CH672602A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft ein zwei- oder mehrstufiges Verfahren zum Entfernen von Verunreinigungen aus stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, insbesondere Getränken,
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wie es im Oberbegriff des Anspruches 1 wiedergegeben ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, deren Gattung in dem Oberbegriff des Anspruchs 12 wiedergegeben ist.
Bei den bekannten zwei- oder mehrstufigen Verfahren zum Entfernen von Verunreinigungen aus stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, insbesondere Getränken, werden in der letzten Verfahrensstufe, die zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen, dient, bisher Filter mit Eigenschaften als Entkeimungsfilter eingesetzt, die jedoch ihrer Art entsprechend wesentlich geringere Strömungsgeschwindigkeit und damit erheblich geringere Durchsatzleistung als die in den vorhergehenden Verfahrensstufen zum Vorklären eingesetzten Filter aufweisen. Um einen kontinuierlichen Verfahrensablauf zu ermöglichen, müssten bei Einsatz der bekannten Entkeimungsfilter zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen, wesentlich grösser dimensionierte Filtrationsgeräte in dieser Verfahrenstufe eingesetzt werden, als in einer Verfahrensstufe, die zum Vorklären der Flüssigkeit dient.
Dies würde jedoch erhebliche Investitionen und erhöhte Kosten für die Verfahrensdurchführung hinsichtlich Bedarf an Filtermaterial, Verfahrensüberwachung, Wartung usw. bedingen. Ausserdem würden die in der Verfahrensstufe zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen benötigten besonders gross dimensionierten Filtrationsgeräte Platz erfordern, der vielfach nicht verfügbar ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem zwei- oder mehrstufigen Verfahren zum Entfernen von Verunreinigungen aus stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, insbesondere Getränken, eine Filtration zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen mit hoher Strömungsgeschwindigkeit und entsprechend hoher Durchsatzleistung unter geringstmöglichem Einsatz von Filtermaterial und Einsatz möglichst einfacher, sich durch geringen Raumbedarf auszeichnender Filtrationsgeräte und unter guter Anpassungsfähigkeit an vorhergehende, dem Vorklären dienende Verfahrensstufen ausführen zu können.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angeführten Massnahmen gelöst.
Es ist zwar bekannt, dass sich Anschwemm-Filtrations-verfahren unter Einsatz entsprechender Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemische und unter Einhaltung begrenzter Strömungsgeschwindigkeit der zu filtrierenden Flüssigkeit durch die Anschwemmschicht mit Entkeimungseigenschaften ausstatten lassen. Es ist ferner bekannt, dass das bei An-schwemm-Filtrationsverfahren geläufige ständige Beidosieren von Filterhilfsmittel zu der zu filtrierenden Flüssigkeit unterbleiben kann, wenn die zu filtrierende Flüssigkeit keine den Oberflächenbereich der angeschwemmten Schicht verstopfende Verunreinigungen enthält. Unter Voraussetzung dieser Vorkenntnisse ist es aber überraschend, dass sich ein Anschwemm-Filtrationsverfahren ausschliesslich zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen, aus vorgeklärter Flüssigkeit so gestalten lässt, dass Entkeimungsfiltration auch bei hoher Strömungsgeschwindigkeit der vorgeklärten Flüssigkeit durch die angeschwemmte Schicht und unter geringst möglichem Einsatz von Filterhilfsmittel in einfacher Weise ausgestalten lässt, indem man die für die Entfernung restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen zu bildende Anschwemmschicht unter Aufrechterhaltung einer Strömungsmenge von mindestens 15 hl m"2h"' in gedämpfter Turbulenz aus Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemischen in einer vorbestimmten Dicke aufbaut und diese angeschwemmte Schicht auch während des Filtrationsvorganges in ihrer ursprünglich eingestellten Dik-ke beibehält. Es ist ferner überraschend, dass sich eine solche Anschwemmschicht in ihren Eigenschaften zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen auch als solche regenerieren lässt, und dass auch Regeneration und erneutes Anschwemmen des in solcher Anschwemmschicht benutzten Filterhilfsmittels bzw. Filterhilfsmittelgemisches nach Entfernen des Filterkuchens ausführen lässt.
Ferner hat sich überraschend herausgestellt, dass zur Bildung der im Rahmen der Erfindung einzusetzenden angeschwemmten Schicht Kieselgur enthaltende Filterhilfsmittel und Filterhilfsmittelgemische besonders vorteilhaft sind, wobei Faserstoffgehalt solcher Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemische empfehlenswert ist, aber auch aus Kieselgur angeschwemmte Schichten für die Zwecke der Erfindung gut geeignet sind. Benutzt man Kunststoffasern enthaltende Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemische, dann sollte die zum Anschwemmen der Schicht bzw. Schichten gebildete Dispersion des Filterhilfsmittels bzw. des Filterhilfsmittelgemisches in kaltem oder warmem Wasser mit Zugabemenge an Filterhilfsmittel im Bereich von 10% Masseanteilen von Kunsstoffasern gebildet und unter Aufrechterhaltung einer Anschwemmströmung zwischen 50 und 100 hl m"2h"', vorzugsweise bei 70 hl m"2h"', angeschwemmt werden. Die Dik-ke der im Rahmen der Erfindung zu bildenden Anschwemmschicht bzw. Anschwemmschichten sollte möglichst gleich-mässig sein und zwischen 5 und 15 mm, vorzugsweise bei 8 mm, betragen. Weiterhin hat es sich überraschend als vorteilhaft herausgestellt, die angeschwemmte Schicht oder angeschwemmten Schichten in einer im wesentlichen horizontalen Lage für die erfindungsgemässe Filtration zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen, aus vorgeklärter Flüssigkeit einzusetzen.
Weitere vorteilhafte Massnahmen für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens und für das Regenerieren sind in den Ansprüchen 5 bis 11 wiedergegeben.
Eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist in Anspruch 12 wiedergegeben. Diese Vorrichtung enthält unter anderen Vorrichtungsteilen eine für Anschwemmfiltration ausgebildete Filterpresse als Filtrationseinrichtung zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen aus der vorgeklärten Flüssigkeit sowie die für die Aufrechterhaltung des Filtrationsbetriebes dieser Filterpresse und die zum Vorbereiten und Nachbereiten des Filtrationsvorganges, insbesondere die zum Anschwemmen der Filterhilfsmittel sowie die zum Regenerieren der angeschwemmten Schicht bzw. Schichten und der als Filterkuchen aus der Filterpresse entfernten Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemische erforderlichen Einrichtungen.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung und Verbesserung dieser Vorrichtung besteht darin, dass die Trubrahmen horizontal in der Filterpresse angeordnet sind und einen Aufbau aufweisen, wie er in Anspruch 13 wiedergegeben ist.
