CH671376A5 - - Google Patents

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CH671376A5
CH671376A5 CH430386A CH430386A CH671376A5 CH 671376 A5 CH671376 A5 CH 671376A5 CH 430386 A CH430386 A CH 430386A CH 430386 A CH430386 A CH 430386A CH 671376 A5 CH671376 A5 CH 671376A5
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CH
Switzerland
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cover
cover according
plastic
repellent
film
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Application number
CH430386A
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English (en)
Inventor
Franz Waldhauser
Original Assignee
Daimler Benz Ag
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M29/00Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
    • A01M29/12Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using odoriferous substances, e.g. aromas, pheromones or chemical agents
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/34Shaped forms, e.g. sheets, not provided for in any other sub-group of this main group
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf einen Überzug für Kraftfahrzeugteile zur Vermeidung der Beschädigung durch Tierbisse oder -kratzer.
Seit einigen Jahren treten an Gummi- und Kunststoffteilen im Motorraum von Kraftfahrzeugen immer wieder Schäden auf, die durch kleine Raubtiere verursacht werden. Solche Bissund Kratzschäden finden sich beispielsweise an Kühlwasserschläuchen, Gummimanschetten, Elektrokabeln wie Zündkabeln, schalldämmenden Verkleidungen und gelegentlich auch Bremsschläuchen. Als Verursacher werden in erster Linie Marder vermutet (Kugelschafter, säugetierkundl. Mitt. 32: 35-48, 1985) oder Kümmerle, Marderschäden an Fahrzeugbauteilen aus Polymerwerkstoffen, ATZ, Automobiltechnische Zeitschrift, 87, 1985, Seite 283 - 288.
Es ist bekannt, dass einzelne Kraftfahrer zur Verhinderung dieser Schäden bereits Duftstoffe, insbesondere petroleumgetränkte Lappen unter den Motorraum ihres Fahrzeuges gelegt haben oder den Motorraum mit übelriechenden Substanzen wie Petroleum oder Dieselöl eingesprüht haben. Abgesehen von einer starken Geruchsbelästigung sind diese Mittel auch nur zeitweise wirksam, da sie spätestens bei einer Motorwäsche entfernt werden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden (DE-PS 3 419 545), im Motorraum einen Duftkörper anzubringen, der nach dem Abstellen des Motors an warme Kraftfahrzeugteile gedrückt wird und dadurch eine gesteuerte Abgabe des die Tiere vertreibenden Duftstoffes ermöglicht. Eine solche Vorrichtung ist jedoch mit einem gewissen Aufwand verbunden, zudem muss die Stelle, an der das Duftpolster an die warmen Kraftfahrzeugteile gedrückt wird, sorgfältig ausgewählt werden, so dass ein solches Mittel zur Vertreibung praktisch nur in der Erstausrüstung von Fahrzeugen einsetzbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Mittel zur Vermeidung der Beschädigung von Kraftfahrzeugteilen durch Tierbisse oder -kratzer zu finden, das dauerhaft ist, mit dem auch bereits auf dem Markt befindliche Kraftfahrzeuge einfach nachgerüstet werden können und das parktisch fahrzeugtyp-un-abhängig eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch den im unabhängigen Anspruch beschriebenen Überzug gelöst.
Der Überzug besteht aus einer Kunststoffschicht oder -folie, die ein Repellent in gelöster, dispergierter oder mikroenkapsulierter Form enthält. Die Kunststoffschicht bzw. -folie kann sowohl aus massivem Kunststoff als auch aus einer doppelschichtigen Folie oder insbesondere aus einer Schaumstoffolie bestehen. Die Kunststoffschicht kann sowohl aus einem Kunststoffband, das um die schützende Teile gewickelt wird, insbesondere einem Schaumstoffband bestehen, als auch in Schlauchform ausgebildet sein, um über die zu schützenden Bauteile geschoben zu werden. Die Kunststoffschicht kann auch bei der Herstellung eines entsprechenden Bauteils, z.B. eines Brems-schlauchs, auf das Bauteil aufgetragen bzw. ihm direkt angeformt werden. Im allgemeinen wird jedoch die Verwendung von vorgeformten, nachträglich aufzubringenden Kunststoffschichten, z.B. in Folien- oder Schlauchform, bevorzugt. Bei der Verwendung von Kunststoffolien in Schlauchform werden Schaumstoffschläuche bevorzugt. Um ein leichtes Überziehen auf die zu schützenden Bauteile zu ermöglichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn der Schlauch mit einem Längsschlitz ausgerüstet ist. Der Schlauch kann dann in seiner ganzen Länge auf das zu schützende Bauteil, z.B. das Zündkabel, aufgeschoben werden, ohne irgendwelche Demontagen vornehmen zu müssen. Der Überzug muss selbstverständlich über eine ausreichende Flexibilität verfügen, um sich in der Form, den Krümmungen und den Bewegungen der zu schützenden Teile in ausreichender Weise anpassen zu können. Der auf die zu schützenden Teile aufzuwickelnde oder aufzuschiebende Überzug sollte eine Stärke von 0,5 mm nicht unterschreiten, da dann mit einem Nachlassen der Schutzwirkung zu rechnen ist. Dabei kann die Folie durchaus dünner sein, da die gewünschte Stärke durch mehrfaches Umwickeln erzielt werden kann. Bei der Verwendung von Schaum-stoffolien ist eine Dicke von ca. 1 bis ca. 5 mm bevorzugt. Das Anbringen von Kunststoffolien in Bandform oder von Schaum-stoffolien kann dadurch erleichtert werden, dass die Rückseite des Bandes mit einer selbstklebenden Schicht ausgerüstet wird. Die Folie kann dann unter Zwischenschaltung eines Trennpapiers in Rollen ausgeliefert werden und ist sehr einfach anzuwenden.
