CH674330A5 - - Google Patents

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CH674330A5
CH674330A5 CH56588A CH56588A CH674330A5 CH 674330 A5 CH674330 A5 CH 674330A5 CH 56588 A CH56588 A CH 56588A CH 56588 A CH56588 A CH 56588A CH 674330 A5 CH674330 A5 CH 674330A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electrode
carrier
spark erosion
tool according
grinding wheel
Prior art date
Application number
CH56588A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Pollak
Original Assignee
Ewag Ag Masch Werkzeug
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/18Wheels of special form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft ein Kombinationswerkzeug gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zum Bearbeiten von harten bis sehr harten Werkstücken, beispielsweise von Teilen aus Hartmetall oder von Diamantsplitter enthaltenden Teilen, war es üblich, dass betreffende Werkstück mittels einer Funkenerosionsmaschine grob zu bearbeiten und anschliessend mittels einer Schleifmaschine fertig zu bearbeiten. Bei diesem Vorgehen war es notwendig, das Werkstück umzuspannen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kombinationswerkzeug zu schaffen, welches gestattet, das Werkstück mit einer einzigen Aufspannung sowohl grob als auch fein zu bearbeiten.
Das erfindungsgemässe Kombinationswerkzeug ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gekennzeichnet.
Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend mit Bezugnahme auf die Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Teil einer Schleifmaschine in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 die perspektivische Ansicht eines mit der Maschine gemäss der Fig. 1 bearbeiteten Werkstückes, und
Fig. 3 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel des erfin-dungsgemässen Kombinations Werkzeuges.
Die Fig. 1 zeigt den oberen Teil einer Schleifmaschine, die einen auf einem Maschinenrahmen 1 in Richtung der X-Achse verschiebbaren Ständer 2, eine am Ständer 2 angeordnete und in der Y-Achse verschiebbare Spindel 3 sowie einen in der Z-Achse 5 verschiebbaren und in der Richtung des Pfeiles B um eine senkrecht zur Z-Achse stehende Achse drehbaren Drehtisch 4 umfasst. Die Spindel 3 ist in einem Spindelstock 5 gelagert und wird durch einen Elektromotor 6 angetrieben. Der Elektromotor 6 ist über ein Getriebegehäuse 7 mit dem Spindelstock 5 verbun-io den. Auf das äussere Ende der Spindel 3 ist das erfindungsgemässe Kombinationswerkzeug 8 aufgesetzt, das mit Bezugnahme auf das in der Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel weiter unten näher beschrieben ist.
15 Das zu bearbeitende Werkstück 9 ist mittels einer nur schematisch dargestellten Spannvorrichtung 10 und Zwischenstücken 11 starr mit dem Drehtisch 4 verbunden. Der zu bearbeitende Teil des Werkstückes 9 befindet sich gegenüber der Frontseite des Kombinationswerkzeuges 8.
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Die Fig. 2 zeigt die perspektivische Darstellung des Werkstückes 9, das beispielsweise ein Drehmeissel für die Holzbearbeitung oder ein Einstecher sein kann. Das Werkzeug 9 besitzt einen Schaft 12 aus Stahl, an dessen einem Ende eine Platte 13 25 aus einem Hartmetall oder polykristallinem Diamant befestigt ist. Das Kombinationswerkzeug 8 dient vorzugsweise nur zum Bearbeiten der harten bzw. sehr harten Platte 13.
In der Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäs-30 sen Kombinationswerkzeuges 8 im Schnitt dargestellt. Das Werkzeug 8 umfasst einen Aufnahmeflansch 14, der mit bekannten und deshalb nicht näher dargestellten Mitteln drehfest auf die Spindel 3 der in der Fig. 1 dargestellten Schleifmaschine aufsetzbar ist. Der Aufnahmeflansch 14 besitzt einen mit einem Aussen-35 gewinde 15 versehenen Zapfen 16, auf den eine Stahlscheibe 17 und ein topfförmiger Schleifscheibenträger 18 aufgesetzt und durch eine Schraubenmutter 19 drehfest mit dem Aufnahmeflansch 14 verbunden sind. An der Stirnfläche des Schleifscheibenträgers 18 ist eine ringförmige Diamantschleifscheibe 20, 4() beispielsweise durch Kleben, befestigt.
An der dem Schleifscheibenträger 18 abgewandten Seite der Stahlscheibe 17 ist ein Elektrodenträger 21 mittels Schrauben 22 befestigt. Zwischen dem Elektrodenträger 21 einerseits und der Stahlscheibe 17 sowie dem Aufnahmeflansch 14 andererseits ist 45 ein im Querschnitt betrachtet Z-förmiger Isolierkörper 23 zum elektrischen Isolieren des Elektrodenträgers 21 gegenüber der Stahlscheibe 17 bzw. dem Aufnahmeflansch 14 angeordnet. Dem gleichen Zweck dient eine Isoliertülle 24, durch welche die Schrauben 22 gegenüber dem Elektrodenträger 21 elektrisch 50 isoliert ist.
An der Stirnseite des ringförmigen Elektrodenträgers 21 ist eine ringförmige Funkenerosionselektrode 25 beispielsweise durch Kleben befestigt. Um ein Verdrehen der Funkenerosions-55 elektrode 25 gegenüber dem Elektrodenträger 21 zu verhindern, erstrecken sich mehrere Mitnehmerstifte 26 durch Bohrungen 27 in dem Elektrodenträger 21 und ragen in Sackbohrungen 28 in der Funkenerosionselektrode 25 hinein.
Aus der Fig. 3 ist leichter ersichtlich, dass mit der Funkenero-60 sionselektrode 25 zuerst ein Teil der am Schaft 12 des Werkstük-kes 9 befestigten Platte 13 abgetragen wird. Durch die gestrichelte Linie 29 ist angedeutet, bis wohin mit der Funkenerosionselektrode 25 Material abgetragen werden soll, wozu das Werkstück 9 auf die gegenüberliegende Seite der Funkenerosionselek-55 trode 25 verbracht wird, indem das Werkstück 9 auf dem Drehtisch 4 gedreht und der Ständer 2 längs der X-Achse bewegt wird. Nachdem das Werkstück 9 bzw. die Platte 13 annähernd, d. h. bis auf wenige hundertstel Millimeter auf ihr Endmass
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bearbeitet worden ist, wird die grob vorbearbeitete Platte 13' in den Bereich der Stirnseite der Schleifscheibe 20 verbracht, um auf die Endmasse geschliffen zu werden.
Zum erosiven Bearbeiten wird dem Elektrodenträger 21 über nicht dargestellte Mittel der elektrische Bearbeitungsstrom zugeführt und über andere, nicht dargestellte Mittel, kann die Bearbeitungsflüssigkeit in den Elektrodenspalt zwischen der Funkenerosionselektrode 25 und der zu bearbeitenden Platte 13 eingeführt werden.
Das oben beschriebene Kombinationswerkzeug 8 gestattet das Grobbearbeiten und das Feinbearbeiten eines harten bzw. sehr harten Werkstückes mit nur einer einzigen Aufspannung desselben. Dadurch wird die Genauigkeit erhöht und die Arbeitszeit verringert.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

674 330 PATENTANSPRÜCHE
1. Kombinationswerkzeug, das zum Bearbeiten eines Werkstückes auf eine Spindel einer Schleifmaschine aufsetzbar ist, gekennzeichnet durch einen mit der Spindel drehfest verbindbaren Aufnahmeflansch (14), eine an einem Schleifscheibenträger (18) befestigte Schleifscheibe (20) und eine an einem Elektrodenträger (21) angeordnete Funkenerosionselektrode (25), wobei der Elektrodenträger (21) gegenüber dem Aufnahmeflansch (14) bzw. dem Schleifscheibenträger (18) elektrisch isoliert ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe (20) und die Funkenerosionselektrode (25) ringförmig ausgebildet sind.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeflansch (14) einen mit einem Aussengewinde (15) versehenen Zapfen (16) aufweist und dass auf den Zapfen (16) eine Stahlscheibe (17) und der Schleifscheibenträger (18) aufgesetzt und durch eine auf das genannte Aussengewinde (15) aufgeschraubte Mutter (19) mit dem Aufnahmeflansch starr verbunden sind.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenträger (21) mittels Schrauben (22) an der Stahlscheibe (17) befestigt ist, dass zwischen der Stahlscheibe (17) und dem Elektrodenträger (21) ein Isolierkörper (23) angeordnet ist.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verhindern des Verdrehens der Funkenerosionselektrode (25) gegenüber dem Elektrodenträger (21) wenigstens ein Mitnehmerstift (26) vorhanden ist und dass ein Ende des Mitnehmerstiftes (26) in eine Bohrung (27) im Elektrodenträger und das andere Ende des Mitnehmerstiftes in eine Sackbohrung (28) in der Funkenerosionselektrode (25) hineinragt.
6. Werkzeugnach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkenerosionselektrode (25) gegenüber der Schleifscheibe (20) axial versetzt angeordnet ist.
CH56588A 1988-02-16 1988-02-16 CH674330A5 (de)

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DE19893902612 DE3902612A1 (de) 1988-02-16 1989-01-30 Kombinationswerkzeug zum bearbeiten eines werkstueckes

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DE3902612C2 (de) 1990-12-20
DE3902612A1 (de) 1989-08-24

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