CH671641A5 - - Google Patents

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CH671641A5
CH671641A5 CH607/87A CH60787A CH671641A5 CH 671641 A5 CH671641 A5 CH 671641A5 CH 607/87 A CH607/87 A CH 607/87A CH 60787 A CH60787 A CH 60787A CH 671641 A5 CH671641 A5 CH 671641A5
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knurled
central part
disks
filter
rear sight
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CH607/87A
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Walter Gehmann
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Walter Gehmann
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Dioptervisier mit einem rohrförmigen Zentralteil, dessen Okular aus einer verstellbaren Irisblende gebildet ist, die aus einer längsgeschlitzten Büchse besteht, deren Lamellen mit nach innen gebogenen freien Enden, senkrecht auf die Visierlinie zeigend, schuppenartig übereinander greifen und mit der Abbiegekante mittels einer in ein am Zentralteil angeordneten Okulargehäuse einschraubbaren, längsdurchbohrten Rändelschraube an eine konische Verengung dieses Gehäuses angedrückt sind und im Zentralteil ein Polarisationsfilter angeordnet ist, der aus zwei hintereinander angeordneten Polarisationsscheiben besteht, die relativ zueinander mittels einer Rändelscheibe um 90° verdrehbar sind und in dem weiterhin ein Farbfilter, bestehend aus einer, mittels eines Rändelrings drehbaren Scheibe, in der mehrere unterschiedliche Farbfilter angebracht sind, angeordnet ist, wobei die Rändelschraube, die Rändelscheibe wie auch der Rändelring einen etwa gleichen Aussendurchmesser aufweisen, gleichachsig zu dem rohrförmigen Zentralteil angeordnet sind, und mit ihrem Rändelteil nur geringfügig über dieses rohrförmige Zentralteil überstehen.
Ein derartiges, aus Okular, Färb- und Polarisationsfilter bestehende Dioptervisier ist bekannt aus der DE-PS 30 04 635. Mit diesem bekannten Dioptervisier ist die Aufgabe gelöst worden, ein Kombinations-Dioptervisier anzugeben, bei dem nicht nur eine Einstellung der Irisblende mittels einer ringförmig ein rohrförmiges Gehäuse umgebenden Rändelschraube erfolgen kann, sondern mit der auch die das Auge des Schützen erreichende Helligkeit mittels eines in gleicher Betätigungsart einzustellenden Polarisationsfilters und/oder eines, wiederum in gleicher Weise zu betätigenden, Farbfilters möglich ist. Diese Betätigung hat den ausserordentlichen Vorteil, dass der Schütze auch im Anschlag sowohl die Irisblende, wie auch, ohne wesentlich seine Handstellung zu verändern, den Polarisationsfilter und gegebenenfalls den Farbfilter in gewohnter Weise verstellen kann. Ausserdem baut dieses bekannte Dioptervisier verhältnismässig kurz, so dass sich zum einen der Abschussschock nur geringfügig auf dieses Visier auswirkt und auch Fluchtungsfehler im vertretbaren Bereich bleiben.
Bekannt sind auch Visiereinrichtungen, bei denen jedoch kein Zentralteil wie bei der bekannten Vorrichtung verwendet wird, sondern bei der einzelne Visierteile, also Okular, Polarisationsfilter und Farbfilter jeweils aufeinander gesetzt und miteinander verschraubt werden. Dadurch wird nicht nur eine derartige Einrichtung sehr lang mit entsprechend grossem Fluchtungsfehler, sondern ist auch schwierig zu bedienen, da bei diesem langen Gerät die Lage der ergreifenden Hand verändert werden muss.
Das oben angegebene Dioptervisier hat sich zwar ausserordentlich bewährt, jedoch wird bei ihm als nachteilig empfunden, dass es vom Schützen nicht gereinigt werden kann. Dadurch, dass sämtliche Bauteile an einem rohrförmigen Gehäuse verankert sind, sind zwar einerseits feste Justierpunkte gegeben, jedoch andererseits das gesamte Visier so kompakt zusammen-gefasst, dass ein Eingriff dem Schützen nicht zuzumuten ist beziehungsweise bei einem Eingriff durch Laien die Zuverlässigkeit des Dioptervisiers nicht mehr gegeben ist. Dies trifft bei der bekannten Ausführung insbesondere für den Polarisationsfilter zu, bei dem die Filterplatten an Hebeln angebracht sind, die gegenseitig verschwenkt und auch zusammen aus der Durchgangsöffnung herausgeschwenkt werden können. Dies bedingt ein Zusammenfassen der beiden Polarisationsplatten innerhalb die-
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ses Hebelsystems, wodurch ein Reinigen der Polarisationsplatten nicht mehr möglich ist. Ähnliches trifft zu sowohl für das Okular, wie auch für den Farbfilter.
