CH670445A5 - - Google Patents
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- CH670445A5 CH670445A5 CH4523/86A CH452386A CH670445A5 CH 670445 A5 CH670445 A5 CH 670445A5 CH 4523/86 A CH4523/86 A CH 4523/86A CH 452386 A CH452386 A CH 452386A CH 670445 A5 CH670445 A5 CH 670445A5
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- B01D—SEPARATION
- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
- B01D21/02—Settling tanks with single outlets for the separated liquid
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf einen Räumbalken für Bandräumer, die den in Abwasserbecken abgesetzten Schlamm in Schlammtrichter fördern, wobei die aus Leichtmetall bestehenden Räumbalken an umlaufenden Ketten befestigt sind und ein Trum der Ketten entlang des Beckenbodens geführt ist.
Im allgemeinen werden Bandräumer in Rechteckbecken wegen der kontinuierlichen Schlammräumung sowohl in Vorklärbecken als auch in Nachklärbecken eingesetzt. Der Bandräumer räumt mittels an endlosen Kettensträngen befestigten Räumbalken gleichzeitig den in diesen Rechteckbek-ken abgèsetzten Schlamm in die an der Zulaufseite angeordneten Schlammtrichter und die Schwimmstoffe an der Wasseroberfläche entsprechend der Räumrichtung zu einer Schwimmschlammabzugsrinne am entgegengesetzten Bek-kenende.
Bekannte Räumbalken bestehen aus Vierkantrohren entweder aus Stahl oder aus Leichtmetall. Bestehen die Räumbalken aus Stahl, können die Rohre an den Seiten verschlossen werden, weil das Gewicht dann immer noch ausreicht, dass trotz der eingeschlossenen Luft der Räumbalken nicht aufschwimmt. Die stählernen Räumbalken müssen jedoch in sehr aufwendiger Weise mit einem Oberflächenschutz versehen werden, was die Herstellungskosten wesentlich erhöht. Man ist daher weitgehend dazu übergegangen, die Räumbalken aus Leichtmetall herzustellen, wobei jedoch zufolge des geringen Gewichts die Vierkantrohre entweder seitlich offen bleiben mussten, um den Eintritt von Wasser zu ermöglichen, oder es mussten in den Hohlraum der Vierkantrohre vor deren Verschliessen Belastungsgewichte eingeschlossen werden. Im ersteren Fall rinnt das Wasser beim Herausführen der Räumbalken aus dem Becken wieder aus, was einerseits die Klärung des Abwassers stört, anderseits zufolge des Überströmens der Führungs- und Antriebsrollen der Ketten zu einem erhöhten Verschleiss derselben führt. Eingeführte Belastungsgewichte wieder haben die Tendenz sich in den Rohren zu verschieben, sodass die Belastung der Räumbalken ungleichmässig wird.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Räumbalken der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem beim Herausführen aus dem Becken zur Antriebsstation kein Wasser mitgeführt wird, das wieder ausströmen muss, wobei jedoch bei ausreichender Festigkeit des Räumbalkens dessen Gewicht grösser sein soll als dessen Auftrieb im Wasser, sodass ohne Zusatzgewichte ein Aufschwimmen des Räumbalkens vermieden wird. Erreicht wird dies dadurch, dass der
Räumbalken aus einem Tragprofil mit zwei zur Kette hin annähernd Vförmig ausragenden Befestigungsstegen und mindestens einem nach der anderen Seite hin ragenden Räumsteg besteht, wobei der Auftrieb des Räumbalkens 5 kleiner ist als dessen Gewicht. Dadurch ist es möglich, einerseits mit geringem Materialaufwand das Widerstandsmoment des Räumbalkens genügend gross zu machen, anderseits eine Schöpfwirkung des Räumbalkens zu verhindern.
Zweckmässig ist das Tragprofil eines erfindungsgemässen 10 Räumbalkens als Hohlprofil ausgebildet.
Eine hohe Festigkeit des Räumbalkens auch in Richtung quer zum Räumsteg ergibt sich, wenn der Räumbalken in Bezug auf die Achse des Räumsteges symmetrisch ausgebildet ist. Vorteilhaft ist dabei das Tragprofil in Bezug auf die 15 Höhe des Räumbalkens mittig angeordnet.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 schematisch einen in einem Abwasserbecken angeordneten Bandräumer und Fig. 2 stellt 20 den Querschnitt eines erfindungsgemässen Räumbalkens dar.
Gemäss Fig. 1 ist in einem mit einem Schlammtrichter 1 versehenen Abwasserbecken 2 ein Bandräumer angeordnet, der eine Antriebsstation 3 mit einer Antriebswelle und ver-25 zahnten Kettenrädern sowie Umlenkstationen 4 aufweist. Über die Antriebsstation 3 und die Umlenkstationen 4 sind Ketten 5 geführt, an denen in Abständen Räumbalken 6 befestigt sind. Die Stationen 3, 4 sowie Führungsschienen 7 sind so angeordnet, dass das eine Trum der Ketten 5 entlang 30 des Beckenbodens geführt ist und die Räumbalken demnach den im Becken 2 abgesetzten Schlamm in den Schlammtrichter 1 fördern. Gleichzeitig werden die Schwimmstoffe an der Wasseroberfläche zu einer Schwimmschlammabzugsrinne 8 am anderen Ende des Beckens 2 befördert.
