CH674867A5 - Height adjustable platform trestle with vertical posts - Google Patents

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CH674867A5
CH674867A5 CH419487A CH419487A CH674867A5 CH 674867 A5 CH674867 A5 CH 674867A5 CH 419487 A CH419487 A CH 419487A CH 419487 A CH419487 A CH 419487A CH 674867 A5 CH674867 A5 CH 674867A5
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CH
Switzerland
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latch bolt
latch
support frame
driving
expediently
Prior art date
Application number
CH419487A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Baumann
Original Assignee
Wolfgang Baumann
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    • E04G1/18Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
    • E04G1/20Scaffolds comprising upright members and provision for supporting cross-members or platforms at different positions therealong
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft einen im Bauwesen zum Erstellen einer Arbeitsbühne verwendbaren, höhenverstellbaren Stützbock mit zwei an der Stützbockoberseite über eine Traverse zum Auflegen von Brettern oder dgl. miteinander verbundenen vertikalen Pfosten, die jeweils aus einer zu einem auf den Boden stellbaren Stützbock-Untergestell gehörenden Säule und aus einem in der Säule geführten, zu einem Stützbock-Oberteil gehörenden Holm bestehen, wobei am Untergestell eine neben den Pfosten parallel zur Traverse verlaufende Welle verdrehbar gelagert ist, die im Bereich jedes Pfostens ein Zahnrad drehfest trägt, dessen Zähne mit einer Längsreihe von Durchbrechungen am zugewandten Holm in formschlüssiger treibender Verbindung stehen, wobei zwischen jedes Zahnrad und den zugehörigen Pfosten ein vertikal beweglicher, von Hand hochhebbarer erster bzw.

   zweiter Fallriegel eingelegt ist, der in seiner ein Absenken des Holms sperrenden Stellung in eine Lücke des Zahnrades eingefallen und von dem aussen benachbarten Zahn gegen den Pfosten gehalten ist und beim Verdrehen des Zahnrades in dem Hochfahren des Holms entsprechender Richtung von den Zähnen hochgehoben wird, und wobei den beiden Fallriegeln ein zwischen diesen verlaufendes Verbindungselement zugeordnet ist, über das beim Hochheben des ersten Fallriegels der zweite Fallriegel nach oben hin mitgenommen wird. 



  Bei einem aus der DE-PS 2 332 883 bekannten Stützbock ist nur einem der beiden Zahnräder ein Fallriegel zugeordnet, über den sich das Zahnrad in Umfangsrichtung am zugehörigen Pfosten abstützt. Das am anderen Pfosten angeordnete Zahnrad wird dagegen nur über die Welle in Umfangsrichtung festgehalten, so dass die Welle das vom Holm des anderen Pfostens auf das zugehörige Zahnrad ausgeübte Drehmoment aufnehmen muss.

  Da dies zu einer bleibenden Tordierung der Welle und somit zu einem nicht mehr funktionsfähigen Stützbock führen kann, ist man in der Praxis so vorgegangen, dass man an jedem Holm an der dem Zahnrad entgegengesetzten Seite ebenfalls eine Längsreihe von Durchbrechungen angebracht hat, so dass man in jeder Ausfahrhöhe des Oberteils durch jeden Holm unmittelbar oberhalb der zugehörigen Säule einen beidenends vorstehenden Steckbolzen stecken kann, der auf der Säulenoberseite aufsitzt und die Last auf die Säule überträgt. Das Anbringen der weiteren Längsreihen von Durchbrechungen sowie die Steckbolzen verteuern jedoch die Stützbockherstellung. Ausserdem ist die Handhabung der Steckbolzen umständlich, so dass von ihnen häufig kein Gebrauch gemacht wird. 



  Aus der DE-OS 3 427 339 geht ein Stützbock der eingangs genannten Art hervor, bei dem an jedem Zahnrad ein Fallriegel angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine Torsionsbeanspruchung der Welle vermieden, da sich beide Zahnräder über den jeweils zugeordneten Fallriegel in Umfangsrichtung am zugewandten Pfosten abstützen, so dass eine grössere Stabilität gegeben ist und die weiteren Durchbrechungen sowie die Steck bolzen weggelassen werden können. Damit zum Abwärtsfahren des Oberteils nicht beide Fallriegel von Hand angehoben werden müssen, sind diese über das Verbindungselement starr miteinander verbunden, so dass die Betätigung eines Fallriegels genügt. Dies bringt jedoch folgende Gefahr mit sich: 



  Beim Ablassen des Oberteils darf dieses nicht nach unten fallen, da sonst eine in der Nähe stehende Person verletzt werden könnte. Daher sollte beim Ablassen möglichst eine an ein Wellenende angesetzte Handkurbel oder dgl. Betätigungselement in der Hand gehalten werden. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn ein Arbeiter den der Kurbel entgegengesetzten Fallriegel hochhebt, so dass in einem solchen Falle eine Verletzungsgefahr besteht bzw. der Stützbock beschädigt werden kann. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Stützbock mit den eingangs genannten Merkmalen zu schaffen, der unter Beibehaltung der mit den beiden Fallriegeln erzielten Vorteile weniger gefahrenträchtig ist. Dies soll mit möglichst einfachen und billig herzustellenden Massnahmen erreicht werden. 



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Mitnahmeverbindung zwischen den beiden Fallriegeln beim Hochheben des zweiten Fallriegels selbsttätig unwirksam ist. 



  Somit besteht eine Mitnahmeverbindung nur vom ersten Fallriegel bis zum zweiten Fallriegel hin, während bei einem Hochheben des zweiten Fallriegels der erste Fallriegel und somit auch das Oberteil an Ort und Stelle bleibt. Diese nur einseitig von Hand wirksam bedienbare Fallriegelanordnung bringt eine erhöhte Sicherheit mit sich, vor allem wenn der dem am einen Wellenende angeordneten Kurbelansatz zugewandte Fallriegel der erste Fallriegel ist. 



  Bei einem im Bauwesen zum Erstellen einer Arbeitsbühne verwendbaren, höhenverstellbaren Stützbock mit zwei an der Stützbockoberseite über eine Traverse zum Auflegen von Brettern od. dgl. miteinander verbundenen vertikalen Pfosten, die jeweils aus einer zu einem auf den Boden stellbaren Stützbock-Untergestell gehörenden Säule und aus einem in der Säule geführten, zu einem Stützbock-Oberteil gehörenden Holm bestehen, wobei am Untergestell eine neben dem Pfosten parallel zur Traverse verlaufende Welle verdrehbar gelagert ist, die im Bereich jedes Pfostens ein Zahnrad drehfest trägt, dessen Zähne mit einer Längsreihe von Durchbrechungen am zugewandten Holm in formschlüssiger treibender Verbindung stehen, und wobei den Zahnrädern ein ihre Drehung im Sinne eines Absenkens des Oberteils blockierender Fallriegel zugeordnet ist, besteht die weitere Gefahr,

   dass durch auf das Oberteil von oben her ausgeübte Stösse oder dgl., wie sie auf Baustellen beispielsweise beim Aufsetzen eines Pakets aus Baumaterialien mittels eines Krans auf die Arbeitsbühne auftreten, der Stützbock beschädigt werden kann. Diese Stösse müssen von den in Ein griff mit den Holmen stehenden Zähnen der beiden Zahnräder aufgefangen werden, was vor aIlem seitens der Holme zu einem Verschleiss führt, da sich die Durchbrechungen verformen können. Sind aber die Durchbrechungen sozusagen ausgeschlagen, ist ein genau synchroner Eingriff der beiden Zahnräder in die Holme mit sicherer Abstützung beider Holme nicht mehr gewährleistet. 



   Um hier Abhilfe zu schaffen, ist bei einem zweckmässigen Ausführungsbeispiel der Erfindung die Welle nach unten hin elastisch nachgiebig gelagert. Auf diese Weise gibt die Welle bei einem Schlag auf das Oberteil leicht nach, so dass eine stossdämpfende Wirkung vorhanden ist. 



  Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Stützbocks sowie zweckmässige Ausgestaltungen werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. 



  Es zeigen: 
 
   Fig. 1 die Vorderansicht eines Stützbocks, 
   Fig. 2 den Stützbock im Vertikalschnitt durch einen Pfosten gemäss der Schnittlinie II-II in Fig. 1 in vergrösserter Teildarstellung, 
   Fig. 3 den gleichen Stützbock in einer der Fig. 1 entsprechenden Vorderansicht, wobei die beiden Zahnräder und grössenteils auch die diese verbindende Welle weggelassen ist, 
   Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3 in einer vergrösserten Teildarstellung in Schrägansicht etwa gemäss Pfeil IV gesehen und 
   Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Teildarstellung des entgegengesetzten Pfostens etwa in Richtung gemäss Pfeil V in Fig. 3 gesehen. 
 



  Der in Fig. 1 insgesamt dargestellte Stützbock setzt sich im wesentlichen aus einem auf dem Boden stehenden Stützbock-Untergestell 1 und aus einem Stützbock-Oberteil 2 zusammen. Das Untergestell 1 weist zwei hohle Säulen 3, 4 auf, die mit Abstand parallel zueinander angeordnet und über eine oder mehrere Streben 5, 6 starr miteinander verbunden sind. Am unteren Ende der Säulen 3, 4 können im vorliegenden Zusammenhang nicht weiter interessierende Fussteile angeordnet sein, so dass der Stützbock beim Gebrauch sicher auf dem Boden steht. Das Oberteil 2 besitzt zwei Holme 7, 8 deren obere Enden über eine die Stützbock-Oberseite bildende Traverse 9 miteinander verbunden sind, so dass sich für das Oberteil 2 eine U-ähnliche Gestalt ergibt. 



  Die Holme 7, 8 des Oberteils 2 sind im gleichen Abstand wie die beiden Säulen 3, 5 angeordnet, und ihr Aussenquerschnitt entspricht, sieht man von einem Führungsspiel ab, dem Innenquerschnitt der Säulen 3, 4. Der Querschnitt der Säulen und Holme ist zweckmässigerweise quadratisch oder rechteckig,  wobei es sich zweckmässigerweise um Baustahl-Hohlprofile handelt. Die Holme 7, 8 sind von oben her in die Säulen 3, 4 eingesteckt und in diesen gemäss Doppelpfeil 10 auf und ab verschieblich geführt. Jede Säule 3 bzw. 4 bildet mit dem zugehörigen Holm 7 bzw. 8 einen vertikalen Stützbockpfosten 37 bzw. 48. 



  Stellt man zwei oder mehrere derartige Stützböcke mit Abstand zueinander auf, kann man auf die Traversen 9 der Stützböcke Bretter od. dgl. auflegen, so dass eine Plattform oder Arbeitsbühne beispielsweise für Maurer, Tapezierer, Maler usw. gebildet wird. 



  Am Untergestell 1 ist eine Welle 13 verdrehbar gelagert, die neben den Pfosten parallel zur Traverse 9 verläuft, und zwar im Bereich der oberen Enden der Säulen 3, 4. Die über die Stützbocklänge durchgehende Welle 13 trägt im Bereich jedes Pfostens 37 bzw. 48 drehfest ein Zahnrad 11 bzw. 12. Die Welle 13 ist an zwei Stellen gelagert, wobei beim Ausführungsbeispiel jede Lagerstelle von einem vom Untergestell vorstehenden Lager-Hohlprofilstück 14 bzw. 15, zweckmässigerweise ein Rechteckhohlprofilstück, gebildet wird. An jeder Säule 3 bzw. 4 ist an der der jeweils anderen Säule abgewandten Seite ein solches Lager-Hohlprofilstück 14, 15 angebracht, zweckmässigerweise angeschweisst.

  Das eine Wellenende, das beim Ausführungsbeispiel aus dem Lager-Hohlprofilstück 14 ragt, trägt einen Kurbelansatz 16, beispielsweise ein  Mehrkant, an den eine Handkurbel oder dgl. angesetzt werden kann, mit deren Hilfe sich die Welle 13 verdrehen lässt. 



  Jedes Zahnrad 11 bzw. 12 steht durch die zugewandte Wand 17 bzw. 18 der Säule 3 bzw. 4 hindurch mit einer Längsreihe von Durchbrechungen 19 bzw. 20 an der zugewandten Seite des zugehörigen Holms 7 bzw. 8 in formschlüssiger treibender Verbindung. Dabei entspricht der Abstand der Durchbrechungen 19 bzw. 20 voneinander dem Bogenabstand der Zahnradzähne 21. Bei den Zähnen 21 handelt es sich um gleichmässig über den Zahnradumfang verteilte Vorsprünge, die radial nach aussen gerichtet sind und nach aussen hin kegelartig zulaufen. 



  Die Durchbrechungen 19, 20 sind Kreislöcher mit einem den Zähnen 21 entsprechenden Durchmesser. Für den Durchtritt der Zähne 21 durch die zugehörige Säulenwand 17 bzw. 18 weist diese eine entsprechende Durchtrittsöffnung 22 bzw. 23 auf, so dass sich das jeweilige Zahnrad unbehindert drehen kann. 



  Dreht man die Welle 13 und mit dieser die beiden Zahnräder 11, 12 in Richtung gemäss Pfeil 24, werden die Holme 7, 8 und damit das gesamte Oberteil 2 angehoben. Das Oberteil 2 kann auch von Hand angehoben werden, wobei sich dann die Zahnräder 11, 12 mitdrehen. Dreht man die Zahnräder dagegen in entgegengesetzter Richtung, werden die Holme und somit das Oberteil abgesenkt. 



  Senkt man die Holme von Hand nach einer noch zu beschreibenden Freigabe der Zahnräder ab, drehen sich die Zahnräder entgegengesetzt Pfeil 24 mit. 



  Dem Zahnrad 11 ist ein Fallriegel 25 zugeordnet, der beim Verdrehen des Zahnrades 11 in dem Hochfahren des Holms 7 entsprechender Richtung 24 von den Zähnen 21 hochgehoben wird und in seiner ein Absenken des Holms 7 sperrenden Stellung in eine Lücke des Zahnrads 11 eingefallen und von dem aussen benachbarten Zahn 21 min  des mindestens durch das Gewicht des Oberteils 2 belasten Zahnrads 11 gegen den Pfosten 37 - beim Ausführungsbeispiel gegen dessen Säule 3 - gehalten wird. Beim Drehen des Zahnrads 11 in Richtung gemäss Pfeil 24 oder beim Hochheben des Holm 7 von Hand ratscht also der Fallriegel 25 sozusagen über die Zähne hinweg, indem der Fallriegel 25 von jedem Zahn 21 unmittelbar nach dem Aussereingriffkommen mit dem Holm 7 angehoben wird, um sodann wieder auf den Grund des Zahnrades zurückzufallen.

  Hat man den Holm 7 bzw. das Oberteil 2 in die gewünschte Höhenlage gebracht, bleibt der Fallriegel 25, wie anschaulich aus Fig. 2 hervorgeht, in der jeweiligen Zahnlücke abgesenkt, wobei das Zahnrad 11 über den mit dem Holm 7 in Eingriff stehenden Zahn mit dem Gewicht des Oberteils 2 belastet ist, so dass auf das Zahnrad 11 ein dem Pfeil 24 entgegengesetztes Drehmoment ausgeübt wird, das den dem Fallriegel 25 aussen benachbarten Zahn 21 min gegen den Fallriegel drückt, der sich seinerseits am Pfosten 37 abstützt. Somit ist die Höhenlage des Oberteils  2 selbsttätig fixiert, da sich das Zahnrad 11 nicht mehr entgegen Pfeil 24 drehen kann. 



   Der vertikal bewegliche Fallriegel 25 ist lose zwischen das Zahnrad 11 und den Pfosten 37 - beim Ausführungsbeispiel die Säule 3 - eingelegt und besitzt einen vom Zahnrad 11 durchgriffenen Längsschlitz 26 für den Durchtritt des Zahnrads 11. Die Welle 13 sichert den Fallriegel 25 gegen ein Wegfallen vom Zahnrad 11. Der längliche Gestalt aufweisende Fallriegel 25 weist am oberen Ende eine Querpartie 27 auf, der die eigentliche Riegelfunktion zukommt und von oben her auf dem Zahnrad 11 aufliegt. Der Fallriegel 25 ist ausserdem von Hand hochhebbar, da er zum Absenken des Holms 7 bzw. des Oberteils 2 hochgehoben werden muss, damit das Zahnrad 11 freikommt. Um das Anheben zu erleichtern, ist am unteren Fallriegelende ein vorstehender Handgriff 28 vorgesehen. 



  Dem zweiten Zahnrad 12, das mit den Durchbrechungen 20 des Holms 8 in Eingriff steht, ist ein entsprechender Fallriegel 25a zugeordnet, Die bis jetzt in Zusammenhang mit dem Fallriegel 25 beschriebenen Massnahmen treffen in gleicher Weise auch auf den Fallriegel 25a zu, so dass dieser nicht weiter beschrieben wird. 



  Den beiden Fallriegeln 25 und 25a ist ein zwischen ihnen verlaufendes Verbindungselement zugeordnet, über das beim Hochheben des ersten Fallriegels 25 der zweite Fallriegel  25a nach oben hin mitgenommen wird. Zum Absenken des Oberteils 2 muss also die am den Kurbelansatz 16 tragenden Ende der Welle 13 stehende Person nur den ersten Fallriegel 25 anheben, wodurch gleichzeitig auch der zweite Fallriegel 25a angehoben wird. Mittels der Handkurbel kann dann das Oberteil 2 langsam abgesenkt werden. In umgekehrter Richtung, d. h. vom zweiten Fallriegel 25a zum ersten Fallriegel 25, ist die Mitnahmeverbindung zwischen den beiden Fallriegeln beim Hochheben des zweiten Fallriegels 25a dagegen selbsttätig unwirksam. Dies bedeutet, dass beim Hochheben des zweiten Fallriegels 25a von Hand der erste Fallriegel 25 unten bleibt, so dass das Oberteil 2 mit dem Untergestell 1 verriegelt bleibt. 



  Zweckmässigerweise ist beim Hochheben des zweiten Fallriegels 25a dieser vom noch zu beschreibenden Verbindungselement entkuppelt. Anstelle hiervon kann beim Hochheben des zweiten Fallriegels 25a auch das in diesem FaIle vom zweiten Fallriegel mitbewegte Verbindungselement vom ersten Fallriegel entkuppelt sein. Wegen des an sich unnötigen Mitbewegens des Verbindungselementes ist diese Variante jedoch weniger günstig. 



  Das Verbindungselement ist zweckmässigerweise ein Mitnahmestab 30, der mit einem der Fallriegel, zweckmässigerweise der erste Fallriegel 25, sowohl nach oben als auch nach unten hin in Mitnahmeverbindung steht und am jeweils anderen  Fallriegel, zweckmässigerweise der zweite Fallriegel 25a, nur einseitig anliegt, und zwar im Falle des ersten Fallriegels 25 von oben und im Falle des zweiten Fallriegels 25a von unten her. 



  Beim Ausführungbeispiel steht der Mitnahmestab 30 mit dem ersten Fallriegel 25 nach oben und nach unten hin in Mitnahmeverbindung, während er am zweiten Fallriegel 25a nur von unten her anliegt. Hebt man also den ersten Fallriegel 25 an, wird der Mitnahmestab 30 mitgenommen, der den zweiten Fallriegel 25a untergreift, so dass auch dieser angehoben wird. Lässt man den ersten Fallriegel 25 los, fälIt er unter seinem Eigengewicht nach unten, so dass sich auch der Mitnahmestab 30 nach unten bewegt. Hierdurch wird auch der zweite Fallriegel 25a nicht mehr in der Höhe gehalten, so dass auch er nach unten fällt. Hebt man dagegen den zweiten Fallriegel 25a an, bleibt der Mitnahmestab 30 und somit auch der erste Fallriegel 25 in seiner unteren Stellung, d.h. beim Hochheben des zweiten Fallriegels 25a ist dieser vom Verbindungselement 30 entkuppelt. 



  Vor allem anhand der Figuren 4 und 5 ist die andere Variante leicht vorstellbar, dass der Mitnahmestab mit dem zweiten Fallriegel 25a in beiden Richtungen in Mitnahmeverbindung steht und am ersten Fallriegel 25 lediglich untergriffen wird. Auch in diesem Falle wird der zweite Fallriegel 25a beim Hochheben des ersten Fallriegels 25 mitgenommen. Lässt man anschliessend den ersten Fallriegel 25 los, wird der Mit nahmestab 30 nicht mehr in der Höhe gehalten und fällt zusammen mit dem zweiten Fallriegel 25a nach unten. Hebt man dagegen den zweiten Fallriegel 25a an, wird zwar der Mitnahmestab 30 mitgenommen, der erste Fallriegel 25 jedoch nicht. Diese Variante ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Trotzdem wurden des besseren Verständnisses wegen die Bezugsziffern der Zeichnung genannt. 



  Der Mitnahmestab 30 ist zweckmässigerweise um seine parallel zur Traverse 9 verlaufende Längsrichtung schwenkbar am UntergestelI 1 angeordnet und besitzt an seinen Enden zu den Fallriegeln 25, 25a hin vorstehende und mit diesen zusammenwirkende Schwenkarme 31, 32. Der Mitnahmestab 30 ist zweckmässigerweise ein einstückig durchgehender Stab mit die Schwenkarme 31, 32 bildenden abgebogenen Endbereichen. 



  Eine weitere zweckmässige Massnahme besteht darin, dass der eine Fallriegel (dies ist der Fallriegel, der in beiden Richtungen mit dem Mitnahmestab in Mitnahmeverbindung steht, beim AusführungsbeispieI der erste Fallriegel 25) einen Mitnahmeschlitz 33 aufweist, in den der zugewandte Schwenkarm 31 des Mitnahmestabes 30 mit Schwenkspiel eingreift. Dabei kann die untere Schlitzwand 34 konvex gebogen verlaufen, derart, dass der auf ihr aufliegende Schwenkarm 31 beim Hochheben des einen Fallriegels, beim Ausführungsbeispiel der erste Fallriegel 25, auf ihr abrollt. Der Mitnahmeschlitz 33 wird zweckmässigerweise von zwei am einen Fallriegel (erster Fallriegel 25)  vorstehenden, mit Höhenabstand zueinander angeordneten Mitnahmevorsprüngen 35, 36 begrenzt, die vorteilhafterweise einstückig an den Fallriegel 25 angeformt sind, der von einem Gussstück gebildet werden kann. 



  Der andere Fallriegel, beim Ausführungsbeispiel der zweite Fallriegel 25a, weist zweckmässigerweise einen einzigen vorstehenden Mitnahmevorsprung 37 auf, der dem zugewandten Schwenkarm 32 zugeordnet ist. Es ist günstig, auch hier den Mitnahmevorsprung 37 einstückig an den anderen Fallriegel 25a anzuformen. 



  Das Untergestell 1 weist, wie schon erwähnt, eine sich zwischen den oberen Endbereichen der beiden Säulen 3, 4 erstreckende, starr mit den einander zugewandten Seitenflächen der Säulen zweckmässigerweise durch Verschweissen verbundene Strebe 6 auf, die von einem Hohlprofil, bevorzugt ein Rechteck-Hohlprofil, gebildet wird. lnnerhalb dieser Strebe 6 kann der Mitnahmestab 30 verlaufen, wobei die beiden Schwenkarme 31, 32 durch jeweils eine neben der zugewandten Säule 3, 4 angeordnete Ausnehmung 38 bzw. 39 der den Fallriegeln zugewandten Strebenwand 40 zur Fallriegelseite der jeweiligen Säule hin herausgeführt sind. Auf diese Weise ist der Mitnahmestab 40 von aussen her unsichtbar und gegen Verschmutzung geschützt untergebracht. 



   ln diesem Zusammenhang wird ausserdem darauf hingewiesen,  dass durch das praktisch andauernd erfolgende Verschwenken des Mitnahmestabes 30, der ja beim Hochkurbeln des Oberteils 2, wenn die Fallriegel über die Zahnräder ratschen dauernd mitbewegt wird, sich auch kein die Funktion beeinträchtigender Schmutz an den Schwenkarmen 31, 32 bzw. an den Vorsprüngen 35, 36, 37 absetzen kann. 



  Innerhalb der Strebe 6 greift eine Niederhalteeinrichtung am Mitnahmestab 30 an, der auf dem Strebenboden aufliegen kann. Die Niederhalteeinrichtung kann in sehr einfacher Weise von mindestens zwei quer durch die Strebe 6 eingesetzte Niederhaltebolzen 41, 42 gebildet werden, die den Mitnahmestab übergreifen und diesen unten halten. Als Niederhaltebolzen kann man Schrauben verwenden, die durch entsprechende Löcher der Strebe 6 greifen, von denen in eines ein Gewinde geschnitten sein kann. Man kann auch glatte Löcher verwenden, wenn man die jeweilige Schraube mit einer aussen aufgesetzten Mutter sichert. 



  Beim Ausführungsbeispiel verläuft die Strebe 6 mit Bezug auf die Fallriegelseite der Säulen 3, 4 etwas zurückgesetzt, wie aus den Figuren 4, 5 hervorgeht. Dementsprechend ragen die Mitnahmevorsprünge 35, 36 und 37 der Fallriegel unter übergreifen der zugewandten Säulenkante zur Strebe 6 hin vor. Auf diese Weise erhält man genügend lange Mitnahmevorsprünge 35, 36, 37 und Schwenkarme 31, 32, so dass auch bei ganz nach oben geschwenktem Mitnahmestab 30 die Schwenkarme an den  Mitnahmevorsprüngen anliegen. Würde man die Strebe 6 weiter vorsetzen, würden sich die Schwenkarme 31, 32 bis vor die Fallriegel erstrecken, wo jedoch die Welle 13 verläuft. 



  Die Welle 13 ist nach unten hin elastisch gelagert. Hierzu ist zweckmässigerweise vorgesehen, dass die Welle 13 in vertikal grichteten Langlöchern gelagert ist und auf einem Pufferstück aus elastischem Material mit gummiartigen Eigenschaften aufsitzt, das das untere Langlochende nach oben hin überragt. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ist an jeder Lagerstelle ein solches Pufferstück vorhanden. Dabei ist im einzelnen vorgesehen, dass die beiden Lager-Hohlprofilstücke 14 und 15 jeweils ein vertikal gerichtetes Lager-Langloch 43 bzw. 44 aufweisen und unten ein eingesetztes Pufferstück 45 bzw. 46 enthalten, das, wie schon erwähnt, bis über das untere Ende des Langlochs 43 bzw. 44 hochsteht, so dass die Welle 13 auf ihm aufliegt. Dabei ist die Höhe des Pufferstücks so bemessen, dass der Abstand zwischen seiner Oberseite und dem oberen Langlochende dem Wellendurchmesser entspricht.

  Es versteht sich, dass die beiden Lager-Hohlprofilstücke 14, 15 jeweils beidseitig ein Lager-Langloch 43 bzw. 44 besitzen können, wenn die Welle ganz durchgesteckt ist. Dies ist mindestens an der Seite des Kurbelansatzes 16 der Fall. Weisen die Lager-Hohlprofilstücke 14, 15 wie beim Ausführungsbeispiel einen rechteckigen Querschnitt aus, sind die Pufferstücke 45, 46 zweckmässigerweise quaderförmig. Die Pufferstücke können in die Lager-Hohlprofilstücke eingeklebt sein. 



  Mit der elastisch nachgiebigen Lagerung der Welle 13 wird erreicht, dass auf das Oberteil 2 von oben her einwirkende Stösse gedämpft werden. Bei starrer Wellenlagerung würde die Gefahr bestehen, dass im Falle eines plötzlichen starken Stosses auf das Oberteil an jedem Holm 7 bzw. 8 die jeweils gerade mit einem Zahn des zugeordneten Zahnrades in Eingriff stehende Durchbrechung 19 bzw. 20 an ihrer Oberseite im Sinne einer Durchbrechungsvergrösserung deformiert wird. Sind dagegen die Pufferstücke 45, 46 vorhanden, kann die Welle 13 etwas nach unten hin nachgeben, so dass ein Stoss besser abgefangen wird. 



   Die elastisch nachgiebige Lagerung der Welle 13 ist auch dann von Vorteil, wenn nur an einem Pfosten des Stützbocks ein Fallriegel vorhanden ist. 



  Es versteht sich, dass man bei dem Fallriegel 25a selbstverständlich den in der Zeichnung dargestellten Handgriff auch weglassen kann, da ja ein Hochheben dieses Fallriegels von Hand nichts bewirkt. In der Zeichnung wurden nur deshalb zwei gleiche Fallriegel 25, 25a dargestellt, um zu zeigen, dass für den zweiten Fallriegel 25a keine Sonderanfertigung erforderlich ist. 

Claims (16)

