CH674021A5 - - Google Patents

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CH674021A5
CH674021A5 CH3381/87A CH338187A CH674021A5 CH 674021 A5 CH674021 A5 CH 674021A5 CH 3381/87 A CH3381/87 A CH 3381/87A CH 338187 A CH338187 A CH 338187A CH 674021 A5 CH674021 A5 CH 674021A5
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CH
Switzerland
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removal device
bale
roller
removal
rollers
Prior art date
Application number
CH3381/87A
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Inventor
Akiva Pinto
Guenter Lucassen
Reinhard Schmidt
Original Assignee
Hollingsworth Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G7/00Breaking or opening fibre bales
    • D01G7/04Breaking or opening fibre bales by means of toothed members
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G7/00Breaking or opening fibre bales
    • D01G7/06Details of apparatus or machines
    • D01G7/14Driving arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Abtragevorrichtung, bei der das Abtragen des Gutes durch Hin- und Her-5 fahren über die ganze Ballenreihe erfolgt, das Abtragen der obersten Schicht eines an einer Wand angrenzenden Ballens zu erleichtern und zu verbessern. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass jede seitlich zu der Abtragevorrichtung gelagerte Walze mit einer die Rotation sperrenden Blockiervor-10 richtung versehen ist, wobei die Blockiervorrichtungen unabhängig voneinander betätigbar sind.
Jede Walze kann von einem eigenen Motor angetrieben werden.
Durch eine solche Ausbildung der Abtragevorrichtung ist 15 es ermöglicht, einen an einer Wand od.dgl. stehenden Ballen zuverlässig über die ganze obere Fläche abtragen zu können. Man fährt mit der Abtragevorrichtung nahezu an die betreffende Wand heran, wobei die horizontale Bewegung der Abtragevorrichtung beendet und in die Gegenrichtung geführt 20 wird. Wenn hierbei die der Wand od. dgl. zugekehrte Walze gegen Drehung blockiert wird, wirkt die blockierte Walze beim Zurückfahren der Abtragvorrichtung wie ein Rechen. Da die betreffende Walze gezahnt ist, wird das Fasermaterial der oberen Schicht nach Art eines Rechens von dem an der 25 Wand od. dgl. stehenden Ballen auf eine vorbestimmte Strecke mitgenommen, worauf die Blockiervorrichtung wieder entsperrt wird, so dass die betreffende Walze normal arbeiten kann. Durch die Wirkung der betreffenden Walze als Rechen ist dafür gesorgt, dass auch der an einer Wand od. 30 dgl. stehende Randballen in gleicher Weise abgetragen wird wie die zwischen den Randballen vorhandenen Faserballen der Ballenreihe.
Die Blockiervorrichtung für die seitlich liegende Walze kann in verschiedener Weise ausgebildet sein. Das Blockie-Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ab-35 ren kann unmittelbar durch das Stillsetzen des Getriebemo-
BESCHREIBUNG
tragen von Faserballen, wie von hartgepressten Faserballen, aus Baumwolle oder synthetischen Fasern, mittels einer über die Oberfläche eines Ballens oder einer Ballenreihe hin- und herfahrbaren Abtragevorrichtung, bei der achsparallel zu beiden Seiten der Abtragevorrichtung antreibbare und am Umfang gezahnte Walzen angeordnet sind, die in die Ballenfläche eingreifen, wobei das abgetragene Gut mechanisch oder pneumatisch abgeführt wird.
In der DE-PS 81 277 ist ein Ballenbrecher beschrieben, bei dem die Abtragevorrichtung aus zwei gegenläufig zueinander umlaufenden Fräswalzen besteht, denen je eine weitere Öffnerwalze zugeordnet ist. Jedes in Bezug auf die Mittelebene der Abtragvorrichtung befindliches Walzenpaar hat hierbei den gleichen Drehsinn. Die aussenliegenden Öffnerwalzen befördern das abgetragene Gut zur Mitte der Abtragvorrichtung.
