CH670965A5 - Klemmenbiegemaschine - Google Patents

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CH670965A5
CH670965A5 CH3895/86A CH389586A CH670965A5 CH 670965 A5 CH670965 A5 CH 670965A5 CH 3895/86 A CH3895/86 A CH 3895/86A CH 389586 A CH389586 A CH 389586A CH 670965 A5 CH670965 A5 CH 670965A5
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CH
Switzerland
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bending
clamp
wires
wire
unit
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Application number
CH3895/86A
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Inventor
Koji Yoshida
Original Assignee
Shin Meiwa Ind Co Ltd
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for forming connections by deformation, e.g. crimping tool
    • H01R43/048Crimping apparatus or processes
    • H01R43/05Crimping apparatus or processes with wire-insulation stripping
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmenbiegemaschine.
Kontinuierlich arbeitende Klemmenbiegemaschinen, in denen Klemmen an den Enden von auf vorbestimmte Längen abgeschnittenen Drähten, von welchen Enden die Isolierung entfernt worden ist, angebracht werden, sind bekannt. In einer bekannten Maschine werden abgeschnittene Drähte, von deren Enden die Isolierung entfernt worden ist, von Drahttransporteinheiten erfasst und einer Mehrzahl von Klemmenbiegeinheiten zugeführt, in denen Klemmen um die Drähte gebogen werden. Die Drähte werden in einem vorbestimmten Abstand oberhalb der Klemmen transportiert, die auf den Biegematrizen der Klemmenbiegeinheiten liegen, damit die Drähte nicht mit diesen Klemmen zusammenstossen. Während des Biegens einer Klemme um das Ende eines Drahtes herum wird der Draht daher verbogen. Wenn der Draht dann mit einer übermässigen bleibenden Verbiegung weitertransportiert wird, besteht die Gefahr, dass der Draht bzw. die an ihm angebrachte Klemme in einer nachfolgenden Klemmenbiegeinheit hängen bleibt. Und selbst wenn der Weitertransport ohne Störung verläuft, benötigen die Drähte eine aufwendige Nachbehandlung zur Beseitigung der Verbiegung und/oder sind die Produkte unansehnlich, wodurch ihr Marktwert beeinträchtigt ist. Es ist auch schon eine Maschine vorgeschlagen worden, in der die Drähte jeweils nach dem Anbringen der Klemmen durch Führungen nach oben gebogen werden, um die Verbiegung zu korrigieren, diese Maschine ist jedoch recht kompliziert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Klemmenbiegemaschine zur Verfügung zu stellen, welche so konstruiert ist, dass in einem Draht, an dem eine Klemme angebracht worden ist, keine Verbiegung verbleibt, so dass ein abgeschnittener und mit einer Klemme versehener Draht erhalten wird, welcher nicht unansehnlich ist.
Die erfindungsgemässe Klemmenbiegemaschine, mit der die Aufgabe gelöst wird, besitzt eine Fördereinrichtung mit mehreren Drahttransporteinheiten zum Erfassen von auf vorbestimmte Längen abgeschnittenen Drähten, welche Drahttransporteinheiten längs eines Transportweges intermittierend bewegbar sind, ferner eine seitlich neben dem genannten Transportweg angeordnete Abisoliereinheit zum Entfernen der Isolierung von den Enden der Drähte und wenigstens eine seitlich neben dem Transportweg und in Transportrichtung nach der Abisoliereinheit angeordnete Klemmenbiegeinheit, und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmenbiegeinheit eine Biegematrize enthält, welche aus einer Ruhestellung unterhalb der Höhe der Enden der transportierten Drähte auf die Höhe der Enden dieser Drähte vertikal bewegbar ist, und eine über der Biegematrize angeordnete Biegepatrize enthält, welche vertikal bewegbar ist, um Klemmen zu biegen.
