm entsteht, ohne dass eine 30 Reihe von Reiberwalzen notwendig sind. Die DE-OS-2 812 998 zeigt eine Walze, die direkt die Druckplatte des Plattenzylinders einfärbt. Diese Walze ist gezwungenermassen mit einer weichen, gummielastischen Oberfläche versehen. Die von einem Farbkasten auf die Walze aufgetragenen Farbe wird von einem Farb-35 messer abgestreift, und zwar so, dass der Farbfilm die für die Weiterverarbeitung notwendige Dicke aufweist. Dies bedeutet aber, da sich die Dicke des Farbfilms in der Grössenordnung von einigen Tausendstels Millimeter bewegt, dass das Farbmesser zur Überwindung des hydrodynamischen Druckes, mit sehr grosser 40 Kraft gegen die Walze gepresst wird, und dadurch die Oberfläche der Walze stark elastisch verformt wird. Diese Verformung verursacht aber unweigerlich eine starke Erwärmung und einen grossen Verschleiss, in starkem Masse von der Geschwindigkeit abhängig.
45 In der DE-OS-3 217 569 wird der Farbauftragswalze mit der gummielastischen Oberfläche nach der DE-OS-2 812 998 ein mit einer starren Oberfläche versehener Farbzylinder vorgelagert, auf welchem ein Farbfilm mittels Dosierelementen erzeugt wird, um die starke elastische Verformung der weichen Oberfläche der so Walze zu vermeiden.
Diese zusätzliche, die ganze Anordnung verteuernde Farbauftragswalze muss den genau gleichen Durchmesser aufweisen, wie der Plattenzylinder, damit das Erscheinen von sogenannten Geisterbildern verhindert wird. Eine zusätzliche Farbauftrags-55 walze zwischen Plattenzylinder und Farbzylinder muss angeordnet werden, um zu vermeiden, dass zwei Walzen mit harter Oberfläche miteinander in Berührung kommen.
Der Farbfilm, welcher auf der Farbauftragswalze erzeugt wird, wird nicht vollständig ausgeglichen und erneuert. Der vom 60 Plattenzylinder nicht aufgenommene, auf der Farbauftragswalze verbleibende Restfarbfilm wird bei der nächsten Berührung mit dem Farbzylinder mit neuer Farbe überlagert, was sichbei jeder neuerlichen Umdrehung wiederholt. Aus diesem Grund kann es zu Verschmutzungen und unsauberem Druck kommen. Diese 65 Verschmutzungen können dazu führen, dass auch der Dosierspalt verschmutzt wird, was zu ungleichmässiger Farbzuführung und erhöhter Abnützung führt. Bei der Berührungslinie Stützkörper-Farbzylinder können diese Schmutzpartikel ebenfalls zu
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erhöhter Abnützung führen. Gleichzeitig ist hier die Gefahr spielsweise aus einem kunststoffenen und/oder metallenen eines Rückstaus von Farbe, welche vom Restfilm herrührt, der Gewebe besteht, ist an seinen beidseitigen Enden aufgewickelt,
auf dem Farbzylinder bleibt, sehr gross und muss irgendwie Während das eine Ende auf einer bremsbaren Abwlckefwelfe"
abgeleitet werden. 15 aufgewickelt ist, die ortsfest, aber drehbar gelagert ist, ist das
Die Anforderungen an die Genauigkeit von Dosierelement 5 andere Ende auf eine antreibbare Aufwickelwelle 16 gewickelt,
und Farbzylinder sind sehr hoch, was sich wiederum in einer welche zur Einstellung des Umschlingungswinkels a entlang
Verteuerung dieses Farbwerks niederschlägt. einer Kurvenbahn 17, wie mit Pfeil 18 angedeutet ist, in jeder
Die AufgabederErfindungbestehtdarin, eine Vorrichtung Lage auf bekannte Weise gehalten werden kann.
zu schaffen, welche ermöglicht, mit der geringstmöglichen Mit der bremsbaren Abwickelwelle 15 lässt sich die Spannung
Anzahl von Walzen einen feindosierten Flüssigkeitsfilm auf einer 10 des Feindosierbandes 14 variieren.