Ein weiterer Nachteil bei diesem bekannten Gerät ist, dass sich stets, ist das Polarisationsfilter in den Durchgang eingeschwenkt, zwei Polarisationsplatten im Durchgang befinden, die auch dann, wenn sich die Polarisationsrichtung dieser Platten deckt, das Zielfeld unzulässig stark abdunkeln können.
Letztlich ist auch noch festzustellen, dass Einrichtungen der beschriebenen Art in grösseren Stückzahlen benötigt werden, also auch wirtschaftlich herstellbar sein sollen. Der verhältnismässig aufwendige Aufbau des bekannten Dioptervisiers lässt jedoch eine derartig wirtschaftliche Fertigung nur bedingt zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Dioptervisier der beschriebenen Art anzugeben, das wirtschaftlich herstellbar ist, das sehr kurz baut, bei dem also das Okular und die verschiedenen Filter unmittelbar aufeinander folgen, das in der gewohnten Betätigungsart mit ein rohrförmiges Gehäuse umgebenden Rändelschrauben betätigbar und zudem auch durch den Schützen selbst demontierbar, zu reinigen und wieder zu montieren ist. Erreicht wird dies in erfindungsgemässer Weise dadurch, dass das Okulargehäuse mit längsgeschlitzter Büchse und Rändelschraube fest aber lösbar stirnseitig am Zentralteil befestigt ist, dass in einer ausserachsigen, kreissegmentförmigen Aushöhlung des Zentralteils hintereinander die Farbfilterscheibe sowie die beiden Polarisationsfilterscheiben verdrehbar gelagert sind und dass diese Scheiben jeweils eine Aussenverzahnung tragen und über den auf dem Zentralteil geführten Rändelring und zwei Rändelscheiben jeweils mit Innenverzahnung einzeln verdreh-und einstellbar sind.
Nicht mehr also wie bei dem bekannten Dioptervisier nach der DE-PS 30 04 635 werden die einzelnen Visierteile fest in einem Zentralteil verankert, sondern es werden im Zentralteil lediglich das Polarisationsfilter und das Farbfilter untergebracht und an dieses Zentralteil sodann die verstellbare Irisblende angeschraubt. Trotzdem liegt diese Irisblende unmittelbar vor dem Filter und die Filter folgen auch unmittelbar aufeinander, so dass die Einrichtung trotzdem noch kürzer baut als diejenige nach der DE-PS 30 04 635. Zudem kann sowohl die Irisblende in der gewohnten Art und Weise mittels der gleichachsi-gen zum Zentralteil angeordneten Rändelschraube betätigt werden, wie auch die verschiedenen Filter mittels eines Rändelrings für den Farbfilter und zweier Rändelscheiben für die beiden Polarisationsfilterscheiben. Um den oben beschriebenen Nachteil, dass, befindet sich der Polarisationsfilter im Durchgang, stets zwei Polarisationsfilter hintereinander liegen, zu beheben, wird weiter vorgeschlagen, dass an den Polarisationsfiltern in den Polarisationsfilterscheiben jeweils ein kreisabschnittförmi-ges Teil abgetrennt ist derart, dass jeweils die die Trennlinie bildende Sehne bei entsprechender Stellung der Polarisationsscheiben über dem grössten Okulardurchmesser liegt. Dadurch kann eine der Polarisationsfilterscheiben so gedreht werden, dass der abgetrennte Teil im Durchgang liegt, so dass sich nur noch ein Polarisationsfilter im Durchgang des Dioptervisiers befindet. Auch die zweite Polarisationsfilterscheibe kann in die gleiche Stellung gebracht werden,, wodurch beide Polarisationsfilter aus dem Durchgang verschwunden sind.
