CH674835A5 - - Google Patents

Download PDF

Info

Publication number
CH674835A5
CH674835A5 CH147/88A CH14788A CH674835A5 CH 674835 A5 CH674835 A5 CH 674835A5 CH 147/88 A CH147/88 A CH 147/88A CH 14788 A CH14788 A CH 14788A CH 674835 A5 CH674835 A5 CH 674835A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lift
workpiece
workpiece carrier
conveyor
longitudinal conveyors
Prior art date
Application number
CH147/88A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Liebel
Udo Meyer
Original Assignee
Mueller Georg Nuernberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller Georg Nuernberg filed Critical Mueller Georg Nuernberg
Publication of CH674835A5 publication Critical patent/CH674835A5/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/64—Switching conveyors
    • B65G47/641—Switching conveyors by a linear displacement of the switching conveyor
    • B65G47/643—Switching conveyors by a linear displacement of the switching conveyor in a vertical plane
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G37/00—Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes
    • B65G37/02—Flow-sheets for conveyor combinations in warehouses, magazines or workshops
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/80—Turntables carrying articles or materials to be transferred, e.g. combined with ploughs or scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Relays Between Conveyors (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

1
CH 674 835 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinrichtung gemäß Obergriff des Anspruches 1.
Ein wesentliches Problem bei derartigen Fördereinrichtungen ist die Rückführung der Werkstückträger in die Ausgangslage. Relativ einfach ist diese Rückführung bei karussellartigen Förderanlagen, bei denen das Förderband endlos in einer horizontalen Ebene in einer geschlossenen Bahn umläuft. Derartige Förderanlagen sind jedoch wegen des hohen Platzbedarfs in vielen Fällen nicht einsetzbar.
Darüber hinaus sind auch bereits Fördereinrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen die Werkstückträger mit den seitlichen Längsförderern verbunden sind derart, daß sie quasi an der hinteren Umlenkstelle auf den Kopf gestellt werden und mit dem Untertrum wieder in die Ausgangsstellung zurücklaufen. Diese Konstruktion ist jedoch nur für sehr spezielle Anwendungszwecke einsetzbar und eignet sich insbesondere nicht für Fördereinrichtungen, bei denen große und schwere Paletten und ähnlich schwere Bauteile bewegt werden müssen, da die hierfür benötigten Werkstückträger viel zu schwer sind, als daß sie hängend am Untertrum des Förderers zurückbewegt werden können.
Aus diesem Grund ist bei den bislang bekannten Fördereinrichtungen üblicherweise vorgesehen, daß zum Rücktransport eine in einer anderen Höhenebene angeordnete Fördereinrichtung verwendet wird, wobei entweder an den Enden des Förderers oder je nach den speziellen Erfordernissen auch an dazwischen liegenden Stellen Lifttürme angebaut sind, an denen die Werkstückträger seitlich von der Fördereinrichtung abgenommen, durch einen Lift in eine darüber oder darunter liegende Höhenebene transportiert und durch seitliche Verschiebung wieder auf einen dort befindlichen Förderer aufgegeben werden. Abgesehen von der Kompliziertheit dieser Anordnung, insbesondere wenn es noch darum geht, an mehreren Zwischenstellen eine solche Umsetzung zu ermöglichen, haben sie wiederum den Nachteil, daß durch das seitliche Ausschieben vom Förderer ein erheblicher seitlicher Platzbedarf besteht, der in vielen Fällen nicht realisiert werden kann.
Bekannt ist eine Fördereinrichtung, die mit steifen Bodenplatten versehene Stückgüter mit in einem Ober- und einem Untertrum dicht aneinanderstoßend geführten und sich gegenseitig waagrecht verschiebenden Tragschlitten und mit Hubvorrichtungen an beiden Schrittförderenden für das Überführen der Tragschlitten von einem Fördertrum in das andere transportiert. Problem ist hier, daß der Antrieb gegenseitig über dicht anstoßende Werkstückträger jeweils über den letzten Schlitten erfolgt und somit ein Leerfahren einer Förderstrecke oder ein Aufreihen, Aufholen oder Verteilen von Werkstückträgern, wie es zum Beispiel bei losen Verkettungen oder Speichersystemen erforderlich ist, nicht möglich ist.