rotierenden Walze zu erzeugen, welcher bei jeder Umdrehung Bremsbare Abwickelwelle 15 und antreibbare Aufwickel-
der rotierenden Walze vollständig neu geschaffen und ausgegli- wene 16 ermöglichen einen beispielsweise abgenützten Bereich chen wird, und die die weiteren erwähnten Nachteile vermeidet, des Feindosierbandes 14 durch Umwickeln in Richtung der Pfeile
Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung der Aufgabe dadurch, 19 bzw. 20 auf einfachste Weise durch einen neuen Bereich des dass die rotierende Walze mit einem achsparallelen, eine Druck- 15 Feindosierbandes 14 zu ersetzen, was ohne weiteres während des form tragenden Formzylinder in Anlage kommt, und dabei den Betriebes der Druckmaschine erfolgen kann. _
durch mindestens ein die rotierende Walze umschlingendes Das Feindosierband 14 streift die auf der rotierenden Walze 5
Feindosierband auf das für die Weiterverarbeitung notwendige haftende Flüssigkeit ab, wobei die abgestreifte Flüssigkeit 21
Mass feindosierten Flüssigkeitsfilm auf die Druckform überträgt, durch die Zwischenräume weggeführt wird und in ein Auffang-
wobei die rotierende Walze eine praktisch der des Formzylinders 20 decken 22 läuft. Von dort gelangt die Flüssigkeit 23 durch nicht entsprechende Umfangsgeschwindigkeit aufweist. gezeigte Leitungen in eine bekannte Aufbereitungsvorrichtung.
Bei einer solchen Vorrichtung kann die Oberflächenbeschaf- DerrestlicheFlüssigkeitsfilm24wirddanndemPlattenzylinder4
fenheit und die Oberflächenhärte der rotierenden Walze in zugeführt. Der dann noch haftenbleibende Flüssigkeitsrest 25
praktisch beliebiger Art an das Druckverfahren, an die zu 2S wird im Flüssigkeitsbehälter 7 vollständig erneuert.
verarbeitende Flüssigkeit oder an die Verarbeitungsgeschwindig- je nach Druckart kann der Gummizylinder 2 durch einen keit angepasst werden. Die Dosierschrauben und deren teure Gegendruckzylinder und der Plattenzylinder 4 durch einen der
Steuereinrichtung fallen zum Feindosieren des Flüssigkeitsfilm Druckart entsprechenden Platten- oder Formzylinder ersetzt auf der rotierenden Walze weg. Die Beschaffenheit des Bandes werden, wobei die zu bedruckende Bahn zwischen diesen Zylin-
kann praktisch beliebig variiert und an die Anforderungen des M dem hindurchläuft
Arbeitsprozesses angepasst werden, da zwischen Feindosierband Fig. 2 zeigt eine Ausführu^form einer Vorrichtung zur ~~
undrotierender Walze infolge deshydrodynamischen Druckes Feindosierungeines Flüssigkeitsfilms auf einer rotierenden bei Produktionsgeschwindigkeit eine reme Flussigkeitsreibung Walze5 Wobei das Feindosierband 14 als Endlosband 24 ausge-
entsteht und somit auch der Verschluss sehr gering ist. bildetist Dieses Endlosband 24 wird über Rollen geführt. Die
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungs- 35 antreibbare Rolle 25 sitzt fest auf einer drehbaren, ortsfesten gemässen Druckmaschine dargestellt, die nachfolgend näher Welle 26, welche über einen stufenlos regelbaren Motor 27
erläutert werden. angetriebenwird. Die verschwenkbare Rolle 28 sitzt wiederum
Es zeigt: auf einerWelle 29, deren Lage zur Einstellung des Umschlin-
Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht eines Druckwerkes mit gungswinkels a verändert werden kann. Eine spannbare Rolle 30
einer Vorrichtung zur Schaffung eines feindosierten Flüssigkeits- 40 ist frei drehbar auf einer Achse 31 gelagert. Die Achse 31 steckt films in Form eines auf Rollen gewickelten Abstreifbandes; fest in einem Ende eines Hebels 32, der um eine ortsfeste Achse
Fig. 2 eine Seitenansicht der Walze und einem Endlosband; 33 verdreht werden kann. Das andere Ende des Hebels 32 ist
Fig. 3 eine Seitenansicht der Walze und dem Endlosband, gelenkig mit einem Druckzylinder 34 verbunden, der drehbar an welches eine Reinigungsvorrichtung durchläuft; einem ortsfesten Bolzen 35 angelenkt ist. Mit Hilfe dieses
Fig. 4 eine Ausführungsmöglichkeit des Abstreifbandes; 45 Druckzylinders 34 wird durch Einstellen des beaufschlagenden
Fig. 5 eine weitere Ausführungsmöglichkeit des Abstreif- Druckes des Mediums die erforderliche Spannung des Endlos-
bandes. bandes 24 erreicht. Die rotierende Walze 5 ist mit einem Hohl-
Fig. 1 zeigt schematisch ein Druckwerk einer Druckmaschine, räum 36 versehen, was eine eventuell notwendige Kühlung der bei der in bekannter Weise eine Papierbahn 1, welche bedruckt rotierenden Walze 5 ermöglicht.
