CH673048A5 - - Google Patents
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- CH673048A5 CH673048A5 CH1283/86A CH128386A CH673048A5 CH 673048 A5 CH673048 A5 CH 673048A5 CH 1283/86 A CH1283/86 A CH 1283/86A CH 128386 A CH128386 A CH 128386A CH 673048 A5 CH673048 A5 CH 673048A5
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft einen Schlüssel und ein dazugehöriges Schloss. Insbesondere ist die Erfindung geeignet als ein Sicherheitsschloss/Schlüsselsystem für Elektrozähler. Mit dem Ansteigen der Energiekosten haben die Versuche, Messgeräte unzulässig zu manipulieren und Kunden-Kennungen s zu ändern, zugenommen. Eines der wichtigsten Elemente des Gebührenerhebungssystems eines Energieversorgungsunternehmens ist der Elektrozähler. Dieser muss mit höchster Sorgfalt und Sicherheit geschützt werden. Die vorliegende Erfindung ist zwar nicht auf solche Anwendungsfälle io beschränkt, wurde jedoch entwickelt im Hinblick auf spezielle Bedürfnisse eines Energieversorgungsunternehmens, welches imstande sein muss, viele Einheiten von Zählern zu verschliessen und dennoch Zugriff zu allen Einheiten mit einem einzigen Schlüssel haben muss.
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Ein Energieversorgungsunternehmen kann beispielsweise eine Million Schlosseinheiten und eintausend Angestellte, die Zugriff zu diesen Einheiten haben müssen, besitzen. Es wäre unpraktisch, viele unterschiedliche Schlüsselkombinationen in dem System zu haben, so dass jeder Angestellte sehr viele unterschiedliche Schlüssel mit sich führen müsste oder die Anzahl der Orte beschränkt sein müsste, zu denen der Angestellte mit dem ihm gehörenden Schlüssel Zugriff hätte. In einem umfangreichen Schlüsselsystem, in welchem alle verschliessbaren Einheiten ähnlich verschlossen sind und einen wertvollen Besitz schützen, stellt der Schlüssel einen wertvollen Gegenstand dar, der gut zu hüten ist. Ist der Schlüssel leicht reproduzierbar und kommt der Originalschlüssel einmal abhanden, so existieren innerhalb kürzester Zeit viele Duplikate, so dass die Sicherheit des gesamten Systems in keiner Weise mehr gewährleistet ist und die durch das Schlüsselsystem mit hohem finanziellen Aufwand angestrebte Sicherheit nicht gegeben ist. Es ist daher sehr wichtig, ein Schlüssel/Schlosssystem zur Verfügung zu haben, bei dem ein Schlüssel verwendet wird, der nur sehr schwierig nachzuahmen ist.
Die bislang entwickelten Schloss/Schlüsselsysteme versuchten, den speziellen Probien der Energieversorgungsunternehmen Rechnung zu tragen, sind jedoch nicht in der 40 Lage, sämtlichen Anforderungen vollständig zu genügen. Das Schloss muss nämlich nicht nur sicher sein, sondern es muss auch relativ billig in der Herstellung sein. Letztere Forderung stellt beträchtliche Beschränkungen bezüglich einzelner Mermale eines Produkts dar, wenn man bezüglich der 45 Herstellung der einzelnen Teile nicht spürbare Neuerungen schafft. Die bisherigen Schlosssysteme für den obengenannten Anwendungsfall besitzen mindestens einen der folgenden Nachteile: Das Schlüsselsystem weist nicht das notwendige Mass an Sicherheit auf ; die Schlüssel lassen sich so leicht nachmachen, oder es besteht die Möglichkeit, die Schlösser anstatt mit dem zugehörigen Schlüssel mit Fremdgegenständen zu öffnen ; die Seriennummer lässt sich ohne Schwierigkeiten ablesen; die Schlüssel sind sperrig und lassen sich nur umständlich in einer Tasche oder an einem 55 Schlüsselring tragen; die Bedienung des Schlüssels ist umständlich, und einzelne Teile des Schlüssels können leicht verschleissen, so dass der Schlüssel ausgetauscht werden muss, weil der Schlüssel nur schwer oder überhaupt nicht zu handhaben ist; die internen Elemente des Schlosses werden 60 vom Wetter in Mitleidenschaft gezogen, so dass die Bedienung des Schlosses erschwert oder verhindert wird, das Schutzgehäuse des Schlosses lässt sich beseitigen, oder es können spezielle Elemente beschädigt oder ein Werkzeug benutzt werden, um das Schloss aus seinem Sitz herauszu-65 nehmen; die Schlüssellöcher besitzen eine Grösse und Gestalt, die ihr Reinigen im Falle unzulässiger Behandlung oder Verschmutzung durch Insekten behindert (man hat festgestellt, dass manche Insekten Schlüssellöcher als Nistplätze
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benutzen); die Grösse und der Aufbau des Schlosses verhin- einen Handgriff gekoppelten Mittelschaft angeordnet sind,
