CH672146A5 - Putzwalzeneinrichtung fuer unterwalze. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung und insbesondere eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung, die ein Putzwalzenteil hat, das leicht in einem Aufnahmerahmen und dort fest sitzend montierbar ist, der seinerseits leicht derart montierbar ist, dass er der Unterwalze gegenüberliegt.
Üblich ist eine Putzwalzeneinrichtung für eine Unterwalze, welche ein Reinigungsputzwalzenteil aus Leder, Kautschuk, synthetischem Kautschuk oder laminiertem Vliesstoff aufweist, das derart eingerichtet ist, dass es die Umfangsfläche der Walze berührt. Auch verwendet üblicherweise eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung ein Putzwalzenteil, das aus einem relativ dik-ken, plattenähnlichen Material hergestellt ist und bei der der Rand des plattenähnlichen Putzwalzenteils derart eingerichtet ist, dass es die Umfangsfläche der Walze berührt. Im allgemeinen ist die übliche Putzwalzeneinrichtung der vorstehend genannten Art derart beschaffen und ausgelegt, dass sie im Raum (Packung) zwischen den Streckwalzwerken angeordnet ist und vier bis acht (entsprechend der Anzahl der Wellen in einer Packung bzw. Einheit) Putzwalzenteile sind auf einem Tragteil angebracht.
Da die Putzwalzeneinrichtung periodisch oder im Bedarfsfall gereinigt werden muss, ist es erforderlich, dass sie leicht montierbar und demontierbar ist. Insbesondere ist es erforderlich, dass eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung derart gelagert wird, dass der Kontaktrand jedes Putzwalzenteiles gleichmässig in Kontakt mit der Umfangsfläche der Walze kommen kann. Wenn man ferner mehrere Putzwalzenteile an dem Tragteil anbringt, so ist es notwendig, dass man die Ränder der Putzwalzenteile unter Verwendung eines speziellen Werkzeuges auf genaues Mass bringt. Daher macht eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung es erforderlich, dass sie leicht an der Walze bzw. Unterwalze angebracht und entfernt werden kann und dass alle Putzwalzenteile gleichförmig die Walze berühren, um zuverlässig einen Reinigungsvorgang vorzunehmen. Auch ist es erforderlich, dass diese Einrichtung während des Arbeitens fest an Ort und Stelle gehalten ist. Somit zielt die Erfindung darauf ab, eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung bereitzustellen, die ermöglicht, dass die Putzwalzenteile zuverlässig an einem Tragteil ohne die Verwendung eines speziellen Werkzeuges angebracht werden können.
Femer bezweckt die Erfindung, eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung bereitzustellen, die sich äusserst einfach montieren und demontieren lässt.
Ferner zielt die Erfindung darauf ab, eine kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung bereitzustellen, die auf zuverlässige Weise einen Reinigungsvorgang vornehmen kann.
Nach der Erfindung sind obige Ziele durch eine Putzwalzeneinrichtung nach Patentanspruch 1 erreicht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Putzwalzeneinrichtung nach der Erfindung in Schnittdarstellung, die einer vorderen Unterwalze und einer dritten Unterwalze gegenüberliegend angeordnet ist,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Schnittansicht der kissenähnlichen Putzwalzeneinrichtung zur Verdeutlichung ihrer Arbeitsweise,
Fig. 5 eine perspektivische Ausschnittsansicht der kissenähnlichen Putzwalzeneinrichtung nach der Erfindung mit Teilausbruch,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Bauteile der kissenähnlichen Putzwalzeneinrichtung nach der Erfindung in auseinandergezogener Darstellung,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Stützträgers, der für die Vorderwalze vorgesehen ist,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Stützträgers, der für die dritte Walze vorgesehen ist,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer Putzwalzeneinrichtung nach der Erfindung in Schnittdarstellung, die der hinteren Unterwalze gegenüberliegend angeordnet ist,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Stützträgers nach Fig. 9 und eine entsprechende Ausschnittsansicht der Putzwalzeneinrichtung gemäss einerweiteren bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung in perspektivischer Darstellung, und
Fig. 11 eine Seitenausschnittsansicht einer Putzwalzeneinrichtung gemäss einer modifizierten Ausbildungsform.
