CH674304A5 - - Google Patents

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CH674304A5
CH674304A5 CH322587A CH322587A CH674304A5 CH 674304 A5 CH674304 A5 CH 674304A5 CH 322587 A CH322587 A CH 322587A CH 322587 A CH322587 A CH 322587A CH 674304 A5 CH674304 A5 CH 674304A5
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CH
Switzerland
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bottle
locking
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slides
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CH322587A
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English (en)
Inventor
Klaus Delbrouck
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Klaus Delbrouck
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F1/00Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
    • A47F1/04Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs
    • A47F1/12Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from the side of an approximately horizontal stack
    • A47F1/125Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs dispensing from the side of an approximately horizontal stack with an article-pushing device
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D2331/00Details or arrangements of other cooling or freezing apparatus not provided for in other groups of this subclass
    • F25D2331/80Type of cooled receptacles
    • F25D2331/803Bottles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D2400/00General features of, or devices for refrigerators, cold rooms, ice-boxes, or for cooling or freezing apparatus not covered by any other subclass
    • F25D2400/08Refrigerator tables

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  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Flaschenentnahmefach, insbesondere für Untertischmöbel in Gaststätten, mit einem zum Unterbringen der Flaschen vorgesehenen Aufnahmeraum, in welchem die Flaschen mit Hilfe eines Flaschenvorschubes selbsttätig gegen die vordere, auf der Entnahmeseite liegende Begrenzungswand des Fachs transportierbar und dort nach oben durch einen Öffnungsbereich herausnehmbar sind.
Bekannte Flaschenentnahmefächer der genannten Art, deren Höhe etwas grösser als die Flaschenhöhe ist, dienen zum Aufbewahren und Kühlen verschlossener Flaschen, beispielsweise Bierflaschen, Limonadeflaschen und dergleichen, und haben den Vorteil, dass die gekühlten Flaschen am vorderen Fachende problemlos und schnell entnehmbar sind, ohne dass grosse Kühlschranktüren zu öffnen sind und ohne dass die Bedienungsperson weit nach hinten greifen muss, denn durch den Flaschenvorschub befinden sich die Flaschen stets in Griffnähe. Derartige Entnahmefächer sind beispielsweise aus der EP-0 004 921 bekannt.
Die bekannten Flaschenentnahmefächer lassen sich aber nur für kleinere Gaststätten anwenden, wo der Wirt oder eine einzelne Bedienungsperson hinter dem Tresen steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flaschenentnahmefächer auch auf die Bedürfnisse grösserer Gaststätten abzustimmen, damit die Entnahmefächer auch dann benutzbar sind, wenn Kellnerselbstbedienung gewünscht wird und/oder das Personal über den Tag mehrfach wechselt. Er-findungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass in dem auf der Entnahmeseite des Fachs liegenden Öffnungsbereich Kontrollsperren vorgesehen sind, die in seitlichen Abständen von mindestens einer Flaschenbreite nebeneinander angeordnet sind, dass die Kontrollsperren in ihrer Normalstellung den Öffnungsbereich zumindest soweit überdecken, dass eine Herausnahme der Flaschen aus dem Fach nicht möglich ist, und in ihrer Freigabstellung einen Durchgangsquerschnitt freigeben, der grösser als der grösste Flaschendurchmesser ist, dass beim Bewegen einer Kontrollsperre in eine Freigabestellung die übrigen Kontrollsperren automatisch blockiert sind und dass eine Bewegung der Kontrollsperren in die Freigabeposition erst nach Betätigung einer nur durch einen Berechtigten zugänglichen Entsicherung ausführbar ist.
Aufgrund der erfindungsgemässen Konstruktion ist es möglich, dass die einzelnen Kellner beispielsweise mit ihrem Kellnerschlüssel einen Schalter betätigen, mit welchem die Freigabe jeweils einer Kontrollsperre ausgelöst wird. Dabei können gleichzeitig parallel dazu Zählwerke laufen, die die
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Anzahl und Art der von dem jeweiligen Kellner entnommenen Flaschen registrieren. Selbstverständlich ist es möglich, in einer Theke auch mehrere mit Kontrollsperren gesicherte Flaschenentnahmefächer unterzubringen.
Die Kontrollsperren können beispielsweise als Schieber ausgebildet sein, die in Längsrichtung des Faches zwischen einer Sperrstellung und einer Freigabestellung verschieblich geführt sind, wobei jeder einzelnen Flaschenentnahmesteile ein gesonderter Schieber zugeordnet ist.