Bekannt sind auch Lösungen, die mit Rollenbahnen und jeweils am Anfang und Ende liegenden Hubstationen arbeiten. Bei dem Transport zwischen zwei festgelegten Punkten stellt dies eine praktikable Lösung dar. Hat jedoch den Nachteil, daß zusätzliche Antriebselemente notwendig sind, um die Werkstückträger auf die Hubstation bzw. von dieser wieder auf den Rollgang zu bringen. Des weiteren besteht der Nachteil, daß bei Notwendigkeit mehrerer Be- bzw. Entnahmestellen jeweils komplette, separate Roligangeinheiten mit eigenen Antriebsstationen zwischen die Hubstationen eingesetzt werden müssen.
Bekannt ist auch eine Lösung, die mit in der Breite verstellbaren Werkstückträgern arbeitet, derart, daß sie zwischen den seitlichen Längsförderern hindurch mittels eines zwischen den Längsförderern verstellbaren Liftes vertikal, in höhenversetzte Förderebenen bewegbar sind. Dies hat jedoch den Nachteil, daß jeder einzelne Werkstückträger seitliche, an querverschieblich gelagerten Führungsbolzen befestigte, Auflageschienen aufweisen muß, die durch eine VerStelleinrichtung auseinander-und zusammengefahren werden.
Ein solcher Aufbau ist mechanisch sehr aufwendig, da eine Reihe bewegter Teile erforderlich sind und hat überdies den Nachteil, daß z.B. bei karree-förmigen oder unter beliebigem Winkel zueinander-liegenden Transportsystemen ein erheblicher Aufwand notwendig ist, die Werkstückträger um den jeweiligen Schwenkwinkel in die neue Transportrichtung umzulenken.
Des weiteren besteht hier nicht die Möglichkeit, die Werkstückträger für die Be- und Entladung, z.B. durch Handlinggeräte oder unter Umständen auch für einfachere Montagetätigkeiten, in entsprechende Positionen um ihre eigene vertikale Mittelachse zu schwenken.
Dieser Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fördereinrichtung der eingangs genannten Arten so auszugestalten, daß ohne zusätzlichen Platzbedarf zum einen ein einfaches Umsetzen und wieder Rückführen der Werkstückträger sowie auch ein problemloses Umlenken der Förderrichtung bei einfachstem Aufbau der Werkstückträger möglich ist.
Eine weitere Aufgabe liegt darin, die Werkstückträger in Be- bzw. Entladeposition um ihre eigene vertikale Mittelachse so zu schwenken, daß z.B. beim Be- und Entladen mit einem Handlinggerät eine sonst notwendige Drehachse im Greifer entfallen kann.
Denkbar wäre auch, daß auf diese Art und Weise die Werkstücke auf dem Werkstückträger für Montagearbeiten um ihre eigene vertikale Achse beliebig positioniert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung nützt dabei den sowieso vorhandenen notwendigen Abstand zwischen den seitlich der Werkstückträger angeordneten Längsförderem aus, um dazwischen das Umsetzen der Werkstück-träger stattfinden zu lassen.
Dies ermöglicht nicht nur eine erhebliche Breiteneinsparung, die auch dann noch besteht, wenn man den Abstand zwischen den Längsförderern etwas erhöht, um einen ausreichenden lichten Abstand
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 674 835 A5
4
entsprechend der größten Breite der vertikal zu bewegenden Werkstücke oder Paletten oder sonstigen Teile zu erreichen.
In besonders einfacher und zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeder Werkstückträger an seiner Unterseite über 2 Schienen verfügt, mit denen die Indexierung auf dem Lift erfolgt. Diese Indexierung wird dazu genützt, zum einen die Palette exakt auf dem Lift zu fixieren und zum anderen die Kraftübertragung für die Schwenkbewegung um die Vertikalachse des Werkstückträgers zu gewährleisten. Denkbar sind z.B. auch Ausführungen, wo die Befestigung bzw. Ankopplung des Werkstückträgers auf dem Lift über Vakuumsauger, Spannzangen oder ähnliches erfolgt.
Die Schwenkbewegung kann zum Zweck der Vertikalbewegung mittels Lift in einfachster Form 90 Grad betragen und z.B. pneumatisch oder hydraulisch über Festanschläge gefahren werden.
In einer anderen Ausführung ist diese Schwenkbewegung des Werkstückträgers um seine vertikale Achse frei programmierbar und dieser somit in jede beliebige Lage zu positionieren.
Ein solcher Aufbau ist konstruktiv einfach zu lösen und ermöglicht eine sehr flexible Anpassung an die jeweils gegebenen Arbeitsbedingungen.
So ist es möglich, sowohl Paletten vom Längsförderer des vorlaufenden Obertrums auf die Längsförderer des zurücklaufenden Untertrums zu versetzen als auch die Werkstückträger für die optimale Be- und Entladung mit Werkstücken in der Ladeposition um ihre eigene vertikale Achse in die jeweils günstigste Position zu schwenken.
Hier kann dann auch vorgesehen werden, daß unter Umständen, Montagen an dem auf dem Werkstückträger befindlichen Werkstück durchgeführt werden.
Durch die Möglichkeit der Rotation um die Werkstückträgermittelachse können Fördereinrichtungen problemlos im Karree aufgebaut werden, d.h. Paletten können aus einem Längsförderer abgenommen und in einen anderen Längsförderer eingelegt werden, welcher sich im rechten oder in jedem anderen beliebigen Winkel zum ersten Längsförderer befindet.
Die konstruktive Gestaltung dieser Fördereinrichtung erlaubt den Einsatz von Werkstückträgern, die vom Aufwand her kaum eine Verteuerung gegenüber herkömmlichen Werkstückträgern bringen. Dies ist speziell bei größeren Förderanlagen, bei denen eine Vielzahl von Werkstückträgern benötigt werden, von erheblicher Bedeutung.
Als vorteilhaft ist in jedem Fall anzusehen, daß die Werkstückträger mit ihrer größeren Längenabmessung quertransportiert werden. Dies ermöglicht gegenüber einem längsliegenden Transport vermehrte Staukapazität, was den Nachteil einer etwas größeren Baubreite ausgleicht, zumal die Transportstrecken in den meisten Fällen ohnehin über Kopf angeordnet sind.
Optimal lassen sich mit diesem System Montagelinien oder Speicherstrecken realisieren, da am Ende eines Längsförderers oder auch an beliebigen dazwischenliegenden Stellen Werkstückträger entnommen und in unter beliebigen Winkeln zur normalen Transportstrecke liegende Längsförderer eingebracht werden können.
Nachfolgend werden einige Ausführungsformen der Erfindung an Hand der Zeichnungen im einzelnen erläutert: Dabei zeigen:
Figur 1: Die perspektivische Ansicht einer einfachen, linear aufgebauten Werkstückträgertransporteinrichtung mit zwei übereinander angeordneten Längsförderern als Vor- und Rücklaufstrecke und 2 Liftstationen.
Figur 2: Die perspektivische Darstellung einer Liftstation mit einem Beispiel eines karreeförmigen Aufbaus von Längsförderem als horizontale Um-laufstrecke.
Figur 3: Die perspektivische Darstellung einer Liftstation mit anschließender mehrbahniger Speicherstrecke durch übereinander angeordnete Längsförderer.
Figur 4: Verschiedene Ansichten einer möglichen Ausführungsform der Ankopplung eines Werkstückträgers auf dem Lift.
Figur 5: Schematische Darstellung der Funktion des Umsetzens von Werkstückträgern auf Längsförderer in verschiedenen Förderebenen.
Figur 6: Schematische Darstellung der Werkstückträgerschwenkbewegung.
Figur 7: Schematische Darstellung einer Indexierung des Werkstückträgers alternativ mittels Sauger oder Magnet auf dem Lift.
Figur 8: Schematische Darstellung einer indexierung des Werkstückträgers mittels Spannzange auf dem Lift.
Fig. 1 zeigt eine komplette Fördereinrichtung im einfachsten Aufbau mit zwei parallel zueinander geführten Längsförderern 6, die als Staurollenkettenförderer oder als Gurtbandförderer ausgebildet sein können und dazu dienen, Werkstücke, insbesondere zwischen verschiedenen Bearbeitungs-, Montage- und z.B. Be- und Entladestation zu transportieren, wobei zur Vereinfachung der Darstellung die Werkstücke selbst sowie den verschiedenen Transportpositionen zugeordnete Werkstückeinrichtungen, Handlinggeräte bzw. Bearbeitungsstationen weggelassen sind. Zur Aufnahme der zu bearbeitenden Werkstücke dienen Werkstückträger 1, die der Fördereinrichtung und den jeweiligen Werkstücken angepaßt sind.
