CH674026A5 - - Google Patents
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- CH674026A5 CH674026A5 CH3122/87A CH312287A CH674026A5 CH 674026 A5 CH674026 A5 CH 674026A5 CH 3122/87 A CH3122/87 A CH 3122/87A CH 312287 A CH312287 A CH 312287A CH 674026 A5 CH674026 A5 CH 674026A5
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Austausch voller Spulen gegen leere Spulen an 40 einer Vorspinnmaschine, mit einer zum Transport voller Spulen und leerer Hülsen dienenden, sich entlang der Vor-spinnmaschmine erstreckenden Transportvorrichtung, mit einem Abziehbereich und einem Aufsteckbereich, welcher sich über die Spindeln der Vorspinnmaschine zum gruppen-45 weisen Austausch voller gegen leere Vorgarnspulen an den Spindeln erstrecken, und mit einem sich zur Transportvorrichtung erstreckenden Hubbereich zum gruppenweisen Austausch leerer gegen volle Vorgarnspulen an der Transportvorrichtung.
50 Als Stand der Technik ist bereits eine derartige Vorrichtung bekannt, bei welcher die beiden Arbeitsbereiche ineinander übergehen, was neben komplizierten Arbeitsabläufen zu zeitlicher Verzögerung bezüglich des selbsttätigen Aus-tauschs voller Vorgarnspulen gegen leere Spulen führt (US-55 PS 3 935 699).
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, auf einfache Weise einen weiteren Automatisierungsgrad bei einer Vorrichtung zum selbsttätigen Austausch voller Spulen gegen leere Spulen an einer Vorspinn-60 maschine zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Abziehbereich und der Aufsteckbereich einerseits und der Hubbereich andererseits räumlich voneinander getrennt sind und dass ein sich in diese Bereiche erstreckender 65 Austauschbereich vorgesehen ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass die einzelnen Arbeitsabläufe zeitlich parallelerfolgen können, wodurch eine erhebliche Zeitersparnis beim Wechselvorgang erzielt wird.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Aufsteckbereich und der Abziehbereich zusammengefasst sein. Es besteht alternativ auch die Möglichkeit, dass der Aufsteckbereich und der Abziehbereich räumlich voneinander getrennt sind. Es ergeben sich damit zwei parallele Ausführungsmöglichkeiten, welche entsprechend den vorhandenen Gegebenheiten eingesetzt werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung gekennzeichnet durch eine im Abzieh- und im Aufsteckbereich tätige Greif- und Hubvorrichtung zum Entnehmen voller Spulen von den Spindeln, zum Absetzen der vollen Spulen auf einen Spulenträger, zum Entnehmen leerer Spulen vom Spulenträger und zum Aufstecken der leeren Spulen auf die Spindeln, durch eine im Hubbereich tätige Hebevorrichtung zum Bewegen voller Spulen zu der Transportvorrichtung und zum Bewegen leerer Hülsen von der Transportvorrichtung sowie durch eine im Austauschbereich tätige Austauschvorrichtung, welche Spulen und Hülsen zwischen den Abzieh- und Aufsteckbereichen austauscht, wobei die Greif- und Hubvorrichtung und die Hebevorrichtung unabhängig voneinander und gleichzeitig betätigbar sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung bei herausgeschwenkter Spulenbank eines Flyers;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung und die ausgeklappte Spindelbank nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Greif- und Hubvorrichtung, ausgeschwenkt nach Fig. 1;
Fig. 5 die Greif- und Hubvorrichtung nach Fig. 4 in senkrechter Stellung;
Fig. 6 eine Vorderansicht der Konstruktion nach Fig. 4;
Fig. 7 eine Vorderansicht der Konstruktion nach Fig. 5;
Fig. 8 bis 10 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Draufsicht, mit beidseitig abgebrochener Spindelbank in drei aufeinander folgenden Arbeitsphasen.
Nach Fig. 1 ist ein Abziehbereich I und ein Aufsteckbereich Y zum gruppenweisen Austausch voller Vorgarnspulen 2 und 3 an den Spindeln 15 einer Spulenbank 1 eines Flyers vorgesehen. Bei der in Fig 1 dargestellten Konstruktion ist die Spulenbank 1 aus einer nicht näher dargestellten vertikalen Arbeitsposition in eine schräge Entnahmeposition bewegt worden, entsprechend Konstruktion gemäss DE-PS 28 38 398.