Die Schieber liegen zweckmässig über entsprechende Anschlageinrichtungen an einer gespannten Sperrschnur an, die im Sperrzustand nicht auslenkbar ist und dabei alle Schieber in ihrer Sperrstellung blockiert und im Freigabezustand nur soweit auslenkbar ist, dass nur ein einzelner Schieber in die Entnahmeposition verschiebbar ist.
Vorzugsweise ist dabei ein Ende der Sperrschnur an einem Fixpunkt befestigt, während das andere Ende mit einem Wegbegrenzer verbunden ist. Der mögliche Freigabeweg in dem Wegbegrenzer ist zweckmässig einstellbar, so dass das Entnahemfach zur abwechselnden Unterbringung von Flaschen mit verschiedenen Durchmessern geeignet ist.
Der Wegbegrenzer ist vorzugsweise elektrisch betätigbar, wobei bei Stromlosigkeit der Sperrzustand eingestellt ist, während durch Stromzufuhr der Freigabezustand eingeschaltet werden kann. Durch Einschaltung der Stromzufuhr beispielsweise mit Hilfe eines Kellnerschlüssels, kann also der Freigabezustand problemlos eingestellt werden.
Die Sperrschnur kann elektrisch leitend sein und an Führungsrollen, die an den Schiebern als Anschlageinrichtung ausgebildet sind und an Gegenrollen, die an Fixpunkten sitzen, entlang geführt sein, wobei die Rollen gegenüber dem Gehäuse elektrisch isoliert sein müssen; und die Schieber können in ihrer Freigabeposition die Sperrschnur mit dem Gehäuse elektrisch verbinden und dadurch einen Stromkreis über ein Zählwerk schliessen. Dabei ist sichergestellt, dass das Zählwerk nur dann betätigt wird, wenn der jeweilige Schieber durch die herausgenomme Flasche bis in die Freigabeposition ausgelenkt ist. Wenn lediglich durch den Kellnerschlüssel der Freigabezustand eingeschaltet wird, rückt das Zählwerk noch nicht weiter. Auch erfolgt keine Anzeige, wenn ein Schieber nur ein kurzes Stück aus seiner Sperrstellung verschoben wird, denn der elektrische Kontakt wird erst in der Freigabeposition des Schiebers geschlossen.
Jedem Schieber ist vorzugsweise eine Federkrafteinrichtung zugeordnet, die in Richtung auf die Sperrstellung der Schieber wirkt, so dass die Schieber nach ihrer Auslenkung durch eine herausgenommene Flasche automatisch und schnell in ihre Sperrstellung zurückgeführt werden, in der die Schieber dann sofort durch die Sperrschnur wieder gesichert werden.
Die Federkrafteinrichtung kann als durchgehendes Gummiband ausgebildet sein, das durch Ösen an der Rückseite jedes Schiebers sowie durch feste Ösen zu beiden Seiten der Schieber hindurchgeführt ist.
Die Sperrschieber können bei ihrer Bewegung in die Freigabeposition gegen eine Auflaufschräge auflaufen, wobei das hintere Schieberende so tief herabgeschwenkt wird, dass es unterhalb des oberen Endes der folgenden Flasche zu liegen kommt und somit als Nachrücksperre für die nächste Flasche wirkt. Dadurch ist sichergestellt, dass bei ausgelenktem Schieber nicht noch eine weitere Flasche entnommen werden kann.
Ferner können an den Sperrschiebern seitliche Sperrhebel vorgesehen sein, die beim Verschwenken der Schieber in die Freigabeposition zwischen die freizugebende Flasche und deren seitliche Nachbarflaschen eingreifen und dadurch als Seitensperre wirken, so dass beim Entnehmen einer Flasche auch nicht eine der seitlichen Flaschen mit durch die freigegebene Öffnung hindurchgezogen werden kann.
Darüber hinaus können an der Innenseite der vorderen Begrenzungswand jeweils zwischen zwei Flaschenpositionen Vorsprünge angeordnet sein, die als zusätzliche Seitensperren wirken.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel des Entnahmefachs,
Fig. 2 eine Ansicht des Entnahmefachs in Richtung des Pfeiles II aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Entnahmebereich des Fachs, teilweise im Schnitt, wobei die obere Abdeckung weggelassen worden ist,
Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrösserter Darstellung,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V—V aus Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI—VI aus Fig. 3, Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII —VII aus Fig. 3 und
Fig. 8 einen Übersichtsplan über die elektrische Schaltung der Vorrichtung.
