CH674795A5 - - Google Patents

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CH674795A5
CH674795A5 CH786/88A CH78688A CH674795A5 CH 674795 A5 CH674795 A5 CH 674795A5 CH 786/88 A CH786/88 A CH 786/88A CH 78688 A CH78688 A CH 78688A CH 674795 A5 CH674795 A5 CH 674795A5
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CH
Switzerland
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CH786/88A
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English (en)
Inventor
Paul Schweizer
Original Assignee
Paul Schweizer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/14Protecting covers for closet seats
    • A47K13/16Protecting covers for closet seats of single sheets of paper or plastic foil or film

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

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CH 674 795 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Schutzauflage für Klosettsitze nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Durch die CH-A 588 250 ist eine derartige Schutzauflage bekannt geworden. Diese besteht aus einer dünnen Folie, die vor der Benützung des Klosetts auf die Sitzfläche zu legen ist und die in ihrem mittleren Bereich ausgestanzte Lappen aufweist, die zur Bildung einer Öffnung umzulegen sind. Bei dieser Schutzauflage bestehen die folgenden Schwierigkeiten:
- Sie ist auf eine durchschnittliche Grösse abgestimmt und ist oft entweder zu gross oder zu klein.
- Zum Mitnehmen ist sie unpraktisch, da sie nur grossflächig zusammengelegt werden kann und deshalb relativ sperrig ist.
- Auf dem Sitz des Klosetts kann sie nur mit Mühe in die richtige Lage gebracht werden und verschiebt sich auf diesem bereits bei Luftzug oder Berührung sofort.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzauflage der genannten Art zu schaffen, die im wesentlichen bei allen gebräuchlichen Klosettsitzen in einfacher Weise und mit wenigen Handgriffen aufgebracht werden kann und einen sicheren hygienischen Schutz bildet und die dennoch handlich und raumsparend verpackt ist. Die Schutzauflage soll vollständig aus Papier herstellbar sein.
Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst.
Die erfindungsgemässe Schutzauflage hat den weiteren wesentlichen Vorteil, dass sie ausser der eigentlichen Sitzfläche auch einen Teil der Klosettschüssel abdeckt.
Auch Kleinkinder können sich damit bedenkenlos am oberen Rand der Klosettschüssel abstützen und wird auch ein Kontakt der Kleider mit der Klosettschüssel weit besser als bisher vermieden. Die gefaltete Bahn kann in einer quaderförmigen Umhüllung mit den Kantenlängen 90 x 21 x 7 mm untergebracht werden, so dass ohne weiteres sechs solche Schutzauflagen in einem Behälter von der Grösse einer Zigarettenschachtel verpackt werden können. Eine besonders raumsparende und handliche Verpackung ergibt sich nach der Weiterbildung nach Anspruch 2. Es ergibt sich hierbei auch ein sogenannter Garantieverschluss für jede einzelne Schutzauflage.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 3 bis 5 dienen der Weiterbildung einer handlichen Verpackung bei möglichst geringem Materialverbrauch.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus den übrigen abhängigen Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer verpackten Schutzauflage,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer verpackten Schutzauflage unmittelbar vor dem Öffnen der Umhüllung,
Fig. 3 eine gebrauchsfertige Schutzauflage,
Fig. 4 und 5 in perspektivischer Ansicht schematisch das Aufbringen der Schutzauflage auf einen Klosettsitz,
Fig. 6 eine Teilansicht eines zur Herstellung der Schutzauflage benutzten Teils, und
Fig. 7 und 8 weitere gestanzte Papierteile, die zur Herstellung der Schutzauflage verwendet werden.
Die Fig. 1 zeigt die verpackte Schutzauflage 1, die einen quaderförmigen Körper bildet und eine allseitig geschlossene, staubdichte Umhüllung aufweist. Vorzugsweise besteht die Schutzauflage vollständig aus vergleichsweise dünnem Papier oder einem ähnlichen in Wasser leicht abbaubaren Material. Zum Öffnen der Umhüllung werden zwei seitlich lose anliegende Aufreisslappen 2 gefasst und in die in Fig. 2 gezeigte Lage gebracht. Werden die Aufreisslappen 2 in Richtung der Pfeile 5 auseinandergezogen, so wird die Umhüllung entlang einer umlaufenden, perforierten Schwächungslinie 4 vollständig aufgerissen. Werden die Aufreisslappen 2 weiter in Richtung der Pfeile 5 auseinanderbewegt, so entfaltet sich von selbst eine mit den Aufreisslappen 2 verbundene Bahn 8, die schliesslich die in Fig. 3 gezeigte tunnelförmige Form annimmt. Da die Bahn 8 quer zu ihrer Längsrichtung gefaltet ist, ist ihre Länge sehr variabel.
Die Aufreisslappen 2 bilden die beiden Enden der Bahn 8, die einen mittleren, horizontal anzuordnenden Bereich 9, einen im Querschnitt dazu abgewinkelten Rand 10 und einen aus Randteilen 11 und 12 bestehenden, ebenfalls abgewinkelten Rand aufweisen. Im Querschnitt ist die entfaltete Bahn 8 somit bereichsweise U-förmig und bereichsweise L-för-mig. Im gefalteten Zustand sind der äussere und der innere Rand hingegen um 180° umgelegt, so dass die Länge der verpackten Schutzauflage 1 etwa gleich der Breite des mittleren Bereichs 9 der Bahn ist. Der vordere Rand 10 ist etwa doppelt so breit wie die Randteile 11, und beide Breiten zusammen ergeben etwa die Breite des mittleren Bereichs 9. In Längsrichtung gesehen ist die Bahn 8 zur Mitte hin am hinteren Rand stufenweise verjüngt. Die Ansatzstelle des Randteils 12 ist entsprechend weiter nach innen versetzt und im gefalteten Zustand überlappen sich der Rand 10 und der Randteil 12. Der Randteil 12 ist in Richtung der Faltlinien gesehen vorzugsweise etwas länger als die Randteile 11.
In den Fig. 4 und 5 ist schematisch gezeigt, wie die Schutzauflage 1 auf einen Sitzring 13 aufgelegt wird. Hierzu wird diese an den beiden Aufreisslappen 2 gehalten und der Rand 10 in seinem mittleren Bereich an den vorderen Rand des Sitzringes 3 angelegt. Werden nun die Aufreisslappen 2 in der in Fig. 4 gezeigten Pfeilrichtung weiter nach hinten bewegt, so legt sich der Rand 10 auf seiner Breite genau an den äusseren Rand des Sitzringes 13 an. Die hinteren Randbereiche 11 und 12 haben nun die Tendenz, aufgrund der weiter unten beschriebenen Faltung, in Richtung der Pfeile 15 und 16 den Sitzring 13 zu untergreifen, wodurch die Schutzauflage 1 auf dem Sitzring sich festklammert. Die Aufreisslappen 2 werden unter Dehnung der Bahn 8 so weit wie notwendig nach hinten geschoben. Auf der Unterseite
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der Aufreisslappen 2 kann ein Klebstoff aufgebracht sein, mit dem die Aufreisslappen 2 auf dem Sitzring 13 angeklebt und damit eine zusätzliche Fixierung der Bahn 8 erreicht werden kann. Die gebrauchte Schutzauflage 1 kann ohne Bedenken in die Klosettschüssel gegeben und weggespült werden.
