CH675204A5 - - Google Patents

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CH675204A5
CH675204A5 CH3085/87A CH308587A CH675204A5 CH 675204 A5 CH675204 A5 CH 675204A5 CH 3085/87 A CH3085/87 A CH 3085/87A CH 308587 A CH308587 A CH 308587A CH 675204 A5 CH675204 A5 CH 675204A5
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CH
Switzerland
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hair
weight
sulfate
salt
cio
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Application number
CH3085/87A
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Clarence Robbins
Charles Reich
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Colgate Palmolive Co
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Description

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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Haarreinigungsmitte! zum Entfernen von quartärem Mono-(Ci2- bis Ci8)-Alkylammonium-Haarkonditionierer von Haar sowie auf die Verwendung des genannten Mittels zum Entfernen des Haarkonditionierers von Haar.
In dieser Beschreibung einschliesslich Patentansprüchen werden die Bezeichnungen Deceth-(1- bis 5)-sulfat, Laureth-(0- bis 5)-sulfat, etc. verwendet, um das neutralisierte Schwefelsäurehalbestersalz des Reaktionsprodukts von Decanol, Laurylalkohol etc. mit durchschnittlich 1 bis 5 oder 0 bis 5 Molen Ethylenoxid zu benennen. Die Bezeichnungen Decylmonoethoxysulfat und Lauryldiethoxysulfat werden verwendet, um die im wesentlichen reinen Verbindungen zu beschreiben.
Nach dem Shampoonieren gebraucht man häufig haarkonditionierende Zusammensetzungen, um das Haar besser handhabbar zu machen und sowohl das Nasskämmen als auch das Trockenkämmen zu erleichtern. Man hat zwar vielerlei Bestandteile zum Zwecke des Konditonierens verwendet, doch gehören kationische Tenside zu den am häufigsten verwendeten Substanzen. So finden sich die quartären Mono-(Ci2- bis Gi8)-alkylammoniumsalze in den meisten üblichen haarkonditionierenden Produkten.
Konditionierende Zusammensetzungen, die quartäre Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylkonditionierer verwenden, enthalten meist 1 bis 6 Gew.-% derselben. Diese Konditionierer sind wirksam, weil sie vom Haar adsorbiert werden. Da es zwischen dem Haar und den quartären Monoalkylammoniumkonditionierern zu gewissen Wechselwirkungen kommt, wurde jedoch festgestellt, dass beim anschliessenden Shampoonieren des Haares nicht der gesamte Konditionierer entfernt wird. Der "Aufbau" an Konditionierer lässt das Haar matt, d.h. nicht glänzend erscheinen und kann es auch schlaff bzw. kraftlos und wenig handhabbar machen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass Shampoos, welche Laurylsulfat und/oder Laureth-(1- bis 5)-suifattenside (die Haupttensidbestandteile der meisten Shampoos) enthalten, die quartären Mono-(Gi2- bis Ci8)-alkylammoniumkonditionierer nicht vollständig von dem Haar entfernen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass sich Lauryl- und/oder Laureth-(1- bis 5)-sulfattenside mit den quartären Mono-(Ci2- bis CisJ-Ammoniumkonditionierern verbinden und einen wasserunlöslichen Komplex bilden, der sich bei wiederholtem Shampoonieren und Konditionieren aufbauen kann. Patentliteratur über Shampoos, in welchen die Alkylkette der anionischen Alkylsuifat- und Alketh-(1- bis 5)-sulfattenside durchschnittlich weniger als 12 Kohlenstoffatome umfasst, wurde ebenfalls nicht gefunden.
Bei der Suche nach Alternativen für Shampoos, die als Haupttensid ein Laurylsulfat- oder Laureth-(1-bis 5)-sulfatsalz enthalten, wurde US-PS 3 775 349 aufgefunden. Diese Patentschrift bestätigt, dass die optimale Kettenlänge bei anionischen Alketh-(0- bis 5)-sulfattensiden 12 Kohlenstoffatome umfasst und dass eine typische Verteilung dieser Tenside auf Basis eines «Mittelschnitts» von Kokosnussalko-holen wie folgt ist: 2% Decyl, 66% Dodecyl, 23% Tetradecyl und 9% Hexadecylsulfat. Gemäss US-PS 3 775 349 wird die Schaumkraft von (Cio- bis Ci6)-Alketh-(0- bis 6)-sulfaten in hartem Wasser beim Geschirrspülen bei Anwendung in Verbindung mit einem Lauryldimethylaminoxid als Schaumverstärkungsmittel (5 Tensid:1 Aminoxid) in einer Konzentration von 0,45% verbessert, wenn 10 bis 50, vorzugsweise 15 bis 40 Gew.-% Deceth-(3)sulfat in der Formulierung anwesend sind. In weichem Wasser bringt die Anwesenheit von Deceth-(3)-sulfat keinen Vorteil, sofern es in Mengen bis zu 35 Gew.-% vorhanden ist, danach wird die Schaumleistung indessen beeinträchtigt und fällt bis zu 50% der von Standard-Geschirrspülmitteln ab, wenn 63 Gew.-% an Deceth-(3)-sulfaten anwesend sind. Da die Schaumkraft bzw. Schaumleistung der erfindungsgemässen Zusammensetzungen 70 bis 89% der von Standard-Geschirr-spülmitteln beträgt, weist diese Patentschrift von der Anwendung von Alketh-(1- bis 5)-sulfattensiden weg, welche mehr als 40 Gew.-% der entsprechenden Deceth-(3)-suIfate enthalten.
Aufgefunden wurde ausserdem US-PS 4 024 078 betreffend flüssige Reinigungsmittel, welche angetrocknete Speisereste von Geschirr wirksam entfernen und 10 bis 80, vorzugsweise 15 bis 60 Gew.-% eines Gemischs von Decylethoxy- und Isopropoxysulfaten enthalten, wobei mindestens 20% dieser Sulfate monoalkoxyliert sind. Tabelle II dieser Patentschrift soll zeigen, dass Decylmonoethoxysulfat hinsichtlich der Reinigung den Di-, Tri-, Tetra- und nicht-ethoxylierten Sulfaten von Decylalkohol bei Anwendung in einer Formulierung überlegen ist, die, bezogen auf das Gewicht, 25% Alkylsuifat, 4% Na-triumkokosnussglycerylethersulfonat, 5% Kokosnussdimethylaminoxid und als Rest Wasser enthält; -die Standardabweichung von 0,6 bei den Reinigungsdaten zeigt jedoch, dass ein signifikanter Unterschied bei keinem der angegebenen Reinigungswerte besteht. Diese Reinigungswerte zeigen, dass die Wirkung von Decylmonoethoxysulfat gleichwertig ist der von Dodecylsulfat und Tridecylsuifat, und der Wirkung von Undecylsulfat unterlegen ist. Ferner weisen die angegebenen Reinigungsdaten darauf hin, dass ein Gemisch von Dodecylpolyethoxysulfaten, die gleiche Anteile an 0, 1, 2, 3, und 4 Ethenoxygrup-pen enthalten, eine bessere Reinigung leisten würde als das gleiche Gemisch an Decylpolyethoxysulfa-ten. Somit deutet Tabelle II darauf hin, dass die angegebene Formulierung, die reines Decylmonoethoxysulfat enthält, hinsichtlich der Reinigungswirkung der gleichen Formulierung überlegen ist, die beispielsweise Dodecyimonoethoxysulfat und Decyldiethoxysulfat enthält.
Tabelle IV der Patentschrift zeigt, dass die Formulierung in Tabelle II mit Gehalt an Decylmonoethoxysulfat über geringere Schaumleistung sowohl in hartem als auch in weichem Wasser verfügt als die gleiche Formulierung mit Gehalt an Dodecylmonoethoxylsulfat, und dass verschiedene Gemische von 10 bis 30% Decylmonoethoxysulfat und 90 bis 70% Dodecyimonoethoxysulfat in dieser Formulierung etwa die gleiche Schaumleistung (sudsing performance) wie Dodecyimonoethoxysulfat zeigen. Darüber hinaus ist
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aus Tabelle III ersichtlich, dass die gleiche Formulierung mit Gehalt an Decyltriethoxysulfat eine geringere Schaumwirkung besitzt als diese Formulierung mit Gehalt an Dodecyitriethoxysulfat. Somit besteht die Lehre dieser Patentschrift darin, dass eine flüssige Formulierung, die Decylmonoethoxysulfat enthält, wirksam ein Gemisch von weisser Milch- und französischer Sosse von Glaswaren entfernt, und dass die gleiche Formulierung mit Gehalt an einem Gemisch von 10 bis 30 Gew.-% Deceth-(1- bis 3)-sulfat und 90 bis 79% Dodeceth-(1- bis 3)-sulfat hinsichtlich Reinigungs- und Schaumwirkung dem Dodecyitriethoxysulfat vergleichbar ist.
