CH671527A5 - - Google Patents

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CH671527A5
CH671527A5 CH3715/88A CH371588A CH671527A5 CH 671527 A5 CH671527 A5 CH 671527A5 CH 3715/88 A CH3715/88 A CH 3715/88A CH 371588 A CH371588 A CH 371588A CH 671527 A5 CH671527 A5 CH 671527A5
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CH
Switzerland
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pressure roller
housing
rotor
shaped frame
rotation
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CH3715/88A
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Inventor
Helmut Manschwetus
Original Assignee
Thyssen Industrie
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Description

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PATENTANSPRUCH
Hubeinrichtung für die Andrückwalze der Zuführeinrichtung an einer Zerkleinerungsmaschine für Schrott, deren Rotor (19) aus einem geteilten Gehäuse nach dem Aufklappen des Oberteils (4) um eine waagerechte ersten Drehachse (II) und nach Feststellen des Oberteils (4) gegenüber dem Unterteil (1) durch an Lagerschilden (20) angreifende Hebezeuge heraushebbar ist, mit an beiden Gehäusestirnseiten angeordneten und mit Hydraulikzylindern (9) verbundenen Schwenkarmen (6a), die mit den einen Enden (6b) um die waagerechte zweite Drehachse (I), die annähernd achsgleich zur Drehachse (II) zwischen Oberteil (4) und Unterteil (1) des Gehäuses verläuft, schwenkbar gelagert sind und die mit ersten Steckbolzen (22) nacheinander mit dem Oberteil (4) zum Aufklappen, nach dessen Verriegelung gegenüber dem Unterteil (1) in geöffneter Stellung und nach erneutem Absenken mit den Lagerschilden (20) der Rotorlagerung (20a) verbunden sowie nach dem Herausheben des Rotors (19) mit dem Oberteil (4) verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkarme über die Gehäusekontur hinaus in Richtung auf die Zuführeinrichtung verlängert und Seitenstege eines U-förmigen Rahmens (6) sind, der an der Unterseite des Mittelsteges (6d) zwei Lager (8) mit der Andrückwalze (7) trägt und mit den freien Enden (6b) seiner Seitenstege (6a) an berührungsfrei neben den Stirnseiten des elastisch gelagerten Gehäuses fest mit einem Fundament (3) verbundenen Ständern (5) schwenkbar (I) gelagert ist und so ausgebildet ist um folgende Funktionen nacheinander ausführen zu können:
a) Heben und Senken der Andrückwalze (7) der Zuführeinrichtung bei geschlossenem Gehäuse und Betrieb der Zerkleinerungsmaschine, jedoch ohne Verriegelung zwischen Gehäuse und Ständern (5),
b) Aufklappen des Oberteils (4), wobei nach formschlüssiger Verriegelung des Unterteils (1) gegenüber den Ständern (5) durch zweite Steckbolzen (14) mit fluchtender Ausrichtung der zweiten Drehachse (I) des U-förmigen Rahmens (6) zur ersten Drehachse (II) zwischen Oberteil (4) und Unterteil (1), die Seitenstege (6a) durch dritte Steckbolzen (15) mit dem Oberteil (4) verbunden werden, das Oberteil (4) durch Beaufschlagung der Hydraulikzylinder (9) aufgeklappt und in aufgeklappter Stellung durch vierte Steckbolzen (17) gegenüber dem Unterteil (1) verriegelt wird,
c) Herausheben des Rotors (19), wobei nach Lösen der dritten Steckbolzen (15) und anschliessender Senkbewegung die Seitenstege (6a) durch die ersten Steckbolzen (22) mit den Lagerschilden (20) der Rotorlagerung (20a) formschlüssig verbunden, durch Beaufschlagung der Hydraulikzylinder (9) angehoben und in der oberen Rotorhubstellung durch fünfte Steckbolzen mit den Ständern (5) formschlüssig verbunden werden.