Dabei kann die Unterteilung der Trubrahmen so vorgesehen sein, dass ein oberer Trubrahmen mit dem Einlass für die zu filtrierende Flüssigkeit sowie Verteilerkammer und Trubrahmen und eine vom oberen Trubrahmen getrennte Ableitplatte vorgesehen sind, die das Trägerelement für die aufzubauende Anschwemmschicht und den Filtratauslass aufweist, wie dies in Anspruch 18 angegeben ist. Zwischen einem solchen oberen Trubrahmen und der unteren Ableitplatte können dann wahlweise und in gewünschter Anzahl Einsetz-Trubrahmen angeordnet werden, wie sie im Anspruch 19 angegeben sind.
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Überhaupt sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der erfindungsgemässen Vorrichtung und deren Teile in den Ansprüchen 13 bis 27 angegeben.
Besondere Vorteile sowohl des erfindungsgemässen Verfahrens als auch der erfindungsgemässen Vorrichtung sind:
1) Es lässt sich hohe spezifische Flächenleistung der angeschwemmten Schicht bzw. Schichten unter voller Gewährleistung der Filtrationsaufgabe gewährleisten. Dadurch lässt sich die Filtrationsstufe zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen problemfrei an vorhergehende Vorklärungsstufen anpassen.
2) Durch die hohe spezifische Flächenleistung der angeschwemmten Schicht sind kleine Baumasse der Filtrationsvorrichtung bzw. der für Anschwemmfiltration ausgebildeten Filterpresse möglich, wodurch die Investitionskosten gering gehalten werden können.
3) Durch die Regenerierungsmöglichkeit ergibt sich hohe Standzeit des Filterhilfsmittels bzw. Filterhilfsmittelgemisches.
4) Die Filtrationskosten lassen sich gering halten. Beispielsweise betragen die Filtrationskosten für Entfernung mikrobiologischer Verunreinigungen im erfindungsgemässen Verfahren nur etwa 10% der Filtrationskosten bei bisherigen entkeimenden Filtrationsverfahren.
5) Das im Rahmen der Erfindung durchzuführende Regenerieren sowohl der angeschwemmten Schicht als auch des Filterhilfsmittels bzw. Filterhilfsmittelgemisches ausserhalb des Filtergerätes lässt sich besonders einfach ausführen.
6) Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich durch besonders geringe Verbrauchswerte an Wasser und Energie aus.
7) Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht besonders einfaches Austragen der verbrauchten Filterhilfsmittel aus dem Filtergerät.
8) Die erfindungsgemässe Vorrichtung lässt sich leicht automatisieren und zeichnet sich durch geringen Bedarf an Bedienungspersonal und Wartungspersonal aus.
9) Aufgrund der durch die Erfindung ermöglichten Herabsetzung des Verbrauches an Filterhilfsmittel ergibt sich auch eine wesentliche Herabsetzung der Umweltbelastung.
10) Die erfindungsgemässe Vorrichtung kennzeichnet sich durch kurzschlusssicheres System aus.
11) Die erfindungsgemässe Vorrichtung enthält nur wenige bewegliche Teile und zeichnet sich deshalb durch besonders geringen Verschleiss aus.
12) Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich durch besondere Wartungsfreundlichkeit aus. Der erforderliche Wartungsumfang ist gering; Wartungstätigkeiten sind einfach ausführbar.
13) Die in der erfindungsgemässen Vorrichtung benutzte Filterpresse für Anschwemmfiltration lässt sich besonders einfach bedienen, insbesondere beim Schichtenwechsel, da sich die wenigen Elemente beim Öffnen der Filterpresse selbsttätig vereinzeln und entsprechend einzeln herausnehmen lassen.
14) Die Bedienungsweise der Filterpresse ist einfach,
nicht zuletzt durch die bei Filterpressen bekannte, leicht überwachbare, hydraulische Anpressung.
15) Bei horizontaler Anordnung der angeschwemmten Schicht bzw. Schichten wird hohe Unempfindlichkeit gegen Druckstösse während des Filtrierablaufs erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze für das erfindungsgemässe Verfahren;
Fig. 2 das Schema für eine beispielsweise Ausbildung der Vorklärstufe;
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Fig. 3 eine als Filtriereinrichtung in der Verfahrensstufe zum Entfernen restlicher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen, aus der vorgeklärten Flüssigkeit einsetzbare Filterpresse, schematisch in Draufsicht;
Fig. 4 die Filterpresse schematisch im vertikalen Schnitt 4—4 der Figur 3;
Fig. 5 die Filterpresse im vertikalen Schnitt 5 — 5 der Figur 3;
Fig. 6 den Ausschnitt 6 der Figur 5 in vergrössertem Massstab und
Fig. 7 einen abgewandelten Anschwemm- und Regenerierbehälter.
Wie in Figur 1 schematisch gezeigt, enthält eine Vorrichtung zum zwei- oder mehrstufigen Entfernen von Verunreinigungen aus stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, z. B. Bier, Einrichtungen 11 zum Vorklären des Bieres und sich daran anschliessende Filtriereinrichtungen 12 zum Entfernen resthcher Verunreinigungen, insbesondere mikrobiologischer Verunreinigungen, wie Hefen, Bakterien usw., aus dem vorgeklärten Bier. Diese Filtriereinrichtungen 12 enthalten eine für Anschwemmfiltration ausgebildete Filterpresse 13 mit horizontal angeordneten Trubrahmen 14, die zwischen einem festen oberen Deckel 15 und einem vertikal beweglichen unteren Deckel 16 gehalten sind. Zum Anpressen der Trubrahmen 14 zwischen den beiden Deckeln 15 und 16 ist eine von unten wirkende hydraulische Anpressvorrich-tung 17 vorgesehen, wobei der obere Deckel 15 und ein die Anpressvorrichtung 17 aufnehmendes, auf dem Planum abgestütztes Gestell 100 mittels zwei paralleler Holme 101,102 miteinander verbunden sind.
Wie die Figuren 4 und 5 zeigen, ist die Einteilung der in Figur 1 angedeuteten Trubrahmen 14 der Filterpresse 13 wie folgt vorgenommen:
Unterhalb des oberen Deckels 15 ist ein oberer Trubrahmen 14a angeordnet, der mit seiner Deckenwand 24a an der Unterseite des oberen Deckels 15 anliegt. In der Deckenwand 24a des oberen Trubrahmens 14a ist ein Einlass 23 für die zu filtrierende Flüssigkeit angebracht. Von der Deckenwand 24a erstreckt sich eine Umfangswand 24d nach unten, die einen horizontal angeordneten Trubraum 25 und eine horizontal angeordnete Verteilerkammer 27 sowie ein ebenfalls horizontal angeordnetes, zwischen der Verteilerkammer 27 und dem Trubraum 25 eingesetztes Leitblech 26 umgibt, wobei zwischen der Umfangswand 24d und dem Umfangs-rand des Leitbleches 26 ein Ringspalt 28 gebildet ist. Die Umfangswand 24d hat eine untere ringförmige Stirnfläche 24f.
