CH675177A5 - - Google Patents

Download PDF

Info

Publication number
CH675177A5
CH675177A5 CH3030/85A CH303085A CH675177A5 CH 675177 A5 CH675177 A5 CH 675177A5 CH 3030/85 A CH3030/85 A CH 3030/85A CH 303085 A CH303085 A CH 303085A CH 675177 A5 CH675177 A5 CH 675177A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fuse
holder according
fuse holder
section
base
Prior art date
Application number
CH3030/85A
Other languages
English (en)
Inventor
Gayle L Sappington
Original Assignee
Mc Graw Edison Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mc Graw Edison Co filed Critical Mc Graw Edison Co
Publication of CH675177A5 publication Critical patent/CH675177A5/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/20Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof
    • H01H85/2045Mounting means or insulating parts of the base, e.g. covers, casings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/20Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof
    • H01H85/202Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof for fuses with ferrule type end contacts

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

1
CH 675 177 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherungshalter für austauschbare Sicherungen mit zylindrischem Sicherungskörper und auf ein Verfahren zur Montage dieses Sicherungshalters.
Dieser Sicherungshalter ist insbesondere für Sicherungen mit einem Durchmesser von zirka 0,6 cm und einer Länge von zirka 3 cm bestimmt.
Diese Sicherungen weisen endseitig metallische Kappen auf, deren offene Enden einander gegenüberliegen und durch eine Schmelzverbindung verbunden sind. Eine hohle Glasröhre oder ein anderes isolierendes Material ist zwischen den beiden Metallkappen angeordnet, trennt diese voneinander und trägt sie gleichzeitig und dient zum Schutz der in seinem Inneren verlaufenden durchschmelzbaren Verbindung. Die Sicherungshalter für derartige Sicherungen weisen in der Regel Anschlüsse auf, welche an den kappenartigen Sicherungsenden anliegen und auf diese Weise die durchschmelzbare Verbindung in Serie mit dem zu schützenden Schaltkreis verbinden. Die elektrischen Anschlüsse sind normalerweise so ausgebildet, dass sie an den Metalkappen an den Sicherungsenden federnd anliegen und diese unter Herstellung einer elektrischen Verbindung leicht austauschbar halten. Derartige Sicherungshalter sind häufig so angeordnet, dass das isolierende Glasrohr eine visuelle Kontrolle der durchschmelzbaren Verbindung ermöglicht, wobei der elektrische Durchgang der Sicherung überprüft werden kann.
In der Regel weist ein solcher Sicherungshalter auch eine isolierende Grundplatte auf, um daran die federnden Anschlussteile im Abstand voneinander und gegeneinander ausgerichtet zur Aufnahme der Sicherungsendkappen einer zylindrischen Sicherung festzulegen und das isolierende Glasrohr zwischen den beiden Anschlüssen zu halten. Für derartige Sicherungsgrundplatten kann gespritztes isolierendes Polymermaterial mit hoher Dielektrizitätskonstante verwendet werden. Die gespritzte Basisplatte kann auch Befestigungseinrichtungen zur Befestigung der Anschlüsse an dieser aufweisen. Darüber hinaus kann eine solche Basisplatte so ausgebildet sein, dass sie eine Mehrzahl von Anschlüssen zur Befestigung einer Zahl von Sicherungen nebeneinander und parallel zueinander aufweist. Die Basisplatte kann auch einen Trennbereich aufweisen, so dass eine Mehrzahl zueinander paralleler Sicherungshalter abgetrennt werden kann, so dass einzelne Sicherungshalter oder eine beliebige Zahl von Sicherungshaltern mit gemeinsamer Basis entstehen. Dementsprechend kann eine gewünschte Zahl von Sicherungshaltern aus einem derartigen Streifen mit einer grösseren Zahl von Haltern dadurch gewonnen werden, dass die Basisplatte in einem vorbestimmten Trennbereich durchgeschnitten wird. Vorbekannte Anordnungen dieser Art sind häufig materialaufwendig und schwierig in der Handhabung sowie schwierig in der Herstellung und Montage.
Bei Sicherungshaltern der genannten Art können sich Probleme im Zusammenhang mit dem Umstand ergeben, dass die zylindrischen Sicherungen der beschriebenen Art in der Regel für relativ niedrige Spannungen in problematischen Umgebungen verwendet werden, wie z.B. bei starken Vibrationen unterliegenden Anordnungen. Dementsprechend ist eine hervorragende Konstruktion der Anschlüsse erforderlich, um einen guten physikalischen und elektrischen Kontakt zwischen Sicherung und An-schluss zu gewährleisten. Die üblicherweise verwendeten federnden Anschlüsse sind aus Federn aus elektrisch leitendem Metall hergestellt, welche so ausgebildet sind, dass sie die metallischen Endkappen aufnehmen und halten und dabei einen elektrischen Kontakt herstellen bzw. aufrechterhalten. Die bekannteste Ausgestaltung für derartige Anschlüsse ist U-förmig ausgebildet und umfasst einen Teil der kreisförmigen Endkappen der Sicherung und ist insbesondere so angeordnet, dass sie dem runden Querschnitt der Endkappen abgesehen von deren offenem Ende, d.h. der U-Öffnung der U-förmigen Anschlüsse, entsprechen. Darüber hinaus weisen die Anschlüsse Anschlussösen für Lötverbindungen oder lötfreie Anschlüsse auf, oder aber Gewindebefestigungen und dgl., um eine einfache elektrische Verbindung mit einem Schaltkreis herstellen zu können.
