CH672648A5 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/20—Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded
- E04B7/22—Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion mit einem Unterdach aus plattenförmigen Wärmedämmelementen, welche jeweils zumindest teilweise zwischen Dachlatten eingreifen, die Dachlast mit einer Stufenauflage an der traufseitigen Dachlatte abtragen, auf der oberhalb der Dachlatte liegenden Oberseite Ausnehmungen zum Einhängen von Dacheindeckungsplatten aufweisen und traufseitig mit einem stufenförmigen Überdek-kungsflansch versehen sind, welche über einen tiefer liegenden firstseitigen Rand des jeweiligen Wärmedämmelements greift.
Plattenförmige Warmedämmelemente - nachfolgend auch als Dämmelemente bezeichnet - dieser Art sind bekannt und werden in grosser Stückzahl verlegt. Für eine saubere Firstdämmung und einen sauberen Traufanschluss werden Sonderelemente benutzt, die einerseits einen ausreichenden Freiraum zum Einschäumen einer Firstlatte haben und andererseits speziell für die Auflage an der Trauflatte ausgebildet sind. Durch diese Sonderelemente ergeben sich erhöhte Herstellungskosten und insbesondere erhöhte Lagerkosten, und ausserdem ist es notwendig, häufig das traufseitige Abschlusselement beim Verlegen zusätzlich zu beschneiden, um es an die gegebenen Verhältnisse anzupassen. Diese Schwierigkeiten stellen sich besonders bei Dachsanierungen ein, wenn die vorhandenen Lattenabstände nicht den Normabständen entsprechen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein plat-tenförmiges Dämmelement der eingangs genannten Art zu schaffen, welches als Kombinationselement durch Trennen längs einer vorgegebenen Schnittebene ein Firstelement und ein Traufelement liefert und welches auch bei variierenden Lattenabständen im Bereich einer Toleranz von mindestens 25 mm den Aufbau eines einwandfreien wärmedämmenden Unterdaches zulässt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine traufseitige, der Abtragung der Dachlast dienende Stirnfläche durch einen ersten leistenförmigen Vorsprung an der Unterseite des jeweiligen Wärmedämmelementes ausgebildet ist, welche Stirnfläche zusammen mit einem an sie angrenzenden Flächenbereich an der Unterseite des Dämmelementes die Stufenauflage bildet, dass etwa im Mittelbereich der Unterseite des Dämmelementes ein weiterer leistenförmiger Vorsprung angeformt ist, welcher traufseitig eine Auflagefläche hat, die zusammen mit der angrenzenden Unterseite des Dämmelementes eine zweite Stufenauflage für eine Dachlatte bildet, und dass auf der Firstseite einer der Ausnehmungen zum Einhängen der Dacheindeckungsplatten sowie traufseitig von der zweiten Stufenauflage eine Markierung zum Trennen des Wärmedämmelementes ein Firstelement und ein Traufelement angebracht ist.
Diese Markierung kann aus einer querlaufenden Vertiefung oder einer Nut bestehen und ermöglicht das Brechen des Dämmelementes längs einer vorgegebenen Bruchstelle. Zum Ausgleich eines variierenden Lattenabstandes und insbesondere zum Anpassen an den Abstand der Trauflatte zur nächsten Dachlatte ist vorgesehen, dass der tieferliegende firstseitige Rand des Dämmelementes eine Breite hat, die zumindest um die Einhängbreite der Dacheindeckungsplatten breiter als der Überdeckungsflansch ist. Damit lässt sich durch Abschneiden eines Teils des firstseitigen Randes das Traufenelement an den Abstand der Trauflatte von der nächstfolgenden Dachlatte innerhalb eines grossen Toleranzbereiches anpassen.
Die Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Teilansicht eines Dachaufbaus mit einem Dämmelement gemäss der Erfindung;
Hg. 2 einen Firstaufbau mit zwei Firstelementen;
Fig. 3 den Dachaufbau im Traufenbereich unter Verwendung eines Traufenelementes.
Bei dem in Fig. 1 teilweise geschnitten dargestellten Dachaufbau sind auf Sparren 10 Dachlatten 11 angebracht, welche in einem dem Verlegeabstand entsprechenden Abstand aufgenagelt sind. Ein plattenförmiges Dämmelement 12 aus einem wärmedämmenden Material erstreckt sich jeweils von einer zur benachbarten Dachlatte 11 und liegt mit einer Stufenauflage 14 an der Dachlatte an. Diese Stufenauflage wird von der traufseitigen Stirnfläche eines ersten leistenförmigen Vorsprunges 15 und der traufseitig angrenzenden Unterseite des Dämmelementes gebildet. Firstseitig ist das Dämmelement mit einem Rand 16 versehen, der eine Breite hat, die um zumindest die Einhängbreite der Dacheindeckungsplatte breiter als ein Überdeckungsflansch 17 ist, der mit einem stufenförmigen Absatz 18 traufseitig am Wär-medämmelement angeordnet ist. Etwa im Mittelbereich der Unterseite des Dämmelementes ist ein weiterer leistenförmiger Vorsprung 20 angeformt, welcher traufseitig eine Anlagefläche hat, die zusammen mit der angrenzenden Unterseite des Dämmelementes eine zweite Stufenauflage 22 für eine Dachlatte bildet.