Es ist darüber hinaus ein Hubbereich II vorgesehen, welcher zum gruppenweisen Austausch leerer gegen volle Vorgarnspulen bezüglich einer Transportvorrichtung 8 dient. Diese Transportvorrichtung besteht aus Hängehalterbahnen 16, an welche über Wagen Hängehalter 27 angeordnet sind. Die Hängehalterbahnen 26 erstrecken sich nach Fig. 2 oberhalb der Vorspinnmaschine über deren Längsbereich. Die Transportvorrichtung 8 weist einen Schubantrieb 26' mit zwei schwenkbaren Schubarmen 26" auf, welche hinter Hängehalter 27 greifen und die auf Wagen 27' angeordneten oder auf nicht näher dargestellte Weise zu Ketten verbundenen Hängehalter um jeweils zwei Hängehalterabstände in einer Reihe (Abstand von 2 Doffpositionen — 2 x Abstand Hängehalter) weiterschieben.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind der Abziehbereich I und der Aufsteckbereich I' einerseits und der Hubbereich II andererseits räumlich voneinander getrennt, wobei ein sich in die Bereiche I, I' und II erstreckender Austauschbereich III vorgesehen ist. Dieser Austauschbereich III weist eine Austauschvorrichtung 9 auf, welche Spulenträger 5 zwischen dem Abziehbereich I bzw. Aufsteckbereich I' und dem Hubbereich II austauscht. Hierbei ist der Abziehbereich I und der Aufsteckbereich I' mit einer Greif- und Hubvorrichtung 4 ausgestattet; de Hubbereich II weist eine Hebevorrichtung 7 5 auf. Erfindungsgemäss sind die Greif- und Hubvorrichtung 4 und die Hebevorrichtung 7 unabhängig voneinander und gleichzeitig betätigbar.
Die im Abziehbereich I bzw. Aufsteckbereich I' tätige Greif- und Hubvorrichtung 4 dient zum Entnehmen voller 10 Spulen 2 und 3 von den Spindeln 15 der Spulenbank 1 sowie zum Absetzen der vollen Spulen 2 und 3 auf den Spulenträger 5 und danach zum Entnehmen leerer Spulen bzw. Hülsen 6 von einem Spulenträger 5 sowie zum Aufstecken dieser Hülsen 6 auf die Spindeln 15.
15 Zur Durchführung dieser Funktion ist die Greif- und Hub Vorrichtung 4 mit Greifelementen 11, 12, 13 und 14 nach Fig. 3 bis 7 versehen.
Diese über Greifelementenantriebe 42 betätigbaren Greifelemente 11 bis 14 sind mittels Schiebelagern 50, 51 20 paarweise an Schienen 18 und 19 verschiebbar, die mittels Schwingen 52, 53 parallelogrammartig gelenkig miteinander verbunden sind. Die Schwingen 52 und 53 sind schwenkbar an je einem Schlitten 41 gelagert, die ihrerseits an Schienen 36 verschiebbar sind. Die Schienen 36 weisen Verzahnungen 25 auf, an denen die Schlitten 41 gleichlaufend jeweils mittels eines von einem nicht dargestellten Motor auf dem Schlitten angetriebenen Ritzels verschiebbar sind, um den Abziehvorgang voller Vorgarnspulen 2 und 3 von den Spindeln bzw. dem Aufsteckvorgang leerer Spulen auf die Spindeln 15 30 durchführen zu können.
Die Schienen 36 sind um Achsen 10 schwenkbar, welche im oberen Bereich eines parallel zum Flyer verfahrbaren Wagens 32 angeordnet sind. Dieser Wagen 32 weist Rollen 33 und Justierelemente 34 auf und lässt sich über eine nicht nä-35 her dargestellte Antriebsvorrichtung entlang des Flyers zur Durchführung des Austauschvorganges bewegen.
Eine der Schienen 36 ist mit einem weiteren Hebel 37 drehfest verbunden, welcher über einer Antriebsstange 35 mit einem im Wagen 32 gelagerten Antrieb 38 in Verbindung 40 steht. Wird nun die Antriebsstange 35 angehoben, so schwenkt über die Hebel 37 und die Schienen 36 die Greif-und Hubvorrichtung 4 um die Achsen 10, bewegt sich also aus der in Fig. 1 dargestellten Schräglage im Gegenuhrzeigersinn in den Austauschbereich III, das heisst, in eine verti-45 kale Abgabe- bzw. Entnahmeposition.
Die Austauschvorrichtung 9 des Austauschbereiches III weist eine um eine vertikale Drehachse drehbare Drehscheibe 25 auf, auf welcher Platten 23 mit Aufnahmedornen 24 auflegbar sind. Durch Drehen der Drehscheibe 25 um die Achse 50 60 bewegen sich damit die Platten 23 von der linken in die rechte Position. In dieser rechten Position liegen die Platten 23 mit den Aufnahmedornen 24, welche einen Spulenträger 5 bilden, über einer Hebeplatte 29 der Hebevorrichtung 7.
Die Hebeplatte 29 der Hebevorrichtung 7 ist an einem 55 endlosen Zugglied 28 befestigt, welches über Umlenkrollen 39 läuft, und ist an zwei Führungsstangen 40 nach Fig. 1 und 2 geführt. Über einen Motor 30 sowie einen Antrieb 31 wird das Zugglied 28 bewegt, wodurch die Hebeplatte 29 aus dem unteren Bereich nach Fig. 1 in den oberen Bereich der 60 Transportvorrichtung 8 bewegbar ist. Damit lassen sich aus dem unteren Bereich volle Vorgarnspulen 2 und 3 vertikal nach oben bewegen und auf den Hängehalter 27 aufstecken, sowie danach leere Spulen bzw. Hülsen 6 nach Fig. 2 entnehmen, das heisst, von den Hängehaltern 27 abziehen, nach 65 unten bewegen und über die Austauschvorrichtung 9 der Greif- und Hubvorrichtung 4 vorlegen.
Die vollen Vorgarnspulen 2 und 3, welche an die Hängehalterbahn 26 der Transportvorrichtung 8 abgegeben wur-
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den, werden aus den Arbeitsbereichen herausbewegt und abtransportiert.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die auf der schräggestellten Spulenbank 1 auf den Spindeln aufgesteckten vier Spulen, welche von den vier Greifelementen 11, 12,13 und 14 entnommen werden, einen anderen Abstand untereinander aufweisen als die vier Aufnahmedorne 24 auf den Spulenträgern 5, das heisst, der Platte 23. Der Abstand der Greifelemente 11,12,13 und 14 zueinander zwischen dem gegenseitigen Abstand der vollen Spulen auf den Spindeln und dem gegenseitigen Abstand der Spulen in der Transportvorrichtung ist hierbei veränderbar.
Wie aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich, sind die Greifelemente 11 bis 14 durch Gelenkgetriebe 16 und 17 in Form von Doppelschwingen und Schubkurbeln miteinander verbunden. Am Gehäuse 20 des Wagens 32 ist nach Fig. 4 eine Kurbelstange 43 angelenkt, welche übereine Anlenkung 47 mit einem Schwenkhebel 44 nach Fig. 4 bis 7 verbunden ist. Dieser Schwenkhebel 44 ist um eine Achse 45 schwenkbar, die an der Schiene 18 befestigt ist. Der Schwenkhebel 44 weist ausser dem Anlenkpunkt 47 für die Kurbelstange 43 zwei An-lenkpunkte 46 und 46' auf, wobei der Anlenkpunkt 46 mit einer Stange 48 in Verbindung steht, die ihrerseits mit dem Schiebelager 50 nach Fig. 6 verbunden ist.
Der Anlenkpunkt 46' ist mit einer Stange 49 gelenkig verbunden, welche ihrerseits mit dem Schiebelager 51 in Verbindung steht. Mit der vorgenannten Konstruktion lassen sich die beiden Schiebelager 50 und 51 durch Schwenken des Schwenkhebels 44 auf der Schiene 18 verschieben. Die gleiche Konstruktion ist für die Greifelemente 12 und 14 vorgesehen, welche ihrerseits auf der Schiene 19 bewegbar sind.
An der Schwinge 52 ist ein Kurbelarm 58 befestigt, der über ein Koppelglied 59 am Gehäuse 20 des Wagens 32 angelenkt ist.