Die Schutzauflage 1 wird aus den in den Fig. 6, 7 und 8 gezeigten Stanzteilen 20, 30 und 3 hergestellt. Der Stanzteil 22 weist die in Fig. 6 gezeigte Leporello-Faltung auf. Die positiven, d.h. die in gefaltetem Zustand oben liegenden Faltlinien 18 und die negativen Faltlinien 19 und 21 sind parallel zueinander und verlaufen im rechten Winkel zur Längsrichtung der Bahn 8. Die ebenfalls positiven Faltiinien 20 sind um 45° zu den Faltlinien 18 und 19 geneigt und bilden die Längsränder des mittleren Bereichs 9. Entsprechendes gilt für den hier nicht gezeigten Randteil 12. Die gezeigte Faltung erlaubt ein besonders kompaktes Falten der Bahn 8 und hat die Eigenschaft, dass sich die Bahn beim Auseinanderziehen der Aufreisslappen 12 von selbst in die in Fig. 3 gezeigte tunnelförmige Form entfaltet. Der Stanzteil 22 weist an beiden Enden Lappen 23 und 25 auf, die entlang einer Stanzlinie 29 teilweise von der übrigen Bahn abgetrennt sind und die in Richtung der Pfeile 17 nach unten oder oben umgelegt und mit einem weiteren Lappen 24 verklebt werden. Die Lappen 23 bis 25 werden entsprechend den Faltlinien 28 gefaltet und bilden später die Seitenwände 7 und teilweise die Aufreisslappen 2. Die in Fig. 1 gezeigte obere Schmalseite wird durch den in Fig. 7 gezeigten Stanzteil 30 überdeckt, der zwei Lappen 32 aufweist, die auf den Lappen 24 aufgeklebt sind. Die übrigen Schmalseiten werden durch den in Fig. 8 gezeigten Stanzteil 3, der teilweise an den Seiten 7 angeklebt ist, überdeckt. Die Aufreisslappen 2 bestehen somit aus mehreren Lagen und sind besonders reissfest. Die Faltung der Teile 3 und 30 ist durch die Linien 26 und 27 angegeben.
Aus den obigen Angaben ergibt sich somit eine Schutzabdeckung, die vollständig aus Papier realisierbar ist und die den hygienischen Anforderungen einschliesslich einer einfachen Handhabung in hervorragender Weise Rechnung trägt und kosten-mässig günstig hergestellt werden und raumsparend auch in kleinem Handgepäck untergebracht werden kann.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Schutzauflage für Klosettsitze, mit einer auf die Sitzfläche eines Sitzringes (13) aufzulegenden dünnen und flexiblen Folie, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine mehrfach gefaltet in einer auf-reissbaren Umhüllung (3; 30) untergebrachte Bahn (8) aufweist, die nach ihrem Entfalten eine längliche und im Querschnitt wenigstens teilweise U-förmige und/oder L-förmige Form aufweist.
2. Schutzauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (3, 30) entlang einer Schwächungslinie (4) aufreissbar ist, wobei ein Teil der Umhüllung (3; 30) mit dem einen Ende der Bahn (8) und der andere Teil der Umhüllung (3; 30) mit dem anderen Ende der Bahn (8) verbunden sind.
3. Schutzauflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (3; 30) zwei gegenüberliegende Aufreisslappen (2) aufweist.
4. Schutzauflage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreisslappen (2) im unbenutzten Zustand an gegenüberliegenden Seitenflächen anliegen.
5. Schutzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreisslappen (2) die Enden dieser Bahn (8) bilden.
6. Schutzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (8) eine Leporello-Faltung aufweist.
7. Schutzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (8) einen horizontal anzuordnenden Bereich (9) und einen vorderen Rand (10) aufweist, der um den vorderen Rand des Sitzringes (13) zu legen ist und in Gebrauchslage etwa rechtwinklig vom horizontalen Bereich (9) absteht.
8. Schutzauflage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rand (10) bei der gefalteten Bahn (8) um 180° umgelegt am horizontal auszulegenden Bereich (9) anliegt.
9. Schutzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch Randteile (11,12), die in Gebrauchslage den inneren Rand des Sitzringes (13) bereichsweise abdecken.
10. Schutzauflage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (8) Falten (18) aufweist, die in den genannten Bereichen durch eine entgegengesetzte Faltung (21) unterbrochen sind.
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EP89810105A EP0331631B1 (de) 1988-03-02 1989-02-08 Schutzauflage für Klosettsitze
AT89810105T ATE77545T1 (de) 1988-03-02 1989-02-08 Schutzauflage fuer klosettsitze.
DE8989810105T DE58901723D1 (de) 1988-03-02 1989-02-08 Schutzauflage fuer klosettsitze.

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EP0331631B1 (de) 1992-06-24
ATE77545T1 (de) 1992-07-15
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