BESCHREIBUNG Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hubeinrichtung für die Andrückwalze der Zuführeinrichtung an einer Zerkleinerungsmaschine für Schrott nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Bei derartigen Zerkleinerungsmaschinen für Schrott sind Hubeinrichtungen für Wartungsarbeiten an Gehäuse und Rotor sowie Hubeinrichtungen für die in der Zuführeinrichtung angeordneten Andrückwalzen erforderlich.
Bekannt ist eine Hubvorrichtung für Wartungsarbeiten an einer Zerkleinerungsmaschine mit zweiteiligem aufklappbaren Maschinengehäuse, dessen Trennfuge zwischen Unter-und Oberteil durch die Rotorachsmitte verläuft. An beiden
Seiten des Gehäuseoberteils ist je ein Schwenkarm angebracht, der über einen Hydraulikzylinder betätigt wird. Die Schwenkarme sind mit einer Feststell- und Kopplungsvorrichtung versehen, mit deren Anwendung in einer sinnvollen Arbeitsfolge nacheinander das Oberteil aufgeklappt, der Rotor zusammen mit seiner Lagerung aus dem Unterteil herausgehoben und anschliessend in angehobener Stellung am aufgeklappten Oberteil festgelegt wird (DE-PS 3 528 288).
Bekannt ist ausserdem eine Andrückwalzen-Hubeinrich-tung, bei der zwei Andrückwalzen hintereinander in einem Tragrahmen angeordnet sind, dessen Drehgelenk sich auf der von der Zerkleinerungsmaschine abgewandten Seite befindet (DE-OS 3 301 186). Die Andrückwalzen dienen dazu, den zu zerkleinernden Schrott vorzuverdichten und den Schrottzulauf zu steuern. Zur Erfüllung dieser Funktionen sind die Andrückwalzen angetrieben und in der Höhe verstellbar. Zur Höhenverstellung der Andrückwalzen dient ein Tragrahmen, der an der Zuführeinrichtung gelenkig gelagert ist und der üblicherweise durch doppelwirkende Hydraulikzylinder betätigt wird.
Als nachteilig wird angesehen, dass bei derartigen Zerkleinerungsmaschinen für die Betätigung der Andrückwalzen-Hubeinrichtung und für die Hubvorrichtung für Wartungsarbeiten eine grössere Zahl von Hydraulikkomponenten, wie Hydraulikzylinder und Steuerventile, notwendig sind, von denen die Hydraulikkomponenten der Hubeinrichtung für Wartungsarbeiten bei nur sehr geringer Einschaltdauer durch die während des Betriebes der Zerkleinerungsmaschine ständig auftretenden Erschütterungen und Stösse einem starken Stillstandsverschleiss ausgesetzt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Hubeinrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs so zu gestalten, dass insgesamt die Anzahl der für den Betrieb einer Zerkleinerungsmaschine mit Zuführeinrichtung erforderlichen Hubeinrichtungen verringert und zugleich die Betriebssicherheit der verbleibenden Hydraulikkomponenten erhöht werden.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemässen Hubeinrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass nur noch eine Hubeinrichtung und anstelle einer grösseren Zahl von Hydraulikkomponenten nur noch ein Hydraulikzylinder-Paar mit Steuerschieber benötigt werden, um sowohl die Hubbewegungen der Andrückwalze während des Betriebes als auch die für Wartungsarbeiten erforderlichen Hubarbeiten beim Aufklappen des Gehäuses und Heraushebens des Rotors durchzuführen.
Die verbleibenden Bauteile und Hydraulikkomponenten haben bei der Erfüllung der Funktionen:
a) Heben und Senken der Andrückwalze,
b) Aufklappen des Oberteils und c) Herausheben des Rotors,
insgesamt eine grössere Einschaltdauer als der Antrieb der Zerkleinerungsmaschine und sind einerseits wegen der ständigen aktiven hydraulischen Beaufschlagung und andererseits wegen ihrer Verbindung mit den ortsfesten Säulen keinem Stillstandsverschleiss mehr ausgesetzt.