Angesichts der Lehren der US-PS'en 4 024 078 und 3 775 349 ist es überraschend, dass ein Haarreinigungsmittel, das (Cß- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalz als Haupttensid enthält, wirksamer ist als das Dodecylsulfat oder Dodeceth-(1- bis 5)-sulfattensid bei der Entfernung eines quartären Mono-(Ci2- bis Ci8)-Alkylammoniumkonditionierers von Haar - der ein anderer Schmutz ist als die Verschmutzungen, die man meist mit flüssigen Geschirrspülmitteln entfernt.
Es wurde nun gefunden, dass haarreinigende Zusammensetzungen, die ein (C6- bis Cio)-Alketh-(1-bis 5)-sulfatsalz als Haupttensid enthalten, wobei dieses Sulfat durch Sulfatieren und Neutralisieren des Kondensationsprodukts eines (C6- bis Cio)-Alkanols mit durchschnittlich 1 bis 5 Molen Ethylenoxid hergestellt ist und auch mindestens 75 Gew.-% der anwesenden anionischen Tenside ausmacht, wirksam einen quartären Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylammoniumkonditionierer von dem Haar entfernt. So betrifft die Erfindung ein Haarreinigungsmittel zum Entfernen von quartärem Mono-(Ci2- bis Ci8)-Alky!ammoni-um-Haarkonditionierer von Haar sowie auch die Verwendung des erfindungsgemässen Haarreinigungsmittels. Das Haarreinigungsmittel ist in Patentanspruch 1 definiert und seine Verwendung zur Entfernung von quartärem Haarkonditionierer von Haar in Patentanspruch 8.
Bevorzugt enthält das Alketh-(1- bis 5)suifatsalz 8 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe. Gemäss der am meisten bevorzugten Ausbildungsweise enthält die haarreinigende Zusammensetzung 15 bis 30 Gew.-% des Alkethsulfatsalzes in einem wässrigen Medium und das Alkylsuifat ist ein Gemisch eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukt von Decylalkanol mit 1 Mol Ethylenoxid und eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit & Molen Ethylenoxid, wobei die Aikanole mindestens 80 Gew.-% Cio-AIkylgruppen enthalten. Das wasserlösliche (Ce- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)sulfatsalz kann durch Sulfatieren und Neutralisieren des Kondensationsproduktes eines (C6- bis Cio)-Alkanols mit durchschnittlich 1 bis 5 Molen Ethylenoxid hergestellt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Verwendung des erfindungsgemässen Haarreinigungsmittels umfasst eine Wiederholung der Stufen a) und b).
Gemäss einer bevorzugten Ausbildungsform besteht die haarreinigende Zusammensetzung bzw. das Haarreinigungsmittel im wesentlichen aus 8 bis 40 Gew.-% eines (Cs- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)sulfatsalzes in einem wässrigen Medium, welches ausserdem einen Bestandteil der Gruppe von 1 bis 8 Gew.-% eines zwitterionischen Tensids der Strukturformel
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r N -R2co°
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worin R (Cs- bis Cis)-Alkyl oder (Ca- bis Ci8)-Alkanamido-(C2- bis C3)-alkyl ist, Ri für (Cr bis C3)-Alkyl steht und R2 eine (Ci- bis C4)-Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe bedeutet, eines (C12- bis Cis)-Al-keth-(1- bis 5)sulfatsalzes oder eines (C10- bis Cis)-Olefinsulfonatsalzes, wobei der Anteil an dem (C12-bis Ci5)-Alketh-(1- bis 5)sulfatsalz oder dem (C10- bis Ci8)-Sulfonatsalz weniger als 25 Gew.-% der insgesamt anwesenden anionischen Tenside ausmacht; 0,5 bis 6 Gew.-% eines (Cs- bis Cis)-Alkansäure-(C2- bis C)3-alkanolamids; und Mischungen derselben enthält.
Der in der erfindungsgemässen haarreinigenden Zusammensetzung hauptsächlich enthaltene Tensid-bestandteil ist das wasserlösliche Salz eines Schwefelsäurehalbesters des Kondensationsproduktes von einem Mol eines (C6- bis Cio)-Alkanols mit 1 bis 5 Molen Ethylenoxid. Diese Tenside sind in der vorliegenden Beschreibung als wasserlösliche (Ce- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)sulfate oder -sulfatsalze beschrieben. Im allgemeinen ist das salzbiidende Kation aus der Gruppe aus Natrium, Kalium, Ammonium und Mono-, Di- und Triethanolammonium.
Die Verfahren zum Herstellen der oben genannten (Ce- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)su!fatsalze sind hinreichend bekannt und in erteilten Patenten beschrieben. Diese Sulfatsalze werden gewöhnlich durch Wahl eines geeigneten Alkanols mit einer Kettenlänge von 6 bis 10, vorzugsweise 8 bis 10 und am meisten bevorzugt 10 Kohlenstgffatomen zur Umsetzung mit Ethylenoxid, d.h. zur Ethoxylierung gewählt. Diese Aikanole werden im allgemeinen synthetisch hergestellt, obwohl man die Cs- und Cio-Alkanole durch Fraktionierung natürlicher Öle wie Kokosnuss- oder Palmkernöle erhalten kann. Die C6-, Cs- und Cio-Alkanole, die im wesentlichen unverzweigt sind, können durch Hydrolisieren der Aluminiumalkoxyde erhalten werden, die man bei der Reaktion von Ethylen und niederen Alkylaluminiumverbindungen erhält, wie in US-PS 3 415 861 beschrieben, deren Kenntnis hier vorausgesetzt wird.
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Andererseits können verzweigtkettige (C6- bis Gio)-Alkanole durch das «OXO»-Verfahren hergestellt werden. Anwendbar sind sowohl die unverzweigten als auch die verzweigtkettigen Aikanole, doch sind die im wesentlichen unverzweigten Aikanole insofern bevorzugt, als die verzweigten Aikanole tendenziell weniger gut bioabbaubar sind als die im wesentlichen linearen Aikanole. Somit machen die verzweigten Aikanole im allgemeinen weniger als 20, vorzugsweise weniger als 5 Gew.-% aus, bezogen auf das Gewicht der mit dem Ethylenoxid umgesetzten Aikanole.
Die Ethoxylierung der obigen Aikanole erfolgt im allgemeinen entweder nach dem in GB-PS 757 937 beschriebenen Verfahren oder nach dem in US-PS 2 870 220 beschriebenen Verfahren, deren Kenntnis hier vorausgesetzt wird. Gemäss dem in der GB-PS beschriebenen Verfahren wird ein Mol (C6- bis Cio)-Alkanol mit 1 bis 5 Molen gasförmigem Ethylenoxid bei einer Temperatur von etwa 120 bis 150°C in Anwesenheit einer geringen Menge eines alkalischen Katalysators, z.B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriummethylat etc. umgesetzt. Bei diesem Verfahren ist die molare Verteilung der Ethoxygruppen je Mol Alkanol ziemlich breit. Beispielsweise ist die molare Verteilung, die man bei dem sulfatierten und neutralisierten, durch Basenkatalyse erhaltenen Reaktionsprodukt von einem Mol C« Alkohol (mehr als 90 Gew.-% Cio) mit einem Mol Ethylenoxid erhält, bezogen auf das Gewicht, etwa 40% Natriumdecylsulf-at, 21% Decylmonoethoxysulfat, 10% Decyldiethoxysulfat, 10% Decyltriethoxysulfat, 6% Decylte-traethoxysuifat, 4% Decylpentaethoxysulfat und 7% Decylhexa- oder höheres Ethoxysulfat. Wenn man zwei Mole Ethylenoxid mit einem Mol dieses Decanols umsetzt, resultiert nach Sulfatierung und Neutralisierung des Reaktionsprodukts beispielsweise folgende Verteilung (gewichtsbezogen): 8% Decylsulfat, 9% Decylmonoethoxysulfat, 9% Decyldiethoxysulfat, 12% Decyltriethoxysulfat, 12% Decyltetraethoxy-sulfat, 10% Decylpentaethoxysulfat, 9 bis 10% Decylhexaethoxysulfat, 8% Natriumdecylheptaethoxysul-fat, 7% Natriumdecyioctaethoxysulfat, 5% Natriumdecylnonaethoxysulfat, 4% Natriumdecyldecaethoxy-sulfat und etwa 7% Natriumdecylpolyethoxysulfate mit 11 oder mehr Ethoxygruppen. Die Ursache für die breite Verteilung ist, dass nachdem ein Mol Ethylenoxid mit dem Ausgangsalkanol unter Bildung eines ethoxylierten Alkanols reagiert hat, das nächste Mol Ethylenoxid mit ebenso grosser Wahrscheinlichkeit mit dem resultierenden ethoxylierten Alkanol wie mit dem Ausgangsalkanol reagiert.