In dieser Maschine kann, wenn ein Draht in die Klemmenbiegeinheit transportiert worden ist, die Biegematrize in derselben gehoben werden und die Biegepatrize gesenkt werden, um eine Klemme um den Draht zu biegen. Wenn in die Klemmenbiegeinheit ein Draht transportiert worden ist, an welchem in dieser Einheit keine Klemme angebracht werden soll, kann die Biegematrize in ihrer Ruhestellung verbleiben, so dass der Draht ungehindert durch die Klemmenbiegeinheit hindurchtreten kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform können mehrere der genannten Klemmenbiegeinheiten vorgesehen sein. Dabei kann in Abhängigkeit von einem Signal von einem Steuergerät jeweils in einer der Klemmenbiegeinheiten die Biegematrize gehoben werden und die Biegepatrize gesenkt werden, um eine Klemme zu biegen, nachdem ein Draht, für den diese eine Klemmenbiegeinheit vorgewählt worden ist, in dieselbe transportiert worden ist. Wenn dagegen in die Klemmenbiegeinheit ein Draht transportiert wird, an welchem in dieser Einheit keine Klemme angebracht werden soll, dann kann die Biegematrize in ihrer Ruhestellung verbleiben und kann der Draht über die Biegematrize hinweg transportiert werden.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann ein Höheneinstellmechanismus zum Einstellen der Höhenlage der Biegematrize in der genannten Ruhestellung vorgesehen sein. Der Höheneinstellmechanismus kann eine erste und eine zweite Scheibe enthalten, die einander stirnseitig berühren, wobei die einander berührenden Oberflächen der beiden Scheiben je zwei auf einem Durchmesser liegende Stufen und zwei von diesen Stufen ausgehende, in Umfangsrichtung gleichsinnig ansteigende Abschnitte aufweisen. Wenn die erste Scheibe verdreht wird, wird dadurch die zweite Scheibe um eine Strecke linear verschoben, die zum Ausmass der Verdrehung der ersten Scheibe proportional ist. Die lineare Verschiebung der zweiten Scheibe kann dann die Höheneinstellung der Biegematrize bewirken. In dieser Ausführungsform kann die Höhenlage der Biegematrize in deren Ruhestellung im wesentlichen stufenlos verstellt werden, wodurch Unterschiede der Durchmesser der zu behandelnden Drähte in vorteilhafter Weise ausgeglichen werden können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen: Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht die äussere Erscheinung einer kontinuierlich arbeitenden Klemmenbiegemaschine nach einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 in grösserem Massstab eine Schnittansicht nach der Linie II—II in Fig. 1
Fig. 3 und 4 ähnliche Schnittansichten wie Fig. 2, jedoch für andere Stufen im Bearbeitungsvorgang,
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung der Pfeile V, V in Fig. 2, Fig. 6 eine Ansicht in Richtung der Pfeile VI, VI in Fig. 3,
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung der Pfeile VII, VII in Fig. 2,
Fig. 8 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 2, jedoch für eine andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 9 in einer perspektivischen Ansicht einen Antriebsabschnitt für die in Fig. 8 gezeigten Scheiben 42 und 43, Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der Scheibe 43 und Fig. 11 und 12 Vorderansichten, in denen die Betriebsstellungen der Scheiben 42 und 43 dargestellt sind.
In Fig. 1 ist eine Drahtlieferspule 1 dargestellt, auf der ein Draht 2 aufgewickelt ist. Der Draht 2 wird von der Spule 1 über eine Führungsrolle 3 und eine Streckrollengruppe 4 durch die kontinuierliche Rotation von zwei Lieferrollen 5 abgezogen. Der Draht 2 läuft dann durch einen Drahtspeicherabschnitt 6 zu einer längenmessenden Liefereinrichtung 7. Diese Liefereinrichtung 7 besitzt zwei Längenmessrollen 7a und 7b, von denen die Rolle 7a angetrieben ist, während die andere Rolle 7b mit einer Längenmesseinheit (nicht dargestellt) verbunden ist, welche einen Schrittmotor enthält.
Auf der rechten Seite der längenmessenden Liefereinrichtung 7 sind nacheinander eine Schneidvorrichtung 8 mit zwei Schneidklingen 8a und eine den Draht U-förmig umbiegende Drahtbiegevorrichtung 9 angeordnet. Unter der Drahtbiegevorrichtung 9 liegt eine Fördereinrichtung 10, die sich rechtwinklig zu der Richtung erstreckt, in welcher der Draht durch die Liefereinrichtung 7 zugeführt wird. Längsseits neben der Fördereinrichtung 10 sind eine Gleichgrossschneid-einheit 11, eine Abisoliereinheit 12 und verschiedene Klemmenbiegeinheiten 13,14,15,16 und 17 angeordnet.