Mit dieser erfindungsgemässen Konstruktion ist jedoch noch ein weiterer ausserordentlicher Vorteil verbunden, der nämlich, dass nunmehr mit einem in den Durchgang eingeschwenkten Polarisationsfilter dessen Polarisationsrichtung so gelegt werden kann, dass im Gesichtsfeld erscheinende blendende Reflexionen ausgeschaltet werden können. Der Vorteil gegenüber sonstigen derartigen Einrichtungen ist also, dass die Polarisationsrichtung des Polarisationsfilters jeweils individuell den örtlichen Gegebenheiten angepasst, die Polarisationsrichtung also so gelegt werden kann, dass die störenden, in einer bestimmten Ebene schwingenden Lichtstrahlen von reflektierenden Gegenständen oder sonstigen Lichtquellen eliminiert oder doch so gemindert werden können, dass sie nicht mehr störend im Blickfeld des Schützen erscheinen. Unabhängig hiervon kann dann noch die zweite Polarisationsfilterscheibe so verdreht werden, dass das gesamte einfallende Licht mehr oder weniger gedämpft, das Blickfeld des Schützen also dessen individuellen Wünschen nach optimal abgedunkelt wird. Grelle, die Zielerkennbarkeit äusserst stark beeinflussende Lichtreflexe, werden dadurch mit Sicherheit vermieden.
Der ausserordentliche Vorteil der erfindungsgemässen Einrichtung besteht jedoch darin, dass nunmehr die verstellbare Irisblende, bestehend aus dem Okulargehäuse, der in dem Okulargehäuse untergebrachten längsgeschlitzten Büchse und der in dieses Gehäuse einschraubbaren Rändelschraube, von dem Zentralteil ohne Schwierigkeiten gelöst und unschwer vom Schützen gereinigt werden kann. Auch eine Reinigung der verschiedenen Filterscheiben wie auch des Zentralteils selbst ist unschwer möglich, da die verschiedenen Filterscheiben lediglich in die kreis-segmentförmige Aushöhlung des Zentralteils eingelegt, dort aber nicht durch irgendwelche Maschinenelemente festgelegt sind. Sie können also einfach aus der Aushöhlung herausgenommen und gereinigt werden. Damit sie wieder in der richtigen Reihenfolge und Lage eingelegt werden, können unschwer entsprechende Markierungen am Zentralteil wie auch an den Filterscheiben, dem Rändelring und den Rändelscheiben angebracht werden.
Um den Umgang mit den verhältnismässig kleinen Filterscheiben zu erleichtern, können einem weiteren Erfindungsmerkmal nach in die kreissegmentförmige Aushöhlung des Zentralteils drei nebeneinander liegende, um eine am Zentralteilrand liegende Achse verschwenkbare, die Filterscheiben aufnehmende Aufnahmelöffel eingefügt sein, so dass die Filterscheiben selbst zum Reinigen nicht vollkommen aus dem Zentralteil herausgenommen und wieder eingefügt werden müssen, sondern dass sie lediglich mittels dieser Aufnahmelöffel aus dem Zentralteil nach aussen verschwenkt, gereinigt und durch Zurückschwenken dieses Teils wieder in den Zentralteil eingefügt werden können.
Zweckmässigerweise ist die Aussenverzahnung der Scheiben auf einem ringförmigen Aussenbund angebracht, der über die Polarisationsplatten wie auch über die Farbfilter übersteht, so dass die Scheiben unmittelbar aufeinander liegend in der Aushöhlung untergebracht werden können, ohne dass ein Verkrat-zen der Polarisationsfilter beziehungsweise Farbfilter zu be-füchten ist. Darüber hinaus soll die Farbfilterscheibe eine kreisförmige Platte mit Aussenbund und Aussenverzahnung sein, in der die einzelnen Farbfilter in Bohrungen dieser Platte so eingefügt sind, dass sie beidseits über die Platte überstehen. Dadurch, dass sie nicht wie bisher in eine derartige Platte versenkt eingelegt sind, können sich bei der Ausführung nach der Erfindung keine Schmutzränder um die Farbfilter herum bilden, so dass stets ein freier Durchblick gewährleistet ist. Werden jeweils zwischen den Rändelscheiben und dem Rändelring aus Kunststoff bestehende dünne Gleitscheiben angeordnet, so ist damit nicht nur eine leichte Verdrehbarkeit gegeben, sondern auch genügend Abstand geschaffen, um ein falsches Eingreifen der Innenverzahnung dieser Scheiben in die Aussenverzahnung der Filterscheiben zu verhindern.