Fig. 1 zeigt beispielhaft eine Streckeinrichtung, die mit Putz-walzeneinrichtungen 1 ausgestattet ist, die einer vorderen Unterwalze 3 und einer dritten Unterwalze 4 zugeordnet sind. Während die Streckeinrichtung im dargestellten Fall als ein Teil einer Ringspinnmaschine dargestellt ist, kann eine solche Einrichtung nach der Erfindung natürlich auch in ähnlicher Weise bei einer anderen Spinnmaschine vorgesehen sein. Die Putzwalzeneinrich-
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tung 1 nach der Erfindung kann auch nur für die vordere Unterwalze 3 vorgesehen sein, und eine weitere Putzwalzeneinrichtung kann für die dritte Unterwalze 4 vorgesehen sein. Alternativ kann die Putzwalzeneinrichtung 1 nach der Erfindung auch nur für die dritte Unterwalze 4 oder eine rückseitige Walze 5 vorgesehen sein, und es ist eine weitere Putzwalzeneinrichtung für die dritte Unterwalze 3 vorgesehen.
Unter Bezugnahme auf die Hg. 5 und 6 ist ein Aufnahmerahmen 6 eine gebogene Metallplatte, die entsprechend einer Breite einer Einheit zugeschnitten ist, wobei ein Spalt zwischen den oberen und unteren Teilen des Aufnahmerahmens 6 gebildet wird, um ein Putzwalzenteil 7 aufzunehmen. Der Aufnahmerahmen 6 ist an seinen gebogenen Teilen mit einer länglichen Öffnung 6a versehen, die eine Länge hat, die einer Breite des Putzwalzenteils 7 entspricht. Der Aufnahmerahmen 6 enthält ferner eine Anschlagöffnung 6b, die entweder den oberen oder unteren Abschnitt an einer Stelle durchsetzt, die etwa mittig zu dem Langloch 6a ist. Beide Öffnungen 6a und 6b werden vorzugsweise ausgebildet, bevor die Metallplatte für den Aufnahmerahmen 6 gefaltet bzw. gebogen wird.
Das Putzwälzenteil 7 kann aus irgendwelchen Materialien ausgebildet sein, die bei einem üblichen Putzwalzenteil verwendet werden. Vorzugsweise ist es aus einem plattenähnlichen synthetischen Kautschukmaterial hergestellt, das eine statische Aufladung verhindert und das eine relativ hohe Elastizität hat. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, weist das Putzwalzenteil 7 zwei Ansätze 7b auf beiden Seiten auf. Die vorderen und hinteren Endflächen 7a des Putzwalzenteils 7 sind parallel zu den Ansätzen 7b und sie sind senkrecht zu den oberen und unteren Flächen des Putzwalzenteils 7. Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, dient das vordere Ende jedes Ansatzes 7b als ein Anschlag für die Begrenzung des vorspringenden Teils des Putzwalzenteils 7, wenn es aus der länglichen Öffnung 6a des Aufnahmerahmens 6 vorsteht. Daher wird ein Abstand zwischen den rechten und linken Anschlägen der Ansätze 7b derart gewählt, dass er gleich der Breite der vorderen Endfläche 7a ist. Wenn die vordere Endfläche 7a des Putzwalzenteils 7 verschlissen oder geschwächt ist, so wird ferner vorzugsweise das Putzwalzenteil 7 von dem Aufnahmerahmen 6 gelöst, um die hintere Endfläche 7a zu verwenden. Daher ist jeder Ansatz 7b an der Mitte zwischen beiden Endflächen 7a angeordnet und ein Abstand von der vorderen Endfläche 7a zu dem vorderen Ende jedes Ansatzes 7b ist gleich jenem von der hinteren Endfläche 7a zu dem hinteren Ende jedes Ansatzes 7b. Die Dicke des Putzwalzenteils 7 ist derart, dass die Ansätze 7b und die zur Anwendung kommende Endfläche 7 a in den Spalt des Aufnahmerahmens 6 eingesetzt werden können.