Schwenken nun die Schienen 36 aus der Position in Fig. 1 bzw. 4 bzw. 6, das heisst, der Schräglage, in die senkrechte Stellung, so gelangen die Gelenkgetriebe aus der Position nach Fig. 4 bzw. 6 in die Position nach Fig. 5 bzw. 7. Infolge der Anlenkung über das Koppelglied 59 und den Kurbelarm 58 wird das Viergelenk 52-18-53-19 aus der rechteckigen Stellung der Fig. 4 in die Parallelogrammstellung nach Fig. 5 verschoben. Dabei nähern sich die Schienen 18 und 19 an und werden seitlich verschoben. Durch dieses seitliche Verschieben werden auch die Schwenkachsen 45 der Schwenkhe-
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weist, kann nunmehr nach Fig. 1 d die Hebeplatte 29 unter die Platte 23 greifen und die vier vollen Vorgarnspulen 2 und 3 auf die Hängehalter 27 der Hängehalterbahn 26 der Transportvorrichtung 8 aufstecken. Für die Garnverarbeitung ist es vorteilhaft, dass die vordere und hintere Spulenreihe des Flyers jeweils mit separaten Hängehalterzügen korrespondiert, das heisst, die hinteren Spulen des Flyers werden immer in den gleichen Hängehalterzug übergeben, ebenfalls die vorderen.
Danach wird die Transportvorrichtung 8 mittels des Schubantriebs 26' um vier Hängehalter 27 weiterbewegt. Die Hängehalter 27 sind vorteilhafterweise von bekannter Bauart, bei der die Spulen durch einfaches Anheben mit den Hängehaltern koppelbar sind.
Durch die Drehung der Drehscheibe 25 sind damit vier leere Spulen bzw. Hülsen 6 in den Bereich der senkrecht angeordneten Greifelemente 11 bis 14 gekommen. Diese senken sich herab, ergreifen die leeren Spulen, bewegen sich aus der in Fig. 5 bzw. 7 dargestellten engen Lage in die Schräglage 20 nach Fig. 1, wodurch sich über die vorbeschriebenen Gelenkgetriebe die Abstände zwischen den einzelnen Greifelementen wieder vergrössern und auf die Abstände der Spindeln der Spulenbank 1 des Flyers abgestellt sind.
Der Abstand der Greifelemente zueinander ist also auto-25 matisch über die Gelenkgetriebe zwischen dem gegenseitigen Abstand der Spulen auf den Spindeln der Spulenbank und dem gegenseitigen Abstand der Spulen in der Transportvorrichtung 8 veränderbar.
Nach dem Aufstecken der leeren Spulen bzw. Hülsen 6 30 bewegt sich der Wagen 32 um vier Spindeln weiter, wo sich der gleiche Vorgang wiederholt.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 der Abziehbereich I und der Aufsteckbereich I' zusammengefasst sind, sind bei der Ausführungsform nach Fig. 8 bis 10 der 35 Abziehbereich I und der Aufsteckbereich I' räumlich voneinander getrennt. Fig. 8 bis 10 zeigt jeweils eine Spulenbank I in Draufsicht, seitlich gebrochen, sowie einen Wagen 32. Auf diesem Wagen 32 befindet sich ein Transportelement 65, beispielsweise ein Transportband, welches als Austauschvor-40 richtung wirkt. Der Hubbereich II ist zwischen dem Abziehbereich I und dem Aufsteckbereich I' angeordnet. Alle drei Bereiche, nämlich I, I' und II sind durch das Transportelement 65 miteinander verbunden.
Nach Fig. 8 sind auf dem Transportelement 65 drei mal bei 44 verschoben; da diese Schwenkhebel aber durch die 45 vier Aufnahmedorne 24' in Arbeitsstellung, von denen vier Kurbelstange 43 mit dem Gehäuse 20 verbunden sind, wer- volle Vorgarnspulen 2 und 3 sowie vier andere leere Spulen den sie ihrerseits verschwenkt. Über die Stangen 48 und 49 bzw. Hülsen 6 tragen. Durch die eingangs beschriebene werden dadurch die Schiebelager 50 und 51 auf den Schienen Greif- und Hubvorrichtung 4 werden nun nach Fig. 9 im
18 bzw. 19 im Sinne einer Annäherung verschoben.
Abziehbereich I vier volle Vorgarnspulen 2 bzw. 3 von der
Die Schiebelager 50, 51 und damit die Greiforgane 11 bis 50 Spulenbank 1 auf die leeren Aufnahmedorne 24' des Trans-
14 werden also in zwei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen aufeinander zubewegt und ihr gegenseitiger Abstand damit auf den Abstand der Hängehalterbahn 26 in der Transportvorrichtung 8 verringert. Durch entsprechende Wahl der Lage der Anlenkpunkte und der Länge der Kurbelarme und Koppelglieder kann die Lagerverstellung der Greifelemente 11 bis 14 so eingestellt werden, wie erforderlich.
