CH674193A5 - Tension ring fixing lid to disposable barrels - has quick-fit tensioner which has tension lever with guide rod and which connects two ring ends together - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Zum Festhalten eines Deckels an einem fassartigen Einweggebinde wird heute üblicherweise ein Spannringverwendet, mit dem es dank seines U- oderV-förmigenProfilsmöglichist, den Deckel längs seines ganzen Umfangs an der Gebindewandung festzuhalten. Derartige SpanncingesindmiteinemSchnellspannerverse- hen, der die beiden Enden des an sich offenen Spanuringes miteinander verbindet und aus einem Spannhebel und einem Lenker gebildet wird. Da es sich bei den Spannringen um als Massenprodukte hergestellte Hilfsmittel handelt, die die Lebensdauer des Einweggebindes nicht überdauern müssen und die sehr oft bereits nach dem ersten Öffnen des Gebindes nicht mehr verwendet werden, wurde schon lange versucht, solche Spannringe mit den geringstmöglichen Kosten herzustellen: Während ursprünglich der Verschluss des Spannringes aus acht Einzeltei len zusammen gesetzt wurde, nämlich zwei an die Enden des Spannrings durch Schweissen oder Nieten zu befestigende Lagerteile, einem Spannhebel, einem aus zwei einzelnen Blechstücken gebildeten Lenker sowie drei Gelenkbolzen, wurde eine nicht unwesentliche Vereinfachung und dadurch ein Preisersparnis erzielt, dass der zweiteilige Lenker und die beiden zu seiner Befestigung dienenden Gelenkbolzen durch einen einzigen, fast geschlossenen Bügel aus steifem Draht ersetzt wurde. Eine weitere Vereinfachung zur Kostenreduktion schien bis jetzt nicht mehr möglich zu sein, obwohl unbestrittenermassen ein Bedürfnis danach besteht, alle sogenannten Wegwerfartikel in der Herstellung zu vereinfachen, um Kosten und Material zu sparen, aber auch um gegenüber den Importen aus den billigen Produktionsländern, in denen zwar mit gleichem Arbeits- und Materialaufwand, aber mit wesentlich geringerem Lohn gearbeitet wird, konkurrenzfähig bleiben zu können. Bei all diesen Sparbemühungen war es aber nötig, den stets wachsenden Anforderungen an die Sicherheit der Gebinde im allgemeinen und ihrer Verschlüsse im besondern zu genügen. Der Spannring nach der vorliegenden Erfindung löst nun diese Aufgabe dadurch, dass er einerseits mit weniger Material und dadurch auch zu günstigen Preisen herstellbar ist, ohne dass an der Sicherheit irgendwelche Abstriche gemacht werden. Es handelt sich dabei um einen Spannring nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, also einen Spannring mit einem die beiden Ringenden miteinander verbindenden, einen Spannhebel mit einem Lenker aufweisenden Schnellspanner, wobei der Spannhebel mittels eines Gelenkbolzens am einen Ende des Ringes angelenkt ist und der Lenker durch einen in der Nähe des anderen Ringendes angelenkten Drahtbügels gebildet wird. Gekennzeichnet ist dieser erfindungsgemässe Spannring dadurch, dass in der Nähe jedes Ringendes je eine durch Stanzen und Prägen erzeugte Öse mit zur Ringachse paralleler Ösenachse vorhanden ist, von denen die eine als Lager für den Lenker und die andere zum Durchziehen eines den Spannhebel in der geschlossenen Stellung sichernden Organs dient, und dass das Lager für den Gelenkbolzen durch eine Umbördelung des einen Ringendes oder durch eine dritte, durch Stanzen und Prägen erzeugte Öse gebildet wird. Durch diese Merkmale lassen sich also völlig unerwartet drei weitere, für die bisher bekannten Spannringe als nötig erachtete Bestandteile einsparen, ohne dass für die Herstellung ein ins Gewicht fallender Mehraufwand betrieben werden muss. Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus dem Spannring in geöffnetem Zustand; Fig. 2 den gleichen Ausschnitt in geschlossenem Zustand; Fig. 3 eine Seitenansicht des in der Fig. 2 dargestellten Ausschnitts und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1. Mit 1 ist ein an sich bekannter Spannring bezeichnet, wie er zum Befestigen eines Deckels an einem Gebinde verwendet wird. Es handelt sich dabei um einen zu einem Ring gebogenen Blechstreifen mit einem U- oder V-förmigen Querschnitt, wie das aus der Fig. 4 ersichtlich ist. Am einen Ende la dieses zu einem Ring gebogenen Streifens ist der Mittelteil 2 des Profilabschnitts etwas länger als die beiden Schenkelabschnitte ausgebildetund nach aussen umgebogen, so dass er ein Lager 4 für den Gelenkbolzen 5 bildet. An diesem Gelenkbolzen 5 sind die beiden Augen 6e des im Querschnitt U-förmigen Spannhebels 6 drehbargelagert. Einenietkopfartige Verdickung an jedem Bolzenende gewährleistet den guten Sitz des Hebels auf dem Bolzen 5 und damit die sichere Verbindung zwischen dem Ringende und dem Spannhebel 6. Natürlich wäre es im Rahmen der Erfindung auch möglich, das Lager 4 für den Bolzen 5 dadurch zu bilden, dass man durch Stanzen und Prägen am Ringende eine Öse herstellt. Eine derartige Öse ist im Bereich des anderen Ringendes lb vorhanden, wo sie mit 7 bezeichnet ist. Sie dient als Lager für den Lenker 8, der dieses Ringende lb mit dem Spannhebel 6 verbindet. Dieser Lenker 8 besteht aus einem beinahe geschlossenen Drahtbügel, dessen mittlerer Abschnitt 8d wie ausgeführt in der Öse 7 verschwenkbar gelagert ist. Die beiden Endabschnitte 8a und 8b sitzen je in einem Loch in den Seitenwangen 6a bzw. 6b des Spannbügels 6. Die Ausbuchtungen 8c zwischen dem mittleren Abschnitt 8d und den Endabschnitten 8a bzw. 8b dienen einerseits zur Verstärkung des Lenkers und andererseits ermöglichen sie, den Lenkerziemlich schmal auszugestalten, ohne dass er beim Spannen des Rings 1 am Gelenkbolzen 5 ansteht. Wie man aus der Zeichnung ersehen kann, weist jeder der beiden Wangen 6a und 6b einen Schlitz6cbzw. 6d auf. Im geschlossenen Zustand des Ringes, also so, wie erin den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, befindet sich zwischen diesen beiden Schlitzen 6c und 6d im Ring 1 eine durch Stanzen und Prägen erzeugte Öse 9. Durch diese drei in einer Linie liegenden Öffnungen lässt sich ein Sicherungselement stecken, also beispielsweise eine Schnur oder ein Draht, deren bzw. dessen Ende durch eine Plombe miteinander verbunden werden können, um so den Verschluss des Rings und damit den ganzen Ring 1, d. h. also auch das Gebinde gegen unbefugtes Öffnen sichern. Trotzdem durch die konstruktive Vereinfachung nicht mehr sechs, sondern nur noch vier Einzelteile zur Herstellung des Spannringes nötig sind, und sich der erfindungsgemässe Spannring dadurch merklich materialsparender und dadurch natürlich auch preisgünstiger als die bisher bekannten Spannringe herstellen lässt, weist der neue Spannring die gleiche Funktionssicherheit wie die bisher bekannten Spannringe auf.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Zum Festhalten des Deckels an einem Einweggebinde dienender Spannring (1) mit einem die beiden Ringenden (la, lb) miteinander verbindenden, einen Spannhebel (6) mit einem Lenker (8) aufweisenden Schnellspanner, wobei derSpannhebel (6) mittels eines Gelenkbolzens (5) am einen Ende (la) des Ringes (1) angelenkt ist und der Lenker(8) durch einen in der Nähe des anderen Ringendes (lb) angelenkten Drahtbügel (8) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe jedes Ringendes (la, lb) je eine durch Stanzen und Prägen erzeugte Öse (9,7) mit zur Ringachse paralleler Ösenachsevorhandenist, von denen die eine (7) als Lager für den Lenker (8) und die andere (9) zum Durchziehen eines den Spannhebel (6) in der geschlossenen Stellung sichernden Organs dient, und dass das Lager (4) für den Gelenkbolzen (5) durch eine Umbördelung des einen Ringendes oder durch eine dritte, durch Stanzen und Prägen erzeugte Öse gebildet wird.
- 2. Spannring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (6) einen U-förmigen Querschnitt aufweist und dass jede der beiden so gebildeten zur Ringebene parallelen Wangen (6a, 6b) mit einer Öffnung (6c, 6d) versehen ist, durch die sich in der geschlossenen Stellung des Spannhebels (6) das ihn in dieser Stellung sichernde Organ durchziehen lässt.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Families Citing this family (5)
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