Als Kunststoff für den Überzug kommen alle gängigen Kunststoffe in Frage, sofern sie über eine ausreichende Flexibilität verfügen bzw. entsprechend weichgemacht werden können. Da die Anwendung der Kunststoffe im Motorraum stattfindet, sollten die Kunststoffe gegenüber den Motorbetriebsstoffen wie Öl und Kraftstoff resistent sein. Geeignete Materialien sind z.B. weichgemachtes Polyvinylchlorid, auch in Schaumform oder Polyurethanschäume. Auch Kautschuk, insbesondere in geschäumter Form als Schaumgummi z.B. EPDM, Acrylnitril-Bu-tadienkautschuk, Chloroprenkautschuk usw. sind geeignet.
Das Repellent ist in dem Kunststoff in gelöster, dispergierter oder mikroenkapsulierter Form enthalten. Mitunter ist es auch ausserordentlich günstig, mehrere Repellents in unterschiedlicher Einbringungsform in dem Überzug zu konfektionieren, z.B. ein gelöstes Repellent, das durch die Oberfläche nach aussen difundiert und dadurch einen abstossenden Effekt auf den Schädiger ausübt sowie ein mikroenkapsuliertes Repellent, das erst bei einem Biss oder einem Kratzer wirksam wird.
Dieses mikroenkapsulierte Repellent kann ganz ergeblich agressiver sein als ein durch die Oberfläche difundierendes Repellent. Auch kann die Flüchtigkeit höher sein, da ja in der mi-kroverkapselten Form nur ganz geringe Verdampfungsverluste auftreten und daher auch solche Repellents angewendet werden können, die in unverkapselter Form sich zu schnell verflüchtigen würden. Mikroverkapselte Repellents eignen sich insbesondere zur Beimischung in Kunststoffmassen, aus den Schaum-stoffolien oder Schaumstoffkörper erzeugt werden.
Als Repellentien, die in der Kunststoffschicht vorhanden sind, können alle bekannten wirksamen Vertreibungsmittel benutzt werden. Bekannt ist z.B. die Verwendung von Geruchsstoffen wie Naphtalin, Karbolineum, Petroleum, Kresol, Dip-pels Tieröl und anderer natürlicher und künstlicher Duftstoffe. In mikroverkapselter Form können auch solche Duftstoffe angewendet werden, deren Verwendung bisher infolge ihrer hohen
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Flüchtigkeit nicht möglich war, z.B. konzentrierte Ammoniaklösung oder niedrigsiedende Thioether und dergleichen. Ausser Geruchsstoffen kann der Überzug auch Geschmacksstoffe enthalten, die ihre Wirkung erst beim Hineinbeissen in die Schutzschicht entfalten, z.B. Scharfstoffe wie Capsaicin, Alticin, Senföl oder Bitterstoffe, ferner auch Nikotinsulfat oder Zinkdi-methyldithiokarbamatcyklohexylamin und dergleichen. Obwohl diese letzteren Stoffe ihre Wirkung erst bei Eintritt des Schadens entfalten, so ist doch aufgrund der guten Lernfähigkeit der Marder mit einem langfristigen Erfolg zu rechnen. Auch wenn bei einer mit Geruchs- und Geschmacksstoffen vergällten Schutzschicht der Geruch für die Tiere verhältnismässig schwach und nicht sonderlich abschreckend ist, werden die Tiere durch das ausserordentlich unangenehme Geschmackserlebnis beim Biss in die Schutzschicht dieses Erlebnis mit dem Geruch assoziieren und in Zukunft derartig riechende Teile mei-5 den. Dies ist um so wahrscheinlicher, als die Marder über eine recht grosse Lernfähigkeit verfügen sowie wahrscheinlich auch über die Fähigkeit, erlernte Verhaltensweisen an ihre Nachkommenschaft weiterzugeben.
Die Abbildung zeigt einen Bremsschlauch in teilgeschnitte-lo ner Ansicht, bestehend aus der die Bremsflüssigkeit führenden Seele 1 und Wand 2, auf den ein Band 3 aufgewickelt ist, das ein Repellent in mikroenkapsulierter Form enthält.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Überzug für Kraftfahrzeugteile zur Vermeidung der Beschädigung durch Tierbisse oder -kratzer, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einer Kunststoffschicht oder -folie besteht, die ein oder mehrere Repellents in gelöster, dispergier-ter oder mikroenkapsulierter Form enthält.
2. Überzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einer Schaumstoffolie besteht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Überzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffolie eine Dicke von 0,5 bis ca. 5 mm besitzt.
4. Überzug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffolie als längsgeschlitzter Schlauch ausgebildet ist.
5. Überzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffolie mit einer selbstklebenden Rückseite versehen ist.
6. Überzug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug das Repellent erst bei einer Verletzung freisetzt.
CH430386A 1985-10-31 1986-10-30 CH671376A5 (de)

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DE19853538706 DE3538706C1 (en) 1985-10-31 1985-10-31 Covering for motor vehicle parts to prevent damage caused by gnawing or scratching by animals

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