Beim Einbau des Putzwalzenteils 7 in den Aufnahmerahmen 6 wird das Putzwalzenteil 7 in die Richtung eingeführt, die mit einem Pfeil in Fig. 6 angedeutet ist, und zwar bis die vordere Endfläche 7a aus der länglichen Öffnung 6a vorsteht und das vordere Ende des Ansatzes 7b in Anlageberührung gegen die Innenseitenfläche des gebogenen Abschnitts des Aufnahmerahmens 6 gebracht wird. Dann wird eine elastische Befestigungseinrichtung 8, die aus einer Stahlplatte nach Fig. 6 ausgebildet ist, in Eingriff mit dem Aufnahmerahmen 6 auf seiner Rückseite gebracht, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist die elastische Befestigungseinrichtung 8 mit einem Zungenabschnitt 8a, einem ersten gebogenen Abschnitt 8b, zwei zweiten gebogenen Abschnitten 8c versehen, die am vorderen Ende des ersten gebogenen Abschnitts 8b ausgebildet sind. Der Zungenabschnitt 8a und der erste gebogene Abschnitt 8b dienen zur Aufnahme des zwischengelegten Aufnahmerahmens 6. Die zwei zweiten gebogenen Abschnitte 8c arbeiten mit der Anschlagöffnung 6b des Aufnahmerahmens 6 zusammen, um hierdurch ein Lösen der elastischen Befestigungseinrichtung 8 zu verhindern und gleichzeitig arbeiten sie derart, dass das Putzwalzenteil 7 gedrückt wird, um die Bewegung des Putzwalzenteils 7 zu stoppen. Die Anschlagöffnung 6b ist mit einem ausgenommenen Abschnitt 6c versehen,
und die elastische Befestigungseinrichtung 8 ist mit einem ausgenommenen Abschnitt 8d versehen, der dem ausgenommenen Abschnitt 6c zwischen den beiden zweiten gebogenen Abschnitten 8c zugeordnet ist. Beide ausgenommenen Abschnitte 6c und 8d arbeiten in Kombination als Eingriffsabschnitt zusammen, in den ein Werkzeug eingeführt werden kann, so dass die elastische Befestigungseinrichtung 8 von dem Aufnahmerahmen 6 gelöst werden kann.
Wenn bei der kissenähnlichen Putzwalzeneinrichtung der vorstehend beschriebenen Art die Unterwalze 4 in Richtung des in Fig. 4 gezeigten Teils gedreht wird, ist das Putzwalzenteil 7 elastisch in Kontakt mit der Unterwalze 4 derart, dass einer der beiden Ränder der Endfläche 7a des Putzwalzenteils in Eingriff mit einer der Rinnen ist, die auf der Umfangsfläche der Unterwalze 4 ausgebildet sind. Zu diesem Zeitpunkt ist der Aufnahmerahmen 6 in diesem Zustand festgehalten, und er lässt sich leicht abmontieren. Der Aufnahmerahmen 6 lässt sich hierzu in Richtung eines Pfeils A neigen, wenn sich die Unterwalze 4 in die vorstehend genannte Richtung dreht. Als Folge hiervon wird als Reaktion der Halterahmen 6 in Richtung eines Pfeils B bewegt und ein Kontaktdruck des Putzwalzenteils 7 gegen die Unterwalze 4 wird in Richtung eines Pfeils C zur Einwirkung gebracht. Nach der Erfindung ist eine Aufnahmerahmen-Trageinrichtung vorgesehen, die eine solche Reaktionswirkung der vorstehend genannten Art aufnehmen kann und die ermöglicht, dass der Aufnahmerahmen 6 leicht an- und abmontiert werden kann.
