CH674394A5 - - Google Patents
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- CH674394A5 CH674394A5 CH3544/87A CH354487A CH674394A5 CH 674394 A5 CH674394 A5 CH 674394A5 CH 3544/87 A CH3544/87 A CH 3544/87A CH 354487 A CH354487 A CH 354487A CH 674394 A5 CH674394 A5 CH 674394A5
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Stütze zum Herstellen von Schnurgerüsten, die einen pfahlartigen, eine Halterung für starre Querelemente des Schnurgerüstes tragenden Hauptkörper und einen zum stabilen Halten des Hauptkörpers dienende Unterstützungsvorrichtung mit mindestens einem Stützbein aufweist, das eine im spitzen Winkel vom Hauptkörper abstehende Stützstrebe und im Bereich von dessen bodenseitigem Ende mindestens eine von einer Nagelfüh-s rungseinrichtung gebildete Nagelausnehmung für einen in den Boden einzutreibenden Erdnagel besitzt.
Eine derartige Stütze geht beispielsweise aus der DE-PS 2 202131 hervor. Ein mit Hilfe solcher Stützen hergestelltes Schnurgerüst dient zum Bestimmen des Verlaufs von io Mauern beim Errichten von Bauwerken, indem man um den Grundriss des Bauwerks herum eine Mehrzahl von Stützen aufstellt und über die Querelemente miteinander verbindet, wonach an den Querelementen dem Verlauf der Mauern entsprechend verlaufende Schnüre befestigt werden.
ls Es ist ersichtlich, dass man solche Stützen äusserst stabil im Erdboden verankern muss, damit sie unverrückbar an Ort und Stelle bleiben, selbst wenn verhältnismässig grosse Querkräfte auf sie ausgeübt werden. Dieses Verankern erfolgt mittels Erdnägeln - auch Heringe genannt -, die man durch die 20 jeweiligen Nagelausnehmung eintreibt. Dem stabilen Halt der Stütze entsprechend ist jedoch der Schnurgerüstabbau mit Schwierigkeiten verbunden, da man hierzu die fest im Erdboden sitzenden Erdnägel herausziehen muss. Diese weisen nur einen bundartigen Nagelkopf auf, der sich nur 2s schwierig packen lässt. Ein Lockern durch Rütteln an der Stütze ist beschwerlich, vor allem wenn - wie es regelmässig der Fall ist - mehrere Stützbeine an jeder Stütze angebracht sind, und kann ausserdem ein Deformieren der Erdnägel zur Folge haben.
30 Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Stütze der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Verankerung im Boden auf einfache und schnelle Weise und ohne Beschädigungsgefahr gelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass 35 der Hauptkörper und/oder das Stützbein ein Untergreifstück aufweist, das zum Lösen der Stütze bzw. des Stützbeins vom Boden von einem Hebewerkzeug untergreifbar ist.
Als Hebewerkzeug kommen die verschiedensten Gegenstände in Frage, wie sie in grosser Vielzahl auf jeder Baustelle 40 herumliegen. So kann man beispielsweise einen beliebigen Eisenstab oder auch einen unbenutzten Erdnagel verwenden. Das jeweilige Hebewerkzeug führt man unter dem Untergreifstück durch, so dass es sich endseitig auf dem Erdboden abstützt.
45 Es bildet dann einen am Untergreifstück anliegenden Hebel, dessen dem sich am Boden abstützenden Ende entgegengesetztes Ende von Hand hochgehoben wird, wobei der Hauptkörper und mit diesem gegebenenfalls die ganze Stütze bzw. das Stützbein vom Boden abhebt und dabei der oder die so jeweiligen Erdnägel herausgezogen werden. Bei entsprechender Länge der als Hebewerkzeug verwendeten Stange od. dgl. ist hierfür wegen der Hebelübersetzung nur eine verhältnismässig kleine Kraft erforderlich. Falls in Ausnahmefällen das «Hochheben» nicht gelingen sollte, kann man an 55 dem jeweiligen Untergreifstück auch ein von einem Kran herabhängendes, vom Kran anschliessend hochgezogenes Seil einhängen.