In der Lage nach Fig. 5 lassen sich die von den Greifelementen 11 bis 14 ergriffenen vollen Vorgarnspulen auf die Aufnahmedorne 24 aufstecken. In der Zeit, in der die vier vollen Spulen von Flyer abgezogen wurden und auf die Drehscheibe 25 übergeben wurden, hat die Greif- und Hubvorrichtung vier Leerhülsen von oben, das heisst, den Hängehalter 27 abgeholt und auf die Aufnahmedorne 24 aufgesteckt. Nach Durchführung dieses Vorganges wird die Drehscheibe 25 um die Drehachse 60 gedreht. Da diese Drehscheibe eine in Fig. 5 gestrichelt dargestellte Aussparung auf-
portelementes 65 umgesteckt; gleichzeitig werden im Aufsteckbereich I' vier leere Hülsen 6 vom Transportelement 65 auf die leeren Spindeln 15 der Spulenbank 1 umgesteckt. Darüberhinaus werden im Hubbereich II über vertikal be-55 wegbare Greif- und Hubarme 67 die beim vorhergehenden Wechselvorgang auf dem Transportband 65 abgestellten vier vollen Vorgarnspulen 2 bzw. 3 angehoben, bis sie in den Bereich der Hängehalterbahn 26 gelangen, und dort an die Hängehalter 27 abgegeben werden. Die Greif- und Hubarme 60 67 entnehmen, nach Weiterbewegen der Wagen 27' um die entsprechende Teilung, von der Hängehalterbahn 26 vier leere Spulen bzw. Hülsen und stecken sie auf die entsprechenden Aufnahmedorne des Transportelementes 65 auf, wonach diese Greif- und Hubarme in Pfeilrichtung ausschwenken, 65 um die Bewegung des Transportbandes nicht zu behindern.
Nach Fig. 10 hat sich der Wagen 32 um eine Teilung, das heisst, von links nach rechts um vier Spindeln weiterbewegt, wobei gleichzeitig das Transportelement 65 um eine Teilung
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in Gegenrichtung zurückgedreht wurde. Damit ist die Ausgangssituation nach Fig. 8 an den nächsten vier Spulen 2, 3 der Spulenbank 1 erreicht; vier vollen Vorgarnspulen 2 und 3 stehen vier leere Aufnahmedorne 24' gegenüber, vier volle Vorgarnspulen 2 und 3 auf dem Transportelement 65 können zur Hängehalterbahn bewegt werden, vier Garnhülsen 6' stehen zur Übergabe an die leeren Spindeln 15 auf der Spulenbank 1 bereit.
Das Transportelement 65 kann auch als Gewindespindel oder als Kette ausgebildet sein, durch welche Platten 23 verschoben werden.
Durch das Zusammenwirken der Greif- und Hubvorrichtung 4, der Greifelemen te 11 bis 14, der Austausch Vorrichtung 9 und der Hebevorrichtung 7 wird bei beiden Ausführungsformen ein zeitsparender Wechselvorgang durchge-5 führt. Hierbei können die Greif- und Hubvorrichtung 4, die Drehscheibe 25 der Austauschvorrichtung bzw. die Greif-und Hubarme 67, die Hebevorrichtung 7 und die Hängehalterbahn 26 der Transportvorrichtung 8 mit einer nicht näher dargestellten Steuervorrichtung verbunden sein, um die ein-io zelnen Arbeitsabläufe exakt aufeinander abzustimmen.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
- 674 026PATENTANSPRÜCHE1. Vorrichtung zum selbsttätigen Austausch voller Spulen gegen leere Spulen an einer Vorspinnmaschine, mit einer zum Transport voller Spulen und leerer Hülsen dienenden, sich entlang der Vorspinnmaschine erstreckenden Transportvorrichtung, mit einem Abziehbereich und einem'Aufsteckbereich, welcher sich über die Spindel der Vorspinnmaschine zum gruppenweisen Austausch voller gegen leerer Vorgarnspulen an den Spindeln erstrecken, mit einem sich zur Transportvorrichtung erstreckenden Hubbereich zum gruppenweisen Austausch leerer gegen volle Vorgarnspulen an der Transportvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Abziehbereich (I) und der Aufsteckbereich (I') einerseits und der Hubbereich (II) andererseits räumlich voneinander getrennt sind und dass ein sich in diese Bereiche (I, I', II) erstreckender Austauschbereich (III) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abziehbereich (I) und der Aufsteckbereich (I') zusammengefasst sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abziehbereich (I) und der Aufsteckbereich (I') räumlich voneinander getrennt sind.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine im Abzieh- und im Aufsteckbereich (I, I') tätige Greif- und Hubvorrichtung (4) zum Entnehmen voller Spulen (2, 3) von den Spindeln (15), zum Absetzen der vollen Spulen (2, 3) auf einen Spulenträger (5), zum Entnehmen leerer Spulen (6) vom Spulenträger (5) und zum Aufstecken der leeren Spulen (6) auf die Spinel (15); durch eine im Hubbereich (II) tätige Hebevorrichtung (7) zum Bewegen voller Spulen (2, 3) zu der Transportvorrichtimg (8) und zum Bewegen leerer Hülsen (6) von der Transportvorrichtung (8); sowie durch eine im Austauschbereich (III) tätige Austauschvorrichtung (9), welche Spulen und Hülsen zwischen den Bereichen (I, I', II) austauscht, wobei die Greif- und Hubvorrichtung (4) und die Hebevorrichtung (7) unabhängig voneinander und gleichzeitig betätigbar sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei einer Vorspinnmaschine, bei der der gegenseitige Abstand der Spulen in der Spulenbank und in der Transportvorrichtung unterschiedlich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spulen tragenden Organe (11-14; 24) der Greif- und Hubvorrichtung (4) oder eines Spulenträgers (5) in ihrem gegenseitigen Abstand veränderbar sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei einer Vorspinnmaschine, bei der die Spulen im Bereich ihrer Arbeitsstellen aus einer vertikalen Arbeitsposition in eine schräge Entnahmeposition bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, das die Greifvorrichtung (4) um eine horizontale Achse (10) schwenkbar gelagert und mit einer Gruppe der zu entnehmenden vollen Vorgarnspulen (2, 3) entsprechenden heb-und senkbaren Greifelementen (11-14) versehen ist zur Überführung der Vorgarnspulen aus der Aufsteckstellung in die Austauschstellung bzw. aus der Austauschstellung in die Abziehstellung.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifelemente (11-14) durch Gelenkgetriebe (16, 17) in Form von Doppelschwingen und Schubkurbeln miteinander verbunden sind.
- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifelemente (11-14) auf zwei in ihrem gegenseitigen Abstand veränderbaren Schienen (18, 19) gegeneinander verschiebbar geführt sind.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zur schwenkbaren Greifvorrichtung (4) gehörenden Schienen (18, 19) an Kurbeln gelagert und durch Koppelglieder (58, 59) mit einem nicht schwenkbaren Gehäuse (20) verbunden sind.2
- 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zur schwenkbaren Greifvorrichtung (4) gehörenden Greifelemente (11-14) durch Koppelglieder mit einem nicht schwenkbaren Gehäuse (20) verbunden sind.5 11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer Transportscheibe versehene Austauschvorrichtung (9) mindestens zwei im Abstand voneinander liegende Lagerstellen (21, 22) für mit Aufnahmedornen (24) für die Vorgarnspulen versehene Platten (23) auf-weist.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Transportscheibe (25) eine Platte (23) aus dem Aufsteck- bzw. Abziehbereich (I, I') in den Hubbereich (II) und umgekehrt bewegbar ist.15 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Hebevorrichtung eine mit den Aufnahmedornen (24) versehene Platte (23) aus dem Austauschbereich (III) zu einer Hängehalterbahn (26) und umgekehrt bewegbar ist.20 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hängehalterbahn (26) angeordnete Hängehalter (27) schrittweise weiterrückbar sind.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubbereich (II) zwischen dem Abziehbereich25 (I) und dem Aufsteckbereich (I') angeordnet ist und dass alle drei Bereiche durch ein als Austauschvorrichtung wirkendes Transportelement (65) miteinander verbunden sind.
- 16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austauschvorrichtung30 ein mit Aufnahmedornen versehenes Transportband ist.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Greif- und Hubvorrichtung (4), die Transportvorrichtung, die Hebevorrichtung (7) und die Hängehalterbahn (26) mit einer Steuervorrichtung verbunden sind.
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