Nach Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist das Flaschenentnahmefach 1 in ein Untertischkühlmöbel 2 integriert, welches seinerseits Teil einer Gaststättentheke sein kann. In dem Untertischkühlmöbel, welche in Tischhöhe mit einer Abstellplatte 3 versehen ist, können mehrere Flaschenentnahmefächer 1 übereinander und/oder nebeneinander angeordnet sein, so dass für jede in geschlossenen Flaschen angebotene Getränkeart ein gesondertes Fach zur Verfügung steht, aus welchem der Wirt und/oder die Kellner bei Bedarf die gekühlten oder auch ungekühlten Flaschen entnehmen können.
Jedes Flaschenentnahmefach 1 weist einen Aufnahmeraum 4, der sich durchgehend vom hinteren Ende des jeweiligen Untertischkühlmöbels 2 bis zum vorderen Entnahmebereich erstreckt und zur Aufnahme einer grösseren Anzahl von aufrechtstehenden Flaschen 5 dient, die hintereinander und nebeneinander in dichter Folge angeordnet sind.
Um zu erreichen, dass die Flaschen stets im Entnahmebereich griffbereit sind, ist in dem Flaschenfach ein Flaschenvorschub 6 vorgesehen, wie er beispielsweise in der EP-0 004 921 im einzelnen näher beschrieben ist. Der Flaschenvorschub 6 besteht aus einer Querleiste 7, die sich über die gesamte Breite des Flaschenentnahmefachs 1 erstreckt und mit Hilfe einer in der Zeichnung nur schematisch dargestellten Kraftübertragungseinrichtung 8 in Richtung zum Entnahmebereich antreibbar ist. Mit fortschreitender Entnahme der Flaschen 5 werden die folgenden Flaschen dann jeweils in die freiwerdenden Positionen nachgerückt, bsi sämtliche Flaschen aus dem Entnahmebereich entnommen bzw. neue Flaschen eingebracht werden.
Auf der Entnahmeseite weist das Fach 1 eine schräg nach vorn geneigte Begrenzungswand 9 auf, die in Kombination mit einem kurzen rechtwinklig zu dieser stehenden Bodenbereich 10 eine definierte Kippstellung für die Flaschen 5 bietet, so dass diese bequem schräg nach oben aus dem Fach entnommen werden können. Die vordere Begrenzungswand 9 kann als verschliessbare Klapptür oder, wie in der Zeichnung dargestellt, als starre Wand ausgebildet sein. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist es daher zweckmässig, den ständig nach oben offenen Bereich des Fachs mit einer wärmedämmenden Matte 11 zu verschlies-sen, um das Abfliessen von Kühlluft zu verhindern. Die Matte 11 wird dann lediglich zum Entnehmen der Flaschen 5 kurzzeitig angehoben.
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Damit man einen Überblick über die entnommenen Flaschen 5 hat, ist eine Einrichtung 12 zur Entnahmekontrolle vorgesehen, die im folgenden noch näher beschrieben wird. Die Einrichtung 12 dient einerseits als Sperre, um eine unbefugte Entnahme von Flaschen zu verhindern, und andererseits zur Registrierung der Flaschen, die von den berechtigten Personen entnommen werden, die beispielsweise mit Hilfe eines Kellnerschlüssels eine noch näher zu beschreibende Sperre lösen und bei der Betätigung der Sperre automatisch eine Registriereinrichtung betätigen.
Die Einrichtung 12 zur Entnahmekontrolle ist in den Figuren 3 bis 8 im einzelnen dargestellt.
Zu der Entnahmekontrolle gehört eine obere Abdeckplatte 12, die den freien Entnahmebereich auf der dem Kühlmöbel 2 zugewandten Seite teilweise überdeckt und gleichzeitig zur Halterung von Sperrschiebern 14 dient, die die in dem Aufnahmeraum 4 des Entnahmefachs befindlichen Flaschen gegen unbefugte Entnahme schützen und gleichzeitig bei ordnungsgemässer Entnahme eine Zählanzeige auslösen.
In Fig. 3 der Zeichnung ist der linke Teil des Entnahmebereiches über die Breite von zwei Flaschen dargestellt, wobei der rechte Schieber 14a in der Sperrstellung und der linke Schieber 14b in der Freigabstellung steht, in der die im Bereich des Schiebers 14b befindliche Flasche 5 aus dem Aufnahmeraum 4 des Fachs entnommen werden kann.
Die Schieber 14 sind an den dem Entnahmebereich zugewandten Seiten mit Hilfe von Tragstiften 15 an der oberen Abdeckplatte 13 geführt. Zur Führung dienen Schlitze 16, die in der oberen Abdeckplatte 13 ausgebildet sind und sich in der Hauptbewegungsrichtung der Schieber 14 erstrecken. Die Tragstifte 15 sind an ihren oberen Enden mit breiten Köpfen 17 versehen, die auf der Oberseite der Abdeckplatte 13 aufliegen. Die Stifte 15 erstrecken sich durch Öffnungen in den Schiebern 14 hindurch, in denen sie beweglich befestigt sind.
Das dem Entnahmebereich abgewandte Ende jedes Schiebers 14 ist mit einer angeformten Hülse 18 versehen, die beispielsweise durch Umbiegung einer Blechnase gebildet ist. Durch die Hülsen 18 aller Schieber ist ein starkes Gummiband 19 hindurchgeführt, welches an seinen beiden äusseren Enden fest an Halteböcken 20 sitzt, die an der Unterseite der Abdeckplatte 13 befestigt sind. Zwischen zwei Schiebern sind an der Unterseite der Abdeckplatte jeweils ein weiterer Haltebock 21 angeordnet, an welchem eine entsprechende Hülse 22 sitzt, durch welche das Gummiband 19 hindurchgeführt ist. Im Sperrzustand der Schieber fluchten die Hülsen 18 und 22 miteinander, so dass das Gummiband 19 zwischen den beiden äusseren Halteböcken 20 geradlinig und straff verläuft. Beim Verschieben eines Schiebers aus seiner Sperrstellung in die Freigabestellung wird das Gummiband 19 ausgelenkt, so dass der jeweilige Schieber mit einer Federkraft beaufschlagt wird, die auf die Sperrstellung des Schiebers gerichtet ist. Nach jeder Freigabe einer Flasche 5 wird der jeweilige Schieber 14 aufgrund des vorgespannten Gummibandes 19 wieder in seine Sperrstellung geschoben.
Unterhalb der Schieber 14 verläuft eine Sperrschnur 23, die auf der in der Zeichnung nicht dargestellten Seite des Entnahmefachs 1 fest verankert ist und auf der in Fig. 3 dargestellten linken Seite um eine Umlenkrolle 24 nach unten zu einem Wegbegrenzer 25 umgelenkt ist.
An der Unterseite jedes Schiebers 14 ist jeweils eine Führungsrolle 26 gelagert, die von der Entnahmeseite her an der Sperrschnur 23 anliegt. Jeweils zwischen zwei Schiebern oder auch zwischen dem Hnken Schieber 14b und der Umlenkrolle 24 ist an der Unterseite der oberen Abdeckplatte 13 je eine Gegenrolle 27 gelagert, die von der gegenüberliegenden Seite an der Sperrschnur anliegt.
Im gesperrten Zustand verläuft die Sperrschnur 23 geradlinig, wobei die Führungsrollen 26 der im Sperrzustand befindlichen Schieber 14 von der einen Seite und die Gegenrollen 27 von der anderen Seite an der Sperrschnur anliegen.
Wenn der Wegbegrenzer 25 in einer noch zu beschreibenden Weise die Sperrschnur 23 ein Stück freigibt, so kann, wie am Beispiel des Sperrschiebers 14b in Fig. 3 veranschaulicht, einer der Sperrschieber 14 in eine Freigabestellung zurückgeschoben werden, und zwar in der Weise, dass die jeweilige Bedienungsperson eine Flasche 5 herausnimmt und dabei den jeweiligen Schieber in die Freigabestellung verdrängt. In der Freigabstellung liegen die nach unten gezogenen Enden der Tragstifte 15 an der Sperrschnur 23 an.
Zumindest die obere Abdeckplatte 13, die Schieber 14, die Tragstifte 15 sowie die Sperrschnur 23 sind aus elektrisch leitfähigem Material hergestellt, beispielsweise aus Chrom-Nickel-Stahl. Die Rollen 25,26 und 27 bestehen dagegen aus elektrisch nicht leitendem Material oder sind gegenüber ihren Lagerstellen an dem Gehäuse bzw. der oberen Abdeckplatte 13 und den Schiebern elektrisch isoliert gelagert.