Auf die Oberseite des unteren Deckels 16 ist eine Ableitplatte 14c aufgelegt, die eine Bodenwand 24c und einen erhöhten Umfangsrahmen 24g aufweist. Dieser erhöhte Um-fangsrahmen 24g nimmt Sammel- und Abführeinrichtungen für das Filtrat auf, wobei der Umfangsrahmen 24g eine obere Stirnfläche 24h aufweist.
Ferner sind gemäss Figur 4 und Figur 5 Einsetz-Trubrahmen 14b vorgesehen, die nach Wahl und in gewünschter Anzahl zwischen dem oberen Trubrahmen 14a und der Ableitplatte 14c einzusetzen sind. Diese Einsetz-Trubrahmen 14b unterscheiden sich vom oberen Trubrahmen 14a dadurch, dass sie etwas grössere Höhe an der Umfangswand 24d aufweisen und anstelle der Deckenwand 24a im oberen Teil mit einer gegenüber der oberen Stirnwand 24i vertieft angebrachten, die Sammel- und Abführeinrichtungen für das Filtrat tragenden Zwischenbodenwand 24b versehen sind. In dieser Zwischenbodenwand 24b sind des weiteren ein Einlass 23 für die zu filtrierende Flüssigkeit und seitlich versetzt davon ein Filtratauslass 33 vorgesehen.
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Will man nur mit einem einzigen Trubrahmen 14 arbeiten, so werden ein oberer Trubrahmen 14a und eine Ableitplatte 14c in die Filterpresse 13 derart eingesetzt, dass sich die obere Stirnfläche 24h des erhöhten Umfangsrahmens 24g und die untere Stirnfläche 24f an der Umfangswand 24d des oberen Trubrahmens 14a gegenüberstehen. Will man grössere wirksame Filterfläche erreichen, so kann eine gewählte Anzahl von Einsetz-Trubrahmen 14b zwischen dem oberen Trubrahmen 14a und der Ableitplatte 14c übereinander geschichtet angebracht werden, wie dies in den Figuren 4 und 5 am Beispiel von zwei solchen Einsetz-Trubrahmen 14b gezeigt ist.
Die Führung des vorgeldärten Bieres und des fertigen Filtrats in der Filterpresse 13 ist wie folgt:
Wie Figur 4 zeigt, führt der am unteren Deckel 16 angebrachte Einlass 19 zu einem in Augen 20 der Ableitplatte 14c und der Trubrahmen 14a und 14b gebildeten Einführkanal 21 für das vorgeklärte Bier. In der Deckenwand 24a des oberen Trubrahmens 14a und in der Zwischenbodenwand 24b der Einsetz-Trubrahmen 14b sind Einführungskanäle 22 gebildet, die von dem durch die Augen 20 geführten Zuführungskanal 21 jeweils zu dem mittig oberhalb der Verteilerkammer 27 gebildeten, nach unten gerichteten Einlass 23 führen. Von diesem Einlass 23 gelangt das vorgeklärte Bier in die Verteilerkammer 27 des oberen Trubrahmens 14a und der Einsetz-Trubrahmen 14b, um durch den zwischen dem Leitblech 26 und der Umfangswand 24d als Ringspalt gebildeten Durchlassschlitz 28 mit gedämpfter Turbulenz in den Trubraum 25 zu gelangen. Am Boden des jeweiligen Trubraumes 25 ist eine Anschwemmschicht 29 auf einem Trägerelement 30 gebildet, das beispielsweise eine vorgefertigte plattenförmige Filterschicht, ein Filtertuch oder dergleichen sein kann. Das jeweilige Trägerelement 30 ist mit seinem Umfangsrandbereich dicht eingespannt, und zwar ist das zwischen der Ableitplatte 14c und dem darüber angeordneten Einsetz-Trubrahmen 14b angeordnete Trägerelement 30 zwischen der unteren Stirnfläche 24f und der oberen Stirnfläche 24h eingespannt, das zwischen dem oberen Trubrahmen 14a und dem darunter angeordneten Einsetztrubrabmen 14b angeordnete Trägerelement 30 zwischen der unteren Stirnfläche 24f und der oberen Stirnfläche 24i eingespannt sowie das zwischen den Einsetz-Trubrahmen 14b angeordnete Trägerelement 30 zwischen der unteren Stirnfläche 24f und der oberen Stirnfläche 24i eingespannt. Diese ringförmigen Stirnflächen 24f, 24h und 24i sind dementsprechend als Klemmflächen bzw. Pressflächen ausgebildet. Das Trägerelement 30 bildet auf diese Weise zugleich die Randabdichtung an den ihm zugeordneten Bodenumfang des jeweiligen Trubraumes 25.
Das Trägerelement 30 ruht im Bereich der Bodenfläche des Trubraumes 25 auf einem Stützelement 31, beispielsweise einem Lochblech, das selbst wiederum zur Flüssigkeitsabfuhr mit einer porösen Unterlage 32, beispielsweise einem Drahtgewebe, unterlegt ist. Diese Unterlage 32 liegt auf der Oberseite der Bodenwand 24c der Ableitplatte 14c bzw. auf der Oberseite der Zwischenbodenwand 24b jedes Einsetz-Trubrahmens 14b. Die Zwischenbodenwand 24b jedes Einsetz-Trubrahmens 14b weist im mittleren Bereich, aber seitlich versetzt zum Einlass 23, einen Filtratauslass 33 auf, der über einen Filtratauslasskanal 34 in den Filtratabführkanal 35 mündet, der in seitlichen Augen 36 der Trubrahmen 14a und 14b und der Ableitplatte 14c gebildet ist (vergi. Figuren 3 und 5). Von diesem Filtratabführkanal 35 der Augen 36 führt ein Filtratauslass 37 im oberen festen Deckel 15 der Filterpresse 13 über ein absperrbares Ventil 38 zu einer nicht dargestellten Filtratabführleitung.
In den Filtratabführkanal 35 mündet auch der der Ableitplatte 14c seitlich zugeordnete Filtratauslass 33a. Dieser kann aber auch bei dem jeweiligen Einsetz-Trubrahmen 14b anstelle des Filtratauslasses 33 und des Filtratauslasskanals 34 ausgebildet werden. Ebenso ist es möglich, der Ableitplatte 14c den Filtratauslass 33 und den Filtratauslasskanal 34 zuzuordnen, wenn die Bodenwand 24c entsprechend der Zwischenbodenwand 24b gestaltet wird.
Die Filterpresse 13 ist ferner mit Spüleinrichtungen zum Entfernen des Filterkuchens bzw. der angeschwemmten Schichten 29 ausgestattet. Hierzu sind im unteren Deckel 16 der Filterpresse 13 ein Spülmitteleinlass 39 und ein Spülmit-telauslass 40 vorgesehen, wobei gemäss der Darstellung der Figur 5 der Spülmittelauslass auch im oberen Deckel 15 angebracht sein kann. Dem Spülmitteleinlass 39 und dem Spülmittelauslass 40 sind ausserhalb der Filterpresse 13 Absperrventile 41 und 42 und innerhalb der Filterpresse 13 aus Augen 43 des oberen Trubrahmens 14a, der Einsetz-Trubrahmen 14b und der Ableitplatte 14c gebildete Spülkanäle 44 zugeordnet. In der Umfangswand 24d des oberen Tubrahmens 14a und der Einsatz-Trubrahmen 14b erstreckt sich von jedem dieser Spülkanäle 44 eine Spülbohrung 45 in den Bodenbereich jedes Trubraumes 25 mit einem solchen Abstand oberhalb des jeweiligen Trägerelements 30, der im wesentlichen der maximalen Dicke einer anzuschwemmenden Schicht 29 entspricht. Ferner ist die Filterpresse 13 mit Entlüftungseinrichtungen versehen, die einen vertikalen Entlüftungskanal 46 aufweisen, der durch seitliche Augen 47 an den Trubrahmen 14a und 14b sowie der Ableitplatte 14c geführt ist. Dieser Entlüftungskanal 46 ist in jedem Trubrahmen 14a, 14b durch eine Entlüftungsbohrung 48 an den oberen Teil der Verteilerkammer 27 angeschlossen und führt zu einem Entlüftungsauslass 49 im oberen Deckel 15 mit Entlüftungsventil 50.
Schliesslich ist im Bereich des unteren beweglichen Dek-lcels 16 der Filterpresse 13 noch ein an den Spülmittelkanal 39 angeschlossener Entleerungsauslass 51 mit Absperrventil 52 vorgesehen, an den auch der Filtratabführkanal 35 an-schliessbar ist.
Wie Figur 1 zeigt, enthalten die Filtriereinrichtungen 12 zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen aus der vorgeklärten Flüssigkeit eine von den Vorkläreinrichtungen 11 zum Einlass-Absperr-ventil 18 der Filterpresse 13 führende Leitung 53 für das vorgeklärte Bier. In diese Leitung 53 ist ein Statikmischer 54 eingesetzt, der — wie später erläutert — beim Anschwemmen der Schicht 29 bzw. Schichten in der Filterpresse 13 wirksam wird.
Die Einrichtungen 12 zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen aus dem Bier enthalten ferner einen Anschwemm- und Regenerierbehälter 60, in welchem ein mit Motor 62 angetriebenes Rührwerk 61 angebracht ist. Dieser Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 weist einen Bodenanschluss 63 mit Absperrventil 64, ferner einen im Bodenbereich angeordneten Aus-lass 65 sowie einen zweiten im unteren Behälterteil angeordneten Anschluss 66 mit Absperrventil 67 auf. Schliesslich kann — wie in Figur 1 dargestellt — der Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 an seinem oberen Teil eine Überlaufvorrichtung 68 mit einem Filterhilfsmittel zurückhaltenden Rückhaltegewebe 69 vorgesehen sein. Diesem Rückhaltegewebe 69 ist im Behälterinneren eine mit Anschwemmflüssigkeit zu beschickende Düse 70 zum Entfernen von an dem Rückhaltegewebe 59 haftendem zurückgehaltenen Filterhilfsmittelteilchen gegenübergestellt.
Ferner enthalten die Einrichtungen 12 zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen einen Laugebehälter 71 mit motorgetriebenem Rührwerk 72. Dieser Laugebehälter 71 weist einen Bodenanschluss 73 mit Absperrventil 74 auf. Schliesslich ist in den
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Einrichtungen zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen ein Säurebehälter 75 mit motorgetriebenem Rührwerk 76 vorgesehen. Auch dieser Säurebehälter 75 hat einen Bodenanschluss 77 mit Absperrventil 78.
Für den Betrieb der Spüleinrichtungen der Filterpresse 13 sind zwei Spülmittelleitungen vorgesehen, von denen die eine Spülmittelleitung 55 von dem bodenseitigen Absperrventil 78 des Säurebehälters 75, dem bodenseitigen Absperrventil 74 des Laugebehälters 71 und dem bodenseitigen Absperrventil 64 des Anschwemm- und Regenerierbehälters 60 über das Absperrventil 41 zum Spülmittelanschluss 39 der Filterpresse 13 geführt ist. Zwischen dem Absperrventil 64 am Boden des Anschwemm- und Regenerierbehälters 60 und dem Absperrventil 41 an der Filterpresse 13 ist ein zusätzliches Absperrventil 79 eingesetzt, während zwischen dem Absperrventil 64 am Boden des Anschwemm- und Regenerierbehälters 60 und den Absperrventilen 74 und 78 am Boden des Laugebehälters 71 und des Säurebehälters 75 eine Austragungspumpe 80 und ein weiteres Absperrventil 81 angeschlossen sind, wobei die Absperrventile 79 und 81 und die Austragungspumpe 80 durch einen mit einem Absperrventil 82 verschliessbaren Bypass überbrückt sind. An die Spülmittelleitung 55 ist ferner eine Regeneriermittelleitung 57 angeschlossen, in welcher eine Regeneriermittelpumpe 84 angeordnet ist. Der Ausgang dieser Regeneriermittelpumpe 84 führt zu dem Absperrventil 67 des zweiten Anschlusses 66 am Bodenbereich des Anschwemm- und Regenerierbehälters 60, ferner zur Spritzdüse 70 und über ein Absperrventil 85 zu der sich von den Vorklärungseinrichtungen 11 zur Filterpresse 13 erstreckenden Flüssigkeitszuführungsleitung 53. Die zweite Spülmittelleitung 56 führt von dem Absperrventil 42 an dem zweiten Spülmittelanschluss 40 der Filterpresse 13 über ein Absperrventil 83 zu dem zwischen dem Absperrventil 79 und der Austragungspumpe 80 liegenden Anschlussbereich des Absperrventiles 64 der ersten Spülmittelleitung 55 und über ein weiteres Absperrventil 86 zu demjenigen Teil der ersten Spülmittelleitung 55, an den die Absperrventile 74 und 78 des Laugebehälters 71 und des Säurebehälters 75 angeschlossen sind. Schliesslich ist an die Spülmittelleitung 55 noch ein zu einem Flüssigkeitsablauf führendes Absperrventil 87 vorgesehen. Als wesentlicher Teil ist schliesslich in den Filtriereinrichtungen 12 zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen eine Anschwemmleitung 58 vorgesehen, die vom Bodenanschluss 65 des Anschwemm- und Regenerierbehälters 60 über die Anschwemmpumpe 88 und ein Absperrventil 89 zu der Flüssigkeitszuführungsleitung 53 führt, und zwar derart, dass der Statikmischer 54 zwischen dem Anschluss der Anschwemmleitung 58 und dem Einlass-Absperrventil 18 der Filterpresse 13 in der Flüssigkeitszuführungsleitung 53 liegt.
Vor der gesamten Vorrichtung, nämlich vor dem Eingang der Einrichtungen 11 zum Vorklären ist die Hauptförderpumpe 90 angebracht, die den gesamten Flüssigkeitsstrom sowohl durch die Vorklärungseinrichtungen 11 als auch durch die Filtriereinrichtungen 12 zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen steuert.