dern ein Austauschen mit den meisten existierenden Schloss- Der Schaft besitzt auf jeder Seite eine Längsnut mit einer befestigungen. Axialschulter, deren Geometrie so gewählt ist, dass sie radial
Es besteht mithin ein Bedarf an einem Zylinderschloss, von jedem Bartstück nach innen abstehende Dorne oder dessen Schlüssel nur sehr schwer nachgemacht werden kann s Zapfen aufnehmen. Diese Dorne haben unterschiedliche und das anderen Mitteln zum Öffnen des Schlosses wider- Breiten, welche das Ausmass der Dehnung, die die Bartsteht. Es ist ausserdem wünschenswert, dass das Schloss wet- stücke auf dem Schaft vollziehen können, bestimmen und terbeständig und sicher gegenüber betrügerischen Eingriffen dadurch die Codierung festlegen. Jedes Bartstück des Stapels ist. Das Schlüsselloch soll sich einfach reinigen lassen. Der ist so angeordnet, dass es der zugehörigen Zuhaltung in dem Schlüssel soll eine praktische Grösse haben und bequem mit 10 Schloss entspricht. Wenn der Schlüssel vollständig in das anderen Schlüsseln an einem gemeinsamen Schlüsselring Schloss eingeführt ist, ist jedes Schlüsselbartstück in der entgetragen werden können. Ausserdem soll die Seriennummer sprechenden Ebene mit der Zuhaltung ausgerichtet, welche des Schlüssels verdeckt sein. Das Schloss soll eine Grösse und es drehen soll, und das Bartstück wird mit der Zuhaltung eine Gestalt haben, die an existierende Schlossbefestigungen gekoppelt, so dass eine Drehung des Bartstücks auf die Zuhaloder Schloss-Sitze angepasst ist. Schliesslich sollen Schloss is tung übertragen wird.
und Schlüssel so ausgelegt sein, dass sich ihre Herstellung Das Schlüsselloch besitzt ein äusseres Schutzteil und die vereinfacht und damit eine wirtschaftliche Herstellung Anordnung der Zuhaltungen. Das äussere Schutzteil bildet möglich ist. ein äusseres Schlüsselloch, während es gleichzeitig dazu
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schlüssel dient, die Gruppe der Zuhaltungen zusammenzuhalten. Im bzw. ein zu dem Schlüssel passendes Schloss zu schaffen, 20 zusammengefügten Zustand bilden die Zuhaltungen einen welches den obengenannten Erfordernissen zumindest teil- zylindrischen Hohlraum, der gebildet wird durch die Ausweise genügt. richtung von zentralen, kreisförmigen Öffnungen, die koa-
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen angege- xial in jeder Zuhaltung ausgebildet sind und, miteinander bene Erfindung gelöst. ausgerichtet, den Innenteil des Schlüssellochs und des zusam-Gemäss einem Aspekt der Erfindung wird ein Zylindersch- 25 mengebauten Schlosses bilden. Diese Öffnung ist derart aus-loss geschaffen, welches mehrere Drehscheiben-Zuhaltungen gebildet, dass ein korrektes Positionieren nur möglich ist mit und eine zylindrische Schlüsselöffnung aufweist, die einen einem Schlüssel, der bewegliche Bartstücke aufweist, die mit zylindrischen Schlüssel aufnimmt, der die Zuhaltungen ein- den Zuhaltungen über einen oder mehrere äussere radiale stellt. Der Schlüssel besitzt mehrere drehbare Schlüsselbart- Vorsprünge auf den Bartstücken in Eingriff kommen und stücke mit externen, radialen Vorsprüngen, die nicht- 30 dadurch die Verwendung eines einfacheren, nicht-mechani-
drehbar mit ihren entsprechenden Zuhaltungen gekoppelt sehen Schlüssels verhindern, ebenso wie die Verwendung werden und deren Drehung gesteuert wird durch die Wech- eines nicht-drehenden Schlüssels. Durch die erfindungsge-
selwirkung eines internen Dorns oder Zapfens des Schlüssel- mässe Ausgestaltung des Schlüssels wird verhindert, dass ein bartstücks mit dem Schaft auf dem Schlüssel, um den sich die Schlüssel mit nicht- drehenden Bartstücken verwendet
Zuhaltungen drehen. 35 werden kann, da die Verbindungseinrichtung (die Vor-
Nach einem anderen Aspekt der Erfindung besitzt ein spränge) auf den Bartstücken in Ausrichtung angeordnet
Schlüssel einen Schaft und mehrere darauf montierte, sein muss, um in das Schloss eindringen zu können, wohin-
begrenzte drehbare Schlüsselbartstücke, von denen jeder gegen die Vorsprünge gegeneinander versetzt sein müssen,
einen nach aussen weisenden Vorsprung aufweist, der mit um die einzelnen Zuhaltungen um die gewünschten Winkel den Zuhaltungen eines Schlosses in Eingriff kommt. Die 40 zu drehen.