Wenn folglich in der Freigabestellung eines Schiebers 14 die Stifte 15 an der Sperrschnur 23 zur Anlage kommen, wird ein elektrischer Kontakt zwischen der Sperrschnur und der Abdeckplatte 13 bzw. dem Gehäuse hergestellt, wodurch eine elektrische Schaltung zur Betätigung eines Zählwerks vollzogen werden kann, wie im folgenden noch beschrieben wird.
Eine weitere Funktion der Schieber 14 besteht darin, im zurückgezogenen Freigabezustand, in welchem die vorderste Flasche aus dem Fach entnommen werden kann, für die folgende Flasche eine Nachrücksperre zu bilden. Um dieses Ziel zu erreichen führt der jeweilige Schieber 14 bei seiner Bewegung in die Freigabestellung nicht nur eine geradlinige Schubbewegung sondern gleichzeitig auch eine Schwenkbewegung aus. Diese Schwenkbewegung wird dadurch erreicht, dass zu beiden Seiten jedes Schiebers schräg nach unten gerichtete Zungen 28 angeordnet sind, die gegen je eine seitlich von den Schiebern liegende Auflaufschräge 29 auflaufen. Wie in Fig. 6 dargestellt, wird das hintere Ende des Schiebers 14, an welchem die Hülse 18 ausgebildet ist, beim Zurückschieben nach unten geschwenkt, so dass die Hülse 18 tiefer liegt als das obere Ende einer Flasche 5. Dadurch wird verhindert, dass in der Freigabestellung des jeweiligen Schiebers 14 nach der Entnahme der vordersten Flasche die folgende Flasche nachrücken und ebenfalls entnommen werden kann.
Ferner übernimmt jeder Schieber gleichzeitig auch die Funktion einer Seitensperre. Zu diesem Zweck sitzen an den Auflaufzungen 28 jedes Schiebers seitliche Sperrhebel 30, die bei der Bewegung der Schieber in die Freigabeposition zwischen die freizugebende Flasche und deren seitliche Nach-barflaschen eingreifen, so dass auch verhindert wird, dass ausser der freigegebenen Flasche auch noch eine seitlich danebenstehende Flasche mit herausgenommen werden kann. Als zusätzliche Seitensperre sind an der Innenseite der vorderen Begrenzungswand 9 jeweils zwischen zwei Flaschenpositionen im Querschnitt dreieckförmige Vorsprünge 31 angeordnet, die die einzelnen Flaschenpositionen im Entnahmebereich zuverlässig voneinander trennen.
Bei dem in Fig. 3,4 und 7 veranschaulichten Wegbegrenzer 25 handelt es sich um einen an sich bekannten elektrisch betätigbaren Türöffner, bei dem auf das Betätigungsglied ein Hebel 32 aus elektrisch isolierendem Kunststoff aufgesetzt ist. Die um die Umlenkrolle 24 nach unten umgelenkte Sperrschnur 23 ist durch eine Bohrung in dem Hebel 32 hindurchgezogen und an dem durchgezogenen Ende mit einer Kabelschelle 33 gesichert. Das freie Ende der Sperrschnur ist mit einem Kabelschuh 34 versehen, an welchen ein elektri5
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Der Weg des Hebels 32 ist einstellbar, und zwar mit Hilfe einer an der Oberseite des Hebels vorgesehenen Stellschraube 35, die gegen eine an dem Gehäuse des Wegbegrenzers 25 vorgesehene feste Begrenzungsnase 36 anschlägt. Durch Hineinschrauben oder Herausdrehen der Stellschraube 35 kann der Weg des Hebels 32 und dadurch der Freigabeweg der Sperrschnur 23 eingestellt werden.
Das Einrichten der Sperrschnur 23 erfolgt dadurch, dass zunächst sämtliche Sperrschieber 14 in die Ruhestellung gebracht werden. Dann wird die Sperrschnur an ihrem freien Ende straff gespannt und mit Hilfe der unterhalb des Hebels 32 vorgesehenen Kabelschelle 33 festgestellt. Dann wird der maximale Auslenkweg der Sperrschnur 23 festgelegt, der von dem jeweiligen Flaschendurchmesser bzw. der Flaschenform abhängt. Dies geschieht dadurch, dass bei freigegebenem Hebel 32 einer der Sperrschieber 14 in eine Freigabeposition gebracht wird, durch die sich die obere Stellung des Hebels 32 ergibt. In dieser Stellung des Hebels wird die Stellschraube in eine Position gebracht, in der sie an der Begrenzungsnase 36 anliegt.