Zur Rückführung der Werkstückträger 1 dienen zwei weitere, in anderer Höhenebene angeordnete parallel zueinander geführte Längsförderer 6.
Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Werkstückträgers 1 besteht gegenüber vorbekannten Ausführungsformen darin, daß er in seiner Länge und Breite so differiert, daß er durch eine Schwenkbewegung um seine eigene Vertikalachse zwischen den beanstandeten Längsförderern 6 durch einen Lift 2 in vertikal angeordneten Förderebenen bestehend aus weiteren Längsförderern 6 versetzt werden kann. Die Indexierung der Werkstückträger 1 im Lift 2 erfolgt wie in Fig. 4 dargestellt über 2 quer bewegliche Indexschienen 5, die in am Werkstückträger 1 befindlichen Indexleisten 4 eingreifen.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
5
CH 674 835 A5
6
Diese Indexleisten 4 dienen wie in Fig. 4 u. 5 dargestellt, gleichzeitig als verschleißfeste Werkstückträgerauflage auf den jeweiligen Längsförderer 6.
In einer anderen Ausführungsform, Fig. 7, erfolgt das Ankoppeln des Werkstückträgers 1 an dem Lift 2 z.B. über eine Saugglocke 7 oder wie in Fig. 8 über eine Spannzange 8, welche auf dem Lift 2 befestigt ist.
In Fig. 5 ist schematisch dargestellt, wie ein Umsetzen von den Längsförderern 6 einer Förderebene auf die Längsförderer 6 einer anderen Förderebene mittels Lift 2 erfolgt. Dabei können die Werkstückträger 1 ohne weiteres unter beliebigen Winkeln wie in Fig. 6 dargestellt auf den Längsförderer 6 der nachfolgenden Förderstrecken abtransportiert bzw. die rücklaufenden Werkstückträger 1 herantransportiert werden.
Die eigentliche Schwenkbewegung wird durch ein Drehmodul 3 ausgeführt, welches auf dem Lift 2 angebaut ist und im einfachsten Fall einen festgelegten Schwenkwinkel ausführt, wie er sich zwischen den Längsförderern zweier Förderebenen ergibt.
In anderen Ausführungsarten kann dieser Drehmodul 3 als freiprogrammierbare Einheit ausgeführt sein. Hier ist es dann möglich, Werkstückträger 1 um ihre eigene Vertikalachse in beliebige Winkel zu schwenken. Durch diesen Aufbau können die Längsförderer 6 einzelner Förderstrecken unter beliebigen Winkeln zueinander wie in Fig. 6 und Fig. 2 dargestellt angeordnet werden.
Fig. 2 zeigt einen U-förmigen Aufbau, bei dem die Werkstückträger 1, mit Werkstücken beladen, auf den Längsförderern 6 der oberen Förderebene herantransportiert werden. Diese Werkstückträger 1 werden mittels Lift 2 aus dieser Förderebene entnommen und nach einer 90 Grad-Schwenkbewegung um die Vertikalachse des Werkstückträgers 1 nach unten, auf die Längsförderer 6 einer unter einem beliebigen Winkel «Alpha» liegende Transportstrecke aufgegeben. In dieser Transportstrecke besteht die Möglichkeit wie in Fig. 2 dargestellt, den Werkstückträger 1 z.B. einer bestimmten Codierung entsprechend, erneut in eine andere Richtung umzulenken. Dazu wird der Werkstückträger 1 mit z.B. einer einfachen pneumatischen Hubstation 9 wie in Fig. 2 dargestellt angehoben und in Längsförderer 6 einer unter einem beliebigen Winkel liegenden weiteren Förderstrecke eingegeben.
Mit dem Fördersystem können z.B. durch entsprechende Anordnung der Längsförderer 6 auch Speicherstrecken, Verteilstationen oder Sammelstationen wie in Fig. 3 dargestellt, aufgebaut werden.
Bei einer Verteilstation kommen z.B. auf den Längsförderern 6 beladene Werkstückträger 7 an. Diese Werkstückträger 1 können nun in Längsförderer 6, welche in verschiedenen übereinander angeordneten Ebenen aufgebaut sind, aufgegeben werden, die zusätzlich in verschiedenen Winkeln zu der Zuführrichtung liegen können. So ist eine Versorgung mit Werkstücken, die z.B. von einer Vorbearbeitung kommen, zu verschiedenen Nacharbeitsvorgängen möglich.
Der in Fig. 3 dargestellte schematische Aufbau zeigt eine Anordnung von Längsförderern 6 und Lift 2, welche als Speicher- bzw. Lagertransportstrecke für beladene Werkstûcktrâgêr 1 geeignet ist. Die Werkstückträger 1 kommen beladen auf dem Längsförderer 6 der oberen Förderstrecke und werden in darunter- oder darüberliegende Längsförderer 6 zum z.B. Zwischenspeichern eingebracht. Bei Bedarf können die beladenen Werkstückträger 1 aus den Längsförderern 6 der Speicherstrecken wieder abgerufen werden und mit den Längsförderern 6 der unteren Förderstrecke einer Bearbeitung oder weiteren Verwendung zugeführt werden. Als Verteiler dient in jedem Fall wieder die Lifteinheit 2.
Wie in Fig. 6 dargestellt, kann der Werkstückträger 1 auf dem Lift 2 z.B. zum Entladen bzw. Beladen mit Werkstücken in beliebige Winkel um seine vertikale Mittelachse bewegt werden. Dadurch können Greiferrotationsachsen von Belade- bzw. Entlade-geräten eingespart werden.
Außerdem ist es ohne weiteres möglich, Bearbeitungen an den Werkstücken durchzuführen, wenn der Werkstückträger 1 über die in Fig. 4 gezeigte Indexschiene 5 und Indexleiste 4 auf dem Lift 2 fixiert ist. Zur Durchführung dieser Arbeitsoperationen kann der Werkstückträger 1 mittels Lift 2 in beliebige Höhenlagen transportiert werden. Hier kommt ebenfalls die Schwenkmöglichkeit des Werkstückträgers 1 mittels Drehmodui 3 vorteilhaft zum Tragen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Fördereinrichtung, mit beidseits auf beabstan-deten Längsförderern aufliegenden Werkstückträgern, die zwischen den Längsförderern mittels eines Liftes vertikal bewegbar und über weitere Längsförderer und einen weiteren Lift in die Ausgangslage zurückführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückträger (1) in Länge und Breite eine Differenz aufweisen, derart, daß sie nach einer Schwenkbewegung um ihre eigene Verti-kaiachse zwischen den seitlichen Längsförderern (6) hindurch in höhenversetzte Förderebenen bewegbar sind.
    2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Werkstückträger-Unterseiten Indexleisten (4) angebracht sind, mit denen ein Indexieren auf dem jeweiligen Lift (2) mit Hilfe von dort befindlichen Indexschienen (5) möglich ist.
    3. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vertikal verfahrbaren Lift (2) ein Drehmodul (3) angeordnet ist, mit dem die Werkstückträger (1) um ihre eigene Vertikalachse geschwenkt werden können.
    4. Fördereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehmodul (3) im Lift (2) über eine Indexiervorrichtung verfügt, mit der die Werkstückträger (1) auf dem Lift (2) fixiert werden können.
    5. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückträger (1) von den Längsförderern (6) einer Förderebene auf die Längsförderer (6) ei-
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    4
    7
    CH 674 835 A5
    ner anderen Förderebene umsetzbar sind und somit unter oder oberhalb der jeweiligen Transportstrecke zum Ausgangspunkt zurückführbar sind.
    6. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Schwenkbewegung des Werkstückträgers (1) um seine eigene Vertikalachse in dem jeweiligen Lift (2) auch ein Aufbau von Transportstrecken möglich ist, deren Längsförderer (6) unter beliebigen Winkeln zueinander stehen, wobei die Rückführung der Werkstückträger (1) zum Ausgangspunkt ebenfalls über Längsförderer (6), welche über oder unterhalb angeordnet sind, erfolgen kann.
    7. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (1) auf dem Lift (2) mittels eines Drehmoduls (3) um seine eigene Vertikalachse schwenkbar aufgebaut ist und dadurch die Entnahme bzw. die Beladung der auf dem Werkstückträger (1) zu transportierenden Werkstücke in verschiedenen, unter beliebigen Winkeln liegenden Richtungen möglich ist.
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    5
CH147/88A 1987-02-21 1988-01-15 CH674835A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3705561A DE3705561C1 (de) 1987-02-21 1987-02-21 Foerdereinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH674835A5 true CH674835A5 (de) 1990-07-31

Family

ID=6321460

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH147/88A CH674835A5 (de) 1987-02-21 1988-01-15

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4850472A (de)
JP (1) JPS63208426A (de)
AT (1) AT394019B (de)
CH (1) CH674835A5 (de)
DE (1) DE3705561C1 (de)
IT (1) IT1233840B (de)

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0394378B1 (de) * 1988-06-09 1994-05-11 HAMMER, Hans Parksystem und verfahren zum automatischen parken von kraftfahrzeugen
DE8903031U1 (de) * 1989-03-11 1990-02-01 Protech Automation GmbH, 47475 Kamp-Lintfort Montagelinie
US5029691A (en) * 1989-09-15 1991-07-09 Fein Ronald K E Chain conveyor and pallet
US5070996A (en) * 1989-09-15 1991-12-10 Kurt Schwaemmle Chain conveyor and pallet
US5454687A (en) * 1990-09-06 1995-10-03 Johnson; Peter E. High speed sorter/stacker
US5113995A (en) * 1990-12-24 1992-05-19 Kabushiki Kaisha Murao And Company Cheese conveyor system
US5143198A (en) * 1991-10-21 1992-09-01 Industrial Conveyor Company, Inc. Turnable cylinder for a conveyor system
US5407315A (en) * 1994-01-14 1995-04-18 Ossid Corporation Conveyor transfer apparatus and method
US5465827A (en) * 1994-04-26 1995-11-14 Daifuku Co., Ltd. Transport arrangement for movable members
DE19749450C2 (de) * 1997-11-10 1999-09-02 Multiline International Europa Vorrichtung zum Transport von Werkstückhaltern im Kreislauf
US6292997B1 (en) * 1999-05-28 2001-09-25 Robert Ollendick Pre-plating of wooden railroad ties
US7018268B2 (en) * 2002-04-09 2006-03-28 Strasbaugh Protection of work piece during surface processing
GB0328672D0 (en) * 2003-12-10 2004-01-14 Genome Res Ltd Modular units
CN101475092B (zh) * 2008-12-01 2011-09-14 王树生 顶升式转向过渡轨道
EP2818421A1 (de) * 2013-06-25 2014-12-31 Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG Schalenverschließmaschine mit Trayzuführung und Verfahren für eine Verpackungsanlage
CN103612866B (zh) * 2013-11-21 2016-04-06 深圳市世椿智能装备股份有限公司 单轨同步输送机构、输送流水线和工件的输送方法
CN110823922A (zh) * 2018-08-10 2020-02-21 鸿富锦精密电子(天津)有限公司 外观检测装置
CN110668088A (zh) * 2019-09-30 2020-01-10 珠海格力智能装备有限公司 工件输送装置
CN113998403B (zh) * 2020-07-28 2022-09-23 长鑫存储技术有限公司 转运系统及转运方法
CN112520419A (zh) * 2020-12-21 2021-03-19 芜湖金三氏数控科技有限公司经开区分公司 一种玻璃生产用的输送机
CN112623762A (zh) * 2020-12-21 2021-04-09 芜湖金三氏数控科技有限公司经开区分公司 一种玻璃在生产线上的转线方法
CN115703106A (zh) * 2021-08-11 2023-02-17 深圳市宝瑞达科技有限公司 输送分选设备
US20260145881A1 (en) * 2024-11-25 2026-05-28 Chemlex Pte. Ltd. Lab material conveying device, conveying belt device and equipment

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7138120U (de) * 1972-01-13 Mueller K Vorrichtung zum Transport von Werkstücken und in losen Werkstückaufnahmen eingelegten Werkstücken von einer Beladesteiie zu Bearbeitungsplätzen bzw. Mascninen und von diesen zu einer Entladestelle
DE2231225C2 (de) * 1972-06-26 1981-10-01 K.J. Maskinfabriken A/S, Hjerting Förderanlage für Güter, wie Drucksachenbündel
FR2240168A1 (en) * 1973-08-07 1975-03-07 Hugonnet Ets Horiz. conveyor for production line - step travel is controlled by sliding linkage mechanism
FR2440443A1 (fr) * 1978-11-03 1980-05-30 Expl Brevets Entreprise Cloison interieure presentant des qualites d'isolation phonique et de resistance au feu
DE3008699C2 (de) * 1979-03-06 1986-07-24 Bridgestone Tire Co. Ltd., Tokio/Tokyo Feuerbeständiges Laminat
US4226071A (en) * 1979-07-20 1980-10-07 The Dow Chemical Company Method for the preparation of low temperature structure
IT1197717B (it) * 1982-09-27 1988-12-06 Murata Machinery Ltd Metodo ed apparecchio per il trasporto di bobine tessili dopo la levata
DE3412575C2 (de) * 1984-04-04 1987-04-16 Rudolf Geiger Maschinenbau, 8553 Ebermannstadt Fördervorrichtung
US4671402A (en) * 1985-03-26 1987-06-09 Sanshin Shokai Co., Ltd. Free flow conveyor
US4750605A (en) * 1985-08-07 1988-06-14 Lamb Technicon Corp. Workpiece transfer system
US4723356A (en) * 1985-09-24 1988-02-09 Mazda Motor Corporation Weighty object mounting systems
US4712665A (en) * 1986-08-07 1987-12-15 Ex-Cell-O Corporation Container lift mechanism

Also Published As

Publication number Publication date
US4850472A (en) 1989-07-25
IT8819107A0 (it) 1988-01-19
IT1233840B (it) 1992-04-21
JPS63208426A (ja) 1988-08-29
DE3705561C1 (de) 1988-02-25
ATA333387A (de) 1991-07-15
AT394019B (de) 1992-01-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT394019B (de) Foerdereinrichtung
DE3304090C2 (de)
EP2794433B1 (de) Kommissionieranlage sowie verfahren zum kommissionieren von artikeln
EP2842892B1 (de) Verkettungssystem für Obertransfereinrichtungen
DE2945807C2 (de)
WO1998028190A1 (de) Vorrichtung zum handhaben von gegenständen
DE3832845C1 (en) Assembly station having a positioning and holding apparatus
EP2484483B1 (de) Zuführ- und Ladeeinheit
DE3829931A1 (de) Bahnzufuehrvorrichtung
AT393981B (de) Foerdereinrichtung fuer montageteile
EP3040296A1 (de) Modulares montage-transfersystem
DE69603201T2 (de) Einrichtung zur montage von bauteilen
DE3316050C2 (de)
AT525842A2 (de) Fertigungslinie
DE102020130607A1 (de) Entladestation für eine Bearbeitungsmaschine sowie Bearbeitungsmaschine zum schneidenden Bearbeiten von rohr- oder stangenförmigen Werkstücken
DE69218116T2 (de) Lager für Stabmaterial
EP0379688B1 (de) Vorrichtung zum Ein- und Auslagern von Stückgütern
CH618939A5 (de)
EP0150662B1 (de) Einrichtung zum Be- und Entladen von Bearbeitungseinrichtungen für Leiterplatten, insbesondere Bauelemente-Bestückungseinrichtungen
EP0245317B1 (de) Hochfrequenz-schweissanlage
EP4393851A1 (de) Holzlanggut-sortiervorrichtung
DE2727938C2 (de) Fördereinrichtung mit Rollgang und Querförderer
EP0264781B1 (de) Anlage zum Aufteilen von Platten und Fördern und Stapeln der Zuschnitte
DE3343732C2 (de)
DE4111632C2 (de) Montagelinie

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased