CH674246A5 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Profilstabanordnung gemäss Oberbegriff von Anspruch 1.
Es sind Baukastensysteme zum Aufbau verschiedenster statischer bzw. bewegbarer Vorrichtungen und Maschineneinrichtungen bekannt. Durch Ablängen von Profilstäben mit in der Regel axial angeordneten T-Nuten können mittels Hammerbolzen zwei oder mehr Profilstäbe an Knotenpunkten in beliebigen Winkeln, die in einer oder mehreren Ebenen liegen, zusammengefügt werden. Ein Beispiel eines Verbindungssystems für einen solchen Baukasten kann beispielsweise in der CH-Patentschrift 645 957 entnommen werden. Solche Baukastensysteme sind für räumliche Aufbauten wie Maschinenständer, Gestelle, Standbauten usw. gut geeignet. Sie weisen in der Regel ebene, rechtwinklig zueinander stehende Begrenzungsflächen auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Baukastensystem gemäss Oberbegriff zu erweitern. Insbesondere soll eine neue Anschlussmöglichkeit für Profilstäbe geschaffen werden, wenn die T-Nuten durch einsteckbare Wände für Verbindungsbolzen mit Hammerkopf nicht mehr zur Verfügung stehen. Im weiteren sollen Weiterbaumöglichkeiten geschaffen werden, die mit dem System gemäss Oberbegriff nicht vorgesehen sind.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Summe der Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Mit dem erfindungsgemässen Verbindungsglied ist es möglich, bei Standbauten, Ständer oder Gestellen usw. Nonnelemente des Baukastensystems zu verbinden, obwohl die Nuten beispielsweise mit eingesteckten Wandplatten verschlossen sind. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung ist ein Weiter-s bau mit Normprofilstäben, ohne dass Wandfüllungen, die in die Nuten eingreifen, entfernt werden müssen. Das erfindungsge-mässe Verbindungsglied ermöglicht es auch, Profilstäbe in einer Diagonallinie eines ersten Profilstabes anzubauen.
Das Verbindungsglied ist mit einer Einrichtung für den io Anbau weiterer Profilstäbe versehen. Gemäss einem Ausführungsbeispiel kann das Verbindungsglied ein bis drei zum ersten Profilstab parallele T-Nuten aufweisen. Diese eignen sich zum Verbinden von im wesentlichen quer zum ersten Profilstab verlaufende Stäbe. Die angebauten Stäbe können gegenseitig einen i5 Winkel von zum Beispiel 45° einschliessen.
Die beiden Klauen können gegenseitig unbeweglich in einem vorbestimmten Winkel vorgesehen werden. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, die beiden Klauen scharnierartig miteinander zu verbinden und die Scharnierschenkel an Führungskanten, die paral-20 lei zur Scharnierachse verlaufen, zu führen. Wird die Scharnierachse parallel zu sich selbst durch einen Zugbolzen axial zum zweiten Profilstab verschoben, so kann auf die beiden Klauen eine Zangenbewegung übertragen werden. Eine Verbindung, die grosse Kräfte aufnehmen kann, wird dadurch geschaffen. 25 Wenn das Verbindungsglied Weiterbaumöglichkeiten für mehrere Profilstäbe schaffen soll, kann gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel das Verbindungsglied entlang einer durch die gemeinsame Eckkante verlaufende Diagonalfläche des ersten Profilstabes in zwei Teile mit je einer Klaue geteilt werden. Diese 30 Teile können mittels einer quer zur Diagonallinie verlaufenden Spannvorrichtung festklemmbar sein. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Spannvorrichtung aus einem Bolzen mit einer oder zwei kegelförmigen Vertiefungen und quer zum Bolzen bewegbare und in die Vertiefungen eingreifende Kegelspitz-35 schrauben besteht. Durch die Trennung des Verbindungsgliedes in zwei im wesentlichen symmetrische Hälften mit je einer Klaue erlaubt die Herstellung solcher Teile aus abgelängtem kaltgezogenem Profil, was eine rationelle Fertigung erlaubt.
In nachfolgenden sollen anhand von Figuren Beispiele der 40 Erfindung erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 einen Horizontalschnitt durch einen vertikalen Profilstab in einer Ecke eines Standes mit einer Draufsicht auf ein Verbindungsglied,
Figur 2 einen Horizontalschnitt durch einen Profilstab und « ein Verbindungsglied bei einem Maschinenständer,
Figur 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Figur 2. In Figur 1 ist ein erster Profilstab 2 eines Baukastensystems als Eckträger einer nur teilweise dargestellten Standbaute sichtbar. Der Profilstab 2 hat einen im wesentlichen rechtwinkligen Quer-50 schnitt, und auf allen vier Begrenzungsseiten 7, 7 sind axiale T-Nuten 5, 5' angeordnet. In den zwei T-Nuten 5' ist je eine Wand 3 bzw. 4 eingesteckt Die Einsteckwände 3,4 belegen die Nuten in der Regel über die gesamte Standhöhe, so dass die Nuten für Hammerbolzen 8, wie strichpunktiert angedeutet und 55 in der CH-Patentschrift 645 957 beschrieben, nicht mehr zur Verfugung stehen.
Ein Verbindungsglied 10 mit zwei Klauen 11 ist zwischen dem ersten Profilstab 2 und einem zweiten Profilstab 12 vorgesehen. Die Klauen 11 greifen in je eine T-Nut 5' von zwei einander so anstossenden Begrenzungsseiten 7 des ersten Profilstabes 2 ein. Durch eine Spannvorrichtung in der Form eines Zugbolzens 14 der mittels einer Madenschraube 15 in axialer Richtung 13 bzw. in der Längsachse des zweiten Profilstabes 12 verschiebbar ist, können die beiden Klauen 11 am Profilstab 2 festgeklemmt und b5 dadurch die beiden Profilstäbe 2, 12 miteinander verbunden werden.
