CH672144A5 - - Google Patents

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CH672144A5
CH672144A5 CH5048/86A CH504886A CH672144A5 CH 672144 A5 CH672144 A5 CH 672144A5 CH 5048/86 A CH5048/86 A CH 5048/86A CH 504886 A CH504886 A CH 504886A CH 672144 A5 CH672144 A5 CH 672144A5
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CH
Switzerland
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electric motor
milling
speed
stand
carriage
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Application number
CH5048/86A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Leifeld
Original Assignee
Truetzschler & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G7/00Breaking or opening fibre bales
    • D01G7/06Details of apparatus or machines
    • D01G7/14Driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtragen des Gutes von in Reihe aufgestellten Ballen aus Spinngut, insbesondere aus Baumwolle oder synthetischem Fasermaterial, durch Abfräsen von der Oberseite der Ballen zur Herstellung einer Mischung, bei der ein mittels eines Wagens längs einer Schienenfuhrung hin- und herverfahrbarer Ständer einen quer zur Bewegungsrichtung sich erstreckenden Ausleger mit einer Fräsvorrichtung aufweist und der Ständer auf dem Wagen an einem Ende der Bewegungsbahn lim 180° schwenkbar angeordnet ist, wobei der Ständer mit einer Antriebsvorrichtung zum Drehen desselben um 180° ausgerichtet ist. Die Fräsvorrichtung ist z.B. eine Fräswalze.
Bei einer bekannten Vorrichtung ist als Antriebsvorrichtung zum Drehen des Ständers (Turms) ein Elektro-Bremsgetriebemo-tor vorgesehen. Dem Elektromotor ist eine elektrische Bremse zugeordnet. Dabei wird der Turm mit einer niedrigen Winkelgeschwindigkeit gedreht, da der Turm eine grosse Drehmasse hat. Insbesondere durch die Auskragung des Abnehmers wird ein grosses Massenträgheitsmoment bezüglich der Drehachse gebildet. Zum sanften, möglichst ruckfreien Bewegen ist deshalb der Antrieb so ausgelegt, dass eine langsame Drehgeschwindigkeit erreicht wird.
Dabei werden Drehstrom-Kurzschlussläufermotoren eingesetzt, die ein- und ausgeschaltet werden, gesteuert von einem Steuerungsimpuls zur Drehauslösung und einem Endschalter, wenn die Endposition erreicht ist. Die Endanschläge sind als Blockiermittel ausgebildet, wobei zur Stossdämpfung beim Ende der Drehung ein Stift in jeweils eine feststehende Klaue eingreift. Die Bewegungsabläufe sind damit nur für geringe Drehgeschwindigkeiten beherrschbar. Diese bedingen jedoch eine lange Drehzeit. Die Drehzeit stellt einen Verlust an Produktionszeit dar. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei höherer Drehgeschwindigkeit sich zwar die Verlustzeit reduzieren würde, wobei allerdings ruck- und stossbehaftet angefahren und angehalten würde, wodurch die Maschine, insbesondere die Antriebs- und Turmdrehelemente, nachteilig beansprucht werden würden.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der bekannten Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine schnellere Turmdrehung erlaubt, wobei eine unerwünschte Beanspruchung der Maschine vermieden wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung gelingt es, dass die Drehbewegung schnell abläuft und Anfahr- und Bremsstösse vermieden werden. Der Elektromotor für die Drehung kann ein frequenzgesteuerter Drehstrom-Getriebemotor, ein Gleichstrommotor, ein Motor mit Phasenanschnittsteuerung oder ein anderer äquivalenter drehzahlsteuerbarer Antrieb sein. Der Drehungsverlauf wird über ein Steuerungssystem, welches in einer Mikrocomputersteuerung integriert sein kann, so berechnet, dass während des ganzen Drehvorgangs sowohl in der Beschleunigungs-, Dreh-und Bremsphase eine vorgegebene Beschleunigung nicht überschritten wird. Der ideale Ablauf wird nach einer empirisch ermittelten idealen Bewegungsablauf-Kennlinie durch den Mikroprozessor gesteuert in der Form, dass die Drezahlen des Antriebes in jeder Bewegungsphase vom Mikroprozessor dem elektrischen Drehzahlsteller vorgegeben werden. Der drehzahlgesteuerte Elektromotor ist mit einer Steuereinrichtung für die Einstellung vorgegebener Motordrehzahlen verbunden. Sowohl in der Beschleunigungsphase als auch in der Bremsphase wird eine konstante bzw. nahezu konstante Beschleunigung eingehalten. Die einzelnen Phasen sind: 1. Bewegungsbeginn und Drehbeschleunigungsphase mit konstanter Beschleunigung, 2. Hauptdrehphase mit konstanter Drehgeschwindigkeit und 3. Brems- und Anhaltephase mit konstanter negativer Beschleunigung (Verzögerung).
Es ist auch möglich, dass die Beschleunigungsphase direkt in die Bremsphase übergeht, wobei in beiden Phasen mit konstanter Beschleunigung gefahren wird. Dies kann dann vorteilhaft sein, wenn aus Arbeitssicherheitsgründen der Schwenkraum für den Zugang von Personen unzugänglich abgesichert ist und grosse Schwenkgeschwindigkeiten erlaubt werden sollen.
Erfindungsgemäss werden die Schwenkzeiten reduziert und die Produktion des Ballenöffners erhöht. Die Drehverlustzeit ist verringert, so dass die Produktionsleistung vergrössert ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ruck- und stossfrei angefahren und angehalten werden kann. Das schont die gesamte Maschine, insbesondere im Hinblick auf Verminderung von Verschleiss.
Zweckmässig ist der Elektromotor ein Gleichstrommotor. Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist der Elektromotor ein frequenzgesteuerter Drehstrom-Kurzschlussläufer. Vorzugsweise wird der Elektromotor konstant beschleunigt und verzögert. Zweckmässig läuft der Elektromotor zwischen Beschleunigung und Verzögerang mit konstanter Geschwindigkeit.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 eine Draufsicht auf einen Ballenöffner mit der erfin-dungsgemässen Vorrichtung,
Figur 2 eine Vorderansicht teilweise geschnitten des Turms der Abtragvorrichtung mit dem drehzahlgesteuerten Elektromotor als Antriebsvorrichtung,
Figur 3 einen Schnitt gemäss Linie III-III in Figur 2 und Figur 4 die Drehgeschwindigkeit v in Abhängigkeit von der Drehzahl p mit dem drehzahlgesteuerten Elektromotor.
Nach Figur 1 weist die Vorrichtung 1, z.B. Trützschler-Blen-domat, zum Abtragen von Faserflocken von in Reihe aufgestellten Faserballen 2, 3 einen Turm 4 auf, der auf einem fahrbaren Wagen 5 drehbar gelagert ist und mit diesem mittels Laufräder (siehe Figur 2) hin- und herfahrbar ist. Der Turm 4 weist an einer Seite einen Ausleger 7 mit einer Abnahmeeinrichtung auf, der (in nicht dargestellter Weise) in Höhenrichtung bewegt werden kann. Die Abnahmeeinrichtung, die z.B. eine Fräseinrichtung 7a sein kann, löst aus der Oberfläche der Faserballen 2, 3 Faserflocken
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ab. Unterhalb des Turms 4 mit dem Wagen 5 befindet sich ein Kanal 6 zum Aufnehmer und Abtransport der abgelösten Faser-Hocken. Im Betrieb fahren der Wagen 5 mit Turm 4 längs und die Abnahmeeinrichtung 7 oberhalb der in Reihe frei aufgestellten Faserballen 2, 3 hin und her. Ausgehend vom Anfang AI der Ballenreihe 2 fahrt der Wagen 5 zum Ende El (Hinfahrt). An dieser Stelle El werden der Turm 4 und die Abnahmeeinrichtung 7 um 180° um eine vertikale Achse gedreht, entsprechend Figur 1 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Abnahmeeinrichtung 7 gelangt dadurch zum Anfang A2 der Ballenreihe 3. Ausgehend vom Anfang A2 der Ballenreihe 3 fahrt der Wagen 5 zum Ende E2 (Rückfahrt). Dort werden Turm 4 und Abnahmeeinrichtung 7 um 180° im Uhrzeigersinn gedreht.
Wie insbesondere Figur 2 und Figur 3 zeigen, ist der Ständer 4 zusammen mit dem Ausleger 7 mit einem Antriebsaggregat 8 zum Drehen desselben um mindestens 180° und zurück ausgerüstet. Ein Motor 9 mit einem Getriebe 10 treibt ein Ritzel 11 an, das mit einer Aussenverzahnung 12 eines mit dem Wagen 5 festverbundenen Ringkragens 13 zusammengreift. Für den Motor 9 ist eine programmierbare Steuervorrichtung 14 vorgesehen.
In Figur 4 ist dargestellt, dass zu Beginn der Drehung die Drehgeschwindigkeit v langsam (etwa linear) zunimmt, wodurch 5 ein sanftes, ruckfreies Anfahren ermöglicht ist. Anschliessend steigt die Geschwindigkeit in kurzer Zeit steil an, wodurch eine schnellere Drehung verwirklicht wird. Die Geschwindigkeit verbleibt kurze Zeit konstant auf einem Maximalwert. Im Anschluss daran fällt die Geschwindigkeit in kurzer Zeit steil ab, was weiter-io hin eine schnelle Drehung gestattet. Schliesslich nimmt zum Ende der Drehung die Geschwindigkeit langsam (etwa linear) ab, wodurch eine sanfte, ruckfreie Abbremsung entsteht. Auf diese Weise wird eine schnelle Drehung mir ruckfreiem Anfahren und Abbremsen erreicht.
15 Der Elektromotor 9 erlaubt eine stetige (stufenlose) Veränderung der Motordrehzahlen. Dadurch wird eine stetige Geschwindigkeitsänderung der Antriebsvorrichtung 8 verwirklicht.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

