CH671411A5 - Weft insertion system - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/12—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
- D03D47/20—Constructional features of the thread-engaging device on the inserters
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft einen Greifer zur Schussfadeneintragung an einer Webmaschine. Es werden Webmaschinen verwendet, deren Greifer nur von einer Seite abgeschossen und dann ohne Schlag in Ausgangsstellung gebracht werden. Ferner sind Webmaschinen bekannt, die einen doppelseitigen Greifer verwenden, der von beiden Seiten in das Fach abgeschossen wird. Die den Schussfadenvorrat tragenden Kreuzspulen sind auf der linken und rechten Seite der Webmaschine angeordnet. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Verwendung eines einseitigen Greifers, der von beiden Seiten abgeschossen wird. Während einer hohen Beschleunigung des Greifers innerhalb einer sehr kurzen Strecke kann ein mechanisch mit der Hauptwelle der Webmaschine gekoppelter Antrieb nicht mehr verwendet werden. Die zum Greiferschlag notwendige Energie muss zunächst gespeichert und erst im Schlagaugenblick an den Greifer weitergeleitet werden. Deshalb wird der Greifer mittels einer Feder, Druckluft oder Schwungscheibe beschleunigt. Als Feder wird entweder eine Rotationsfeder oder ein Torsionsstab verwendet. Das Greiferabschiessen wird durch einen Nokkenmechanismus der Webmaschine gesteuert. Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, dass der getragene Schussfaden infolge der hohen Beschleunigung des Greifers sehr stark beansprucht wird. Es kommt oft zum Fadenbruch, und die Lebensdauer des Greifers sowie der gesamten Schlagvorrichtung werden wesentlich vermindert. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil der bestehenden Ausführung zu beheben. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit den Merkmalen im Kennzeichnungsteil des ersten Anspruches gelöst. Das kalibrierte innere Profil ist der Abmessung eines eindringenden Projektils angepasst. Die kinetische Energie des eindringenden Projektils bewirkt eine Erhöhung des Luftdruckes im Hohlraum des Greiferkörpers und beschleunigt dadurch indirekt die Greiferbewegung. Die Wirkungen dieser Ausführung bestehen darin, dass der Greifer sowie der eingetragene Schussfaden gleichmässig beschleunigt werden, was einen schlagfreien Zug des Schussfadens und eine Herabsetzung der Schussfadenbrüche bewirkt. Der allmähliche Anlauf des Greifers erhöht gleichzeitig seine Lebensdauer und diejenige der gesamten Schlagvorrichtung. Die nötigen Schlagparameter werden durch eine geeignete Bestimmung der Greifermasse, des Projektils und des Schlitzes zum Austritt der Druckluft erreicht. Daraus geht hervor, dass die Leistung der Webmaschine durch starke Reduktion der Störungen wesentlich erhöht wird. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Greifers anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen Greifer und Fig. 2 einen Grundriss des Greifers nach Fig. 1. Der Greifer besteht aus einem dünnwandigen, einseitig geschlossenen, rvlinderbrmigen Körper -1, dessen inneres Profil kalibriert ist. Der Körper 1 ist an der Greiferachse fest mit dem Greifer 11 verbunden. Das kalibrierte, innere Profil des Körpers 1 ist der Abmessung eines eindringenden Projektils 2 angepasst, das vorzugsweise kugelförmig ist. Vorteilhaft kann ein kugelförmiges Projektil 2 empfohlen werden, dessen äussere Abmessung um 0,1 mm kleiner ist als der kalibrierte innere Durchmesser des Greiferkörpers 1. Die innere Oberfläche des Körperhohlraumes muss bearbeitet werden, damit hohe Festigkeits- und Härtewerte erreicht werden. Hohe Anforderungen werden ferner an die Ober flächenbearbeitung des Projektils 2 gestellt. Der Vorderteil des Greifers 11 besteht aus einer gehobenen, mit einem Fangmecha nismus ausgestatteten Spitze, die eine Rippe 4 einschliesst. Die Rippe 4 dient zum Erfassen des Schussfadens mittels einer auf einer Versteifung 6 angeordneten Feder 5. Die Gleitfläche des Greifers 11 bildet eine Streichstange 3. Eine geöffnete Öse 7 wird durch eine schmale Rille gebildet, deren Breite durch einen Abstand des Körpers 1 und der Streichstange 3 gegeben ist. Der beschriebene Greifer 11 arbeitet so, dass er vor dem Schlag in die Schlagvorrichtung möglichst nahe an der Gewebekante gebracht wird. Dort übernimmt er den Schussfaden und wird mechanisch leicht gehalten. Nach dem Lösen des Greifers 11 schiesst der entsprechende Mechanismus ein kugelförmiges Projektil 2 ab, das in den Hohlraum des zylinderförmigen Greiferkörpers 1 eindringt. Durch die Wirkung der kinetischen Energie komprimiert das Projektil 2 im Hohlraum des Körpers 1 die Luft, die so den Greifer 11 beschleunigt. Nach dem Ausgleich der Geschwindigkeiten des Greifers 11 und des Projektils 2 bewegt sich der Greifer 11 frei. Am Ende wird das Projektil 2 vom Greifer 11 durch eine Schwenkbewegung beseitigt, eventuell dient zweckmässigerweise der Rest der kinetischen Energie zur Rückführung des Greifers 11 in die Ausgangsstellung. Falls die Webmaschine das Trennen des Schussfadens in doppelter Webbreite ermöglicht, entsteht nach der Eintragung des ersten Teiles des Schussfadens ein loser, der zweiten Webbreite entsprechender Schussfaden, der vom umgedrehten Greifer mittels der Öse 7 in das Fach eingetragen wird. Die Verwendung der wechselnden Schussfadeneintragung ermöglicht die Bildung einer regulären Gewebekante.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Greifer zur Schussfadeneintragung an einer Webmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem dünnwandigen, auf der einen Seite geschlossenen, zylinderförmigen Körper (1) versehen ist, dessen kalibriertes inneres Profil um 0,1 mm grösser ist als die äussere Abmessung eines eindringenden Projektils (2), dass dieses mittels kinetischer Energie die Luft im Hohlraum des Körpers (1) komprimiert, so dass die Greiferbewegung infolge des zunehmenden Luftdruckes eine Beschleunigung erfährt.
- 2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer geöffneten Öse (7) zum Ziehen einer losen Schussfadenschleife während der Bildung einer regulären Gewebekante versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS86350A CS259677B1 (en) | 1986-01-16 | 1986-01-16 | Carrier with slow start for weft extension or weft's free loop sinking |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH671411A5 true CH671411A5 (en) | 1989-08-31 |
Family
ID=5335435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8487A CH671411A5 (en) | 1986-01-16 | 1987-01-13 | Weft insertion system |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH671411A5 (de) |
| CS (1) | CS259677B1 (de) |
-
1986
- 1986-01-16 CS CS86350A patent/CS259677B1/cs unknown
-
1987
- 1987-01-13 CH CH8487A patent/CH671411A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CS35086A1 (en) | 1988-03-15 |
| CS259677B1 (en) | 1988-10-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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