Es gibt auch Anschlüsse, welche so konstruiert sind, dass sie beim Zusammenbau mit speziell ausgebildeten Abschnitten der isolierenden Grundplatte zusammenwirken, jedoch auch das üblicherweise nichtflexible Grundplattenmaterial gestattet eine wirksame und sichere Befestigung. Bei keiner bekannten Konstruktion gelingt es vollständig, die Anschlüsse auf der Sicherungsgrundplatte festzulegen und beständig gegen Bewegung und Ermüdungserscheinungen bei einer Verwendung in einer vibrierenden Umgebung. Bisher wurde wenig dafür getan, sowohl einen guten Anschlusskontakt und eine leichte Anschlusspositionierung an der Grundplatte zu erreichen. Insbesondere müssen die Kräfte während des Einsetzens oder Herausnehmens der Sicherung an die Anschlüsse bzw. aus den Anschlüssen oder während der Herstellung einer Verbindung mit lötfreien Anschlüssen, Gewindeanschlüssen oder dgl. durch die Befestigung der Anschlüsse an der Grundplatte und die Befestigung der Grundplatte an dem Gehäuse aufgenommen werden. Insbesondere muss die Grundplatte so konstruiert sein, dass sie die Anschlüsse sicher festlegt und auf diese Weise zu einer sicheren Aufnahme und Festlegung der Sicherung im eingesetzten Zustand beiträgt. Ungeachtet dieser vorstehend genannten Anforderungen muss das Auswechseln der Sicherung leicht durchführbar sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Sicherungshalter zu vermeiden und einen verbesserten, einfach zu handhabenden Sicherungshalter zu schaffen, der kostengünstig und einfach herstellbar ist und dessen Anschlüsse zur Vermeidung einer Verschiebung relativ zur Grundplatte fest mit dieser verbunden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Zweckmässige Ausgestaltungen des Sicherungs-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 675 177 A5
4
halters nach der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Das Verfahren zur Montage des Sicherungshalters ist durch die im Patentanspruch 24 angegebenen Merkmale gekennzeichnet.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines aus zwei verbundenen Grundplatten bestehenden Sicherungshalters für zwei Sicherungen, wobei eine in eine der Grundplatten eingesetzte Sicherung eingezeichnet ist.
Fig. 2 eine Aufsicht der Sicherungshalter nach Fig. 1, aus welcher sich konstruktive Einzelheiten ergeben, insbesondere die Ausrichtung der Anschlussclips zueinander zur Aufnahme der rohrför-migen Sicherung und darüber hinaus die Anordnung der sich seitlich erstreckenden, mit Nuten versehenen Stege zwischen zwei einander benachbarten Sicherungshalter-Grundplatten, und
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2 zur Darstellung der Einschnapp-Befestigung der haarnadelförmigen Anschlussclips an der Grundplatte und der Relativlage zwischen Anschlussclip und der Endkappe einer Sicherung, welche als Kreis dargestellt ist.
Nachfolgend wird ein erfindungsgemässer Sicherungshalter 10, wie in der Zeichnung dargestellt, näher beschrieben. Dabei zeigt insbesondere Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Sicherungshalters 10 mit einer rohrförmigen Sicherung 40. Der Sicherungshalter 10 umfasst als Grundbauteile eine isolierende Grundplatte 11 und zwei untereinander identische leitende Metall-Anschlüsse 12. Jeder der Anschlüsse 12 ist also gleich aufgebaut, und die beiden Anschlüsse liegen einander so gegenüber, dass sie eine Sicherung 40 federnd aufnehmen können. Jeder Anschluss 12 ist so ausgestaltet, dass er sicher an einem Ende der Grundplatte 11, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, eingerastet werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Grundplatte 11 aus einem thermoplastischen Polymer aus glasfaserverstärktem Polyester gespritzt und weist einen im wesentlichen flachen Mittelabschnitt 13 auf, welcher länglich, rechteckförmig ausgebildet ist. Eine Befestigungsausnehmung 15 mit einer konzentrischen Schraubenversenkungsausnehmung liegt in der Mitte des Mittelabschnitts 13, wodurch ein Befestigungsmittel dazu verwendet werden kann, die Grundplatte 11 an einem Gehäuse oder einer nicht dargestellten flachen Oberfläche festzulegen. Der Kopf der Befestigungseinrichtung kann dabei in der Versenkungsausnehmung 14 zu liegen kommen, so dass er mit der Oberfläche des Mittelabschnitts 13 fluchtet oder unterhalb dieser liegt.