Fig. 1 zeigt einen Schlitzträger 12 zum Tragen der Putzwalzeneinrichtung 1, die der vorderen Unterwalze 3 gegenüberliegt und ferner ist auch ein Schlitzträger 12a für die Lagerung der Putzwalzeneinrichtung 1 gezeigt, die der dritten Unterwalze 4 gegenüberliegt. Diese Stützträger 12 und 12a sind in den Fig. 7 und 8 näher gezeigt. Jeder Stützträger 12 und 12a hat zwei gegenüberliegende Seitenwände 10, die ausgehend von einer Bodenfläche 9 gebogen sind. Zwischen den Seitenwänden 10 ist ein Gleitabschnitt eines Streckwerks 2 angeordnet. Jede Seitenwand 10 weist eine Einschubaussparung 11 zur Aufnahme des Aufnahmerahmens 6 auf. Die Einschubaussparung 11 hat eine vordere obere Öffnung, so dass der Aufnahmerahmen 6 leicht derart eingeschoben werden kann, dass er derart geneigt ist, dass seine Kopfseite nach unten und seine Rückseite nach oben weist. Die Einschubaussparung 11 weist einen oberen Kontaktabschnitt IIa an einem hinteren oberen Teil desselben auf und einen unteren Kontaktabschnitt 1 lb an einem vorderen unteren Abschnitt derselben. Der Boden der Einschubaussparung 11 bildet hauptsächlich eine Kontaktfläche, die das Kopfteil des Aufnahmerahmens 6 berührt. Die Bodenflächen 9 der Stützträger 12 und 12a, die an der Rückseite der Gleitabschnitte der Streckwerke 2 anzubringen sind, sind jedoch nicht alle regelmässig für alle Streckwerke 2 ausgelegt, und sie sind nicht feinendbearbeitet. Demnach werden in bevorzugter Weise Einschnitte ausgebildet, die sich von dem Boden der Einschubaussparung 11 in die Seitenwand 10 erstrek-ken, und ein solcher eingeschnittener Abschnitt wird dann nach aussen unter Bildung eines gebogenen Bodens 13 gebogen. Der gebogene Boden 13 wird dadurch gebildet, dass man ein entsprechendes Werkzeug verwendet. Wenn jedoch das Putzwalzenteil 7 nicht genau die Unterwalze kontaktiert, kann die Biegegrösse des gebogenen Bodens 13 dadurch verändert werden, dass man ein Werkzeug einsetzt, mittels dem man den gebogenen Boden 13 nach der Anbringung des Stützträgers quetschen kann, um hierdurch die Kontaktverhältnisse des Putzwalzenteils 7 einzustellen. Alternativ kann ein unabhängig gebogenes Stück mit der Seitenwand 7 mittels Schweissen oder dergleichen verbunden werden. Jede Bodenfläche 9 der Stützträger 12 und 12a ist mit einer länglichen Ausnehmung versehen, die an einem Ende offen ist. Durch die Ausnehmung ist eine Spannschraube für ein Lagerteil der Unterwalze durchfuhrbar, und diese wird gegen den Stützträger angezogen.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausbildungsform sind die Stützträ-
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ger 12 und 12a derart angeordnet, dass sie der vorderen Unterwalze 3 und der dritten Unterwalze 4 gegenüberliegen. Während die kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung 1 bei dieser speziellen Ausbildungsform der vorderen Unterwalze 3 gegenüberliegt und etwa horizontal infolge der positionsmässigen Zuordnung zu den anderen Putzwalzeneinrichtungen angeordnet ist, kann sie auch etwa rechtwinklig zu einer Linie angeordnet werden, die von der Anordnung der Unterwalzen gebildet wird und gegenüberliegend zu der dritten Unterwalze 4 liegt. Somit kann die Putzwalzeneinrichtung zu der Achse der Unterwalze unter einem gewünschten Winkel ausgerichtet werden, indem die Einschubaussparungen 11 der Stützträger zu der Unterwalze ausgerichtet werden. Bei der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausbildungsform sind die Stützträger 12 und 12a an dem Streckwerk 2 zwischen der Unterwalze angeordnet, und die kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung 1 liegt nur auf der rechten Seite der Stützträger. Obgleich die an den anderen Streckwerken an ihren beiden Enden anzubringenden Stützträger die gleiche vorstehend beschriebene Auslegung haben, kann natürlich eine der Seitenwände 10 des Stützträgers weggelassen werden.