Zweckmässigerweise werden auf dem Zentralteil, jeweils mittig zu den Filterscheiben, rundum verlaufende Führungsnuten vorgesehen, in die jeweils mindestens ein am Rändelring und den Rändelscheiben angebrachter Zapfen eingreift, der zum einen für die korrekte Führung der Scheiben sorgt und zum anderen auch an in den Führungsnuten eingefügten An-schlagbolzen zur Begrenzung der Verdrehbewegung anschlagen kann.
Auf der Zeichnung sind in Form einer Explosionszeichnung die einzelnen Teile schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
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Fig. 1 die einzelnen Bauteile, teilweise geschnitten, entlang einer durchgehenden Mittellinie und
Fig. 2 die einzelnen Bauteile gemäss Fig. 1 nacheinanderlie-gend in Ansicht.
Die verstellbare Irisblende besteht in bekannter Weise aus einer längsgeschlitzten Büchse 1, einem Okulargehäuse 2 sowie einer in das Okulargehäuse einschraubbaren Rändelschraube 3. Die längsgeschlitzte Büchse weist einzelne Lamellen 4 auf, deren freie Enden 5 senkrecht auf die Visierlinie (Mittellinie 6) zeigen und schuppenartig übereinander greifen. Die Abbiegekante 7 der Lamellen 4 liegt im zusammengefügten Zustand der Irisblende 1, 2, 3 auf einer konischen Verengung 8 auf, so dass der durch die Lamellen 4 gebildete Lamellenkäfig beim Einschrauben der Rändelschraube mehr oder weniger durch diese konische Verengung zusammengedrückt wird und sich dadurch ein mehr oder weniger grosses Diopterloch ergibt.
Diese so gebildete Irisblende, bestehend aus den zusammengeschraubten Teilen 1, 2 und 3, wird sodann auf die Stirnseite eines Zentralteils 9 aufgesetzt und dort mittels zweier Schrauben 10 festgelegt.
Im Zentralteil 9 ist eine kreissegmentförmige Aushöhlung 11, in die Filterscheiben 12, 13, 14 einzulegen sind. Hierbei ist die Filterscheibe 12 eine Farbfilterscheibe, die Filterscheiben 13, 14 Polarisationsfilterscheiben. Die Farbfilterscheibe 12 wird gebildet durch eine kreisförmige Platte 15 mit einem Aussenbund 16, wobei in Bohrungen der Platte 15 Farbfilterscheiben 17 eingefügt sind. Eine Bohrung 18 bleibt als Durchgangsbohrung frei; in diese Bohrung wird also kein Farbfilter eingesetzt. In die beiden weiteren Filterscheiben 13,14 ist eine Polarisationsfolie (Polarisationsplatte) 19 eingefügt. Von dieser Polarisationsplatte 19 ist ein kreisabschnittförmiger Teil 20 abgetrennt.
Nach dem Einfügen der Filterscheiben 12,13, 14 in das Zentralteil 9 wird ein Rändelring 21 über das Zentralteil 9 über-5 geschoben, wobei die im Rändelring 21 vorgesehene Innenverzahnung 22 in eine entsprechende Aussenverzahnung 37 des Farbfilters 12 eingreift. Im Zentralteil 9 sind rundum verlaufende Führungsnuten 23 vorgesehen, in die Zapfen 24 des Rändelrings 21 sowie Zapfen 25, 26 von Rändelscheiben 27, 28 eingrei-lo fen. Auch diese Rändelscheiben 27, 28 weisen jeweils eine Innenverzahnung 29, 30 auf, zum Eingreifen in entsprechende Aussenverzahnungen 37 der Polarisationsfilterscheiben 13, 14. Um ein leichtes Verdrehen zu gewährleisten und gleichzeitig die Verzahnungen im Abstand voneinander zu halten, sind zwi-15 sehen die einzelnen Rändelscheiben 27, 28 beziehungsweise den Rändelring 21 Gleitscheiben 31 zwischengefügt.
Nach Überschieben auch der Rändelscheiben 27, 28 über das Zentralteil 9 beziehungsweise die Polarisationsfilterscheiben 13, 14 wird eine Abschlussscheibe 32 auf ein Gewinde 33 am 20 Zentralteil 9 aufgeschraubt. Schliesslich ist auch noch ein als Kontermutter ausgebildeter Stellring 34 zum Aufschrauben auf das Gewinde 35 des Zentralteils 9 vorgesehen.
