CH672745A5 - - Google Patents

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CH672745A5
CH672745A5 CH535/87A CH53587A CH672745A5 CH 672745 A5 CH672745 A5 CH 672745A5 CH 535/87 A CH535/87 A CH 535/87A CH 53587 A CH53587 A CH 53587A CH 672745 A5 CH672745 A5 CH 672745A5
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CH
Switzerland
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explosive
liquid
glass bulb
glass
explosive liquid
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CH535/87A
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English (en)
Inventor
Johann Georg Mohler
Petr Bohac
Original Assignee
Johann Georg Mohler
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Priority to AU12220/88A priority patent/AU1222088A/en
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Priority to EP88901221A priority patent/EP0301052B1/de
Priority to US07/275,173 priority patent/US4938294A/en
Priority to DE8888901221T priority patent/DE3866046D1/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • A62C37/08Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
    • A62C37/10Releasing means, e.g. electrically released
    • A62C37/11Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive
    • A62C37/14Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive with frangible vessels

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

672 745
2

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE
1. Auslöseelement für einen Sprinkler, wobei das aus einem Glasfässchen bestehende und mit einer Sprengflüssigkeit gefüllte Auslöseelement die Wasseraustrittsdüse des Sprinklers geschlossen hält, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit aus Ketonen, bei denen die an die Car-bonylgruppe gebundenen Substituenten identisch sind, Me-thylethylketon, Niederalkylhomologen des Benzols, Halo-genkohlenwasserstoffen, Estern von Ketocarbonsäuren, mittleren aliphatischen Kohlenwasserstoffen und niederen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffen und deren Mischung gewählt ist.
2. Auslöseelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit Aceton oder Methyl-ethylketon ist oder enthält.
3. Auslöseelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit Toluol oder ein Xylol ist oder enthält.
4. Auslöseelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit Trichlorethylen oder Te-trachlorethylen ist oder enthält.
5. Auslöseelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit Ethylacetoacetat ist oder enthält.
6. Auslöseelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit n-Decan ist oder enthält.
7. Auslöseelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprengflüssigkeit Cyclohexan ist oder enthält.
BESCHREIBUNG
Im Bereich der ortsfesten Feuerlöschanlagen stellen die mit dem Wasserrohrnetz verschraubten, thermisch auslösenden Sprinkleranlagen das am meisten verbreitete Löschsystem dar. Bei den Glasfass-Sprinklern ist die Wasseraustrittsdüse durch ein mit einer geeigneten Flüssigkeit gefülltes Glasfässchen verschlossen. Im Brandfall bewirken die heis-sen Rauchgase eine Erwärmung der Sprengflüssigkeit; diese dehnt sich aus und sprengt beim Erreichen einer durch die Füllmenge vorgegebenen Auslösetemperatur das Glasfässchen. Dadurch wird die Düse automatisch freigegeben und besprüht den Brandherd mit einem zu Tröpfchen aufgerissenem Löschstrahl.
Obwohl die ersten automatischen Sprinkler-Löschsysteme bereits im letzten Jahrhundert installiert worden sind, ist deren Entwicklung bis heute nicht abgeschlossen. Um einen Brand gleich nach seinem Ausbruch bekämpfen zu können, muss in erster Linie die Ansprechzeit von Glasfass-Sprink-lern — das heisst die zur Erwärmung der Sprengflüssigkeit auf die Auslösetemperatur erforderliche Zeitspanne — noch verkürzt werden. Schnellauslösende (fast response) Sprinkleranlagen bedeuten einen erhöhten Schutz der Sachwerte und vor allem auch der im gefährdeten Raum befindlichen Personen. Zugleich ermöglicht die erzielte Wirkflächenverminderung eine Reduktion des Löschwasserbedarfes.