1. Im Bauwesen zum Erstellen einer Arbeitsbühne verwendbarer, höhenverstellbarer Stützbock mit zwei an der Stützbockoberseite über eine Traverse zum Auflegen von Brettern oder dgl. miteinander verbundenen vertikalen Pfosten, die jeweils aus einer zu einem auf den Boden stellbaren Stützbock-Untergestell gehörenden Säule und aus einem in der Säule geführten, zu einem Stützbock-Oberteil gehörenden Holm bestehen, wobei am Untergestell eine neben den Pfosten parallel zur Traverse verlaufende Welle verdrehbar gelagert ist, die im Bereich jedes Pfostens ein Zahnrad drehfest trägt, dessen Zähne mit einer Längsreihe von Durchbrechungen am zugewandten Holm in formschlüssiger treibender Verbindung stehen, wobei zwischen jedes Zahnrad und den zugehörigen Pfosten ein vertikal beweglicher, von Hand hochhebbarer erster bzw.
zweiter Fallriegel eingelegt ist, der in seiner ein Absenken des Holms sperrenden Stellung in eine Lücke des Zahnrades eingefallen und von dem aussen benachbarten Zahn gegen den Pfosten gehalten ist und beim Verdrehen des Zahnrades in dem Hochfahren des Holms entsprechender Richtung von den Zähnen hochgehoben wird, und wobei den beiden Fall riegeln ein zwischen diesen verlaufendes Vebindungselement zugeordnet ist, über das beim Hochheben des ersten Fallriegels der zweite Fallriegel nach oben hin mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeverbindung zwischen den beiden Fallriegeln (25, 25a) beim Hochheben des zweiten Fallriegels (25a) selbsttätig unwirksam ist.
2.
Stützbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Hochheben des zweiten Fallriegels (25a) das Verbindungselement vom ersten Fallriegel oder zweckmässiger der zweite Fallriegel (25a) vom Verbindungselement (30) entkuppelt ist.
3. Stützbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement ein Mitnahmestab (30) ist, der mit einem der Fallriegel, zweckmässigerweise der erste Fallriegel (25), sowohl nach oben als auch nach unten hin in Mitnahmeverbindung steht und am jeweils anderen Fallriegel, zweckmässigerweise der zweite Fallriegel (25a), nur einseitig anliegt, und zwar im Falle des ersten Fallriegels von oben und im Falle des zweiten Fallriegels von unten her.
4.
Stützbock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnahmestab (30) um seine Längsrrichtung schwenkbar am Untergestell (1) angeordnet ist und an seinen Enden zu den Fallriegeln (25, 25a) hin vorstehende und mit diesen zusammenwirkende Schwenkarme (31, 32) aufweist, zweckmässigerweise indem der Mitnahmestab (30) einstückig abgebogene Endbereiche besitzt.
5. Stützbock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Fallriegel (25) einen Mitnahmeschlitz (33) aufweist, in den der zugewandte Schwenkarm (31) des Mitnahmestabes (30) mit Schwenkspiel eingreift.
6. Stützbock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Schlitzwand (34) konvex gebogen verläuft, derart, dass der auf ihr liegende Schwenkarm (31) beim Hochheben des einen Fallriegels (25) auf ihr abrollt.
7.
Stützbock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnahmeschlitz (33) von zwei am einen Fallriegel (25) vorstehenden, mit Höhenabstand zueinander angeordneten Mitnahmevorsprüngen (35, 36) begrenzt ist, die zweckmässigerweise einstückig an den einen Fallriegel angeformt sind.
8. Stützbock nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichent, dass der andere Fallriegel (25a) einen einzigen vorstehenden Mitnahmevorsprung (37) aufweist, der dem zugewandten Schwenkarm (32) des Mitnahmestabes (30) zugeordnet ist und der zweckmässigerweise einstückig an den anderen Fallriegel (25a) angeformt ist.
9.
Stützbock nach einem der Ansprüche 4 bis 8 mit einer sich zwischen den oberen Endbereichen der Säulen erstreckenden, starr mit den einander zugewandten Seitenflächen der Säulen verbundenen und von einem Hohlprofil gebildeten Strebe, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnahmestab (30) innerhalb der Strebe (6) verläuft, wobei die beiden Schwenkarme (31, 32) durch jeweils eine neben der zugewandten Säule (3 bzw. 4) angeordnete Ausnehmung (38 bzw. 39) der Strebenwand zur Fallriegelseite der Säule hin herausgeführt sind.
10. Stützbock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Strebe (6) eine Niederhalteeinrichtung am Mitnahmestab (30) angreift, die zwecknmässigerweise von mindestens zwei quer durch die Strebe (6) eingezetzten Niederhaltebolzen (41, 42) gebildet ist, die von Schrauben gebildet sein können.
11.
Stützbock nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit einer die beiden Zahnräder tragenden Welle, die am einen Ende einen Kurbelansatz aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Kurbelansatz (16) zugewandte Fallriegel (25) der erste Fallriegel ist.
12. Stützbock nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (13) nach unten hin elastisch nachgiebig gelagert ist.
13. Stützbock nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (13) in vertikal gerichteten Langlöchern (43, 44 ) gelagert ist und auf einem Pufferstück (45, 46) aus elastischem Material mit gummiartigen Eigenschaften aufsitzt, das das untere Langlochende nach oben hin überragt.
14. Stützbock nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Lagerstelle ein Pufferstück (45, 46) vorhanden ist.
15.
Stützbock nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen von einem vom Untergestell (1) vorstehenden Lager-Hohlprofilstück (14, 15), zweckmässigerweise ein Rechteckhohlprofilstück, gebildet sind, in das unten das Puffer stück (45, 46) eingesetzt ist.
16. Stützbock nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Säule (3, 4) an der der jeweils anderen Säule abgewandten Seite ein Lager-Hohlprofilstück (14, 15) angebracht ist.
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