Ausserdem besteht gegenüber der bekannten Ausführung nach der DE-OS 3 301 186 ein zusätzlicher Vorteil darin, dass bei der Aufwärtsbewegung aus der untersten in die oberste Betriebslage die Andrückwalze den einlaufenden Schrott nicht mehr zurückschiebt.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnungsfiguren ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Hubeinrichtung beschrieben.
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Fig. 1 die Seitenansicht einer Hubeinrichtung für die Andrückwalze der Zuführeinrichtung an einer Zerkleinerungsmaschine für Schrott mit der Zuführwalze in der tiefsten Betriebsstellung,
Fig. 2 die Seitenansicht wie Fig. 1, jedoch mit der Zuführwalze in der höchsten Betriebsstellung,
Fig. 3 die Seitenansicht wie Fig. 1, betriebsbereit verriegelt zum Aufklappen des Oberteils,
Fig. 4 die Seitenansicht wie Fig. 1, mit aufgeklapptem und gegenüber dem Unterteil verriegeltem Oberteil,
Fig. 5 die Seitenansicht wie Fig. 1, mit augeklapptem Oberteil und an der Hubeinrichtung angekoppelten Lagerschilden des Rotors,
Fig. 6 die Seitenansicht wie Fig. 1, mit hochgehobenem Rotor und Verriegelung zwischen U-förmigem Rahmen der Hubeinrichtung und den feststehenden Ständern,
Fig. 7 die Ansicht in Richtung A gemäss Fig. 1 auf den U-förmigen Rahmen,
Fig. 8 den Schnitt B—B' gemäss Fig. 1 im unverriegelten Zustand,
Fig. 9 den Schnitt B — B' gemäss Fig. 3 im verriegelten Zustand.
Bei der in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellten Zerkleinerungsmaschine für Schrott ist das Unterteil 1 des Gehäuses mit Federn 2 auf dem Fundament 3 befestigt. Das Oberteil 4 ist gegenüber dem Unterteil 1 um die Drehachse II aufklappbar. Zu beiden Stirnseiten des aus dem Unterteil 1 und dem Oberteil 4 bestehenden Gehäuses ist jeweils ein Ständer 5 auf dem Fundament 3 befestigt. An den Ständern 5 sind die freien Enden 6b der Seitenstege 6a des U-förmigen Rahmens 6 um die Drehachse I schwenkbar gelagert. In Fig. 7 ist der U-förmige Rahmen 6 in Ansicht von oben vereinfacht dargestellt. An der Unterseite des Mittelsteges 6d des U-förmigen Rahmens 6 ist die Andrückwalze 7 mit ihren Lagern 8 befestigt. Mit Hydraulikzylindern 9, die einerseits an den Ständern 5 und andererseits an der Unterseite der Seitenstege 6a gelenkig befestigt sind, wird während des Betriebes der Zerkleinerungsmaschine der U-förmige Rahmen 6 um die Drehachse I geschwenkt und damit die Andrückwalze 7 gehoben und gesenkt. In Fig. 1 befindet sich die Andrückwalze 7 in der untersten Betriebsstellung, z.B. für das Zuführen von Blechabfällen.
In Fig. 2 befindet sich die Andrückwalze 7 in der obersten Betriebsstellung, z.B. für das Zuführen von sperrigem Schrott. Beim Hochschwenken der Andrückwalze 7 um die Drehachse I wird in der Zuführrinne 10 liegendes sperriges Gut nicht zurückgeschoben. Der äussere Bewegungsbereich der Andrückwalze 7 ist der Kreisbogenabschnitt Z gemäss Fig. 1 und 2.
Am Boden der schräg nach unten verlaufenden Zuführrinne 10 befindet sich im Ausführungsbeispiel eine Walze 11, deren Drehsinn 1 la dem Drehsinn 7a der darüber angeordneten Andrückwalze 7 entgegengerichtet ist. In der obersten Betriebsstellung besteht zwischen der Andrückwalze 7 und der gegenüberliegenden Walze 11 eine maximale Durchlasshöhe 12 (siehe Fig. 2).