Die Ansprechzeit der Glasfass-Sprinkler wird hauptsächlich von der Wärmekapazität der Sprengflüssigkeit und ihrer thermischen Leitfähigkeit, der Wärmedurchgangszahl über die Glaswand und der Grösse der Austauschfläche bestimmt. Sie lässt sich einerseits durch die massgebenden Stoffeigenschaften, andererseits durch konstruktive Massnahmen beeinflussen. Eine Ansprechzeitverkürzung resultiert z. B. bei einer Verminderung der Wandstärke des Glas-fässchens, bei einer Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit des Glasmateriales und/oder der Sprengflüssigkeit, genauso wie bei einer Volumenreduktion des Glasfässchens. Die am 1. Dezember 1983 offengelegte deutsche Offenlegungsschrift DE 32 20 124 AI beschreibt zu diesem Zweck eine Verringerung des Füllflüssigkeitsvolumens mittels eines eingelegten Verdrängekörpers.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von speziellen Sprengflüssigkeiten, bei denen die Wärmeaufnahme besonders schnell erfolgt, als Innenfüllung der Sprinkler-Glasfässchen. Zur Zeit werden als Sprengflüssigkeiten für Glasfass-Sprinkler vorwiegend Alkohole, namentlich n-Butanol, Isopropanol und Glycerin, seltener auch Paraffinöl oder neuerdings Ethylacetat verwendet. Experimentell wurde festgestellt, dass die Ansprechzeit der als Auslöseelemente dienenden Glasfässchen einerseits vom Produkt der mittleren spezifischen Wärme der Sprengflüssigkeit, ihrer Dichte und dem Glasfassvolumen (Wärmekapazität der Innenfüllung), andererseits jedoch ebenfalls von der Wärmeleitfähigkeit der Sprengflüssigkeit, ihrer Zähigkeit, ihrer Dichte und ihrem Volumenausdehnungskoeffizienten (Wärmeaufnahme durch Leitung und natürlichen Konvektion) abhängt. Die experimentell ermittelten relativen Ansprechzeiten einiger Sprengflüssigkeiten sind aus Tabelle 1 ersichtlich.
Tabelle 1
Relative Ansprechzeiten einiger Sprengflüssigkeiten
Substanz Sdp. Relative Ansprech zeit (bezogen auf Wasser = 100)
Isopropanol
82 "C
114
Wasser
100 °C
100
KCl-Lösung, 35,5%ig
86
Ethanol
80 °C
75
Methanol
64 °C
88
Glycerin
290 °C
97
Ethylacetat
76 °C
65
n-Decan
173 °C
66
Ethylacetoacetat
69 °C
62
Toluol
110°C
59
Cyclohexan
80 °C
63
Trichlorethylen
86 °C
62
T etrachlorethylen
120 °C
62
Aceton
56 °C
54
Insbesondere bei Aceton, Toluol und einigen Halogenderivaten der Kohlenwasserstoffe erhält man tiefe Werte für Auslösezeiten. Durch die Verwendung dieser Stoffe als Sprengflüssigkeiten lässt sich die Ansprechzeit der Glasfass-Sprinkler gegenüber den bisher verwendeten Sprengflüssigkeiten, wie z.B. Isopropanol, bis auf die Hälfte reduzieren. Ihr Einsatz bedeutet daher einen wesentlichen Schritt bei der Entwicklung schnellauslösender Glasfass-Sprinkleranlagen, die durch ihr schnelles Reagieren einen Brand in einem früheren Stadium löschen.
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CH535/87A 1987-02-13 1987-02-13 CH672745A5 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH535/87A CH672745A5 (de) 1987-02-13 1987-02-13
JP62506249A JP2650189B2 (ja) 1987-02-13 1988-02-11 スプリンクラー引き金要素
AU12220/88A AU1222088A (en) 1987-02-13 1988-02-11 Release device for a sprinkler
PCT/CH1988/000033 WO1988006046A1 (fr) 1987-02-13 1988-02-11 Dispositif de declenchement pour un arroseur
EP88901221A EP0301052B1 (de) 1987-02-13 1988-02-11 Auslöseelement für einen sprinkler
US07/275,173 US4938294A (en) 1987-02-13 1988-02-11 Trigger element for a sprinkler
DE8888901221T DE3866046D1 (de) 1987-02-13 1988-02-11 Ausloeseelement fuer einen sprinkler.

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EP (1) EP0301052B1 (de)
JP (1) JP2650189B2 (de)
AU (1) AU1222088A (de)
CH (1) CH672745A5 (de)
DE (1) DE3866046D1 (de)
WO (1) WO1988006046A1 (de)

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JPH01502238A (ja) 1989-08-10
DE3866046D1 (de) 1991-12-12
EP0301052A1 (de) 1989-02-01
EP0301052B1 (de) 1991-11-06
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WO1988006046A1 (fr) 1988-08-25
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