Der elektrische Betätigungsmechanismus verläuft wie folgt:
Wie aus Fig. 8 zu entnehmen ist, ist eine Stromquelle 37 vorgesehen, die eine Gleichspannung von 12 Volt erzeugt. Die Spannung kann von einem Akku entnommen aber auch durch Gleichrichtung einer Wechselspannung erzeugt werden. Von der Stromquelle 37 verläuft ein erster Stromkreis über einen Schalter 38 sowie den Wegbegrenzer 25. Der Schalter 38 ist im vorliegenden Fall vorzugsweise ein mit einem Kellnerschlüssel betätigbares Schaltelement. Der Kellner kann also mit dem ihm zugeordneten Schlüssel den Stromkreis schliessen, wodurch der Wegbegrenzer 25 die Sperrschnur 23 für den vorgegebenen Auslenkweg freigibt. Der Kellner kann also eine der Flaschen 5 entnehmen, wobei der jeweilige Sperrschieber 14 in die Freigabeposition schwenkt und anschliessend durch die in entgegengesetzter
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Richtung wirkende Federkraft des Gummibandes 19 in die Sperrstellung zurückschnappt.
Ferner besteht ein zweiter Stromkreis, der ebenfalls von der Stromquelle 37 ausgeht, über den Schalter 38 verläuft und über den Kassencomputer 39 zu einem Kabelschuh 40 an der Abdeckplatte 13 führt. Auf der anderen Seiten führt dieser zweite Stromkreis von der Stromquelle 37 zu dem am Ende der elektrisch leitfähigen Sperrschnur 23 vorgesehenen Kabelschuh 34. Wenn nun bei betätigtem Schalter 38 einer der Sperrschieber 14 in seine Freigabeposition bewegt wird, so kommt ein elektrischer Kontakt zwischen der Sperrschnur 23 und der Abdeckplatte 13 zustande. Dieser Kontakt wird durch die unteren Enden der Tragstifte 15 bewirkt, die sich in der Freigabestellung des jeweiligen Sperrschiebers 14 an die Sperrschnur 23 anlegen. Kommt dieser Kontakt bei geschlossenem Schalter 38 zustande, so wird in dem Kassencomputer 39 die Entnahme einer Flasche 5 registriert.
Bei einem manipulierten Zurückbewegen eines Schiebers in die Sperrstellung bei gleichzeitigem Vorschieben eines zweiten Schiebers in die Freigabestellung wird der zweite Stromkreis in jedem Falle zumindest kurzzeitig unterbrochen, da die Stifte 15 der Schieber 14 nur in der Freigabeposition an der Sperrschnur 23 anliegen und damit den elektrischen Kontakt des zweiten Stromkreises, in dem der Kassencomputer liegt, schliessen. Eine unbefugte Flaschenentnahme ohne Zählanzeige ist somit ausgeschlossen.
Durch einen weiteren Ausbau des Systems, der in der Zeichnung nicht veranschaulicht ist, können auch mehrere Schalter 38 in Parallelschaltung vorgesehen sein, denen jeweils ein anderer Kellnerschlüssel zugeordnet ist, so dass jeder Kellner mit seinem eigenen Schlüssel die Flaschenfreigabe auslösen kann. Von den weiteren Schaltern muss dann allerdings ein gesondertes Kabel zu dem Kassencomputer 39 geführt werden, in welchem dann das dem jeweiligen Kassenschlüssel zugeordnete Zählwerk betätigt werden kann, so dass die von jedem Kellner entnommenen Flaschen gesondert registriert werden.
