CH673201A5 - - Google Patents
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- CH673201A5 CH673201A5 CH1070/87A CH107087A CH673201A5 CH 673201 A5 CH673201 A5 CH 673201A5 CH 1070/87 A CH1070/87 A CH 1070/87A CH 107087 A CH107087 A CH 107087A CH 673201 A5 CH673201 A5 CH 673201A5
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- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine absorbierende Einlage, insbesondere Tierwannen, u.dgl.
5. Tierbesitzer stellen für ihre Haustiere, insbesondere für Hund und Katzen, Körbe, Wannen, Kästen u.dgl. aus Holz, Metall oder Kunststoff bereit, welche im allgemeinen in verschiedenen Grössen angeboten werden. Diese Tierwannen werden mit einem geeigneten absorbierenden Material gefüllt, welches als Streu bezeichnet wird und aus Feststoffpartikeln besteht und zur Erhöhung der Absorptionsfähigkeit mit verschiedenen chemischen Substanzen wie neutralisierende Parfume und Bakteriozide behandelt sind. Die Streu wird in der Regel so lange in der Tierwanne gelassen, bis die von den Tieren abgegebene Schweiss- und Körperflüssigkeit nicht mehr aufgenommen werden kann, d.h. ungefähr 2 oder 3 Tage lang, so dass danach die gesamte Tierwanne ausgeleert und gereinigt werden muss. Die Zusammensetzung der verwendeten Streu ist u. a. in den US—PS'en 4 494 481,4 494 482 und 4 517 919 beschrieben. Derartige Stoffe sind im Handel bereits erhältlich. Ebenfalls verwenden viele Tierbesitzer Sand als absorbierendes Material.
Zur Erhöhung der Reinigungsintervalle wurde eine Einlage für Tierwannen entwickelt, welche in der US—PS 4 469 046 beschrieben ist. Als absorbierendes Material werden in dieser bekannten Einlage Flocken verwendet, die zwischen ihren Seitenkanten verteilt sind, wobei jedoch an den Endkanten ein ca. 5 cm breiter Rand freigelassen ist. Die Einlage wird in der Tierwanne befestigt, indem sie von dessen Seitenwänden festgehalten wird. Wegen der Dicke des verwendeten absorbierenden Materials bilden sich dabei jedoch viele Knitterfalten, wodurch die bekannte Einlage einen schlechten Sitz aufweist und ein unästhetisches Aussehen erhält. An diesen Knitterfalten können sich die Haustiere kratzen oder sogar festhaken, was einerseits für die Tiere sehr unangenehm ist und wodurch andererseits die Einlage schnell verschlissen wird und somit häufig ausgewechselt werden muss.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine Einlage für Tierwannen dahingehend zu verbessern, dass ein sicherer Sitz in Tierwannen gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Da bei der erfindungsgemässen Einlage erste Klebemittel zum Zusammenfalten der Einlage in eine einer Tierwanne entsprechende rechteckige Form und zweite Klebemittel zur lösbaren Befestigung der Einlage an der Tierwanne vorgesehen sind, ist ein fester Sitz innerhalb der Tierwanne möglich. Dadurch werden Knitterfalten wie beim Stand der Technik vermieden, so dass sich die Tiere in ihrer Tierwanne mit der darin eingesetzten erfindungsgemässen Einlage wohlfühlen können und gleichzeitig der Verschleiss der Einlage minimiert wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Oberseite der absorbierenden Einlage;
Figur 2 die Unterseite der absorbierenden Einlage;
Figur 3 die absorbierende Einlage in zusammengefaltetem Zustand;
Figur 4 eine geschnittene Teilansicht einer ersten Ausführung einer Tierwanne mit darin eingesetzter Einlage; und
Figur 5 eine geschnittene Teilansicht einer zweiten Ausführung einer Tierwanne mit darin eingesetzter Einlage.
Die Figuren 1 und 2 zeigen die absorbierende Einlage 10 mit ihrer Ober- und ihrer Unterseite. Die absorbierende Einlage 10 kann aus Material bestehen, wie es auch für andere absorbierende Artikel wie Windeln etc. verwendet wird, und weist eine wasserabweisende Schicht 12 aus Polyethylen, Polypropylen oder einem ähnlichen Folienmaterial auf, welches transparent, gefärbt oder lichtundurchlässig sein kann. Die wasserabweisende Schicht 12 besitzt absorbierendes Material 14, das auf die wasserabweisende Schicht 12 geklebt sein, beispielsweise die Form einer Folie, eines Polsters oder Kissen haben, aus Holzwolle, Papier bzw. Zellulose oder einem ähnlichen Material bestehen und mit einem Super-Absorptionsmittel behandelt sein kann. Dabei kann das absorbierende Material 14 aus einem Super-Absorptionsmittel in jeder geeigneten physikalischen Form bestehen. Gegebenenfalls kann die absorbierende Einlage 10 auch mit einer Deckschicht versehen sein, die in den Figuren jedoch nicht dargestellt ist.
Die absorbierende Einlage 10 ist rechteckförmig und weist somit zwei gegenüberliegende Seitenkanten 16 und 18 und zwei gegenüberliegende Endkanten 20 und 22 auf.
Benachbart zu den Endkanten 20 und 22 und in einem Abstand zu den beiden Seitenkanten 16 und 18 sind Klebepunkte oder -linien 24,26,28 und 30 vorgesehen. Diese Klebepunkte oder -linien 24,26,28 und 30 dienen zum Zusammenhalten der absorbierenden Einlage 10, wenn sie in eine Tierwanne eingesetzt ist.