Ein zweites Verfahren zum Herstellen eines ethoxylierten Alkanols ist in US-PS 2 870 220 beschrieben. Bei dem Verfahren werden primäre und sekundäre (Cio- bis Ci8)-Alkanole mit Ethylenoxid in Anwesenheit eines sauren Katalysators, z.B. Chloriden oder Fluoriden von Aluminium, Bor, Eisen, Zinn und Titan oder Schwefelsäure oder Phosphorsäure umgesetzt. Dieses Verfahren führt zu hohen Ausbeuten an monoethoxylierten Alkanolen.
Zur Entfernung von Talgschmutz ist es bevorzugt, die Menge an (C6- bis Cio)-Alkylmonoethoxysul-fatsalz derart einzustellen, dass seine Konzentration geringer als etwa 17 Gew.-% ist, wobei das in GB-PS 757 937 beschriebene Verfahren bevorzugt ist. Somit wird bei Anwendung des Verfahrens von US-PS 2 870 220 vorzugsweise das im wesentlichen monoethoxylierte Alkanol aus diesem Verfahren mit dem «breiten» Gemisch an ethoxylierten Alkanolen, das man nach dem Verfahren von GB-PS 757 937 erhält oder mit höher ethoxyliertem Material vermengt. Auch wurde festgestellt, dass die breitere Verteilung der Alkanolethoxylate sogar 40 Gew.-% eines Alkylsulfatsalzes ergeben kann, das überhaupt kein Ethylenoxid enthält, wenn man beispielsweise ein Mol Alkanol mit einem Mol Ethylenoxid kondensiert. Obgleich man aufgrund der Lehren von 4 024 078 annehmen würde, dass ein solcher Anteil an nicht-ethoxyliertem Alkylsuifat ineffizient ist bei der Entfernung von quaternärem Mono(Ci2- bis Cis)-AI-kylammoniumkonditionierer, wurde überraschenderweise eine geringe Abnahme der Wirksamkeit festgestellt.
Die Sulfatierung der (Ce- bis Gio)-Alkylethoxylate ist hinreichend bekannt. Die Suifatierungsmittel sind beispielsweise Oleum, Schwefelsäure, Chlorsulfonsäure und gasförmiges wie flüssiges Schwefeltrioxid. Bei einem bevorzugten Sulfatierungsverfahren wird ein «fallender Film» von ethoxyliertem Alkanol mit einem gasförmigen Gemisch von Schwefeltrioxid und Luft umgesetzt.
Die Neutralisierung der mit dem Sulfatierungsverfahren erhaltenen Alketh-(1- bis 5)-schwefelsäuren ist ebenfalls gut bekannt. Geeignete Neutralisierungsmittel sind beispielsweise Natrium-, Kalium- oder Ammoniumhydroxid und Mono-, Di- oder Triethanolamin. Bevorzugte Neutralisierungsmittel sind Natriumhydroxid, Ammoniumhydroxid und Triethanolamin.
Die Zahl der Ethoxygruppen im Molekül der Sulfatsalze basiert auf der durchschnittlichen Zahl an Molen Ethylenoxid in dem Bereich von 1 bis 5, die mit einem Mol Alkanol umgesetzt wird. Ausserdem sind die bevorzugten Salze durch eine gewichtsmässige Konzentration an Decylmonoethoxysulfatsalz von etwa 17% oder weniger charakterisiert. Darüber hinaus enthalten die bevorzugten Alketh-(1- bis 5)-su!f-at- salze 8 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe, wobei am meisten bevorzugt ist, dass die Alkylg-ruppe mindestens 80 oder 90 Gew.-% Decylalkylgruppen enthält.
Die Haarreinigungsmittel der Erfindung enthalten 5 bis 50 Gew.-% des (C6- bis Cio)-Alketh-(1 - bis 5)-sulfatsalzes, wobei dieses Salz mindestens 75 Gew.-% des Gesamtgewichts der anwesenden anionischen Tenside ausmacht. Bei bevorzugten haarreinigenden Zusammensetzungen beträgt der Anteil an (C6- bis Cio)-Alketh-(1 bis 5)-sulfattensid 8 bis 40 Gew.-%, wobei dieser Anteil in den am meisten bevorzugten Zusammensetzungen 15 bis 30 Gew.-% beträgt. Sofern ein Haarreinigungsmittel lediglich anionische (C6- bis Ci8)-Alketh-(0 bis 12)-sulfattensidsalze enthält, machen die wesentlichen (C6- bis Cio)-AI-keth-(1- bis 5)- sulfatsalze mindestens 75 Gew.-% der insgesamt anwesenden anionischen Alkyl- und Al-
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kylethoxysulfattenside aus. Wenn z.B ein anionisches Tensid in Kombination mit dem hauptsächlichen (C6- bis Cio)-Alketh-(1 - bis 5)-sulfatsalz angewandt wird, ist die Menge der gesamten anionischen Tenside die gleiche wie die für dieses Haupttensid angegebenen Mengen, nämlich 5 bis 50%, 8 bis 40% bzw. 15 bis 30%.
Der andere wesentliche Bestandteil in den erfindungsgemässen haarreinigenden Zusammensetzungen wird als verträglicher, nichttoxischer kosmetischer Träger definiert. Dieser Träger variiert gewöhnlich je nach der physikalischen Form des Haarreinigungsmittels. Beispielsweise kann Natriumsulfat als Träger in einem Haarreinigungspuder oder -pulver angewandt werden. In flüssigen, pastösen und gel-förmigen Haarreinigungsmitteln ist der Träger gewöhnlich ein wässriges Medium mit Wasser als Hauptbestandteil, wobei in den flüssigen Shampoos möglicherweise geringere Mengen eines (C2- bis C3)-Al-kohols wie Ethanol, Isopropanoi, Glycerin und Propylenglykol als Solubilisierungsmittel anwesend sind. Ein mit (Ci- bis C3)-Alkyl substituiertes Benzolsulfonathydrotrop kann anstelle eines Teils oder des gesamten alkoholischen Solubilisierungsmittels verwendet werden. Normalerweise macht das Solubilisierungsmittel weniger als 20, vorzugsweise weniger als 10 Gew.-% des wässrigen Mediums aus, falls dieses als verträglicher Träger verwendet wird.
In haarreinigenden Zusammensetzungen, die lediglich das wesentliche Tensid und Trägerbestandteile enthalten, macht der Anteil des Trägers 50 bis 95, vorzugsweise 60 bis 92 und am meisten bevorzugt 70 bis 85 Gew.-% der Zusammensetzung aus.
Wenngleich Haarreinigungsmittel, die lediglich (Ce- bis Cio)-Alketh(1- bis 5)-sulfattensid und einen verträglichen Träger enthalten, zufriedenstellend sind, enthalten bevorzugte Zusammensetzungen zusätzliche Tenside wie (C12- bis Ci8)-Alketh-(1- bis 5)-sulfate, (C10- bis Ci8)-Olefinsulfonate, zwitterionische Betaintenside und Alkansäuremono- oder diethanolamide, um das Haupttensid, das (C6- bis C10)-Alketh-(1- bis 5)-sulfat, zu ergänzen.
Ein erwünschtes Tensid, das dem Haarreinigungsmittel zugesetzt werden kann, ist ein (C10- bis Cis)-Alketh-(0- bis 12)-sulfatsalz oder Gemisch derselben. Vorzugsweise enthält das zugegebene Sulfatsalz mindestens 65 Gew.-% an (C12- bis Cis)-Alkylgruppen und eine durchschnittliche Zahl an Ethoxygruppen von 1 bis 5. Wie das Haupttensid wird das Sulfatsalz aus der Gruppe aus Natrium-, Kalium-, Ammonium* und Mono-, Di- und Triethanolammoniumsalzen gewählt. Derartige zugegebene Sulfattenside verbessern die Fähigkeit zur Entfernung von Ölschmutz und das Schaumverhalten der Haarreinigungsmittel. Wenn andererseits das zugegebene Alketh-(0 bis 12)-sulfat durchschnittlich 6 bis 12 Ethoxygruppen im Molekül enthält, ist die resultierende haarreinigende Zusammensetzung milder und reizt die Haut weniger, doch verfügt es über geringere Schaumfähigkeit. Wie oben angegeben, soll allerdings die Menge solcher zugegebener anionischen Sulfattenside 25 Gew.-% der in der erhaltenen haarreinigenden Zusammensetzung insgesamt anwesenden anionischen Tenside nicht übersteigen.
Ein anderes anionisches Tensid, das in den haareinigenden Zusammensetzungen erwünscht sein kann, ist ein(Cio- bis Ci8)-Olefinsulfonatsalz der Gruppe aus Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Mono-, Di- und Triethanolammoniumsalzen. Diese Tenside erhält man durch Sulfonieren des entsprechenden Olefins. Bevorzugte Oiefinsulfonate enthalten 14 bis 16 Kohlenstoffatome in der Alkenylgruppe. Man erhält sie durch Sulfonieren eines a-OIefins dieser Kettenlänge und Neutralisieren des Reaktionsprodukts. Diese anionischen Tenside verbessern die Schäum- und Reinigungseigenschaften des Hauptten-sid-Bestandteils bei Anwesenheit in den Haarreinigungsmitteln in einer Menge, die 25 Gew.-% der darin insgesamt anwesenden anionischen Tenside nicht übersteigt.
Ein weiterer Tensidbestandteil, der in die Haarreinigungsmittel der Erfindung eingebaut werden kann, ist ein zwitterionisches Betaintensid der folgenden Strukturformel
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Ei worin R (Cs- bis Cia)-Alkyl oder (Cs- bis Cis)-Alkanamido (C2- bis C3)-alkyl ist, Ri für (Cr bis Cs)-Alkyl steht und R2 eine (Ci- bis C4)-Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe darstellt. Diese zwitterionischen Tenside können als Derivat einer aliphatischen quartären Ammoniumverbindung beschrieben werden, die einen verzweigt- oder geradkettigen Cs- bis Cis)-Rest und eine anionische Gruppe enthält.
Bevorzugte zwitterionische Betaintenside sind Lauryldimethylammonioacetat, Laurylmyristyldime-thylammonioacetat, (Cs- bis Cis)-AlkanamidopropyIdimethylammonioacetat und (Cb- bis Cis)-Alkyldime-thylammonioacetat, wobei das (Cs- bis Cis)-Alkanamidopropyldimethylammonioacetat am meisten bevorzugt ist.
In den erfindungsgemässen Haarreinigungsmitteln wirkt das zwitterionische Tensid als Reinigungsmittel, als schaumförderndes Mittel sowie als mildmachendes Mittel. Im allgemeinen liegt die Menge an zwitterionischem Tensid in dem Bereich von 0,5 bis 8, vorzugsweise 1 bis 5 Gew.-%. Wenn die Hautfreund5
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lichkeit (mildnes to skin) ein wesentlicher Punkt ist, wird die Menge an zwitterionischem Tensid auch in die Menge des Haupttensids integriert (integrated with), wobei es erwünscht ist, dass das Gewichtsverhältnis von zwitterionischem Betaintensid zu Haupttensid etwa 1:100 bis 2:1, vorzugsweise 1:40 bis 5:8 beträgt.
In Haarreinigungsmitteln mit besonderer Eignung zum Waschen oder Reinigen von dauergewelltem oder gefärbtem Haar kann ein (Cs- bis Cis)-Alkanol einen Teil des zwitterionischen Betaintensids ersetzen. In diesen Zusammensetzungen liegt das Gewichtsverhältnis von Betain zu Alkanol im Bereich von 3:1 bis 1:2. Bevorzugte Aikanole sind (Ciò- bis C14)- Aikanole, wobei Dodecanol besonders bevorzugt ist.
Eine weitere in gewissen Haarreinigungsmitteln der Erfindung brauchbare Komponente ist ein (Cs- bis Ci8)-Alkansäure (C2- bis C3)-alkanolamid. Diese Komponente ist weitgehend als Schaumbildner bekannt. Zufriedenstellende Alkansäurealkanolamide sind Laurinmonoethanolamid, Myristinmonoethanol-amid, Laurindiethanolamid, Myristindiethanolamid, Laurinisopropanolamid und Kokosnuss (Cs- bis Cis)-monoethanolamid. Bevorzugte Alkansäurealkanolamide enthalten 12 bis 14 Kohlenstoffatome in der Acylgruppe. Eine besonders bevorzugte Verbindung ist Laurinmyristinmonoethanolamid. Die Menge an Alkansäurealkanolamid in der Shampoozusammensetzung beträgt meist 0,5 bis 6, vorzugsweise 1 bis 5 Gew.-%.
In manchen Haarreinigungsmitteln sind aus speziellen Gründen sowohl zwitterionisches Betaintensid als auch das Alkansäurealkanolamid vorhanden. In diesen Zusammensetzungen können die Mengenverhältnisse der beiden Komponenten zueinander derart eingestellt werden, dass das Gewichtsverhältnis von Betaintensid zu Alkansäurealkanolamid in dem Bereich von 1:4 bis 4:1 liegt.
Die beschriebenen Haarreinigungsmittel sind im wesentlichen nicht builderhaitige Waschmittel, d.h. sie enthalten keine Anteile an organischem oder anorganischem Buildersalz in Mengen mit Tensidbuilderwir-kung. Somit können die Zusammensetzungen der Erfindung beliebige shampooübliche Zusatzstoffe enthalten, sofern diese nicht die Wirkung der erfindungsgemässen haarreinigenden Zusammensetzungen beeinträchtigen. Zu diesen zusätzlichen Bestandteilen gehören geringe Mengen an Parfums und Farbstoffen für aesthetische Zwecke; Trübungsmittel wie Ethylenglykoldistearat oder Polystyrol; Ver-dickungsmittef wie Gummen oder Hydroxypropylmethylzellulose oder Natriumchlorid; Sequestriermittel wie Zitronensäure, Zitrat oder Ethylendiamintetraacetat; Schutzstoffe wie Formaldehyd oder Dowicil R 200 oder Monomethyloldimethylhydantoin; fluoreszierende Substanzen oder optische Weissmacher; und Magnesiumsulfat. Die Gesamtkonzentration an zugesetzten Bestandteilen ist gewöhnlich geringer als 8, vorzugsweise geringer als 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung. Diese haarreinigenden Zusammensetzungen werden durch Zumischen der einzelnen Reinigungsmittelbestandteile hergestellt. Beispielweise kann man pulverförmige Haarreinigungsmittel durch Vermischen des wesentlichen Tensids in Teilchenform mit einem verträglichen Träger in Teilchenform wie Natriumsulfat herstellen. Alternativ kann man ein wässriges Gemisch aus Tensid und Natriumsulfat sprühtrocknen und hierbei eine teilchen-förmige haarreinigende Zusammensetzung erhalten. Zur Hersteilung flüssiger Zusammensetzungen wird das wesentliche (C6- bis Cio)-Alketh-(1 - bis 5)-sulfattensid mit einem flüssigen verträglichen Träger wie Wasser unter Rühren bei einer Temperatur in dem Bereich von etwa 32 bis 65°C vermischt.
Gewöhnlich werden die einzelnen Tenside in Form wässriger Lösungen oder Dispersionen zugegeben. Falls Alkansäurealkanolamid anwesend ist, wird es meist in flüssiger Form als einer der letzten Bestandteile bei einer Temperatur unter etwa 55°C zugesetzt. Darüber hinaus ist es zur Vermeidung von Gelbildung erwünscht, jegliches Solubilisierungsmittel dem Wasser (Formelgewicht) vor der Zugabe der wesentlichen Tensidbestandteile zuzusetzen. Etwaige weitere Bestandteile wie Farbstoff und Parfum werden meist unter Rühren nach den anderen Bestandteilen unter Abkühlen des Gemischs auf eine Temperatur von 25 bis 32°C zugegeben. Der pH-Wert wird gewöhnlich, falls notwendig, auf einem pH-Wert in dem Bereich von 5 bis 9, vorzugsweise 6,5 bis 8,0 durch Zugabe von beispielsweise entweder Schwefelsäure oder Zitronensäure bzw. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder Triethanolamin eingestellt. Auch kann man eine beliebige Einstellung der Viskosität flüssiger Zusammensetzungen dadurch erreichen, dass man geeignete Mengen geeigneter Solubilisierungs- oder Verdickungsmittel in die Zusammensetzung einbaut, wobei diese Bestandteile dem Wasser meist zu Beginn des Herstellungsverfahrens zugegeben werden.
Die Viskosität der flüssigen Shampoos ist gewöhnlich im Bereich von etwa 100 10-3 Pa.s bis 8000 10-3 Pa.s, vorzugsweise von 500 10-3 Pa.s bis 5000 10-3 Pa.s variierbar. Die Viskosität wird mit einem Bro-okfield Digital Viscometer, Model RVT, unter Verwendung einer Drehspindel Nr. 4 bei 20 oder 100 UpM gemessen. Der am meisten bevorzugte Viskositätsbereich bei 600 10-3 Pa.s bis 3000 10-3 Pa.s (derzeitige Verbraucher Präferenzen). Es können jedoch auch Flüssigkeiten höherer Viskosität erhalten werden, indem man bis zu 4 Gew.-% eines bekannten Verdickungsmittels in die erfindungsgemässen Zusammensetzungen einbaut.