Die Drahtbiegevorrichtung 9 enthält eine halbkreisförmige Führungsplatte 9a, eine Biegerollenbaugruppe 9b, die längs der Umfangsfläche der Führungsplatte 9a über einen Winkel von etwa 180° hin und her bewegbar ist, und einen mit einer Hebeklammer versehenen Klammerhebekörper 9c, wobei die Anordnung so ist, dass der durch die längenmessende Liefereinrichtung 7 zugeführte Draht 2 durch das Zusammenwirken der Führungsplatte 9a mit der Biegerollenbaugruppe 9b U-förmig umgebogen wird und dann von der Hebeklammer festgeklemmt wird. In diesem festgeklemmten Zustand wird der Draht durch die Schneidvorrichtung 8 auf eine vorbestimmte Länge geschnitten, worauf der Klammerhebekörper 9c gesenkt wird, um den U-förmig gebogenen und abgeschnittenen Draht 2' an die Fördereinrichtung 10 zu übergeben.
Die Fördereinrichtung 10 besitzt eine endlose Kette 18 (Fig. 2), die über zwei Kettenräder (nicht dargestellt) läuft, welche bei der Zufuhrseite und bei der Abfuhrseite der Maschine angeordnet sind. An der Kette 18 sind mehrere Drahttransporteinheiten 19 in gleichen Abständen voneinander befestigt. Die endlose Kette 18 wird mittels eines Getriebemotors, der mit einer Kupplung ausgerüstet ist, über einen Ketten-Kettenrad-Mechanismus, der mit einem der genannten Kettenräder in Verbindung steht, für den Umlauf in einer Richtung intermittierend angetrieben.
Gemäss Fig. 2 ist auf der horizontalen Unterseite eines nach rechts ragenden Schenkels einer Tragplatte 20 der Drahttransporteinheit 19 eine Führungsrolle 21 drehbar gelagert, die in eine im Querschnitt U-förmige Führungsschiene 10c eingreift. Die Führungsschiene 10c ist zusammen mit einer Ketten-führung 10b an einem Rahmen 10a der Fördereinrichtung 10 befestigt. In dieser Weise ist ein Verkanten und Herunterfallen der ganzen Drahttransporteinheit 19 verunmöglicht.
Die Ziffer 22 bezeichnet zwei kammzahnartige Greifbak-ken, die von einem nicht dargestellten Mechanismus in geöffnetem und geschlossenem Zustand gehalten werden können.
Die Klemmenbiegeinheit 15 besitzt einen unteren Rahmen 15a, der eine Gleitführungsöffnung 15b aufweist, in welche ein Gleitstück 23 auf- und abwärts verschiebbar ein-gepasst ist. Auf dem Gleitstück 23 ist ein Halteblock 24 befestigt, auf dessen Oberseite eine Biegematrize 25 befestigt ist. Die Biegematrize 25 ist aus einer Ruhestellung unterhalb der Höhe der Enden der von den Einheiten 19 transportierten Drähte vertikal nach oben bis auf die Höhe der Enden dieser Drähte bewegbar. Die in Fig. 2 rechte Seite der Biegematrize 25 endet in einem Schneidabschnitt 26, der eine untere Schneidklinge 26a (Fig. 5 und 6) und ein unter Federbelastung vertikal verschiebbares Element 26b enthält.
Zwei Anlenkelemente 27 und 28 aus Metall sind an der Unterseite des Gleitstücks 23 bzw. an einem Befestigungsabschnitt 15c des unteren Rahmens 15a angebracht.
Ein Kniegelenk 29 besitzt zwei Lenker 29a und 29b, von denen der Lenker 29a bei einem seiner Enden am Anlenkele-ment 27 schwenkbar gelagert ist, während der Lenker 29b bei einem seiner Enden am Anlenkelement 28 schwenkbar gelagert ist. Die anderen Enden der beiden Lenker 29a und 29b sind mit dem freien Ende der Kolbenstange eines Zylinders 30 verbunden. Der Zylinder 30 ist mit einem am unteren Rahmen 15a befestigten Zylinderhalteelement 31 schwenkbar verbunden.
