CH674642A5 - - Google Patents
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- CH674642A5 CH674642A5 CH114/88A CH11488A CH674642A5 CH 674642 A5 CH674642 A5 CH 674642A5 CH 114/88 A CH114/88 A CH 114/88A CH 11488 A CH11488 A CH 11488A CH 674642 A5 CH674642 A5 CH 674642A5
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/12—Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable
- B66D3/16—Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable operated by an endless chain passing over a pulley or a sprocket
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Description
BESCHREIBUNG 25 Die Erfindung betrifft ein Gerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, insbesondere auch zum selbstgesteuerten Hochziehen oder Herunterlassen einer Person.
Bei Reparaturen, Inspektionen, Säuberungs- und Anstricharbeiten an Fassaden, Brücken, Behältern, Leitungen, 30 Masten, Turmuhren, etc.; beim Einfahren in Schächte, Behälter, etc.; Reinigen von Hochhausfenstern und bei anderen Einsätzen an Vertikalwänden, wäre es für eine einzelne Person von Vorteil, wenn die Möglichkeit bestünde, sich an solchen Wänden, unabhängig von Drittpersonen, auf- bzw. ab-35 zubewegen. Auch z.B. auf grösseren Segelschiffen ist das gesicherte Besteigen des Mastes, ohne Fremdhilfe, von grossem Vorteil.
Ziel der Erfindung ist ein Gerät, welches jeder Einzelperson ermöglicht, in jeder Höhenlage sich allein und unabhän-40 gig zu bewegen und beide Hände frei verfügbar zu haben.
Dies wird erreicht mit einem Gerät, welches die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1 aufweist.
Seilwinden als stehende, von einer Person zu bedienende 45 und an Motoren angeschlossene Anlagen sind bekannt. Das erfindungsgemässe Gerät ermöglicht einer Einzelperson das selbständige Arbeiten.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein erfindungsge-mässes Gerät dargestellt. Es zeigen 50 Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines einsatzbereiten Gerätes,
Fig. 2 in grösserem Massstabe einen Längsschnitt durch das Gerät, und
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt nahe des Rasten-55 rades mit den Klinken.
Über die Nadellager 1 ist auf der Hauptwelle 2 des Gerätes die Seiltrommel 3 für die Tragleine 5 drehbar gelagert. Zwischen den Seitenscheiben 4 wird die Tragleine aufgewik-kelt. Die Trägerplatten 6 bilden das Gerippe des Gerätes, an 60 welchem das Gehäuse 7 mit den beiden Seitendeckeln 8,9 sowie der Aufhängebügel 10 mit dem Ring 11 befestigt ist.
Auf der linken Seite der Fig. 2 befindet sich der Steuer-und Antriebsmechanismus 12 mit dem Sicherungsmechanismus 13 und auf der rechten Seite das Übersetzungsgetriebe 65 14 zum Aufwickeln und Abspulen der Tragleine, an der z.B. ein Bootsmannstuhl befestigt werden kann.
Der Steuer- und Antriebsmechanismus besteht aus dem Antriebsrad 15 mit der Umfangsnut 150 zur Aufnahme des
Antriebsseils 16. Das Rad sitzt fest auf der hülsenförmigen Nabe 17, die mit ihrem Innengewinde 18 mit dem linken Teil des Gewindes 19 der Hauptwelle 2 in Eingriff steht und sich damit achsial verschieben kann, wobei diese Gewinde stark dimensioniert sind und insbesondere, zwecks Aufnahme grösserer Kräfte, eine grosse Steigung und hohe Flanken aufweisen. Auf dem in Fig. 2 rechten Gewindeteil 19 ist die Flanschhülse 20 mit dem Gewinde 209 aufgeschraubt. Zwischen Nabe 17 und Flansch 20 befindet sich das Rad 21 mit auf seinem Umfang angeordneten Rasten 22, in welche die je io an den Bremsbelag 210 des Rastenrades 21 nach rechts ver-
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Antriebsseil 16 in die Nut 150 des Antriebsrades 15 eingelegt. Durch Aufmontieren des Seitendeckels 8 ist sowohl die Lage des Arbeitsseils, als auch die Funktion des Sicherungsmechanismus, d.h. die Klinkenfunktion, gesichert.
Die das Gerät benützende Person hängt sich über ein Sicherheitsgeschirr, z.B. einen Bootsmannstuhl, am unteren Ende der Tragleine 5 an. Durch Zug am einen Trum des Arbeitsseils 16 wird die Nabe 17 über dem Gewinde 18 auf dem einen Gewindeteil 19 der Hauptwelle 2 bis zu ihrem Anliegen unter der Spannung der Feder 23 stehenden, am Gehäuse 6 des Gerätes gelagerten Klinken 24 einrasten. Das Rastenrad 21 weist beidseitig und nahe der Mittelbohrung je einen Reibbelag 210 bzw. 211 auf, welche mit der Nabe 17 bzw. dem Flansch 3 in Wirkverbindung treten.
Das auf der rechten Seite in Fig. 2 dargestellte Getriebe besteht aus dem starr auf der Hauptwelle 2 sitzenden, mit dem grösseren Zahnrad 26 des Doppelrades 27 in Eingriff stehenden Zahnritzel 25, dessen kleineres Zahnrad 28 mit dem stirnseitig an der Seiltrommel 3 befestigten Zahnkranz 29 in Eingriff steht. Das Doppelzahnrad 27 ist über die Nadellager 30 auf dem fest in der Trägerplatte 6 angeordneten Zylinderstift 31 drehbar gelagert. Zwecks Handbetätigung des Doppelzahnrades 27 und damit auch der Seiltrommel 3,
schoben und gleichzeitig der Bremsbelag 211 an die Flanschhülse gedrückt, worauf sowohl das Rastenrad 21, als auch, über die Flanschhülse 20 und über die Gewindeteile 19 und 209, die Hauptwelle 2 durch die auftretenden Reibkräfte an-15 getrieben wird. Bei jeder Drehbewegung des Rastenrades 21 wird ein Zurückdrehen durch die in die Rasten 22 eingreifenden Klinken 24 verhindert. Die Drehbewegung der Hauptwelle 2 überträgt sich über das Zahnritzel 25, das Doppelzahnrad 27 und den Zahnkranz 29 auf die Seiltrommel 3 und 20 wickelt so die Tragleine 5 hoch. Durch das ideale Übersetzungsverhältnis des Getriebes 14 von 12:1 muss in bezug auf das Gewicht der Person, an der Arbeitsleine eine ungefähr zehnmal kleinere Kraft aufgewendet werden. Die Person zieht sich langsam hoch, wobei für einen event. Griffwechsel weist das Doppelzahnrad einen nach aussen reichenden Stut- 25 keine Zwischenkräfte notwendig sind.
zen 32 mit einem Vierkant 33 für eine zum Gerät gehörende Das endlose, die doppelte Länge der Tragleine 5 aufwei-Handkurbel auf. Bei Handkurbelbetätigung sind, wie später sende Arbeitsseil 16 ermöglicht ein stetes Ziehen am Anerläutert, die Klinken ausser Eingriff zu bringen. Dazu dient triebsseil, bis zum Erreichen der gewünschten bzw. der Ge-die rechteckige, senkrecht zur Hauptwelle 2 stehende und auf samthöhe. Wie bereits erwähnt, ist jede Lage durch die Klin-dieser gelagerte Platte 34, welche mit einem aus dem Seiten- 30 ken gesichert.
deckel 8 reichenden, über die Mutter 36 einstellbaren, einen Durch Ziehen am anderen Trum des Antriebsseils 16
wird die Nabe 17 über das Gewinde 18 auf dem Gewindeteil 19 der Hauptwelle 2 nach links, d.h. vom Bremsbelag 210 wegbewegt, wobei die Drehbewegung des Muttergewindes
Kugelgriff 37 aufweisenden Gewindestift 35 versehen ist. Bei aufgesetztem Seitendeckel 8 liegen die vier Ecken der Platte an der Innenseite und der Kugelgriff 37 an der Aussenseite des Seitendeckels 8 an, so dass die Platte 34 nicht verschwen- 35 der Nabe über die ineinandergreifenden Gewinde 18, 19 eine ken kann.
Wird der Seitendeckel abgenommen, ist die Platte 34 auf der Hauptwelle schwenkbar, wobei die Klinken 24 über die daran befestigten und an der Platte 34 anliegenden Schrau-
Drehbewegung der Hauptwelle 2, diesmal in der Gegenrichtung, auslöst. Das Verschieben der Nabe des Antriebsrads nach links ist durch deren Anschlagen am zylindrischen Stopfen 200 der Hauptwelle begrenzt. Durch das Anschlagen ben 38 aus dem Bereich der Rasten ausschwenkbar sind. Die 40 der Nabe am Stopfen 200 wird die Drehbewegung der
Klinken stellen dann keine Sicherstellung der Bewegung der Seiltrommel 3 mehr dar und diese kann mit dem Kurbelstutzen 32, 33 im Schnellauf direkt gedreht werden, was einem raschen Auf- oder Abspulen des Tragseils zum Aufbau des Gerätes dient. Mit dem Aufsetzen des Seitendeckels 8, welcher zusammen mit der vertieften Deckelpartie 80 dem Abdecken der offenen, das Antriebsseil 16 aufnehmenden Nut 150 des Antriebsrades dient, ist sowohl der Lauf des Antriebsseils, als auch die Klinkenfunktion gesichert.
Nachstehend die wichtigsten Funktionsweisen des Gerätes:
Beim Einsatz des Gerätes ist zuerst die Tragleine 5 aus dem Gerät abzurollen und zwar entsprechend der Höhe, in der das Gerät an einem Festteil befestigt werden soll, wobei
Hauptwelle im Sinne des Absenkens der Tragleine über die beiden Gewinde 18,19 verstärkt. Beim Loslassen des Antriebsseils blockiert die Nabe die Drehbewegung der Hauptwelle. Diese verschiebt die Nabe wieder nach links und die 45 Bremsfunktion der Bremsbeläge erfolgt augenblicklich. Die Höhenstellung der Tragleine bleibt gewahrt.
Eine Änderung der Höhenstellung erfolgt also nur dann, wenn am Antriebsseil in der einen oder anderen Richtung gezogen wird.
50
Das Antriebsseil läuft im Gerät über das Antriebsrad. Der Gerätedeckel führt das Antriebsseil straff über das Antriebsrad und verunmöglicht so ein Herausspringen, auch wenn das Gerät schräg hängen oder sich bewegen sollte.
vorerst der Seitendeckel 8 abzunehmen ist, um die Bewegung 55 Nach Beendigung der Arbeit wird das Gerät eingeholt der Sperrplatte 34 zu ermöglichen. Hierauf wird die Sperrplatte mittels des Kugelgriffes auf der Hauptwelle 2 verschwenkt. Dabei hebt die Sperrplatte, über die Schrauben 38 die Klinke 24 aus den Rasten. Das Gerät steht für die Tragleine im Freilauf. Bei abgehobenem Seitendeckel wird das und die Tragleine 5 mit Hilfe der auf den Kurbelstutzen 32, 33 aufgesetzten Kurbel eingezogen. Das Herausfahren der Tragleine kann von Hand, durch Ziehen an der Leine erfolgen, wobei, wie bereits beschrieben, die Klinken 24 mit Hilfe 60 der Platte 34 ausser Eingriff zu bringen sind.
C
2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. An einem Festteil über einen Aufhängebügel zu befestigendes Gerät mit Seiltrommel mit darauf aufzuwickelnder Tragleine, an welcher eine Person in jeder Höhenlage gesichert bzw. blockiert und durch eine kontrollierte Auf- und Abbewegung der in der Höhe verstellbaren Tragleine anhängbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende der Seiltrommel (3) ein durch die angehängte Person von Hand in zwei Richtungen, auf- bzw. abwärts, zu betätigender Steuer- und Antriebsmechanismus (12) mit einem Sicherungsmechanismus (13) mit einrastbarer Klinke (24), und am anderen Ende ein Untersetzungsgetriebe (14) zum Aufwik-keln oder Abspulen der Tragleine (5) angeordnet ist.
(2) sitzenden Zahnkranz (29), welcher Teil der Seiltrommel
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer- und Antriebsmechanismus (12) aus einem Antriebsrad (15) besteht, dessen hülsenförmige, mit einem Muttergewinde (18) versehene Nabe (17) in ein Schraubengewinde (19) der Hauptwelle (2) des Gerätes eingreift und, je nach Drehrichtung des Antriebsrades (15), einerseits für das Hochziehen der Tragleine (5) eine axiale Verschiebung gegen die Reibbeläge (210,211) eines über eine Flanschhülse (20) mit Muttergewinde (209) auf dem gleichen Gewinde (19) der Hauptwelle sitzenden und über diese Muttergewinde (209, 19) seine Drehkraft auf die Hauptwelle (2) übertragenden Rastenrades (21,22) auslöst, wobei die Rasten (22) mit mindestens einer fest am Gerippe (6) des Gerätes gelagerten, unter der Wirkung einer Feder (23) stehenden Klinke (24) gegen ein Zurückdrehen des Rastenrades (21,22) und damit ein Senken der Tragleine (5) in sichernder Wirkverbindung stehen und anderseits bei Drehung des Antriebsrades (15) in der Gegenrichtung, sich dessen Nabe (17) über das Muttergewinde (19) der Hauptwelle (2) in der Gegenverschiebungsrichtung und, bis zum Anschlag an ein Festteil (200) des Gerätes, seitlich verschiebt, wodurch sich die Wirkungsverbindung mit dem Bremsbelag (210) löst und die Tragleine (5), unter dem Gewicht der angehängten Person und in der von dieser kontrolliert gesteuerten Drehgeschwindigkeit des Antriebsrades (15), sich über die ineinandergreifenden Gewinde (18,19) der Nabe (17) des Antriebsrades (15) und desjenigen der Hauptwelle (2) senkt, und dass sich die Nabe bei Loslassen des Antriebsseils automatisch wieder gegen die Bremsbeläge anlegt und die Senkbewegung unterbricht.
2
PATENTANSPRÜCHE
(3) für die Tragleine (5) ist, eingreift.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (15) über seinen Umfang eine Nut (15) aufweist, in welche als Handbetätigungsorgan ein annähernd die doppelte Länge der Tragleine (5) aufweisendes endloses Arbeitsseil (16) eingelegt ist, wobei eine Abdeckung (80), vorzugsweise ein demontierbarer Seitendeckel (8) des Gehäuses direkt über der Nutöffnung angeordnet und so das Arbeitsseil (16) in der Nut (150) gegen Herausspringen gesichert ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe (14) aus einem auf der Hauptwelle (2) angeordneten Zahnrad (25) besteht, welches in ein auf einem im Gerätegerippe (6) gelagerten Zylinderstift (3) sitzendes Doppelzahnrad (27) eingreift, dessen zweites Zahnrad (28) in einen rotierbar auf der Hauptwelle
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste mit dem auf der Hauptwelle (2) sitzenden Zahnritzel (25) in Eingriff stehende Zahnrad (26) des Doppelzahnrades (27), welches durch ein Doppelzahnrad mit differentem Übersetzungsverhältnis auswechselbar ist, einen grösseren Durchmesser als das zweite mit dem Zahnkranz (29) der Seiltrommel (3) in Eingriff stehende Zahnrad (28) des Doppelzahnrades (27) aufweist.
6. Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderstift (31), auf dem das Doppelzahnrad (27) drehbar sitzt, starr im Gerippe (6) des Gerätes gelagert ist und das Doppelzahnrad (27) einen Stutzen (32) mit Vierkant (33) zur Aufnahme einer Kurbel zum Auf- bzw. Abkur-5 beln der auf der Seiltrommel (3) aufgebrachten unbelasteten Tragleine (5) aufweist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Klinke(n) (24), querverlaufend zur Hauptwelle (2) und auf dieser schwenkbar gela-
10 gert, ein Sperrhebel (34) für die Klinke(n) angeordnet ist, welcher bei aufgesetztem Seitendeckel (8) blockiert bzw. un-verschwenkbar ist, jedoch nach Entfernen dieses Seitendek-kels über einen Kugelgriff (37) in seiner Ebene verschwenkbar ist, wobei die Klinke(n) (24) aus den Rasten (22) des Ra-15 des (21) ausrasten und die unbelastete Tragleine (5) von der Seiltrommel (3), durch Ziehen an der Leine abwickelbar und bei eingerasteten Klinken, über den Stutzen (32) mit Vierkant (33) des Doppelzahnrades (27), zügig aufwickelbar ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge-20 kennzeichnet, dass die Seiltrommel (3) über Nadellager (1)
koaxial auf der Hauptwelle (2) gelagert ist.
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