Nach oben ragende Ansätze 16 sind an den Enden der Grundplatte 11 angebracht und bilden einen Kanal 17 an jedem Ende aus. Jeder Kanal 17 nimmt einen der Anschlüsse 12 auf und richtet diesen so aus, dass dieser das Ende einer rohrförmigen Sicherung 40 aufnehmen kann. Die Ansätze 16 sind an einander gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 11 im Bereich von deren Enden angeordnet und bilden einen erhöhten Bodenabschnitt 11a für den erwähnten Kanal 17 aus. Der Kanal 17 liegt fluchtend mit der Sicherungsachse. Dementsprechend nimmt an jedem Ende des Mittelabschnitts 13 ein voneinander im Abstand angeordnetes Paar nach oben stehender Ansätze 16, welche den Kanal 17 ausbilden, die Endkappen der Sicherung 40 in den Anschlüssen 12 des Sicherungshalters 10, wie in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt, auf. Wenn die Sicherung 40 in die Anschlüsse 12 eingesetzt und dort festgelegt ist, wobei sie auf dem erhöhten Bodenabschnitt 11a ruht, liegt der Glasisolator der Sicherung parallel und oberhalb des Mittelabschnitts 13. Die Innenwände 19 der Ansätze 16 weisen Ausnehmungen 18 auf. Die Anschlüsse 12 weisen sich nach aussen erstreckende Abschnitte 29 bzw. Spangen auf, welche mit den Ausnehmungen 18 unter Ausbildung einer Schnappverbindung zusammenwirken. Auf der Grundplatte 11 ist im Bereich der erhöhten Bodenabschnitte 11a des Kanals 17 ein Loch 20 ausgebildet, welches sich nach unten durch den erhöhten Bodenabschnitt 11a, wie in Fig. 3 dargestellt, erstreckt. Dieses Loch 20 ist so angeordnet, dass eine Ausdrückung um ein Loch 21, welche sich nach aussen und unten von dem Anschluss 12 wegerstreckt, dort formschlüssig eingreifen kann, so dass eine Bewegung des Anschlusses 12 relativ zu dem Kanal 17 unterbunden wird. Einzelheiten der Schnappverbindung und der Zuordnung der Löcher 20 und 21 werden nachfolgend beschrieben.
Jeder Anschluss 12 weist eine Anschlussöse 22 auf, welche sich nach aussen erstreckt, und zwar im wesentlichen von der Grundplatte des die Sicherung aufnehmenden Federclips weg. Die Anschlussöse 22 kann als herkömmlicher Lötan-schluss oder spatenförmig zur Aufnahme eines lötfreien Anschlusses ausgebildet sein oder kann quergerippt sein oder eine Gewindebefestigung zur Befestigung eines Drahtes oder eines Anschlusses aufweisen. Das Haarnadelprofil des Federclips 23 (vgl. Fig. 3) weist eine Basis 24 auf, in welcher die Ausdrückung um das Loch 21 angeordnet ist. Einander gegenüberliegende, nach oben stehende Federfinger 25 erstrecken sich von dieser Clip-Basis 24 weg. Diese Finger 25 wirken so zusammen, dass ein Aufnahmebereich für die tassenförmigen Endkappen einer rohrförmigen Sicherung 40, wie in Fig. 1 dargestellt, geschaffen wird.
Jeder Federfinger 25 ist einer von zwei einander gegenüberliegenden derartigen Fingern und ist leicht nach innen geneigt auf den anderen zu und nach oben weg von der Basis 24 mit einem leicht spitzen Winkel relativ zu dieser hin zu einem am weitesten innenliegenden Punkt 26 in einem bestimmten Abstand von der Clip-Basis 24 ausgebildet, wobei dieser Abstand etwas mehr als die Hälfte des Durchmessers der Sicherungsendkappe oder des Radius R der Sicherungsendkappe, wie in Fig. 3 dargestellt, beträgt. Die abgebogenen, einander gegenüberliegenden Federfinger 25 erstrecken sich von den am weitesten innenliegenden Punkten 26 nach oben und aussen voneinander weg, um einen nach aussen offenen Aufnahmebereich 27 für die Sicherungsendkappen auszubilden, welcher so ausgelegt
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
5
CH675 177 A5
6
ist, dass er beim Einlegen der Sicherungsendkappen diese zunächst erfasst. Dementsprechend wird beim Einlegen der Sicherung 40 durch deren Endkappen der Sicherungsaufnahmebereich 27 aufgeweitet und die sich gegenüberstehenden Federfinger 25 nach aussen gebogen. Auf diese Weise können die Sicherungsendkappen über die am weitesten nach innen vorstehenden Punkte 26 nach unten gedrückt werden, welche auf diese Weise zunächst aufgeweitet und danach aufeinanderzu gedrückt werden, um so die Sicherungsendkappen aufzunehmen und sie fest gegen die Clip-Basis 24 des Anschlusses 12 zu drücken, wodurch eine zuverlässige elektrische Verbindung hergestellt wird.
Jeder ein Sicherungsende aufnehmende Federclip 23 umfasst vier bereits vorstehend beschriebene, nach oben abstehende Finger 25, welche zwei Sätze von einander gegenüberliegenden Sicherungskontakt- und Haltepaaren bilden. Jedes Paar umfasst zwei Federfinger 25, welche spiegelbildlich identisch sind. Dasjenige Paar, welches dem Ende am nächsten liegt, von welchem sich die Anschlussöse 22 von der Basis des Federclips 25 wegerstreckt, umfasst Ansätze 28, welche nach innen gebogen sind. Diese nach innen gebogenen Ansätze 28 stellen eine axiale Bewegungsbegrenzung für die Sicherung 40 dar. Die Ansätze 28 stehen senkrecht zu den Federfingern 25 und sind unmittelbar unterhalb des am weitesten innenliegenden Punkts 26 der Federfinger angeordnet. Jeder axiale Kontakt zwischen den Ansätzen und der Sicherung 40 wird durch die Ansätze 28 derart bewerkstelligt, dass sie, wie in Fig. 3 dargestellt, den mittleren Bereich einer eingesetzten Sicherungsendkappe umgreifen.