35 Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist ein Räumbalken 6 ein Tragprofil 9 auf, das im Beispiel als Hohlprofil mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet ist. Von diesem Tragprofil 9 weisen zur Kette hin zwei Befestigungsstege 10, die an ihren Enden mit Befestigungsflanschen 11 versehen sind. Die bei-40 den Befestigungsstege 10 sind dabei annähernd V-förmig an das Tragprofil 9 angesetzt. Von der anderen Seite des Trag-profiles 9 sieht ein Räumsteg 12 ab, an dem ein elastischer Abstreifer befestigt werden kann.
Der gezeigte Räumbalken 6 ist in Bezug auf die Achse 13 45 des Räumsteges 12 symmetrisch ausgebildet. Überdies ist der Abstand A gleich dem Abstand B, das heisst, dass das Tragprofil 9 in Bezug auf die Höhe des Räumbalkens 6 mittig angeordnet ist.
Bei einem Radius R = 50 mm und einem Abstand A = so B = 70 mm ergibt sich ein Trägheitsmoment um die Achse 13 von 339 cm4 und um die dazu senkrechte Achse von 294 cm4. Dies bedingt Widerstandsmomente und damit Festigkeiten, die ein Durchbiege.n eines erfindungsgemässen Räumbalkens sowohl beim Führen entlang der Beckensohle 55 als auch beim Herausführen aus dem Wasser verhindert. Anderseits ist der Auftrieb eines solchen Räumbalkens auch dann geringer als dessen Gewicht, wenn die beiden Enden des Tragprofiles verschlossen sind und das Tragprofil mit Luft gefüllt ist. An die Verschlussscheiben (nicht gezeichnet) 60 des Tragprofiles können Achsen für Rollen des Rollenbalkens angeschlossen werden.
Darüber hinaus ist zufolge der annähernd V-förmigen Ausbildung der beiden Befestigungsstege ein Schöpfen von 65 Abwasser beim Herausführen des Räumbalkens aus dem Wasser ausgeschlossen. Es braucht nur der Ansteigwinkel der Ketten zur Antriebsstation 3 entsprechend dem Öffnungswinkel der Befestigungsstege so gewählt werden, dass
sich zwischen den Befestigungsstegen kein Wasser sammeln kann.
Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche Abänderungen möglich. So müssen die Befestigungsstege 10 nicht in der gezeichneten Weise symmetrisch zum Tragprofil 9 liegen.
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es kann vielmehr auch eine unsymmetrische Ausbildung gewählt werden. Auch können die Befestigungsstege gekrümmt und zwar sowohl nach aussen als auch nach innen ausgebildet sein. Ferner wäre die Anordnung von mehr Räumstegen 5 denkbar.
C
1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Räumbalken für Bandräumer, die den in Abwasser-becken abgesetzten Schlamm in Schlammtrichter fördern, wobei die aus Leichtmetall bestehenden Räumbalken an umlaufenden Ketten befestigt sind und ein Trum der Ketten entlang des Beckenbodens geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Räumbalken (6) aus einem Tragprofil (9) mit zwei zur Kette (5) hin annähernd V-förmig ausragenden Befestigungsstegen (10) und mindestens einem nach der anderen Seite hin ragenden Räumsteg (12) besteht, wobei der Auftrieb des Räumbalkens (6) kleiner ist als dessen Gewicht.
2. Räumbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (9) als Hohlprofil ausgebildet ist.
3. Räumbalken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er in Bezug auf die Achse (13) des Räumsteges (12) symmetrisch ausgebildet ist.
4. Räumbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (9) in Bezug auf die Höhe des Räumbalkens (6) mittig angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0334385A AT386185B (de) | 1985-11-15 | 1985-11-15 | Raeumbalken fuer bandraeumer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH670445A5 true CH670445A5 (de) | 1989-06-15 |
Family
ID=3549114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH4523/86A CH670445A5 (de) | 1985-11-15 | 1986-11-12 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT386185B (de) |
| CH (1) | CH670445A5 (de) |
| DE (1) | DE3638584A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| CN105289051A (zh) * | 2015-01-27 | 2016-02-03 | 北京博汇特环保科技有限公司 | 一种竖流式沉淀池中心筒装置 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1958246B2 (de) * | 1969-11-20 | 1978-03-23 | Johann Conrad 7200 Tuttlingen Stengelin | Vorrichtung zum Räumen von Schlamm |
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-
1985
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-
1986
- 1986-11-12 DE DE19863638584 patent/DE3638584A1/de not_active Withdrawn
- 1986-11-12 CH CH4523/86A patent/CH670445A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3638584A1 (de) | 1987-05-27 |
| AT386185B (de) | 1988-07-11 |
| ATA334385A (de) | 1987-12-15 |
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