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Über der Biegematrize 25 ist eine auf- und abwärts bewegbare Biegematrize 32 angeordnet. Ein Patrizenhalter 33 ist mittels eines nicht dargestellten, in einem oberen Rahmen 15d untergebrachten Mechanismus auf- und abwärts bewegbar. Die in Fig. 2 rechte Seite des Patrizenhalters 33 endet in einer oberen Schneidklinge 34.
Die anderen Klemmenbiegeinheiten 14,16 und 17 sind im wesentlich gleich aufgebaut wie die vorstehend beschriebene Klemmenbiegeinheit 15. Für die verschiedenen Klemmenbiegeinheiten werden unterschiedliche Klemmen 35 verwendet.
In Fig. 1 sind noch ein Steuergerät 36, das einen Mikrocomputer enthält, ein Steuerpult 36a und ein beim Ende der Fördereinrichtung 10 angeordneter Behälter 37 dargestellt.
Die beschriebene kontinuierlich arbeitende Klemmenbiegemaschine ist dazu bestimmt, in einer gegebenen Betriebszeit kontinuierlich eine Anzahl Typen von abgeschnittenen und mit Klemmen versehenen Drähten zu produzieren, die in einem Gerät verwendet werden. In einem bestimmten Gerät werden mehrere Typen von abgeschnittenen und mit Klemmen versehenen Drähten je in einer vorbestimmten Anzahl verwendet, wobei sich die Typen voneinander beispielsweise im Durchmesser oder in der Länge des Drahtes, in der Art der Klemme und/oder dadurch unterscheiden, dass Klemmen an nur einem oder an beiden Enden der Drähte angebracht werden. Beispielsweise werden 100 abgeschnittene und mit Klemmen versehene Drähte eines ersten Typs, 20 abgeschnittene und mit Klemmen versehene Drähte eines zweiten Typs usw. verwendet. In diesem Fall geht der Betrieb so vor sich, dass in der kontinuierlich arbeitenden Klemmenbiegemaschine zuerst 100 abgeschnittene und mit Klemmen versehene Drähte des ersten Typs und dann 20 abgeschnittene und mit Klemmen versehene Drähte des zweiten Typs usw. erzeugt werden. Obwohl in Fig. 1 nur ein Satz von Einrichtungen für die Erzeugung .von abgeschnittenen Drähten 2', von der Drahtlieferspule 1 bis zur Drahtbiegevorrichtung 9, dargestellt ist, werden in Wirklichkeit mehrere solche Sätze von Einrichtungen für die Zufuhr von abgeschnittenen Drähten unterschiedlicher Durchmesser verwendet. Beispielsweise wird für die Erzeugung der abgeschnittenen und mit Klemmen versehenen Drähte des ersten Typs der von der Drahtlieferspule 1 abgezogene Draht 2 verwendet, um die abgeschnittenen Drähte 2' zu bilden, und wird die Klemmenbiegeinheit 15 verwendet, um Klemmen an den Enden der abgeschnittenen Drähte anzubringen. Dabei sorgt das Steuergerät 36 dafür, dass während dieser Erzeugung der abgeschnittenen und mit Klemmen versehenen Drähte des ersten Typs der Draht 2 von der Drahtlieferspule 1 geliefert wird und dass danach die Klemmenbiegeinheit 15 betätigt wird, wenn ein von der Fördereinrichtung 10 transportierter abgeschnittener Draht 2' diese Klemmenbiegeinheit 15 erreicht. Nachdem die vorbestimmte Anzahl von abgeschnittenen und mit Klemmen versehenen Drähten des ersten Typs erzeugt worden ist, werden dann die abgeschnittenen und mit Klemmen versehenen Drähte des zweiten Typs erzeugt. Dabei wird ein Draht von einer geeigneten Drahtlieferspule geliefert und wird eine geeignete Klemmenbiegeinheit betätigt.