wird, zwischen einem Gummizylinder 2 und einem Gegendruck- 5o ' ~Durch die Anwendung des Endlosbandes 24Ïstës möglich, '
zylinder 3, welche in einem nicht dargestellten Maschinenrah- zwischen rotierende Walze 5 und Endlosband 24, welches über men drehbar gelagert sind, hindurchgeführt wird. Dem Gummi- den Motor 27 angetrieben wird, immer eine gleichbleibende zylinder 2 ist ein Plattenzylinder 4 zugeordnet, von welchem das Relativgeschwindigkeit zu erhalten, unabhängig von der Maschi-
Druckbild auf Gummizylinder 2 übertragen wird. Der Plattenzy- nendrehzahl, was einen einwandfreien und regelmässigen Flüs-
linder 4 erhält Farbe und/oder Feuchtmittel von einer rotieren- 55 sigkeitsfilm auf der rotierenden Walze 5 bei jeglicher Produk-
den Walze 5. Die rotierende Walze 5 wird, wie Gummizylinder 2 tionsgeschwindigkeit ergibt.
und Plattenzylinder 4, durch eine nicht dargestellte, bekannte Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung ist ebenfalls mit einem
Vorrichtung angetrieben, wobei die Umfangsgeschwindigkeiten Endlosband 24 versehen, wie die in Fig. 2 gezeigte Ausführung.
gleich sind. Das Endlosband 24 läuft über eine antreibbare Rolle 37, eine
Die rotierende Walze 5 erhält die Flüssigkeit 6 von einer . eo verschwenkbare Rolle 38 und eine spannbare Rolle 39. Die
Flüssigkeitsauftragsvorrichtung 7. Diese Flüssigkeitsauftragsvor- antreibbare Rolle 37 wird über einen stufenlos regelbaren Motor richtung 7 wird beispielsweise einerseits begrenzt durch eine 27 angetrieben. Eine weitere Rolle 41, die auf einer ortsfesten
Rückwand 8, Seitenwände 9, Dosiermesser 10 und andererseits Welle 42 angeordnet ist, liegt im Bereich eines Reinigungsbek-
durch die rotierende Walze 5. Ein Spalt 11 zwischen Dosiermes- kens 43, welches mit einem Reinigungsmittel 44 gefüllt ist. D as ser 10 und rotierender Walze 5, dessen Weite durch Stellschrau- 65 Reinigungsbecken 43 kann bei Nichtgebrauch in eine untere ben 12 bei Betriebsbeginn einmalig eingestellt wird, bestimmt die Lage 45 (gestrichelt dargestellt) abgesenkt werden. Der Band-
Filmdicke 13 der Flüssigkeit, welche die rotierende Walze 5 auslauf durchläufteineVorrichtung46,bzw. 47, welchedas
übernimmt. Ein Feindosierband 14, dessen Beschaffenheit bei- Endlosband 24 beispielsweise durch Abstreifen von überflüssi-
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gern Reinigungsmittel befreit. Dabeiist die Vorrichtung 46 oder 47 im Eingriff, je nach Laufrichtung des Endlosbandes 24. Mit dieser Anordnung ist auch ein Reinigen der rotierenden Walze 5 möglich.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform des Feindosierbandes ersichtlich. Das Grundmaterial besteht aus einer Folie 48, welche beispielsweise metallisch oder aus Kunststoff sein kann, deren der rotierende Walze 5 zugewandte Seite eine glatte Oberfläche aufweist, und welche mit einer Anzahl von Lochreihen 49 versehen ist. Die beispielsweise ovalen Löcher 50 ermöglichen der durch die dazwischen verbleibenden Stege 51 abgestreiften Flüssigkeit wegzulaufen und ins Auffangbecken 22 zu fliessen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des für die beschriebene VorrichtungverwendetenFeindosierbandes. Auf undehnbaren, aber flexiblen Bandstreifen 52,53,54 sind Stege 55 angeordnet, die einen gegenseitigen Abstand a aufweisen. Der dadurch gebildete Zwischenraum 56 lässt zu, dass die durch die Stege 55 abgestreifte Flüssigkeit weglaufen kann und ins Auffangbecken 22 (Fig. 1) gelangt.