Bei der Stütze gemäss der DE-PS 2 202 131 weist das mindestens eine Stützbein am bodenseitigen Ende der Stützstrebe 60 eine auf dem Boden sitzende Stützplatte auf, von der auch der Rohrstutzen hochstehen kann. Bei einer solchen Stütze ist es zweckmässig, dass die Stützplatte zum Boden hin abgekantete Plattenrandbereiche besitzt, die sich zur weiteren Verbesserung der Verankerung der Stütze im Boden in diesen 65 eingraben. Mit Hilfe des Untergreifstücks lassen sich auch solche besonders gut verankerten Stützen ohne Schwierigkeiten wieder abbauen.
Im Falle der Anordnung gemäss der DE-PS 2 202 131 ist
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der mindestens eine Rohrstutzen am bodenseitigen Ende der stützungsvorrichtung vorgesehen, die einerseits mit dem
Stützstrebe mit Bezug auf den Hauptkörper geneigt, so dass Hauptkörper 2 verbunden ist und andererseits im Erdreich der eingeschlagene Erdnagel im Boden entsprechend schräg verankert werden kann. Diese Unterstützungsvorrichtung verläuft und ein Verbeissen der Erdnägel im Untergrund besteht beim Ausführungsbeispiel aus drei Stützbeinen 8,9
stattfindet. Hier ist es nun gemäss weiterer Erfindung gün- 5 und 10, die zusammen ein Dreibein ergeben. Dabei können,
stig, dass der Rohrstutzen relativ zur von der Stützstrebe und wie dargestellt, zwei Stützbeine 9,10 eine Zweibeineinheit dem Hauptkörper aufgespannten Ebene schräg verläuft. Dies bilden, während das dritte Stützbein 8 hiervon unabhängig erleichtert das Einschlagen des jeweiligen Erdnagels, da auf ist. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch diese Weise die die Rohrstutzenachse enthaltende Vertikal- eine andere Anzahl von Stützbeinen vorhanden sein kann,
ebene nicht mit der von der Stützstrebe und dem Haupt- io ebenso wie es nicht erforderlich ist dass mehrere Stützbeine körper aufgespannten Ebene zusammenfällt, sondern mit zu einer Einheit zusammengefasst sind.
dieser einen spitzen Winkel bildet, so dass sich der Arbeiter Jedes Stützbein, beispielsweise das Stützbein 8, besitzt eine seitlich neben den Rohrstutzen stellen und ein Schlagwerk- im spitzen Winkel vom Hauptkörper 2 zum Erdboden hin zeug zum Eintreiben des Erdnagels mühelos in der Vertikale- abstehende Stützstrebe 11, die mittels einer in Längsrichtung bene der Rohrstutzenachse bewegen kann. is des Hauptkörpers 2 verstellbaren Muffe, Hülse od. dgl. Füh-
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand rungspartie 12 am Hauptkörper 2 befestigt ist. Zweckmäs-
der Zeichnung beschrieben. Es zeigen : sigerweise ist die Führungspartie 12 ausserdem drehbar am
Hauptkörper 2 angeordnet, so dass man das jeweilige Stütz-
Fig. 1 eine Schnurgerüststütze in schematischer Darstel- bein 8 von einer beliebigen Umfangsstelle des Hauptkörpers lung in Schrägansicht, 20 abstehen lassen kann. Beim Ausführungsbeispiel wird die Fig. 2 u. 3 jeweils die Teildarstellung eines variierten Stütz- Führungspartie 12 von einem U-förmigen Führungsbügel beins einer ansonsten gleichen Stütze und gebildet, wobei den beiden U-Schenkeln ein den Haupt-
Fig. 4 die Stütze nach Fig. 1 im Horizontalschnitt gemäss körper 2 im Führungsbügel verklemmender Klemmkeil 13
der Schnittlinie IV-IV. zugeordnet ist. Das Festlegen der Führungspartie 12 und
25 somit des jeweiligen Stützbeins 8 in der jeweiligen Stellung Die in Fig. 1 in einer Gesamtansicht dargestellte Stütze 1 am Hauptkörper 2 kann j edoch auch in anderer Weise wird zu mehreren angewendet und dient zum Herstellen von getroffen sein. Beim Stützbein 8 handelt es sich um ein einsogenannten Schnurgerüsten, mit deren Hilfe der Verlauf zelnes Stützbein, so dass von der Führungspartie 12 nur die von Mauern beim Errichten von Bauwerken bestimmt wird. Stützstrebe 11 absteht und von dieser Verbindungsstelle aus Die Stütze 1 weist einen pfahlartigen Hauptkörper 2 auf, der 30 schräg nach unten und aussen verläuft. Demgegenüber ist insbesondere aus Metall besteht und zweckmässigerweise den beiden anderen Stützbeinen 9 und 10 eine gemeinsame einen kreisrunden Aussenquerschnitt besitzt. Im darge- Führungspartie zugeordnet, die der Führungspartie 12 entstellten Falle handelt es sich um ein Rundrohr. An seinem spricht, so dass die beiden Stützbeine 9,10 zusammen in der bodenseitigen Ende weist der pfahlartige Hauptkörper 2 ein gewünschten Höhe und in der gewünschten Drehlage am in einer Spitze auslaufendes Befestigungsende 3 auf, das 35 Hauptkörper 2 festlegbar sind. Beim Ausführungsbeispiel ist leicht in das Erdreich eindringen kann. Oberhalb dieses Befe- die jeweilige Stützstrebe 11 starr an der zugeordneten Füh-stigungsendes 3 sitzt am Hauptkörper 2 ein radial vorste- rungspartie 12 angebracht. Die Verbindung kann jedoch hender Schlagkörper 4, auf den zum Eintreiben des Befesti- auch gelenkig sein, so dass der Winkel zwischen Haupt-gungsendes 3 in das Erdreich mit einem Hammer od. dgl. ein- körper 2 und Stützstrebe 11 veränderbar ist. Diese eventuell geschlagen werden kann. 40 vorhandene Gelenkstelle ist bei 14 angedeutet.
Hauptkörper 2 trägt ferner eine beim Ausführungsbeispiel Jedes Stützbein 8,9,10 ist an seinem bodenseitigen Ende von angeschweissten Haltebügeln 5 gebildete Halterung, die im Bereich vom Stützenstrebenende mit einer Nagelausneh-zum Halten von z. B. latten- oder stangenartigen starren mung 15 versehen, durch die hindurch ein Erdnagel 16-Querelementen 6 des Schnurgerüstes dienen. Im darge- auch Hering genannt - in den Erdboden eingetrieben werden stellten Falle sind zwei um einen Winkel von 90 0 versetzte 45 kann. Anstelle einer Nagelausnehmung 15 können an jedem Haltebügel 5 vorhanden, in die jeweils ein rechtwinkelig zum Stützbein auch mehrere nebeneinander angeordnete Nagelanderen Querelement verlaufendes Querelement 6 eingesetzt ausnehmungen für eine entsprechende Anzahl von Erdnä-werden kann. Anstelle von starr angeordneten Haltebügeln geln angebracht werden. Die Nagelausnehmung 15 wird können diese auch nach oben und unten verschieblich sowie beim bevorzugten Ausführungsbeispiel von einer Nagelfüh-verdrehbar und in der jeweiligen Lage feststellbar am Haupt- 50 rungseinrichtung gebildet, damit man eine möglichst gross-körper befestigt sein, beispielsweise indem sie an einer flächige Führung bzw. eine Mehrpunktlagerung für den Erd-Klemmuffe, Klemmhülse usw. sitzen. Die Querelemente 6 nagel 16 erhält. Zweckmässigerweise handelt es sich hier um sind in den Haltebügeln 5 festlegbar, was beispielsweise mit einen Rohrstutzen 17. Dabei kann die Anordnung vorteilhaft Hilfe einer das jeweilige Querelement 6 gegen den Haupt- so getroffen sein, dass das jeweilige Stützbein 8,9 bzw. 10 am körper 2 drückenden Klemmschraube 7 erfolgen kann. 55 bodenseitigen Ende der Stützstrebe 11 eine auf dem Erd-
Hat man dem Grundriss des zu errichtenden Gebäudes boden sitzende Stützplatte 18 aufweist, von der beim Ausfüh-
entsprechend eine Mehrzahl von Stützen 1 aufgestellt und in rungsbeispiel auch der Rohrstutzen 17 hochsteht.
noch zu beschreibender Weise im Erdboden verankert, befe- Dabei ist der Rohrstutzen 17 mit Bezug auf den Haupt-
stigt man an ihnen die von Stütze zu Stütze verlaufenden körper 2 geneigt, und zwar in Draufsicht auf die von dem
Querelemente 6. Dabei kommt es auf den Aufstellort der 60 Hauptkörper 2 und der Stützstrebe 11 aufgespannten Ebene
Stützen 1 und den Verlauf der Querelemente 6 nicht beson- gesehen in dieser Ebene. Vorzugsweise ist hierbei vorge-
ders genau an, da diese nur zum Halten von an ihnen sehen, dass die Rohrstutzenachse von oben nach unten anschliessend befestigten, stark gespannten Schnüren gesehen nach innen zur Achslinie des Hauptkörpers 2 hin dienen, die sich dem Mauerverlauf des Gebäudes entspre- geneigt ist, so dass der Erdnagel 16 im Boden nicht vertikal,
chend erstrecken. Die starren Querelemente 6 bilden ferner 65 sondern mit entsprechender Neigung verläuft und sich somit eine Versteifung des gesamten Schnurgerüstes, da über sie die sozusagen im Untergrund verbeisst. In Abwandlung zum einzelnen Stützen 1 fest miteinander verbunden sind. dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem die Stützbeine
Zum stabilen Halten des Hauptkörpers 2 ist eine Unter- jeweils eine starre Einheit bilden, kann die Neigung des
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Rohrstutzens 17 in der genannten Ebene auch veränderbar bereich 22, an den die Stützstrebe 11 und der Rohrstutzen 17
sein, beispielsweise indem man die Gelenkstelle 14 vorsieht, angesetzt sind, einen stumpfen Winkel. Des weiteren ist die so dass sich die Rohrstutzenneigung gleichzeitig mit der Nei- Anordnung hierbei bevorzugt so getroffen, dass nur zwei ein-
gung der Stützstrebe 11 verändert, oder indem man am ander entgegengesetzte Plattenrandbereiche, zweckmässiger-bodenseitigen Ende der Stützstrebe 11 oder am bodenseitigen s weise die beiden im wesentlichen parallel zur vom Haupt-
Ende des Rohrstutzens 17 eine entsprechende Gelenkstelle körper 2 und der Stützstrebe 11 aufgespannten Ebene verlau-
vorsieht. fenden Plattenrandbereiche 20,21, abgekantet sind. Diese
Mit den bis jetzt beschriebenen Massnahmen erhält man abgekanteten Plattenrandbereiche 20,21 dringen in den Erdeine Stütze, die auch an beliebig steilen Hanglagen einsetzbar boden ein, was eine weitere Stabilitätserhöhung, vor allem in ist und unabhängig von der Neigung und der Planheit des io Querrichtung, mit sich bringt.
Bodens einen äusserst stabilen Halt besitzt, ohne dass bei der Die Erdnägel 16 sind an ihrem in den Boden einzutrei-Verankerung die Bodenbeschaffenheit eine wesentliche benden Ende angespitzt. Am anderen Ende weisen sie einen Rolle spielt. Da das oder die Stützbeine höhenverschiebbar wulstartigen Nagelkopf 23 auf, der sich nach dem Eintreiben und um den Hauptkörper 2 herum drehbar sind, können sie des jeweiligen Erdnagels auf der Oberkante des zugehörigen auch bei extremen Hanglagen oder bei unebenem Boden is Rohrstutzens 17 od. dgl. abstützt, so dass das bodenseitige leicht an die gegebenen Geländeverhältnisse angepasst Ende des Stützbeins fest nach unten gehalten wird. Beim werden. Da das Stützbein oder die Stützbeine ferner einen Abbau des Schnurgerüstes müssen diese festsitzenden Erdspitzen Winkel mit dem Hauptkörper 2 einschliessen, nägel 16 wieder herausgezogen werden. Dies ist jedoch können in den jeweils von einem Stützbein und dem Haupt- beschwerlich, vor allem weil der Nagelkopf 23 nur eine körper aufgespannten Ebenen sehr grosse Kräfte aufge- 20 wenig griffige Angriffsfläche für ein entsprechendes Werkfangen werden. Ausserdem dringen die Erdnägel Verhältnis- zeug bietet. Dieses Problem stellt sich nicht nur bei der darge-mässig tief in den Erdboden ein, so dass auch eine grosse Sta- stellten Stütze mit die Erdnägel aufnehmenden Rohrstutzen, bilität gegen quer zu den genannten Ebenen gerichtete Kräfte sondern prinzipiell auch bei anders gebildeten Nagelausneh-gegeben ist. Dazuhin wird die Eindringtiefe des Hauptkör- mungen, die im einfachsten Falle unter Weglassen des Rohr-pers durch die Stützbeine nicht begrenzt, da ja diese in die 25 stutzens von einem einfachen Loch in der Stützplatte jeweils erforderliche Höhenstellung verschoben werden gebildet werden können. Es tritt jedoch um so mehr auf, je können. Infolge der Rohrstutzen od. dgl. Nagelführungsein- fester der Erdnagel bzw. das zugehörige Stützbein verankert richtung können die Erdnägel sicher eingeschlagen werden, ist.
ohne dass unerwünschte Richtungsänderungen auftreten. Um hier Abhilfe zu schaffen, weist das Stützbein 8 Der geneigte Verlauf der Rohrstutzen od. dgl. Nagelfüh- 30 (Gleiches gilt auch für die anderen Stützbeine 9,10 bzw. für rungseinrichtungen bringt mit sich, dass die Erdnägel im eine von mehreren Stützbeinen gebildete Stützbeineinheit) Boden entsprechend schräg verlaufen, so dass sich die ein Untergreifstück 24 auf, das zum Lösen des jeweiligen Heringe im Untergrund sozusagen verbeissen, was die Veran- Stützbeins 8 vom Boden von einem Hebewerkzeug unter-kerungskräfte weiter erhöht. Des weiteren liegt bei einge- greifbar ist. Das Untergreifstück 24 ist mit Abstand zur Stütz-schlagenen Erdnägeln eine unverrückbare Verbindung zwi- 35 bein-Unterseite und somit bei aufgestellter Stütze mit sehen diesen und den Rohrstutzen od. dgl. Nagelführungs- Abstand zum Erdboden angeordnet, so dass man beispiels-einrichtungen vor, da sich eine grosse Anlagefläche bzw. eine weise ein stangenförmiges Hebewerkzeug, das auch von Mehrpunktlagerung, die einer Verrückung entgegensteht, einem nicht benutzten Erdnagel 16 gebildet werden kann, ergibt. Zur Gesamtstabilität trägt auch der den Hauptkörper unter ihm hindurchführen kann. Das Hebewerkzeug bildet 2 umschliessende Bügel 12 od. dgl. bei. 40 dann einen sich am dem Arbeiter entgegengesetzten Ende am Je nach Bodenbeschaffenheit und Geländeneigung kann es Boden abstützenden Hebel und greift von unten her am zwi-erforderlich sein, nur ein Stützbein vorzusehen, insbeson- sehen dem Arbeiter und dem abgestützten Werkzeugende dere bei extremen Hanglagen. Durch die geneigten oder neig- angeordneten Untergreifstück 24 an. Zieht der Arbeiter das baren Rohrstutzen od. dgl. wird auch in diesem Falle eine ihm zugewandte Hebelende nach oben, wird das Untergreifzug- und druckfeste Anordnung gewährleistet. Im übrigen 45 stück 24 und mit diesem das jeweilige Stützbein sozusagen erhält man durch die starren Querelemente 6 eine unterstüt- hochgehebelt, so dass dieses und damit auch der Erdnagel 16 zende Aussteifung. vom Erdboden freikommt. Dabei kann es günstig sein, wenn
Der Rohrstutzen 17 od. dgl. ist nicht nur auf den Haupt- man zuvor die Verbindung zwischen Stützbein und Hauptkörper 2 hin geneigt, sondern verläuft gleichzeitig relativ zur körper 2 löst. Als Hebewerkzeug können die verschiedensten von der Stützstrebe 11 und dem Hauptkörper 2 aufge- so Gegenstände in Frage kommen, wie sie regelmässig auf Bauspannten Ebene schräg, und zwar derart, dass die die Rohr- stellen herumliegen. Das Herausziehen erfolgt um so stutzenachse enthaltende Vertikalebene 19, die in Fig. 4 leichter, je länger der zwischen dem Untergreifstück 24 und rechtwinkelig zur Zeichenebene steht und dort strichpunk- dem Arbeiter befindliche Hebelarm ist.
tiert angedeutet ist, mit der von der Stützstrebe 11 und dem Das Untergreifstück sollte sich in der Nähe des bodensei-
Hauptkörper 2 aufgespannten Ebene einen spitzen Winkel 55 tigen Stützbeinendes befinden. Beim Ausführungsbeispiel bildet. Insgesamt ist also die Rohrstutzenachse so geneigt, gemäss den Fig. 1 und 4 ist das Untergreifstück 24 am Rohr-
dass sie schräg auf den Hauptkörper 2 zu und dabei gleich- stutzen 17 angeordnet. Dabei steht es vom Rohrstutzenum-
zeitig zur Seite hin verläuft. Diese zusätzliche seitliche Nei- fang nach radial aussen ab, wobei es zweckmässigerweise an gung bringt den Vorteil mit sich, dass sich der Arbeiter beim der der Stützstrebe 11 abgewandten Seite des Rohrstutzens
Einschlagen des Erdnagels 16 seitlich neben das jeweilige 60 angeordnet ist was eine gute Zugänglichkeit von beiden
Stützbein stellen und dabei den Hammer od. dgl. Schlagin- Seiten her ergibt.
strument in der Vertikalebene 19 führen kann. Das Untergreifstück kann auch an einer anderen Stelle des
Die Stützplatte 18, an der sich eventuell auch mehrere jeweiligen Stützbeins vorgesehen werden. Solche Varianten
Rohrstutzen 17 od. dgl. - eventuell mit unterschiedlicher sind in den Fig. 2 und 3 dargestellt, bei denen die unverän-
Neigung - befinden können, ist beim Ausführungsbeispiel 6s derten Teile (Stützstrebe 11, Rohrstutzen 17 und Stützplatte rechteckig und besitzt zweckmässigerweise zum Boden hin 18) mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind. Im Falle der abgekantete Plattenrandbereiche 20,21. Vorzugsweise bilden Fig. 2 ist das Untergreifstück 24a an der Stützstrebe 11, und diese Plattenrandbereiche 20,21 mit dem mittleren Platten- zwar bevorzugt an der dem Rohrstutzen 17 abgewandten und
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dem Hauptkörper 2 zugewandten Stützenstrebenseite angeordnet, so dass auch hier von beiden Seiten her eine gute Zugänglichkeit besteht. Während bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 4 bzw. 2 das Untergreifstück 24 bzw. 24a nur einseitig an den Rohrstutzen 17 bzw. die Stützstrebe 11 angesetzt ist und andernends frei endigt, ist im Falle der Fig. 3 das Untergreifstück 24b nach Art einer Brücke zwischen dem Rohrstutzen 17 und der Stützstrebe 11 angeordnet und beidenends starr mit diesen verbunden, und zwar derart, dass unter ihm eine Durchstecköffnung 25 zum Durchführen des Hebewerkzeugs frei bleibt. Es versteht sich, dass die Durchstecköffnung 25 so gross ist, dass das Verschwenken des sich am Erdboden abstützenden Hebewerkzeugs nicht behindert wird.