Aus der DE-PS 28 19 292 ist eine Vorrichtung zum Öffnen von Textilfaserballen bekannt, bei deren Abtragevor-richtung mindestens zwei Förderwalzen angeordnet sind, die das Gut zwischen sich zu einer höher gelegenen Öffnerwalze transportieren, von der das Gut durch einen Kanal abgeführt wird. Hierbei wird mindestens ein Teil der obersten Lage oder Schicht des Faserballens mittels mindestens zweier Förderwalzen verschoben und danach dem Öffnungsorgan zugeführt. Man geht hierbei so vor, dass die Abtragevorrichtung etwa mittig auf einen Faserballen aufgesetzt und nach einer vorbestimmten Zeit von dem bearbeiteten Faserballen abgehoben wird. Danach wird die gesamte Abtragevorrichtung zu einem der benachbarten Faserballen weiterbewegt und auf diesen zur Bearbeitung abgesenkt, was bei Abarbeiten einer Reihe von Faserballen verhältnismässig umständlich ist. Bei einem freistehenden Faserballen ergibt sich noch der Vorteil, dass keine Schubkräfte von aussen auf den Fa-
tors für die Walze erfolgen. Man kann auch eine Bremsvorrichtung vorsehen, die an der Welle zwischen dem Motor und der Walze angeordnet ist.
Vorteilhaft stehen die Walzen in Fahrtrichtung der Ab-40 tragevorrichtung über das die Abtragevorrichtung und die Walzen aufnehmende Gehäuse seitlich vor, so dass die zu blockierende Walze möglichst dicht an die Wand herangefahren werden kann, an der der abzutragende Ballen steht.
Die Position, in der die Abtragevorrichtung ihre Hin-45 und Herbewegung zu stoppen hat, kann durch eine Tastvorrichtung festgestellt werden. Eine solche Tastvorrichtung kann aus einer Lichtschranke oder einer Sensor-Einrichtung bestehen. Man kann auch durch Anordnung von Endschaltern die Fahrbewegung der Abtragevorrichtung begrenzen, 50 ferner mittels einer Wegmessvorrichtung u.dgl.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Abtragevorrichtung gemäss der Erfindung in Stirnansicht und im Schema.
Fig. 2 ist eine Draufsicht teilweise auf die Abtragevorrichtung der Fig. 1, schematisch.
Fig. 3 stellt eine weitere Ausführungsform der Abtragevorrichtung nach Fig. 1 dar.
Die Abtragevorrichtung 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das in Form einer Haube mit stirnseitigen Wänden 3 ausgebildet ist. In dem Gehäuse 2 sind die Öffnerwalzen 4 und 5 gelagert, die in bezug auf die Mittellängsebene gegenläufig zueinander umlaufen. Als Antriebe dienen die Motoren 6 und 7, die an der hinteren Stirnwand 3 des Gehäuses befestigt sein 65 können. Mittels der Übertragungsglieder 8 und 9 werden die Wellen 4a und 5a der Öffnungswalzen angetrieben. Die Spitzen der Öffnungswalzen greifen durch die Zwischenräume eines Rostes 10. Die Öffnerwalzen 4 und 5 sind mit einer Ab55
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deckung 11 versehen, die zu einem Kanal 12 führt, durch den das abgetragene Fasermaterial abgesaugt wird.
Das Gehäuse 2 kann als auskragender Ausleger an einem Turm 14 befestigt sein, der auf Schienen 15 in Richtung des Pfeiles 16 längs einer Ballenreihe hin- und herverfahren werden kann.
Achsparallel zu den Öffnerwalzen 4 und 5 sind Walzen
18 und 19 in dem Gehäuse 2 gelagert, die von den Motoren 20 und 21 angetrieben werden, und zwar mittels der Übertragungsglieder 22 und 23. Die Walzen 18 und 19 laufen jeweils im gleichen Drehsinn um wie die benachbarte Öffnerwalze, d.h. die Walzen 4 und 18 im Gegenuhrzeigersinn, während die Walzen 5 und 19 im Uhrzeigersinn umlaufen. Die Walzen 18 und 19 sind an der Umfangsfläche gerauht. Sie können Spitzen 18a, 19a aufweisen, die in das Fasermaterial der Ballen 24 der aufgestellten Ballenreihe eindringen. Vorzugsweise handelt es sich um Walzen, die mit Sägezahndraht bedeckt sind. Die Walzen 18 und 19 können etwas tiefer in die Faserballen 24 als die Öffnerwalzen 4 und 5 eingreifen.