Auf der Oberseite des Dämmelementes ist eine Ausnehmung 24 zum Einhängen der Dacheindeckungsplatten vorgesehen. Diese Ausnehmung liegt schräg oberhalb des ersten leistenförmigen Vorsprunges 15 und dient dazu, die Ziegelnasen der Dacheindeckungsplatten bei einer regulären Dacheindeckung aufzunehmen. Aufgrund der Tatsache, dass der firstseitige Rand 16 des Warmedämmelementes eine grössere Breite hat als von dem Überdeckungsflansch des firstseitigen anschliessenden Dämmelementes überdeckt werden kann, ergibt sich eine weitere Ausnehmung 26, wie sie z.B. beim Verlegen von Biberschwänzen in Doppeldeckung benötigt wird.
Auf der Firstseite der Ausnehmung 24 sowie auf der Traufseite der zweiten Stufenauflage 22 auf der Unterseite des Dämmelementes sind Markierungen 30 und 31 angebracht, die eine
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Ebene 32 kennzeichnen, längs der das Dämmelement in ein Firstelement A und ein Traufenelement B geteilt werden kann. Diese Markierungen können querverlaufende Vertiefungen oder Nuten sein, um eine Sollbruchstelle vorzugeben, längs der das Wärmedämmelement in einfacher Weise gebrochen werden kann.
In Fig. 2 ist der Firstaufbau eines Daches dargestellt, bei welchem zwei Firstelemente A Verwendung finden. Wie man aus der Darstellung entnehmen kann, bilden die beiden Firstelemente A einen Firstabschluss für das wärmedämmende Unterdach, zwischen welchen in herkömmlicher Weise Firstlatten 35 eingeschäumt werden können, die zum Befestigen von Firstkappen dienen. Das durch Trennen aus dem plattenförmigen Dämmelement gemäss der Erfindung gewonnene Firstelement A bedarfkeiner weiteren Bearbeitung vor der Verlegung und vereinfacht somit die Herstellung des Firstaufbaus.
In entsprechender Weise kann das Traufelement B gemäss Fig. 3 nach dem Trennen des Dämmelementes 12 sofort als Traufelement Verwendung finden. Wenn der Abstand der Trauflatte 40, auf welcher das Traufelement B mit der Stufenauflage 22 aufgelegt wird, kleiner als dem den Normalabmessungen entsprechenden Lattenabstand entspricht, kann das Traufenelement B an diesen kleineren Abstand angepasst werden, indem der Rand 16 gekürzt wird. Durch die verhältnismässig breite Ausbildung des Ran-5 des 16 ergibt sich ein grosser Toleranzbereich, mit dem alle auftretenden Situationen beherrscht werden können.
In Fig. 3 ist der Anschluss einer Dachrinne bzw. der Anschluss des Traufbleches und ggf. eines Abdeckbleches nicht dargestellt, da diese Teile in herkömmlicher Weise angebracht io werden können.
Durch die Massnahmen der Erfindung ergibt sich der grosse Vorteil, dass nur noch ein Wärmedämmelement hergestellt werden muss, um sowohl die eigentliche Unterdachdämmung als auch die damit verbundenen dämmenden Firstanschlüsse und 15 Traufanschlüsse herstellen zu können. Dadurch vereinfacht sich die Lagerhaltung ganz beträchtlich und lassen sich die Kosten für das Element wesentlich verringern. Schliesslich lässt sich durch das Vorsehen der Sollbruchstelle auch eine grössere Sicherheit für eine fachmännische Verlegung des Unterdaches erzielen.
G
1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Dachkonstruktion mit einem Unterdach aus plattenförmi-gen Wärmedämmelementen (12), welche jeweils zumindest teilweise zwischen Dachlatten (11) eingreifen, die Dachlast mit einer Stufenauflage (14) an der traufseitigen Dachlatte abtragen, auf der oberhalb der Dachlatte liegenden Oberseite Ausnehmungen (24, 26) zum Einhängen von Dacheindeckungsplatten aufweisen und traufseitig mit einem stufenförmigen Überdeckungsflansch (17) versehen sind, welche über einen tiefer liegenden firstseitigen Rand (16) des jeweiligen Wärmedämmelements greift, dadurch gekennzeichnet, dass eine traufseitige, der Abtragung der Dachlast dienende Stirnfläche durch einen ersten leistenförmigen Vorsprung (15) an der Unterseite des jeweiligen Dämmelements (12) ausgebildet ist, welche Stirnfläche zusammen mit einem an sie angrenzenden Flächenbereich an der Unterseite des Dämmelements die Stufenauflage (14) bildet, dass etwa im Mittelbereich der Unterseite der Wärmedämmelemente (12) ein weiterer leistenförmiger Vorsprung (20) angeformt ist, welcher traufseitig eine Anlagefläche hat, die zusammen mit der angrenzenden Unterseite des Wärmedämmelements (12) eine zweite Stufenauflage für eine Dachlatte (11) bildet, und dass auf der Firstseite einer der Ausnehmungen (24,26) zum Einhängen der Dacheindeckungsplatten sowie traufseitig von der zweiten Stufenauflage (22) eine Markierung (30, 31) zum Trennen des Wärmedämmelements (12) in ein Fürst (A)- und ein Traufelement (B) angebracht ist.
2. Dämmelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (30, 31) aus querverlaufenden Vertiefungen oder Nuten besteht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Dämmelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der firstseitige Rand (16) des Wärmedämmelements (12)
eine Breite hat, die um die Einhängebreite der Dacheindeckungsplatten breiter als der Überdeckungsflansch (17) ist.
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