Die Vorklärungseinrichtungen 11 können verschiedenster Art sein. Beispielsweise kann ein Schichtenfilter mit Schichten zur Vorklärung vorgesehen sein. Es kommen auch Kesselfilter wie Zentrifugal-Reinigungsfilter, Kerzenfilter, Spaltfilter usw. in Betracht. Die Vorklärungseinrichtungen 11 können auch eine oder mehrere Zentrifugen als Vorklärungsgeräte aufweisen. Schliesslich kann auch eine der Filterpresse 13 gleiche oder ähnliche Filterpresse für Anschwemmfiltration mit horizontaler Schichtenanordnung oder auch ein Kieselguranschwemmfilter mit vertikaler
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Schichtenanordnung vorgesehen sein. Als Beispiel ist dieser letztere Fall in Figur 2 angedeutet. Von der Hauptförderpumpe 90 verläuft die Hauptförderleitung 91 zum Einlass des Kieselguranschwemmfilters 92. An die Hauptförderleitung 91 ist ein Kieselgurdosiergerät 93 bekannter Art mit Dosierpumpe 94 angeschlossen. Aus dem in Form einer Filterpresse mit vertikaler Schichtenanordnung ausgebildeten Kieselguranschwemmfilter 92 verläuft die Flüssigkeitszuführungsleitung 53 zu der zum Entfernen restlicher Verunreinigungen bzw. mikrobiologischer Verunreinigungen vorgesehenen Filtriereinrichtung 12. In herkömmliche Weise sind am Einlass des Kieselguranschwemmfilter 92 wie auch an seinem Auslass je ein Absperrventil 95 und 96 angebracht.
Die Vorklärungseinrichtungen 11 können naturgemäss auch zwei- oder mehrstufig ausgebildet sein.
Mit der oben beschriebenen Vorrichtung lässt sich das zwei- oder mehrstufige Verfahren zum Entfernen von Verunreinigungen aus Bier oder sonstigen stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten in folgender Weise ausführen:
Zur Vorbereitung der Vorrichtung sind zunächst in dem Kieselguranschwemmfilter 92, falls ein solches zur Vorklärung benutzt wird, und in der Filterpresse 13 die Schicht 29 bzw. Schichten aufzubauen. In der Filterpresse 13 erfolgt der Aufbau der Schicht 29 bzw. Schichten in der Weise, dass in dem Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 aus Wasser oder vorgeklärtem Bier und der abzumessenden Menge von Filterhilfsmittel oder Filterhilfsmittelgemisch eine Dispersion gebildet wird, die über die Anschwemmpumpe 88, die Flüssigkeitszuführungsleitung 53 und den darin angeordneten Statikmischer 54 (bei geschlossenen Absperrventilen 41, 42, 50, 52, 64, 67, 85, 96) in die Zuführ- und Verteilereinrichtungen 18 bis 28 der Filterpresse 13 geführt wird. Die Anschwemmpumpe 88 ist dabei so zu steuern, dass eine Strömungsmenge von mindestens 15 h nr2h"' aufrecht erhalten wird. Enthält das Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemisch Kunststoffasern, so ist die Strömungsmenge auf einem Wert zwischen 50 und 100 hl pro Quadratmeter und Stunde, vorzugsweise bei 70 hl pro Quadratmeter und Stunde zu halten. Die beim Anschwemmen der Schicht 29 bzw. Schichten abströmende Flüssigkeit wird über die auch beim Filtriervorgang für das Filtrat benutzten Sammel- und Abführeinrichtungen 32 bis 41 abgeführt und kann am Filtratausgang 37 der Filterpresse 13 aufgefangen und ggf. für Wiederverwendung als Spülmittel bzw. zum erneuten Anschwemmen zurückgehalten und nach Abschluss des Anschwemmvorganges wieder in den Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 eingeführt werden.
Nach erfolgtem Anschwemmvorgang, wenn die angeschwemmte Schicht 29 bzw. angeschwemmten Schichten jeweils eine im wesentlichen gleichmässige Dicke zwischen 5 und 15 mm, vorzugsweie im wesentlichen 8 mm, erreicht haben, werden die Anschwemmschichten 29 in herkömmlicher Weise mit warmem oder kaltem Wasser durchspült und anschliessend in Fliessrichtung bei etwa 85 ~C 20 Minuten lang sterilisiert. Nach dem Sterilisieren der angeschwemmten Schicht 29 bzw. angeschwemmten Schichten wird der Filtriervorgang vorgenommen, bei dem die zu filtrierende, im Kieselguranschwemmfilter 92 vorgeklärte Flüssigkeit, z. B. Bier, mittels der Hauptförderpumpe 90 kontinuierlich über die Flüssigkeitszuführungsleitung 53 und den Einlass 19 in die Filterpresse 13 gepumpt wird. Beim Filtrieren empfiehlt es sich, an der Filterpresse 13 den Druckabfall über die angeschwemmte Schicht 29 bei Aufrechterhaltung gleichbleibender Strömung zu überwachen. Bei Anstieg des Druckabfalles über einen festgelegten Grenzwert wird der Filtriervorgang unterbrochen und eine Regenerationsbehandlung vorgenommen. Hierzu empfiehlt sich zunächst eine Regenerationsbehandlung der angeschwemmten Schicht 29 bzw. ange7
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schwemmten Schichten in der Filterpresse 13. Hierzu wird in dem Laugenbehälter 71 enthaltene fünfziggrädige, 0,3%ige Natronlauge benutzt, die für diesen Regenerationsvorgang zuvor mittels nicht dargestellter Heizeinrichtungen in dem Laugenbehälter 71 auf 60 "C erwärmt worden ist. Diese Natronlauge wird bei geschlossenen Absperrventilen 67, 81, 86, 87 und 78, 89 über das geöffnete Absperrventil 74 zur Regeneriermittelpumpe 84 und von dieser bei geöffnetem Absperrventil 85 und geschlossenem Absperrventil 96 in die auch für den Filtriervorgang vorgesehene Flüssigkeitszuführungsleitung 53 eingeleitet. Innerhalb der Filterpresse 13 wird dann diese Natronlauge über die beim Filtrationsvorgang für die vorgeklärte Flüssigkeit vorgesehenen Zuführ-und Verteilereinrichtungen 18 bis 28 zu der angeschwemmten Schicht 29 bzw. den angeschwemmten Schichten geführt und unter entsprechender Einstellung der Regeneriermittelpumpe 84 mit einer Strömungsmenge von 16 hl m"2h_1 mindestens 10 Minuten, vorzugsweise aber 30 bis 45 Minuten lang durch die angeschwemmte Schicht bzw. angeschwemmten