Schleifenförmige abgeschnittene Drähte 2', die nacheinander durch das Zusammenwirken der längenmessenden Liefereinrichtung 7, der Schneidvorrichtung 8 und der Drahtbiegevorrichtung 9 erzeugt werden, werden von der Fördereinrichtung 10 in Arbeitsrichtung transportiert, wobei jeder abgeschnittene Draht 2' an seinen beiden Enden von den Greifbacken 22 je einer Drahttransporteinheit 19 gehalten wird. Die Isolierung an den beiden Enden der abgeschnittenen Drähte 2' wird durch die Abisoliereinheit 12 entfernt.
Die abgeschnittenen Drähte 2', deren Isolierung an den Enden entfernt worden ist, werden in Arbeitsrichtung transportiert. Jedesmal wenn ein abgeschnittener Draht 2', zu dem in das Steuergerät 36 Daten eingegeben worden sind, die besagen, dass an dem Draht durch die Klemmenbiegeinheit 15 eine Klemme angebracht werden soll, diese Klemmenbiegeinheit 15 erreicht, wird die Fördereinrichtung 10 angehalten, der Zylinder 30 wird betätigt, so dass das Gleitstück 25 durch das Kniegelenk 29 nach oben bewegt wird, wodurch die auf der Biegematrize 25 liegende Klemme 35 in eine Stellung unmittelbar unter dem abgeschnittenen Draht 2' bewegt wird. Anschliessend wird der Patrizenhalter 33 durch den nicht dargestellten Mechanismus nach unten bewegt, und die Klemme 35, die eine einzelne Klemme in einem Band von miteinander verbundenen Klemmen ist, wird durch die obere und die untere Schneidklinge 34 bzw. 36a von dem Band abgeschnitten und dann von der Biegepatrize 32 um den abgeschnittenen Draht 2' herumgebogen (siehe Fig. 3 und 6).
Nach dem Biegen der Klemme wird der Patrizenhalter 33 nach oben in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, während der Zylinder 30 betätigt wird, um das Kniegelenk 29 zu veranlassen, die Biegematrize 25 nach unten in ihre Ruhestellung zurückzubewegen. Das Band von Klemmen 35 wird um eine Strecke entsprechend der Breite einer Klemme auf die Biegematrize 25 nachgeschoben (Fig. 4 und 5). Der Draht 2", an dem die Klemme 35 angebracht worden ist (Fig. 4), wird weiter in Arbeitsrichtung transportiert und dann vom Behälter 37 (Fig. 1) aufgenommen.
Ein Draht, an dem eine Klemme in ähnlicher Weise mittels der Klemmenbiegeinheit 13 oder 14 angebracht wird, bewegt sich über die auf der Biegematrize 25 der Klemmenbiegeinheit 15 liegende Klemme hinweg und stösst nicht mit derselben zusammen. Ebenso bewegt sich ein Draht, an dem eine Klemme mittels der Klemmenbiegeinheit 16 oder 17 angebracht werden soll, über die auf der Biegematrize 25 liegende Klemme 35 hinweg und stösst nicht mit dieser zusammen.
In dieser Weise werden entsprechend den in das Steuergerät 36 eingegebenen Signalen Drähte verschiedener Längen durch die Klemmenbiegeinheiten kontinuierlich mit Klemmen verschiedener Typen versehen.
Die vorstehend beschriebene Ausführungsform enthält mehrere Klemmenbiegeinheiten, die seitlich neben einer Drahtfördereinrichtung angeordnet sind, wobei die Biegematrize jeder Klemmenbiegeinheit zwischen einer Stellung unterhalb der Höhe der Enden der transportierten Drähte und der Höhe der Enden dieser Drähte vertikal verstellbar ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass gemäss den Signalen vom Steuergerät in einer bestimmten Klemmenbiegeinheit die Biegematrize gehoben und die Biegepatrize zum Biegen einer Klemme gesenkt wird, wenn ein Draht, der in dieser bestimmten Klemmenbiegeinheit mit einer Klemme versehen werden soll, eben diese Klemmenbiegeinheit erreicht hat. Als Folge dieser Anordnung kann ein Draht, der in einer Klemmenbiegeinheit nicht mit einer Klemme versehen werden soll, in der Förderrichtung weiterbewegt werden, ohne mit einer auf der Biegematrize liegenden Klemme zu-sammenzustossen. Es können also Klemmen verschiedener Längen und verschiedener Typen kontinuierlich an Drähten angebracht werden, ohne dass die Gefahr eines Verbiegens der Drähte besteht. Die äussere Erscheinung und der Marktwert der Produkte sind daher stets gut.