672144 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Abtragen des Gutes von in Reihe aufgestellten Ballen aus Spinngut, insbesondere aus Baumwolle oder synthetischem Fasermaterial, durch Abfräsen von der Oberseite der Ballen zur Herstellung einer Mischung, bei der ein mittels eines Wagens längs einer Schienenführung hin- und herverfahrba-rer Ständer einen quer zur Bewegungsrichtung sich erstreckenden Ausleger mit einer Fräsvorrichtung aufweist und der Ständer auf dem Wagen an einem Ende der Bewegungsbahn um 180° schwenkbar angeordnet ist, wobei der Ständer mit einer Antriebsvorrichtung zum Drehen desselben um 180° ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsvorrichtung (8) ein drehzahlgesteuerter Elektromotor (9) dient, der mit einer Steuereinrichtung (14) für die Einstellung vorgegebener Motordrehzahlen verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (9) ein Gleichstrommotor ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (9) ein frequenzgesteuerter Drehstrom-Kurzschlussläufer ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (9) konstant beschleunigt und verzögert wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (9) zwischen Beschleunigung und Verzögerang mit konstanter Geschwindigkeit läuft.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräsvorrichtung eine Fräswalze ist.
CH5048/86A 1985-12-21 1986-12-18 CH672144A5 (de)

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JP (1) JPS62156317A (de)
BR (1) BR8606294A (de)
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DE (1) DE3545686C3 (de)
ES (1) ES2003580A6 (de)
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GB (1) GB2186296B (de)
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