Jede Walze 18 und 19 ist mit einer selbständigen Blok-kiervorrichtung 25 bzw. 26 versehen, durch die die Walze 18 und 19 in Stillstand versetzt und gegen Drehung blockiert wird. Eine solche Blockiervorrichtung kann aus einer Bremsvorrichtung bestehen. Das Blockieren kann man aber auch durch den Stillstand des Getriebemotors erreichen. Das Gehäuse 2 ist zweckmässig so gestaltet, dass die Längswände la und lb gegenüber dem Arbeitskreis der Walzen 18 und 19 zurückstehen, so dass die Umfangsfläche der Walzen 18 und
19 an den Seiten des Gehäuses 2 frei vorstehen.
Die Möglichkeit, die Walzen 18 oder 19 gegen Drehung blockieren zu können, hat folgende Bedeutung. Wenn die Ballenreihe 24 mit dem einen oder anderen Ende an einer feststehenden Wand 28, einem Pfeiler od. dgl. endet, wobei der betreffende Ballen 24a dicht an der Wand 28 od. dgl. zu stehen kommt, bereitet es Schwierigkeiten, die Ballenoberfläche des Randballens 24a in gleicher Weise abarbeiten zu können wie die anderen Ballen der Ballenreihe, da beim Umkehren der Bewegungsrichtung die hin- und herverfahrbare Abtragevorrichtung 1 aus Sicherheitsgründen nicht dicht an die Wand 28 od. dgl. herangefahren werden kann. Dies bedeutet ein völlig unkontrolliertes Abnehmen des jeweiligen Randballens 24a. Um beim Abtragen der gesamten Ballenreihe durch ständiges Hin- und Herfahren der Abtragevorrichtung auch die jeweiligen Endballen abtragen zu können, dienen die Blockiervorrichtungen 25 bzw. 26 für die Walzen 18 bzw. 19. Kurz vor der feststehenden Wand 28 oder eines anderen Hindernisses wird die Horizontalbewegung der Abtragevorrichtung 1 beendet, worauf die Drehbewegung der betreffenden Walze 18 bzw. 19 durch Abschalten des jeweiligen Motors unterbrochen wird. Zugleich tritt auch die Blok-kiervorrichtung für die betreffende Walze in Tätigkeit, so dass gemäss dem Beispiel der Fig. 1 die Walze 19 gegen Drehung blockiert ist. Die Horizontalbewegung der Abtragevorrichtung 1 erfolgt nunmehr in entgegengesetzter Richtung, d.h. von dem Hindernis 28 weg. Dabei wirkt die blok-5 kierte Walze 19, d.h. als feststehende Zahnwalze, wie ein Rechen, durch den die oberste, von der blockierten Walze ergriffene Schicht bzw. Faserlage mit der Rückbewegung der Abtragevorrichtung 1 mitgezogen wird. Da die Faserschichten bzw. Faserlagen der Ballen in sich einen gewissen Zu-10 sammenhalt haben, z.B. durch eine Art Verfilzung, wird durch die Rechen-Wirkung der blockierten Aussenwalze der Abtragevorrichtung die betreffende oberste Schicht über die ganze Breite des Faserballens abgezogen. Die Strecke des Verfahrweges der Abtragevorrichtung 1 unter Mitnahme des 15 Schichtenmaterials von dem Randballen beträgt ca. 200 bis 350 mm. Danach wird die Blockierung der Drehbewegung der blockierten Walze aufgehoben. Beim vorliegenden Beispiel rotiert die Walze 19 wieder mittels des zugehörigen Antriebs 21. Die Walze 19 rotiert wieder entsprechend der 20 Horizontalgeschwindigkeit der Abtragevorrichtung 1. Auf dem Rückgang der Abtragevorrichtung 1 wird die mitgezogene Schicht überfahren und mittels der Aussenwalze und den Öffnerwalzen geöffnet und durch den Absaugkanal 12 abgefördert. Wenn die Abtragvorrichtung wieder dicht ge-25 nug an das Hindernis 28 od. dgl. gelangt ist, kann das-Blok-kieren der betreffenden aussenliegenden Walzen wiederholt werden, um die Wirkung eines Rechens bei der betreffenden Walze wieder herbeizuführen. Die nächstliegende Faserschicht wird sodann von dem Hindernis rechenartig auf eine 30 vorbestimmte Wegstrecke abgezogen, worauf die Rotation der stillgesetzten Walzen wieder einsetzen kann.