Nachstehend wird eine andere Ausführungsform der Erfindung beschrieben, in der eine einzelne Klemmenbiegeinheit in der Lage ist, Klemmen an Drähten unterschiedlicher Durchmesser anzubringen. Dazu ist der Biegematrize ein
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Höheneinstellmechanismus zugeordnet, der eine Anpassung an die unterschiedlichen Drahtdurchmesser gewährleistet.
Diese andere Ausführungsform ist in den Fig. 8 bis 12 dargestellt. In Fig. 8, die der Fig. 2 entspricht, sind Teile, die den in Fig. 2 gezeigten entsprechen, mit den gleichen Hinweisziffern wie dort bezeichnet, um eine Wiederholung der Beschreibung zu vermeiden. In dieser anderen Ausführungsform der Erfindung ist, wie sich aus einem Vergleich der Fig. 8 und 2 ergibt, das metallene Anlenkelement 28 auf einem vertikal verschiebbaren Block 41 angeordnet statt auf einem Befestigungsabschnitt 15c wie in Fig. 2.
Mit den Hinweisziffern 42 und 43 sind ringförmige Scheiben bezeichnet, die vertikal gestapelt aufeinanderliegen, wobei die einander zugekehrten Oberflächen so geformt sind, dass sie aufeinander passen. An der Scheibe 43 ist die Oberseitenfläche mit zwei Stufen 43a und 43b ausgebildet, die einander diametral gegenüberliegen. Eine Seite 43c der Oberseitenfläche verläuft über eine vorbestimmte Höhendifferenz allmählich absinkend von einer höchsten Stelle bei der einen Stufe 43a zur tiefsten Stelle bei der anderen Stufe 43b. Die andere Seite 43d der Oberseitenfläche verläuft über eine vorbestimmte Höhendifferenz allmählich ansteigend von der tiefsten Stelle bei der einen Stufe 43a zur höchsten Stelle bei der anderen Stufe 43b.
Die Unterseitenfläche der Scheibe 42 hat die gleiche Form wie die Oberseitenfläche der Scheibe 43. Wenn diese Flächen so miteinander in Berührung stehen, dass ihre Stufen die gleiche Winkellage einnehmen, wie in Fig. 12 gezeigt, dann berühren sich die beiden Flächen auf ihrer ganzen Er-streckung und hat der vertikale Abstand zwischen der Unterseitenfläche der unteren Scheibe 43 und der Oberseitenfläche der oberen Scheibe 42 einen Minimalwert Ho. Wenn die Scheibe 43 verdreht wird, entstehen zwischen den Stufen 42b und 43b sowie zwischen der anderen Stufe (nicht sichtbar) auf der Scheibe 42 und der Stufe 43a Abstände. Diese Abstände sind umso grösser, je grösser das Ausmass der Verdrehung ist. In Fig. 11 ist die Scheibe 43 so weit verdreht, dass sich die Scheiben 42 und 43 nur noch in kleinen Bereichen zwischen den Stufen 42b und 43a sowie zwischen der anderen Stufe auf der Scheibe 42 und der Stufe 43b (in Fig. 11 nicht sichtbar) berühren, während in den übrigen Bereichen Abstände vorhanden sind, so dass der vertikale Abstand zwischen der Unterseitenfläche der unteren Scheibe 43 und der Oberseitenfläche der oberen Scheibe 42 einen Wert Hn hat, der grösser ist als Ho (Fig. 12).
Da die beiden Seiten 43c und 43d der Oberseitenfläche der Scheibe 43 mit dem Winkel linear ansteigen und die Unterseitenfläche der Scheibe 42 ebenfalls die gleiche Form hat, ändert sich der vertikale Abstand zwischen der Unterseitenfläche der unteren Scheibe 43 und der Oberseitenfläche der oberen Scheibe 42 stufenlos proportional zum Ausmass der Verdrehung der Scheibe 43.
Wenn die Steigung der Oberflächen anders gewählt wird, ändert sich der vertikale Abstand zwischen der Unterseitenfläche der Scheibe 43 und der Oberseitenfläche der Scheibe 42 in Abhängigkeit von der Verdrehung mit einem anderen Proportionalitätsfaktor.