Mit den dargelegten Bandausführungen kann durch die Wahl der Feinheit und des Materials des Gewebes vom gewebeartigen Feindosierband, durch die Wahl der Form und der Grösse der Löcher 50 (Fig. 4) oder durch die Wahl der Stegbreiten und des 5 Abstandes a (Fig. 5) eine optimale Anpassung an die Arbeitsbedingungen des Druckverfahrens erreicht werden. Zusammen mit der Einstellbarkeit der Bandspannung und des Umschlingungs-winkels a lässt sich eine praktisch beliebige Flüssigkeitsfilmdicke auf der rotierenden Walze 5 erzeugen.
io Sämtliche Verstellvorrichtungen dieser Erfindung lassen sich selbstverständlich automatisieren, wobei beispielsweise die verschiedenen Einstellgrössen in einem Steuergerät gespeichert werden und so die verschiedenen Programme abgefahren werden können.
15 Die ganze Feindosierbandhalterung und/oder Flüssigkeitsbehälter können in Kasten untergebracht sein, welche seitliche Abgrenzungen aufweisen und somit einfach ausgewechselt werden können. Dabei können die Kasten in der Breite so bemessen sein, dass über die Walzenbreite mehrere Kasten angeordnet 2o werden können.
M
2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

670 421 PATENTANSPRÜCHE
1. Druckmaschine mit einer Vorrichtung zum Feindosieren und Ausgleichen eines auf einer rotierenden Walze der Druckmaschine von einer Flüssigkeitsauftragsvorrichtung geschaffenen Flüssigkeitsfilüis mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Feindosierband, welches die rotierende Walze umschlingt und die überschüssige Flüssigkeit abstreift, die ihrerseits in ein Auffangbecken läuft, wobei die Flüssigkeitsauftragsvorrichtung bei jeder Umdrehung der rotierenden Walze den Flüssigkeitsfilm vollständig erneuert, dadurch gekennzeichnet, dass die rotierende Walze (5) mit einem achsparallelen, eine Druckform tragenden Formzylinder (4) in Anlage kommt und dabei den durch mindestens ein die rotierende Walze (5) umschlingendes Feindosierband (14) auf das für die Weiterverarbeitung notwendige Mass feindosierten Flüssigkeitsfilm (24) auf die Druckform überträgt, wobei die rotierende Walze (5) eine praktisch der des Formzylinders (4) entsprechende Umfangsgeschwindigkeit aufweist.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feindosierband (14) von einer bremsbaren Abwik-kelwelle (15) auf eine angetriebene, zum Einstellen des Umschlingungswinkels (a) längs einer Kurvenbahn (17) verschiebbaren, Aufwickelwelle (16) umwickelbar ist.
3. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feindosierband (14) als Endlosband (24) ausgeführt und über mindestens eine' antreibbare Rolle (25) und über eine verschwenkbare sowie eine spannbare Rolle (28,30) geführt ist.
4. Druckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung der das Endlosband (24) antreibbaren Rolle (25) frei wählbar ist.
5. Druckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (27) der das Endlosband (24) antreibenden Rolle (25) unabhängig vom Maschinenantrieb stufenlos regelbar ist.
6. Druckmaschinenach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (24) durch eine Reinigungsvorrichtung (43, 44) geführt ist.
7. Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (43,44) aus dem Einflussbereich des Endlosbandes (24) wegschwenkbar ist.
8. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entfernen der am Endlosband (24) haftenden Reinigungsflüssigkeit eine Vorrichtung (46, 47) angeordnet ist.
9. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Feindosierband (14 bzw. 24) aus einem Kunststoff- und/oder Metallgewebe besteht.
10. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Feindosierband (14 bzw. 24) aus einer eine glatte Oberfläche aufweisenden Folie besteht, welche mit über den ganzen Abstreifbereich verteilten Öffnung (50) versehen ist.
11. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Feindosierband (14 bzw. 24) aus mehreren Bandstreifen (52,43,54) besteht, die auf der der rotierenden Walze (5) zugeordneten Seite zum Abstreifen der Flüssigkeit mit in Abständen zueinander angeordneten Stegen (55) miteinander verbunden sind.
CH2636/86A 1985-07-23 1986-07-01 CH670421A5 (de)

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