Schichten geführt. Die Ableitung der Natronlauge erfolgt über die beim Filtrationsvorgang für das Filtrat vorgesehenen Sammel- und Abführeinrichtungen 32 bis 41. Am Filtratausgang 37 der Filterpresse 13 wird die Natronlauge aufgefangen und im Kreislauf zum Laugenbehälter 71 (über eine nicht dargestellte Leitung) zurückgeführt. Nach Ablauf dieses Regeneriervorgangs wird eine Spülung mit Wasser, vorzugsweise Warmwasser von etwa 60 °C vorgenommen, das beispielsweise als Anschwemmittel in dem Anschwemm-und Regenerierbehälter 60 enthalten sein kann. Dieser Spülvorgang wird vorzugsweise über die Anschwemmpumpe 88 und die Zuführ- und Verteilereinrichtungen 18 bis 28 und die Sammel- und Abführeinrichtungen 32 bis 34 der Filterpresse 13 vorgenommen, wobei wiederum das Wasser vom Filtratausgang 37 der Filterpresse 13 zu dem Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 im Kreislauf zurückzuführen ist. Schliesslich kann bevorzugte eine Neutralisation der angeschwemmten Schicht 29 bzw. angeschwemmten Schichten mit stark verdünnter Salpetersäure (0,1% ige bis 0,3% ige Salpetersäure) bei ca. 10 °C über 15 Minuten vorgenommen werden. Diese Salpetersäure wird aus dem Säurebehälter 75 über das Absperrventil 78, die Regeneriermittelpumpe 84 und das Absperrventil 85 zur Flüssigkeitszuführungsleitung 53 und ebenfalls über die Zuführ- und Verteilereinrichtungen 18 bis 28 und die Sammel- und Abführeinrichtungen 32 bis 41 der Filterpresse 13 im Kreislauf geführt. Nach Ab-schluss dieses Regenerationsvorganges ist ein erneutes Sterilisieren der angeschwemmten Schicht 29 bzw. angeschwemmten Schichten und der gesamten Filterpresse 13 vorzunehmen, wie dies bereits oben erläutert ist. Dieser Regenerationsvorgang kann in vorher festgelegten Zeitintervallen oder mit der oben angesprochenen Überwachung des Druckabfallses mehrfach wiederholt werden. Nach mehrmaliger Wiederholung dieses Regenerationsvorganges der in der Filterpresse 13 aufrecht erhaltenen angeschwemmten Schicht 29 bzw. angeschwemmten Schichten oder wenn bei Überwachung des Druckabfalles ein sehr schneller und starker Druckabfall über der angeschwemmten Schicht 29 bzw.
Schichten während des Filtriervorganges festgestellt wird, empfiehlt es sich, die Anschwemmschicht 29 bzw. Schichten mit den darin eingelagerten Verunreinigungen, also den aus der Anschwemmschicht 29 bzw. Anschwemmschichten bestehenden Filterkuchen aus der Filterpresse 13 zu entfernen. Hierzu wird der Filterkuchen über die Spülmittelleitungen 55 und 56 und die in der Filterpresse gebildeten Spüleinrichtungen 39 und 45 aus der Filterpresse 13 gespült und zusammen mit der Spülflüssigkeit, beispielsweise Wasser, in den Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 übergeführt. Das Herausspülen des Filterkuchens aus der Filterpresse 13 kann auch mittels der im Laugenbehälter 71 gelagerten 40-grädi-gen, 0,3%igen Natronlauge vorgenommen werden. Im Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 erfolgt dann die Regeneration unter intensivem Rühren und zwischenzeitlichem Auswaschen mit Kalt- oder Warmwasser sowie Neutralisation mit 0,1 %iger bis 0,3%iger Salpetersäure bei ca. 10 °C über ca. 15 Minuten. Die Regenerationszeit kann 16 Stunden betragen. Nach erfolgter Regeneration wird die in dem Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 enthaltene Dispersion ggf. durch Auffüllung mit Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemisch für den Anschwemmvorgang dosiert und vorbereitet. Es erfolgt dann der erneute Anschwemmvorgang in gleicher Weise wie oben erläutert.
Zu Beginn des jeweiligen Filtrations- oder Anschwemmvorganges aber auch beim Entleeren der Filterpresse 13 ist das Entlüftungsventil 50 ausreichend lange geöffnet, damit der Filtrations- oder Anschwemmvorgang bei vollständig gefülltem jeweiligem Trubraum 25 bzw. Verteilerkammer 27 erfolgt und beim Entleervorgang die Filterpresse 13 vollständig entleert wird.
Wie Figur 7 zeigt, kann der Anschwemm- und Regenerierbehälter 60 anstelle des mit Motor 62 angetriebenen Rührwerks 61 und der ein Rückhaltegewebe 69 und eine Spritzdüse 70 aufweisenden Überlaufvorrichtung 68 eine Umpumpvorrichtung 83 besitzen. Diese weist eine vom Bodenbereich des Anschwemm- und Regenerierbehälters 60 zu dessen oberen Teil geführte Umpumpleitung 97 auf, in die eine Pumpe 98 und in Strömungsrichtung oberhalb der Pumpe 98 ein Überlaufgefäss 99 eingesetzt sind. Von diesem führt eine Überlaufleitung 103 mit darin zwischengeschaltetem Überströmventil 104 zum Abfluss ab. Innerhalb des Überlaufgefasses 99 ist ein die gefässseitige Mündung der Überlaufleitung 103 freihaltendes Rückhaltegewebe 69 vorgesehen, das von der innerhalb der Umpumpleitung 97 strömenden, mittels der Pumpe 98 aus dem unteren Teil des An-schwemm- und Regenerierbehälters 60 angesaugten Dispersion in der Art einer Suspension freigehalten wird, damit bei geöffnetem Überströmventil 104 überschüssiges Regeneriermittel ungehindert über die gefässseitige Mündung in die Überlaufleitung 103 eintreten und nach deren Passieren in den Abfluss gelangen kann.
Als Filterhilfsmittel kommen die bei der Anschwemmfiltration üblichen Kieselguren, Perlite, Cellulosen, Kunst-stoffasern in Betracht, aus denen auch die Filterhilfsmittel-gemische zusammengestellt werden, wobei die Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemische solche Eigenschaften aufweisen sollten, dass die aus ihnen gebildete angeschwemmte Schicht 29 bzw. Schichten bei hoher Filtrationsleistung die getränkeschädlichen Keime, wie Hefen, Bakterien, Pilze, Sporen etc. zurückhalten und regenerierbar sind.
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1. Zwei- oder mehrstufiges Verfahren zum Entfernen von Verunreinigungen aus stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, bei dem eine Filtration als Verfahrensstufe zum Entfernen restlicher Verunreinigungen aus der in der ersten Stufe bzw. einer vorhergehenden Stufe vorgeklärten Flüssigkeit vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeklärte Flüssigkeit in einer Filterpresse durch eine oder mehrere darin im Anschwemmverfahren aus einem Filterhilfsmittel oder einem Gemisch von Filterhilfsmitteln gebildeten, regenerierbaren Schichten vorbestimmter Dicke ohne vorherige Zugabe von Filterhilfsmitteln filtriert wird, wobei diese Schicht bzw. Schichten vor dem Filtrieren der vorgeklärten Flüssigkeit unter Aufrechterhaltung einer Strömungsmenge von mindestens 15 hl m~2h"' in gedämpfter Turbulenz in der Filterpresse angeschwemmt wird bzw. werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Filtrieren der vorgeklärten Flüssigkeit mit einer oder mehreren angeschwemmten Schichten, die Kunststofffasern im Filterhilfsmittel enthalten, das Anschwemmen der Schicht bzw. Schichten mit einer Dispersion des Filterhilfsmittels bzw. der Filterhilfsmittel in kaltem oder warmem Wasser mit Zugabemenge an Filterhilfsmittel im Bereich von 10% Massenanteilen unter Aufrechterhaltung einer Anschwemmströmung zwischen 50 und 100 hl m"2h_1, vorzugsweise bei 70 hl m"2h_1, vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die angeschwemmte Schicht bzw. angeschwemmten Schichten in gleichmässiger Dicke von 5 bis 15 mm, vorzugsweise von im wesentlichen 8 mm, gebildet wird bzw. werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeklärte Flüssigkeit durch eine oder mehrere angeschwemmte Schichten filtriert wird, die im wesentlichen in horizontaler Lage angeordnet sind.
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5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Filtrieren der Druckabfall über die angeschwemmte Schicht bzw. Schichten die Aufrechterhaltung gleichbleibender Strömung überwacht wird und dass bei Anstieg des Druckabfalls über einen festgelegten Grenzwert eine Regenerationsbehandlung der in der Filterpresse beibehaltenen angeschwemmten Schicht bzw. Schichten vorgenommen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeneration der in der Filterpresse aufrechterhaltenen angeschwemmten Schicht bzw. Schichten eine Behandlung mit Natronlauge, beispielsweise 50-grädiger, 0,3%iger Natronlauge über 30 bis 45 Minuten bei 60 °C und Spülung mit Warmwasser, beispielsweise 60 °C über 15 Minuten, sowie ggf. eine Säurenachbehandlung, beispielsweise mit 0,l%iger bis 0,3%iger Salpetersäure enthält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Filtrieren die Durchsatzleistung durch die angeschwemmte Schicht bzw. Schichten, beispielsweise mittels des Druckabfalles über die Schicht bzw. Schichten bei aufrechterhaltener gleichbleibender Strömung, überwacht wird und dass bei Abfall der Durchsatzleistung unter einen festgelegten Grenzwert und/oder bei Eintritt des Abfalls der nach Filtrationszeit unterhalb eines festgelegten Grenzwertes die angeschwemmte Schicht bzw. Schichten aus der Filterpresse entfernt, das Filterhilfsmittel bzw. das Gemisch von Filterhilfsmitteln ausserhalb der Filterpresse regeneriert wird und aus dem regenerierten und ggf. durch Beigabe von frischem Filterhilfsmittel nachgeschärften Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittel-Gemisch eine neue Schicht bzw. neue Schichten angeschwemmt wird bzw. werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeneration des Filterhilfsmittels bzw. Filterhilfsmittelgemisches durch Dispergieren des aus der Filterpresse entfernten Filterkuchens in 50-grädiger, 0,3%iger Natronlauge und zwei- oder mehrfacher Laugenbehandlung des di-spergierten Filterhilfsmittels bzw. Filterhilfsmittelgemisches unter intensivem Rühren und zwischenzeitlichem Auswaschen mit Kalt- oder Warmwasser sowie Neutralisation mit 0,l%iger bis 0,3%iger Salpetersäure bei ca. 10 C über ca. 15 Minuten ausgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Kombination der Filtration der vorgeklärten Flüssigkeit mittels einer oder mehrerer angeschwemmter Schichten mit einem Vorklären der Flüssigkeit durch Filtration mittels einer oder mehrerer angeschwemmter Schichten aus Filterhilfsmittel oder Filterhilfsmittelgemisch, wobei das Vorklären in geschlossenem System und unter ständiger Zugabe von Filterhilfsmittel zu der vorzuklärenden Flüssigkeit vorgenommen wird.
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10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Kombination der Filtration der vorgeklärten Flüssigkeit mittels einer oder mehrerer angeschwemmter Schichten mit einem Vorklären der Flüssigkeit durch Zentrifugieren.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Kombination der Filtration der vorgeklärten Flüssigkeit mittels einer oder mehrerer angeschwemmter Schichten mit einem Vorklären der Flüssigkeit mittels entsprechend dem jeweiligen Fall auszuwählender vorgefertigter Filterschichten oder Filterkerzen.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, die Einrichtungen zum Vorklären einer stillen oder kohlensäurehaltigen Flüssigkeit und sich daran anschliessende Filtriereinrichtungen zum Entfernen restlicher Verunreinigungen aus der vorgeklärten Flüssigkeit aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtriereinrichtungen (12) zum Entfernen restlicher Verunreinigungen aus der vorgeklärten Flüssigkeit eine für Anschwemmfiltration ausgebildete Filterpresse (13) mit Trubrahmen (14) für das Anschwemmen von einer oder mehreren Schichten aus Filterhilfsmittel sowie mit Zuführ- und Verteilereinrichtungen (18—28) für die vorgeklärte Flüssigkeit, Sammel-und Abführeinrichtungen (32 bis 41) für das Filtrat, Entlüftungseinrichtungen (46 bis 50) und Spüleinrichtungen zum Entleeren der angeschwemmten Schicht (29) bzw. Schichten und an die Filterpresse (13) anschliessbare Anschwemmeinrichtungen mit Dosiereinrichtung für Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemisch und Abführeinrichtungen für die Anschwemmflüssigkeit sowie an die Filterpresse (13) anschliessbare Regeneriereinrichtungen für die in der Filterpresse (13) verbliebene angeschwemmte Schicht (29) bzw. Schichten und Regeneriereinrichtungen für die in Form von Filterkuchen von aus der Filterpresse (13) entfernten Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemische enthalten.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterpresse (13) einen oder mehrere horizontal angeordnete Trubrahmen (14) für das Anschwemmen von einer bzw. mehreren Schichten (29) aus Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemisch aufweist, die zwischen horizontalen, mittels einer vertikal wirkenden Anpressvorrichtung (17) gegeneinander bewegbaren Deckeln (15,16) gehalten sind, wobei in jedem Trubrahmen (14) eine Trubkammer (25), eine Verteilerkammer (27) und ein ggf. zusätzlich abgestütztes Trägerelement (30) für die anzuschwemmende Schicht (29) sämtlich horizontal angeordnet sind, mit Anordnung der Zuführ- und Verteilereinrichtungen (18 bis 28) für die zu filtrierende Flüssikeit zu der Verteilerkammer (27) oberhalb der Trubkammer (25) und Anordnung der Sammel- und Abführeinrichtungen (32 bis 41) für das Filtrat unterhalb des Trägerelements (30) für die anzuschwemmen2
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Filterpresse der Einlass (23) für die zu filtrierende Flüssigkeit etwa mittig an der Kammeroberseite in die Verteilerkammer (27) mündet und auf ein Leitblech
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Filterpresse das Trägerelement (30) durch eine vorgefertigte plattenförmige Filterschicht gebildet ist, die zugleich die Randabdichtung am Bodenumfang des Trubraumes (25) bildet.
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16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Filterpresse das Stützelement (31) mit einer porösen Unterlage (32), beispielsweise einem Gewebe unterlegt und der Filterauslass (33) unterhalb dieser Unterlage (32) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in der Filterpresse die Trubrahmen (14) jeweils mit zwei seitlichen, vertikalen Spülkanalstücken (44) versehen sind und von jedem dieser Spülkanalstücke (44) eine Spülbohrung (45) zum Bodenbereich des jeweiligen Trubraumes (25) führt, die mit einem Abstand oberhalb des jeweiligen Trägerelements (30) in den Trubraum (25) mündet, welcher mindestens der maximalen Dicke einer anzuschwemmenden Schicht (29) entspricht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der Filterpresse ein oberer Trubrahmen (14a) mit den Einlass (23) für die zu filtrierende Flüssigkeit enthaltener Deckenwand (24a), einer die Verteilerkammer (27) und den Trubraum (25) umgebenden Um-fangswand (24d) und einem zwischen der Verteilerkammer
(27) und dem Trubraum (25) eingesetzten Leitblech (26), und eine untere Ableitplatte (14c) vorgesehen sind, die eine die Sammel- und Abführeinrichtung für das Filtrat aufweisende Bodenwand (24c) mit erhöhtem Umfangsrahmen (24g) aufweist, wobei die untere Stirnfläche (24f) an der Um-fangswand (24d) des oberen Trubrahmens (14a) und die obere Stirnfläche (24h) des erhöhten Umfangsrahmens (24g) an der Ableitplatte (14c) als sich gegenüberstehende, das Trägerelement (30) abdichtend zwischen sich aufnehmende Klemmflächen ausgebildet sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch einen oder mehrere in die Filterpresse zwischen dem oberen Trubrahmen (14a) und der unteren Ableitplatte (14c) wahlweise einsetzbaren Einsetz-Trubrahmen (14b), der im oberen Teil mit einer gegenüber dem oberen Stirnrand (24i) vertieft angebrachten, die Sammel- und Abführeinrichtungen (32 bis 35) für das Filtrat sowie den Einlass (23) für die zu filtrierende Flüssigkeit aufweisenden Zwischenboden-wand (24b) versehen ist, und unterhalb von dieser die Verteilerkammer (27), das Leitblech (26) und den Trubraum (25) enthält, wobei die obere Stirnfläche (24i) des Einsetz-Trubrahmens (14b) mit der unteren Stirnfläche (24f) des oberen Trubrahmens (14a) oder der unteren Stirnfläche (24f) eines darüber angeordneten Einsetz-Trubrahmens (14b) sowie die untere Stirnfläche (24f) des Einsetz-Trubrahmens (14b) mit der oberen Stirnfläche (24i) eines darunter angeordneten Einsetz-Trubrahmens (14b) oder der oberen Stirnfläche (24h) der Ableitplatte (14c) als Klemm- und Abdicht672 602
flächen für die dazwischen angeordneten Randbereiche der Trägerelemente (30) ausgebildet sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterpresse (13) einen fest angebrachten oberen Deckel (15) und einen vertikal verschiebbaren unteren Deckel (16) aufweist, wobei der obere Deckel (15) die Ein- und Ausgänge sowie Anschlüsse für Filtrat-Abführleitungen, Zuführleitungen für die zu filtrierende Flüssigkeit, Zuführleitungen und Abführleitungen für Spül-flüssigkeit sowie Entlüftungseinrichtungen usw. trägt, während der evtl. ebenfalls mit Ein- und Ausgängen sowie Zu-und Abführeinrichtungen versehene untere Deckel (16) mit der Anpressvorrichtung (17) verbunden ist.
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21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschwemmeinrichtungen und Regeneriereinrichtungen miteinander vereinigt sind und einen Misch- und Regenerierbehälter (60), einen Laugenbehälter (71) und einen Säurebehälter (75), sowie eine Anschwemmpumpe (88), Dosiereinrichtungen, eine Austragungspumpe (80) und eine Regeneriermittelpumpe (84) enthält, wobei diese Behälter (60, 71, 75), Pumpen (88, 80, 84) und Dosiereinrichtungen mittels Ventilen in dem jeweils gewünschten Arbeitsvorgang wie «Anschwemmen», «Regenerieren in der Filterpresse» und «Regenerieren im Misch- und Regenerierbehälter» in entsprechender Weise miteinander und mit der Filterpresse (13) verbindbar sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Misch- und Regenerierbehälter (60) mit einem mit einem Rückhaltegewebe (69) überdeckten Überlauf (68) sowie mit einer auf das Rückhaltegewebe (69) gerichteten Spritzdüse (70) ausgestattet sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Misch- und Regenerierbehälter (60) zugleich als Dosier- und Abmessbehälter für die zum Anschwemmen benutzte Dispersion aus Filterhilfsmittel und Anschwemmflüssigkeit ausgebildet ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschwemmpumpe (88) zusammen mit einem zwischen ihr und der Einmündung in eine zur Filterpresse (13) führende Zuführungsleitung (53) für die vorgeklärte Flüssigkeit eingesetzten Absperr- und Regulierventil
(89) als die Dosiereinrichtungen ausgebildet sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung hinter den Dosiereinrichtungen für Filterhilfsmittel bzw. Filterhilfsmittelgemisch ein statischer Mischer (54) in die zur Filterpresse (13) führende Zuführleitung (53) für die vorgeklärte Flüssigkeit eingesetzt ist.
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de Schicht (29), und der Trubrahmen (14) ausserdem seitlich in horizontaler Richtung in den Trubraum (25) mündende Spüleinrichtungen (43 bis 45) zum Entfernen der angeschwemmten Schicht (29) aufweist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterpresse (13) mit ihrem Einlass (19) für die vorgeklärte Flüssigkeit an den Auslass für die vorgeklärte Flüssigkeit der Vorkläreinrichtungen (11) und die Filterpresse (13) gemeinsame Hauptförderpumpe
(90) vor dem Einlass der Vorkläreinrichtungen (11) angeordnet ist.
(26) gerichtet ist, das — abgesehen von einem sich um den Umfang erstreckenden Durchlassschlitz (28) — die Verteilerkammer (27) und den Trubraum (25) voneinander trennt, während das Trägerelement (30) für die angeschwemmte Schicht (29) am Boden des horizontalen Trubraumes (25) auf einem Stützelement (31), beispielsweise einem Lochblech, angeordnet ist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorkläreinrichtungen (11) eine Filterpresse (13) aufweisen, in die wahlweise Filterplatten (30) oder Trubrahmen (14) in horizontaler Lage einzeln oder übereinander einsetzbar sind.
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