In Hg. 9 ist eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung gezeigt. Die kissenähnliche Putzwalzeneinrichtung 1 ist in einer hinteren Unterwalze 5 gegenüberliegend angeordnet und ein Stützträger 12b ist an der hinteren Seite eines Lagerteils 4b der hinteren Unterwalze 5 angebracht. Wie in Hg. 10 gezeigt ist, enthält der Stützträger 12b eine Bodenfläche 9 und zwei Seitenwände 10, die ausgehend von der Bodenfläche 9 gebogen sind. Zwei Einschubaussparungen 11 des Stützträgers 12b sind auf die gleiche Weise wie bei dem Stützträger 12 und 12a der vorstehend beschriebenen Art ausgebildet, abgesehen davon, dass jeder Boden 1 lc der Einschubaussparung 11 mit einer festen Tiefe ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass die Kontakteinstellung des Putzwalzenteils 7 in bezug zu der Unterwalze dadurch erfolgen kann, dass der Stützträger 12b in vertikaler Richtung verstellt wird und dann festgespannt wird. Wie ebenfalls in Hg. 10 gezeigt ist,
nimmt die Breite des Putzwalzenteils 7, ausgehend von Ansätzen zu der Endfläche 7a, allmählich ab. Dies bedeutet, dass die Breite der Endfläche 7a im wesentlichen gleich jener eines Streckteils der Unterwalze ist.
Unter Bezugnahme auf Hg. 11 ist eine weitere Ausführungsvariante nach der Erfindung gezeigt. Hierbei sind Rinnen oder Riefelungen 3a auf der Umfangsfläche der Unterwalze ausgebildet, die bezüglich der Achse der Walze geneigt verlaufen. Daher hat die Endfläche 7a des Putzwalzenteils 7 einen Neigungswinkel, der etwa gleich wie der Neigungswinkel der Rinnen 3a ist. Der Aufnahmerahmen 6 und der Stützträger sind wie bei den voran-5 stehend angegebenen Ausbildungsformen ausgelegt.
Nach der Erfindung kann das Putzwalzenteil leicht in dem Aufnahmerahmen eingebaut werden, ohne dass man ein spezielles Werkzeug verwenden muss, und es ist dort sicher und zuverlässig festgelegt. Das Putzwalzenteil ist elastisch verformbar, so io dass ermöglicht wird, dass einer der beiden Ränder der Endfläche 7a des Putzwalzenteils 7 in engem Kontakt mit der Streckwalze ist. Beide Endtragabschnitte des Aufnahmerahmens und ihre oberen und unteren Hächen sind hinsichtlich der Formgebung gleich ausgebildet. Wenn daher der Kontaktrahmen des Putzwalzenteils 15 abgetragen ist, wird der Halterahmen an beiden Endtragteilen umgedreht, so dass gleichzeitig alle Kontaktränder erneuert werden. Ferner kann das Putzwalzenteil leicht ersetzt werden, indem nur die elastische Befestigungseinrichtung gelöst wird. Zu diesem Zeitpunkt kann die vordere Endfläche des Putzwalzenteils durch 20 die hintere Endfläche desselben ersetzt werden. Somit können alle vier Ränder eines Putzwalzenteils genutzt werden.