Die beiden Klauen 11 sind über Schenkel 17 scharnierartig um eine Achse 15 miteinander verbunden. Die Schenkel 17 sind
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im weiteren an Führungskanten 19, die parallel zur Scharnierachse 15 verlaufen, gefuhrt. Durch die Zugkraft in Richtung 13 des Zugbolzens 14 wird die Scharnierachse 15, die vom Zugbolzen 14 ringförmig umschlossen ist, parallel zu sich selbst verschoben. Dabei werden die beiden Klauen 11 zangenartig am Profilstab 2 festgeklemmt.
Je nach Dimensionierung kann dieses Verbindungsglied 10 hohe Kräfte übertragen.
Der zweite Profilstab 12 ist in diesem Beispiel in einem Winkel 20 zu einer Parallelen 21 zu Begrenzungsseite T des ersten Profilstabes 2 angebracht. Dieser Winkel 20 kann durch entsprechende Wahl der Schenkellänge 17 bestimmt werden. Er kann zwischen 5° und 45°, vorteilhafterweise zwischen 30° und 45° betragen.
In Figur 2 und 3 ist ein Verbindungsglied 31 in den T-Nuten 32 eines ersten Profilstabes 30 festgeklemmt. Mit 33 ist ein in einer T-Nute eingestecktes Wandelement dargestellt. Das Verbindungsglied 31 ist entlang einer durch Eckkante 35 verlaufenden
Diagonalfläche 36 des ersten Profilstabes 30 in zwei Teile 37, 38 mit je einer Klaue 39, 39' unterteilt. Eine Spannvorrichtung 40 ist quer zur Diagonallinie 36 vorgesehen. Sie besteht aus einem Bolzen mit kegelförmigen Vertiefungen 42 und quer zum Bolzen s bewegbare und in die Vertiefungen 42 eingreifende Kegelspitzschrauben 43. Durch diese Spannvorrichtung 40 werden die Teile 37, 38 zusammengehalten und gleichzeitig kraftschlüssig in den T-Nuten 32 des ersten Profilstabes gehalten.
Das Verbindungsglied 31 hat in diesem Beispiel drei T-Nuten io 44, die parallel zu den T-Nuten 32 des ersten Profilstabes 30 verlaufen. Diese T-Nuten 44 sind geeignet, mehrere Profilstäbe quer zum ersten Profilstab zu befestigen. In diesem Beispiel ist das Verbindungsglied 31 so gestaltet, dass jeder Teil 37 und 38 je eine T-Nut 44 bzw. 44" aufweisen. Nach dem Anbau beider Teile 37, i5 38 wird zusätzlich noch eine weitere T-Nut 44' gebildet. Es versteht sich von selbst, dass im Rahmen der Erfindung das Verbindungsglied zusätzliche Teilebenen oder eine andere Anordnung bzw. eine andere Anzahl T-Nuten aufweisen kann.
G
1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Profilstabanordnung, bestehend aus Profilstäben und mindestens einem Verbindungsglied für Profilstäbe (2,12,30) mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt, die an mindestens zwei sich anstossenden Begrenzungsseiten (7,7') des Querschnitts axiale T-Nuten (5', 32) für Hammerbolzen (8) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (10, 31) Klauen (11, 39) aufweist, die in je eine T-Nut (5', 32) der beiden sich an einer gemeinsamen Eckkante (35) anstossenden Begrenzungsseiten (7, 7') eines ersten Profilstabes (2, 30) eingreifen, und dass eine gemeinsame Spannvorrichtung (14,15,40) die beiden Klauen
(11,39) in den beiden T-Nuten (5', 32) festklemmt und das Verbindungsglied (10, 31) Einrichtungen (44) für den Anbau mindestens eines weiteren Profilstabes (12) aufweist
2. Profilstabanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (31) zum ersten Profilstab (30) parallele T-Nuten (44) aufweist.
3. Profilstabanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (31) entlang einer durch die gemeinsame Eckkante (35) verlaufende Diagonalfläche (36) des ersten Profilstabes (30) in zwei Teile (37, 38) géteilt ist und jedes dieser Teile (37, 38) je eine Klaue (39, 39') aufweist, die mittels einer quer zur Diagonalfläche (36) verelaufenden Spannvorrichtung (40) mit Profilstab (30) festklemmbar ist.
4. Profilstabanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Diagonalfläche (36) verlaufende Spannvorrichtung (40) aus einem Bolzen mit kegelförmigen Vertiefungen (42) und quer zum Bolzen bewegbare und in die Vertiefung (42) eingreifende Kegelspitzschrauben (43) besteht.
5. Profilstabanordnung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (37, 38) aus kaltgezogenem Al-Profil abgelängt sind.
6. Profilstabanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klauen (11) scharnierartig über Scharnierschenkel (17) miteinander verbunden, diese Scharnierschenkel (17) an parallel zur Scharnierachse (15) verlaufenden Führungskanten (19) geführt sind und die Scharnierachse (15) mit einem Zugbolzen (14) verbunden ist, der in Längsrichtung (13) des weiteren Profilstabes (12) bewegbar und dabei festspannbar ist.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH368887A CH674246A5 (de) | 1987-09-24 | 1987-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH674246A5 true CH674246A5 (de) | 1990-05-15 |
Family
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Family Applications (1)
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| CH368887A CH674246A5 (de) | 1987-09-24 | 1987-09-24 |
Country Status (2)
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Families Citing this family (3)
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1988
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