Die Befestigung eines Anschlusses 12 an der gespritzten Grundplatte erfolgt in Verbindung mit einer Ausnehmung 18 an die Innenwand 19 jedes Ansatzes 16. Die Ausnehmung 18 ist so ausgebildet, dass sie einen Ansatz 29 des Anschlusses 12 aufnimmt. Der Ansatz 29 liegt zwischen zwei nach oben wegstehenden Federfingern 25 auf jeder Seite der Anschlussclip-Basis 24 und weist einen nach oben aussen weisenden Knick auf. Der Ansatz 29 ist aus dem gleichen Metall wie der die Sicherung aufnehmende Federclip 23 und einstückig mit diesem, wie in Fig. 3 dargestellt, hergestellt. Jeder Ansatz 29 ist so angeordnet, dass er in eine Ausnehmung 18 einschnappt, welche in der Seitenwand 19 jedes Ansatzes 16 der Grundplatte 11 beim Spritzen ausgebildet ist. Durch dieses Einrasten des Ansatzes 29 wird der Federclip 23 an der Grundplatte 11 festgelegt. Wie am besten aus dem Querschnitt gemäss Fig. 3 zu ersehen ist, ist die Ausnehmung 18 nach unten durch den Boden der Grundplatte 11 offen, wodurch die Herstellung des gespritzten Grundplattenkanals wesentlich vereinfacht wird. Die Ausnehmung 18 erstreckt sich vertikal in Längsrichtung und weist einen oberen Wandabschnitt 18a auf, der dazu dient, das Ende des Ansatzes 29 aufzunehmen und festzuhalten. Die Breite der Ausnehmung 18 ist so dimensioniert, dass sie den Ansatz 29 aufnehmen kann, und kann leicht konisch verlaufen, um das Spritzen der Grundplatte 11 zu erleichtern. Die Tiefe der Ausnehmung 18 ist so bemessen, dass der Ansatz 29 hineinpasst und Kollisionen mit der gehaltenen Sicherung vermieden werden, wobei die Federwirkung und Spannung der Federfinger 25 verstärkt werden kann.
Die Basis 24 der Anschlussclips 23 weist ein nach unten ausgebauchtes Loch 21 auf, welches so angeordnet ist, dass es mit einem mittigen Loch 20 in der erhöhten Bodenfläche 11a der Grundplatte 11 zusammenfällt. Die vertikale Bewegung des die Sicherung aufnehmenden Federclips wird durch das Einrasten der Ansätze 29 in die Ausnehmungen 18 erreicht, wobei das Ende des Ansatzes mit dem oberen Wandabschnitt 18a der Ausnehmung 18 in Kontakt kommt. Die horizontale Bewegung wird durch das ausgedrückte Loch 21 unterbunden, welches mit dem mittigen Loch 20 im Kanal ^zusammenfällt. Beim Einsetzen des die Sicherung aufnehmenden Federclips 23 in den offenen Kanal 17, welcher durch die Ansätze 16 und die erhöhte Bodenfläche 11a gebildet wird, greifen die Ansätze 29 erst an den oberen Innenwänden 19 der Ansätze 16 an. Ein Rampenabschnitt 19a an jedem Ansatz 16 erstreckt sich vom Kanal 17 von dem oberen Wandabschnitt 18a nach aussen zu dem äusseren oberen Ende des Ansatzes 16. Jeder Ansatz 29 wird durch die Druckwirkung des Rampenabschnitts 19a leicht nach innen gebogen, wenn der Ansatz 29 über den oberen Rampenabschnitt 19a gleitet, bevor der Ansatz 29 in die Ausnehmung 18 in seine Rastposition einschnappt. Die Länge des Ansatzes 29 ist so dimensioniert, dass sein Ende gerade in Kontakt mit dem oberen Wandabschnitt 18a kommt, wenn die Clip-Basis 24 vollständig auf die erhöhte Bodenfläche 11a des Kanals 17 gedrückt ist und gleichzeitig das ausgedrückte Loch 21 über dem Loch 20 liegt.
Der Mittelabschnitt 13 der rechteckigen Grundplatte 11 umfasst zwischen den nach oben stehenden Ansätzen 16 ein Befestigungsloch 15 für den Sicherungshalter 10. Die vertikale Höhe des Mittelabschnitts 13 ist minimal dimensioniert, jedoch so stark, dass eine Befestigungseinrichtung für eine Befestigung an einem Gehäuse (welches nicht dargestellt ist) vorgesehen werden kann. Hieraus ergibt sich nicht nur eine Materialeinsparung, sondern diese Konstruktion erlaubt auch einen mühelosen Zugang zum Glasabschnitt der rohrförmigen Sicherung zum Entfernen mit Hilfe von Werkzeugen oder von Hand. Insbesondere liegt die Clip-Basis 24 des die Sicherung aufnehmenden Clips 23 in der erhöhten Bodenfläche 11 a höher als der Mittelabschnitt 13 der Grundplatte 11. Diese Anordnung relativ zum Mittelabschnitt 13 erleichtert den Zugang zur Unterseite des Glasabschnitts, so dass die Klauen eines Sicherungsentnahmewerkzeugs hier eingreifen können. Die Längsrippen 11b längs der Längsseite des Mittelabschnitts 13 der Grundplatte 11 sind zur Erzielung der Biegefestigkeit erforderlich. Der Abstand der Rippen 11 b an den einander gegenüberliegenden Seiten des Mittelabschnitts 13 und das Bestreben, die Höhe der Rippen minimal zu halten, gestattet den erforderlichen Zugang. Darüber hinaus tragen die Rippen 11b als Längsverstärkung für die Grundplatte 11 dazu bei, die Verwindungsfestigkeit zu erhöhen.
Ein mit Nuten versehener Steg, welcher sich seit5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
4
7
CH 675 177 A5
8
lieh nach aussen von dem Mittelabschitt 13 der Grundplatte 11 wegerstreckt, ist einstückig mit der Grundplatte 11 aus dem gleichen Material gespritzt. Der mit Nuten versehene Steg 30 ist so ausgelegt, dass er sich längs über die gesamte Länge der rechteckigen Grundplatte 11 erstreckt und eine Verbindung zu einer anderen Grundplatte 11 herstellt, wobei er beide parallel zueinander verbindet. In Fig. 1, 2 und 3 sind die Reihen von parallel zueinander im Abstand voneinander liegenden Sicherungshaltern zusammen mit den mit Nuten vesehenen Stegen 30 dargestellt. In Fig. 2 ist z.B. jede Nut 31 als sich über die gesamte Länge der Längsseite der Grundplatte 11 erstreckende Linie dargestellt, um das Trennen zu erleichtern. Es ist wenigstens ein Paar paralleler Nuten 31 vorgesehen, welche sich über die Länge des Steges 30 erstrecken und so angeordnet sind, dass eine Sollbruchlinie in dem verbleibenden Material 32 zwischen den Nuten entsteht, wo eine Trennung oder ein Bruch erfolgen kann. Das Material der Grundplatte 11 aus Polymerwerkstoff ist verhältnismässig spröde und deshalb schwach und leicht in schmale Abschnitte zu brechen, wie z.B. das verbleibende Material 32 zwischen den Nuten 31. Die verbleibende Bruchfläche 