Zum Einbauen des Aufnahmerahmens in den Stützträger, der an der Unterwalze angebracht ist, werden beide Endabschnitte des Aufnahmerahmens horizontal in die Einschubaussparungen 25 der Stützträger eingesetzt. Somit lässt sich der Einbau des Aufnahmerahmens äusserst einfach durchführen. Da ferner das Putzreinigungsteil in elastischer Anlage gegen die Unterwalze vorgesehen ist, kann der Aufnahmerahmen stabil in den Einschubaussparungen gehalten werden. Da der Kontaktrand des Putzwalzenteils 30 durch die Rotation der Rinnen der Walze fibriert, wird die Reinigungswirkung verbessert, und das Absetzen von Fasern und Fremdstoffen auf dem Putzwalzenteil kann weitgehend reduziert werden. Da ferner die Oberfläche des Halterahmens glatt ist, können auch die Ablagerungen von Baumwollflugstaub oder derglei-35 chen auf dem Aufnahmerahmen vermindert werden, so dass das Streckteil sauber gehalten werden kann. Wenn ein Reinigungsluftstrom von einem Reinigungsgebläse oder dergleichen auf das Streckteil einwirkt, wie z.B. Blasluft, so ist diese nicht daran gehindert, dass sie von der oberen Seite des Streckteils zu der 40 unteren Seite desselben durchgeht. Hierdurch wird erreicht, dass das Streckteil sauber gehalten wird.
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3 Blatt Zeichnunger
Claims (5)
1. Putzwalzeneinrichtung für eine untere Streckwalze, gekennzeichnet durch eine Putzwalzenanordnung mit einem Aufnahmerahmen (6), deren Länge einem Abstand zwischen den Streckwerken (2) entspricht, und mit einem Putzwalzenteil (7), das aus einem relativ dicken plattenähnlichen Material ausgebildet ist, wobei das Putzwalzenteil (7) einem Streckteil der Streckwalze (3, 4) gegenüberliegend angeordnet und mittels des Aufnahmerahmens (6) festgehalten ist, wobei ein Endabschnitt des Putzwalzenteils (7) von dem Aufnahmerahmen (6) um eine feste Länge vorsteht, und wobei mehrere Stützträger (12,12a; 12b) an den Streckwerken (2) zum Tragen der Putzwalzenanordnung (1) angebracht sind, und wobei die Stützträger (12,12a; 12b) mit Einschubaussparungen (11) zur Aufnahme beider Längsendabschnitte des Aufnahmerahmens (6), ausgehend von einer vorderen oberen Seite der Stützträger (12,12a; 12b), versehen ist.
2. Putzwalzeneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmerahmen (6) eine gebogene Metallplatte ist, dass der Aufnahmerahmen (6) mit einer länglichen Öffnung (6a) an dem gebogenen Teil hiervon versehen ist, dass aus der Öffnung (6a) das Putzwalzenteil (7) vorsteht, dass er ferner mit einer Anschlagöffnung (6b) an einer Fläche des Aufnahmerahmens (6) versehen ist, dass ferner eine elastische Befestigungseinrichtung (8) vorgesehen ist, die mit dem Aufnahmerahmen (6) derart zusammenwirkt, dass ein etwa mittiger Abschnitt an einer offenen Endseite des Aufnahmerahmens (6) zwischengelegt ist, und dass die elastische Befestigungseinrichtung (8) einen gebogenen Abschnitt (8b) hat, der mit der Anschlagausnehmung (6b) des Aufnahmerahmens (6) zusammenwirkt.
3. Putzwalzeneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Putzwalzenteil (7) mit zwei Ansätzen (7b) an Mittelabschnitten auf beiden Seitenrändern versehen ist, und dass die vorderen Ränder der Ansätze (7b) in Eingriff mit einer Innenfläche des gebogenen Abschnitts des Aufnahmerahmens (6) sind, so dass die Überstandslänge des Putzwalzenteils (7) begrenzbar ist.
4. Putzwalzeneinrichtung nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einschubaussparung (11) einen hinteren oberen Abschnitt (1 la), einen vorderen unteren Abschnitt (IIb), der diagonal dem hinteren oberen Abschnitt zugeordnet ist, und einen Bodenabschnitt (11c) aufweist, der in Kontakt mit dem offenen Ende des Aufnahmerahmens (6) ist und denselben festlegt.
5. Putzwalzeneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützträger (12, 12a; 12b) zum Halten des Aufnahmerahmens (6) in vertikaler Richtung verstellbar an den Rückflächen der Gleitlagerblöcke für die untere Streckwalze (3,4) angebracht sind.
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