Es ist unschwer erkennbar, dass die einzelnen Teile dieses erfindungsgemässen Dioptervisiers ohne Schwierigkeiten de-25 montiert und auch wieder montiert werden können. Dadurch ist ein Reinigen dieser Einrichtung auch dem unbedarften Schützen möglich. Ausserdem sind diese Bauteile grösstenteils Drehteile, so dass sie einfach zu fertigen und damit wirtschaftlich herstellbar sind.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (10)

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1. Dioptervisier, mit einem rohrförmigen Zentralteil, dessen Okular aus einer verstellbaren Irisblende gebildet ist, die aus einer längsgeschlitzten Büchse besteht, deren Lamellen mit nach innen gebogenen freien Enden, senkrecht auf die Visierlinie zeigend, schuppenartig übereinander greifen und mit der Abbiegekante mittels einer in ein am Zentralteil angeordneten Okular-gehäuse einschraubbaren, längsdurchbohrten Rändelschraube an eine konische Verengung dieses Gehäuses angedrückt sind, und im Zentralteil ein Polarisationsfilter angeordnet ist, der aus zwei hintereinander angeordneten Polarisationsscheiben besteht, die relativ zueinander mittels einer Rändelscheibe um 90° verdrehbar sind und in dem weiterhin ein Farbfilter, bestehend aus einer, mittels eines Rändelrings drehbaren Scheibe, in der mehrere unterschiedliche Farbfilter angebracht sind, angeordnet ist, wobei die Rändelschraube, die Rändelscheibe, wie auch der Rändelring einen etwa gleichen Aussendurchmesser aufweisen, gleichachsig zu dem rohrförmigen Zentralteil angeordnet sind und mit ihrem Rändelteil nur geringfügig über dieses rohrför-mige Zentralteil überstehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Okulargehäuse (2) mit längsgeschlitzter Büchse (1) und Rändelschraube (3) fest aber lösbar stirnseitig am Zentralteil (9) befestigt ist, dass in einer ausserachsigen, kreissegmentförmigen Aushöhlung (11) des Zentralteils (9) hintereinander die Farbfilterscheibe (12) sowie die beiden Polarisationsfilterscheiben (13, 14) verdrehbar gelagert sind und dass diese Scheiben (12, 13, 14) jeweils eine Aussenverzahnung (37) tragen und über den auf dem Zentralteil (9) geführten Rändelring (21) und zwei Rändelscheiben (27, 28) jeweils mit Innenverzahnung (22, 29, 30) einzeln verdreh- und einstellbar sind.
2. Dioptervisier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenverzahnung (37) der Scheiben (12, 13, 14) jeweils auf einem ringförmigen Aussenbund (16) angebracht ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Dioptervisier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (12, 13, 14) unmittelbar jeweils mit ihrem Aussenbund (16) aufeinander liegen.
4. Dioptervisier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Polarisationsfiltern (19) in den Polarisationsfilterscheiben (13, 14) jeweils ein kreisabschnittförmi-ges Teil (20) abgetrennt ist derart, dass jeweils die die Trennlinie bildende Sehne (36) bei entsprechender Stellung der Polarisationsscheiben (13, 14) über dem grössten Okulardurchmesser liegt.
5. Dioptervisier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisationsfilter (19) nicht über den Aussenbund (16) überstehen.
6. Diopter visier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbfilterscheibe (12) eine kreisförmige Platte (15) mit Aussenbund (16) und Aussenverzahnung (37) ist und dass die Farbfilter (17) in Bohrungen (18) dieser Platte (15) so eingefügt sind, dass sie beidseits über die Platte (15), nicht jedoch über den Aussenbund (16) überstehen.
7. Dioptervisier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die kreissegmentförmige Aushöhlung
(11) des Zentralteils (9) drei nebeneinanderliegende, um eine am Zentralteilrand liegende Achse verschwenkbare, die Filterscheiben (12, 13, 14) aufnehmende Aufnahmelöffel eingefügt sind.
8. Dioptervisier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen den Rändelscheiben (27, 28) und dem Rändelring (21) aus Kunststoff bestehende Gleitscheiben (31) angeordnet sind.
9. Dioptervisier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Zentralteil (9) jeweils mittig zu den Filterscheiben (12, 13, 14) rundum verlaufende Führungsnuten (23), in die jeweils mindestens ein am Rändelring (21) und den Rändelscheiben (27, 28) angebrachter Zapfen (24, 25, 26) eingreift, vorgesehen sind.
10. Dioptervisier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Führungsnuten (23) Anschlagbolzen eingefügt sind.
CH607/87A 1986-04-22 1987-02-18 CH671641A5 (de)

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