33, in Fig. 1 dargestellt, ist der Ort, an welchem das überflüssige Material 32 weggebrochen wurde. Diese Bruchfläche 33 wird erhalten, indem die Grundplatte 11 gegen den Steg 30 abgebogen wird, um eine Biegespannung und einen Bruch in dem Restmaterial 32 zu erzeugen, da dies der zerbrechlichste Teil des mit Nuten versehenen Stegs 30 ist. Der verhältnismässig glatte Bruch bei der sich ergebenden Bruchfläche 33 verläuft längs der durch das Restmaterial 32 definierten Bruchlinie. Bei einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich der mit Nuten versehene Steg 30 seitlich, um benachbarte Sicherungshalter weiter voneinander auf Abstand zu halten, wobei dann zwei Nuten 31 im Abstand voneinander verwendet werden. Dementsprechend erfolgt das Abbrechen längs beider Sollbruchlinien, die durch das Restmaterial 32 definiert werden, welches zwischen den beiden voneinander im Abstand liegenden Nuten 31 verbleibt. Eine beliebige Anzahl von Sicherungshaltern 10 kann jeweils abgetrennt werden, wobei ein im wesentlichen glatter Bruch entsteht und der Körper 34 des Steges 30 als Abfall verbleibt. Der Körper 34 weist einen im wesentlichen diamantförmigen Querschnitt auf, was auf die beiden Nuten 31 zurückzuführen ist, welche den Körper 34 seitlich begrenzen.
Die einander gegenüberliegenden Federfinger 25 bewegen sich niemals so weit horizontal nach aussen, dass sie an der Innenwand der Ansätze 16 zur Anlage kommen, da sie relativ steif sind und ein solcher Kontakt in nicht erwünschter Weise die Einsetz- und Entnahmekräfte erhöhen würde. Der Abstand zwischen dem Sicherungsaufnahmebereich 27 der Federfinger 25 und dem oberen Ende der Innenwand wird in Fig. 3 deutlich. Dieser Abstand ist so bemessen, dass ein Kontakt zwischen den Fingern 25 und der Innenwand 19 während des Einsetzens der Sicherung vermieden wird.
Durch die vier Federfinger 25 an jedem Anschluss 22 im Zusammenwirken mit der Clip-Basis
24 des die Sicherung aufnehmenden Federclips 23 entstehen fünf Kontaktpunkte zwischen der Sicherungsendkappe aus Metall, wie in Fig. 3 dargestellt. Weiterhin wird deutlich, dass die gedrungene Haarnadelform der Federclips 23 so ausgestaltet ist, dass die Sicherung festgehalten wird, nachdem sie in dem Clip 23 vollständig in ihre Endlage gebracht wurde. Aus dieser Beschreibung und aus der Zeichnung ergibt sich, wie die Sicherung in dem Sicherungshalter 10 nach unten gedrückt gehalten wird. Der Einfluss der Schwerkraft spielt für die erfin-dungsgemässe Funktion keine Rolle, da die Federkraft der vier Federfinger 25 ausreicht, die Sicherung festzuhalten, auch wenn der Sicherungshalter 10 umgedreht oder Erschütterungen ausgesetzt wird, wie dies bei manchen Anwendungsfällen der Fall ist. Dementsprechend ist die Anordnung, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, lediglich der Einfachheit halber zum besseren Verständnis der Beschreibung der Erfindung gewählt worden und für einen guten elektrischen Kontakt nicht von Bedeutung.
Vorstehend wurde ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben. Zweifellos gibt es für den Fachmann die Möglichkeit, zahlreiche Änderungen und Varianten vorzunehmen. Lediglich beispielsweise ist anzuführen, dass für das Spritzen der Grundplatte verschiedene Materialien verwendet werden können, einschliesslich wärmehärtbare Polymere, Phenolverbindungen oder andere Polymerkombinationen, um gute Wärme-, Isolier-, Haltbarkeits- oder Spritzeigenschaften zu erzielen, wie sie für spezielle Anwendungsfälle erforderlich sind. Ebenso kann der Anschluss 12 aus Feder-Messing mit oder ohne Nickel oder Zinnüberzug, Kupferberillium mit oder ohne Silberüberzug oder aus einem anderen elektrisch leitfähigen Federmaterial bestehen.
In den Ansprüchen soll die Erfindung in ihrem weitesten Umfang abgedeckt werden, und zwar nicht nur hinsichtlich Materialänderungen, sondern hinsichtlich aller Änderungen, welche Designer üblicherweise vornehmen, um ihrem Produkt ein besonderes Erscheinungsbild zu geben, ohne dass die Grundkonfiguration oder Funktionsweise verlassen wird. Insbesondere werden durch die Ansprüche die folgenden konstruktiven Merkmale und Handhabungsmerkmale eines Sicherungshalters abgedeckt: 5-Punkt-Kontakt-Anordnung, Längstrennbarkeit, minimaler Kraftaufwand zur vertikalen Entfernung der Sicherung beruhend auf einer gedrungenen Haarnadelform einander gegenüberliegender Federfinger, eine Einrastanordnung zwischen Anschlussclip und Grundplatte, wobei der Schnappansatz aus dem Federmaterial hergestellt ist, sowie die Verwendung eines flachen Anschlussfederclips, wobei die Sicherung oberhalb eines zentralen Grundkörpers erhöht angeordnet ist, um das Greifen der Sicherung beim Entfernen derselben zu erleichtern.
Entsprechend der Beschreibung und der Zeichnung und dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Schutzumfang durch die Ansprüche abgedeckt. Dabei können die verschiedenen Merkmale des beschriebenen Sicherungshalters und die Art
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
9
CH 675 177 A5
10
seiner Verwendung miteinander verknüpft werden oder jeweils einzeln realisiert werden, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.

Claims (24)

Patentansprüche
1. Sicherungshalter für austauschbare Sicherungen (40) mit zylindrischem Sicherungskörper und zwei leitenden Endkappen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungshalter (10) wenigstens eine isolierende Grundplatte (11) mit einem im wesentlichen rechteckigen, länglichen, den Boden bildenden Teil, bestehend aus einem flachen, dünnen Mittelabschnitt (13) und zwei gegenüber diesem erhöhten Endabschnitten (11a), und mit an den Längsseiten dieser Grundplatte (11) angeordneten Paaren von nach oben stehenden Ansätzen (16) aufweist, die sich von den erhöhten Endabschnitten (11a) nach oben erstrecken und zwischen sich Kanäle (17) bilden, die miteinander fluchten und in Längsrichtung der Grundplatte (11) verlaufen, und dass in den Kanälen (17) ein Paar von Anschlüssen (12) einander gegenüberliegend auf den erhöhten Endabschnitten (11a) befestigt ist, derart, dass zwischen diesen Anschlüssen (12) eine Sicherung (40) parallel zum zentralen Mittelabschnitt (13) und im Abstand von diesem einsetzbar ist, wodurch der freie Zugang zum Sicherungskörper zwecks Entfernung der Sicherung (40) aus den Anschlüssen (12) ermöglicht wird.
2. Sicherungshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mehrere, parallel zueinander angeordnete Grundplatten (11) aufweist, die durch seitliche Stege (30) miteinander verbunden sind.
3. Sicherungshalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (11) bzw. die Grundplatten mit ihren Stegen (30) aus einem Polymer mit einer hohen Dielektrizitätskonstanten geformt sind.
4. Sicherungshalter, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Grundplatte (11) eine zentrale Befestigungsausnehmung (15) mit einer Versenkung (14) zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung mit einem Befestigungskopf aufweist.
5. Sicherungshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (16) an ihren Innenwänden (19) mit Ausnehmungen (18) versehen sind, dass die Anschlüsse (12) jeweils eine Anschlussöse (22) und einen im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Federclip (23) aufweisen, wobei sich die Anschlussöse (22) von diesem Federclip (23) wegerstreckt, dass der Federclip (23) elastische, sich von seiner Basis (24) aufwärts erstreckende Halteorgane (29) hat, welche in bezug auf diese Basis (24) etwas nach aussen gebogen sind und in die erwähnten Ausnehmungen (18) an den Innenwänden der Ansätze (16) zwecks Befestigung des Anschlusses (12) an der Grundplatte (11) eingreifen, jedoch beim Einsetzen in den erwähnten Kanal (17) elastisch nach innen biegbar sind, und dass ferner an der Basis (24) des Federclips (23) nach unten ragende steife Haltevorsprünge (21) vorgesehen sind, welche zwecks zusätzlicher Befestigung der Anschlüsse (12) an der Grundplatte
(11) unter Einklemmung in eine in jedem erhöhten Endabschnitt (11 a) vorgesehene Vertiefung (20) eingreifen.
6. Sicherungshalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorsprünge (21) die Ränder von gestanzten Löchern sind.
7. Sicherungshalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ausnehmung (18) an den Innenwänden der Ansätze (16) sich von dessen Boden bis zu einer bestimmten Höhe erstreckt und an einem oberen Wandabschnitt (18a) endet, der senkrecht zur Innenwand (19) des Ansatzes (16) verläuft.
8. Sicherungshalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (19) oberhalb jeder Ausnehmung (18) einen schräg nach aussen bis zur Oberseite des Ansatzes (16) hin verlaufenden Rampenabschnitt (19a) aufweist.
9. Sicherungshalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Halteorgane durch Ansätze (29) gebildet sind, welche einstückig mit den Federclips (23) ausgebildet und an deren Basis (24) angeformt sind.
10. Sicherungshalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ansatz (29) an dem oberen Wandabschnitt (18a) jeder Ausnehmung (18) anliegt, um eine Herausbewegung der Anschlüsse
(12) aus dem Kanal (17) zu verhindern.
11. Sicherungshalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (24) der Federclips (23) einen im wesentlichen flachen Bodenteil bildet und dass jeder Federclip (23) wenigstens zwei Paare einander gegenüberliegender Federfinger (25) aufweist, die sich von der Basis (24) aufwärts, zunächst aufeinander zu nach innen geneigt und dann voneinander weg nach aussen geneigt, erstrecken, wobei der zwischen den nach innen geneigten Abschnitten der Federfinger (25) liegende Bereich den Aufnahmebereich für die Endkappen einer Sicherung (40) bildet und die am weitesten innen liegenden Punkte (26) jedes Paares gegenüberliegender Federfinger (25) einen Abstand von der Basis (24) haben, der etwas grösser ist als der Radius der Endkappe der Sicherung (40).
12. Sicherungshalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass vier am weitesten innenliegende Punkte (26) an den beiden Paaren einander gegenüberliegender Federfinger (25) vorgesehen sind, welche mit der Basis (24) derart zusammenwirken, dass fünf Kontaktpunkte mit der Endkappe der Sicherung (40) gebildet werden.
13. Sicherungshalter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Federfinger (25), welche der Anschlussöse (22) am nächsten liegen, an ihren Aus-senrändern nach innen gebogene Ansätze (28) aufweisen, welche sich aufeinanderzu und senkrecht zu diesen Federfingern (25) erstrecken, um die axiale Beweglichkeit der Sicherung zu begrenzen.
14. Sicherungshalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen gebogenen Ansätze (28) der erwähnten Federfinger (25) sich soweit unterhalb der am weitesten innenliegenden Punkte (26) dieser Federfinger erstrecken, dass
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
6
11
CH 675 177 A5
12
sie mit der Mitte der Endkappe der Sicherung (40) in Kontakt kommen.
15. Sicherungshalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussöse (22) so ausgebildet ist, dass sie einen lötfreien Anschlussstecker zum Anschluss an eine Schaltung aufnehmen kann.
16. Sicherungshalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarte Grundplatten (11) verbindenden Stege (30) einen Abschnitt verminderten Querschnitts (31) aufweisen, welcher parallel zu den Längsseiten der Grundplatten (11) verläuft und eine Sollbruchlinie zum Abtrennen wenigstens einer der Grundplatten (11 ) bildet.
17. Sicherungshalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (30) zwischen benachbarten Grundplatten (11) eine Breite derart haben, dass die die Anschlüsse (12) aufnehmenden Flächen in parallelen Reihen in einem vorbestimmten Abstand nebeneinanderliegen.
18. Sicherungshalter nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt verminderten Querschnitts (31) längs einer der Längsseiten einer Grundplatte (11) verläuft, so dass der Steg (30) im wesentlichen ohne Verbleib von Resten an dieser Seite abgebrochen werden kann.
19. Sicherungshalter nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt verminderten Querschnitts (31) durch wenigstens eine eingekerbte Nut gebildet wird.
20. Sicherungshalter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt verminderten Querschnitts (31) durch wenigstens zwei einander gegenüberliegende Nuten an den beiden gegenüberliegenden Seiten eines Steges (30) gebildet wird.
21. Sicherungshalter nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass am Steg (30) zwei Paare einander gegenüberliegender Nuten (31) nahe den Grundplatten (11) vorgesehen sind, um Sollbruchlinien unmittelbar an den Längsseiten jeder Grundplatte zu bilden.
22. Sicherungshalter nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatten (11) und die verbindenden Stege (30) einstückig aus einem polymeren Isoliermaterial geformt sind.
23. Sicherungshalter nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (30) im Querschnitt diamantförmig ausgebildet ist.
24. Verfahren zur Montage eines Sicherungshalters nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
Positionieren eines Anschlusses (12) unter Ausrichtung seines Federclips (23) parallel zum nach oben offenen Kanal (17) an der Grundplatte (11),
Einführen des Anschlusses (12) von oben in diesen Kanal (17) unter Beibehaltung seiner Ausrichtung, Abbiegen der elastischen Halteorgane (29) am oberen Rand der erwähnten Ansätze (16) und weiteres Einschieben des Anschlusses (12) in den Kanal (17), Zurdeckungbringen der erwähnten steifen Haltevorsprünge (21) mit der im betreffenden erhöhten Endabschnitt (11a) vorgesehenen Vertiefung (20) und
Eindrücken des Anschlusses (12) in den Kanal (17) unter vollständigem Eingriff der Haltevorsprünge (21) in die Vertiefung (20), nachdem die elastischen Halteorgane (29) federnd in die erwähnten Ausnehmungen (18) an den Innenwänden der Ansätze (16) eingerastet sind.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
CH3030/85A 1984-07-18 1985-07-12 CH675177A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/632,051 US4801278A (en) 1984-07-18 1984-07-18 Low profile break-away fuseblock

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH675177A5 true CH675177A5 (de) 1990-08-31

Family

ID=24533877

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH3030/85A CH675177A5 (de) 1984-07-18 1985-07-12

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4801278A (de)
JP (1) JPS6193531A (de)
CH (1) CH675177A5 (de)
DE (1) DE3523682A1 (de)

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2658359A1 (fr) * 1990-02-15 1991-08-16 Cehess Technologies Porte-fusible.
US5269710A (en) * 1990-12-17 1993-12-14 Siemens Energy & Automation, Inc. Lay-in lug
US5145415A (en) * 1991-03-18 1992-09-08 Siemens Electric Limited Load base with integral wire lug and wire lug retainer
US5476395A (en) * 1993-03-01 1995-12-19 Methode Electronics, Inc. Planar fuse panel
US5306181A (en) * 1993-03-01 1994-04-26 Rogers Corporation Planer fuse panel
US5328392A (en) * 1993-03-02 1994-07-12 Lin Kuang Ts An Fuse clip assembly
DE4312780C2 (de) * 1993-04-20 1995-05-11 Vossloh Schwabe Gmbh Sicherungshalter
US5759052A (en) * 1993-06-18 1998-06-02 Yazaki Corporation Joint connector
US5616048A (en) * 1995-06-26 1997-04-01 The Whitaker Corporation Electrical connector with electrical contact and strain relief
DE19653563A1 (de) * 1996-12-20 1998-06-25 Whitaker Corp Elektrische Anschlußklemme und elektrische Verbinderanordnung bestehend aus einer Vielzahl von elektrischen Anschlußklemmen
FR2797711B1 (fr) * 1999-07-26 2001-09-21 Cahors App Elec Ensemble de connexion entre un cable electrique et un element coupe-circuit
US6326878B1 (en) * 2000-02-01 2001-12-04 Shih-Tsung Liang Fuse holder
US20080044045A1 (en) * 2006-08-15 2008-02-21 Dobbs-Stanford Corporation Externally fused speaker terminal cup
US7808362B2 (en) * 2007-08-13 2010-10-05 Littlefuse, Inc. Moderately hazardous environment fuse
US8674803B2 (en) * 2007-08-13 2014-03-18 Littelfuse, Inc. Moderately hazardous environment fuse
US8576041B2 (en) * 2008-12-17 2013-11-05 Cooper Technologies Company Radial fuse base and assembly
JP5679561B2 (ja) * 2011-02-23 2015-03-04 矢崎総業株式会社 樹脂成形品
US9548176B2 (en) 2014-07-22 2017-01-17 Lear Corporation Fuse terminal for use with an electrical fuse assembly
US9822955B2 (en) 2015-01-09 2017-11-21 Ilsco Corporation Breakaway connector and fuse receptacle
CN106710996B (zh) * 2016-12-07 2019-03-01 宁波爱维斯工贸有限公司 扩展式多用途保险座
JP7115918B2 (ja) * 2018-06-26 2022-08-09 タイコエレクトロニクスジャパン合同会社 ヒューズクリップおよびコネクタ
CN120164763B (zh) * 2025-05-20 2025-08-22 国网山东省电力公司宁津县供电公司 一种数据采集设备上安装的紧急保护装置

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2058870A1 (de) * 1970-11-30 1972-06-08 Weisser Spulenkoerper Halter fuer Schmelzsicherungen
CH628484A5 (de) * 1978-04-21 1982-02-26 Erni & Co Elektro Ind Verfahren und kontaktleiste zur herstellung gasdichter verbindungen fuer eine gedruckte rueckwandverdrahtung.
US4423916A (en) * 1981-07-13 1984-01-03 Communications Technology Corporation Cable connector
US4432594A (en) * 1981-10-01 1984-02-21 Littelfuse, Inc. Clip-together interconnection busing clip for multiple fuse holder arrays
US4473268A (en) * 1982-01-26 1984-09-25 Hitachi, Ltd. Device for mounting cartridge fuse

Also Published As

Publication number Publication date
JPS6193531A (ja) 1986-05-12
DE3523682A1 (de) 1986-01-30
US4801278A (en) 1989-01-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH675177A5 (de)
EP1999820B1 (de) Anschlussklemme für leiterplatten
DE102008026805B4 (de) Einzelklemme
DE60209288T2 (de) Semipermanente Verbindung zwischen einer Stromschiene und einem Verbinderkontakt
EP1109269B1 (de) Elektrischer Anschlusskontakt und Lampenfassung mit einem solchen Kontakt
DE2414640A1 (de) Elektrische anschlussklemme
DE69109368T2 (de) Sicherungseinheit, insbesondere für gedruckte Schaltung.
DE69620494T2 (de) Batterieklemme von Miniatur-elektronischem Gerät und Struktur zur Aufnahme
DE102007046616A1 (de) Schneidklemmanschluss
EP1559176A1 (de) Klemmverbinder für flex-flachbandkabel
EP3843221A1 (de) Halterahmen für einen steckverbinder
DE4113559A1 (de) Verbinder-einbauanordnung
DE3220781A1 (de) Kontaktelement zur loetfreien befestigung in leiterplatten-bohrungen
WO2012130825A2 (de) Querbrücker für eine elektrische klemme
DE19850521C1 (de) Elektrische Steckverbindung
DE19710422C1 (de) Steckbuchse bzw. elektrischer Steckverbinder mit Kontaktfeder und Steckbuchse als Anschlußkontakt
DE4310369C2 (de) Kontaktsatz für einen Steckverbinder
DE2514791C3 (de) Schraubenlose Klemme
CH653175A5 (de) Leiterplattenhalter fuer einen schmelzeinsatz einer elektrischen sicherung.
DE10255674A1 (de) Reihenklemme mit steckbarem Querbrücker
DE19816502A1 (de) Elektrische Anschlußklemme
DE10347306A1 (de) Schirmanbindung
DE3433822C2 (de)
WO1993023862A1 (de) Vorrichtung zum ein- und ausschalten elektrischer verbraucher, insbesondere für anzeigeinstrumente im armaturenbrett von kraftfahrzeugen
DE2943951C2 (de) Kontaktklammer für Kettfadenwächter von Webmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased