CH675086A5 - - Google Patents

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CH675086A5
CH675086A5 CH5694/83A CH569483A CH675086A5 CH 675086 A5 CH675086 A5 CH 675086A5 CH 5694/83 A CH5694/83 A CH 5694/83A CH 569483 A CH569483 A CH 569483A CH 675086 A5 CH675086 A5 CH 675086A5
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CH
Switzerland
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mold cavity
fluid
ring
overhang
wall
Prior art date
Application number
CH5694/83A
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English (en)
Inventor
Frank E Wagstaff
William G Wagstaff
Richard J Collins
Original Assignee
Wagstaff Engineering Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Wagstaff Engineering Inc filed Critical Wagstaff Engineering Inc
Publication of CH675086A5 publication Critical patent/CH675086A5/de

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    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/049—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds for direct chill casting, e.g. electromagnetic casting
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/0401—Moulds provided with a feed head
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/08—Accessories for starting the casting procedure

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  • Continuous Casting (AREA)
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
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  • External Artificial Organs (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Stranggiessen von Metall, insbesondere Stranggiessen gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 6. 



  Beim Stranggiessen von Aluminium wird das geschmolzene Metall einem oben offenen Formhohlraum zügeführt, in dem eine teleskopartig verschiebbare Einrichtung wie ein Giessgespann angeordnet ist. Die Schmelze wird abgekühlt und die Form und die Stützeinrichtung werden relativ zueinander in axialer Richtung des Formhohlraums hin-und hergeschoben, um einen länglichen Metallkörper in Form eines Barrens herzustellen. Normalerweise wird die Metallschmelze der Oberseite des Formhohlraums durch eine \ffnung zugeführt, die einen kleineren Durchmesser als der Formhohlraum hat. Auf der Oberfläche bildet sich ein Schmelzmeniskus aus, der die Innenwand des Formhohlraums in der Ebene maximaler Divergenz des Metalls berührt.

  Die metallische Masse nimmt divergent-konvergente Umriss-Querschnittsformen an, deren mittleres Kontinuum zwischen den Ebenen maximaler Divergenz und minimaler Konvergenz davon liegt und einen Umriss bildet, welcher im wesentlichen der Umrisslinie des Formhohlraums an dessen Wand entspricht. Ferner bildet sich eine durch Metall nicht ausgebildete Tasche zwischen dem Schmelzmeniskus und der Oberkante des Formhohlraums an dessen Überhang um die \ffnung. 



  Es ist bereits bekannt (US-PS 4 157 728), der Oberseite dieser Tasche Druckluft zuzuführen, wobei die Bedienungsperson einen geeigneten Druckaufbau in der Tasche innerhalb des Formhohlraums erzielen muss, damit unter gegebenen  idealisierten Bedingungen in der Tasche ein hülsenförmiger Druckluftstrom nach unten um die metallische Masse im Umfangsbereich des Formhohlraums strömt. 



  Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Einrichtung, welche nicht diesen Nachteil aufweisen und bei welchen das Druckgas einer Stelle ausserhalb des Formhohlraumes oder der Vertiefung zugeführt wird. 



  Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss im Kennzeichnungsteil der Ansprüche 1 und 6 gelöst. 



  Im allgemeinen wird die Ringströmung unter der Unterseite der Tasche erzeugt, so dass das Gas nach oben in diese strömen kann. Der Ring aus Druckluft wird jedoch auch normalerweise über dem Boden des Formhohlraums erzeugt, so dass die Druckluft auch nach unten strömen kann, also in axialer Richtung des Formhohlraums nach oben als auch nach unten. 



  Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das Gas in den Formhohlraum an einer Stelle angrenzend an die Ebene maximalen Auseinanderlaufens des Metalls eingeleitet. Bei einigen Ausführungsbeispielen wird das Gas von der Umfangswand des Formhohlraums an einer Stelle gegenüber der Umfangslinie des mittleren Überganges der metallischen Masse eingeleitet. Bei einigen Ausführungsbeispielen wird jedoch das Gas an Stellen der Umfangswand des Formhohlraums eingeleitet, die den gesamten Umfang des erwähnten Überganges umgibt, und zwar vorzugsweise an Stellen an der Wand, die über der gesamten Höhe des dazwischenliegenden Übergangs liegt. 



  In einem Ausführungsbeispiel erfolgt eine Druckverringerung und/oder eine Diffusion des Gases bei der Strömung zwischen der Zuführstelle und der Abgabestelle. Beispielsweise wird in gewissen Ausführungsbeispielen ein massives, aber für Gas durchlässiges Strukturmedium zwischen der Stelle der Zufuhr und der Stelle der Abgabe vorgesehen, um eine relative Druckverringerung und Diffusion des Gases und eine Einleitung in den Formhohlraum an einer Stelle angrenzend an die Ebene der maximalen Divergenz der metallischen Masse zu erzielen. In einigen Fällen wird dieses Medium an der Umfangswand des Formhohlraums angeordnet, und das Gas wird diesem zugeführt, so dass eine Abgabe an einer Stelle gegenüber dem Umfang des dazwischenliegenden Kontinuums der metallischen Masse erfolgt.

  In vielen Fällen wird ferner das gasdurchlässige Medium  entlang dem gesamten Umfang des Formhohlraums angeordnet, und das Gas wird diesem zugeführt, so dass eine Abgabe an Stellen erfolgt, die entlang dem gesamten Umfang des dazwischenliegenden Kontinuums der metallischen Masse vorgesehen sind. Bei vielen der letzteren Ausführungsbeispiele ist ferner das Strukturmedium in axialer Richtung des Formhohlraums verlängert, und das Gas wird derart zugeführt, dass es an Stellen abgegeben wird, die entlang der gesamten Höhe des Kontinuums vorgesehen sind. 



  Normalerweise wird in die Tasche des Formhohlraums Schmieröl zugeführt. Bei einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen wird das \l in den Formhohlraum durch den Überhang auf der Oberseite der Tasche zugeführt. Ferner wird in gewissen Ausführungsbeispielen ein Teil des \ldampfs entlang der Oberkante der Tasche während des Giessvorgangs eingeschlossen. 



  Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, bei dem der Tasche \l zugeführt wird, wird ein für Gas durchlässiger Ring auf der Oberseite des Formhohlraums angeordnet, um die Oberkante der Tasche an einer Ringschulter darin zu begrenzen, die koplanar mit dem Überhang über der oberen \ffnung des Formhohlraums vorgesehen ist. Der Ring ist in axialer Richtung des Formhohlraums länglich ausgebildet, so dass die oberen und unteren Endteile davon gegenüber der Tasche beziehungsweise dem Umriss des mittleren Kontinuums der metallischen Masse angeordnet sind. \l und Gas werden dem Ring zugeführt, so dass Gas an Stellen entlang dem inneren Umfang auf dem Ring angrenzend an das Kontinuum abgegeben wird und das \l in die Tasche an darüberliegenden Stellen gelangt, einschliesslich an Stellen auf der Stufe. 



  Bei einem Ausführungsbeispiel wird Schmieröl unter Druck an eine Stelle ausserhalb des Formhohlraums zugeführt, das in einer bei hoher Temperatur verdampfbaren Trägerflüssigkeit suspendiert ist. Das \l wird in die Tasche des Formhohlraums an einer Stelle auf dessen Umfang zugeführt, und Mittel sind zwischen der Zuführstelle und der Abgabestelle ausserhalb des Formhohlraums angeordnet, um den Träger in einen Ring aus Dampf umzuwandeln, der sich um die metallische Masse entlang dem Umfang des Formhohlraums erstreckt. 



  Die Erfindung betrifft ferner eine Giessvorrichtung der erwähnten Art, bei der Metallschmelze der Oberseite eines Formhohlraums mit einem offenen Bodenbereich zugeführt wird, an dem eine teleskopartige Stützeinrichtung vorgesehen ist. Die Metallschmelze wird abgekühlt, und die Form und die Stützeinrichtung werden in axialer Richtung des Formhohlraums relativ zueinander hin- und her bewegt, um eine Umformung in einen länglichen Metallkörper zu erzielen.

   Gemäss der Erfindung ist ferner eine Einrichtung vorgesehen, um Druckgas an eine Stelle ausserhalb des Formhohlraums zuzuführen, eine Einrichtung zur Abgabe des Gases in den Formhohlraum an einer Stelle an dem Umfang davon sowie eine Einrichtung zwischen der Stelle der Zufuhr und der Stelle der Abgabe, die ausserhalb des Formhohlraums vorgesehen ist, um die Gasströmung in eine Ringströmung umzuwandeln, die sich um die metallische Masse entlang dem Umfang des Formhohlraums erstreckt. 



  Wie bereits erwähnt wurde, wird bei gewissen bekannten Vorrichtungen dieser Art die Metallschmelze von der Oberseite des Formhohlraums durch eine \ffnung zugeführt, die einen Durchmesser hat, der kleiner als der Durchmesser des Formhohlraums ist, so dass sich die Metallschmelze in eine metallische Masse verteilt, deren Meniskus dazu tendiert, die Umfangswand des Formhohlraums in der Ebene maximaler Divergenz des Metalls zu berühren, wodurch sich eine Tasche entsprechend einem praktisch von Metall freien Zwischenraum ergibt, die zwischen dem Meniskus des Metalls und der Oberkante des Formhohlraums an deren Überhang um die \ffnung vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, arbeiten gemäss der Erfindung die Gasabgabeeinrichtung und die äussere Umwandlungseinrichtung vorzugsweise gemeinsam, um den Ring unter der Oberseite der Tasche auszubilden, aber über dem Boden des Formhohlraums.

  Es ist ferner oft vorgesehen, dass die Gasabgabeeinrichtung das Gas in den Formhohlraum an einer Stelle angrenzend an die Ebene der maximalen Divergenz der metallischen Masse abgibt. Wo die metallische Masse divergent-konvergente Umriss-Querschnitte zwischen der Oberseite und dem Boden des Formhohlraums einnimmt, hat das mittlere Kontinuum zwischen den Ebenen maximaler Divergenz und minimaler Konvergenz einen Umfangsumriss, der im wesentlichen dem Umfang des Formhohlraums an dessen Wand entspricht. Die Gasabgabeeinrichtung ermöglicht in vielen Fällen die Abgabe des Gases aus der Wand des Hohlraums an einer Stelle, die gegenüber dem Umriss des mittleren Kontinuums der metallischen Masse angeordnet ist.

  In vielen Fällen arbeitet die Gasabgabeeinrichtung derart, dass das Gas an Stellen entlang der Wand des Formhohlraums abgegeben wird, die den gesamten Umfang des mittleren Kontinuums der metallischen Masse umgeben, vorzugsweise an Stellen, die über der gesamten Höhe des mittleren Kontinuums entlang der Wand angeordnet sind. 



  Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die äussere Umwandlungseinrichtung derart ausgebildet, dass der Druck des Gases verringert wird  und/oder eine Diffusion des Gases erfolgt, während es von der Zuführstelle zu der Abgabestelle strömt. Beispielsweise wird in gewissen Ausführungsbeispielen ein massives aber gasdurchlässiges Medium zwischen der Zufuhrstelle und der Abgabestelle vorgesehen, das eine relative Druckverringerung und Diffusion des Gases und eine Abgabe in den Formhohlraum an einer Stelle angrenzend an die Ebene maximaler Divergenz der metallischen Masse ermöglicht.

  Bei einigen dieser Ausführungsbeispiele ist das gasdurchlässige Medium in der Umfangswand des Formhohlraums angeordnet und die Gaszuführeinrichtung ist derart ausgebildet, dass das Gas so zugeführt wird, dass es an einer Stelle gegenüberliegend der Umfangslinie des mittleren Kontinuums der metallischen Masse abgegeben wird. Ferner erstreckt sich in vielen Fällen dieses Medium entlang dem gesamten Umfang des Formhohlraums, und die Gaszuführeinrichtung ermöglicht eine derartige Gaszufuhr, dass die Abgabe an Stellen erfolgt, die entlang dem gesamten Umfang des mittleren Kontinuums der Masse vorgesehen sind. Ferner wird dabei in vielen Fällen das Medium in axialer Richtung des Formhohlraums verlängert ausgebildet, und die Gaszufuhreinrichtung ermöglicht, dass eine Abgabe an Stellen über der gesamten Höhe des Kontinuums erfolgt. 



  Entsprechend einem Ausführungsbeispiel wird ferner eine Einrichtung zur Zufuhr von Schmieröl zu der Tasche in dem Formhohlraum vorgesehen. In einigen Fällen ermöglicht die \lzufuhreinrichtung eine Abgabe des \ls in den Hohlraum durch den Überhang auf der Oberseite der Tasche. In gewissen Fällen sind ferner Mittel vorgesehen, um einen Teil des \ldampfs entlang der Oberkante der Tasche während des Giessvorgangs einzufangen. 



  Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein gasdurchlässiger Ring aus Graphit oder dergleichen Material auf der Oberseite des Formhohlraums angeordnet, welcher Ring eine ringförmige Abstufung aufweist, die koplanar zu dem Überhang um die obere \ffnung des Formhohlraums vorgesehen ist und die Ecke der Tasche abgrenzt. Der Ring ist ebenfalls in axialer Richtung des Formhohlraums verlängert ausgebildet, so dass die oberen und unteren Endteile davon gegenüber der Tasche beziehungsweise der Umfangslinie des mittleren Kontinuums der metallischen Masse angeordnet sind. Die Einrichtung zur Zufuhr von \l und Gas ist derart betätigbar, dass die Zufuhr zu dem Ring erfolgt und das Gas entlang inneren Umfangsstellen des Rings angrenzend an das Kontinuum austritt, während das \l in die Tasche von darüberliegenden Stellen eintritt, einschliesslich von Stellen auf der Abstufung. 



  Ferner ist in vielen Fällen eine Stützeinrichtung oder ein Giessgespann vorgesehen, welche teleskopartig in eine Giessvorrichtung der beschriebenen Art  vorschiebbar ist. Die Stützeinrichtung weist gemäss der Erfindung zwei koaxial angeordnete Kappen- und Basisglieder auf, die gleitend gegeneinander verschiebbar sind und zusammenwirkende Führungseinrichtungen an betreffenden Oberflächen aufweisen. Die Einführungseinrichtungen werden durch eine seitlich versetzte Nut auf der Achse der Glieder gebildet, und die anderen Führungseinrichtungen sind in die ersteren einsetzbar, wenn die Glieder miteinander an Oberflächenstellen exzentrisch zu der Achse in Eingriff gebracht werden, und es wird ein Eingriff in die Nut ermöglicht, wenn die Glieder seitlich relativ zueinander in eine Lage bewegt werden, in der sie konzentrisch zu der Achse angeordnet sind.

  Die Stützeinrichtung enthält ferner eine erste und zweite Verriegelungseinrichtung, die seitlich beziehungsweise in axialer Richtung der Achse verschiebbar sind, um die Glieder gegen relative axiale beziehungsweise seitliche Verschiebungen zu verriegeln beziehungsweise zu entriegeln, wenn die Glieder miteinander an den Oberflächen in Eingriff gebracht werden und relativ seitlich zu und von diesem Punkt bewegt beziehungsweise in diesem Punkt gehalten werden. Die zweite Verriegelungseinrichtung und das Kappenglied können miteinander in dem verriegelten Zustand des Kappenglieds in Eingriff gelangen, um eine seitliche Bewegung davon unter selbständiger Ausrichtung mit der Einheit zu ermöglichen. 



   Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Die Zeichnung betrifft eine Anlage, die mehrere Stationen mit Giesskokillen zur Herstellung von Barren aufweist. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer Giessstation, 
   Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 3, 
   Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2, 
   Fig. 4 eine teilweise auseinandergezogen dargestellte Schnittansicht der Giessstation, 
   Fig. 5 eine vergrösserte Schnittansicht entlang der Linie 5-5 in Fig. 2, 
   Fig. 6 einen vergrösserten Teilschnitt der Giessstation im Bereich des öl- und gasdurchlässigen Rings, 
   Fig. 7 bis 10 ähnliche Schnittansichten, die abgewandelte Ausführungsbeispiele des Rings in Fig. 6 zeigen, 
   Fig. 11 eine perspektivische Teilansicht des Rings in Fig. 10, 
   Fig.

   12 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Stützeinrichtung in der Giessstation, 
   Fig. 13 eine perspektivische Ansicht der Kappe in Fig. 12 von der Unterseite her, 
   Fig. 14 eine Schnittansicht der Stützeinrichtung in dem verriegelten Zustand der Kappe, 
   Fig. 15 eine Fig. 14 entsprechende Schnittansicht nach der Entriegelung der Kappe; und 
   Fig. 16 eine entsprechende Schnittansicht nach der Entfernung der Kappe. 
 



  Fig. 1 zeigt eine Giessstation 2 einer Giessanlage mit Kühlkasten und mehreren Giessstationen, die einen Heisskopf 4 zur Beschickung und eine Stützvorrichtung 8 für einen länglichen Barren 10 aufweist, der fortschreitend in der Station ausgeformt wird. Die Giessvorrichtung enthält ferner einen grossen Kasten 12 mit einer entsprechend gross ausgebildeten Kammer 14 für die Zirkulation eines Kühlmittels wie Kühlwasser durch die betreffende Giessstation. Der Kasten 12 hat in seinem Boden 18 gleich ausgebildete \ffnungen 16, deren Anzahl und Anordnung der Giessstation entspricht, sowie gleich ausgebildete \ffnungen 20 in der Oberseite davon, die in vertikaler Richtung mit den unteren \ffnungen 16 des Kastens fluchten und kleiner als diese sind. Die oberen \ffnungen 20 weisen eine Ringnut 40 (Fig. 3) entlang der inneren Umfangskante auf.

  Die vertikale Wand davon ist ebenfalls mit einer Ringnut am Boden davon versehen, um eine Ringschulter 42 zu bilden. Die unteren \ffnungen 16 weisen einen Satz von Gewindebohrungen 24 (Fig. 4) auf, die entlang dem Umfang davon in einem Abstand angeordnet sind, um eine noch zu erläuternde Befestigung zu ermöglichen. Ein weiterer Satz von Gewindebohrungen 26 (Fig. 5) ist in radialer Richtung versetzt davon vorgesehen, die zum Anschluss von Leitungen für die Zufuhr von Luft und Schmieröl vorgesehen sind, wie ebenfalls noch näher erläutert werden soll. 



  Der Heisskopf 4 enthält eine Pfanne 32 für Metallschmelze, die einen Satz von \ffnungen 34 aufweist, welche zur Halterung einer gleichen Anzahl von isolierenden hitzebeständigen Überlaufstutzen 28 dienen. Die \ffnungen haben einen kleineren Durchmesser als die entsprechenden oberen \ffnungen des Kastens und fluchten mit diesem. Sie sind derart bemessen, dass darin die Überlaufstutzen gleitend verschiebbar sind. Jeder Überlaufstutzen weist eine sich verjüngende Bohrung 36 und eine zylindrische äussere Ausbildung auf, in deren mittlerem Bereich ein Flansch ausgebildet ist. Der Flansch 38 ist derart ausgebildet, dass er in die \ffnung 20 der Kastens passt. Wenn die Pfanne 32 angeordnet ist, werden die Überlaufstutzen daran angeordnet, indem sie durch die betreffenden unteren \ffnungen 16 des Kastens und dann in die entsprechende obere \ffnung 20 davon eingesetzt werden.

  Beim Durchtritt durch die \ffnungen 20 erfolgt ein Eingriff mit den \ffnungen 34 der Pfanne. Der Flansch 38 wird in die \ffnungen derart eingesetzt, dass nur der Bodenteil 28 min  des Überlaufstutzens in die Kammer vorragt. 



  Jede Giessstation enthält ferner eine Giessform 30, die durch die untere \ffnung 16 des Bodens eingesetzt wird. Die Form wird in Anlage mit der Oberseite 22 des Kastens gebracht und zwischen den herabragenden Teilen 28 min  der Über Iaufstutzen und den Ringnuten 40, 42. Bei einer derartigen Anordnung erfolgt eine Abdichtung mit der Oberseite des Kastens, und der Flansch 38 des Überlaufstutzens wird in der \ffnung 20 des Kastens gehaltert. Es erfolgt auch ein Eingriff mit der Unterseite des Kastens, so dass auch hier eine Abdichtung erfolgt, wie noch näher erläutert werden soll. Die Schraubkappen 44 dienen zur Befestigung der Form unter Verwendung der Gewindebohrungen 24 entlang der \ffnung 16. 



  Jede Form 30 (Fig. 4) enthält einen tiefen metallischen Giessring 46 mit einer zylindrischen Innenwand, einen flacheren, aber innen ähnlich ausgebildeten Zufuhrring 48 aus Graphit mit einem etwas kleineren Innendurchmesser, einen relativ flachen, einen kleinen Durchmesser aufweisenden oberen Ring 30 mit einer zylindrischen Innenwand, der aus isolierendem hitzebeständigem Material besteht, einen Haltering 52 zwischen den Ringen 46 und 50 sowie einen Befestigungsring 54 mit einem breiten Flansch, der in den Giessring 46 eingesetzt wird, um einen Kühlkanal 56 (Fig. 3) dazwischen zu begrenzen, wie noch näher erläutert werden soll. Der Giessring 46 weist eine Ringnut 58 auf der Oberseite davon und auf der Unterseite eine schmale und flachere Ringnut 60 entlang dem Innenumfang auf. Die vertikale Wand der breiteren Ringnut 58 ist auf der Oberseite davon mit einem Gewinde versehen.

  Nach dem Einsetzen des Zufuhrrings 48 und des oberen Rings 50 in die Ringnuten 60 und 58 in dieser Reihenfolge, wird der Haltering 52 in eine äussere Ringnut 62 auf der Oberseite des oberen Rings 50 aufgeschraubt, um die Anordnung zusammenzuhalten. Ferner ist eine schmalere äussere Ringnut 64 auf der Oberseite des Giessrings, eine Ringnut 66 entlang der Kante und eine Ringnut 68 mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt auf der Oberseite des Rings unmittelbar innerhalb der Ringnut 64 vorgesehen. Zwei O-Ringe 69 und 70 aus elastomerem Material sind in die betreffenden Nuten eingesetzt, um zwischen der Oberseite des Giessrings und der anliegenden Oberfläche der Ringnut 40 auf der Oberseite des Kastens einerseits abzudichten und andererseits zwischen der Kante der Ringnut 64 des Rings 46 und der Schulter 42 des Kastens.

   Der obere Ring 50 mit dem kleineren Durchmesser ist gleitend verschiebbar um den Überlaufstutzen angeordnet und bildet zusammen mit dem Boden des Überlaufstutzens einen weiten Überhang 71 direkt über dem Zufuhrring. Der obere Ring und der Haltering stossen jedoch normalerweise nicht gegen die Oberseite des Kastens an. 



  Am Boden hat der Giessring 46 eine Umfangsnut 72, deren vertikale Wand 74 radial etwas vergrössert in Höhen über denjenigen ist, welche dem Boden der Kammer 14 entsprechen, wenn die Form eingesetzt ist. Die Oberseite der Schulter 74 der Ringnut ist um den Ring 46 in einer Höhe angeordnet, welche die Abgabe eines Vorhangs aus Kühlmittel auf den aus der Kammer austretenden Barren ermöglicht. Auf der Oberseite ist ferner eine gewölbte Ausnehmung 76 vorgesehen, die kurz vor dem Innenumfang des Rings endet. Auf der Unterseite weist die Abstufung eine flache, in Umfangsrichtung verlaufende Ausnehmung 78 auf, die eine Anzahl von \ffnungen 80 in der äusseren Umfangswand besitzt, die mit der äusseren Umfangsfläche des Rings in Verbindung stehen. 



  Ein Befestigungsring 54 (Fig. 3) hat einen grösseren Durchmesser als die \ffnung 16 des Kastens, hat aber eine tiefe äussere Umfangsnut 82 um die Oberseite davon, so dass die Oberseite in die Schulter 74 des Giessrings eingeschoben werden kann, wenn der verbleibende Flansch 84 des Befestigungsrings gegen den Boden des Kastens anliegt. Fluchtende \ffnungen 86 und 88 in dem Flansch beziehungsweise dem Boden des Giessrings ermöglichen die Verwendung von Schraubkappen 90 zur Befestigung der Ringe ineinander, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Ferner ist eine schwalbenschwanzförmige Ringnut 92 in dem Flansch des Befestigungsrings an dem Radius der Verbindung zwischen dem Giessring und der \ffnung 16 des Kastens vorgesehen, um einen abdichtenden O-Ring 94 aufzunehmen. 



  Der Befestigungsring 54 hat ferner zusätzliche \ffnungen 108 in dem Flansch 84 davon, die symmetrisch in einem Abstand entlang dem Aussenteil des Flanschs angeordnet sind, um mit den Gewindebohrungen 24 am Boden des Kastens zu fluchten. Wenn die Form 30 in den Kasten eingeschoben ist, werden die Schraubkappen 44 durch die \ffnungen 108 eingesetzt und in die \ffnungen 24 eingeschraubt, um eine Halterung an dem Kasten zu erzielen. 



