CH674655A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG io Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hachstrickmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer derartigen aus «Wirkerei- und Strickerei-Technik» 1974, S. 65-70 bekannten Hachstrickmaschine dieser Art ist die Griffstange mit dem einen Teil einer Kupplung verbunden, deren 's anderer Teil mit der Abtriebswelle des im Leerlauf eingeschalteten Motors drehfest verbunden ist. Mit dem Bewegen der Griffstange wird bewirkt, dass die beiden Kupplungsteile der hier als Rutschkupplung ausgebildeten Kupplung miteinander in Eingriff kommen und damit der Schlitten in Bewegung gesetzt wird. Der 20 Schlitten kann damit zwar zugeschaltet und stillgesetzt und in gewisser Weise auch hochgefahren werden, jedoch ist es damit nicht möglich, den Schlitten langsam und in genau definierter Weise über das Nadelbett fahren zu lassen, denn der Schlitten kann durch Hin- und Herbewegen der Griffstange, also durch Zu-25 und Abschalten längs des Nadelbetts schrittartig bewegt werden. Eine langsame kontinuierliche Bewegung des Schlittens längs des Nadelbettes ist aber vom Stricker zum kontrollierten Einrichten der Maschine erwünscht. Bei dieser bekannten Hachstrickmaschine musste man deshalb eine Handkurbel verwenden, um den 30 Schlitten zum Einjustieren und Beobachten der Maschenbildung in Kriechgeschwindigkeit längs des Nadelbetts kontinuierlich fahren zu lassen. Da die Handkurbel ortsgebunden ist, kann der Bedienende nicht auch gleichzeitig das Nadelbett beobachten.
Aus «Melliand Textilberichte» 8/1965, S. 828-834 ist eine 35 Hachstrickmaschine bekannt, bei der es möglich ist, durch Drehen einer Griffstange einen Kupplungsmotor zu starten und den Schlitten längs des Nadelbetts in Bewegung zu setzen. Mit dieser Griffstange ist es zwar möglich, unter Verzicht auf die Handkurbel den Schlitten im Kriechgang in Bewegung zu setzen, jedoch nur 40 dann, wenn vorher an einem ortsgebundenen Drehgriff am Maschinengestell die Motorgeschwindigkeit dadurch geändert worden ist, dass der Motor verschwenkt und damit eine federnde Keilriemenscheibe verändert wird. Eine Veränderung der Geschwindigkeit derart, dass ein Kriechgang ermöglicht und um 45 anschliessend die normale Arbeitsgeschwindigkeit wieder eingestellt wird, ist in nur relativ umständlicher Weise möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hachstrickmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der es möglich ist, mit Hilfe der bisher vorhandenen, von Hand beweg-50 baren Griffstange nicht nur ein Zu- und Abschalten der Schlittenbewegung sondern zugleich auch eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung des Antriebsmotors bzw. des Schlittens längs des Nadelbettes ausgehend von einem sehr langsamen Kriechgang bis hin zur Arbeitsgeschwindigkeit zu ermöglichen.
55 Diese Aufgabe wird bei einer Hachstrickmaschine der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit Hilfe der gemäss vorliegender Erfindung verwirklichten Massnahmen ist ein stufenloses und definiertes Hochfahren der 60 Geschwindigkeit des Antriebsmotors bzw. der Schlittenanordnung möglich, wobei dieses Hochfahren bei einer sehr langsamen Kriechgeschwindigkeit beginnen kann. Diese stufenlose Regelung kann, wie bisher das Zu- und Abschalten mittels der ohnehin vorhandenen Griffstange von jeder beliebigen Position längs des 65 Nadelbettes aus vorgenommen werden. Damit ist eine wirksame Kontrolle beim Einrichten und Einjustieren der Maschine bzw. ein wirkliches und bequemes Beobachten der Maschenbildung zu Beginn der Fertigung eines neuen Gestrickes möglich. Die Hand
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habung bzw. Bedienung der Maschine vereinfacht sich dabei wesentlich. Wenn hier von der vorgegebenen Arbeitsgeschwindigkeit die Rede ist, so bedeutet dies sowohl die Arbeitsgeschwindigkeit während des Strickens bzw. Arbeitens längs des Nadelbetts also auch in der Hubumkehrphase, während welcher die Schlittengeschwindigkeit verzögert bzw. beschleunigt wird.