Wie erwähnt, bewirken die erfindungsgemässen Haarreinigungsmittel eine Entfernung der quartären Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylammoniumhaarkonditionierer, auch wenn dieser Konditionierer auf dem Haar in Form eines Komplexes vorhanden ist, der durch vorherige Wechselwirkung der kationischen quartären Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylammoniumionen und der anionischen Laurylsulfat- oder Laurylethoxysulfatio-nen, die im allgemeinen in bekannten Shampoos angewendet werden, gebildet ist. Es wurde festgestellt, dass diese quartären Monoalkylkonditionierer im allgemeinen in haarkonditionieren- den Produkten ver6
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wendet werden und dass diese Konditionierer auf dem Haar deponiert werden. Der deponierte Konditionierer verbessert zwar die Nass- und die Trockenkämmeigenschaften von damit behandeltem Haar, die entstandene Ablagerung verringert jedoch auch den Haarglanz. Es wurde festgestellt, dass die quartären Monoalkylkonditionierer von Haar mit Shampoos, die C12- Alkylsuifat oder C12- Alkylethoxysulfat oder Gemische derselben enthalten, nicht vollständig entfernt werden. Auch wurde berichtet, dass diese Shampoos etwaige vorher gebildete wasserunlösliche Komplexe aus diesem quartären Monoalkylam-moniumkation und dem Alkyl- oder Alkylethoxysulfatanion nicht völlig entfernen. Somit leisten die haarreinigenden Zusammensetzungen eine wirksame Entfernung der mattmachenden quartären Mono-(Ci2-bis Ci8)-konditionierer, und zwar in nicht komplexer wie in komplexer Form, von dem Haar. Darüber hinaus wird durch die Entfernung dieser in Form eines Anion/Kationkomplexes anwesenden Konditionierer die Beschädigung des Haars verringert, die durch komplexinduziertes «Splittern» (scaling) verursacht wird.
Überraschenderweise leistet die erfindungsgemässe Verwendung mit den Stufen (a) und (b), wie sie in Anspruch 8 beschrieben sind, eine wirksame Entfernung der mattmachenden Ablagerung des quartären Konditionierers von dem Haar.
Gemäss einer bevorzugten Ausbildungsweise werden die Stufen a) und b) ein zweites Mal wiederholt und ist das Haupttensid in einer Menge von 8 bis 40 Gew.-% des Shampoos anwesend, das besonders bevorzugt ein Gemisch eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit einem Mol Ethylenoxid und eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit drei Molen Ethylenoxid ist, wobei das Alkanol mindestens 80 Gew.-% Cio-AIkylgruppen aufweist.
Bei der Verwendung des erfindungsgemässen Mitteis im industriellen Massstab ist die Temperatur des Wassers, das zum Nassmachen des Haars verwendet wird, meist 29 bis 43, vorzugsweise 35 bis 41 °C. Die Temperatur des Wassers, das zum Ausspülen der reinigenden Zusammensetzung von dem Haar verwendet wird, beträgt im allgemeinen etwa 35 bis 41 °C. Bei den beschriebenen Verfahren wird die reinigende Zusammensetzung im allgemeinen auf das Haar in flüssiger Form aufgebracht, beispielsweise direkt aus dem das flüssige Reinigungsmittel enthaltenden Behälter oder nach Vermischen eines pulverförmigen Shampoos mit Wasser unter Bildung einer 5 bis 50%igen wässrigen reinigenden Zusammensetzung. Haarreinigungsmittel in flüssiger Form können direkt auf das Haar und die Kopfhaut aufgebracht oder in die Hand des industriellen Verbrauchers zur Anwendung auf Haar und Kopfhaut gegeben werden. Gegebenenfalls kann die in die Hände gegebene Zusammensetzung vor Aufbringen auf das Haar in einen Seifenschaum eingebracht werden. In allen Fällen jedoch wird die Zusammensetzung in Haar und Kopfhaut mittels der Finger des industriellen Verbrauchers während etwa 1 bis 5 Minuten eingearbeitet, um die Zusammensetzung im Haar vor dem Ausspülen zu verteilen.
Die Ergebnisse in den folgenden Tabellen A bis D bestätigen, dass das als Konditionierer üblicherweise angewandte Stearalkoniumchlorid (Stearyldimethylbenzylammoniumchlorid) durch die in Shampoozu-sammensetzungen angewandten verschiedenen anionischen Tenside nicht vollständig entfernt wird. Darüber hinaus bestätigen die Ergebnisse die Wirksamkeit der erfindungsgemässen (C6- bis Cio)-AI-keth-(1 - bis 5)-sulfatsalze hinsichtlich der Entfernung dieses Konditionierers.
Die Tabellen A bis D beinhalten Glanzwerte für Haare, die mit einem Stearalkoniumchloridkonditionie-rer behandelt und dann mit einer Shampoozusammensetzung gewaschen wurden, welche 20 Gew.-% eines speziellen anionischen Tensids enthielt. In diesen Tests wurden Haarproben aus unbehandeltem (virgin) orientalischen Haar einer Länge von etwa 25,40 cm (10 inches) und einem Gewicht von etwa 3 g zweimal mit 5 ml von 20 Gew.-% Natrium=(n-C8- bis C10) (45/55)-Alketh-(1 )-sulfat in Wasser vorgewaschen, 1 Minute lang unter fliessendem Wasser (38°C) gespült und luftgetrocknet. Jede luftgetrocknete Haarprobe wurde mit Wasser befeuchtet, mit 2 ml einer Dispersion von 1 Gew.-% Stearalkoniumchlorid in Wasser behandelt, wobei diese Zusammensetzung mit den Fingern 1 Minute lang in die Haarprobe eingearbeitet und dann 1 Minute lang unter Fliesswasser bei 38°C gespült wurde. Nach dem Trocknen kann die erhaltene Haarprobe als eine konditionierte Haarprobe bezeichnet werden. Die feuchte Haarprobe mit dem darauf befindlichen Konditionierer wurde dann mit 0,5 ml eines aus 20 Gew.-% des zu testenden anionischen Tensids in Wasser bestehenden Shampoos behandelt, wobei dieses wässrige Shampoo in die Haarprobe während 1 Minute unter Bildung eines Schaums mit den Fingern eingearbeitet und die Haarprobe unter Fliesswasser von 38°C 1 Minute gespült wurde. Nach dem Trocknen kann die erhaltene Haarprobe als shampoonierte Haarprobe bezeichnet werden. Die Werte in Tabelle A gründen sich auf Haarproben, die nach 3 alternierenden Behandlungen mit Konditionierer und anionischem Tensids-hampoo getrocknet wurden.
Die Glanzwerte in den Tabelle A bis D basieren auf Werten, die mit Hilfe eines automatischen Muraka-mi GP-IR Goniophotometers erhalten wurden. Der mit diesem Gerät bestimmte Schein oder Glanz basiert auf einer Messung der Intensität gestreuten Lichts als Winkelfunktion, wobei der Glanz mit zunehmender Spiegelreflektion zunimmt und mit wachsender diffuser Streuung abnimmt. Bei dem Test wird eine einzelne Haarfaser straff gehalten und mit Licht in einem Winkel von 30° bestrahlt, wobei alle Winkel in be-zug auf die Senkrechte zu der Faser bei 0° gemessen wurden und das gestreute Licht durch Drehen einer Fotomultiplierröhre von 0 bis 75° gemessen wurde. Der Schein oder Glanz wird gemäss folgender Gleichung bestimmt:
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L = S/DW/ (1/2) (1),
worin L den Gianz bedeutet, S das gesamte Spiegelvermögen oder die integrierte Spiegelreflektanz ist, die man erhält, wenn man den Bereich des Spiegelpeak misst, D das gesamte diffuse Reflexionsvermögen oder die integrierte diffuse Reflektanz bedeutet, die man erhält, wenn man die Intensitäten des gestreuten Lichts bei 0° und 75° verbindet und den Bereich unter der erhaltenen Linie misst, und W(1/2) für die Breite des Spiegelpeak bei halber Höhe steht. L wurde an 21 Haaren gemessen, die aus drei Testproben entnommen wurden (63 Bestimmungen insgesamt). Diese Messungen wurden dann zur Erzielung eines einzigen Glanzwertes gemittelt. In praxi korrelieren die gemäss dieser Gleichung erhaltenen Glanzwerte mit Glanzwerten, die man durch subjektive Bewertung von Fachleuten erhält.
Tabelle A
Anionisches Tensid ® Glanz
Natriumhexeth-(1)-sulfat 1,794
Natriumhexeth-(3)-suIfat 1,431
Natriumhexeth-(5)-suIfat 1,505
Natrium-(C8- bis Cio)(45/55)-alketh-(1 )-sulfat 1,517
Triethanolammoniumlauryisulfat (TEALS) 0,676
Natrium-(C8- bis Cio)(45/55)-alketh-(1)-sulfat als Vergleichssubstanz A ^ 1,567
^ Mit Ausnahme von TEALS ist das anionische Tensid das Natriumsalz der Schwefelsäureverbindung des basenkatalytisch erhaltenen Reaktionsprodukts aus einem Mol des beschriebenen Alkanols mit einem, drei oder fünf Molen Ethylenoxid.
Die Vergleichssubstanz A ist das Natriumsalz des sulfatierten Addukts des Reaktionsprodukts von Cb- bis CioAlkanol (45 Gew.-% Cs-Alkylgruppen und 55 Gew.-% Cio-Alkylgruppen) mit einem Mol Ethylenoxid; die Haarproben wurden mit diesem Waschmittel nur dreimal ge-waschen, d.h. auf die Haarproben wurde kein Konditionierer aufgebracht.
Tabelle B
Anionisches Tensid Glanz
Natriumocteth-(1 )-sulfat ^ 1,569 Natriumocteth-(3)-suIfat 1,609 Natriumocteth-(5)-sulfat 1,680 Natrium-(C8- bis Cio)(45/55)-aIketh-(1 )-sulfat 1,356 Natrium-(C8- bis Cio)(45/55)-alketh-(1)-sulfat als Vergleichssubstanz A 1,840 (c) C8-Alkanol enthielt a 90 Gew.-% Cs-Alkyle.
Tabelle C
Anionisches Tensid ^ Glanz
Natriumdeceth-(1)-sulfat(d) 1,576 Natriumdeceth-(3)-sulfat 1,662 Natriumdeceth-(5)-sulfat 1,524 Natrium-(C8- bis Ci o) (45/55)-alketh-(1 )-su!fat 1,574 Natrium-(C8- bis Cio)(45/55)-alketh-(1 )-sulfat als Kontrollsubstanz A ^ 1,673 (d* Cio-Alkanol enthielte 90 Gew.-% C-io-Alkyle.
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Tabelle D
Anionisches Tensid(a) Glanz
Natriumdodeceth-(1 )-sulfat ^ 0,876 Naîriumdodeceth-(2)-sulfat 1,048 Natriumdodeceth-(3)-sulfat 0,882 Natriumdodeceth-(5)-sulfat 0,910 Natrium-(C8- bis Ci o)(45/55)-alketh-(1 )-sulfat 1,427 Natrium-(C8- bis Ci o)(45/55)-alketh-(1 )-sulfat als Kontrollsubstanz A ^ 1,732 C-12-Alkanol enthielte 90 Gew.-% Ct2-Alkyle.
Die Ergebnisse in Tabelle D oben zeigen deutlich das vorher beschriebene Problem, dass nämlich die üblicherweise angewandten Natriumdodeceth-(1 - bis 5)-sulfattenside das als Konditionierer angewandte kationische Stearalkoniumchlorid von dem Haar nicht vollständig entfernen. Insbesondere ist der bei alleiniger Verwendung von Natrium-(C8- bis Cio)-alketh- (1)-sulfat als Tensid erhaltene Glanzwert, nämlich 1, 732, viel grösser als die Glanzwerte von Haarproben, die mit dem Konditionierer behandelt und mit Natriumdodeceth-(1 - bis 5)-suifat als anionischem Tensid behandelt wurden. Unterschiede der Glanzwerte in den Tabellen A bis D sind auf die Anwesenheit von Ablagerungen von quartärem Mono-(Ci2-bis Ci8)-alkylkonditionierer auf die Oberfläche des Haars nach dem Waschen mit der reinigenden Zusammensetzung zurückzuführen. Die Tabellen A bis C bestätigen, dass Natrium-(C6- bis Cio)-alketh-(1-bis 5)-sulfate wirksame Reinigungsmittel für die Entfernung von Stearalkoniumchlorid von Haar sind. Diese Tatsache wird deutlich aus dem Vergleich dieser Glanzwerte mit den Glanzwerten einer Haarprobe, die nur gereinigt und überhaupt nicht konditioniert wurde, wobei die Vergleichssubstanz A als Na-trium-(C8- bis Cio)(45/55)-alketh-(1)-sulfat enthaltendes Shampoo verwendet wurde. Die letztere Haarprobe wurde als saubere Haarprobe angesehen und somit repräsentieren die einzelnen Haare diese Haarprobe reines Haar, das frei ist von quartärem Mono-(Ci2- bis Ci8)-konditionierungsmittel.
Die instrumenteile Bewertung von Glanz auf Basis von Messungen unter Verwendung von Einzelhaaren zeigt eine enge Übereinstimmung mit der subjektiven Bewertung von Haaren in Form von Haarproben. Zur subjektiven Bewertung von Haarproben wurden Gruppen von 6 Proben verwendet, denen verschiedene experimentelle Behandlungen zuteil wurden. Jede Probe wurde am Wurzelende auf einen Rahmen geklemmt, über einen an dem Rahmen angebrachten 35 mm Zylinder gewickelt und schliesslich mit dem Spitzenende nach unten geklemmt. Diese Anordnung gewährleistet, dass die Haarproben alle in der gleichen Weise gegen die Testbeleuchtung orientiert sind und minimiert tendenziell Orientierungsunterschiede zwischen den einzelnen, die Haarproben ausmachenden Haaren. Die Haarproben wurden unter zwei Lampen geprüft, von denen jede zwei zylinderische 60 Watt Wolfram-Birnen enthält. Diese Birnen wurden «mit den Enden aneinander» (end to end) in einer einzigen Reihe etwa 25,40 cm (10 inch) über den Haarproben in gerader Linie aufgereiht. Diese Anordnung maximiert die Chance, dass jede Haarprobe eine gleiche Menge Licht empfängt. Nach der Montage wurden die Haarproben von mindestens 16 Prüfern geprüft, von denen jeder die Aufgabe hatte, die Haarproben in der Reihenfolge relativen Glanzes einzuordnen. Nach einer Bewertung wurden die Positionen der Haarproben ausgetauscht und die Einordnungen wiederholt, um etwaige Stellungsvorteile zu minimieren. Die Daten aus den obigen Reihenfolgen (Einordnungen) wurden statistisch bewertet.
Die in Tabelle D aufgelisteten niederen Glanzwerte für Haarproben, die mit Konditionierer behandelt und dann mit Natriumlauryl-(dodecyl)-sulfat oder Natriumlaureth-(1- bis 5)-sulfat behandelt sind, zeigen deutlich, dass auf dem Haar nach dem Reinigen mit diesen Tensiden eine Ablagerung verbleibt. Die Art der Ablagerung wurde durch Versuche bestimmt, bei denen Haarproben und Wollproben oder -Teststreifen mit quartärem Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylammoniumkonditionierer behandelt, mit Laurylsulfat und/oder Laureth-(3)-sulfat gereinigt und dann mit rotem Farbstoff behandelt und unter fliessendem Leitungswasser gespült wurden. Es wurde beobachtet, dass der Farbstoff sich leicht von der Haar- oder Wolloberfläche abspülen liess. Roter Farbstoff 80 (Red dye 80) ist ein anionischer Farbstoff und bekannt dafür, dass er sich von Haar oder Wolle abspülen lässt, wenn nicht eine kationische Substanz wie quartärer Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylammoniumkonditionierer vorher auf der Haar- und Wolloberfläche adsorbiert ist. In diesem Fall verbindet sich der rote Farbstoff 80 mit der kationischen Substanz und kann von dem Haar oder der Wolle nicht mit Wasser abgespült werden. Da in den obigen Versuchen der Farbstoff entfernt wurde, kann man schliessen, dass der kationische quartäre Mono-(Ci2- bis Cis)-al-kylammoniumkonditionierer entweder von den Haar- und Wolloberflächen durch Shampoonieren entfernt wurde oder einen Komplex mit dem anionischen Tensid gebildet hat und dadurch zur Bindung an den Farbstoff nicht verfügbar war. Die Daten in Tabelle D zeigen die Anwesenheit einer signifikanten Menge an Ablagerung bei den Bedingungen an, die in den Färbeversuchen angewandt wurden. So wurde der Konditionierer in diesen Versuchen nicht entfernt, was ein klares Anzeichen dafür ist, dass die Behandlung von Haar mit quartärem Mono-(Ci2- bis Ci8)-alkylammoniumkonditionierer und anschliessende Rei-
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riigung mit Laurylsulfat oder Laureth-(3)-sulfat zur Bildung eines unlöslichen Komplexes aus dem Konditionierer und dem anionischen Tensid auf der Haaroberfläche führt, was im Ergebnis den Glanzwert verringert.
Zusätzlich zu der guten Übereinstimmung mit den Haarprobenbewertungen korrelieren die Glanzmessungen gut mit dem in «Kopfhälftentests» festgestellten Glanz, wobei das mit Stearalkoniumchlorid konditionierte Haar von freiwilligen Versuchspersonen mit den zu testenden Reinigungsmitteln gereinigt wird. Bei den Kopfhälftentests wird das zu testende Reinigungsmittel zur Reinigung einer Hälfte des Kopfs verwendet, während an der anderen Kopfhälfte ein Vergleichs-Reinigungsmittel angewandt wird.
Zur Durchführung von Kopfhälftentests wurden die Haare eines Gremiummitglieds in der Mitte geteilt und jede Seite wurde einer Behandlung mit einem Haarreinigungsmittel mit anschliessendem Spülen mit Wasser unterworfen, um das Haar vorzuwaschen. Anschliessend wurde jede Seite drei «Zyklen» alternierender Behandlungen mit Konditionierer und Reinigungsmittel - Konditionierer/Reinigungsmittel unterworfen, bevor man 30 bis 40 Haare für eine apparative Glanzwertbestimmung entfernte. Bei jeder Haarreinigungsbehandlung wurde jede Kopfhälfte mit 5 ml eines Haarreinigungsmittels aus 20 Gew.-% anionischem Tensid in Wasser gereinigt, indem das wässrige Shampoo in das befeuchtete Haar mit den Fingern unter Erzeugung eines Schaums 1 Minute lang eingearbeitet und das gereinigte Haar 1 Minute unter fliessendem Leitungswasser von 38°C gespült wurde. Eine Kopfhälfte wurde mit dem zu testenden Haarreinigungsmittel gewaschen, die andere mit einem Vergleichshaarreinigungsmittel, z.B. einem Tri-ethanolammoniumlaurylsulfat enthaltenden Reinigungsmittel. Bei jeder Konditionierungsbehandlung wurden 15 g einer konditionierenden Zusammensetzung, bestehend entweder aus 6 Gew.-% Stearalkoniumchlorid in wässrigem Ethanol (30 Gew.-% Ethanol und 70 Gew.-% Wasser) oder einem handelsüblichen Konditionierer, der unter dem Namen White Rain verkauft wird, in jede Kopfseite 1 Minute lang eingearbeitet und anschliessend wurde 1 Minute unter fliessendem Leitungswasser bei 38°C gespült. Auf jede Konditionierungsbehandlung folgte eine Reinigungsbehandlung, wobei diese beiden Behandlungen als ein Konditionierungs/Haarreinigungszyklus bezeichnet werden. Bei den Kopfhälftentests wurde dieser Konditionierungs/Haarreinigungszyklus dreimal wiederholt, um das zu simulieren, was bei fortgesetztem Gebrauch passiert. In allen Fällen wurde jede Kopfhälfte durch zweimalige Anwendung von Haarreinigungsmittel vorgewaschen, jeweils gefolgt von einer Spülung, und zwar vor Beginn der Testzyklen.
Nach drei Konditionierungs-Haarreinigungszyklen, wurden 30 bis 40 Haare von jeder Kopfhälfte entfernt und verwendet, um einen apparativen Glanzwert zu erhalten. Subjektive Bewertungen beider Kopfhälften wurden von 4 bis 6 Fachleuten durch Prüfen in einem abgedunkelten Raum unter einer hängenden punktförmigen Lichtquelle mit 500 Watt-Birne 5 durchgeführt.
Die Tabellen E und F geben Ergebnisse von Kopfhälftentests wieder, bei denen Stearalkoniumchlorid (SAC)-Haarkonditionierer und handelsübliche Konditionierer (White Rain) verwendet wurden, wobei die eine Hälfte des Kopfes mit einem Triethanolammoniumlaurylsulfat (TEALS) als anionischem Tensid und die andere Hälfte des Kopfes mit dem Vergleichsshampoo A gereinigt wurden, das n-(CB-Cio)-Alketh-(1)-sulfat als anionisches Tensid enthielt. In den Tabellen E und F zeigt ein positiver Wert in der Spalte «Subjektiver Glanz» einen überlegenen Glanz für das Vergleichsshampoo A der Erfindung. Ausserdem gibt die Spalte «Delta Glanz» den Glanzunterschied an, der gemessen wurde bei Anwendung von 30 bis 40 Haaren, die aus der Seite des Kopfes entnommen wurden, welche mit dem Shampoo der Erfindung gewaschen war, im Vergleich mit TEALS Shampoo, wobei die oben beschriebene Technik (Verwendung des Murakami GP-1R Goniophotometers) angewandt wurde. Diese Ergebnisse zeigen, dass das erfindungs-gemässe Verfahren zum Reinigen von Haar und darauf befindlichem Konditionierer mit einem Haarreinigungsmittel, welches das erfindungsgemässe (Ce- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsaIz enthält, regelmässig Haar mit höherem Glanz erhalten lässt, wodurch in signifikanter Weise die verbesserte Entfernung des SAC Konditionierers von Haar bestätigt wird. Diese Ergebnisse zeigen auch, dass der überlegene Glanz sowohl bei unbehandeltem Haar (Testnummern 3,4, 5 und 6) als auch bei beschädigtem bzw. angegriffenem Haar (Testnummern 7 bis 13), z.B. dauergewelltem oder gebleichtem Haar beobachtet wird, wobei der Glanzunterschied an beschädigtem Haar am grössten ist.
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Tabelle E
SAC-Konditionierer
Testnummern
Subjektiver Glanz
Delta Glanz
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0,26
4
+
0,12
5
+
0,11
6
+
0,38
7
+
0,50
8
-
0,44
10
+
0,80
11
+
0,38
12
+
0,63
13 •
+
0,80
^ Gemessen bei einem Einfallswinkel von 30° in Tab elle E.
Tabelle F
Handelsüblicher Konditionierer
Testnummern
Subjektiver Glanz
Delta Glanz ^
15
+
0,74
18
+
0,37
19
+
0,15
21*
+
0,55
* gereinigt mit dem Reinigungsmittel von Beispiel 1. ^Gemessen bei einem Einfallswinkel von 45°.
Der negative subjektive Glanzwert bei Testnummer 8 ist eine Anomalie, die vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass die Person krauses Haar hatte und dass das Haar auf der TEALS-Seite wegen der unvollständigen Entfernung des quartären Monoalkylkonditionierers gleichmässiger ausgerichtet war. Manchmal zeichnet sich krauses Haar durch einen so hohen Grad an «nicht Ausrichtung» (misalignment) aus, dass eine zunehmende Ausrichtung der matteren Seite des Kopfes scheinbar den Glanz erhöht. Die Fehlerhaftigkeit der subjektiven Bewertung wird durch die apparativen bzw. Instru-menten-Delta-Glanzwerte, die auf der Analyse einzelner Haare basieren (ein Verfahren bei dem die Orientierung des Haars kein Problem ist) gestützt bzw. erhärtet.
Drei Personen mit dauergewelltem Haar wurden in der gleichen Weise wie die vier Personen von Tabelle F bewertet mit der Ausnahme, dass die Glanzmessungen vor der letzten Reinigungsstufe durchgeführt wurden. Wiederum wurde den mit dem Shampoo A der Erfindung gewaschenen Versuchspersonen subjektiv wie apparativ der Vorzug gegeben, d.h. Delta-Glanzwerte von 0,50, 0,74 und 0,88. Eine vierte kraushaarige und in der gleichen Weise beurteilte Versuchsperson lieferte ähnliche Ergebnisse wie die von Testnummer 8 in Tabelle E. Bei all diesen Wertbestimmungen war jedoch der absolute Glanzwert niedriger als der absolute Glanzwert für Haar, das der letzten Reinigungsstufe unterworfen worden war.
Die folgenden Beispiele erläutern spezielle Shampoozusammensetzungen der Erfindung. Alle in den Beispielen oder in der Beschreibung angegebenen Mengen beziehen sich auf das Gewicht, wenn nicht anders angegeben.
Beispiel 1
Im folgenden wird eine bevorzugte haarreinigende Zusammensetzung angegeben, die kationischen Konditionierer wirksam vom Haar entfernt:
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Bestandteil Gew.-%
Natriumdeceth-(1)-sulfat^ 10
Natriumdeceth-(3)-sulfat ® 10
(Cs- bis Ci8)-Alkylamidopropyldimethylbetain 4
Polyethylenglykol (55)-propyIengIykoldioIeat 0,8
Farbstoff, Parfum, Wasser q.s.
100,0
® Erhalten von Vista Chemical Company unter dem Handelsnamen Alfonic 10-26, welches, bezogen auf das Gewicht, 39,5% Natriumdecylsulfat, 21,3% Natriumdecylmonoethoxysulfat, 12,2% Natriumdecyldiethoxysulfat, 9,8% Decyltriethoxysulfat, 6,4% Natriumdecyltetraethoxy-sulfat, 3,9% Natriumdecylpentaethoxysuifat und 6,9% Natriumdecylpolyethoxysulfate mit 6 oder mehr Ethoxygruppen enthielt.
® Erhalten von Vista Chemical Company unter dem Handelsnamen Alfonic 10-46, welches, bezogen auf das Gewicht, 7,6% Natriumdecylsulfat, 9,4% Natriumdecylmonoethoxysulfat, 9,4% Natriumdecyldiethoxysulfat, 11,2% Natriumdecyltriethoxysulfat, 11,8% Natriumdecyltetra-ethoxysulfat, 10,4% Natriumdecylpentaethoxysuifat, 9,5% Natriumdecylhexaethoxysulfat, 8,2% Natriumdecylheptaethoxysulfat, 6,7% Natriumdecyloctaethoxysulfat, 5,2% Natriumdecyl-nonaethoxysulfat, 3,9% Natriumdecyldecethoxysulfat und 6,7% Natriumdecylpolyethoxysulfate mit 11 oder mehr Ethoxygruppen enthält
Verkauft von der Goldschmidt Chemical Corporation unter dem Handelsnamen Tego Betain L-7, welches 30 Gew.-% des Betains in Wasser enthält.
Beispiel 2
Im folgendend wird eine andere bevorzugte reinigende Zusammensetzung angegeben, die kationischen Haarkonditionierer von öligem Haar wirksam entfernt:
Bestandteil
Gew.-%
Natriumdeceth-(1 )-sulfat(f)
10
Natriumdeceth-(3)-su!fat ®
10
Natrium-(Ci2- bis Ci4)-alketh-(2)-sulfat ®
4
Hydroxyethylzellulose (Natrosoi 250 HR)
0,8
Farbstoff, Parfum, Schutzstoff, Wasser q.s.
100
® Verkauft von Henkel unter dem Handelsnamen Standapol ES-2 als 27,6 gew.%ige Lösung von Natriumalketh (2)-sulfat in Wasser.
Beispiel 3
Im folgenden wird eine bevorzugte haarreinigende Zusammensetzung angegeben, die mild ist und Haarkonditionierer aus dauergewelltem und gefärbtem Haar wirksam entfernt:
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55
60
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Bestandteil
Gew.-%
Natriumdeceth-(1 )-sulfat(f)
10
Natriumdeceth-(3)-sulfat(9)
10
(Cs- bis Ci8)-Alkanamidopropyldimethyl betain ^
1
Dodecanol
1
Polyethylenglykol (55)-propylenglykoldioleat
1,2.
Farbstoff, Parfum, Schutzstoff, Wasser q.s.
100,0
Zusammensetzungen der Beispiele 1 bis 3 wurden von drei Gruppen von je 25 Frauen bewertet, die alle «Styling-Hilfen» z.B. Konditionierer, Schäume, Haarsprays etc. benutzten. Bei jeder Bewertung war das zu prüfende Reinigungsmittel die bevorzugte Shampoosorte der Versuchspersonen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zusammensetzungen der Beispiele 1 bis 3 von jedem Mitglied der Gruppen zum Reinigen bevorzugt wurde und dass der Zusammensetzung von Beispiel 3 der Vorrang von allen gegeben wurde.
Beispiel 4
Die Herstellung der Zusammensetzung von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, dass die Konzentration des Betains von 4 auf 7,5 Gew.-% erhöht und die Konzentration des Wassers um 3,5 % erniedrigt wurde. Diese Zusammensetzung (bzw. deren Anwendung) wurde verglichen mit reinem Haar (Vergleichssubstanz A) und mit (Cs- bis Cio)-Alketh-(1 )-sulfat gereinigtem Haar entsprechend dem in den Tabelle A bis D angewandten Verfahren. Sie ergab beinah so hohe Glanzwerte wie reines Haar, was eine im wesentlichen vollständige Entfernung des SAC-Konditionierers durch diese haarreinigende Zusammensetzung anzeigt.

Claims (21)

Patentansprüche
1. Haarreinigungsmittel zum Entfernen von quartärem Mono-(Ci2- bis Cis)-Alkylammonium-Haarkon-ditionie-rer von Haar, dadurch gekennzeichnet, dass es im wesentlichen aus 5 bis 50 Gew.-% eines wasserlöslichen (Ce- bis Cio)-Alketh-(1 - bis 5)-sulfatsalzes als Haupttensid besteht, wobei das Sulfat ein sulfatiertes und neutralisiertes Kondensationsprodukt eines (C6- bis Cio)-Alkanols mit durchschnittlich 1 bis 5 Molen Ethylenoxid ist, weniger als 17 Gew.-% Decylmonoethoxysulfatsalz enthält und wenigstens 75 Gew.-% des Gesamtgewichts der anwesenden anionischen Tenside ausmacht; und 50 bis 95 Gew.-% eines verträglichen nicht-toxischen kosmetischen Trägers enthält.
2. Haarreinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein hauptsächlich aus Wasser bestehendes wässriges Medium ist.
3. Haarreinigungsmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an (C6- bis C10)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalz 15 bis 30 Gew.-% des Shampoos ausmacht und dass das Salz ein Gemisch eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsproduktes von Decylalkanol mit 1 Mol Ethylenoxid und eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit 3 Molen Ethylenoxid darstellt, wobei das Alkanol mindestens 80 Gew.-% Cio-Alkylgruppen und das Salz weniger als 17 Gew.-% Decylethermonoethenoxysulfatsalz enthält.
4. Haarreinigungsmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem 0,5 bis 8 Gew.-% eines zwitterionischen Tensids der Formel
R : N+ R,COO~
Ì
R,
enthält, worin R (Cs- bis Cis)-Alkyl oder (Cs- bis Cis)-Alkanamido (C2- bis C3)-alkyl bedeutet, Ri für (C1-bis C3)-Alkyl steht und R2 eine (C1 - bis C4)-Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe ist.
5. Haarreinigungsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem 0,5 bis 4 Gew.-% eines (Cs- bis Ci4)-Alkanols enthält.
6. Haarreinigungsmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem ein (C12- bis
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Cis)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsaiz enthält, wobei die Menge dieses (C12- bis Ci5)-Alketh-(1- bis 5)-sulfat-salzes weniger als 25 Gew.-% der insgesamt anwesenden anionischen Tenside ausmacht.
7. Haarreinigungsmittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem ein (Cio- bis Cia)-01 efinsulfonat enthält, wobei die Menge des Olefinsulfonatsalzes weniger als 25 Gew.-% der insgesamt anwesenden anionischen Tenside ausmacht.
8. Verwendung des Haarreinigungsmittels gemäss Anspruch 1 zum Entfernen von quartärem Mono-C12- bis Ci8)-alkylammonium-Haarkonditionierer von Haar, gekennzeichnet durch die Stufen;
a) Reinigen des Haares, auf dem sich der Konditionierer befindet, mit einer wirksamen Menge des genannten Haarreinigungsmittels; und b) Spülen des gereinigten Haares mit Wasser zum Entfernen des Reinigungsmittels.
9. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Haarreinigungsmittel 8 bis 40Gew.-% des (C6- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalzes solubilisiert in dem Träger enthält, welcher ein wässriges Medium ist, das hauptsächlich aus Wasser besteht.
10. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Spülstufe eine Wiederholung der Stufen a) und b) anschliesst.
11.Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Spülstufe eine Wiederholung der Stufen a) und b) anschliesst.
12. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sulfatsalz 8 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe enthält.
13. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkylgruppe mindestens 80 Gew.-% an Decylgruppen enthält.
14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalz in einer Menge von 15 bis 30 Gew.-% des Haarreinigungsmittels anwesend ist und ein Gemisch eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit 1 Mol Ethylenoxid und eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit 3 Molen Ethylenoxid darstellt, wobei das Alkanol mindestens 80 Gew.-% Cio-Alkylgruppen aufweist und das Salz weniger als 17 Gew.-% Decylmonoethoxysulfatsalz enthält.
15. Verwendung nachAnspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Haarreinigungsmittel 5 bis 50 Gew.-% des (C6- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalzes in einem wässrigen Medium enthält.
16. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Haarreinigungsmittel 8 bis 40 Gew.-% des (C6- bis Cio)-Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalzes solubilisiert in einem wässrigen Medium enthält.
17. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Spülstufe eine Wiederholung der Stufen a) und b) anschliesst.
18. Verwendung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Spülstufe eine Wiederholung der Stufen a) und b) anschliesst.
19. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Sulfatsalz 8 bis 10 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe enthält.
20. Verwendung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkylgruppe mindestens 80 Gew.-% Decylgruppen enthält.
21. Verwendung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Alketh-(1- bis 5)-sulfatsalz in einer Menge von 15 bis 30 Gew.-% des Shampoos anwesend ist und ein Gemisch eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit 1 Mol Ethylenoxid und eines sulfatierten und neutralisierten Kondensationsprodukts von Decylalkanol mit 3 Molen Ethylenoxid darstellt, wobei das Alkanol mindestens 80 Gew.-% Cio-Alkyl-Gruppen enthält und das Sulfatsalz weniger als 17 Gew.-% Decylmonoethoxysulfatsalz aufweist.
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