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung stellt ein Zylin- Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung derschloss mit mehreren Drehscheiben-Zuhaltungen und anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen :
einem Schlüssel mit zum Betätigen des Schlosses vorgesehenen Drehelementen dar. Die sich drehenden Zuhaltungen Fig. 1 eine perspektivische, auseinandergezogene Darstel-sind in einem Drehzylinder oder «Rotor» enthalten, der 45 lung eines Schlüssels und eines Schlosses gemäss der Erfin-seinerseits in einem äusseren Gehäuse gehalten wird. Der dung, wobei ein mit Dreh-Zuhaltungen ausgestatteter Rotor steuert die Winkelstellung des Schliesselements. Die Schliessrotor in einem Zylinderschloss untergebracht ist und Steuerung der Bewegung des Rotors in bezug auf das die Schlüsselbartstücke zum Einführen des Schlüssels in das Gehäuse steuert den Verriegelungsvorgang. Ein axial zwi- Schloss miteinander ausgerichtet sind,
sehen Rotor und Gehäuse liegendes Sperrelement, welches so Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung des Schlosses teilweise in einen Ausschnitt der Rotorwand hineinragt und nach Figur 1, betrachtet von der Rückseite her,
teilweise in einen Schlitz der Gehäusewand hineinragt, ver- Fig. 3 eine Vorderansicht des in Figur 1 gezeigten hindert die Relativbewegung zwischen den Teilen. Das Schlosses,
Sperrglied liegt direkt an den Kanten der sich drehenden Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Figur 3,
Zuhaltungen in dem Rotor an und wird durch diese Beruh- ss Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in Figur 4,
rung an einem weiteren radialen Eindringen gehindert. Jede wobei die Ansicht die Situation darstellt, in der der Schlüssel
Zuhaltung besitzt in seiner Kante eine Kerbe, die eine spe- in die Mitte der Anordnung des Schlosses eingefügt ist und zielle Winkelstellung aufweist, welche von dem speziellen das Schloss vollständig verriegelt ist,
Code abhängt. Ist die Kerbe mit dem Ausschnitt in der Rotor- Fig. 6 eine Schnittansicht ähnlich wie Figur 5, wobei der wand ausgerichtet, gestattet sie das radiale Eindringen des 60 Mittelschaft des Schlüssels jedoch bis zu einem Punkt
Sperrglieds in einem Ausmass, dass das Sperrglied die gedreht ist, in dem er gerade ein Schlüsselbartstück mit-
Gehäusewand freigibt und eine Drehung stattfinden kann. nimmt,
Dieses Eindringen und mithin das Drehen können nur statt- Fig. 7 eine Schnittansicht ähnlich wie Figur 5, wobei der finden, wenn sämtliche Kerben korrekt mit dem Rotorschlitz Mittelschaft des Schlüssels, das dargestellte Schlüsselbart-
ausgerichtet sind und das Sperrglied das Gehäuse freigibt. 6s stück und die Zuhaltung des Schlosses in die entriegelte Stel-
Die richtige Ausrichtung der Zuhaltungen erfolgt mit lung gedreht sind,
Hilfe des Schlüssels. Der Schlüssel setzt sich zusammen aus Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in Figur einem Stapel drehbarer Bartstücke, die koaxial auf einem an 4,
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Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C in Figur 4, wird die Drehung des Rotors in Verbindung mit dem Stift 54 Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Code-Zuhaltung, begrenzt. Wie aus den Figuren 2 und 4 weiter hervorgeht, Fig. 11 eine Draufsicht auf ein Schlüsselbartstück, und erfolgt die Kopplung zwischen Rotorstempelkopf und Rotor Fig. 12 eine auseinandergezogene, perspektivische Darstel- durch eine Feder 44, die koaxial auf dem Rotorstempel sitzt, lung des in Figur 1 gezeigten Schlüssels. s Diese koaxiale Anordnung gewährleistet die richtige Ausrichtung zwischen den zwei Teilen während des Zusammen-Figur 1 zeigt als bevorzugte Ausführungsform der Erfin- baues. Die Feder steht in Berührung mit dem Rotorstempeldung ein Zylinderschloss und einen Schlüssel. Das Schloss 6 köpf 23 und der Rotorbasis 45 und hält die Ausrichtung der besitzt ein Schutzgehäuse 7, einen stirnseitigen Schutzring 8 Rotorbasis und des Rotorstempelkopfes aufrecht, während und ein Schlüsselloch 10 sowie zwei um 180° versetzte io gleichzeitig Druck auf den Zuhaltungsstapel ausgeübt wird. Kugellager 9a in dem Bolzenabschnitt 11 des Gehäuses. Der Dieser Druck erhöht die Reibung zwischen den Zuhaltungen Schlüssel 1 besitzt einen Schaft 2, der allgemein mit 3 und hilft, ein nicht erwünschtes Drehen der Zuhaltungen bezeichnete Schlüsselbartstücke trägt. An dem Schaft ist ein während der Schlüsselbetätigung zu verhindern.
Handgriff 4 befestigt. In dem Handgriff befindet sich ein Wie Figur 5 zeigt, liegt axial zwischen dem Rotor und dem
Loch 5 zum Aufhängen des Schlüssels. Der Schlüssel wird in is Gehäuse ein Sperrglied 25, dessen eine Hälfte in den Aus-
dessen axialer Richtung in das Schlüsselloch eingeführt, bis schnitt 27 des Rotors hineinragt, und dessen andere Hälfte in ein weiteres Einführen durch den Anschlag einer Schulter 43 einen Schlitz der Gehäusewand 26 hineinragt, so dass eine an dem Schutzring 8 verhindert wird, wie aus den Figuren 1 Relativbewegung der Rotor/Rotorstempelanordnung und 12 ersichtlich ist. Alternativ könnte das weitere Ein- bezüglich des Gehäuses verhindert wird. Das Sperrglied liegt dringen auch durch die Berührung zwischen einem in Figur 1 20 direkt bei 28 an den Aussenkanten der Dreh-Zuhaltungen in gezeigten Abschlussstück 32 und einer in Figur 2 gezeigten dem Rotor an und wird durch diese Anlage an einem wei-
Schutzplatte 20 begrenzt werden. teren radialen Nach-Innen-Dringen gehindert. Jede Zuhal-
Das Zylinderschloss dient als Zapfen zum Verhindern des tung besitzt in ihrer Aussenkante eine Kerbe 29, die eine spe-Öffnens irgendeines Geräts, in das es eingesetzt ist, so dass zielle Winkelstellung bezüglich eines einen Anschlag bil-nach Entfernen des Schlosses das Gerät geöffnet werden 25 denden Ansatzes, wie er bei 22a gezeigt ist, einnimmt und kann. Das Verriegeln des Geräts erfolgt dadurch, dass ein abhängt von dem speziellen Code der jeweiligen Zuhaltung. nicht-autorisiertes Entfernen des Zylinderschlosses verhin- Figur 10 zeigt acht mögliche Lagen (und somit Zuhaltungs-dert wird. Das zu verschliessende oder zu verriegelnde Gerät Codes) für die Kerbe in der Code-Zuhaltung. Diese Lagen besitzt ein Aufnahmeteil, welches eng an den Aussendurch- sind durch Bearbeitungslinien 52a-52h angedeutet, wobei die messer des Zylinderschlosses angepasst ist und innere 30 Kerbe im dargestellten Fall bei der Linie 52c liegt. Wenn Umfangsnuten oder eine Ausnehmung aufweist, die der Lage diese Kerbe ausgerichtet ist mit dem Ausschnitt der Rotorder Kugellager 9a und 9b in dem Gehäuse entsprechen, wie wand, ist ein radiales Eindringen des Sperrglieds bis zu einem aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht. Sind die Kugellager aus- Ausmass möglich, dass das Sperrglied die Gehäusewand freigeweitet, lässt sich das Schloss nicht herausnehmen. Das gibt und eine Drehung erfolgen kann, wie aus Figur 7 hervor-soweit beschriebene Schloss 6 entspricht dem Stand der 35 geht. Das Eindringen und somit die Drehung kann nur dann Technik. Ein Gerät, das mit einem solchen Schloss verriegelt erfolgen, wenn sämtliche Zuhaltungen korrekt mit dem werden kann, ist z. B. in der US-PS 4 415 190 beschrieben. Rotorschlitz ausgerichtet sind und das Sperrglied das
Wie aus den Figuren 2 und 4 hervorgeht, stehen die Kugel- Gehäuse freigibt.