Bei vielen Flachstrickmaschinen wird eine sog. Widerstandsabstellung verwendet, d.h. die Maschine wird stillgesetzt, sobald Stösse auftreten, die von einem Nadelbruch oder anderen die Schlittenbewegung hindernden oder erschwerenden Hemmnisse auftreten. Eine derartige Widerstandsabstellung ist bei der zuerst genannten bekannten Flachstrickmaschine erst dann möglich, wenn die Griffstange ihre Endposition, in der die Schlittenanordnung ihre Arbeitsgeschwindigkeit hat, erreicht ist, da danach auch die Einrückbewegung der Kupplung, die andernfalls zu einer Widerstandsabstellung fuhren würde, beendet ist. Dem gegnüber folgt gemäss vorliegender Erfindung ein sanftes und kontinuierliches Erhöhen der Motorgeschwingigkeit, so dass es möglich ist, die Widerstandsabstellung vom ersten Moment an, also auch bei sehr geringer Kriechgeschwindigkeit vorzusehen.
Eine wenig aufwendige schaltungstechnische Ausführung der Verarbeitung des Geberausganges zum Erreichen einer relativen Änderung der vorgegebenen Arbeitshgeschwindigkeit ist durch die Merkmale des Anspruchs 2 vorgesehen.
Die Bewertung des Ausganges des Gebers im Hinblick auf eine zu bewirkende Änderung der vorgegebenen Arbeitsgeschwindigkeit kann bspw. in linearer Weise erfolgen. Für eine feinfühligere Regelung im Bereich sehr niedriger Geschwindigkeiten ist es jedoch zweckmässig, gemäss den Merkmalen des Anspruchs 3 eine nicht-lineare Bewertung, bspw. in Form einer bestimmten Progressivität vorzusehen.
Da, wie erwähnt, während der Hubumkehr der Schlitten verzögert und danach wieder beschleunigt wird, kann es Probleme hinsichtlich einer zu schnellen Änderung des Ausganges des Gebers während der Schlittenumkehr insbesondere während der Verzögerungsphase geben. Um diese zu vermeiden, ist es mit den Merkmalen des Anspruchs 4 möglich, in diesen Verzögerungsund Beschleunigungsprozess nicht einzugreifen, auch wenn während dieser Hubumkehrphase der Ausgang des Gebers erhöht wird.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 5 ist erreicht, dass ein bestimmter Mindestwert des Gebers erreicht sein muss, bevor der Geberausgang auf die Ansteuerung des Motors einen Einfluss hat. Dabei ist es gemäss den Merkmalen des Anspruchs 6 zweckmässig, bei bereits anstehendem Ausgangssignal des Gebers Einfluss auf den Beginn der Verwertung dieses Signals zu nehmen.
Entsprechendes gilt für die Massnahmen des Anspruchs 7.
Die Griffstange kann bspw. durch eine von Hand um ihre eigene Achse drehbare Welle ausgebildet sein.
Bei der zuerst erwähnten bekannten Flachstrickmaschine ist jedoch die Griffstange durch eine Schwenkstange gebildet derart, dass die Schwenkstange nach Art eines Hebels um eine Schwenkachse von oben nach unten bzw. von unten nach oben, bspw.
längs etwa eines Viertelkreises verschwenkt wird. Um diese Schwenkbewegung, an die sich der Stricker gewöhnt hat, auch für die erfindungsgemässe stufenlose Geschwindigkeitsregelung des Antriebsmotors beizubehalten, ist eine vorteilhafte konstruktive Ausführung gemäss den Merkmalen des Anspruchs 8 vorgesehen.
Die Bewegung des den Geber bildenden Potentiometers kann dabei gemäss Anspruch 9 gleichzeitig für das Zuschalten des einen und/oder des anderen Schalters vorgesehen sein.
Zweckmässig ist es, gemäss den Merkmalen des Anspruchs 10 diejenige Endstellung, die der Arbeitsgeschwindigkeit der Flachstrickmaschine entspricht, zu verrasten. Eine vorteilhafte konstruktive Ausfuhrung ergibt sich durch die Merkmale des Anspruchs 11.
Beim Hochfahren des Schlittenantriebmotors während bspw. einer Beobachtungsphase der Arbeitsweise ist es besonders vorteilhaft, wenn die Merkmale gemäss Anspruch 12 vorgesehen sind, um bei einem auftretenden Fehler den Schlitten ohne eine aktive Schwenkbewegung sofort stillsetzen zu können. Diese Rückholung kann entweder durch das Eigengewicht der Schwenk-s stange und ggf. der Verbindungsmechanik und/oder durch eine Rückholfeder verwirklicht werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispiels näher beschneie ben und erläutert ist. Es zeigt:
Figur 1 ein Blockschaltbild einer Einrichtung zum Zuschalten, Hochfahren und Abschalten des Schlittenantriebsmotors bei einer Flachstrickmaschine gemäss einem bevorzugten Ausfuhrungsbeispiel vorliegender Erfindung,
i5 Figur 2 eine Seitenansicht einer konstruktiven Ausfuhrung eines von einer Schwenkstange betätigbaren Gebers, wie er bei der Einrichtung nach Fig. 1 verwendet wird, und Figur 3 eine Ansicht gemäss Pfeil III der Fig. 2.
Die in Fîg. 1 in Form eines Blockschaltbildes dargestellte Ein-20 richtung 11 dient an Flachstrickmaschinen dazu, den reversierba-ren Antriebsmotor 23 zur Bewegung der Schlittenanordnung längs der Nadelbettanordnung nicht nur zuzuschalten und abzuschalten, sondern in einer stufenlosen Regelung insbesondere hochzufahren, so dass es möglich ist, zum kontrollierten Einrich-25 ten, laufenden Anpassen und/oder Beobachten der Maschenbildung verschiedene Kriechgeschwindigkeiten einzustellen und auch bereits beim stufenlosen Hochfahren des Antriebsmotors bzw. bei dessen Betrieb unterhalb der Arbeitsgeschwindigkeit eine evtl. notwendig werdende Widerstandsabstellung zu ermöglichen. 30 Die Ansteuerungseinrichtung 11 besitzt einen elektrischen Geber, der hier die Form eines Drehpotentiometers besitzt und der über eine Mechanik 15 mit einer längs des Maschinenteils angeordneten Einrück- bzw. Schwenkstange oder -Stangen 12 drehfest verbunden ist und dem gleichzeitig zwei Schalter 16 und 3517 zugeordnet sind, die mit der Bewegung des elektrischen Gebers 13 durch die Schwenkstange(n) 12 in bestimmter Zuordnung betätigt werden.
Der Geber 13 ist über einen Wandler 18 mit einem Eingang einer Datenverarbeitungseinheit bzw. CPU 19 verbunden, deren 40 Ausgang über einen D/A-Wandler 21 mit einer Motorendstufe 22 verbunden ist, der der Ansteuerung des Antriebsmotors 23 für die Schlittenanordnung dient. Ein zweiter Eingang der Motorendstufe 22 ist mit einer Rückführung 25 verbunden, die mit einem vom Motor 23 angetriebenen Tachogenerator 24 ver-45 bunden ist, so dass die Motorendstufe 22 gleichzeitig einen Soll/ Istwert-Vergleich vornimmt. Ein dritter Eingang der Motorendstufe 22 ist mit dem zweiten Schalter 17 verbunden, der einen Sicherheitsschalter darstellt.
Die CPU 19 ist an einem zweiten Eingang mit einer Vorrich-50 tung 26 zur Geschwindigkeitsvorgabe eingangsseitig verbunden, welche Vorrichtung 26 bspw. ein Tastenfeld oder ein mit pro-grammgemässen Daten versehener, mechanischer oder elektronischer Speicher sein kann. Mit einem dritten Eingang der CPU 19 ist der erste Schalter 16 verbunden, der der Funktionskontrolle 55 des Gebers dient. Ausserdem ist der CPU 19 an einem vierten Eingang das Ausgangssignal einer Sicherungsvorrichtung 27 zugeführt, die bspw. der Widerstandsabstellung oder der Abstellung bei Fadenbruch oder dgl. dient.
Bei Betätigung der Schwenkstange 12 wird der Geber 13 verstellt, so dass sein Ausgangswert bzw. Ausgangssignal der CPU 19 zugeführt wird. Die CPU 19 verändert den von der Geschwindigkeitsvorgabevorrichtung 26 zugeführten Wert der Schlittengeschwindigkeit bzw. Motordrehzahl entsprechend dem vom Geber zugefuhrten Wert derart, dass die Geschwindigkeits-65 vorgäbe um einen Faktor oder auf einen prozentualen Wert verringert wird. Dabei ist es möglich, dass die CPU 19 eine rein lineare Bewertung bzw. Verknüpfung des vom Geber gelieferten Faktors und des Wertes der Geschwindigkeitsvorgabe vornimmt.
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Für eine feinfühligere Regelung im Bereich niedriger Geschwindigkeiten ist es möglich, dass die CPU 19 eine nicht lineare, bspw. progressive Bewertung bzw. Verknüpfung von Geberwert und Wert der Geschwindigkeitsvorgabe derart vornimmt, dass eine Änderung der Geschwindigkeit im Bereich kleiner Geberwerte geringer als im Bereich grosser Geberwerte ist.
Eine Bewertung bzw. Verknüpfung des Geberwertes mit dem Wert der Geschwindigkeitsvorgabe durch die CPU 19 ist jedoch erst möglich, wenn der erste Schalter 16 dies ermöglicht. Dieser erste Schalter 16 wird dann zugeschaltet, wenn der Geber einen bestimmten minimalen Wert erreicht hat bzw. abgibt. Erst dann erfolgt die Verknüpfung durch die CPU 19, die erst dann über den Wandler 21 ein Ansteuerungssignal an die Motorendstufe 22 liefert, so dass der Antriebsmotor 23 an- bzw. hochläuft. Wird die Schwenkstange 12 in einer bestimmten Position, bspw. zum Aufrechterhalten einer Kriechgeschwindigkeit gehalten, so wird der Amtriebsmotor 23 auf diese Geschwindigkeit mit Hilfe eines Soll/Istwert-Vergleiches in der Endstufe 22 eingeregelt, wobei der Sollwert der Wert am Ausgang der CPU 19 und der Istwert der vom Tachogenerator 24 abgegebene Wert ist.
Auch der zweite Schalter 17 wird erst dann zugeschaltet, wenn der Geber 13 einen bestimmten minimalen Wert erreicht hat, wobei der zweite Schalter 17 kurz vor dem ersten Schalter 16 eingeschaltet wird und die Motorendstufe 22 zur Ansteuerung des Motors 23 freigibt.
Die Geschwindigkeitsvorgabevorrichtung 26 setzt eine bestimmte Arbeitsgeschwindigkeit fest, die je nach herzustellendem Gestrick wählbar bzw. programmgemäss vorgegeben ist, wobei als Arbeitsgeschwindigkeit sowohl die konstante Geschwindigkeit der Schlittenanordnung während eines Arbeitshubes, als auch die verzögerte bzw. beschleunigte Bewegung der Schlittenanordnung während der Hubumkehr anzusehen ist. Dies bedeutet, dass vor der Hubumkehr die Schlittengeschwindigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit auf Null verzögert und nach der Hubumkehr bis auf die Arbeitsgeschwindigkeit wieder beschleunigt wird. Ist vor einer Hubumkehr die Schwenkstange 12 betätigt und in eine bestimmte Zwischenstellung gebracht und gehalten, so erfolgt die Verzögerung und Beschleunigung von dieser entsprechend der Geberstellung reduzierten Geschwindigkeit, bspw. Kriechgeschwindigkeit aus bzw. zu dieser hin. Wird jedoch während der Verzögerungsphase der Hubumkehr die Schwenkstange 12 betätigt und dabei die Geberstellung verändert, so ist vorgesehen, dass die CPU 19 diese Änderung des Gebers 13 unterdrückt bzw. nicht berücksichtigt. Mit anderen Worten, die Geschwindigkeitsrampe der sich bewegenden Schwenkstange 12 bzw. des Gebers 13 hat während der programmgemässen Beschleunigungsrampe der Schlittenbewegung in der Hubum-kehr-Verzögerungsphase keinen Einfluss. Während der Beschleunigungsphase der Hubumkehr kann jedoch die Änderung des Gebers 13 berücksichtigt werden.
Die Figuren 2 und 3 zeigen eine bevorzugte konstruktive Ausführung des Gebers 13 mit der Schalter 16 und 17 der Schwenkstange 12 und der Verbindungsmechanik 15 zum Geber 13.
Die Schwenkstange 12, die in einem oder in zwei Teilen über im wesentlichen die gesamte Länge des Nadelbetts verläuft,
besitzt die Form eines oder zweier U-förmiger Bügel 31, dessen bzw. deren freie Enden mit einer Schwenkachse in Form eines geradlinigen Stabes 32 drehfest verbunden sind. Der Stab 32 ist gemäss Hg. 3 mit seinem einen Ende in einem in einem Seitenteil 34 des Maschinenständers 36 angeordneten Lager 37 drehbar aufgenommen; entsprechendes gilt in nicht dargestellter Weise für sein anderes gegenüberliegendes Ende. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Seitenschenkel 33 des Bügels 31 bumerangformig ausgebildet. Zwischen den beiden Seitenschenkeln 33 erstreckt sich der stabförmige Griffbereich 30 des Bügels bzw. der Bügel 31 der Schwenkstange 12.
Gemäss Flg. 3 ist am einen aus dem Lager 37 herausragenden und dem Bügel 31 abgewandten freien Ende des Stabes 32 der eine ebenfalls bumerangförmige Hebel 38 einer Hebelanordnung 40 drehfest aufgesteckt, wobei das andere Ende des Hebels 38 das anders als der nach vorne zeigende Seitenschenkel 33 nach unten weist, mit einem geradlinigen Hebel 39 über s einen Schwenkbolzen 41 drehbar verbunden ist. Das andere Ende des geradlinigen Hebels 39 ist mittels eines Zapfens 42 an einem Zahnsegment 43 angelenkt, welches seinerseits um seinen Mittelpunkt 44 schwenkbar gehalten ist. Der Zapfen 42 ist dabei auf der Längsmittellinie durch den Mittelpunkt 44 angeordnet. Wie angelo deutet ist, kann am Zapfen 42 eine Zugfeder 46 angreifen, deren anderes Ende an einem ortsfesten Punkt 47 gehalten ist.
Der gezahnte Aussenbereich 48 des Zahnsegmentes 43 kämmt mit einem Zahnrad 49, das auf einer im Maschinenständer 36 drehbar gelagerten Welle 51 drehfest sitzt. Das dem Zahn-15 rad 49 abgewandte Ende der Welle 51 ist mit einem axialen Schlitz 52 versehen, in das das Betätigungsende 53 eines Schleifers eines Drehpotentiometers 56 formschlüssig eingreift. Dem Betätigungsende 53 benachbart ist auf der Welle 51 ein erstes Nockenscheibenpaar 57 drehfest angeordnet, deren Nockenflä-20 chen 58, 59 mit einem Betätigungsglied 61,62 der Schalter 16 bzw. 17 in Wirkverbindung ist, wobei die eine Nockenfläche 59 der anderen Nockenfläche 58 etwas vorläuft. Das Gehäuse des Drehpotentiometers 56 ist ortsfest und über Langlöcher 60 bzgl. der Welle 51 justierbar.
25 Zwischen der Nockenscheibe 57 und dem Zahnrad 49 sitzt eine mit dem letzteren verbundene zweite Nockenscheibe 63 drehfest auf der Welle 51. Diese Nockenscheibe 63 wirkt mit einem Schwenkhebel 64 zusammen, der an seinem einen Ende an einem ortsfesten Bolzen 66 schwenkbar gehalten und an seinem 30 freien Ende mit einer Zugfeder 67 verbunden ist, deren anderes Ende oberhalb, d.h. im Bereich des Zahnsegments 43 an einem ortsfesten Stift 68 gehalten ist. Die zweite Nockenscheibe 63 besitzt eine kreisförmige Umfangsfläche 69, die an einem Bereich mit einer Abflachung 71 versehen ist, an der der Schwenkhebel 64 35 durch die Wirkung der Zugfeder 67 zur Anlage kommt, wenn die Schwenkstange 12 in der vollkommen hochgezogenen EIN-Posi-tion ist, wodurch gleichzeitig eine Verrastung dieser Position erfolgt. Demgegenüber ist der Schwenkhebel 64 in jeder anderen Schwenkstangen-Position entgegen der Wirkung der Zugfeder 67 40 aus der Horizontalen nach unten verschwenkt.
Die Funktion der Schwenkstange 12 und des Gebers 13 ist folgendermassen: In Fig. 2 ist die AUS- bzw. Nullposition der Schwenkstange 12 in strichpunktierten Linien und die den Schlittenlauf in Arbeitsgeschwindigkeit bewirkende EIN-Position in 45 ausgezogenen Linien dargestellt. Zwischen diesen beiden Endstellungen ist es durch Hochschwenken bzw. -ziehen der Schwenkstange 12 möglich, die Drehzahl des Antriebsmotors 23 bzw. die Geschwindigkeit der Schlittenanordnung längs der Nadelbettanordnung stufenlos zu verändern. In der AUS- bzw. 50 Nullposition ist das Zahnsegment 43 in der linken Position und die Welle 51 so verdreht, dass die Nockenscheibe 57 mit ihren Nockenflächen 58 und 59 mit den Betätigungsgliedern 61,62 der Schalter 16,17 ausser Eingriff ist und der Schwenkhebel 64 aufgrund der Umfangsfläche 69 der zweiten Nockenscheiben 63 aus 55 seiner waagrechten Lage verschwenkt. Wird nun die Schwenkstange 12 in Richtung des Pfeiles A nach oben gezogen, so wird mit der Drehung der Welle 51 der Schleifer des Drehpotentiometers 56 verdreht und nach einer bestimmten geringen Verdrehung kommen die Nockenflächen 58, 59 der Nockenscheibe 57 kurz 60 nacheinander mit den Betätigungsgliedern 61,62 der Schalter 16, 17 in Eingriff und drücken diese nach unten in ihre Einstellung. Wird die Schwenkstange 12 festgehalten, kann die Schlittenanordnung in einer bestimmten konstanten langsamen bzw. Kriechgeschwindigkeit bewegt werden. Mit dem weiteren Ansziehen der 65 Schwenkstange 12 in Richtung des Pfeiles A wird die Schlittengeschwindigkeit stufenlos erhöht. Mit dem Erreichen der EIN-Position durch die Schwenkstange 12 wird der Schwenkhebel 64 unter der Wirkung der Zugfeder 67 wieder nach oben bewegt, so dass er
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sich an die Abflachung 71 der Nockenscheibe 63 anlegt, so dass sich eine verrastete Position ergibt, aus der die Schwenkstange 12 nur unter aktivem Drücken entgegen der Richtung des Pfeiles A herausgebracht werden kann. Demgegenüber bewegt sich die Schwenkstange 12, bevor sie diese verrastete Position erreicht hat, stets dann wieder entgegen der Richtung des Pfeiles A zurück, wenn sie von der Bedienungsperson losgelassen wird. Diese Rückholung der Schwenkstange 12 und damit des Gebers 13 aus einer dieser Zwischenpositionen wird durch das Eigengewicht der Schwenkstange 12 und der Hebelanordnung 40 bewirkt. Es ist auch möglich, wie dies gestrichelt angedeutet ist, diese Rückholbewegung durch die Zugfeder 46 zu unterstützen. Alternativ kann 5 der Bügel 31 auch durch eine auf der Achse 32 gelagerte Hohlwelle ersetzt sein, die von Hand gedreht wird und die mit dem Hebel 38 der Hebelanordnung 40 drehfest verbunden ist.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Hachstrickmaschine mit einer dem Zuschalten, Hochfahren und Abschalten des Schlittenantriebmotors dienenden Einrichtung, deren mindestens eine an der Bedienseite längs eines wesentlichen Längenbereichs der Maschine verlaufende, von Hand bewegbare Griffstange mit einer das Zuschalten, Hochfahren bzw. Abschalten des Motors bewirkenden Vorrichtung mechanisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die das Zuschalten, Hochfahren bzw. Abschalten des Motors (23) bewirkende Vorrichtung einen durch die Griffstange (12) stufenlos verstellbaren elektrischen Geber (13) aufweist und dass der Ausgang des Gebers (13) ein Mass für die relative Änderung der vorgegebenen Arbeitsgeschwindigkeit ist.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber (13) mit einer zentralen Datenverarbeitungseinheit (19) verbunden ist, der die mittels eines Strickprogramms oder mittels eines Tastenfeldes oder mittels einer Sicherheitseinrichtung (27) vorgegebene Arbeitsgeschwindigkeit zugeführt ist und dass der Ausgang der Datenverarbeitungseinheit (19) über eine Soll/Istwert-Vergleicherstufe (22) den Motor (23) ansteuert.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Änderung des Ausganges des Gebers (13) bewirkte relative Änderung der vorgegebenen Arbeitsgeschwindigkeit durch die Datenverarbeitungseinheit (19) in nicht-linearer Weise vorgenommen ist.
4. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der Änderung des Ausganges des Gebers (13) bei bzw. während einer vorgegebenen Änderung, vorzugsweise Reduzierung der Arbeitsgeschwindigkeit in Hubumkehr des Schlittens unberücksichtigt bleibt.
5. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die das Zuschalten, Hochfahren und Abschalten bewirkende Vorrichtung einen Schalter (16) aufweist, der parallel zum Geber (13) geschaltet ist und dessen Ausgang ab einem bestimmten Mindestwert zur Wirkung kommen lässt.
6. Flachstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (16) mit einem weiteren Eingang der Datenverarbeitungseinheit (19) verbunden ist.
7. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die das Zuschalten, Hochfahren und Abschalten bewirkende Vorrichtung einen Sicherheitsschalter (17) aufweist, der bei einem bestimmten Mindestwert des Gebers (13) zuschaltet und der mit dem den Motor (23) ansteuernden Ausgang der Datenverarbeitungseinheit bzw. der Soll/Istwert-Vergleicherstufe (22) verbunden ist.
8. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Griffstange durch eine um eine Schwenkachse bewegbare Schwenkstange gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schwenkachse (32) der Schwenkstange (12) eine Gelenkhebelanordnung (40) drehfest verbunden ist, deren anderes Ende an einem drehbar gehaltenen Zahnsegment (43) angreift, das mit einem Zahnrad (49) kämmt, das mit einem Potentiometer (56) als Geber (13) gekoppelt ist.
9. Hachstrickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (49) mit einer Nockenscheibe (57) drehfest verbunden ist, die mit dem oder den Schaltern (16,17) in Wirkverbindung bringbar ist.
10. Hachstrickmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkstange (12) in ihrer einen den Geber (13) maximal betätigten Endstellung eine Rastposition besitzt.
11. Hachstrickmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nockenscheibe (63) auf einen federbelasteten Hebel (64) wirkt und an einem Umfangsbereich eine Rastfläche (71) aufweist.
12. Hachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkstange (12) vor Erreichen der Rastposition in Richtung ihrer Nullposition hin rückhol-bar vorgespannt ist.
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