  Auf seiner Oberseite hat der Befestigungsring 54 eine Abrundung entsprechend derjenigen der Ausnehmung 76 der Schulter in dem Ring 46, hat aber einen kleineren Radius als die Ausnehmung, so dass eine gewölbte Fortsetzung 56 min  des Ringkanals 56 zwischen den beiden Ringen bei den Ringnuten 82, 72 davon gebildet wird. Der Befestigungsring hat ferner eine Ausnehmung entlang dem Innenumfang, um eine leicht konische Ausnehmung 96 um den oberen Endteil davon zu bilden, welcher zu einer Ausnehmung 98 mit einem grösseren Durchmesser vorragt. Die Ausnehmung 96 hat einen grösseren Innendurchmesser als die abgerundete Oberseite des Rings, so dass beim Austritt von Kühlmittel  durch den Kanal 56, 56 min  ein freier Austritt auf den Barren zwischen der verbleibenden Lippe 100 und dem Vorsprung 102 der betreffenden Ringe 46, 54 erfolgt.

  Die Ausnehmung 98 hat eine Anzahl von symmetrisch winkelig getrennten Rippen 104, die als Führungen für die Kappe 106 der Stützeinrichtung dienen, wie noch näher erläutert werden soll. 



  Es sind ferner vier symmetrisch versetzte Paare von zusammenarbeitenden Strömungskanälen 110 und 112 (Fig. 5) in den Ringen 54 beziehungsweise 56 vorgesehen, die einzeln miteinander von einem Ring zu dem anderen verbunden sind, um Luft beziehungsweise Schmiermittel zwei Umfangsnuten 114 und 116 in der vertikalen Wand der Ringnut 60 des Rings zuzuführen. Zu den betreffenden Paaren von Kanälen erfolgt eine Zufuhr durch eine entsprechende Anzahl von radial nach aussen gerichteten \ffnungen 118 in dem Mundstück der \ffnung 16 des Kastens, zu denen eine Zufuhr durch die Gewindebohrungen 26 in dem Boden des Kastens erfolgt. Jeder Kanal 110 in dem Ring 54 weist eine radial nach innen gerichtete \ffnung 120 in der äusseren Umfangskante des Flanschs 84 davon auf, welche an deren innerem Ende mit einer vertikalen \ffnung 122 in der anstossenden Stirnfläche des Flanschs steht.

  Jeder Kanal 112 in dem Ring 46 weist eine vertikal nach oben gerichtete \ffnung 124 in dem Boden des Rings auf, welche mit einer schräg nach innen gerichteten \ffnung 126 oder 126 min  in der Aussenfläche davon steht. Jede zweite schräg verlaufende \ffnung 126 endet in der Nut 114, während die restlichen \ffnungen 126 min  in der Nut 116 enden. Im übrigen sind die entsprechenden Paare von Kanälen 110, 112 entsprechend ausgebildet, indem die \ffnungen 118 und 120 in dem Kasten und Flansch des Rings 54 durch fluchtende vertikale \ffnungen 128 und 130 in dem Boden des Kastens beziehungsweise der Anlagefläche des Flanschs verbunden sind. Die \ffnungen 122 und 124 in dem Flansch und Ring 46 fluchten miteinander durch die Oberfläche des Flanschs. Die \ffnungen 118, 120, 126 und 126 min  sind an ihren Mundstücken mit Anschlussstücken versehen.

  Wenn eine teleskopartige Verschiebung der Form 30 in dem Kasten erfolgt, gelangt ein der betreffenden \ffnung 26 in dem Kasten zugeführtes Fluid durch die betreffenden Paare von Kanälen 110, 112 entweder zu der Nut 114 oder zu der Nut 116, je nachdem, um welches Ende des Kanals 112 in dem Ring 46 es sich handelt. 



  Ein Zufuhrschlauch 134, der mit einem Gewindenippel 136 in jeder der \ffnungen 26 verbunden ist, dient zur Zufuhr des betreffenden Fluids. Die \ffnungen 130 und 122 weisen eine Gegenbohrung an der Stirnfläche des Flanschs 84 auf, um zwei O-Ringe 132 aufzunehmen, die zur Abdichtung der Verbindungsstellen zwischen den \ffnungen 128, 130 und 122, 124 dienen. 



  Wie aus den Fig. 1, 5 und 6 ersichtlich ist, verteilt sich die aus dem Überlaufstutzen 28 austretende Metallschmelze 138 in eine metallische Masse, deren Meniskus 140 die Tendenz zeigt, die Umfangswand 142 des Hohlraums 143 der Form 30 in der Ebene maximaler Divergenz des Metalls zu berühren. Die metallische Masse hat ferner einen divergent-konvergenten Querschnittsumriss zwischen der Oberseite und der Unterseite des Formhohlraums, wobei das mittlere Kontinuum 144 davon zwischen den Ebenen maximaler Divergenz und minimaler Konvergenz einen Umfangsumriss aufweist, der im wesentlichen dem Umfangsumriss des Formhohlraums der Umfangsfläche 142 des Formhohlraums entspricht.

   Zwischen dem Meniskus 140 der Schmelze und der durch die Wände 71, 142 des Formhohlraums an dem Überhang 71 der \ffnung 20 gebildeten Ecke ist eine Tasche 146 vorgesehen, die nicht durch die Metallschmelze ausgebildet ist. Beim bekannten Stand der Technik wird der Oberseite dieser Tasche Druckluft zugeführt und die Druckerhöhung in der Tasche, also innerhalb des Formhohlraums, wurde derart gesteuert, dass eine hülsenförmige Gasströmung 148 erzeugt wurde, die um die metallische Masse entlang dem Umfang des Formhohlraums nach unten strömt, wenn ideale Bedingungen in der Tasche aufrechterhalten werden können.

  Gemäss der Erfindung wird dagegen Druckluft oder ein sonstiges Druckgas in die ausserhalb des Formhohlraums vorgesehene Nut 114 gepumpt, und eine Einrichtung wie der Graphitring 48 ist zwischen der Nut und dem Umfang des Formhohlraums vorgesehen, um die Druckluftströmung in eine hülsenförmige Druckluftströmung 148 entlang der Innenwand 142 des Rings umzuwandeln, wenn aus dem Ring Druckluft in den Formhohlraum austritt. In dem Graphitring erfolgt eine derartige Diffusion und eine Druckverringerung der Druckluft, dass sie in den Formhohlraum angrenzend an die Ebene maximaler Divergenz eingeleitet wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist.

  Die Druckluft kann in den Folmhohlraum gegenüber der Stelle des mittleren Kontinuums 144 selbst in den Formhohlraum eingeleitet werden, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, so dass die hülsenförmige Druckluftströmung direkt an der Stelle erzeugt wird, an der sie benötigt wird, unabhängig von den in der Tasche vorhandenen Bedingungen. 



  In die obere Ringnut 116 wird Schmieröl gepumpt und der Tasche 146 über den oberen Endteil des Zufuhrrings 48 zugeführt. 



  Die Nuten 114 und 116 weisen eine symmetrische Anordnung mit einem vertikalen Abstand voneinander und von den Bodenteilen der Ringnuten 58 und 60 des Rings 46 auf. Druckluft und \l werden gemeinsam in die Nuten bei einem Druck von etwa 1,4 bis 2,1 kg/cm<2> (20 bis 30 psi) gepumpt. Der Graphit ring besteht aus einem geformten, sehr feinkörnigen, im wesentlichen fehlerlosen Graphitmaterial mit hoher Festigkeit, wie beispielsweise ATJ-Graphit der Firma Union Carbide Corporation. Vorzugsweise ist der Graphitring poliert und hat eine hohe thermische Leitfähigkeit. 



  In Fig. 1 bis 6 werden Druckluft und \l den Ringnuten 114, 116 im Bereich des Aussenumfangs des Zufuhrrings 48 aus Graphit zugeführt. In Fig. 7 ist ein Graphitring 151 vorgesehen, der Zufuhröffnungen 150 und 152 in seinem Aussenumfang aufweist, die mit den Nuten 114 und 116 in Verbindung stehen und sich in radialer Richtung nach innen erstrecken, aber kurz vor der inneren Umfangsfläche 142 des Rings enden. In dieser Weise werden Druckluft und \l an Stellen innerhalb des Körpers des Graphitrings zugeführt, von wo sie durch die innere Umfangsfläche des Graphitrings entlang Bogenlinien mit geringerem Radius diffundieren können. 



  Gewünschtenfalls können die Zufuhröffnungen geneigt zu der horizontalen Richtung angeordnet sein, wie die Zufuhröffnungen 154 und 156 bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 8, wobei die Kanäle flach oben beginnend neben den Nuten 114 und 116 geneigt sind und ebenfalls kurz vor der inneren Umfangsfläche 142 des Graphitrings 157 enden. Ferner muss je nach der Stelle des mittleren Kontinuums 144 des Metalls \l und Druckluft nicht in der bisher beschriebenen Zufuhrverteilung zugeführt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 9 wird das \l der unteren Ringnut 114 zugeführt und stark nach oben ansteigende \ffnungen 158 in dem Graphitring 159 werden dazu verwandt, das \l in eine Höhe zu führen, in der es über die \ffnungen 160 für die Druckluft gelangt, so dass es sich in der Höhe entsprechend der Tasche des Formhohlraums befindet.

  Dabei wird die Druckluft der oberen Ringnut 116 zugeführt, aus der die Druckluft in die \ffnungen 160 gelangt. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 10 und 11 wird die Druckluft einer Ringnut 162 entlang dem Aussenumfang des Graphitrings 164 selbst zugeführt, und das \l wird einer höherliegenden Ringnut 166 zugeführt, die einen aus Fig.10 und 11 ersichtlichen Ansatzkanal 168 aufweist, der sich etwas nach unten erstreckt. Der Boden des oberen Rings 50 min  bildet eine Ringnut 170, in die der Graphitring eingesetzt ist, der am oberen Ende einen seitlichen Vorsprung aufweist, auf dessen Unterseite eine gewölbte Ringnut 174 ausgebildet ist. Die Ausnehmung der Ringnut 174 liegt etwas vor dem vorderen Ende des Ansatzkanals 168 der Nut 166. Deshalb gelangt bei diesem Ausführungsbeispiel \l in die Oberseite der Tasche 146 am Überhang selbst sowie in die Seite  der Tasche, wie bei den früheren Ausführungsbeispielen.

  Die Ausbildung der nach oben gewölbten Fläche der Ringnut 174 für das \l trägt auch dazu bei, mehr \ldampf auf der Oberseite der Tasche einzuschliessen, um den Kühleffekt an dieser Stelle zu erhöhen. 



  Gemäss einem abgewandelten Ausführungsbeispiel kann das Schmieröl, das einer der beiden Ringnuten 116 und 166 zugeführt wird, in einer leicht verdampfenden Trägerflüssigkeit wie Alkohol suspendiert werden, wobei die in dem Graphitring während des Giessvorgangs erzeugte Wärme die Trägerflüssigkeit beim Durchtritt zu dem Innenumfang des Rings verdampft. Der Dampf der Trägerflüssigkeit wird dann Bestandteil des Rings um die metallische Masse und kann das normalerweise den Ringnuten 114 und 162 zugeführte Druckgas vollständig ersetzen, so dass keine Gaszufuhr erforderlich ist. Wahlweise oder zusätzlich kann der Dampf der Trägerflüssigkeit dazu verwandt werden, den Gas-Dampfzustand in dem Ringraum zu ändern, und/oder die Kühlung der metallischen Masse von der Oberseite zu erhöhen. 



  Die Fig. 12 bis 16 zeigen, dass jede Kappe 106 der Stützeinrichtung 8 in Fig. 1 auf einem Basisteil 176 abgestützt wird und mit der Oberseite 178 des Basisteils in Eingriff steht, damit innerhalb gewisser Grenzen eine seitliche Verschiebung des Basisteils möglich ist, wenn die Stützeinrichtung in den Formhohlraum 30 vorgeschoben wird. Das obere Ende des Basisteils ist hohl ausgebildet und hat einen sich verjüngenden Halsteil 180 entlang dem Boden davon. Auf der Oberseite ist ferner eine Ringnut 182 um die Oberfläche 184 gebildet. In der Oberfläche ist eine Verriegelungsöffnung 186 ausgebildet, die zu der Bohrung 188 der Oberseite am Umfang davon geöffnet ist. Die \ffnung 186 hat einen kreisförmigen Hauptabschnitt 190 am Umfang der Bohrung und einen angrenzenden kreisförmigen Seitenabschnitt 192 radial innerhalb davon, dessen Zentrum auf der vertikalen Achse des Basisteils liegt. 



   Die Oberseite 193 der Kappe ist zylindrisch ausgebildet und derart ausgebildet, dass sie in die Bohrung des Rings 46 vorgeschoben werden kann. Der Bodenteil 194 der Kappe ist vergrössert und gelangt nur bei der Verschiebung in den Kreis der Rippen 104 an dem Befestigungsring 54. Es ist eine Schulter 196 zwischen den beiden Teilen der Kappe vorgesehen, die sich radial nach aussen und nach unten davon mit derselben Neigung wie die Bodenteile 104 min  der Rippen verjüngen. Die Schulter 196 ist ebenso in einer solchen Höhe auf der Kappe angeordnet, dass sie mit den Bodenteilen 104 min  der Rippen in Eingriff gelangt, bevor die Oberseite der Kappe in den Giessring eintritt, so dass gewährleistet ist, dass die Kappe mit dem Ring ausgerichtet ist, bevor sie in  diesem verschoben wird. 



  Die Kappe ist ferner mit einer breiten Ringnut 198 in der Bodenfläche 200 davon versehen, welche derart angeordnet ist, dass sie mit der Ringnut 182 auf der Oberseite 178 des Basisteils 176 fluchtet, wenn die beiden Glieder koaxial miteinander sind. Im Zentrum der Oberfläche 200 ist ein geflanschtes Verriegelungsglied 202 vorgesehen, das derart im Flanschbereich 204 ausgebildet ist, dass es in den Hauptabschnitt 190 der \ffnung 186 in dem Basisteil eingeführt werden kann.

  Der Flansch ist ausreichend unter der Bodenoberfläche der Kappe vorgesehen, um einen gleitenden Eingriff mit der Unterseite 208 der Oberseite 178 des Basisteils zu ermöglichen, wenn die Oberflächen 200, 184 der Kappe und des Basisteils in Eingriff gelangen und die Kappe seitlich nach innen relativ zu dem Basisteil verschoben wird, um einen Eingriff zur Verhinderung einer axialen Verschiebung zu ermöglichen, wie noch näher erläutert werden soll. Der Schaft 206 des Verriegelungsglieds ist derart bemessen, dass er in den Seitenabschnitt 192 passt, wenn die Kappe entsprechend verschoben wird. 



  Ausser der Kappe 106 und dem Basisteil 176 enthält die Stützeinrichtung 8 einen Ring 210, welcher derart bemessen ist, dass er gleitend um die Oberseite des Basisteils in dessen Ringnut 182 angreift. Wenn der Ring sich in dieser Lage befindet, steht er aufgrund entsprechend gewählter Abmessungen über die Oberfläche 184 des Basisteils vor und passt in die Ringnut 198 der Kappe, wenn die Kappe auf die Oberfläche 184 des Basisteils koaxial aufgesetzt ist. Der Ring 210 ist ferner derart ausgebildet, dass er in die Nut fluchtend mit der Oberfläche 200 der Kappe angehoben werden kann, wie noch näher erläutert werden soll.

  Die Nut 198 ist hinsichtlich der Breite gegenüber dem Ring ausreichend gross ausgebildet, so dass beim Absetzen der Kappe auf den Basisteil und nach der Ausrichtung des Rings mit der Ringnut die Kappe seitlich zu dem Ring verschiebbar ist, um eine Ausrichtung mit dem Giessring in der erwähnten Art zu ermöglichen. Es ist jedoch eine Stelle vorhanden, an der die Kappe und der Ring aneinander anstossen, welche Stelle vor derjenigen liegt, an der das Verriegelungsglied in die vertikale Ausrichtung mit dem Hauptabschnitt 192 der \ffnung 186 in der Oberseite des Basisteils gelangt. 



  Die Stützeinrichtung 8 wird zusammengebaut, indem der Ring 210 in die Ringnut 198 der Kappe gesetzt wird, das Verriegelungsglied 202 in die \ffnung 186 des Basisteils gesetzt wird, und nach dem Absetzen der Kappe auf die Oberseite des Basisteils eine seitliche Verschiebung erfolgt, damit der Schaft  206 des Verriegelungsglieds in den Seitenabschnitt 192 der Verriegelungsöffnung eingreift. Der Ring wird dann freigegeben, so dass er an der Schulter 212 der Ringnut 182 angreift, wie in Fig. 14 dargestellt ist. In diesem Zustand sind die Kappe und der Basisteil gegen eine relative axiale Verschiebung verriegelt, aber die Kappe kann seitlich zu dem Basisteil auf dessen Oberfläche 184 gleiten, innerhalb der durch den losen Eingriff zwischen dem Ring 210 und der Ringnut 198 vorgegebenen Grenzen. 



   Wenn die Kappe entfernt werden soll und beispielsweise durch eine Kappe unterschiedlicher Grösse ersetzt werden soll, wird der Ring 210 in die Nut 198 angehoben, und die Kappe wird zum Ausrichten mit dem Hauptabschnitt 190 der \ffnung 186 verschoben, so dass sie von dem Basisteil abgehoben werden kann, wie aus Fig. 15 und 16 ersichtlich ist. 



  Die Erfindung ist auf das Giessen von Brammen mit an sich beliebigen Querschnittsformen wie beispielsweise kreisförmigen, quadratischen oder rechteckigen Querschnittsformen anwendbar. Ferner ist sie sowohl auf vertikale als auch auf horizontale Giessverfahren anwendbar, einschliesslich auf kontinuierliche Stranggiessverfahren. Ferner wird nur ein einziger Nippel 136 und Kanal 110, 112 für jedes Fluid benötigt. 

Claims (10)