lager über die Gehäusewände über, wenn sie von einem Figur 2 zeigt die Anordnung der Abstandsglieder 19a-19e,
Rotorstempel 13 nach aussen gedrängt sind. Im zusammen- 40 die eine Drehungsübertragung zwischen den einzelnen gebauten und verriegelten Zustand liegen die Kugellager 9a Zuhaltungen verhindert. Gemäss Figur 9 werden die und 9b bei 14a und 14b an dem Rotorstempel 13 an. Wird der Abstandsglieder an einer Relativdrehung bezüglich des
Rotorstempel um 90 0 gegenüber dem Gehäuse verdreht, Rotors durch Ansätze, wie z. B. einer bei 46d gezeigt ist,
sind die abgeflachten Teile 15a und 15b des Rotorstempels gehindert, wobei die Ansätze den Rotor bei 47a und 47b kon-
mit den Kugeln ausgerichtet und bieten Platz für die Kugeln, 45 taktieren. Lücken 48 ermöglichen das Eindringen des Sperr-
die dann nach innen gelangen können, wodurch der wirk- glieds 25, wenn die Kerben der Zuhaltung sich in der ausge-
same Durchmesser des Bolzenabschnitts 11 des Zylinder- richteten Lage befinden.
schlosses reduziert wird und die Entnahme des Schlosses Gemäss Figur 2 sitzt die Grundplatte 20 am Boden des Sta-
möglich ist. pels in dem Rotor 16 und vermag sich frei zu drehen. Diese
Die Steuerung der Bewegung des Rotors 16 in bezug auf so Grundplatte besteht aus hartem Metall und ist gegenüber das Gehäuse steuert das Ausweiten der Kugellager und somit Bohren widerstandsfähig. Würde versucht, den Boden des den Schliessvorgang. Ein Stapel von Zuhaltungen besteht aus Schlüssellochs aufzubohren, so würde der Bohrer zunächst einer oberen Zuhaltung 17a, einer Unter-Zuhaltung 17b, mit der Schutzplatte in Berührung gelangen, die ihrerseits Code-Zuhaltungen 18a-l 8d, Abstandsgliedern 19a-l 9e und frei drehen und dadurch verhindern würde, dass das Gegeneiner Schutzplatte 20. ss moment zum Durchbohren der Platte vorhanden wäre.
Der Zuhaltungsstapel ist gemäss Fig. 2 und 4 in den Rotor Die Abstandsglieder, die Grundplatte 20 und die Zuhal-
eingesetzt. Der Rotorstempel 13 ist in den Rotor eingesetzt tungen werden in dem Rotor 16 durch den Schutzring 8 und und mit diesem unverdrehbar gekoppelt. Die Anlage eines den Sperring 56 gehalten, der in eine Ringnut 58 eingepasst
Kopfs 23 am Rotorstempel mit den Flächenteilen 24a und ist und sich in die Nut 57 des Rotors ausdehnt, wie in Fig. 4
24b eines Ausschnitts 27 des Rotors verhindert ein Ver- 60 gezeigt ist. Bei einmal vorgenommenem Zusammenbau ist es drehen der Teile, so dass sich der Rotorstempel nur in bezug praktisch unmöglich, das Schloss ohne Zerstörung des auf das Gehäuse zu verdrehen vermag, wenn der Rotor in der Gehäuses 7 auseinanderzunehmen.
gleichen Weise hergestellt wird. Trotz einer möglichen ein- Die richtige Ausrichtung der Zuhaltungen wird durch den stückigen Ausbildung hat der in der Zeichnung dargestellte Schlüssel eingestellt. Gemäss Figur 12 setzt sich der Schlüssel
90 0 betragende Ausschnitt gewisse Vorteile. Zunächst dient 65 zusammen aus einem Stapel von drehbaren Bartstücken der Ausschnitt dazu, den Rotor mit dem Rotorstempel zu 30a-30d, die durch Abstandsglieder 3 la-3 ld voneinander koppeln. Zweitens begrenzen der Ausschnitt 27 und getrennt sind und koaxial auf einem Mittelschaft 35
Anschläge 21 der Zuhaltungen deren Drehung. Schliesslich angeordnet sind. Sie werden auf diesem Schaft von einem
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Basisstück 32 gehalten, welches permanent mit dem Schaft verbunden ist, wie Figur 1 zeigt. Gemäss Figur 12 ist der Schaft 35 ein einstückiges Teil des Schafts 2, der in der oben erläuterten Weise an dem Handgriff befestigt ist. Der Schaft 35 besitzt eine sich über seine gesamte Länge erstreckende Längsnut mit Axialschulter auf jeder Seite 36a und 36b,
wobei die Geometrie der Anordnung so gewählt ist, dass sie von jedem Bartstück radial nach innen ragende Dornen oder Zapfen 37a-37d aufzunehmen vermag. An jedem Bartstück gibt es zwei identische Zapfen, deren Breite von dem jeweiligen Code für das Bartstück abhängt. Die Dorne an verschiedenen Bartstücken können unterschiedliche Breiten aufweisen. Die Breite des Dorns bestimmt das Ausmass der Drehung, das jedes Bartstück auf dem Schaft vollziehen kann. Auf diese Weise wird also die Codierung festgelegt. Figur 11 zeigt acht verschiedene Dornbreiten, die durch Konstruktionslinien 49a-49h dargestellt sind. Das dargestellte Bartstück besitzt einen der Position 49e entsprechenden Dorn. Die Schultern 50a und 50b in Figur 11 nehmen für jeden Code die gleiche, dargestellte Lage ein, während Schultern 51a und 51b unterschiedlich angeordnet sein können, je nach unterschiedlichem Code. Jedes Bartstück in dem Stapel befindet sich an einer der entsprechenden Zuhaltung in dem Schloss zugehörigen Stelle. Wenn der Schlüssel vollständig in das Schloss eingeschoben ist, ist jedes Bartstück in der entsprechenden Ebene mit der Zuhaltung ausgerichtet, die es drehen soll. Nach Figur 5 werden die Bartstücke und die Zuhaltungen in der gleichen Weise gekoppelt wie es durch das Bartstück 30d und die Zuhaltung 18a in Figur 5 dargestellt ist, und zwar durch den Eingriff von zwei radial nach aussen stehenden Vorsprüngen 38a, b auf dem Bartstück 30d mit zwei entsprechenden Kerben in der entsprechenden Zuhaltung bei 39a und 39b. Auf diese Weise wird eine Drehung, die das Bartstück macht, auf die Zuhaltung übertragen.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass auch andere geometrische Formen dazu geeignet sein können, die Bartstücke und die Zuhaltungen miteinander zu verriegeln, um die gewünschte Drehung zu erreichen. Beispielsweise könnten in den Bartstücken Kerben sein, während die Vorsprünge auf den Zuhaltungen vorgesehen sind. Ausserdem könnten die Bartstücke aussen dreieckförmig sein, während die Zuhaltungen auf ihrer Innenseite daran angepasst sind. Die Aufgabe der Ubertragungsanordnung besteht darin, eine gewisse Winkeldrehung durch die Bartstücke auf die Zuhaltungen zu übertragen.
Die Seriennummer des Schlüssels befindet sich in nicht-entfernbarer Weise auf dem Schlüsselschaft bei 53 nach Figur 12. Die dargestellte Seriennummer hat hier den Wert « 12 345». Dadurch, dass man die Seriennummer an dieser Stelle anbringt, ist sie durch den aus Bartstücken und Abstandsgliedern bestehenden Stapel vor Zugriff und gegen Sicht geschützt. Jemand, der die Seriennummer zerstören wollte, müsste den Schlüssel zunächst auseinandernehmen, um Zugriff zu der Nummer zu haben. Das Auseinanderbauen des Schlüssels, ohne dessen Funktionsfähigkeit zu zerstören, ist jedoch sehr schwierig und in hohem Masse unwahrscheinlich.
Das oben beschriebene Schloss arbeitet wie folgt:
Gemäss Figur 1 nimmt der Schlüssel zunächst einen Zustand ein, bei dem sämtliche Bartstücke so verdreht sind, dass sämtliche radialen Vorsprünge, wie bei 38a dargestellt ist, mit den Federn 12a und 12b auf dem Schlüsselschaft ausgerichtet sind. Der Schlüssel wird so axial in das Schloss eingeschoben, wie Figur 1 zeigt. Gleich anschliessend an das Einschieben des Schlüssels wird der Zuhaltungs-Stapel von dem Schlüssel gedreht, und zwar entgegen dem Uhrzeigersinn, bis die Zuhaltungs-Ansätze 21a, 21b und 22a-22d in
Berührung kommen mit der Rotorkante 42, wie Figur 2 zeigt, wodurch die Zuhaltungen in eine Anfangsausrichtung gelangen, wie Figur 5 zeigt. Der Schlüssel wird, betrachtet in Einsteckrichtung, im Uhrzeigersinn gedreht. Der Schlüssel 5 stellt dadurch jede der Schloss-Zuhaltungen in einer Weise ein, die in den Figuren 5 bis 7 durch die Zuhaltung 18a, das Schlüsselbartstück 30d und den Schaft 35 veranschaulicht ist. Während der Drehung dreht sich der Schlüsselschaft 35, während das Schlüsselbartstück 30d und die dazugehörige io Zuhaltung 18a stehenbleiben, solange, bis die Schultern der Längsnuten 36 auf dem Schaft in Berührung gelangen, mit den interenen Dornen des Schlüsselbarstücks bei 40a und 40b gemäss Figur 6. An dieser Stelle kommen das Bartstück und die Zuhaltung in Eingriff mit dem Schlüsselschaft und ls beginnen,- sich mit diesem zu drehen.
Die vollständige Schlüsselschaftdrehung ist auf 900 bezüglich des Rotors durch die obere Zuhaltung 17a und die untere Zuhaltung 17b gemäss Figur 2 beschränkt. Mit diesen Zuhaltungen ist der Schlüsselschaft unverdrehbar über den 20 Schlüsselschaft 2 und das Basisstück 32 (Fig. 1) gekoppelt, mit denen die Zuhaltungen bei vollständig eingestecktem Schlüssel ausgerichtet sind. Diese Beschränkung oder Begrenzung schafft einen wiederholbaren Weg für die Drehung des Schlüsselschafts bezüglich des Rotors, wobei dieser 25 Weg bei jeder Schlossbetätigung durchlaufen wird. Durch diese Wiederholbarkeit kann sichergestellt werden, dass die Schlüsselbartstücke und die Zuhaltungen in der richtigen Winkelstellung bezüglich des Rotors mitgenommen und dann zusammen mit dem Schaft über den Rest des Wegs 30 gedreht werden.
Hat einmal der Schlüsselschaft seine Drehung beendet, so ist jeder Zuhält soweit gedreht worden, dass ihre Kerbe ausgerichtet ist mit dem Schlitz in der Rotorwand, wie in Figur 7 durch die Kerbe 29 und den Schlitz 26 angedeutet ist. Nach 35 Erreichen dieser Position kann der Schlüssel nicht weiter bezüglich des Rotors gedreht werden und übt dadurch ein Drehmoment auf die Rotoranordnung aus, durch welches das Sperrglied 25 gegen die Schlitzwand 41 gedrängt wird, welche das Sperrglied in die Kerbe 29 leitet, bis das Sperr-40 glied schliesslich die Gehäusewand freigibt und dadurch den Rotor von dem Gehäuse entkoppelt und ein Verdrehen des Rotors und des Rotorstempels ermöglicht. Diese Drehung ist bezüglich des Gehäuses auf 90 ° beschränkt, wie man in Figur 8 sieht, wonach ein Nutstift 54 an dem Rotorausschnitt 45 24a, 24b anschlägt und dadurch ein Verdrehen der Rotor/ Rotorstempel-Anordnung soweit ermöglicht, bis diese Anordnung exakt an derjenigen Stelle anhält, an der die flachen Abschnitte 15a und 15b des Rotorstempels mit den Kugellagern 9a und 9b ausgerichtet sind, wie in Figur 2 50 gezeigt ist. Diese Ausrichtung gestattet ein Zurückziehen der Kugeln und damit ein vollständiges Öffnen oder Freigeben des Schlosses, so dass der Bolzen axial aus dem nun entriegelten Gerät herausgenommen werden kann.
55 Der oben beschriebene Schlüssel lässt sich auch bei anderen Schlössern als Zylinderschlössern einsetzen. Die Drehbewegung des Rotors könnte dazu benutzt werden,
einen Schäkel oder einen Schiebebolzen zu entriegeln. Die Anzahl von Zuhaltungen und Bartstücken kann innerhalb 60 vernünftiger Grenzen erhöht oder verringert werden. Die Abstandsstücke können unterschiedliche Dicken haben, solange die entsprechenden Bartstücke und Zuhaltungen richtig miteinander verriegeln. Die Tiefe der Endkappe sollte mindestens so gross sein, wie der Abstand zwischen den abge-65 wandten Seiten zweier benachbarter Bartstücke, um sicherzustellen, dass Schlüssel mit nicht-drehenden Bartstücken nicht verwendet werden können.
B
3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- 673048PATENTANSPRÜCHE1. Schlüssel mit einem Schaft, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schaft (2) mehrere Schlüsselbartstücke (30a-d) begrenzt drehbar montiert sind, welche jeweils eine Verbindungseinrichtung (38a) für den Eingriff mit einer Zuhaltung ( 18a-d) eines Schlosses aufweisen, wobei die Drehung der Schlüsselbartstücke durch Berührung von inneren Dornen (37a-d) mit Teilen des Schafts begrenzt ist.
- 2. Schlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung als von den Schlüsselbartstücken nach aussen weisender Vorsprung (38a) ausgebildet ist.
- 3. Schlüssel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (2) mindestens eine Nut (36a) aufweist und dass die Schlüsselbartstücke (30a-d) jeweils die Dorne (37a-d) aufweisen, die sich in die Nut hinein erstrecken und deren In-Eingriff-Kommen mit den Seiten der Nut (36a) die Drehbewegung der Schlüsselbartstücke (30a-d) bezüglich des Schafts (2) begrenzen.
- 4. Schlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Schlüsselbartstücken (30a-d) Abstandsglieder (3 la-c) angeordnet sind.
- 5. Schlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselbartstücke (30a-d) auf dem Schaft (2) mittels eines Basis-Bartstücks (32) gehalten werden, das auf dem freien Ende des Schafts (2) fest montiert ist.
- 6. Schlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (2) mit einer Identifizierungs-Markierung (53) ausgestattet ist, die nur nach Entfernen der Schlüsselbartstücke (30a-d) sichtbar ist.
- 7. Schloss für einen Schlüssel nach einem der Ansprüch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es ein mit einer axialen Nut (26) ausgestattetes Gehäuse (7) aufweist sowie einen drehbar in dem Gehäuse (7) montierten Rotor (16), der einen Schlitz (27) aufweist und in dem mehrere Zuhaltungen montiert sind, wobei jede Zuhaltung eine Kerbe (29) besitzt, dass ein Sperrglied (25) dann, wenn die Kerben (29) der Zuhaltungen (17a-b, 18a-d) mit dem Schlitz (27) ausgerichtet sind, in den Kerben (29) und dem Rotor aufgenommen wird, so dass der Rotor (16) bezüglich des Gehäuses (7) gedreht werden kann, und dass, wenn die Kerben der Zuhaltungen nicht mit dem Schlitz (27) ausgerichtet sind, das Sperrglied (25) in der Gehäusenut (26) und dem Schlitz (27) gehalten und dadurch ein Drehen des Rotors gegenüber dem Gehäuse verhindert wird und dass die Zuhaltungen jeweils eine Mittenöffnung besitzen zur Aufnahme des Schafts (2) des Schlüssels (1) und ausserdem mit Ausnehmungen (39a, b) zur Aufnahme der nach aussen weisenden Vorsprünge (38a) auf den Schlüsselbartstücken (30a-d) des Schlüssels (1) ausgestattet sind.
- 8. Schloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rotor (16) an der vom Eintrittsende des Schlosses entfernten Stelle eine Stirnplatte (20) drehbar gelagert ist.
- 9. Schloss nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere Abstandshalter (19a-e) aufweist, die zwischen den Zuhaltungen angeordnet sind.
- 10. Schloss nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Seitenwand (24a-b) des Rotors (16) ausgeschnitten ist und die Zuhaltungen mit Ansätzen (21a, b; 22a-d) ausgestattet sind, deren In-Eingriff-Kommen mit der Seite des Rotors (16) die Drehbewegung der Zuhaltungen begrenzen.
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