Zwischen den Stirnseiten des aus dem Unterteil 1 und dem Oberteil 4 bestehenden Gehäuses und den Ständern 5 besteht, wie in Fig. 8 dargestellt, als Freigang ein Spalt 13. Somit kann das Gehäuse auf seinen Federn 2 in vertikaler Richtung ungehindert schwingen, während der an den Ständern 5 befestigte U-förmige Rahmen 6 mit seiner Andrückwalze 7 von diesen Schwingbewegungen unbeeinflusst bleibt.
Für das Aufklappen des Oberteils 4 wird die Bewegungsmöglichkeit zwischen dem Gehäuse und den Ständern 5 aufgehoben durch an den Stirnseiten des Gehäuseunterteils 1 in Offnungen la eingeschobene, im jeweils benachbarten Ständer 5 in Öffnungen 5a waagerecht geführte zweite Steckbolzen 14. In Fig. 9 ist dieser verriegelte Zustand dargestellt. Mit dieser formschlüssigen Verbindung zwischen dem Unterteil 1 und dem Ständer 5 werden die Drehachsen I und II fluchtend ausgerichtet. In Fig. 3 ist dieser verriegelte Zustand mit III gekennzeichnet.
Zum Aufklappen des Oberteils 4 wird der in der untersten Betriebsstellung befindliche U-förmige Rahmen 6 mit dem Oberteil 4 mittels dritten Steckbolzen 15 formschlüssig verbunden. Hierzu wird der in Öffnungen 6e der Seitenstege 6a geführte dritte Steckbolzen 15 in eine in dieser Stellung deckungsgleiche Öffnung 4a des Oberteils 4 eingeführt.
Nach Lösen der Verriegelung 16, durch die das Oberteil 4 auf dem Unterteil 1 für die Betriebsstellung fest gegeneinander verriegelt ist, wird durch Beaufschlagung der Hydraulikzylinder 9 das Oberteil 4 um die Drehachse I so weit aufgeklappt bis die waagerecht liegenden Öffnungen 4b im Oberteil 4 und lb in dem rückwärtigen Steg des Unterteils 1 dek-kungsgleich liegen. In dieser Stellung wird je Gehäuseseite ein vierter Steckbolzen 17 in die Öffnungen 4b und lb eingeführt, wodurch das Oberteil 4 gegenüber dem Unterteil 1 in aufgeklappter Stellung formschlüssig verriegelt ist. Die aufgeklappte und verriegelte Stellung des Oberteils 4 ist in Fig. 4 dargestellt.
Zum Herausheben des Rotors 19 wird der dritte Steckbolzen 15 wieder zurückgezogen, so dass der U-förmige Rahmen 6 wieder durch entsprechende Beaufschlagung des Hydraulikzylinders 9 in seine unterste Betriebsstellung geschwenkt werden kann. Diese Stellung des U-förmigen Rahmens 6 ist in Fig. 5 dargestellt. In dieser Stellung sind die Öffnung 6f des U-förmigen Rahmens 6 und die Öffnung 21 des Lagerschildes 20 der Rotorlagerung 20a deckungsgleich. Nach dem Einführen eines ersten Steckbolzens 22 in die Öffnungen 6f und 21 sowie nach dem Abnehmen der Muttern 23 der Zuganker 24, mit dem der Fuss 25 der Rotorlagerung am Unterteil 1 befestigt ist, wird der Rotor 19 durch erneute Beaufschlagung der Hydraulikzylinder 9 nach oben gehoben. In Fig. 6 ist der Rotor in der oberen Hubstellung dargestellt. In dieser oberen Stellung des U-förmigen Rahmens sind die Öffnung 6g im Seitensteg 6a und Öffnung 5b im Ständer 5 deckungsgleich. Mit einem fünften Steckbolzen wird der U-förmige Rahmen 6 gegenüber dem Ständer 5 formschlüssig gesichert. Die Hydraulikzylinder 9 sind somit in dieser Stellung entlastet.
Die Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft der Zerkleinerungsmaschine erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
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5 Blatt Zeichnungen
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