Auf der Rückseite der wasserabweisenden Schicht 12 verlaufen dicht entlang den Seitenkanten 16 und 18 längliche Klebestreifen 32 und 34, die sich vorzugsweise mindestens über die halbe Länge der Einlage 10 erstrecken und in der Nähe der Endkanten 20 und 22 enden.
Durch die Anordnung des absorbierenden Materials 14 auf der wasserabweisenden Schicht 12 werden zwei Endabschnitte 46 und 48 von etwa gleicher Breite und ebenfalls zwei Seitenabschnitte 50 und 52 von ebenfalls etwa gleicher
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Breite (vorzugsweise jedoch breiter als die Endabschnitte 46 und 48) gebildet.
Figur 3 zeigt die Einlage 10 im C-förmig gefalteten Zustand, wobei sie entlang zweier parallel und benachbart zìi den Seitenkanten 51 und 53 des absorbierenden Materials 14 verlaufenden Linien gefaltet ist. Die Breite des absorbierenden Materials 14 ist kleiner als die Gesamtbreite beider Sei-tenabschnitte 50 und 52 zusammen, so dass sich im zusammengefalteten Zustand die Seitenkannten 16 und 18 überlappen (Figur 3). Dabei werden die Seitenabschnitte 50 und 52 durch die Klebepunkte 24,26,28 und 30 im gefalteten Zustand gehalten (in Figur 3 nicht dargestellt).
Figur 4 zeigt im Querschnitt eine erste Ausführungsform L einer Tierwanne mit einem Boden 42 und Seitenwänden 40,44, in welche die absorbierende Einlage 10 eingesetzt ist. Dabei nimmt die Einlage 10 im eingesetzten Zustand die Form der Tierwanne L an, wobei die Abmessungen ihrer Endabschnitte 46 und 48 und Seitenabschnitte 50 und 52 den Abmessungen der Seitenwände 40,44 der Tierwanne L entsprechen sollten. In den Ecken der Tierwanne L werden dabei von der Einlage 10 dreieckige Eckbereiche 54 gebildet.
Demnach erhält die Einlage 10 von sich aus eine kasten-oder wannenähnliche Form. Dabei dienen die Klebepunkte 24,26,28 und 30 zur Befestigung der dreieckigen Eckbereiche 54 an den Endabschnitten 46 und 48, während die Klebestreifen 32 und 34 zur Befestigung der Einlage 10 an der Tierwanne dienen.
In Figur 5 ist eine leicht geänderte Ausführung LL einer Tierwanne dargestellt, bei dem die Seitenwände 84 etwas niedriger als die der ersten Ausführung sind. Somit ist die Länge der Einlage 10 grösser als die Länge der Tierwanne plus der Höhe ihrer Seitenwände 84, so dass die Seitenabschnitte 50 und 52 der Einlage 10 die Seitenwände 84 der Tierwanne überlappen und durch die Klebestreifen 32 und 34 an der Aussenseite der Seitenwände 84 befestigt sind.
Während des Gebrauchs wird die Einlage 10 von oben in die Tierwanne (L oder LL) eingelegt. Dabei nimmt sie die der Tierwanne entsprechende Form an, wobei die Klebepunkte 24, 26, 28 und 30 sowie die Klebestreifen 32 und 34 die Einlage 10 in ihrer Form halten, so dass die so geformte Einlage 10 nach Gebrauch zusammen mit dem Tierabfall leicht entfernt werden kann. Wie die Figuren zeigen, sollten die Klebestreifen 32 und 34 länglich sein, um eine ausreichende Befestigung der Einlage 10 an den Seitenwänden 40, 44 bzw. 84 einer Tierwanne zu gewährleisten. Es ist aber auch denkbar, anstelle der Klebestreifen 32 und 34 Klebepunkte auszubilden.
Während in den Figuren die Klebepunkte 24,26, 28 und 38 auf den Endabschnitten 46 und 48 dargestellt sind, ist es ebenfalls möglich, diese auch auf den Seitenabschnitten 50 und 52 vorzusehen, und zwar gegebenenfalls auch in doppelter Form.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- 673 201PATENTANSPRÜCHE1. Absorbierende Einlage, insbesondere für Tierwannen, gekennzeichnet durch eine wasserabweisende Schicht (12) mit Seitenkanten (16,18) und Endkanten (20,22), welche absorbierendes Material (14), auf ihrer Oberseite erste Klebemittel (24—30) zum Zusammenfalten der absorbierenden Einlage (10) in eine einer Tierwanne angepasste rechteckige Form und auf ihrer Unterseite zweite Klebemittel (32,34) zur lösbaren Befestigung der absorbierenden Einlage (10) an den Seitenwänden (40,44; 84) einer Tierwanne aufweist.
- 2. Absorbierende Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Klebemittel aus heissgeschmol-zenen Klebepunkten oder -linien (24,26,28, 30) bestehen.
- 3. Absorbierende Einlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Befestigungsmittel (24, 26,28, 30) benachbart zu den Endkanten (20,22) der absorbierenden Einlage (10) angeordnet sind.
- 4. Absorbierende Einlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Befestigungsmittel aus benachbart zu den Endkanten (20,22) angeordneten Klebepunkten oder -linien bestehen.
- 5. Absorbierende Einlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Befestigungsmittel aus Klebepunkten oder -linien bestehen, die in unterbrochener Form entlang den Seitenkanten (16,18) und den Endkanten (20,22) angeordnet sind.
- 6. Absorbierende Einlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Befestigungsmittel aus sich entlang den Seitenkanten (16,18) erstreckenden Klebstreifen (32,34) bestehen.
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