1. Verfahren zum Stranggiessen von Metall in einer Durchlaufkokille mit einer Kühleinrichtung, wobei eine Stützvorrichtung teleskopartig in dem Austrittsende der Kokille verschoben wird, die eine \ffnung (36) am anderen Ende aufweist, deren Durchmesser kleiner ist als die Umfangswand (142) des Formhohlraums, so dass die innere Umfangskante der \ffnung einen Überhang (71) bildet, wobei in die \ffnung kontinuierlich Metallschmelze eingefüllt wird, die sich entlang der Innenumfangskante des Überhangs ausbreitet, wobei in der Kokille ein Metallstrang aus Metallschmelze gebildet wird, dessen Querschnitt zwischen der Oberseite und der Unterseite des Formhohlraums eine divergent/konvergente Umrisslinie aufweist, wodurch ein mittlerer Übergangsbereich zwischen den Ebenen mit maximaler Divergenz und minimaler Konvergenz gebildet wird,
der dem Umriss des Formhohlraums an dessen Umfangswand (142) entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen den Metallstrang umgebenden, in der Umfangswand (142) des Formhohlraums unterhalb des Überhangs (71) angeordneten Zufuhrring (48) aus Graphit oder graphitartigem Material, der den Übergangsbereich (174) umgibt und fluiddurchlässig ist, gleichzeitig Schmieröl (116) und Gas oder eine leicht verdampfbare Flüssigkeit (114) unter Überdruck durchgeleitet wird, so dass das Schmieröl und das zusätzliche Fluid in den Formhohlraum (143) an Stellen der inneren Umfangswand (142) gegenüber dem Übergangsbereich (144) eintritt, dass gleichzeitig der sich ausbildende Metallstrang unterhalb des Übergangsbereichs (144) gekühlt wird und eine Relativbewegung zwischen der Kokille und der Stützvorrichtung (8) zur Verlängerung des Metallstrangs durchgeführt wird,
wobei die Umfangswand der Kokille zusammen mit dem Überhang den geschmolzenen Metallkörper in einen diesen umgebenden Eckenbereich (146) des Formhohlraums einschliesst, und dass das um den Übergangsbereich (134) austretende Fluid weg von geschlossenen Eckenbereich des Formhohlraums zu dessen Auslassende (100) strömt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man dem gegossenen Metallbarren an einer Aufschlagebene (100) unterhalb der Ebene mit der geringsten Konvergenz ein Kühlmedium zuführt und dass derjenige Teil des Barrens, welcher sich zwischen dieser Aufschlagsebene (100) und dem genannten fluiddurchlässigen Begrenzungswandteil (142) befindet, von einem fluidundurchlässigen Wandteil umgeben ist.
3.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Fluid ein Gas ist, wobei das \l und das Gas an voneinander beabstandeten Stellen in die Kokille unter Druck eingelassen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufuhrring (48) kreisförmig rund um den geschmolzenen Metallbarren (138) an einer derart ausgeformten Stelle angeordnet ist, dass der dem Überhang (71) direkt benachbarte Barrenteil auch von der fluiddurchlässigen Umfangswand (142) umgeben ist und dass das \l und das Druckgas jeweils an Stellen benachbart zum Überhang (71) und zur Ebene der geringsten Konvergenz in den Wandteil eingeführt werden.
5.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die fluiddurchlässige Umfangswand (142), über den Überhang (71) hinaus, in der endweisen Richtung der Kokille (143) erstreckt und darin eine Stufe bildet, die in der Umfangsrichtung von der Wand nach innen, zur Definition eines Teils des Überhangs (71) gerichtet ist, und dass das \l in den Wandteil an einer Stelle benachbart zur Stufe unter Druck eingegeben wird (Fig. 10-11).
6.
Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Durchlaufkokille, in deren Auslassende eine Stützvorrichtung teleskopartig einführbar ist, mit einer Einfüllöffnung für geschmolzenes Metall, deren Durchmesser kleiner als die Umfangswand des Formhohlraums ist, so dass die innere Umfangskante der \ffnung bezüglich der Wand einen Überhang bildet, wobei der \ffnung kontinuierlich Metallschmelze zuführbar ist, die sich über die innere Umfangskante der \ffnung ausbreitet und in dem Formhohlraum einen Metallstrang bildet, dessen Querschnitt einen divergent/konvergenten Umriss aufweist, der einen mittleren Umfangsbereich (144) zwischen den Ebenen maximaler Divergenz und minimaler Konvergenz aufweist, dessen Umfangsumriss im wesentlichen dem Umriss des Formhohlraums im Bereich der Umfangswand entspricht, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Umfangswand (142) des Formhohlraums unterhalb des Überhangs (71) ein Zufuhrring (48) aus Graphit oder graphitartigem Material angeordnet ist, der den Übergangsbereich (144) umgibt und aus einem massiven, aber fluiddurchlässigen Material besteht, dass eine Zufuhreinrichtung (114, 116) für eine gleichzeitige Zufuhr unter Überdruck von Schmieröl und Gas oder einer leicht verdampfenden Flüssigkeit durch den Zufuhrring (48) vorgesehen ist, durch den das Schmieröl und das zusätzliche Fluid in den Formhohlraum (143) an Stellen auf der Umfangswand (142) gegenüber dem Übergangsbereich (144) gelangt, während die Kokille und die Stützeinrichtung (8) zur Verlängerung des sich ausbildenden Metallstrangs relativ zueinander bewegt werden, dass eine Kühleinrichtung (56, 56 min ) zum Kühlen des Metallstrangs an Stellen (100) unterhalb des Übergangsbereichs (144) vorgesehen ist, derart,
dass während der Kühlung das Schmieröl und das zusätzliche Fluid in den Formhohlraum zu den Stellen auf der inneren Umfangswand gegenüber dem Übergangsbereich (144) zuführbar sind, dass die Umfangswand (142) des Formhohlraums an den Überhang (71) angrenzt, so dass der Metallkörper aus Metallschmelze direkt angrenzend an den Überhang durch einen geschlossenen Eckenbereich (146) des Formhohlraums umgeben ist und dass das um den Übergangsbereich (144) zugeführte Fluid hülsenförmig weg von dem abgeschlossenen Eckenbereich (146) zu dem Austrittsende des Formhohlraums strömt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur \l- und Gaszufuhr durch den fluiddurchlässigen Teil des Zufuhrringes an voneinander beabstandeten Nuten (114, 116) an den Enden der Vertiefung angeordnet ist.
8.
Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Zufuhrring (48) an einer derartigen Stelle in der Wand befindet, dass der direkt zum Überhang (71) benachbarte Teil des Körpers (138) auch vom fluiddurchlässigen Teil des Zufuhrringes umgeben ist und dass die Fluidzufuhrvorrichtung zum Einpressen von \l und Gas in den Wandteil an Stellen benachbart zum Überhang oder zur Ebene der minimalen Konvergenz angeordnet ist.
9.
Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der fluiddurchlässige Teil des Zufuhrringes (48) über den Überhang (71) in der Endrichtung der Vertiefung hinaus erstreckt und darin eine Stufe aufweist, die sich in der Umfangsrichtung von der Wand nach innen zur Begrenzung eines Teils des Vorsprunges erstreckt, und dass die Fluidzufuhrvorrichtung zum Einpressen von \l in den Wandteil an einer Stelle benachbart zur Stufe angeordnet ist (Fig. 10-11).
10.
Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen zur Kühlung des gegossenen Metallstranges Mittel (56, 56 min ) zum Richten der Fluidströmung auf den Körper (138) an einer Stelle unterhalb der Ebene des minimalen Zusammenlaufes einschliesst und dass derjenige Teil des Körpers, welcher sich zwischen der Aufschlagsstelle der Fluidströmung und der fluiddurchlässigen Umfangswand (142) befindet, von einem fluidundurchlässigen Wandteil umgeben ist.
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