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6 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

674 304 PATENTANSPRÜCHE
1. Flaschenentnahmefach, insbesondere für Untertisch-kühlmöbel in Gaststätten, mit einem zum Unterbringen der Flaschen vorgesehenen Aufnahmeraum, in welchem die Flaschen mit Hilfe eines Flaschenvorschubes selbsttätig gegen die vordere, auf der Entnahmeseite liegende Begrenzungswand des Fachs transportierbar und dort nach oben durch einen Öffnungsbereich herausnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem auf der Entnahmeseite liegenden Öffnungsbereich des Fachs (1) Kontrollsperren (12) vorgesehen sind, die in seitlichen Abständen von mindestens einer Flaschenbreite nebeneinander angeordnet sind, dass die Kontrollsperren (12) in ihrer Normalstellung den Öffnungsbereich zumindest soweit überdecken, dass eine Herausnahme der Flaschen (5) aus dem Fach (1) nicht möglich ist, und in ihrer Freigabestellung einen Durchgangsquerschnitt freigeben, der grösser als der grösste Flaschendurchmesser ist, dass beim Bewegen einer Kontrollsperre (12) in eine Freigabestellung die übrigen Kontrollsperren automatisch blok-kiert sind und dass eine Bewegung der Kontrollsperren (12) in die Freigabeposition erst nach Betätigung einer nur durch einen Berechtigten zugänglichen Entsicherung ausführbar ist.
2. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollsperren (12) als Sperrschieber (14) ausgebildet sind, die in Längsrichtung des Fachs (1) zwischen einer Sperrstellung und einer Freigabestellung verschieblich geführt sind, wobei jeder einzelnen Flaschenentnahmesteile ein gesonderter Sperrschieber (14) zugeordnet ist.
3. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschieber über entsprechende Anschlageinrichtungen an einer gespannten Sperrschnur (23) anliegen, die im Sperrzustand nicht auslenkbar ist und dabei alle Schieber (14) in ihrer Sperrstellung blockiert und im Freigabezustand nur soweit auslenkbar ist, dass nur ein einziger Schieber (14) in die Entnahmeposition verschiebbar ist.
4. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Sperrschnur (23) an einem Fixpunkt befestigt und das andere Ende mit einem Wegbegrenzer (25) verbunden ist.
5. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mögliche Freigabeweg in dem Wegbegrenzer (25) einstellbar ist.
6. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegbegrenzer (25) elektrisch betätigbar ist, wobei bei Stromlosigkeit der Sperrzustand eingestellt ist, während durch Stromzufuhr der Freigabezustand einschaltbar ist.
7. Flaschenentnahmefach nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschnur elektrisch leitend ist und an Führungsrolle (26), die an den Schiebern (14) als Anschlageinrichtung ausgebildet sind, und an Gegenrollen (27), die an Fixpunkten sitzen, entlanggeführt ist, wobei die Rollen gegenüber der Abdeckplatte (13) elektrisch isoliert sind, und dass die Schieber (14) in ihrer Freigabeposition die Sperrschnur (23) mit der Abdeckplatte elektrisch verbinden und dadurch einen Stromkreis über ein Zählwerk (39) schliessen.
8. Flaschenentnahmefach nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Sperrschiebern (14) eine Federkrafteinrichtung zugeordnet ist, die in Richtung auf die Sperrstellung der Schieber wirkt.
9. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkrafteinrichtung als durchgehendes Gummiband (19) ausgebildet ist, das durch Ösen (18) an der Rückseite jedes Schiebers (14) sowie durch feste Ösen (22) zu beiden Seiten der Schieber hindurchgeführt ist.
10. Flaschenentnahmefach nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschieber (14) bei ihrer Bewegung in die Freigabeposition gegen eine Auflaufschräge (29) auflaufen, wobei das hintere Schieberende so tief herabgeschwenkt wird, dass es als Nachrücksperre unterhalb des oberen Endes der folgenden Flasche (5) zu liegen kommt.
11. Flaschenentnahmefach nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sperrschiebern (14) seitliche Sperrhebel (32) vorgesehen sind, die bei der Bewegung der Schieber (14) in die Freigabeposition zwischen die freizugebende Flasche und deren seitliche Nachbarflaschen als Seitensperre eingreifen.
12. Flaschenentnahmefach nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der vorderen Begrenzungswand (9) jeweils zwischen zwei Flaschenpositionen Vorsprünge (31) vorgesehen sind.
CH322587A 1986-08-29 1987-08-21 CH674304A5 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863629432 DE3629432A1 (de) 1986-08-29 1986-08-29 Flaschenentnahmefach, insbesondere fuer untertischkuehlmoebel

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Publication Number Publication Date
CH674304A5 true CH674304A5 (de) 1990-05-31

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ID=6308480

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH322587A CH674304A5 (de) 1986-08-29 1987-08-21

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