Zweckmässigerweise ist das Untergreifstück 24,24a, 24b ein plattenförmiges, hochkant stehendes Formstück. Der Materialaufwand hierfür ist sehr gering, gegebenenfalls kann man Materialabfälle verwenden. Da das plättchenförmige Formstück hochkant ausgerichtet ist, ergibt sich von unten nach oben gesehen eine verhältnismässig lange Verbindungsstelle mit dem Rohrstutzen 17 bzw. der Stützstrebe 11 und somit eine grosse Stabilität. Das jeweilige Untergreifstück besteht aus Baustahl und ist an das ebenfalls hieraus gefertigte Stützbein angeschweisst.
Ferner wäre auch ein von der Stützplatte 18 hoch- und seitlich vorstehendes Untergreif stück möglich. Diese Variante ist nicht dargestellt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, am pfahlartigen Hauptkörper 2 ein entsprechendes oder ähnliches Untergreifstück 24' vorzusehen. Dieses radial vorstehende Untergreifstück 24' befindet sich im Abstand zum bodenseitigen Hauptkörperende, so dass es bei aufgestellter und verankerter Stütze von dem Hebewerkzeug Untergriffen werden kann. Mit Hilfe des Untergreifstücks 24' kann man die gesamte Stütze einschliesslich des oder der Stützbeine hochheben, so dass in diesem Falle das oder die Stützbeine auch ohne Untergreifstück ausgebildet werden können.
In diesem Zusammenhang wird ferner darauf hingewiesen, dass unabhängig vom Vorhandensein des Untergreifstücks 24' am Hauptkörper 2 nur an einem Stützbein oder an mehreren Stützbeinen oder an allen Stützbeinen ein Unter-s greifstück angeordnet sein kann. Bei einem Untergreifstück nur an einem Stützbein wird die Stütze beim Hochheben gleichzeitig schräggestellt, so dass sich die Verankerung lok-kert und das Wegnehmen der Stütze somit erleichtert wird. Zweckmässigerweise befindet sich jedoch an jedem Stützbein xo ein Untergreifstück.
Das beim Ausführungsbeispiel an das untere Hauptkörperende angesetzte nagelartige Befestigungsende 3 kann auch weggelassen werden. In diesem Falle wird der Hauptkörper 2 mit seinem unteren Ende, das als Auflagefläche ausgebildet ls ist, auf den Boden aufgesetzt. Ihren Halt erhält die Stütze dann durch das oder die Stützbeine, gegebenenfalls auch durch die starren Querelemente 6.
Das Untergreifstück 24' am Hauptkörper 2 ist, wie schon erwähnt, mit Abstand zum bodenseitigen Hauptkörperende 20 angeordnet. Es versteht sich, dass hiermit nicht das Ende des Befestigungsendes 3, das in den Boden eindringt, sondern die Stelle des Hauptkörpers gemeint ist, mit der dieser am Boden aufsitzt. Beim Ausführungsbeispiel befindet sich das Untergreifstück 24' ausserdem oberhalb des Schlagkörpers 4, der 25 möglichst ganz unten am Hauptkörper 2 angeordnet ist.
Prinzipiell könnte man als Untergreifstück auch geeignet grosse Ösen od. dgl. verwenden, durch die das Hebewerkzeug hindurchgesteckt wird.
Damit das Hebewerkzeug vom jeweiligen Untergreifstück nicht abrutschen kann, ist zweckmässigerweise vorgesehen, dass die mit dem Hebewerkzeug in Eingriff gelangende Untergreiffläche 26,26a, 26b des Untergreifstücks einge-muldet ist.
35 Gegebenenfalls kann man an den Untergreifstücken anstelle eines hebelartigen Hebewerkzeugs auch ein von einem Kran herabhängendes Seil einhängen.
1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Stütze zum Herstellen von Schnurgerüsten, die einen pfahlartigen, eine Halterung für starre Querelemente des Schnurgerüstes tragenden Hauptkörper und eine zum stabilen Halten des Hauptkörpers dienende Unterstützungsvorrichtung mit mindestens einem Stützbein aufweist, das eine im spitzen Winkel vom Hauptkörper abstehende Stützstrebe und im Bereich von dessen bodenseitigem Ende mindestens eine von einer Nagelführungseinrichtung gebildete Nagel-ausnehmung für einen in den Boden einzutreibenden Erdnagel besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (2) und/oder das Stützbein (8,9,10) ein Untergreifstück (24; 24a; 24b) aufweist, das zum Lösen der Stütze bzw. des Stützbeins vom Boden von einem Hebewerkzeug untergreifbar ist.
2. Stütze nach Anspruch 1 mit einem Rohrstutzen als Nagelführungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergreifstück (24) am Rohrstutzen (17) angeordnet ist, zweckmässigerweise an der der Stützstrebe (11) abgewandten Seite des Rohrstutzens (17).
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergreifstück (24a) an der Stützstrebe (11) angeordnet ist, zweckmässigerweise an der dem Rohrstutzen (17) abgewandten und dem Hauptkörper (2) zugewandten Stützstrebenseite.
4. Stütze nach Anspruch 1 mit einem Rohrstutzen als Nagelführungseinrichtung dadurch gekennzeichnet, das das Untergreifstück ( 24b) nach Art einer Brücke zwischen dem Rohrstutzen (17) und der Stützstrebe (11) angeordnet und beidenends starr mit diesen verbunden ist.
5. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergreifstück an einer am bodenseitigen Stützbeinende vorgesehenen Stützplatte angeordnet ist.
6. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Hebewerkzeug in Eingriff gelangende Untergreiffläche (26,26a, 26b) des Untergreifstücks eingemuldet ist.
7. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergreifstück (24,24a, 24b) ein plattenförmiges, hochkant stehendes Formstück ist.
8. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der das Stützbein am bodenseitigen Ende der Stützstrebe eine auf dem Boden sitzende Stützplatte aufweist, von der gegebenenfalls auch der Rohrstutzen hochsteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützplatte (18) zum Boden hin abgekantete Plattenrandbereiche (20,21) besitzt, die zweckmässigerweise einen stumpfen Winkel mit dem mittleren Plattenbereich (22) bilden.
9. Stütze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass nur zwei einanderentgegengesetzte Plattenrandbreiche, zweckmässigerweise die beiden im wesentlichen parallel zur vom Hauptkörper (2) und der Stützstrebe (11) aufgespannten Ebene verlaufenden Plattenrandbereiche (20,21), abgekantet sind.
10. Stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit mindestens einem mit Bezug auf den Hauptkörper geneigten Rohrstutzen als Nagelführungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrstutzen ( 17) relativ zur von der Stützstrebe (11) und dem Hauptkörper (2) aufgespannten Ebene schräg verläuft.
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| DE19863640141 DE3640141A1 (de) | 1986-11-25 | 1986-11-25 | Stuetze zum herstellen von schnurgeruesten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH674394A5 true CH674394A5 (de) | 1990-05-31 |
Family
ID=6314664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH3544/87A CH674394A5 (de) | 1986-11-25 | 1987-09-14 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT396161B (de) |
| CH (1) | CH674394A5 (de) |
| DE (1) | DE3640141A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3904499A1 (de) * | 1989-02-15 | 1990-08-16 | Harald Hagedorn | Stuetzbein fuer einen geruestpfahl |
| DE20018963U1 (de) | 2000-11-07 | 2001-01-25 | Wilhelm Layher Vermögensverwaltungs-GmbH, 74363 Güglingen | Pfosteneinrichtung für ein Bauschnurgerüst |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7138848U (de) * | 1971-10-14 | 1972-06-08 | Baumann W | Stuetze zum herstellen von sogenannten schnurgeruesten |
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| DE8320859U1 (de) * | 1983-07-20 | 1983-12-01 | Maier, Josef, 7611 Steinach | Schnurgerueststuetze |
-
1986
- 1986-11-25 DE DE19863640141 patent/DE3640141A1/de not_active Withdrawn
-
1987
- 1987-09-14 CH CH3544/87A patent/CH674394A5/de not_active IP Right Cessation
- 1987-09-22 AT AT0239587A patent/AT396161B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| ATA239587A (de) | 1992-10-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |