CH671429A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG gelungselements zugeordnet ist. Da zudem diese Rand-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verriegelung streifen einander gegenüberliegende Flächen aufweisen, die eines Flügelrahmens in seiner Schliessstellung innerhalb so im wesentlichen senkrecht zur Rahmenebene ausgerichtet eines Blendrahmens. Dabei erfolgt die Verriegelung mittels sind, stützen sich bei einem Aufbruchversuch die Randeiner an oder in einem Schenkel des Flügel- oder Blendrah- streifen der Verriegelungselemente jedenfalls dann gegenein-mens geführten Schubstange. Diese weist mindestens ein mit ander ab, sobald beispielsweise der Vorsprung eines Verriege-ihr koaxial verschiebbares Verriegelungselement auf. In lungselements um einen bestimmten Winkel verbogen ist. Abhängigkeit von seiner Position ist das Verriegelungsele- 55 Eine darüber hinausgehende Verbiegung verhindern die auf-ment der Schubstange mit einem an einem gegenüberlie- einandertreffenden Randstreifen, die lediglich auf Druck genden Schenkel des Blend- oder Flügelrahmens starr befe- beansprucht sind und diese Beanspruchung schadlos auf den stigten Verriegelungselement kuppelbar. In der Kupplungs- betreffenden Rahmenschenkel übertragen können. Selbst position greift mindestens je ein Vorsprung der Verriege- bei einer Verformung der Vorsprünge oder Vertiefungen der lungselemente in je eine Vertiefung der Verriegelungsele- 60 Verriegelungselemente ist diese daher eng begrenzt und führt mente ein. nicht zu einer Aufhebung der Verriegelung.
Derartige Vorrichtungen zur Verriegelung eines Flügel- Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weisen ein Vorrahmens sind allgemein bekannt und erfüllen die ihnen sprung des unmittelbar am Rahmenschenkel befestigten Verzugewiesene Aufgabe, eine unbefugte Aufhebung der Verrie- riegelungselements und eine zu dessen Aufnahme vorgese-gelung zu verhindern, nur dann, wenn sowohl die Vor- 65 hene Vertiefung des an der Schubstange befestigten Verriegesprünge und dementsprechend die Vertiefungen der Verrie- lungselements einen im wesentlichen schwalbenschwanzför-gelungselemente grosszügig dimensioniert als auch die Ver- migen Querschnitt auf.
riegelungselemente in verhältnismässig kurzen Abständen Bei dieser schwalbenschwanzförmigen Querschnitts-
kontur lassen sich die Vorsprünge und Vertiefungen bei einer verhältnismässig geringen Spaltbreite zwischen den benachbarten Rahmenschenkeln gleichwohl, ohne eine Behinderung hervorzurufen, breit ausbilden und führen daher für sich bereits zu einer gegen Einbruch sehr widerstandsfähigen Verriegelung.
Der gegenseitige Eingriff der Verriegelungselemente lässt sich zudem noch dadurch verbessern, dass nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein Vorsprung des an der Schubstange befestigten Verriegelungselements und eine zu dessen Aufnahme vorgesehene Vertiefung des unmittelbar am Rahmenschenkel befestigten Verriegelungselements einen im wesentlichen zapfenförmigen Querschnitt aufweisen.
Schliesslich sieht eine Ausgestaltung der Erfindung noch vor, dass die aus hochwiderstandsfähigem Material, wie beispielsweise aus Stahl, hergestellten Verriegelungselemente auf ihren voneinander abgewandten Seiten hammerkopf-förmig ausgebildet sind und in eine hinterschnittene Nut der Schubstange bzw. des Rahmenschenkels eingeführt sowie darin durch Madenschrauben gehalten sind, die in senkrecht zur Längserstreckung der Nut ausgerichtete Gewindebohrungen der Verriegelungselemente eingedreht und über ihre Spitzen gegen den Nutboden abgestützt sind.
Durch die hammerkopfförmige Ausbildung der Verriegelungselemente auf ihren voneinander abgewandten Seiten und durch die Einführung eines jeden Hammerkopfteiles in eine entsprechend hinterschnittene Nut der Schubstange bzw. des Rahmenschenkels erhalten die Verriegelungsteile eine verwindungssteife Anordnung um ihre Längsachse, die auch einer Brachialgewalt standhält. Zur Positionierung der Verriegelungselemente reichen daher die auf diese Funktion beschränkten Madenschrauben aus, auf die sich Kräfte bei einem gewaltsamen Aufbruchversuch der Verriegelung nicht auswirken, wenn die Madenschrauben erfindungsgemäss in die senkrecht zur Längserstreckung der Nut ausgerichteten Gewindebohrungen eingedreht sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfin-dungsgemässen Vorrichtung zur Verriegelung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch zwei benachbarte Rahmenschenkel;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein einer Schubstange zugeordnetes Verriegelungselement;
Fig. 3 eine Vorderansicht des Verriegelungselements nach Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht des mit einer Schubstange verbundenen Verriegelungselements nach Fig. 2;
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein einem Schenkel eines Blendrahmens zugeordnetes Verriegelungselement;
Fig. 6 eine Vorderansicht des Verriegelungselements nach Fig. 5;
Fig. 7 eine Seitenansicht des mit dem Schenkel des Blendrahmens zu verbindenden Verriegelungselements nach Fig. 5.
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Von dem in Fig. 1 im Querschnitt dargestellten Schenkelpaar gehört ein Schenkel 1 zu einem nicht weiter dargestellten Blendrahmen und ein Schenkel 2 zu einem gleichfalls nicht weiter dargestellten Flügelrahmen. Die Schenkel 1 und 2 sind in konventioneller Weise aus Profileinzelteilen zusammengesetzt und begrenzen in der dargestellten Rah-menschliessstellung einen Spalt 3, der durch einen Randstreifen 4, der vom Rahmenschenkel 2 ausgeht, abgedeckt ist, wobei eine Dichtungslippe S des Randstreifens 4 unter elastischer Verformung gegen eine Seitenfläche des Schenkels 1 anliegt.
Innerhalb des Spalts 3 sind, in Abständen über die Länge der Schenkel 1 und 2 verteilt, Verriegelungselemente 6 und 7 angeordnet. Ein Vorsprung 8 eines jeden Verriegelungselements 6 ist in eine Vertiefung 9 eines jeden Verriegelungselements 7 ein- und ausführbar, wozu die Verriegelungselemente 6 unbeweglich am Schenkel 1 gehalten sind, während die Verriegelungselemente 7 auf einer in Längsrichtung verschiebbar am Schenkel 2 gelagerten Schubstange 10 gehalten sind. Je nach der Position der Schubstange 10 sind die Verriegelungselemente 6 und 7 somit in einer die Rahmenschnekel 1 und 2 miteinander verriegelnden Kupplungsstellung oder aber so ausser Eingriff, dass sich der dem Flügelrahmen zugeordnete Schenkel 2 mit diesem frei bewegen lässt.
Seitlich vom Vorsprung 8 des Verriegelungselements 6 ist in diesem eine Vertiefung 11 vorgesehen, worin ein seitlich der Vertiefung 9 vorgesehener zapfenförmiger Vorsprung 12 des Verriegelungselements 7 eingreift.
Ausserhalb des Vorsprunges 8 und der Vertiefung 11 weist das Verriegelungselement 6 Randstreifen 13 und 14 auf, denen jeweils ein Randstreifen 15 bzw. 16 des Verriegelungselements 7 gegenüberliegt. Dabei ist es wesentlich, dass die sich gegenüberliegenden Aussenflächen der Randstreifen 13, 14 und 15,16 im wesentlichen senkrecht zur Rahmenebene ausgerichtet sind, wodurch bei einem Aufbruchversuch eine gegenseitige Abstützung der Verriegelungselemente 6 und 7 insbesondere in der Rahmenebene erfolgt und somit der Eingriff der Vorsprünge 8 und 12 in die Vertiefungen 9 und 11 aufrechterhalten bleibt.
Zur kraftschlüssigen Verbindung des Verriegelungselements 6 mit dem Schenkel 1 ist die dem Schenkel 1 zugewandte Seite des Verriegelungselements 6 hammerkopf-förmig ausgebildet und in eine hinterschnittene Nut 17 des Schenkels 1 eingeschoben. Zur kraftschlüssigen Verbindung des Verriegelungselements 7 mit der Schubstange 10 ist die der Schubstange 10 zugewandte Seite des Verriegelungselements 7 gleichfalls hammerkopfförmig gestaltet und in eine hinterschnittene Nut 18 der Schubstange 10 eingeschoben.
Zur Positionierung des Verriegelungselements 6 am Schenkel 1 und des Verriegelungselements 7 an der Schubstange 10 reichen Madenschrauben 19 bzw. 20 aus, die in parallel zur Rahmenebene ausgerichtete Gewindebohrungen der Verriegelungselemente 6 und 7 eingedreht sind und sich auf den Boden der Nut 17 bzw. 18 abstützen und folglich auch bei einem Einbruchversuch nur auf Druck beansprucht werden.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- 671429 2PATENTANSPRÜCHE über die Länge der Rahmenschenkel verteilt angeordnet1. Aus Flügel- (2) und Blendrahmen (1) gebildetes Rah- sind, die zur Verriegelung des Flügelrahmens mit dem Blend-menpaar mit einer Vorrichtung, um die beiden in der rahmen über die Verriegelungselemente kraftschlüssig zu Schliess-Stellung zu verriegeln mit einer an oder in einem verbinden sind.Schenkel des Flügel- oder Blendrahmens geführten Schub- s Eine grosszügige Dimensionierung der Vorsprünge und Stange (10), die mindestens ein mit dieser koaxial verschieb- Vertiefungen der Verriegelungselemente setzt aber insgesamt bares Verriegelungselement (7) aufweist, das in Abhängigkeit entsprechend dimensionierte Verriegelungselemente voraus, von seiner Position mit einem an einem gegenüberliegenden Deren Unterbringung erfordert aber eine aus mehreren Schenkel des Blend- oder Flügelrahmens starr befestigten Gründen unerwünschte Vergrösserung der Spaltbreite zwi-Verriegelungselement (6) kuppelbar ist, indem mindestens je io sehen den benachbarten Rahmenschenkeln, da eine Einbet-ein Vorsprung (12) des einen Verriegelungselementes (7) in tung der Verriegelungselemente in die Rahmenschenkel eine Vertiefung (11) des anderen Verriegelungselementes ein- diese selbst zu sehr schwächen würde und zudem die Vorgreift, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verriegelungsele- spränge und Vertiefungen der Verriegelungselemente ihre ment (6,7) mindestens einen Randstreifen (13,14 bzw. 15, Kupplungsfunktion nur erfüllen können, wenn diese in den 16) aufweist, dem in der Schliess-Stellung ein Randstreifen is Spaltbereich hineinragen.(15,16 bzw. 13,14) des anderen Verriegelungselements (7,6) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich-gegenübersteht, wobei die einander gegenüberstehenden tung der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, dass Flächen dieser Randstreifen (13,14,15,16) im wesentlichen die Unterbringung der Verriegelungselemente einen senkrecht zur Rahmenebene und parallel zur Verschiebe- geringen Platz erfordert und somit insbesondere die Spaltrichtung der Schubstange verlaufen. 20 breite zwischen den benachbarten Rahmenschenkeln klein
- 2. Rahmenpaar nach Anspruch 1, dadurch gekenn- bemessen werden kann, wobei dennoch die Verriegelungsele-zeichnet, dass ein Vorsprung (8) des starr am Schenkel (1) mente eine Ausbildung aufweisen, die einen gegen Aufbruch befestigten Verriegelungselements (6) und die zu dessen Auf- der Verriegelung hohen Widerstand bietet.nähme vorgesehene Vertiefung (9) des an der Schubstange Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einer Vorrichtung der(10) befestigten Verriegelungselements (7) einen im wesent- 25 im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten gattungsge-lichen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen. mässen Art ausgegangen, die erfindungsgemäss die im kenn-
- 3. Rahmenpaar nach einem der Ansprüche 1 oder 2, zeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (12) des an der aufweist.Schubstange (10) befestigten Verriegelungselements (7) und Bei den bisher bekannten gattungsgemässen Vorrich-die zu dessen Aufnahme vorgesehene Vertiefung (11) des -30 tungen sind die Vorsprünge und Vertiefungen der Verriegestarr am Schenkel (1) befestigten Verriegelungselements (6) lungselemente mit ihrer Querschnittsmittelachse senkrecht einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweisen. zur Rahmenebene ausgerichtet. Es bedarf daher beispiels-
- 4. Rahmenpaar nach einem der Anspräche 1 bis 3, weise zur Verbindung des Verriegelungsteilvorsprunges mit dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente (6, dem Rahmenschenkel eines auf Biegung beanspruchten7) aus hochwiderstandsfähigem Material hergestellt sowie 35 Umlenkteiles, das entsprechend kräftig dimensioniert sein auf ihren voreinander abgewandten Seiten hammerkopf- muss. Demgegenüber kann ein derartiges Umlenkteil bei den förmig ausgebildet sind und in je eine hinterschnittene Nut Verriegelungselementen völlig entfallen, wenn die Vor-(17 bzw. 18) der Schubstange (10) bzw. des Schenkels (1) ein- spränge und Vertiefungen mit ihrer Querschnittsmittelachse geführt sowie in dieser Nut durch Madenschrauben (19 bzw. erfindungsgemäss parallel zur Rahmenebene ausgerichtet20) gehalten sind, die in senkrecht zur Längserstreckung der 40 sind. Diese Ausrichtung der Vorsprünge und VertiefungenNuten (17,18) ausgerichtete Gewindebohrungen der Verrie- führt zwar zu einer Biegebeanspruchung der Vorsprünge und gelungselemente (6 bzw. 7) eingedreht und mit ihren Spitzen der die Vertiefungen seitlich begrenzenden Randstreifen,gegen den Nutboden abgestützt sind. Dennoch können diese Teile verhältnismässig schwach dimensioniert sein, da nach einem weiteren erfindungsge-45 mässen Merkmal jedes Verriegelungselement ausserhalb der Vorsprünge und Vertiefungen mindestens einen Randstreifen aufweist, dem ein Randstreifen des anderen Verrie-
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