Ein unterer Befestigungsabschnitt 44 ist von einer unterhalb der Gleitführungsöffnung 15b am unteren Rahmen 15a befestigten Platte gebildet. Der untere Befestigungsabschnitt 44 hat eine Öffnung 44a, in welche eine an der Scheibe 43 angebrachte Welle 45 eingepasst ist. Auf die Welle 45 wirkt eine am unteren Befestigungsabschnitt 44 angebrachte Bremse 46, und auf dem unteren Ende der Welle 45 ist ein
Zahnrad 47 befestigt. Ein Schrittschaltmotor 48 ist am unteren Rahmen 15a befestigt, und ein auf der Welle dieses Motors befestigtes Zahnrad 49 ist mit dem Zahnrad 47 über einen Zahnriemen 50 verbunden. Damit kann die Scheibe 43 durch den Motor 48 in Schritten von jeweils einem Bruchteil einer ganzen Umdrehung gedreht werden. Die aufeinander-liegenden Scheiben 42 und 43 und der neben denselben angeordnete Motor 48 bilden also einen Höheneinstellmechanismus zur Einstellung der Höhe mit einer Verdrehung.
Die abgeschnittenen Drähte 2', von deren Enden die Isolierung entfernt worden ist, werden in der Förderrichtung transportiert, und wenn jeweils einer dieser abgeschnittenen Drähte 2', zu welchem in das Steuergerät 36 Daten eingegeben worden sind, die besagen, dass an dem Draht durch die Klemmenbiegeinheit 15 eine Klemme angebracht werden soll, diese Klemmenbiegeinheit 15 erreicht, wird der Schrittschaltmotor 48 in Abhängigkeit von einem Signal vom Steuergerät 36 gedreht. In das Steuergerät 36 sind zuvor Daten betreffend die Durchmesser der abgeschnittenen Drähte eingegeben worden, und der Schrittschaltmotor 48 wird so gedreht, dass über das Zahnrad 49, den Zahnriemen 50 und das Zahnrad 47 der vertikale Abstand zwischen der Unterseitenfläche der Scheibe 43 und der Oberseitenfläche der Scheibe 42 entsprechend dem Drahtdurchmesser verstellt wird.
Der anschliessende Biegeprozess geht gleich vor sich wie in der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform. Die Biegematrize 25 wird mittels der Kolben-Zylinder-Einheit 30 und des Kniegelenks 29 aus der in vorstehend beschriebener Weise eingestellten Ausgangshöhe nach oben geschoben. Das Spiel zwischen der Biegematrize 25 und der Biegepatrize 32 für den Biegevorgang ist damit an den Durchmesser des zu behandelnden Drahtes angepasst.
In jeder der anderen Klemmenbiegeinheiten 13,14, 16 und 17 kann ebenfalls eine Höheneinstellung durch Verdrehen aufeinanderliegender Scheiben mittels eines Schrittschaltmotors in Abhängigkeit von einem Signal vom Steuergerät 36 vorgesehen werden, um das befriedigende Anbringen von Klemmen an Drähten unterschiedlicher Durchmesser zu ermöglichen.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird ein Schrittschaltmotor verwendet; an dessen Stelle könnten aber ebensogut andere Servomotoren verwendet werden, z.B. ein kollektorloser Motor.
Ferner sind als Höheneinstellmechanismus zum Verstellen der Höhe durch Verdrehen die beiden Scheiben 42 und 43 verwendet, deren einander berührende Oberflächen geneigt sind; stattdessen könnte jedoch beispielsweise ein Nokkenmechanismus oder eine Kombination einer Gewindespindel mit einem darauf sitzenden Mutter-Element verwendet werden.