Das Heranfahren der Abtragevorrichtung 1 an das Hindernis 28 kann auf automatischem Wege begrenzt werden. Die Position, in der die Abtragevorrichtung 1 die Horizon-35 talbewegung zu stoppen hat, wird durch eine Tastvorrichtung 30 bzw. 31 bestimmt. Eine solche Tastvorrichtung kann aus einer Lichtschranke, einer Sensor-Einrichtung, einer Endschaltereinrichtung oder einer Wegmessvorrichtung bestehen.
40 Bei dem Beispiel der Fig. 1 ist jede Walze 18, 19 mit einem eigenen Antriebsmotor 20,21 versehen. Die Walzen 18, 19 können auch von einem gemeinsamen Motor 33 (Fig. 3) mittels eines gemeinsamen Ubertragungsgliedes 34 angetrieben sein. Jede Walze 18, 19 ist mit einem Freilaufgetriebe 35, 45 36 ausgerüstet, wobei die Sperr- bzw. Freigabewirkung des einen Freilaufgetriebes 35 zu derjenigen des anderen Freilaufgetriebes 36 entgegengesetzt gerichtet ist. Wenn das Freilaufgetriebe 36 und damit die Walze 19 blockiert wird, ist die Walze 18 zur Drehung freigegeben und umgekehrt, wenn die 50 Fahrtrichtung der Abtragevorrichtung 1 nach der entgegengesetzten Richtung verläuft.
C
3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

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1. Vorrichtung zum Abtragen von Faserballen, wie von hartgepressten Faserballen, aus Baumwolle oder synthetischen Fasern, mittels einer über die Oberfläche eines Ballens oder einer Ballenreihe hin- und herfahrbaren Abtragevorrichtung, bei der achsparallel zu beiden Seiten der Abtrage-vorrichtung antreibbare und am Umfang gezahnte Walzen angeordnet sind, die in die Ballenfläche eingreifen, wobei das abgetragene Gut mechanisch oder pneumatisch abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jede seitlich zu der Abtragevorrichtung (1) gelagerte Walze (18,19) mit einer die Rotation sperrenden Blockiereinrichtung (25,26) versehen ist, wobei die Blockiereinrichtungen (25,26) unabhängig voneinander betätigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Walze (18,19) von einem eigenen Motor (20, 21) angetrieben ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiervorrichtung (25,26) aus einer Bremsvorrichtung, z.B. einem stillgesetzten Getriebemotor oder einer Wellenbremse, besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die blockierbaren Walzen (18,19) in Fahrtrichtung der Abtragevorrichtung (1) über das die Abtragevorrichtung (1) aufnehmende Gehäuse (la, lb; 2, 3) seitlich vorstehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtragevorrichtung (1) bzw. das Gehäuse (la, lb, 2, 3) derselben an beiden Seiten mit einer die Fahrbewegung derselben begrenzenden Tastvorrichtung (30, 31), z.B. Lichtschranke, Sensor-Einrichtung, Endschaltervorrichtung, Wegmessvorrichtung ausgerüstet ist.
serballen einwirken, so dass der Faserballen nicht umkippen kann.
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