Wie vorstehend beschrieben ist in der zweiten Ausführungsform die Höhenlage der Biegematrize durch eine Drehung, beispielsweise eines Schrittschaltmotors, im wesentlichen stufenlos verstellbar. Die Drehung erfolgt in Schritten von der Grösse eines Bruchteils einer ganzen Umdrehung, so dass die Höhenlage der Biegematrize einfach und stufenlos eingestellt werden kann, damit Klemmen an Drähten unterschiedlicher Durchmesser einwandfrei angebracht werden können. Da der Servomotor, z. B. Schrittschaltmotor, in Abhängigkeit vom Betrag eines Signals gedreht wird, kann die Anpassung des Biegevorgangs an den Drahtdurchmesser in einfacher Weise automatisiert werden.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Klemmbiegemaschine, mit einer Fördereinrichtung (10) mit mehreren Drahttransporteinheiten (19) zum Erfassen von auf vorbestimmte Längen abgeschnittenen isolierten Drähten (2'), welche Drahttransporteinheiten (19) längs eines Transportweges intermittierend bewegbar sind, ferner mit einer seitlich neben dem genannten Transportweg angeordneten Abisoliereinheit (12) zum Entfernen der Isolierung von den Enden der Drähte (2') und mit wenigstens einer seitlich neben dem Transportweg und in Transportrichtung nach der Abisoliereinheit (12) angeordneten Klemmenbieg-einheit (13; 14; 15; 16; 17), dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmenbiegeinheit (13; 14; 15; 16; 17) eine Biegematrize (25) enthält, welche aus einer Ruhestellung unterhalb der Höhe der Enden der transportierten Drähte (2') auf die Höhe der Enden dieser Drähte (2') vertikal bewegbar ist, und eine über der Biegematrize (25) angeordnete Biegepatri-ze (32) enthält, welche vertikal bewegbar ist, um Klemmen (35) zu biegen.
  2. 2. Klemmenbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass längs des Transportweges mehrere der genannten Klemmenbiegeinheiten (13,14,15,16, 17) angeordnet sind.
  3. 3. Klemmenbiegemaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Steuergerät (36) zum Steuern der Biegevorgänge derart, dass in Abhängigkeit von einem Steuersignal vom Steuergerät (36) jeweils in einer der Klemmenbiegeinheiten (13,14,15,16,17) die Biegematrize (25) gehoben wird und die Biegepatrize (32) gesenkt wird, um eine Klemme (35) zu biegen, nachdem ein Draht (2'), für den die genannte eine Klemmenbiegeinheit vorgewählt worden ist, dieselbe erreicht hat, während Drähte (2'), für welche die genannte eine Klemmenbiegeinheit nicht vorgewählt worden ist, unbeeinflusst durch dieselbe hindurchgelassen werden.
  4. 4. Klemmenbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegematrize (25) mit einem Gleitstück (23) verbunden ist, das bezüglich eines Befestigungsabschnitts (15c; 44) vertikal verschiebbar ist, und dass zwischen dem Gleitstück (23) und dem Befestigungsabschnitt (15c; 44) ein Kniegelenk (29) angeordnet ist, an welches eine Kolben-Zylinder-Einheit (30) angeschlossen ist, so dass die Biegematrize (25) durch Betätigen der Kolben-Zylinder-Einheit (30) vertikal bewegbar ist.
  5. 5. Klemmenbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Höheneinstellmechanis-mus (42 — 50) zum Einstellen der Höhenlage der Biegematrize (25) in der genannten Ruhestellung.
  6. 6. Klemmenbiegemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Höheneinstellmechanismus
    (42 — 50) ein erstes und ein zweites Element (42 bzw. 43) enthält, die ein kinematisches Paar bilden, wobei die Anordnung so ist, dass das erste Element (42) proportional zum Ausmass einer Verdrehung des zweiten Elementes (43) eine lineare Bewegung ausführt, welche die Höheneinstellung der Biegematrize (25) bewirkt.
  7. 7. Klemmenbiegemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Element zwei Scheiben (42, 43) sind, die einander stirnseitig berühren, wobei die einander berührenden Oberflächen der beiden Scheiben (42,43) je zwei auf einem Durchmesser liegende Stufen (42b bzw. 43a, 43b) und zwei von den Stufen ausgehende, in Umfangsrichtung gleichsinnig ansteigende Abschnitte (43d, 43c) aufweisen.
  8. 8. Klemmenbiegemaschine nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch einen Servomotor (48) zum Verdrehen des zweiten Elementes (43).
  9. 9. Klemmenbiegemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomotor (48) ein Schrittschaltmotor ist.
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